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Jugendtours-Blog Klassenfahrten

Beiträge zum Thema Klassenfahrten und zum schulischen Reisen im Allgemeinen

Schulisches Reisen ist ein weites Feld: Daher zielt unser Blog Klassenfahrten auch weit über das Unternehmen Jugendtours hinaus. Unsere Redakteure kommentieren und reflektieren in ihren Blogbeiträgen alles, was nur igendwie unter das Thema Klassenfahrt fällt. Oft recherchieren sie die einzelnen Themen ausführlich und scheuen auch nicht davor zurück, ein paar Worte mehr zu schreiben. Immer aber tragen die Beiträge eine individuelle Handschrift. Die Redateure halten mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg, mal sind sie Feuer und Flamme für ein Programmangebot, mal bewerten sie nüchtern die kulturpolitische Großwetterlage, mal sind sie kritisch, mal platzt ihnen gar der Kragen. Daneben sammeln wir auch nützliche Informationen zum Thema Klassenfahrten, posten Tipps und empfehlen wertvolle Links zum schulischen Reisen im Allgemeinen.

Pressemitteilungen

Bildergalerie Klassenfahrten

Wohnen bei Gastfamilien - Ein Erfahrungsbericht (Teil 2)

      Bernd | Jugendtours | 23.10.2017




Ist die Unterbringung in Gastfamilien für schulisches Reisen zu empfehlen? Insbesondere bei Klassenfahrten nach England oder Schottland stellt sich die Frage immer wieder neu. In einem ersten Teil habe ich aus meinen Erfahrungen mit Gastfamilien als Organisator von Klassenfahrten und Sprachreisen nach England berichtet. Obwohl ich privat Hotels eher nutze, ist die Unterbringung in Gastfamilen für Schülerinnen und Schüler eine bedenkenswerte Alternative.

Im zweiten Teil meines Blogbeitrages habe ich Argumente zusammengetragen, die explizit für Gastfamilien sprechen. Da wäre zunächst die Aufsichtspflicht zu nennen. Diese obliegt, was die Unterbringung in Gastfamilien eine gute Wahl für gerade jüngere Schulgruppen macht, bei den Gastfamilien – so wie zu Hause bei den Eltern. Zweitens gibt es trotz der unvermeidlichen Einzelprobleme zwei wichtige Qualitätsgarantien, die dafür sorgen, dass die Probleme wirklich die Ausnahme bleiben.

Die erste ist die Qualitätssicherung durch den Reiseveranstalter Jugendtours in Zusammenarbeit mit professionell arbeitenden „local oganizern“ vor Ort, die, das sollte klar ausgesprochen werden, die Zügel straff halten. Für die local organizer ist die Gastfamiliengewinnung, Betreuung und Kontrolle keine karitative Tätigkeit, sondern Business. Die Organizer sind deshalb nicht nur vertraglich verpflichtet, sondern auch selbst motiviert, Beschwerden nachzugehen und Familien auszusortieren, die den Anforderungen nicht genügen – und zwar unverzüglich.

Das zweite wichtige Korrektiv für Gruppen, die bei Gastfamilien wohnen, sind die Lehrerinnen und Lehrer. Sie tragen die Verantwortung für die Kinder und Jugendlichen und müssen sich gegenüber den Eltern verantworten. Sie sorgen gemeinsam mit den Verantwortlichen vor Ort dafür, Probleme rasch auszuräumen und rasch zu klären.

Der dritte Punkt, der für die Qualitätssicherung steht, sind die Gastfamilien selbst. Wie stehen die Gastfamilien zu auftretenden Problemen? Ehrlich gesagt- ich habe unterschiedliche Reaktionen erlebt: vom genereller Abwehr bis einvernehmlicher Klärung. Die Reaktionen sind manchmal heftig und emotional, und manches Missverständnis schlägt hohe Wellen, die Wogen können dann oft nur durch einen Wechsel zu einer neuen Familie geglättet werden. Den Gastfamilien ist das nicht gleichgültig, denn es geht ja immer auch um die Ehre und Achtung im Kreise der Freunde und Bekannten! Deshalb bemühen sich die Familien selbst, Probleme und Missverständnisse zu klären und möchten, dass ihre Gäste zufrieden sind und die Familie in bester Erinnerung behalten.

Vereinzelt auftretenden Problemen und Missverständnissen bei der Unterbringung in Gastfamilien steht aber in so vielen Fällen die warmherzige Aufnahme, Hilfe und Unterstützung der Gäste aus aller Welt gegenüber.

Diese Hilfe geht auch oft weit über Unterbringung und Verpflegung hinaus - zum Beispiel, wenn Gäste beim Arztbesuch begleitet werden oder bei Heimweh (was durchaus vorkommen soll) Trost gespendet wird.



Wie steht es um die oft gepriesenen Vorzüge der Gastfamilien für das Erlernen der Sprache?

Bei kurzen Aufenthalten von nur ein zwei-drei Nächten ist darauf eher nicht zu bauen. Die Programme der Klassenfahrten und Studienreisen sind voll, die Zeit, die im Haus der Gastfamilien verbracht wird, ist meist knapp bemessen. Sind die Gasteltern dazu noch berufstätig, die Kinder sportlich unterwegs und müssen zum Training oder zur Musikschule, haben sie dieselben Probleme wie die Eltern zu Hause in Deutschland: Zeit ist knapp und kostbar und in der Woche gibt es kaum Freiräume.

Trotzdem darf man zwei wesentliche Vorteile der Unterbringung bei Gastfamilien nicht vernachlässigen: anders als im völlig unpersönlichen Hotel sind die Gasteltern verantwortlich für ihre Schützlinge (was wiederum den Lehrerinnen und Lehrern das Leben erleichtert, weil sie dann auch mal am Abend in den Pub gehen können). Und wenn man nicht von „enormem“ Gewinn an sprachlichen Fähigkeiten ausgeht, sondern von der Überwindung der Berührungsängste und dem Zwang, doch irgendwie zu kommunizieren, dann macht dies schon einen ganz wesentlichen Vorzug der Gastfamilienunterbringung aus. Und meist kommt die heimliche Freude und Überraschung, dass die Anderen einen verstehen und dass es doch nicht ganz umsonst ist, eine Sprache zu lernen, hinzu.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass die Unterbringung in Gastfamilien eine gute Möglichkeit ist, Land und Leute wie auch eine fremde Sprache ein wenig kennenzulernen, vorausgesetzt, man ist offen für eine andere Lebensweise, für andere Anschauungen. Und es muss zu den eigenen Vorstellungen und Gewohnheiten passen, man darf sich nicht durch den familiären Rahmen eingeschränkt fühlen und seine Freiheit vermissen.

Klassenfahrt in Gastfamilien 

Bettensteuer und Kurtaxen auf Klassenfahrten - geht's noch?

      Lukas | Jugendtours | 21.08.2017


Bettensteuer und Kurtaxe für Klassenfahrten

Warum sind Schülerinnen und Schüler von der Zahlung einer Kurtaxe oder einer Bettensteuer nicht prinzipiell ausgenommen? Da Klassenfahrten strenggenommen keine touristischen Reisen sind, sondern schulische Pflichtveranstaltungen, können Eltern über die Teilnahme ihres Kindes an Klassenfahrten eben nicht frei entscheiden. Dieser Umstand spielt in der Praxis jedoch keine Rolle: Schulklassen werden von Kurtaxe und Bettensteuer erst dann befreit, wenn engagierte Einzelpersonen, Unterkünfte, Reiseveranstalter oder Verbände Einspruch erheben. Zwei unterschiedliche Beispiele belegen das eindrucksvoll.

In Bezug auf die Bettensteuer machte unsere Hauptstadt Berlin den Anfang. Die Touristenzahlen in den deutschen Großstädten schießen seit Jahren in die Höhe, warum also nicht bei jenen eine kleine Infrastrukturabgabe nehmen, die in die Städte fahren, um vom Leben dort zu profitieren, die ein Museum besuchen, Kultur genießen, Spaß haben oder mal in einer Fußballarena feiern wollen. Schließlich zahlt man in Rom oder Paris ebenso. Die Bettensteuer ist einfach verdientes Geld in den klammen Kassen der Kommunen. Das Prinzip funktioniert analog zur Mehrwertsteuer, es wird auf den Übernachtungspreis aufgeschlagen und ist erst in der Unterkunft fällig, wer eine Cola kauft, bezahlt schließlich auch. Und Touristen sind auf Reisen, da sitzt das Portmonee bekanntlich lockerer. Wiederspruch ausgeschlossen? Nichts da, auf die großen Lobbyverbände ist Verlass. Warum sollten auch Geschäftsreisende eine Bettensteuer zahlen, sie besuchen die Kulturveranstaltungen doch rein dienstlich. Auch nutzen sie die U-Bahn nur berufsbedingt, versteht sich. Und die Straßen sind ja schließlich für alle da. Schülerinnen und Schüler auf Klassenfahrt sind von der Bettensteuer zunächst nicht ausgenommen, was verwundert, da niemand ernsthaft bezweifeln wird, dass die Klassenfahrt nach Berlin der außerschulischen Bildung dient. Hauptstadtreisen führen oft in den Deutschen Bundestag, in die Büros der lokalen Bundestags-Abgeordneten und in viele bedeutsame Gedenkstätten unseres Landes. Für Kinder aus bestimmten sozialen Schichten sind das wichtige Erlebnisse, die sie im Elternhaus so nicht machen können.

Erst nach Protest des Reisenetz e.V. wurden Schulklassen von der Bettensteuer in Berlin befreit. Um den Betrag nicht zu zahlen, reicht es fortan, eine unterschriebene Bescheinigung der Schule in der Unterkunft abzugeben. Jugendtours und andere Reiseveranstalter stellen den Lehrerinnen und Lehrern das entsprechende Formular frühzeitig bereit.

Die Zahlung der Bettensteuer ist für Touristinnen und Touristen eine Einbandstraße. Anders verhält es sich bei der Kurtaxe: Mit dem Bezahlen ist ein echter Mehrwert für die Zahlenden verbunden. Oftmals können Reisende bestimmte Zusatzleistung kostenlos nutzen: Ein Kurort lädt zum Besuch des gewaltigen Kurparks ein, der andere setzt mit dem Geld einen Rettungsschwimmer an den öffentlichen Strand usw. Für Schülerinnen und Schüler ist der zu zahlende Betrag in der Regel geringer bzw. entfällt ganz, da oft auch die Vergünstigen, die aus der Zahlung der Kurtaxe resultieren, für die jungen Zielgruppe nicht relevant sind.

Obwohl der Mehrwert ausbleibt, gibt es immer wieder Versuche, Schülerinnen und Schüler auf Klassenfahrt ordentlich zur Kasse zu bitten. Der Luftkurort Arendsee änderte für diesen Zweck seine Kurtaxsatzung für 2017. Der Stadtrat von Arendsee kippte über Nacht die Befreiungskriterien für schulisches Reisen im Klassenverband. Die Zahl der Schülerinnen und Schülern auf Klassenfahrt in Arendsee ist bekanntlich groß (bei Jugendtours eines der beliebtesten Reiseziele), was lag da näher, als hier zuzugreifen. Dabei geht diese Gesetzesänderung an der Praxis vorbei. Neben den prinzipiellen Bedenken schulische Pflichtveranstaltungen vor Ort mit kostenpflichtigen Abgaben zu belegen, war diese Änderung nicht umzusetzen. Als schulische Veranstaltungen sind Klassenfahrten auf den Unterricht abgestimmt und werden langfristig geplant. Das Buchungsverhalten einer Klassenfahrt unterscheidet sich grundlegend von dem einer normalen Reise. Die meisten Buchungen für 2017 wurden mindestens ein Jahr im Voraus getätigt und vom Schulleiter auch in Bezug auf Reiseziel und Budget genehmigt. Änderungen an den Verträgen sind nicht vorgesehen. Auch ist eine Planungssicherheit für die Unterkünfte, die Reiseveranstalter und die ARGE unumgänglich. Dank des Engagements u.a. auch von KiEZ Arendsee und Jugendtours wurde die Entscheidung letztlich zurückgenommen. Ähnlich wie in Berlin und in anderen Städten legen Schulklassen legen jetzt einfach vor Ort ein unterschriebenes Formular vor, aus dem hervorgeht, dass es sich bei der Reise um eine schulische Veranstaltung handelt. Vordrucke gibt es auch hier bei Jugendtours.

Die Beispiele zur Bettensteuer in Berlin und zur Kurtaxe in Arendsee zeigen, dass Politikerinnen und Politiker schulische Reisen oftmals falsch einschätzen. Egal, ob diese direkt im Schullandheim gebucht sind, im KiEZ oder über den Reiseveranstalter, eine Klassenfahrt ist und bleibt eine schulische Pflichtveranstaltung ohne Wenn und Aber. Als solche unterscheiden sich Klassenfahrten in der Praxis von allen anderen touristischen Reisen und sollten von zusätzlichen touristischen Abgaben vor Ort prinzipiell befreit werden. Es ist sehr zu begrüßen, dass in letzter Zeit mehrere Versuche scheiterten, Schülerinnen und Schüler Bettensteuer und Kurtaxe aufzubrummen. Dass Unterkünfte, Reiseveranstalter und Verbände sich für ihre junge Zielgruppe eben auch politisch einsetzen, weist auf eine neue Gewichtsverteilung in der Praxis von Kinder- und Jugendreisen in Deutschland hin.

Weitere Informationen:

Beitrag MDR Sachsen-Anhalt

Artikel AZ Altmark

Jugendtours-PM zu Bettensteuer Berlin

Alle Klassenfahrten

Wohnen bei Gastfamilien - Ein Erfahrungsbericht (Teil 1)

      Bernd | Jugendtours | 14.05.2017




Wohnen Schülerinnen und Schüler auf Klassenfahrt gern bei Gastfamilien? Jugendtours bietet aktuell eine ganze Reihe von Zielen in England und in Schottland an, bei denen die Unterbringung vorrangig in Gastfamilien und nicht in Hotels erfolgt. Das hat inzwischen Tradition und funktioniert gut. Trotzdem wird uns oft die Frage gestellt, ob Gastfamilien wirklich eine gute Unterkunftsmöglichkeit für Reisen nach Brighton, Hastings, London, ins schottische Edinburgh oder nach Malta sind? Welche Erfahrungen haben wir als Reiseveranstalter gemacht?

In der Tat gehen die Meinungen darüber auseinander. Aus meiner Erfahrung als langjähriger Organisator von Klassenfahrten und Sprachreisen nach England habe ich viele Erfahrungen mit Gastfamilien sammeln dürfen, die ich gern weitergebe. Für mich persönlich ist die Antwort übrigens klar: Ich bevorzuge Hotels. Dennoch kann ich Gastfamilen für die Unterbringung von Schulklassen ehrlichen Herzens empfehlen!

An der Südküste habe ich beispielsweise bei einem betagten Ehepaar übernachtet. Für die mit drei Schlössern gesicherte Eingangstür gab es vom Hausherren sofort bei Ankunft eine viertelstündige Einweisung, ebenso zur Reinigung des Bades und zur Nutzung des Zimmers. An diesem Punkt bedauerte ich wirklich, dass ich nicht im Hotel eingecheckt hatte. Eine Woche später, als ich mich auf den Heimweg machte, waren meine Zweifel vergessen: die Hausfrau war eine exzellente Köchin, jedes Abendessen war ein Fest: weiße Tafeltücher, Silberbestecke und Kristallgläser. Ich lernte traditionelle englische Speisen kennen, die ich noch nie gekostet hatte. Alle Vorurteile hinsichtlich der englischen Küche lösten sich in Luft auf. Auch der etwas grummelige Hausvater erwies sich als netter Mensch mit typisch englischem Humor …

In Cornwall wohnte ich bei einem sehr sympathischen Ehepaar, zurückhaltend, bescheiden und doch voller hintergründigem Humor. Sie zeigten mir die Gegend, erzählten voll Stolz, wie sie aus einer Ruine mit ganz wenig Geld und viel eigenem Schweiß und Ideen ihr idyllisch gelegenes Haus zu einem Schmuckstück gemacht hatten. Den gemeinsamen Abend im Pub mit Blick aufs Meer vergesse ich so schnell nicht. Ein Traum von einer Gastfamilie.

Bei Brighton wohnte ich in einem riesigen Haus direkt am Strand. Das Haus gehörte einer taffen alleinerziehenden Mutter. Voll ausgelastet mit ihren drei Jungs, ihrer Arbeit und dem großen Haus, hatte sie nie Zeit für uns. Doch ihre Herzlichkeit und Freundlichkeit war allgegenwärtig.



Trotz all dieser angenehmen Erinnerungen – ich bevorzuge, wie ich oben schon schrieb, Hotels. Grund dafür ist das Maß an Freiheit und Ungebundenheit, die Möglichkeit, zu kommen und zu gehen, wann ich will. Ich muss nicht fürchten, zu stören oder versehentlich etwas zu tun, was nicht gern gesehen ist. Dieser Gesichtspunkt ist sicher für Erwachsene ziemlich gewichtig, er spielt auch für Schüler ab Klasse 10 eine große Rolle. Deshalb ist für ältere Schüler – anders als für jüngere - die Unterbringung bei Gastfamilien weniger sympathisch. Das ist ein wichtiger Grund für die recht unterschiedliche Bewertung der Gastfamilien. Wo liegen weitere Gründe?

Aus meiner Erfahrung in der Betreuung von Sprachreisen nach Hastings oder Oxford weiß ich, dass ein wichtiger Grund die Erwartungshaltung der Gäste ist. Wer etwa bei einer englischen Gastfamilie dieselbe Ordnung und Sauberkeit wie zu Hause in Deutschland erwartet wird feststellen, dass die Engländer darauf meist nicht so viel Wert legen wie deutsche Familien. Wichtiger sind ihnen zu Hause oft andere Dinge – dicke Teppiche, verspielte Dekore, Plüsch, Gemütlichkeit, Kamin, Hunde und Katzen, der kleine Garten. Eine gesprungene Scheibe oder ein kleiner Rostfleck an der Heizung verursachen mitunter keine Panik, die Sauberkeit muss nicht unbedingt perfekt und keimfrei sein, auch, wenn generell Wert auf Ordnung und Sauberkeit gelegt wird.

Ein zweiter Grund für die Unterschiede in der Wahrnehmung der Gastfamilien liegt in den vor allem regionalen und sozialen Unterschieden zwischen den Gastfamilien. Die regionalen Unterschiede sind erwähnenswert. Das kann man leichter verstehen, wenn man sich fragt, warum Familien (regelmäßig und gegen Bezahlung) bereit sind, sich der Herausforderung zu stellen und unbekannte Gäste aus aller Welt zu beherbergen. Im Großraum London ist das Leben teuer. Deshalb müssen Familien häufig genau kalkulieren. In Südengland, in Cornwall oder in kleineren Städten ist das Leben nicht ganz so kostspielig. Deshalb sind nach meinen Beobachtungen weniger finanzielle Gründe die Motivation der Gasteltern. Auf dem flachen Land – jenseits der Mega-City London – ist die Sehnsucht nach Abwechslung ein mögliches Motiv, das Kennenlernen neuer Leute aus aller Welt. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass in diesen Regionen die Erfahrungen mit den Gastfamilien meist positiver als in London sind. In den ländlicheren Regionen spielt außerdem eine Rolle, dass viele Gastfamilien von Freunden bzw. Freundinnen gewonnen werden, ein Netzwerk zwischen den Familien besteht, in dem weit mehr als nur die Unterbringung von Schülern passiert, sondern auch Nachbarschaftshilfe ein großes Gewicht hat. Gerade letzteres ist ein wichtiger Faktor, der Familien dazu bewegt, für vergleichsweise wenig Geld Verantwortung und zusätzliche Aufgaben zu übernehmen und die eigene Privatsphäre für Fremde zu öffnen.

Ein dritter Grund ist, dass es natürlich auch schwarze Schafe unter den Gasteltern gibt. Die Unterbringung bei Gastfamilien ist ein „Griff ins volle Menschenleben“ – und deshalb sind auch Unerwartetes, Überraschungen und gelegentlich auch Enttäuschungen möglich. Gerade diese prägen sich ein: zu wenig Essen, kaum Kontakt mit den Gasteltern, Katzen, die durch die Zimmer schleichen, Hunde, die auf dem Bett liegen ...

Kann man deshalb Gastfamilien ehrlichen Herzens als Unterbringung empfehlen? Ich meine, auf jeden Fall! Im zweiten Teil werde ich einige Gründe für dafür nennen.

Wissenswertes zu den Klassenfahrten mit Unterbringung in Gastfamilien bei Jugendtours:

Oft gefragt: Gastfamilien

Klassenfahrten nach England

Klassenfahrt London

Klassenfahrten nach Schottland

Reformation für Jugendliche - Reformationsjubiläum mit Jugendtours

      Bernd | Jugendtours | 23.03.2017




Die Wochenendseiten der Zeitung berichten. Die Radiomoderatorin begeistert sich. Die Broschüre beim Friseur lädt ein, sich dem Thema zu widmen. Plakate. Überall Luther und Reformation. Insbesondere die für Tourismus und Bildung zuständigen Behörden im Bundesland Sachsen-Anhalt bereiten sich seit Jahren auf dieses Jubiläum vor.

Ist doch ewig her! Bringt doch nichts, wir haben andere Probleme, was geht das uns an? Nein, so deutlich hat sich bisher niemand geäußert. Niemand will als kulturloser Geselle gelten oder den christlich gebundenen Mitmenschen auf die Füße treten. Aber ganz so selbstverständlich ist das Ganze dann doch nicht.
Dauerjubiläen sind eine gute Sache. Wenigstens sind sie gut gemeint. Beim Jubiläum zum 500. Jahrestag der Reformation hat die evangelische Kirche bewiesen, dass auch sie etwas von professionellem Marketing versteht. Das Veranstaltungsprogramm ist fast 600 Seiten stark. „Der Gottesdienst zum Reformationsjubiläum 2017 wird gigantisch“, die Meldung kommt aus Kirchenkreisen und klingt mehr wie die Ankündigung eines Rock-Konzerts. Geplant sind fünf Großprojekte, die zusammen rund 50 Millionen Euro kosten sollen.

Was aber hat das alles mit Schule, was mit jungen Leuten zu tun? Geht die Reformation, geht Luther uns heute wirklich etwas an? Zunächst geht es um Geschichte, Geschichte in Mitteleuropa. Ohne diese Geschichte ist unsere heutige Gesellschaft nicht zu verstehen. Die Reformation nahm bereits 100 Jahre vor Luther ihren Anfang. Und sie endete nicht mit seinem Tod. Sie war nicht nur spirituell wichtig, sie war auch politisch bedeutsam und führte ganz handgreiflich zu Kriegen und Auseinandersetzungen. Sie setzte Themen wie Verantwortung, Umgang der Menschen miteinander, Frieden und Bewahrung der Schöpfung auf die Tagesordnung.
Auseinandersetzung mit der Geschichte kann deshalb ein Weg sein, um unsere Zeit zu verstehen. Insbesondere dann, wenn wir die früheren Denkansätze weiterführen und nicht bei der Reformation stehenbleiben. Brechen wir eine Lanze für eine kritische Wahrnehmung des Reformationsjubiläums, die wichtig ist und die auch dann, wenn wir den wichtigen Gedanken der Trennung von Staat und Kirche im Hinterkopf haben, berechtigt und sinnvoll ist.



Welche speziell für junge Leute konzipierte Angebote gibt es? Folgen Sie uns auf einen Ausflug oder eine Reise, bei der Sie Gelegenheit haben werden, die beschriebenen Angebote zur Reformation wahrzunehmen. Denn auch im Klassenfahrten-Programm von Jugendtours finden sich viele Ansatzpunkte. Drei „Leuchttürme“ bieten sich an: Halle, Wittenberg und Eisenach.

Obwohl Halle an der Saale zur Reformationszeit den strengen Gegenpol zu Wittenberg bildete, machte die Reformation keinen Bogen um die Saalestadt. Hundert Jahre nach Luther wurde unter Hermann August Francke Halle zu einem wichtigen Zentrum des Pietismus. Folgerichtig stellen sich heute die Franckeschen Stiftungen Halle der Frage der Aktualität der Reformation in ihrer Sonderausstellung „Du bist frei“. In sieben Ausstellungskapiteln werde die Fragen und wegweisenden Impulse der Reformation mit der heutigen Lebenswelt von Jugendlichen verbunden. Am Beginn steht die Angst - so wie einst bei Martin Luther - es geht weiter mit der Stärke der Gemeinschaft und den Vorbildern. Darauf aufbauend werden die Ausstellungsbesucher dazu ermuntert, ihren Wertekanon zu entwerfen. Zwei weitere Räume befassen sich mit dem Thema Medienrevolution sowie mit der gemeinschaftsstiftenden Wirkung von Musik. Sehr aktuell und zeitgemäß! Ganz gleich, ob im Rahmen einen mehrtägigen Klassenfahrt nach Halle einer oder bei einer Tagesfahrt empfiehlt sich der Besuch dieser Ausstellung, wobei der Eintritt bis 18 Jahre frei ist!

Die Lutherstadt Wittenberg ist in besonderer Weise mit dem Erbe Martin Luthers verbunden. Der Schulausflug nach Wittenberg bietet sich für Tagesfahrten zum Thema „Luther und Reformation“ im Rahmen außerschulischen Lernens geradezu an. In der Lutherstadt hat der berühmte Theologe und Reformator 1517 seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel an das Tor der Schlosskirche geschlagen. Eine Zeitreise unternimmt der Künstler Yadegar Asisi in seinem 360°-Panorama „Luther 1517“: Das Großgemälde zeigt Bilder und Impressionen der Stadt Wittenberg zu Zeiten Martin Luthers, Luther selbst und seine Frau Katharina von Bora ebenso wie die Wegbegleiter Philipp Melanchthon und Lucas Cranach. Auch bei einer Klassenfahrt in die Dübener Heide, knapp eine Stunde von Wittenberg entfernt, sollte 2017 ein Ausflug in die Lutherstadt mit Stadtführung auf Luthers Spuren und einem Besuch des 360°-Panoramas nicht fehlen.

Auch Thüringen war ein wichtiger Schauplatz der Reformation. Im Bundesland gibt es eine Fülle von Angeboten mit Bezug zur Reformation und Luther. Eisenach darf selbstverständlich unter den markanten Orten zur Reformation nicht fehlen. Die Wartburg und das Lutherhaus in Eisenach sind dabei von besonderem Gewicht. Im Lutherhaus erwarten Sie speziell aufbereitete museumspädagogische Schulangebote. Selbst Unterricht wie zu Luthers Zeiten wird angeboten. Die Wartburg glänzt mit der Geschichte von „Junker Jörg“. Zu besichtigen ist auch ein berühmter Tintenfleck: Luther warf angeblich sein Tintenfass nach dem Teufel und verfehlte wahrscheinlich sein Ziel… Gerade im Reformationsjahr empfehlen wir daher, im Rahmen der Klassenfahrt nach Weimar oder ins Rheinsberger Dorf - Plaue einen Tagesausflug nach Eisenach als Programmangebot. Durch die richtige Brille gesehen können auf diese Weise die vorhandenen Angebote im Rahmen des Reformationsjubiläums wertvolle Anregungen für den Unterricht in verschiedenen Fächern geben – und zum Denken auch über heutige Probleme anregen.

Wissenswertes zur Reformation und zum Reformationsjubiläum:

Sachsen-Anhalt: Luther erleben

Thüringen: Tipps für Reisen ins Lutherland

Bildungsimpulse zur Reformation

Frankesche Stiftungen Halle - Sonderausstellung

Lutherhaus Eisenach

Freizeitparks und Klassenfahrten: Passt das zusammen?

      Lukas | Jugendtours | 15.02.2017




Jugendtours ist eine Kooperation mit dem Freizeitpark Belantis bei Leipzig eingegangen. Wir wollen dem größten ostdeutschen Freizeitpark mit unserem Know How bei der Vermarktung einer Tagesfahrt Belantis und einer Klassenfahrt Belantis zur Seite stehen. Auch werden wir Gruppenreisen für Erwachsene und exklusiv Paketreisen nach Belantis anbieten. Schaut man auf unsere Buchungszahlen der letzten Jahre, dann sprechen die eine klare Sprache: Die großen Freizeitparks werden für reisende Schulklassen immer interessanter.

Dabei stellt sich mir die Frage, ob Bildung und Freizeitpark eigentlich zusammen passen? Ist eine Klassenfahrt in einen Freizeitpark wirklich die Fahrt mit überwiegend touristischem Charakter, von der in Bildungsministerien so gern gesprochen wird? Als ich zur Schule ging, fuhren wir auf Tagesfahrt in einen außerschulischen Lernort oder besuchten eine Gedenkstätte. Im Mittelpunkt stand ein ganz konkretes Bildungsziel, das im Unterricht vor- und nachbereitet wurde. Was sollten wir auch Achterbahn fahren, wenn wir die Zeit doch nutzen konnten, uns vor Ort und jenseits der Schulbank über Graf von Stauffenberg, Lilo Hermann oder die Weiße Rose zu informieren? Doch das ist nur die halbe Wahrheit: Selbst die größten Skeptiker unter den Pädagoginnen und Pädagogen werden eingestehen, dass gemeinsame Erlebnisse, Neugier und Abenteuerlust im Freizeitpark sich positiv auf das Sozialverhalten der Schülerinnen und Schüler auswirken können, die Rückkopplung in den Schulalltag inbegriffen. Beim Achterbahnfahren oder im Gruselkabinett lernen sich alle Beteiligten eben doch noch mal von einer anderen Seite kennen, eine sinnliche Erfahrung, die Schule nicht bieten kann. Ob Freizeitparks darüber hinaus zum Lernerfolg Entscheidendes beitragen können, steht auf einem ganz anderen Blatt. Ist der Besuch eines Saurierparks wirklich eine Zeitreise zu den Anfängen des Universums oder regt die Achterbahnfahrt tatsächlich zur Auseinandersetzung mit der Gravitationsenergie an? Lernen ist immer Aktivieren von Etwas, Spielen, Entdecken, Erleben, Phantasieren, Staunen, Reisen. Es sind sich alle einig, für den Lernerfolg kommen engagiertes Lernen, Spaß und Freude an der Sache zusammen. Aber braucht es für die Ausbildung eines jungen Menschen den Freizeitpark? Jeder Freizeitpark stellt heute auch unterrichtsergänzende Materialien für verschiedene Altersstufen bereit, oftmals spannende Rallyes und Parkführungen zu naturwissenschaftlichen Fragestellungen. Der Heide Park Soltau beispielsweise bot Shows zu Physik und Chemie der Klassenstufen fünf bis neun an. Der Belantis-Geschäftsführer Erwin Linnenbach formuliert das auf der Presseseite von Belantis so: „Belantis bietet ideale Möglichkeiten, um Lernen und Spaß miteinander zu vereinen. Ob Technik, Physik oder Geschichte – im Abenteuerreich gibt es auch jede Menge zu lernen und zu entdecken.“ Das ist sicherlich alles richtig. Überzeugen tut mich das aber nicht. Das muss es auch nicht, denn Schulklassen fahren bekanntlich nicht zum Unterricht in den Freizeitpark, sondern um den Klassenverband nachhaltig zu stärken. Die Fahrt ist auch so alles andere als touristisch. Und das ist gut so.



Das Kerngeschäft der deutschen Freizeitparks hat sich in den letzten Jahren dennoch grundlegend geändert. Wie in allen Bereichen unserer Gesellschaft auch, suchen die Marketingabteilungen der Freizeitparks mehr oder weniger erfolgreich nach dem goldenen Weg, den eigenen Freizeitpark von dem der Konkurrenz abzuheben. Und seien wir ehrlich, trotz technischer Aufrüstung in den einzelnen Freizeitparks unterscheiden sich deren Shows und Attraktionen im Großen und Ganzen nur partiell: die Achterbahn „Hurracan“, der Wirbelsturm in Belantis; die Mega-Achterbahn „Der Schwur des Kärnan“ im Hansa-Park Sierksdorf; der „Silver Star“, die höchste Stahlachterbahn Europas, im Europa-Park; Deutschlands einziger Wing Coaster „Flug der Dämonen“ im Heide Park Soltau - Kehrseiten ein- und derselben Medaille? Ob der nächste Thrill, der sich unter dem schwindelerregenden Namen „Coastiality“ bereits ankündigt (die Antwort der Freizeitparks auf Virtual-Reality), daran etwas ändert, kann bezweifelt werden. Selbst spannende Themenbereiche oder -parks verlieren ihre Besonderheit, wenn sie in der einen oder anderen Form das Erscheinungsbild aller großen Erlebnisparks prägen.

Wirkliche Unterschiede zwischen den Freizeitparks finden sich ganz woanders: heute beispielsweise bieten einzelne der großen Parks Übernachtungsmöglichkeiten direkt oder am Park an, die auch bestimmte Themenbereiche des jeweiligen Parks aufgreifen. Die Idee dahinter ist, die Zahl von Mehrtagesbesuchern signifikant zu steigern. Zum Erlebnis Freizeitpark gesellt sich die Übernachtung als Erlebnis hinzu. Diese Entwicklung ist für Schulklassen als äußerst positiv zu bewerten. Da die Freizeitparks in Bezug auf die Ballungsräume strategisch gut liegen, profitieren die Klassenfahrten doppelt. Schulklassen, die auf Klassenfahrt im Heide Park Resort Soltau zu Besuch sind, besuchen eben nicht nur den Heide Park Soltau sondern auch Hamburg oder Lüneburg. Der Eintritt in den Freizeitparks indes ist meist inklusive und benötigt keinen zusätzlichen Transfer.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Freizeitparks neu in den Fokus für Klassenfahrten und Tagesfahrten für Schulklassen treten. Das hängt zum einen damit zusammen, dass das außerschulische Umfeld im Schulalltag generell an Bedeutung gewinnt, zum anderen an den in Wandlungen begriffenen Freizeitparks an sich. Dabei hat das Thema Bildung und Freizeitpark durchaus Potential, wenn auch in meinen Augen weniger für den Lernerfolg als vielmehr für die Persönlichkeitsentwicklung und das Sozialverhalten der Schülerinnen und Schüler. Klassenfahrten in Freizeitparks unter die Fahrten mit vorrangig touristischem Charakter zu subsumieren, greift zu kurz. Zudem sind vor allem die Übernachtungsmöglichkeiten eine tolle Sache. Lehrerinnen und Lehrer sollten genau hinschauen.

Freizeitpark Belantis

Heide Park Soltau

Europa-Park

Phantasialand Brühl bei Köln

Alle Freizeitparks 

Klassenfahrt 'Youth on the run' - Rollenspiel in Stolberg

      Lukas | Jugendtours | 12.12.2016


Was heißt es, ein Flüchtling zu sein („auf der Flucht“), davon haben wir, die in Deutschland aufgewachsen sind, keine wirkliche Vorstellung. Dabei ist das Thema aktueller denn je.

Durch Zufall erfuhren wir von einem Rollenspiel, das das Deutsche Rote Kreuz zusammen mit einem Seminar u.a. auch für Schulklassen anbietet. Es basiert auf einer Vorlage des dänischen Pädagogen Steen Cnops Rasmussen aus den 90er Jahren und wird aktuell mit Unterstützung der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt in der Dübener Heide erfolgreich praktiziert. Das Rollenspiel gewährt Jugendlichen einen praktischen Zugang zu den Themenbereichen „Flüchtlinge“ und „Humanitäres Völkerrecht“ und bietet eine intensive Selbsterfahrung. Von Anfang an waren wir von dem engagierten Programm sehr angetan, und so war es nur eine Frage der Zeit, bis wir es in das Angebot von Jugendtours integrierten. Zusammen mit dem Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. des Deutschen Roten Kreuzes haben wir das Rollenspiel zu einer Klassenfahrt ergänzt und hoffen auf viele Schulklassen, die am Projekt teilnehmen wollen. Das Rollenspiel selbst ist für 24 Stunden angelegt und wird von erfahrenen Teamer/innen des DRK begleitet. Am Ende wird „die Flucht“ zusammen ausgewertet. Am Abschlussseminar nehmen auch Zeitzeugen teil.

Youth on the Run - Rollenspiel DRK

Wie läuft das Rollenspiel konkret ab? Alle Schülerinnen und Schüler werden in „Youth on the Run“ in Familien, in kleine Gruppen, aufgeteilt. Auch ohne groß auszuholen: Ein Rollenspiel funktioniert nun einmal nur dann, wenn den Teilnehmer/innen „neue Identitäten“ zugewiesen werden. Gemeinsam meistern die „Familien“ auf dem Fluchtweg verschiedenen Szenen, mit denen Flüchtlinge in der realen Welt konfrontiert werden. Beispielsweise sind die Teilnehmer/innen der Witterung ausgesetzt, kämpfen sich auch mal durch Regen oder Schnee, und stoßen, wie zu erwarten ist, auf unsere Staatsorgane, auf Polizei und Grenzschutz. Gesprochen wird ausschließlich auf Englisch, wobei die Sprachbarriere die Distanz zwischen den Schüler/innen und beispielweise der Polizei nochmals erhöht.

Ich freue mich schon, im nächsten Jahr selbst am Rollenspiel teilzunehmen. Auch hoffen wir auf viele Interessenten.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Beitrag im Deutschlandfunk vom 19.11.2016

Artikel 'MZ Weißenfels' vom 18.03.2015

Artikel 'Die Zeit' vom 31.10.2013

Zur Klassenfahrt 'Youth on the run' 



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