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Klassenfahrten in Gastfamilien

Ankommen bei Gastfamilien: Eine gute Alternative für die Übernachtung bei Klassenfahrten und Studienreisen

Die Übernachtung in Gastfamilien in England, Südengland, Schottland oder anderswo in Großbritannien oder Spanien hat sich in den letzten Jahren als die bevorzugte Unterbringungsart für internationale Schulklassen etabliert. Gastfamilien bieten einen guten Einblick in die Lebensweise auf der Insel und offenbaren Mentalitätsunterschiede zwischen Engländerinnen und Engländern sowie den Schotten. Da die Schülerinnen und Schüler in den Gastfamilien in der Regel frühstücken und zu Abend essen, lernen sie eine ganz gewöhnliche englische oder schottische Familie von „innen“ kennen. Die Familien stehen voll im Leben und haben in der Regel eigene Kinder. Die Motivation der Familien, Schüler bei sich aufzunehmen, ist sehr unterschiedlich. Sicher haben die Familien Interesse, junge Menschen aus anderen Ländern kennen zu lernen, allerdings findet sich keine Familie, der es nicht auch um das Geld geht. Ungeachtet dessen sind auch Schülerinnen und Schüler mit Allergien und besonderen Ernährungswünschen willkommen. Gemeinsam mit unseren Partnern kontrollieren wir die Gastfamilien in England und Schottland regelmäßig und achten auf Einhaltung von Standards in der Unterbringung.

Einen Erfahrungsbericht zur Unterbringung von Klassenfahrten in Gastfamilien können Sie in unserem zweiteiligen Blogeintrag lesen unter: Ist die Unterbringung in Gastfamilien für das schulisches Reisen empfehlenswert? und Argumente für die Unterbringung in Gastfamilien bei Klassenfahrten.

England

4 Tage ab 112,– €
4 Tage ab 113,– €
2 Tage ab 44,– €
4 Tage ab 129,– €
4 Tage ab 99,– €

Schottland

3 Tage ab 96,– €

Klassenfahrten in Gastfamilien

Wer wählt die Gastfamilien aus, bei denen die Schüler und Lehrer untergebracht werden?

Jugendtours hat Partner vor Ort, die sich in unserem Auftrag (ausschließlich) mit der Organisation der Unterbringung bei Gastfamilien beschäftigen. Die „local organizers“ verdienen damit ihr Brot. Sie rekrutieren Familien aus ihrer Stadt oder ihrem Viertel, die Lust, Zeit und auch genug Platz haben, um Gäste aufzunehmen. Die Organisatoren kennen ihre Familien gut, oft aus jahrelanger Zusammenarbeit, bei der sich rasch herausstellt, ob die Familien freundlich und offen zu ihren Gästen sind, ob die Zimmer sauber sind und die Mahlzeiten den Wünschen entsprechen.

Erhalten Gastfamilien Geld für die Beherbergung?

Ja, wir bezahlen den Gastfamilien für die Übernachtung eine Aufwandsentschädigung.

Sind die Gastfamilien den ganzen Tag zu Hause und haben sie Zeit, sich mit ihren Gästen zu beschäftigen?

Die Familien stehen voll im Leben, haben eigene Kinder oder Enkel, oft einen Hund oder eine Katze. Deshalb haben sie - wie ja auch Eltern in Deutschland - nicht unbegrenzt Zeit und müssen sich um Haushalt, Familie und Beruf kümmern. Auch wenn es mit der Verständigung vielleicht mal nicht auf Anhieb klappt: am Abendbrottisch oder vor dem Fernseher kann jeder das Gespräch mit den Gasteltern suchen, herausfinden, wie es sich in England lebt, was wichtig und was unwichtig ist. Ganz nebenbei verlieren sich dabei Hemmungen und Ängste im Umgang mit der englischen Sprache: ein gutes Gefühl, wenn man weiß, dass der Englischunterricht nicht vergeblich war.

Was kann man tun, wenn man mit seiner Gastfamilie nicht klarkommt, sich nicht wohl fühlt, wenn es Ärger gibt?

Bei Problemen gibt es drei wichtige Ansprechpartner:
1. die Lehrerinnen und Lehrer/Begleitpersonen (denn sie sind generell verantwortlich für den Ablauf der Reise).
2. die „local organizer“ und
3. Jugendtours als Veranstalter der Reise.
Bei Problemen empfiehlt es sich, unverzüglich mit den Lehrerinnen und Lehrern zu sprechen, um Missverständnisse möglichst rasch aus der Welt zu schaffen oder eine Lösung auf den Weg zu bringen. Lehrerinnen und Lehrer bzw. die local organizer prüfen dann direkt vor Ort, wo der Schuh drückt und wie Abhilfe geschafft werden kann.

Wie finden die Gäste den Weg zu den Gastfamilien?

Am Anreisetag holen die Familien ihre Gäste am vereinbarten Treffpunkt ab. Ansonsten ist der Treffpunkt entweder zu Fuß erreichbar oder die Familien organisieren die täglichen Transfers mit dem Auto: zumeist morgens gegen 8.30 Uhr hin und abends gegen 18.30 Uhr zurück. Mancherorts und bei längeren Aufenthalten gibt es stattdessen Tickets für den Bus und genaue Anweisungen, wie der Treffpunkt zu finden ist.

Dürfen die Gasteltern Vorschriften machen und sagen, was zu tun ist?

Ja, die Gasteltern sind für ihre „Schäfchen“ verantwortlich, und sie können deshalb klare Ansagen machen, was erlaubt ist und was nicht.

Kann man abends noch einmal ausgehen und seine Freunde besuchen, wenn die woanders untergebracht sind?

Auch das müssen die Gasteltern entscheiden, denn sie tragen die Verantwortung. Verständlicher Weise sind sie dabei vorsichtig, denn sie wissen nicht von vornherein, ob sie sich auf das Verhalten und rechtzeitige Heimkehr der Gäste verlassen können. Dieses Vertrauen wächst sicher mit der Zeit und hängt auch vom Auftreten der Gäste selbst ab.

Bekommen Gäste einen Hausschlüssel von der Gastfamilie?

Nein, denn die Familien gehen davon aus, dass alle das Haus tagsüber verlassen, um am gemeinsamen Programm der Schulklasse, z.B. an Besichtigungstouren, teilzunehmen. Viele Gasteltern sind berufstätig und können schon allein deshalb die Gäste nicht tagsüber allein zu Hause lassen.

Müssen Gäste bei der Hausarbeit helfen?

Ein paar Handgriffe etwa beim Tischdecken oder Abräumen sind sicher gern gesehen, ansonsten bleibt dafür kaum Zeit und Gelegenheit und wird nicht wirklich erwartet.

Wie steht es mit Gastgeschenken?

„Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“ - eine Tafel Schokolade ist eine solche kleine Aufmerksamkeit, ein Päckchen Kaffee wird die Hausfrau sicher freuen. Diese mitzubringen ist eine nette Geste, aber keineswegs zwingend erforderlich. Gläser, Teller, Wimpel – typische Souvenirs für die Schrankwand: die Engländer sind zu höflich, um sie zurückzuweisen, aber sie landen bestenfalls auf dem Trödelmarkt. Wichtiger ist das Gespräch, Interesse dafür, was die Gasteltern machen, wie sie mit ihrer Familie leben, was anders ist als in Deutschland. Das ist oft spannend genug.

Ist bei Allergien oder besonderen Ernährungswünschen eine Unterbringung bei Gastfamilien überhaupt möglich oder zu empfehlen?

Ja, bei Jugendtours das ist möglich. Wir fragen rechtzeitig vor der Fahrt nach der gewünschten Gruppenaufteilung und nach speziellen Anforderungen an die Verpflegung und Unterkunft. Die entsprechenden Listen senden wir etwa vier Wochen vor der Reise nach England, damit vorab Gastfamilien ausgewählt werden können, die diesen Anforderungen gerecht werden.
Meist werden zwei Personen bei einer Familie untergenbracht, wenn das Haus groß genug ist auch drei oder vier. Freunde können daher immer angeben, mit wem sie gemeinsam untergebracht werden möchten und wir versuchen, dies zu berücksichtigen.
Bei dieser Gelegenheit sollte unbedingt vermerkt werden, ob es Allergien oder Gesundheitsprobleme gibt, die mit Medikamenten und Vorsicht allein nicht in den Griff zu bekommen sind und von denen die Gastfamilien unbedingt wissen sollten.
Bei bestimmten Diäten müssen die Familien extra einkaufen, etwa um laktosefreies Essen zuzubereiten oder im Falle einer Nussallergie. Wir erhalten dann Rechnungen über die zusätzlichen Kosten (in der Regel drei bis vier EUR pro Person und Übernachtung), die dann von den Betroffenen gezahlt werden müssen.




 

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