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Online-Reiseführer zur Klassenfahrt Wien

Kurz das Wichtigste

Kurz das Wichtigste

Wien, die österreichische Hauptstadt, ist sicher eines der klassischen Ziele für Städtereisen schlechthin. Eingebettet in Hügel, Wälder und Felder und durchströmt von der schönen blauen Donau lag die Kaiserstadt - von hier aus regierten die Habsburger Kaiser - seit jeher an bedeutenden Verkehrswegen im Brennpunkt unterschiedlicher mitteleuropäischer Kulturen. Die Schlösser und Palais jener Zeit, wie die kaiserliche Sommerresidenz Schönbrunn, Belvedere oder die Hofburg, prägen noch heute das Stadtbild. Breite Prachtstraßen und Alleen, Opern und Theater, Museen, kaiserliche Geschäfte, Restaurants, Kaffeehäuser, Konditoreien und prunkvolle Staats- und Verwaltungsgebäude ziehen jährlich Millionen von Besuchern an. Trotz aller Pracht bleibt Wien aber locker überschaubar. Das Ambiente der Kaiserstadt verbindet sich mit einem modernen unbeschwerten Lebensgefühl, das dafür sorgt, dass der Besucher sich in Wien wohl fühlt.

Mit Sehenswürdigkeiten und kulturellen Veranstaltungen jeder Art ist das Angebot in der Stadt das ganze Jahr über äußerst vielfältig - selbst für Familien mit Kindern. Neben den unzähligen Sehenswürdigkeiten - allein 100 Museen gibt es in der Stadt zu besichtigen - sorgt eine kulinarische Vielfalt von Feinschmeckerlokalen über die Kaffeehaus-Kultur bis zum Heurigen für Abwechslung. Ausgedehnte Shopping-Möglichkeiten, die vom traditionell Gediegenen bis zum exquisit Ausgefallenem reichen, lassen das Herz eines jeden Einkaufsfans höher schlagen.

Wien ist vor allem aber eine Unterhaltungs-Metropole. Die Kunstszene prägt ein Wechselspiel von Tradition und Moderne. Wien ist die Stadt der Musikgenies: Mozart komponierte hier seine Meisterwerke, Beethoven schrieb seine großen Symphonien. Haydn, Schubert, Bruckner, Brahms, Strauß, Mahler und Schönberg haben in Wien gelebt und gewirkt. Aus dieser Tradition heraus pflegt die Stadt heute eine einzigartige Musikszene, die von der Klassik über das Musical bis hin zur modernen, elektronischen Musik reicht. Jedes Jahr finden neue Festivals statt. Die umfangreiche Museumslandschaft wurde durch die Eröffnung des MuseumsQuartiers, einer der zehn ausgedehntesten Kulturbezirke der Welt und der Wiedereröffnung der Albertina, der größten grafischen Sammlung weltweit, für Besucher noch interessanter und vielseitiger.

Und wem das Besichtigungsprogramm zu groß wird, der kann sich in den Parks und Gärten, im Wienerwald und der Donau-Mitte entspannen. Zu Ausflügen lädt der rund 50 Kilometer südöstlich von Wien gelegene Neusiedler See, das "Meer der Wiener", mit seinen Freizeitmöglichkeiten ein. Empfehlenswerte Ausflugsziele im Burgenland sind Rust, die Stadt der Störche, Mörbisch und Eisenstadt mit seinem prächtigen Stadtschloss.

Zur Orientierung: Wien ist in Bezirke gegliedert, die dem Besucher eine schnelle Orientierung erlauben. Der erste Bezirk ist die Stadtmitte mit dem Stephansdom im Zentrum. Der zweite ist die Leopoldstadt mit Prater und Messegelände im Nordosten. Von dort aus zählen die inneren Bezirke (2. bis 9.) im Uhrzeigersinn um den Stadtkern nach oben. Entsprechend ist die Josefstadt im Westen des Stadtkerns der 8. Bezirk. Ein zweiter Ring umfasst die Außenbezirke (10. bis 23.). Die zweite und dritte Stelle der Postleitzahl repräsentieren den Bezirk (1010 = 1. Bezirk; 1080 = 8.; 1170 = 17.; 1200 = 20).

Wien hat circa 1,6 Millionen Einwohner. Etwa 16 Prozent der Einwohner von Wien sind keine österreichischen Staatsbürger. Die Gruppe wird vorwiegend von Türken und Menschen aus dem ehemaligen Jugoslawien gebildet. Die Zahl der Deutschen in Wien ist in den letzten Jahren angestiegen.

Letzte Änderung: 24.02.2019

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Einreise, Ankunft und Verkehr

Einreise

Für Deutsche besteht keine Visumpflicht. Notwendig ist der gültige Reisepass. Für einen Aufenthalt von bis zu drei Monaten ist auch der gültige Personalausweis der Bundesrepublik Deutschland ausreichend.


Fremdenverkehrsämter

Klosterstraße 64, 10179 Berlin, Internet: www.austria.info.

Postfach 83, A-1043 Wien. Tel. 00800 400 200 00, E-Mail: urlaub@austria.info, Internet: www.austria.info.
Servicestelle für Prospekte und Urlaubsinformationen.

Albertinaplatz/Ecke Maysedergasse (hinter der Wiener Staatsoper), 1010 Wien, Internet: http://info.wien.at. U1, U2, U4 Karlsplatz/Oper.
Die von Architekt Luigi Blau eingerichtete Informationsstelle bietet Non-profit- und Infoservice. Hier können Auskünfte eingeholt, Hotelbuchungen vorgenommen, Tages- und Sightseeingausflüge gebucht und Geld gewechselt werden. Ebenso kann man auch Tickets für Opern, Konzerte, Theater und Kulturevents sowie Souvenirs kaufen.

Zweigstellen:
- Flughafen Wien, Ankunftshalle (gegenüber der Gepäckausgabe)
- Hauptbahnhof Wien, im InfoPoint der ÖBB

Anreise

FLUG: Von zahlreichen deutschen Städten bestehen Flüge nach Wien, zum Beispiel mit der Deutschen Lufthansa, Austrian Airlines, Germanwings und Air Berlin. Flugreisende kommen am internationalen Flughafen Wien Schwechat an. Durchschnittliche Flugdauer Frankfurt/Main - Wien, etwa eine Stunde und 20 Minuten.

AUTO: Mit dem Auto ist Wien über die Westautobahn (A1) von München über Salzburg zu erreichen. Anreise über Prag oder durch die Wachau über die Donauuferautobahn A22.

Wer mit dem Wagen nach Wien reist, muss beachten, dass in der Innenstadt (Bezirke 1 bis 9, 12, 14 bis 17 und 20) von Montag bis Freitag 9 bis 19 Uhr. gebührenpflichtige Kurzparkzonen (maximal 2 Stunden) bestehen. Im Bereich um die Stadthalle gilt die Kurzparkzone von 9 bis 22 Uhr und an Wochenenden von 18 bis 22 Uhr. Ausgenommen ist das Halten bis zu zehn Minuten mit dem kostenlosen, lila Parkschein.

Parken: Infos gibt es im Internet unter www.parkeninwien.at: Kurzparkzonen, Park & Ride, Parkleitsystemen, Wiener Parkgaragen, Tarifen usw.

Für die Autobahnbenutzung in Österreich muss ein Aufkleber (Pickerl) gekauft werden. Infos auch über Preise: www.asfinag.at.
Die Vignetten sind bei jeder ADAC-Geschäftsstelle, bei Tankstellen in Grenznähe, an Mautstellen und direkt an der Grenze erhältlich.

BAHN: Mit der Bahn kann man ebenfalls nach Wien gelangen. Mit dem InterCityExpress (ICE) dauert die Fahrt zum Beispiel zwischen Frankfurt/Main und Wien/Westbahnhof etwa 8 Stunden, München ist nur 4 Stunden und 20 Minuten entfernt.

BUS: Aus Großstädten des gesamten deutschen Bundesgebietes starten mehrmals wöchentlich Busse. Mehr Infos z.B. unter www.eurolines.de.

SCHIFF: Wer mit dem Schiff ankommt, den erwartet die Anlegestelle Nussdorf (am Rande eines Wiener Heurigenortes) oder die Hauptanlegestelle Wien/Reichsbrücke beim Handelskai. Internet: www.donaustationen.at.

Flughafen

Internationaler Flughafen Wien (VIE), Internet: www.viennaairport.com.
Der internationale Flughafen Wien liegt 18 Kilometer südöstlich vom Stadtzentrum Wien entfernt, in Schwechat.

Anbindung an die City
- Besonders bequem und schnell kommt man mit dem City Airport Train (CAT) vom Flughafen zum City Air Terminal Wien-Mitte. Der Zug mit "Jet-Ambiente" verkehrt täglich nonstop zwischen 6.05 und 23.35 Uhr im Halbstunden-Takt. 16-minütige Fahrt.
Internet: www.cityairporttrain.com.
- Mit der Schnellbahn S7 (Züge Richtung "Wien Mitte", "Wien Nord" oder "Floridsdorf") gelangt man in der Zeit zwischen etwa 5 und 24 Uhr im Halbstundentakt vom Flughafen ins Stadtzentrum (Wien Mitte/Landstraße und Prater). Die einfache Fahrt dauert etwa 25 Minuten. Tickets gibt es am Ticketautomaten am Bahnsteig.
Internet: www.oebb.at.
- Daneben besteht ein Flughafentransfer mit Bussen (Vienna Airport Lines bzw. Postbus) zum Südbahnhof/Westbahnhof (6-24 Uhr), Schwedenplatz/Morzinplatz (6.20-0.20 Uhr) und Erdberg/UNO-City (7.10-20.10 Uhr). Die Fahrt dauert je nach Entfernung und Verkehrslage zwischen 20 und 35 Minuten.
Internet: www.postbus.at.
- Einen Tür zu Tür-Service von oder zu jeder Adresse innerhalb Wiens bietet die Firma Airport-Express Wien. Der Taxistand befindet sich vor der Ankunftshalle.
Internet: www.airportexpress.at.

Landstraßer Hauptstraße, 1030 Wien, Internet: www.oebb.at.
Einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der österreichischen Hauptstadt. Hier halten sämtliche Züge der Stammstrecke inkl. Regionalverkehr sowie zwei U-Bahnlinien (U3, U4), die Straßenbahnlinie O und die Autobuslinie 74A. Weiter verkehren von hier aus Direktzüge (CAT) zum Flughafen, es besteht eine Möglichkeit zum Check-In am Bahnhof.

Hauptbahnhof Wien
Laxenburger Straße 4, 1100 Wien, Internet: www.hauptbahnhof-wien.at, www.oebb.at. S-Bahn S50, U1, Straßenbahn D, O und 18, Bus 13A, 69A, Flughafenbus (Vienna AirportLines).
Im Oktober 2014 neu eröffnet, wird der Hauptbahnhof Wien einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der österreichischen Hauptstadt sein - vollständig in Betrieb wird er im Dezember 2015 gehen: Vom Hauptbahnhof werden dann auch Nachtreisezüge-Verbindungen zwischen Wien und großen deutschen Städten angeboten. Auch die Anbindung an die anderen Nachbarländer wird sich mit dem neuen Bahnhof durch zusätzliche und schnellere Verbindungen verbessern.
Bis zu 8-mal täglich soll es eine Fernverkehrsverbindung zum Flughafen Wien geben.

Shoppen: Für die Fahrgäste besteht die Möglichkeit, im Bahnhof in etwa 90 Einkaufsläden shoppen zu gehen.
Zudem gibt es ebenfalls seit Oktober 2014 das Einkaufzentrum BahnhofCity WienWest, Internet: www.bahnhofcitywienwest.at.

Mariahilferstraße, 1150 Wien, Internet: www.oebb.at.
Die Bahnstation ist Ausgangspunkt für den Bahnverkehr nach Deutschland, in die Schweiz und weiter nach Frankreich, Belgien und die Niederlande. Daneben besteht über die Verbindungsbahn ein Anschluss nach Ungarn, Serbien und Rumänien im Osten und Südosten. Gleichzeitig ist der Westbahnhof Ausgangspunkt der regionalen Verbindungen in das westliche Niederösterreich, die in den Verkehrsverbund Ost-Region eingebunden sind. Mit der Errichtung des derzeit im Bau befindlichen Wiener Hauptbahnhofs wird der Westbahnhof ab etwa 2013 an Bedeutung verlieren, da internationale Fernzüge, vor allem solche, die nach Osteuropa weiterführen, dann durch einen Verbindungstunnel unter dem Lainzer Tiergarten direkt zum Hauptbahnhof geführt werden.
Linien: S50; U3, U6; Straßenbahn 5, 6, 9, 18, 52, 58.

Praterstern, 1024 Wien, Internet: www.oebb.at.
Inlandsverbindungen sowie täglich Schnellverbindungen von/nach Tschechien bzw. in die Slowakei. Linien: S1, S2, S3, S4, S5, S6, S7, S8, S9, S15; U1, U2; Straßenbahn O, 5, 21, 80A.

Eichenstraße 23, 1120 Wien, Internet: www.oebb.at.
Der Bahnhof Wien Meidling ist neben dem Westbahnhof der wichtigste Fernbahnhof Wiens.
Die an den Bahnhof angeschlossene Station der U-Bahnlinie U6 heißt Philadelphiabrücke. Die Badner Bahn, die Straßenbahnlinie 62 und städtische Buslinien bedienen die Haltestellen Schedifkaplatz, Philadelphiabrücke und Dörfelstraße, die über das Passagensystem des Bahnhofs zu erreichen sind.

Öffentlicher Nahverkehr

Wien bietet ein gutes öffentliches Verkehrsnetz mit U-Bahn, Straßenbahn (Tram) und Bus, das von der Verkehrsgesellschaft "Wiener Linien" betrieben wird. Darüber hinaus verbinden Schnell- und Regionalbahnen die Stadt mit den Orten der näheren Umgebung.

Das meistgenutzte Verkehrsmittel in Wien ist die Straßenbahn/Tram mit insgesamt 31 Linien. Es gibt Rundlinien (Nummerngruppe 1 bis 20), Radiallinien (Nummerngruppe 21 bis 82) und Durchgangslinien (Buchstabengruppe A bis Z). Die Wagen im Stadtzentrum verkehren in der Regel täglich zwischen 5/5.30 Uhr und 24/0.30 Uhr.

Eine schnelle Verbindung schaffen die fünf U-Bahnlinien (U1-U4, U6), welche vom Stephansdom aus in die vier Himmelsrichtungen sowie kreisförmig um die Innenstadt fahren. Die U-Bahn verkehrt von 5/5.30 Uhr bis 24/0.30 Uhr, tagsüber im Zwei- bis Fünf-Minutentakt, nach circa 20 Uhr alle sieben bis acht Minuten. Die U-Bahnen fahren Freitag, Samstag und an Feiertagen auch nachts in 15 Minuten-Intervallen.
Bei der Linie U3 sind viele Stationen künstlerisch gestaltet (z.B. die Station Schweglerstraße), während die U6 durch noch acht originalgetreu erhaltenen Otto-Wagner-Stationen geprägt ist.

Neben Straßenbahn und U-Bahn sind rund 500 Busse der "Wiener Linien" auf über 80 Linien im Einsatz. Die Busse sind nummeriert und mit einem A gekennzeichnet. Außerdem werden noch Buslinien eingesetzt, die von anderen Firmen betrieben werden. Diese Busse werden, falls sie eigenständig und nicht im Auftragsverkehr unterwegs sind, zur Unterscheidung mit einem B gekennzeichnet.
Nachtbusse (Nightline) verkehren im Halbstunden-Takt während der Zeit, in der die Busse sowie die U- und S-Bahnen nicht betrieben werden. Für die Fahrt ist lediglich ein "normaler" Fahrschein notwendig.

Die Fahrscheine für U-Bahn, Tram und Bus sind identisch und gelten für das gesamte Wiener Stadtgebiet (Zone 100). Die Nacht-U-Bahn und auch die Nachtbusse können mit allen Fahrscheinen der Wiener Linien benutzt werden.

Tickets sind an allen Vorverkaufsstellen und Kundenzentren der Wiener Linien, in Wiener Tabak-Trafiken und an Fahrkartenautomaten an den Stationen erhältlich. Einzeltickets können auch direkt in der Tram sowie im Bus beim Fahrer gelöst werden. Kinder bis zu sechs Jahren fahren immer, Kinder bis zu 15 Jahren an Sonn- und Feiertagen und in den Wiener Schulferien gratis.
Das Schwarzfahren wird in Wien mit bis zu 60 Euro bestraft.

Infos zu den öffentlichen Verkehrsmitteln in Wien gibt es im Internet unter www.wienerlinien.at.

Das Kundenzentrum der Wiener Linien befindet sich in der Erdbergstraße 202, 1030 Wien (Mo bis Mi, und Fr 8-15 Uhr, Do 8-17.30 Uhr). Erreichbar mit der Linie U3 (Station Erdberg).

Infostellen der Wiener Linien sind unter anderem: am Stephansplatz, am Karlsplatz, am Praterstern und am Westbahnhof zu finden.

Günstige Tickets

Mit der Wien-Karte können Besucher bis zu 72 Stunden mit U-Bahn, Bus und Tram die Stadt entdecken und mit Ermäßigungen zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Museen besichtigen. Daneben gibt es beim Shopping, in Theatern, in Cafés, Restaurants und beim Heurigen weitere Vergünstigungen. Zu jeder Wien-Karte gibt es eine Broschüre, in der alle Vorteile angeführt werden und die eine Gebrauchsanweisung für die Wien-Karte enthält.
Die Wien-Karte ist bei der Tourist-Info am Albertinaplatz, an den Verkaufsstellen der Wiener Linien bzw. in den Reisebüros an den Bahnhöfen, am Flughafen und in den meisten Wiener Hotels erhältlich. Pro Karte kann ein Kind bis zum vollendeten 15. Lebensjahr gratis mitgenommen werden.
Internet: www.wienkarte.at.

Hinweise zum Aufenthalt

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Wien zählt zu den drei sichersten Städten mit mehr als einer halben Million Einwohnern im deutschsprachigen Raum. Die Verbrechensquote ist im internationalen Vergleich sehr niedrig. Dennoch sollte man nicht zu unvorsichtig sein und einige Vorsichtsmaßnahmen beachten:
- Keine Wertgegenstände oder kein Gepäck sichtbar im Wagen liegen lassen, größere Geldmengen im Hotelsafe deponieren und bei Menschenansammlungen und in der U-Bahn auf Taschendiebe achten.
- In der Altstadt kann es passieren, dass "Kriminalpolizisten" ohne ersichtlichen Anlass Touristen kontrollieren. Vorsicht, dabei könnte es sich um Gauner handeln. Auf jeden Fall das Vorzeigen des Dienstabzeichens und des Dienstausweises verlangen.
- Wenn Dokumente abhanden kommen bzw. gestohlen werden, sollte man sich an die nächste Polizeiwachstube wenden. Eine Anzeigenbestätigung der Polizei benötigt man sowohl zur Ausstellung von Duplikatdokumenten als auch zur Vorlage bei Versicherungen.

Geld

Währungseinheit ist der Euro. Ein Euro = 100 Cents.

Österreichische Euromünzen - nationale Rückseite
Die österreichischen Münzen zeigen die Friedenskämpferin Bertha von Suttner (2 Euro), Wolfgang Amadeus Mozart (1 Euro), die Wiener Secession als bedeutendes Jugendstil-Bauwerk (50 Cent), das Barockschloss Belvedere (20 Cent) und den gotischen Stephansdom (10 Cent). Alpenprimel, Edelweiß und Enzian befinden sich auf den 5-, 2- und 1-Cent-Münzen.

Geldautomaten sind weit verbreitet.
Kreditkarten werden in größeren Hotels, Geschäften und von Autovermietern akzeptiert.

Banköffnungszeiten
Mo bis Mi und Fr 8/9-15 Uhr, Do 8/9-17.30 Uhr; in Zweigstellen Mittagspause von 12.30-13.30 Uhr.

Kommunikation

Die Ländervorwahl für Gespräche von Österreich nach Deutschland ist 0049, von Deutschland nach Österreich 0043. Nationale Vorwahl für Wien ist die 01, aus Deutschland entfällt die 0 vor der Ortswahl.

Telefonieren kann man in Postämtern und an öffentlichen Telefonzellen. Telefonkarten bekommt man bei der Post, an Kiosken und teilweise an Tankstellen. Mit der Telefonkarte geführte Ferngespräche aus öffentlichen Telefonzellen sind preiswerter als Telefongespräche aus den Hotels.

Mobilfunk
Telefonieren im Telekom Deutschland-, O2-, Vodafone- und E-Plus-Netz ist möglich. In Österreich ist telefonieren mit Handys in Fahrzeugen ohne Freisprechanlage verboten.

Post
Öffnungszeiten im Allgemeinen: Mo bis Fr 8 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr.

Das Hauptpostamt am Fleischmarkt 19: täglich 7-22 Uhr, Sa/So 9-22 Uhr.

Notdienste

Europäische Notfallnummer, Tel. 112 - 0 bis 24 Uhr
Polizei, Tel. 133 - 0 bis 24 Uhr
Ambulanz, Rettungsdienst, Tel. 144 - 0 bis 24 Uhr
Feuerwehr, Tel. 122 - 0 bis 24 Uhr

Ärztefunkdienst, Tel. 141 - Mo bis Fr: 19-7 Uhr; Wochenende (Freitag 19 bis Montag 7 Uhr), Feiertage rund um die Uhr
Allgemeines Krankenhaus, Universitätskliniken, Währinger Gürtel 18-20, 1090 Wien. Tel. 40 40 00. Internet: www.akhwien.at
Zahnärztlicher Nacht- und Wochenenddienst (Tonband), Tel. 512 20 78, Internet: www.akhwien.at

Telefonseelsorge, Tel. 142 - 0 bis 24 Uhr

ÖAMTC - Österreichischer Automobil-, Motorrad- und Touring-Club, Pannenhilfe, Tel. 120 - 0 bis 24 Uhr
ARBÖ - Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs, Pannenhilfe, Tel.: 123 - 0 bis 24 Uhr
ADAC-Notrufstation, Tel. 0049 89 22 22 22

Sperr-Notruf: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer 0049 116 116 (aus dem Ausland neben 0049 116 116 auch 0049 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.
Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

ANREISE
Flug: Der Wiener Flughafen ist behindertengerecht ausgestattet. Nähere Informationen findet man auf der Internetseite des Airports - siehe TIP-Rubrik "Flughafen".

Bahn: Spezialauskünfte, Ticketverkauf, Reservierung und Anmeldung für Ein- und Ausstiegshilfe beim: MobilitätsCallCenter der Österreichischen Bundesbahnen, Internet: www.oebb.at.

Auto: Gäste mit Handicaps sind von der Parkgebühr in Kurzparkzonen befreit (Ausweis hinter die Windschutzscheibe legen).

AUFENTHALT - unterwegs in der Stadt:
Tram: Straßenbahnen sind für Rollstuhlfahrer nur bedingt zugänglich, da die Einstiege der meisten Straßenbahnen Stufen haben - Ausnahme: Niederflurstraßenbahnen (ULF genannt). Linien, auf denen teilweise ULF's geführt werden: 1, 2, 5, 6, 26, 31, 43, 44, 46, 49, 58, 60, 62, 65, 67, 71, D, J, O.

U-Bahn: Alle Wiener U-Bahn Stationen sind mit Aufzügen oder Rampen erreichbar. Da Aufzüge manchmal gewartet werden müssen bzw. außer Betrieb sein können, gibt es die Möglichkeit sich unter Tel.: 790 91 00 zu informieren, ob der benötigte Lift in Betrieb ist.
In achtzig Prozent der U-Bahn-Stationen sind Bodenleitstreifen für blinde und sehbehinderte Menschen entlang der Bahnsteige angebracht. Die mit Noppenfeldern angezeigten taktilen Querverbindungen signalisieren den Weg zu den Stiegen, Rolltreppen und Aufzügen bzw. die Bahnsteigmitte.

Busse: Alle Busse sind Niederflurbusse, die mit Rampen ausgestattet sind.
Barrierefreie Informationen der Wiener Linien: Internet: http://wl-barrierefrei.at.

Fußgänger: An zahlreichen Ampeln in Wien sind Hilfseinrichtungen (taktiles Leitsystem, akustische Ampeln) installiert, damit sehbehinderte oder blinde Fußgängerinnen und Fußgänger Kreuzungen sicher überqueren können. An wichtigen Punkten und vor Rolltreppen befinden sich schachbrettartige Markierungen. Gerillte und genoppte Bodenplatten dienen als "Aufmerksamkeitsfelder" und signalisieren das Ende des Gehsteiges oder eine Richtungsänderung.

NÜTZLICHE ADRESSEN:
- Behindertenberatungszentrum Bizeps, Kaiserstraße 55/3/4a, 1070 Wien, Internet: www.bizeps.or.at
- Österreichischer Blinden- und Sehbehindertenverband, Hägelingasse 3, 2. Stock, 1140 Wien, Internet: www.oebsv.at
- IBFT - Informationsplattform barrierefreier Tourismus in Österreich: Internet: www.ibft.at
- Stadtführer/-innen bieten spezielle Führungen für Gäste mit Handicaps u.a.:
Franziska Pfister, Kriemhildplatz 9/17, 1150 Wien, Internet: www.guidewien.com

Infos: Unter der Internetadresse www.info.wien.at hält die Wien Tourist-Info Tipps für Gäste mit Handicaps bereit. Es gibt unter anderem Infos zu Hotels, behindertengerecht ausgestatteten Sehenswürdigkeiten, Führungen für Blinde, Informationen zu Feriendialyse-Stationen und Kinos mit Rollstuhlplätzen.

Fundbüros

Zentraler Fundservice, Charlotte-Bühler-Heim, Bastiengasse 36-38, 1180 Wien, Tel.: 0900 600 200, Internet: www.fundamt.gv.at.

Lost & Found-Sammelstelle des öffentlichen Nahverkehrs, Wiener Linien, Erdbergstraße 202, 1110 Wien, Internet: www.wienerlinien.at.

Lost & Found-Sammelstelle der Österreichische Bundesbahnen, Nordbergstraße 5, 1090 Wien, Internet: www.oebb.at.

Lost & Found-Sammelstelle des Flughafens Wien, www.viennaairport.com.

Lokale Zeit

MEZ mit Sommerzeit, wie in Deutschland.

Feiertage

1. Januar (Neujahr)
6. Januar (Heilige Drei Könige)
17. April (Ostermontag)
1. Mai (Tag der Arbeit)
25. Mai (Himmelfahrt)
5. Juni (Pfingstmontag)
15. Juni (Fronleichnam)
15. August (Mariä Himmelfahrt)
26. Oktober (Nationalfeiertag)
1. November (Allerheiligen)
15. November (St. Leopold)
8. Dezember (Mariä Empfängnis)
25. Dezember (Weihnachten)
26. Dezember (Weihnachten; Stefanitag)

Strom

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Trinkgeld

In Hotels, Restaurants, Cafés, im Taxi und beim Friseur wird ein Trinkgeld von etwa zehn Prozent erwartet.

Gesellschaftliche Verhaltensformen

Die Wiener sind bekannt für ihren Charme und ihre Höflichkeit. Titel und akademische Grade sollten daher bei offiziellen oder geschäftlichen Kontakten in der Anrede keineswegs vernachlässigt werden. Die Verwendung von Vornamen oder das Duzen ist ausschließlich engen Freunden und Familie vorbehalten. Als "Sünde" gilt, zu jemanden "Servus" zu sagen, mit dem man per "Sie" ist.

Wer im Kaffeehaus einen Kaffe bestellt, sollte dem Kellner in der Kaffee-Metropole Wien genau erklären, welchen Kaffee er genau zu genießen gedenkt (Melange, Einspänner usw.).

Im Gespräch mit Österreichern sollten einige Themen besser ausgespart werden: das Thema Fußball oder gar die Fußball-Europameisterschaft sowie Österreichs Rolle im Zweiten Weltkrieg. Für Unterhaltungen gut geeignete Themen sind klassische Musik, Oper (Mozart und Strauss), österreichische Kunst und Architektur sowie Wintersport.

Schunkeln und lautes Singen sind beim Heurigen nicht angebracht. Wer sich im Restaurant ungefragt an den "Stammtisch" setzt, kann sich leicht Ärger einfangen - auch wenn dies der einzige freie Tisch ist.

Wiener Dialekt reden zu wollen (was nie gelingt) wird als plumpe Anbiederung interpretiert.

Beste Reisezeit und Klima

Beste Reisezeit

Wien ist als Kulturstadt das ganze Jahr eine Reise wert.

Touristische Informationen

Die Stadt kennen lernen

Ein Spaziergang ist die beste Möglichkeit, die Wiener Atmosphäre aufzunehmen: schön ist von der Staatsoper aus die Kärntner Straße hinunter zum Stephansdom zu gehen und von dort aus durch die Gassen der Altstadt oder den Graben zur Hofburg zu schlendern. Die Hofburg beherbergt unter anderem die Spanische Hofreitschule, die Schatzkammer des Hauses Habsburg sowie den Prunksaal der Nationalbibliothek. Von hier aus kann man den imperialen Heldenplatz überqueren und die berühmte Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums sowie das Naturhistorische Museum besichtigen oder einfach durch den Volksgarten flanieren.

Alternativ bietet sich eine Bus-Rundfahrt mit der Vienna Line an, die die wichtigsten Attraktionen der Stadt verbindet (siehe Stadtbesichtigungen). Oder eine Fahrt mit der Touristen-Bim (in gelb, auch Vienna Ring Tram genannt) im Hop-on-Hop-off-Prinzip, die im Halbstundentakt um die Ringstraße kreist. Internet: www.wienerlinien.at.

Wer's sportlich mag kann sich eines der zahlreichen Citybikes ausleihen und damit die Stadt erkunden. Die Citybikes können an den 50 öffentlichen Bikestationen innerhalb Wiens entliehen und an jeder beliebigen Station zurückgegeben werden. Touristen können sich für jedes benötigte Rad eine "Citybike Tourist Card" ausleihen.
Internet: www.citybikewien.at.

160 Kilometer Stadtwanderwege in den Wienerwald, zum Heurigen oder durch die Weinberge laden dazu ein, die nähere Umgebung Wiens zu erwandern. Entsprechendes Kartenmaterial bekommt man bei der Stadtinformation im Rathaus.

Stadtbesichtigungen

Schifffahrtszentrum, Handelskai 265, 1020 Wien, Internet: www.ddsg-blue-danube.at.
Die DDSG veranstaltet Rundfahrten auf der Donau und dem Donaukanal, vorbei an Wiens beeindruckendsten Bauwerken. Das Hundertwasser-Schiff Vindobona, die MS Vienna und die MS Schlögen legen ganzjährig (im Winter eingeschränkter Fahrplan) von der Schiffstation Schwedenplatz (Abgang Marienbrücke) und der Anlegestelle Reichsbrücke ab.
Daneben bietet die DDSG auch Tagesfahrten nach Dürnstein, in den Nationalpark Donauauen und zum Kaiserlichen Festschloss Hof sowie in die Wachau an. Aber nicht nur untertags wird viel geboten. Es gibt auch abendliche Themenschifffahrten, bei denen getanzt, gefeiert und gegessen werden kann.

Twin City Liner, Franz-Josefs-Kai 2, 1010 Wien, Internet: www.twincityliner.com.
Seit einigen Jahren besteht die Städte-Schnellverbindung Wien-Bratislava mit dem "Twin City Liner" auf der Donau. Mehrmals täglich in jede Richtung legt der Aluminium-Katamaran zur 75-minütigen Donaufahrt von "City to City" ab.

Werdertorgasse 9/2, 1010 Wien, Internet: www.wienguide.at.
Die Wiener Spaziergänge bieten Einzelreisenden und Gruppen die Möglichkeit Wien abseits der Ziele des Massentourismus zu entdecken. Staatlich geprüfte Fremdenführer führen zu Fuß in die Vergangenheit und Gegenwart Wiens. Angeboten werden über 80 Spaziergänge zu den unterschiedlichsten Themen, wie zum Beispiel "Geheimnisse der Altstadt", "Ins Kaffeehaus", "Jüdisches Wien", "Kaiserin Elisabeth" und "Der Dritte Mann - auf den Spuren eines Filmklassikers". Die Rundgänge dauern rund 1 1/2 Stunden und finden bei jedem Wetter statt.

Ausstellungsstraße 3, 1020 Wien, Internet: www.pedalpower.at.
Der ideale Weg, Wien zu "erfahren" sind die geführten Fahrradrundfahrten von Pedal Power auf Radwegen oder verkehrsarmen Einbahnstraßen mit Besichtigung aller Hauptsehenswürdigkeiten der Inneren Stadt (Prater, Hundertwasserhaus, Hofburg, Stephansdom usw.). Die 3-stündigen Touren mit Mieträdern finden vom 1. Mai zum 30. September statt. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Weyringergasse 28A-30, Eingang: Goldeggasse 29, 1040 Wien, Internet: www.viennasightseeingtours.com.
Die Tageskarte ist in vielen Hotels und im Bus erhältlich.
An 15 Haltestellen der "Hop on - Hop off Tour" kann man mit einem Ticket den ganzen Tag beliebig oft den Bus besteigen. Die Busse fahren an den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Wiens vorbei und werden von einer Hostess begleitet. Abfahrt ist an der Staatsoper, man kann aber an jeder Attraktion aus- und später wieder zusteigen, so dass Erkundungen der jeweiligen Umgebung auf eigene Faust möglich sind.

Die Musik Meile Wien - ein "Walk of Fame" - zieht sich quer durch die Donaumetropole. Entlang eines "musikalischen Pfades" vom Naschmarkt bis zum Stephansdom kann man, individuell oder im Rahmen einer Führung, 70 in den Boden eingelassenen Marmorsternen folgen, die Weltgrößen der Musik mit besonders enger Beziehung zu Wien gewidmet sind. Unter den Stars finden sich die Komponisten Haydn, Mozart, Lanner, Liszt, Wagner, Verdi, Offenbach, Strauß, Tschaikovsky und Mahler.
Info-Points, bei denen auch Audioguides erhältlich sind, befinden sich beim Theatershop Theater an der Wien (Linke Wienzeile 6) und am Wien-Ticket-Pavillon an der Staatsoper (Herbert-von-Karajan-Platz).

Alt Wiener Fiaker, Internet: www.wien-fiaker.at, www.fiaker.net.
Eine Fiaker-Rundfahrt durch die Altstadt darf für viele Besucher bei einem Wien-Aufenthalt nicht fehlen. Standplätze gibt es beim Heldenplatz, Stephansplatz/Oper, Petersplatz und bei der Albertina. Allerdings ist eine Fahrt in der Pferdekutsche nicht ganz billig. Die Stadtrundfahrt (max. 4 Personen) dauert ca. 20 Minuten. Sonderwünsche werden nach telefonischer Vereinbarung geregelt.

Infos und Buchung bei Vienna Sightseeing Tours, Internet: www.segway.at und www.viennasightseeing.at.
Wer flott und luftig durch Wien rollen möchte, für den sind die geführten Segway Elektroroller-Touren genau richtig. Die Touren mit dem selbst balancierenden Hightech-Roller führen vorbei an Wiens Sehenswürdigkeiten: Staatsoper, Burggarten, Hofburg, Parlament, Rathaus, Burgtheater, Universität, Freyung, Michaelertor, Kohlmarkt, Graben und Stephansdom. Den Auftakt zu der dreistündigen Tour bildet ein SEGWAY-Fahrsicherheitstraining. Die Rundfahrten finden bei jedem Wetter von April bis Oktober statt (bei Schlechtwetter wird kostenlose Regenbekleidung zur Verfügung gestellt). Auf Grund einer limitierten Teilnehmerzahl pro Tour empfiehlt sich eine Reservierung einige Tage vor dem gewünschten Tour-Termin.

Liebiggasse 4/5, 1010 Wien, Internet: www.art-city.at.
Bei den Führungen von Melanie Thiemer zeigt sich die Kunst der Stadt von ihrer schönsten Seite. Neben exklusiven Kunstführungen in aktuellen Ausstellungen bietet Art and the City auch Spezialführungen zu bestimmten Themen an, deren mitreißender Vermittlungsstil begeistert: "Die Klimtvilla - das letzte Atelier von Gustav Klimt", "Das Dorotheum - im ältesten Auktionshaus der Welt", "Genüssliches Wien" usw.


Sehenswürdigkeiten

Stubenring 5, 1010 Wien, Internet: www.mak.at. U3 Stubentor; U4 Landstraße; Tram 1, 2 Stubentor.
Mit seiner Sammlung zählt das MAK weltweit zu den einzigartigsten Museen seiner Art. Nach Epochen von der Gotik bis zur Gegenwart gegliedert, zeigt das MAK in der permanenten Ausstellung seine Sammlungen: die weltberühmten Arbeiten der Wiener Werkstätte und der Wiener Porzellanmanufaktur, ausgewählte Bugholzstühle der Gebrüder Thonet, handwerklich virtuose mittelalterliche Glasmalereien, erlesene Gläser, kunstvoll gefertigte Spitzen, visionäre Architekturmodelle und fantasievolles Möbeldesign. Ergänzt wird die Schau durch die regelmäßigen Sonderausstellungen, die meist auf großes Besucherinteresse stoßen. Im Museum gibt es auch ein Restaurant sowie den MAK-Designshop.

Palais Eskeles, Dorotheergasse 11, 1010 Wien, Internet: www.jmw.at. U1, U3 Stephansplatz.
Das Jüdische Museum präsentiert eine ständige historische Ausstellung zur österreichisch-jüdischen Beziehungsgeschichte sowie die Sammlungen IKG (Israelitische Kultusgemeinde), Max Berger, Schlatt und Stern. Es bietet die Möglichkeit, den Großteil der Bestände des Museums in einem öffentlichen Schaudepot zu sehen. Zusätzlich werden regelmäßig Wechselausstellungen zu verschiedenen Themen aus den Bereichen Kulturgeschichte, Literatur, Architektur, Fotografie und bildende Kunst gezeigt. Im Museumscafé gibt es koschere Weine aus Österreich, Wiener Mehlspeisen und vegetarische Spezialitäten.
In der Außenstelle des Museums am Judenplatz 8 können die Ausgrabungen der mittelalterlichen jüdischen Gemeinde besichtigt werden.

Karlsplatz, 1040 Wien, Internet: www.wienmuseum.at. U1, U2, U4 Karlsplatz/Oper.
Auf drei Etagen zu jeweils 1.200 Quadratmetern wird in einer Mischung aus Kunstsammlung und historischer Sammlung der Weg der österreichischen Hauptstadt durch die Jahrhunderte gezeigt. Zu den wichtigsten Exponaten zählen Überreste aus dem römischen Legionslager Vindobona, die mittelalterlichen Glasfenster und Fürstenfiguren aus dem Stephansdom, gotische Tafelmalereien und Skulpturen, Waffen und Rüstungen des 15. bis 17. Jahrhunderts aus dem Wiener Bürgerlichen Zeughaus, zwei Stadtmodelle aus dem 19. Jahrhundert sowie die "Türkenbeute" der Zweiten Türkenbelagerung Wiens (1683). Vielbeachtete Höhepunkte des Museums bilden erstrangige Gemälde von Hans Makart, Gustav Klimt, Egon Schiele, Richard Gerstl und Arnold Schönberg, Arbeiten der berühmten Wiener Werkstätten sowie das Wohnzimmer aus der Wohnung des legendären Architekten Adolf Loos.
Zum Wien Museum gehört auch das Mozarthaus, Schuberts Sterbewohnung sowie die Hermesvilla im Lainzer Tiergarten.

Prinz-Eugen-Straße 27 (Oberes Belvedere), Rennweg 6a (Unteres Belvedere), 1037 Wien, Internet: www.belvedere.at. Oberes Belvedere: U1 Südtirolerplatz; Unteres Belvedere: Tram 71 Unteres Belvedere.
Das Museum befindet sich in Schloss Belvedere, welches von Prinz Eugen von Savoyen als Sommerresidenz erbaut wurde und zwei Schlossbauten umfasst: das Obere und das Untere Belvedere. Beide Gebäude werden durch einen wunderschönen barocken Garten verbunden.
Im Oberen Belvedere zeigt die Österreichische Galerie nicht nur nationale, sondern auch internationale Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Darunter befindet sich eine Sammlung von weltberühmten Werken Klimts, Schieles, Kokoschkas, Renoirs und Monets. Im Unteren Belvedere wird mittelalterliche Kunst und Kunst des Barocks präsentiert. Das Barockmuseum besitzt die größte Sammlung von Werken Maulbertschs, Messerschmidts und Donners. Das Museum für mittelalterliche Kunst befindet sich in der Orangerie des Unteren Belvederes.

Domgasse 5, 1010 Wien, Internet: www.mozarthausvienna.at. U1, U3 Stephansplatz.
Anlässlich Mozarts 250. Geburtstag wurde nach einer umfassenden Renovierung das Mozarthaus auf sechs Etagen in der Domgasse eröffnet. Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791) bewohnte von 1784 bis 1787 den ersten Stock mit vier Zimmern, zwei Kabinetten und einer Küche; es ist die einzige Wohnung, in der der berühmte Komponist gelebt hat und die noch erhalten ist. Hier genoss er die erfolgreichste Zeit seines Lebens und komponierte Opern wie "Die Hochzeit des Figaro". Neben den damals bewohnten Räumen Mozarts ist auch eine Präsentation über die Lebensumstände und das Werk des Musikgenies zu sehen. Im Erdgeschoss befindet sich ein Café sowie ein Museumsshop, im Kellergeschoss ein Veranstaltungsbereich.

Lobkowitzplatz 2, 1010 Wien, Internet: www.theatermuseum.at. U1, U2, U4 Karlsplatz/Oper; U1, U3 Stephansplatz.
Im barocken Palais Lobkowitz zeigt das Theatermuseum in einer Schausammlung die schönsten Exponate aus dem über 1,6 Millionen Stücke umfassenden Bestand: unter anderem Bühnenbild- und Architekturmodelle vom Barock bis in die Gegenwart, Stiche von deutschen Hanswurstiaden, der italienischen Commedia dell'arte und den im 18. Jahrhundert am Kaiserhof aufgeführten Rossballetten. Weiterhin sind Kostümzeichnungen aus dem Rokoko, Kasperl-Handpuppen, prächtige Bühnenkostüme, Autografen (von Verfassern eigenhändig geschriebene Schriftstücke) von Goethe, Wagner und Kafka, Klimts Gemälde "Nuda Veritas" sowie Schauspielerporträts zu sehen.
In einer eigenen Abteilung wird Kindern die Welt der Bühne spielerisch vermittelt, und in der Dependance (Hanuschgasse 3) sind Gedenkräume unter anderem für Max Reinhardt und Emmerich Kálmán sowie ein Fritz-Wotruba-Studien-Zentrum untergebracht.

Maria-Theresien-Platz 8, 1010 Wien, Internet: www.khm.at. U2, U3 Volkstheater.
Das 1891 eröffnete Museum zählt wegen des unermesslichen Reichtums an Schätzen zu den bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt. Es umfasst die Gemäldesammlung, die Ägyptisch-Orientalische Sammlung, die Antikensammlung, die Kunstkammer und das Münzkabinett. Den Kern der Galerie bilden die Gemälde von Rubens, Rembrandt, Dürrer, Raffael und Tizian sowie die weltgrößte Bruegel-Sammlung. Der hohe Rang der Sammlungen und ihre Vielfalt sind zum Großteil das Resultat der Vorlieben und Interessen von Persönlichkeiten aus dem Hause Habsburg, unter ihnen Kaiser Rudolf II. (1552-1612) und Erzherzog Leopold Wilhelm von Österreich (1614-1662).
Ein Erlebnis ist das Restaurant/Café zwischen den Säulen des ersten Stockwerks. Donnerstags von 18.30 bis 22 Uhr wird ein exklusives Buffet, sonntags ein Kunst-Brunch von 11 bis 15 Uhr veranstaltet.

Sehenswerte Gebäude

Josefsplatz 1, 1015 Wien, Internet: www.onb.ac.at. U1, U2, U4 Karlsplatz/Oper; U1, U3 Stephansplatz.
Die Österreichische Nationalbibliothek in der Wiener Hofburg ist die zentrale wissenschaftliche Bibliothek Österreichs. Im Habsburger Kaiserreich war sie bis zum Ende des Ersten Weltkrieges als Wiener Hofbibliothek eine der umfangreichsten Universalbibliotheken der Welt. Heute liegt der Schwerpunkt der Sammlung im geisteswissenschaftlichen Bereich.
Das Herz der Nationalbibliothek ist der Prunksaal, der zu den schönsten Bibliothekssälen der Welt zählt. Sein Kuppelfresko stammt von Daniel Gran. Im Mitteloval des Prunksaals finden Bücherkenner einen besonderen Schatz: die in rotes, grünes und gelbes Maroquin gebundenen Bücher des Prinzen Eugen. Der Prunksaal steht Besuchern offen, der Rest der Bestände wird in Sonderausstellungen gezeigt.
Zur Nationalbibliothek gehören weiterhin das Papyrusmuseum, das Globenmuseum sowie das Esperantomuseum.

Schönbrunner Schloss Straße, 1130 Wien, Internet: www.schoenbrunn.at und www.bundesgaerten.at. U4 Schönbrunn; Tram 10, 58 Schönbrunn.
Schloss Schönbrunn, westlich der Wiener Innenstadt, ist mit jährlich rund sieben Millionen verkauften Eintrittskarten die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Wiens und bedeutendes Kulturgut Österreichs. 1997 wurde Schönbrunn aufgrund seiner historischen Bedeutung, seiner einmaligen Anlage und prachtvollen Ausstattung in das Verzeichnis des Welterbes der Unesco aufgenommen. Zur Besichtigung freigegeben sind 40 Prunkräume von insgesamt 1.441 Zimmern der Sommerresidenz der Habsburger: Festsäle, Repräsentationsräume, Audienzzimmer und Privatgemächer von Maria Theresia und ihrem Gatten Franz Stephan von Lothringen sowie die von Kaiser Franz Joseph I. und seiner Sisi. Ebenso imposant wie die Prunkräume sind die seit 1705 nach französischen Vorbild geschaffenen Schönbrunner Parkanlagen mit Irrgarten, Palmenhaus und Tiergarten.
In einem Seitentrakt des Schlosses befindet das berühmte Schlosstheater; in der ehemaligen Winterreitschule die Wagenburg mit kaiserlichen Kutschen, Schlitten, Sänften und Tragsessel.
Die "Schönbrunner Panorama Bahn" befördert Besucher durch das 160 Hektar große Parkgelände des Schlosses. Man kann sich auch mit dem Fiaker durch die Parkanlagen von Schönbrunn fahren lassen.
Für die Stärkung vor oder nach der Besichtigung laden das Café Gloriette im Schlosspark, das Café Restaurant Residenz (beim Eingang Schauräume), das Restaurant Kutscher Gwölb (bei der Wagenburg) und das Café Meierei im Kronprinzengarten ein.

Michaelerplatz 1, 1010 Wien, Internet: www.srs.at. U1, U2, U4 Karlsplatz/Oper; U3 Herrengasse.
Die Spanische Hofreitschule Wien ist die älteste und einzige Reitschule der Welt, in der die klassische Reitkunst kontinuierlich gepflegt wird. Ihren Namen verdankt sie den spanischen Pferden, die den Grundstock der damaligen Reitschule gebildet haben. Kaiser Karl VI. ließ von 1729 bis 1735 die berühmte barocke Winterreitschule in der Wiener Hofburg von Josef Emanuel Fischer von Erlach erbauen. Der prächtige Bau bildet den einmaligen Rahmen für Training und Präsentation der weißen Lipizzaner Hengste, der ältesten Kulturpferderasse Europas.

Vorführungen
Spektakuläre Perfektion der verschiedenen Lektionen der "Hohen Schule", darunter den Pas de deux, die Arbeit an der Hand und am langen Zügel, die Schulen über der Erde und die "Große Schulquadrille", mit acht Hengsten geritten.

Morgenarbeit
Die Hengste werden von ihren Bereitern gymnastiziert. Leichtes Bewegen: Junge Hengste werden von Bereiteranwärtern und Eleven in der Winterreitschule vor Publikum trainiert.

Rathausplatz 1, 1010 Wien, Internet: www.magwien.gv.at. U2 Rathaus.
Auf dem Josefstädter Glacis, dem ehemaligen Exerzier- und Paradeplatz, wurde in den Jahren von 1873 bis 1883 das Neue Wiener Rathaus nach Plänen des Dombaumeisters Friedrich von Schmidt errichtet. Zusammen mit dem Burgtheater, dem Parlament und der Universität bildet das monumentale Gebäude eines der schönsten städtebaulichen Ensembles an der Wiener Ringstraße. Neben den Amtsräumen des Wiener Bürgermeisters und des Gemeinderates beherbergt es auch den großen Festsaal, der zu den schönsten historistischen Sälen Wiens zählt. Zusammen mit den angrenzenden Prunkräumen wird dieser für wichtige Veranstaltungen - im Jahr rund 800 - wie etwa Bälle und Konzerte genutzt.
Der 3,40 Meter hohe "Rathausmann" krönt die 100 Meter hohe Turmspitze des neugotischen Baus. Zu ihren Füßen erstreckt sich der in zwei grüne Inseln unterteilte Rathauspark, der mit Standbildern verdienter Persönlichkeiten der österreichischen Geschichte geschmückt ist.

Heldenplatz, 1010 Wien, Internet: www.hofburg-wien.at. U3 Herrengasse; Tram D, J, 1, 2 Burgring.
Die Hofburg ist ein riesiger, im Lauf von sieben Jahrhunderten entstandener Komplex mit 18 Trakten, 19 Höfen und über 2.500 Räumen. Architektonisch sind so gut wie alle Stilrichtungen von der Gotik bis zum Jugendstil vertreten. Bis 1918 war die Hofburg Residenz der Habsburgerdynastie. Heute befinden sich hier der Amtssitz des österreichischen Bundespräsidenten, ein bedeutendes Kongresszentrum, die Auftrittsorte der Wiener Sängerknaben, die Spanische Hofreitschule sowie öffentlich zugängliche Sammlungen und Schauräume: die Silberkammer, das Sisi Museum und die Kaiserappartements.
In der Silberkammer können einzigartige Exponate zur kaiserlichen Tafelkultur besichtigen werden. Zu den Prunkstücken der ehemaligen Hofsilber- und Tafelkammer zählt das Grand Vermeil Service, ein vollständig vergoldetes Silberservice, das ursprünglich um 1808 für Kaiser Napoleon in Paris und Mailand angefertigt wurde.
Zentrale Themen des Sisi Museums sind die unbeschwerte Jungmädchenzeit in Bayern, die überraschende Verlobung mit dem österreichischen Kaiser Franz Joseph I. sowie ihre offizielle Rolle als Kaiserin Elisabeth von Österreich. Im Mittelpunkt der Inszenierung aber steht die private Elisabeth: ihre Auflehnung gegen das Hofleben und ihre Flucht in Schönheitskult, Schlankheitswahn, sportliche Höchstleistungen und schwärmerische Poesie.
In den Kaiserappartements sind die Räume für die Offiziere des Kaiserlichen Stabes, der große Audienzsaal sowie die originalen Wohn- und Amtsräume von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth zu besichtigen.

Kegelgasse 34-38, 1030 Wien, Internet: www.hundertwasserhaus.info. U1, U3 Landstraße/Wien Mitte.
Der bekannte österreichische Maler und Öko-Anhänger Friedensreich Hundertwasser realisierte in den 1980er Jahren sein weltweit erstes Architektur-Projekt, das Hundertwasserhaus. Mit Asymmetrie, bunten Farben, welligen Fußböden, kleinen Balkonen, schiefen Wänden und Gras auf dem Dach verwirklichte er so sein "Wohn-Disneyland". Im Wohnkomplex befinden sich rund 50 Wohnungen und vier Geschäftslokale sowie private und gemeinschaftliche Dachterrassen. Mittlerweile ist das Hundertwasserhaus eine der am meisten fotografierten Sehenswürdigkeiten Wiens. Es kann aus Rücksicht auf die Bewohner nur von außen besichtigt werden.
Nur knapp 400 Meter von Hundertwasserhaus entfernt, in der Unteren Weißgerberstraße 13, befindet sich das 1991 eröffnete und ebenfalls nach Entwürfen Hundertwassers errichtete KunstHausWien. Internet: www.hundertwasserhaus.info.

Stephansplatz, 1010 Wien. U1, U3 Stephansplatz.
Das 1990 eröffnete Haas-Haus gehört zu den faszinierendsten zeitgenössischen Gebäuden Wiens. Der bedeutende österreichische Architekt Hans Hollein entwarf den eleganten Einkaufstempel aus blaugrünem Marmor und Glas mit seiner außergewöhnlichen Architektur. Im Inneren erwartet den Besucher eine exquisite Einkaufsgalerie mit einer Vielzahl an Geschäften.
Oben ist das Restaurant "DO&CO" mit wunderbarem Blick auf den Dom untergebracht. Besonders eindrucksvoll wirkt das Gebäude an sonnenreichen Tagen, wenn sich die historische Fassaden des Stephansdoms in den riesigen Glasflächen des Haas-Hauses widerspiegeln. Internet: www.doco.com.

Haydngasse 19, 1060 Wien, Internet: www.wienmuseum.at. U3 Zieglergasse.
Das Wiener Vorstadthaus, nahe der heutigen Shoppingmeile Mariahilfer Straße, diente dem Komponisten Joseph Haydn (1732-1809) zwölf Jahre als Domizil. Hier entstand ein Großteil seines Alterswerkes, darunter die grandiosen Oratorien "Die Schöpfung" und "Die Jahreszeiten" und hier empfing er unzählige Besucher. Für das Haydn-Jahr 2009 wurde das geräumige Gebäude umfangreich neu gestaltet und neu eröffnet. Im Mittelpunkt der neuen Dauerausstellung "Haydns letzte Jahre" stehen seine Musik, seine Lebensweise und sein Altwerden. Zu sehen sind unter anderem auch einige jener Notenabschriften, die schon Haydn gerahmt in seinem Schlafzimmer hängen hatte.

Monumente

Donaupark, Donauturmstraße 4, 1220 Wien, Internet: www.donauturm.at. U1 Kaisermühlen.
Mit seinen 252 Metern beherrscht der Donauturm seit über 40 Jahren die Skyline von Wien. Über der Aussichtsplattform in 150 Metern Höhe liegt ein drehbares Panorama-Restaurant und ein Café. Von oben hat man einen herrlichen Blick über die Stadt und an schönen Tagen kann man bis in die Karpaten sehen.

Plätze und Stadtviertel

Wagramer Straße 5, 1220 Wien, Internet: www.unis.unvienna.org. U1 Kaisermühlen.
Die UNO-City im 22. Wiener Gemeindebezirk ("Donaustadt") ist das Wahrzeichen des modernen Wien. Das Vienna International Centre (VIC), wie die UNO-City offiziell heißt, ist neben New York, Genf und Nairobi einer der vier Amtssitze der Vereinten Nationen. Über 4.000 Beschäftigte aus mehr als 100 Ländern arbeiten hier bei den internationalen Organisationen. Mit ihren fast 24.000 Fenstern, 15.000 Türen, 43 Personen- und 15 Lastenaufzügen, Konferenzsälen, unterschiedlichsten Dienstleistungsbetrieben und Sporteinrichtungen ist die UNO-City ohne Zweifel einer der imposantesten Bauten Wiens. An den Anblick der eigenwilligen Architektur der einzelnen Gebäude mussten sich die eher konservativen Wiener erst gewöhnen.
UN-Souvenirs und UN-Briefmarken erhält man an den Schaltern im Besucherzentrum des VIC (Haupteingang, Gate 1).
Zu besichtigen sind auch Ausstellungen und Konferenzsäle. Da man bei Betreten der UNO-City Österreich verlässt, muss man sich zuvor durch Vorlage des Passes registrieren, kontrollieren und sein Gepäck durchleuchten lassen.

Guglgasse 6-14, 1110 Wien, Internet: www.wiener-gasometer.at. U3 Gasometer.
Im ehemals stark industriell genutzten Wiener Gemeindebezirk Simmering wurden ab Ende der 1990er Jahre vier alte Gasometer aus dem Jahr 1896, einst das größte Gaswerk Europas, von Stararchitekten-Teams zu einem neuen Stadtteil umgebaut. In den leeren Gasbehältern befinden sich nun neben 615 modernen Wohnungen, auch eine Veranstaltungshalle, ein Kino, Restaurants sowie im Erdgeschoss auf 22.000 Quadratmetern Fläche eine Shoppingmall mit rund 70 Geschäften. Die gigantische Dimension des Bauvorhabens zeigt sich anhand der Tatsache, dass das Wiener Riesenrad in jedem der vier 75 Meter hohen Gasometer leicht Platz finden würde.

Kulturverein, Spittelbergasse 3, Wien, Internet: www.spittelberg.at. U2, U3 Volkstheater.
Kaum 400 Meter von der Ringstraße entfernt, liegt einer der interessantesten Teile des 7. Wiener Gemeindebezirkes: der Spittelberg. Einst selbständige Vororte-Gemeinde, reicht seine Geschichte mehrere Jahrhunderte weit zurück. Der Spittelberg war einst sozusagen das St. Pauli von Wien - ein Stadtviertel voller Spelunken, Spielhallen und Stätten des Gunstgewerbes. Später verfiel das Viertel mehr und mehr und erst in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der Spittelberg liebevoll restauriert und mit neuem Leben erfüllt.
Die engen, gepflasterten Gassen sind nun Fußgängerzone und die wunderschönen alten Barock- und Biedermeierhäuser laden mit ihrem unvergleichlichen Charme zu einer Zeitreise ein. Die zahlreichen Kunstwerkstätten, Kramläden, Alternativ-Shops, Beisln, Gaststätten und In-Treffs ziehen ein buntes Völkchen und viele Touristen an. Im Winter lädt der berühmte Weihnachtsmarkt am Spittelberg mit seiner märchenhaften Szenerie die Menschen ein.

Parks und Anlagen

Simmeringer Hauptstraße 234 (Haupteingang Tor 2), 1110 Wien, Internet: www.friedhoefewien.at. Tram 6 (ab Burggasse/Stadhalle), Tram 71 (ab Schwarzenbergplatz) oder U3 bis Simmering, dann Tram 6, 71 bis Zentralfriedhof.
Mit über drei Millionen Toten beherbergt Österreichs größte Totenstadt mehr Menschen als das Wien der Lebenden. Nicht nur Ehrengräber von Berühmtheiten wie Ludwig van Beethoven, Gustav Mahler, Johann Strauß Vater und Sohn, Johannes Brahms, Hans Moser, Curd Jürgens und Popstar Falco machen den Zentralfriedhof zu einer häufig besuchten Sehenswürdigkeit. Sondern auch der "Park der Ruhe und Kraft", eingerichtet im Bereich der Gräbergruppe 23 (bei Tor 3), lockt viele Besucher an. In fünf Landschaftsbereichen, die sich zwischen Menhir, Platz der Tränen, Steinkreis und Feuerplatz ausdehnen, kann der Kontakt mit den Kräften der Natur, mit Bäumen und Sträuchern, Steinen und Erde, hergestellt werden.

Im Zentrum des Friedhofes steht die Friedhofskirche "Zum Heiligen Karl Borromäus", die neben Otto Wagners Kirche am Steinhof der bedeutendste Kirchenbau des Jugendstils in Wien ist. Direkt davor liegt die Präsidentengruft in der seit 1951 die Bundespräsidenten der Zweiten Republik mit allen Ehren beigesetzt werden.

Das Bestattungsmuseum im Wiener Zentralfriedhof liefert Einblicke in die Friedhofs- und Bestattungskultur Österreichs der vergangenen Jahrhunderte. Es befindet sich unter der historischen Aufbahrungshalle 2 und ist ein modernes, interaktives Museum. In Österreich werden üppige Begräbnisse als "schöne Leich" benannt. Ein solches Begräbnis hat eine große Bedeutung und ist Ausdruck einer Lebenshaltung. Besucher erfahren in dem Museum zudem mehr über das Trauerzeremoniell, das Bestattungswesen und die Besonderheiten des "Wiener Totenkults". Zu den kuriosen Ausstellungsstücken gehört auch der berühmte Klappsarg von 1784, den Kaiser Joseph II. herstellen ließ, um die Särge öfters benutzen zu können. Internet: www.bestattungsmuseum.at.

Leberstraße 6-8, 1030 Wien, Internet: www.wien.gv.at/umwelt/parks/anlagen/friedhof-st-marx.html. Tram 18, 71 St. Marx.
Etwas im Verborgenen liegt die einzige Biedermeier-Begräbnisstätte Wiens, der St. Marx Friedhof. Er wurde 1874 geschlossen und in eine öffentlich zugängliche Parkanlage umgewandelt. Heutzutage kommen zahlreiche Gäste aus aller Welt, um vor allem das Grab des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart zu besuchen. Mozart starb 1791 und wurde in einem anonymen Schachtgrab mit vier bis fünf weiteren Toten auf dem St. Marxer Communalen Friedhof beigesetzt. Lange Jahre war das Grab so gut wie unbekannt, erst 1855 wurde seine Lage "mit größter Wahrscheinlichkeit" festgestellt. 1859 errichtete der Bildhauer Hanns Gasser ein Grabmal, das 1891 in die Gruppe der Komponisten-Ehrengräber am Zentralfriedhof überführt wurde. Die leer gewordene Stelle zierte ein Friedhofswärter mit einer Steinplatte mit Namen, Geburts- und Sterbejahr Mozarts. Das gegenwärtige Aussehen verdankt das Mozart-Grabmal dem Bildhauer Florian Josephu-Drouot, der es 1950 restaurierte.
In den Monaten April und Mai lockt außer Mozart noch ein Ereignis auf den St. Marx Freidhof: nirgendwo sonst in Wien blüht in dieser Zeit so viel Flieder.

Eingänge: Lainzer Tor, Nikolaitor, 1130 Wien, www.wien.gv.at/umwelt/wald/erholung/lainzertiergarten/freizeit/zentrum.html. Tram 60 Hermesstraße, dann Bus 60B Lainzer Tor; Nikolai Tor: U4 Hietzing, dann 10 Minuten Fußweg. Der Eintritt ist frei.
Im Westen Wiens, in Hietzing, präsentiert sich der Lainzer Tiergarten als ein echtes Naturerlebnis mitten in der Stadt. Das 2.450 Hektar große ehemalige kaiserliche Jagdgebiet ist ein öffentlich zugängliches Naturschutzgebiet mit einer großen Artenvielfalt und Vorkommen zahlreicher gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Freizeiteinrichtungen und Attraktionen wie Schaufütterungen, Gehege mit Wildpferden, Waldspielplätze, Naturlehrpfade, Laufstrecken, die Hubertuswarte (Aussichtswarte) und Kutschenfahrten ziehen Jung und Alt an. Für das leibliche Wohl sorgen zwei Gasthäuser und ein Restaurant.
Im Park liegt auch die sehenswerte Hermesvilla, das Jagdschlösschen der Kaiserin Elisabeth (Sisi).

Josephsplatz 1, 1010 Wien, Internet: www.schmetterlinghaus.at und www.bundesgaerten.at. U1, U4 Karlsplatz/Oper; Tram 1, 2, D, J Opernring.
Der Burggarten bildet einen Teil der ehemaligen kaiserlichen Privatgärten. Er wurde um 1818, nachdem Teile des Geländes von der französischen Armee verwüstet worden waren, von Kaiser Franz I. im Zuge des Wiederaufbaus von Wien in Auftrag gegeben. 1901 wurde nach Plänen von Friedrich Ohmann im Burggarten eines der schönsten Jugendstilglashäuser der Welt errichtet, das Palmenhaus. Hier befinden sich heute ein Café-Restaurant sowie in einem Teil das Schmetterlingshaus. In diesem 280 Quadratmeter großen tropischen Biotop können etwa 40 verschiedene Schmetterlingsarten freifliegend inmitten üppiger tropischer Vegetation beobachtet werden.

Zwischen Parkring und Wienfluss, 1030 Wien, Internet: www.wien.gv.at/umwelt/parks/anlagen/stadtpark.html.
U3 Stubentor; U4 Stadtpark.
Wiens erster öffentlicher Park entstand um 1860 nach Plänen des Landschaftsmalers Josef Selleny. 1867 erbaute Johann Garben den Wiener Kursalon im italienischen Renaissancestil auf der linken Uferseite, in dessen wunderschönen Räumlichkeiten Konzerte veranstaltet werden und sich ein Café-Restaurant befindet. Im Stadtpark laden viele Bänke zum Ausruhen ein, Rasenflächen und zahlreiche Bäume die unter Naturschutz gestellt sind machen ihn zu einem urbanen Erholungsraum. Ein ganz besonderes Flair bereiten die künstlich angelegte Flüsschen und Weiher mit Wasservögeln und Goldfischen. Bei Touristen sehr beliebt ist das Denkmal des Walzerkönigs Johann Strauß Junior. Fast zu jeder Tageszeit versammeln sich hier Menschen, um sich auf den Stufen gemeinsam mit der goldenen Figur ablichten zu lassen.

Cineplexx Reichsbrücke, Wagramerstraße 2, 1220 Wien, Internet: www.minopolis.at. U1 Donauinsel (Ausgang Hubertusdamm).
In zentraler Lage im Cineplexx Palace liegt der Themenpark, die erste ständige "KidsTown" Europas. In einer nachgestellten Alltagswelt können sich Kinder zwischen vier und zwölf Jahren in Bereichen wie Bank, Fernsehstudio, Supermarkt oder einer kleinen Eisfabrik bewegen und die Welt der Erwachsenen spielerisch entdecken. 20 bis 25 Themenstationen - inklusive Polizeiwache und Krankenhaus - stehen in einer circa 6.000 Quadratmeter großen Modellstadt bereit. Zahlungsmittel ist der "Eurolino".
Die Betreuung der Kleinen übernimmt pädagogisch ausgebildetes Fachpersonal, die Eltern können ihre Kinder entweder begleiten oder sich bei einer Tasse Kaffee und Kuchen entspannen.

Esterházypark, Fritz-Grünbaum-Platz 1, 1060 Wien, Internet: www.haus-des-meeres.at. U3 Neubaugasse.
Ein Besuch des Vivariums zeigt Naturliebhabern über 3.500 Lebewesen vieler Kontinente in Aquarien und Terrarien - von heimischen Süßwasserfischen bis hin zu tropischen Seewassertieren. Ergänzt wird die Attraktion durch das Tropenhaus mit Wasserfall und Mangrovenlandschaft, in dem sich die meisten Tiere - Schildkröten, Vögel und Affen - völlig frei bewegen. Es gibt praktisch fast keine Barrieren, die sie von den Besuchern trennen. Nervenkitzel gibt es jeden Donnerstag um 18 Uhr, wenn ein Mitarbeiter mit den Haien im Aquarium taucht.
Eine Besonderheit des Hauses des Meeres stellt seine Unterbringung in einem ehemaligen Flakturm aus dem Zweiten Weltkrieg dar.

Kurioses

Hoher Markt 10/11, 1010 Wien. Internet: www.wien.info/en/sightseeing/sights/from-a-to-f/anker-clock. U1, U3 Stephansplatz.
Nach den Plänen des Jugendstilmalers Franz von Matsch 1911 errichtet, schlägt die von vier figuralen Konsolen getragene Kunstuhr einen zwölf Meter langen Spannbogen zwischen den beiden Gebäudeteilen des Anker-Hofes am ältesten Platz in der österreichischen Bundeshauptstadt. Sie soll auf die Vergänglichkeit des Menschen hinweisen. Zu jeder vollen Stunde erscheint eine wichtige Persönlichkeit aus der Geschichte Wiens, z.B. Kaiser Marcus Aurelius, Kaiserin Maria Theresia oder Joseph Haydn. Jeden Tag Schlag 12 Uhr drehen sich alle Figuren(paare) den Besuchern zu - begleitet werden sie dabei von Musikklängen.

Tegetthoffstraße 2, 1010 Wien, Internet: www.kaisergruft.at. U1, U3 Stephansplatz; Tram D, J, 1, 2, 62, 65 Karlsplatz.
Die Kaisergruft befindet sich unter der Kapuzinerkirche und war mit einer Ausnahme, nur für Angehörige des österreichischen Herrscherhauses, des Hauses Habsburg (-Lothringen) bestimmt. Die Körper der Habsburger Herrscher wurden hier bestattet, deren Herzen aber im "Herzgrüftel" in der Augustinerkirche, die Eingeweide in den Katakomben des Stephansdoms. Erst 1878 endete der Brauch der getrennten Bestattung. In der Gruftanlage haben bis heute 146 Adlige, darunter 12 Kaiser und 19 Kaiserinnen und Königinnen, ihre letzte Ruhestätte gefunden. Prunkstück ist der Doppelsarg von Maria Theresia und ihrem Gemahl, Kaiser Franz I. Stephan von Lothringen. In einer eher bescheidenen Gruft sind auch Kaiser Franz Josef I. nebst Gattin Elisabeth und Sohn Kronprinz Rudolf aufgebahrt.

Ausflüge

Neusiedler See Tourismus, Internet: www.neusiedlersee.com. Mit dem Zug ab Wien Südbahnhof nach Neusiedl am See oder mit dem Auto über die A4, Abfahrt Neusiedler See.
Das "Meer der Wiener", etwa 50 Kilometer südöstlich von Wien, liegt sowohl auf österreichischem als auch auf ungarischem Staatsgebiet. Eingebettet in einzigartige Naturschutzgebiete gibt es um Mitteleuropas einzigen Steppensee eine Vielzahl an Sport- und Freizeitmöglichkeiten - Segeln, Golfen, Reiten, Radfahren oder Wandern.
Direkt am See liegen Rust, die Stadt der Störche und das romantische Mörbisch, wo im Sommer die Seefestspiele stattfinden. Eisenstadt, die Landeshauptstadt des Burgenlandes, ist als Wein- und Haydnstadt eine der reizvollsten Kleinstädte im Osten Österreichs. Rund um den See befinden sich außerdem zahlreiche Weinbaugemeinden.
Rundfahrten auf dem See werden von drei Schifffahrtsgesellschaften angeboten.

Tourismusverband Wachau-Nibelungengau, Internet: www.wachau.at. Mit dem Zug ab Wien Westbahnhof bis Melk oder mit dem Auto über die B3. Auch eine Donauschifffahrt ist möglich.
Die Landschaft am Donaustrom, zwischen Melk und Krems, wurde zum Unesco Weltkulturerbe ernannt und ist ein lohnendes Ausflugsziel. Romantische Städtchen, Burgen und Schlösser liegen entlang der Donau und der österreichische Barock ist mit glänzenden Leistungen vertreten. Eines der imposantesten Beispiele hierfür ist das mehr als 900 Jahre alte Stift Melk. Das berühmte Benediktinerstift zählt zu den großartigsten Barockbauten Europas. Die Wachau ist aber auch reich an kulinarischen Möglichkeiten und ein Eldorado für Weinfreunde. Man kann die Spitzenweine vor Ort kosten oder an einem Weinseminar teilnehmen. Spitz an der Donau ist ein traditionsreicher Weinort mit alten Winzerhäusern, Schloss und spätgotischer Kirche. Außerdem bietet sich die Wachau für verschiedene Fahrradtouren auf dem Donauradweg an.

Hauptstraße 3, 2404 Petronell-Carnuntum, Internet: www.carnuntum.co.at. Schnellbahn S7 ab Wien bis Petronell-Carnuntum oder Bad Deutsch-Altenburg.
Die alte Römerstadt Carnuntum am Donaulimes zwischen Wien und Bratislava ist Österreichs größte archäologische Landschaft. Die ehemalige Hauptstadt der Provinz Oberpannonien, gegründet im Jahr 6 n. Chr., war einst wichtiger Truppenstandort und für mehrere Jahre Hauptquartier von Kaiser Marc Aurel.
Heute gewähren Fundamente von Wohnhäusern, Thermenanlagen und Kanälen Einblicke in die Lebensgewohnheiten der Carnuntiner Zivilbevölkerung. Im Grabungsgelände kann man den Archäologen unmittelbar bei der Arbeit zusehen. Lohnend ist auch der Besuch der beiden Amphitheater des antiken Carnuntum. Das Amphitheater Petronell ist etwa 700 Meter vom Freilichtmuseum entfernt und war zu jener Zeit Veranstaltungsort öffentlicher Vorführungen. Jetzt ist es jeden Sommer stimmungsvolle Kulisse für das Theaterfestival im Rahmen von ART Carnuntum.
Das Museum mit den in Carnuntum ausgegrabenen Funden findet sich in Bad Deutsch-Altenburg, es wurde 1904 von Kaiser Franz Josef I. eröffnet.

An der Donau-Au 1, 3400 Klosterneuburg, Internet: www.sammlung-essl.at. Gratis-Shuttlebus ab Wien (Albertinaplatz 2) bis Essl Museum oder Schnellbahn S40 bis "Klosterneuburg/Weidling".
In der niederösterreichischen Wiener Vorstadt liegt das Museum der Sammlung Essl. In der größten Privatsammlung österreichischer Kunst der Gegenwart bieten 5.000 Werken einen einzigartigen Blick auf die Kunst des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts. Die Bandbreite der seit den 1990er Jahren international ausgerichteten Sammlung reicht vom Informel über den Wiener Aktionismus und die realistischen Tendenzen der 1970er bis zur "Neuen Malerei" der 1980er Jahre und zum Stil- und Medien-Pluralismus der Gegenwart. Beispiellos ist die österreichische Malerei seit 1945 dokumentiert. Werke unter anderem von Arnulf Rainer, Georg Baselitz, Antoni Tapiès und Hermann Nitsch sind ebenso vertreten wie Arbeiten von Gerhard Richter oder Siegfried Anzinger. Daneben verfügt das Museum über einen bedeutenden Werkblock der österreichischen Klassischen Moderne. Künstler wie Herbert Boeckl und Albert Paris Gütersloh nehmen hier einen besonderen Stellenwert ein. Aber auch hochwertige Arbeiten von Alfred Kubin oder den Künstlern des Nötscher Kreises gehören zum Bestand der Sammlung. Mit Café und Shop.

2532 Heiligenkreuz im Wienerwald, Internet: www.stift-heiligenkreuz.at. Regionalzug ab Wien Südbahnhof bis Mödling, dann ÖBB-Postbus 365 bis zum Stift. Mit dem Auto auf der A21, Ausfahrt Heiligenkreuz.
15 Kilometer westlich von Wien im Wienerwald liegt die Zisterzienserabtei Stift Heiligenkreuz, das weltweit einzige Zisterzienserkloster, das seit der Gründung ohne Unterbrechung besteht. Es wurde 1133 durch Markgraf Leopold III. aus dem Geschlecht der Babenberger ins Leben gerufen, dessen Sohn Otto während des Studiums in Frankreich selbst in das Zisterzienserkloster Morimond eingetreten war. Derzeit gehören etwa 70 Mönche dem Stift an. Schwerpunkt ist die Pflege des klösterlichen Lebens, der Liturgie und des gregorianischen Chorals (Latein).
Die Klosteranlage ist von großer kultureller Bedeutung, da sie Baustile aus Romanik, Gotik und Barock vereint. Sehenswert ist die Abteikirche mit romanischem Langhaus (12. Jahrhundert) und hochgotischem Hallenchor (13. Jahrhundert) mit zum Teil originalen Glasfenstern und barockem Chorgestühl von Giuliani (18. Jahrhundert). Nicht minder eindrucksvoll ist der spätromanisch-frühgotische Kreuzgang, der Kapitelsaal mit Grablege des letzten Babenbergers, Friedrichs des Streitbaren, und das gotische Brunnenhaus mit Glasfenstern aus dem 13. Jahrhundert.
Zum Stift gehört auch eine Philosophisch-Theologische Hochschule, an der sich etwa 100 Ordensleute und Seminaristen auf das Priestertum vorbereiten, ein Gästetrakt sowie der Klostergasthof.
Allgemeine Auskünfte, Infos zu Führungen, Gottesdienstzeiten und Veranstaltungen erhält man an der Klosterpforte. Geöffnet: täglich 7.30-12.30 Uhr und 13-18 Uhr.
Außerhalb des Stifts befindet sich ein barocker Kreuzweg sowie der Waldfriedhof mit dem Grab von Freiin Mary Vetsera, die zusammen mit Kronprinz Rudolf, ihrem Geliebten, 1889 in Mayerling den Tod fand.

Essen, Trinken und Einkaufen

Die regionale Küche

Die Wiener Küche ist eine Mischung aus den besten kulinarischen Traditionen Böhmens, Österreichs, Ungarns und dem Balkan.

International am bekanntesten ist das Wiener Schnitzel (paniertes Kalbfleisch). Tafelspitz mit Apfelkren (gekochtes Rindfleisch mit Meerrettichsauce), serviert zu Erdäpfeln (Röstkartoffeln), Esterházy-Rostbraten (Rostbraten in Sauerrahm und Rosenpaprika), Wiener Saftgulasch und Beschel (Ragout aus Lunge und Herz vom Kalb in saurer Rahmsauce) sind Gerichte der traditionellen Wiener Küche.
Daneben sorgen Palatschinken (süß gefüllter Pfannkuchen), Kaiserschmarrn (zerrissene, mit Zucker und Zimt bestreute Pfannkuchen), Powidltascherln (Kartoffelteigtaschen gefüllt mit Pflaumenmus und mit Butter und Bröseln serviert), Topfenstrudel (Strudel gefüllt mit Quark und Rosinen), Germknödel (mit Pflaumenmus gefüllter Knödel aus Hefeteig) und Marillenknödel (Aprikosen in Quarkteig, in gebräunten Bröseln gewälzt) dafür, dass man in Wien nicht vom Fleisch fällt.

Der kleine Hunger zwischendurch lässt sich an den zahlreichen Wiener Würstelständen stillen. Jeder Stand verkauft etwa ein halbes Dutzend Wurstsorten - unter anderem die dünnen Frankfurter, die scharfen ungarischen Debreziner und Käsekrainer. Dazu trinkt man ein kleines Bier oder ein "Kracherl" (Limonade).

Nach dem Essen gönnt man sich gerne einen Kaffee: Mokka (schwarzer Kaffee), Kleiner oder Großer Brauner (Kaffee mit Milch), Melange (Kaffee mit mehr, meist leicht geschäumter Milch), Fiaker (Mokka mit Rum oder Weinbrand, im Glas serviert) oder Einspänner (Mokka mit Schlagobers/Schlagsahne im Glas serviert) sind die Wiener Kaffeespezialitäten. Zum Kaffee gehört natürlich auch Gebäck, das in allen guten Kaffeehäusern, in einem Körbchen auf dem Tisch steht. Sei es das halbmondförmige Kipferl (Hörnchen), der Gugelhupf oder ein Beugel, ein mit Nuss gefülltes Gebäck. Die Sacher- und Pischingtorte, der Apfelstrudel sowie allgemein alle Wiener Waffelspezialitäten, mit einer Schoko-, Nuss- oder Mandelfüllung sind bekannt und beliebt.

Getränke aus der Region sind Veltliner, ein leichter, spritziger Weißwein, dessen Trauben auf den Weinbergen des Wienerwaldes wachsen, hervorragende Rotweine wie der Blaue Zweigelt sowie Ottakringer Bier, das im gleichnamigen Wiener Bezirk gebraut wird.

Gastronomie

Die Donaumetropole hat ein interessantes und vielfältiges kulinarisches Spektrum zu bieten - von Lokalen die traditionelle oder Neuwiener Küche servieren bis hin zu Restaurants mit asiatisch inspirierter Küche. Wem der Sinn danach steht, kann hervorragend - fein, genussvoll und teuer bei zuvorkommender Bedienung - in einem der renommierten Wiener Luxusrestaurants schlemmen.

Die für Wien typischen Beisl, urige Lokale in denen es bodenständige Wiener Speisen gibt, findet man beinahe an jeder Ecke. Viele der Wiener Beisln verfügen über einen Innenhof, in dem der Gast gemütlich im Schatten alter Kastanienbäume sitzen kann.

Die kulinarische Institution schlechthin in Wien, ist das Wiener Kaffeehaus. Es sei, so wird behauptet, das Wohnzimmer des Wieners. Denn es gibt keinen anderen Ort, an dem man so ungestört in Gesellschaft allein sein kann. Hier sitzen der Wiener und der Wien-Gast bei einer Melange, einem Verlängerten, einem Einspänner oder einem kleinen Braunen.

Auch das Einkehren beim typischen Heurigen (Wiener Weinlokal) in den Randbezirken Wiens im Grünen - unter anderem in Grinzing, Sievering, Neustift am Walde, Nussdorf, Strebersdorf oder Stammersdorf - gehört untrennbar zum Wien-Besuch. Dort sitzen Wiener und Touristen, Alt und Jung an lauen Sommerabenden auf Holzbänken im Garten beisammen und genießen den Heurigen (Wein der letzten Ernte) und die Wiener Gemütlichkeit. Manchmal wird auch Heurigenmusik gespielt. Als "Unterlage" zum Wein wird ein meist äußerst üppiges Buffett angeboten. Da manche Heurige nur einige Tage im Monat, andere nur am Wochenende oder wenn das Wetter schön ist öffnen, empfiehlt sich ein Anruf vorab.
In Wien erkennt man die echten Heurigen an einem am Eingang angebrachten Gütesiegel in Form eines Föhren- oder Tannenbusches. Ein echter Heuriger darf nur Eigenbauwein aus Wiener Lagen servieren.
Internet: www.wienerheurige.at.

Restaurants

Schottenbastei 4, 1010 Wien, Internet: www.appiano-dasgasthaus.at. U2 Schottentor.
Im Appiano sitzt man in urtypischer Wiener Wirtshausatmosphäre an gemütlichen Holztischen. Auf der Karte: Wiener Küche mit bodenständigen Gerichten wie "Gasthauscarpaccio" vom Tafelspitz oder Backhendl mit Erdäpfel-Vogerlsalat sowie mediterrane Spezialitäten, hausgemachte Pasta, frischer Fisch. Zweimal am Tag wird frisches Brot gebacken und mit selbst gemachten saisonalen Aufstrichen serviert.

Schlossgasse 21/4-6, 1050 Wien, Internet: www.schlossquadr.at. U4 Pilgrambrücke.
Den Silberwirt schätzen der Wiener Bürgermeister ebenso wie der Student, denn es ist ein hervorragendes Beisl, wie man es auch in Wien selten findet. Schon zu Frühlingsanfang pilgern die "Gartenhungrigen" zu knusprigen Backhendl, Schnitzel und italienischen Teigwaren in den Hof des Biedermeierhauses, der als einer der schönsten Gastgärten der Stadt gilt.

Schulerstraße 20, 1010 Wien, Internet: www.gulasch.at. U1, U3 Stephansplatz.
Das ungarische Gulaschgericht wird hier in 15 Varianten angeboten. Neben dem traditionellen mit Kartoffeln servierten Rindsgulasch gibt es auch saisonale Angebote wie Schwammerlgulasch und Wildgulasch. Und zum Nachtisch die Spezialität des Hauses: Schokogulasch.

Am Heumarkt 2A, 1030 Wien, Internet: http://steirereck.at. U3 Stubentor; U4 Stadtpark.
Das klassische Restaurant in der renovierten Stadtpark-Meierei ist Österreichs bekanntestes Gourmet-Restaurant. Geboten werden klassische und kreative österreichische Küche und perfekter Service in gediegenem Ambiente. Daneben gibt es noch die "Meierei-Milchbar", mit einer vielfältigen Auswahl an Wiener Mehlspeisen, Milchprodukten, 150 Käsesorten - und den dazu passenden Weinen. Eine Reservierung im Restaurant ist sowohl mittags als auch abends erforderlich.

Pfarrplatz 2, 1190 Wien, Internet: www.pfarrplatz.at. U4 Heiligenstadt, dann Bus 38A bis Fernsprechamt; Tram D Grinzinger Straße, dann 10 Minuten Fußweg.
Wo einst Beethoven wohnte, befindet sich der wohl prominenteste Heurige Wiens. Der Innenhof unterm Rebendach ist legendär, die Weine sind aus Eigenanbau, das Buffet reichhaltig mit allen erdenklichen Köstlichkeiten. Livemusik ab 19 Uhr.

Freudenau 255, 1020 Wien, Internet: www.altes-jaegerhaus.com. U3 Schlachthausgasse, dann Autobus 77A bis zur Station Lusthaus.
Umgeben von den Wiesen und Wäldern des Praters liegt das Gasthaus am Ende der Hauptallee. Hausmannskost und Spezialitäten nach bewährter Familientradition werden serviert - im Sommer auch im Garten unter alten Bäumen.

Payergasse 2, 1160 Wien, Internet: www.liman-restaurant.at. U6 Josefstädter Straße; Tram J Josefstädter Straße.
Türkisches Restaurant mit netter Bedienung und schönem Hinterhofgarten. Die Gerichte vom Holzkohlegrill sind ausgesprochen lecker.

Jasomirgottstraße 3-5, 1010 Wien, Internet: www.cantinetta-antinori.com. U1, U3 Stephansplatz.
Der klassischer Szene-Italiener in prächtiger Kulisse liegt nur wenige Schritte vom Stephansdom entfernt. Pasta, Fleisch- und Fischgerichte sowie die köstlichen Desserts genießt man in toskanischer Atmosphäre. Die Weiß- und Rotweine stammen durchwegs aus dem berühmten Landgut Antinori. Mit Schanigarten. Reservierung erforderlich.

Cafés und Bistros

Burggarten, 1010 Wien, Internet: www.palmenhaus.at. U1, U2, U4 Karlsplatz/Oper.
Schönes Café-Restaurant in einem Jugendstil-Gewächshaus. Besonders beliebt ist die weitläufige sonnige Terrasse mit Blick auf den Burggarten.

Herrengasse 14, 1010 Wien, Internet: www.palaisevents.at. U3 Herrengasse.
Das alteingesessene Café im Palais Ferstel ist als legendärer Literatentreff der Jahrhundertwende bekannt. Zu den Stammgästen gehörten Altenberg, Egon Friedell, Hugo von Hofmannsthal, Adolf Loos und Alfred Polgar. Auch heute noch sind die Atmosphäre des hohen, luftigen Raumes und die Leckereien aus der hauseigenen Patisserie Anziehungspunkt für Alt und Jung. Klaviermusik täglich ab 17 Uhr.

Stubenring 24, 1010 Wien, Internet: www.prueckel.at. U3 Stubentor; Tram 1, 2 Stubentor.
Das Ringstraßen-Café wurde 1989 im Stil der 1950er Jahre renoviert und beeindruckt durch seine großzügigen hohen Räumlichkeiten. Hier findet man Zeit und Muße zu anregenden Gesprächen oder zum gemütlichen Lesen abseits der Hektik des Alltages. Das Publikum setzt sich vor allem aus Wienern und Studenten der gegenüberliegenden Uni für angewandte Kunst zusammen und ist nicht von Touristen überlaufen. Neben Wiener Kaffeespezialitäten erhält man auch warme Speisen und hausgemachte Mehlspeisen. Die Spezialität des Hauses ist "Prückel Creme", ein kleiner Mokka mit Schlagobers.

Dorotheengasse 6, 1010 Wien, Internet: www.hawelka.at. U1, U3 Stephansplatz.
Ein Pflichttermin für jeden Kaffeehausbesucher in Wien ist das Hawelka, bis in die 1970er Jahre einer der wichtigsten Künstlertreffpunkte der österreichischen Hauptstadt. Das Kaffeehaus mit seinem einzigartigen Charme wird von Leopold Hawelka immer noch so geführt wie 1939, als es eröffnet wurde. Nach 22 Uhr gibt es die berühmten Buchteln (süße Hefeknödel).

Burggasse 10, 1070 Wien, Internet: www.dasmoebel.at. U2, U3 Volkstheater (Ausgang Burggasse).
Café und Wohngalerie in Einem. Hier kann man Regale, Lampen und die Hocker, auf denen man das In-Bier "Velkopopovicki" trinkt, auch kaufen.

Brandstätte 9, 1010 Wien. Internet: www.cafekorb.at. U1, U3 Stephansplatz.
Mit seinem "schrägen" Mobiliar und seinem kulinarischen Angebot - 16 verschiedene Kaffeesorten, hervorragende Wiener Küche, nur hausgemachte Mehlspeisen - vereinigt das "Korb" Wiener, Touristen sowie lokale und internationale Prominenz. Chefin Susanne Widl spielte als Schauspielerin für Sydney Pollack und neben Peter Falk. Interessant: Die modernsten Toiletten Europas, gestaltet von Wolff-Plottegg, eine Art lunare Wellness-Zone.

Philharmonikerstraße 4, 1010 Wien, Internet: www.sacher.com. U1, U2, U4 Karlsplatz/Oper; Tram D, J, 1, 2 Oper.
Das vornehme Café Sacher ist das Symbol für die Wiener Kaffeehauskultur. Original Sacher-Torte, die wohl berühmteste Torte der Welt, und andere Wiener Köstlichkeiten kann man sich hier unter den Portraits der einstigen Kaiserfamilie schmecken lassen.

Dr. Karl-Lueger-Ring 4, 1010 Wien, Internet: www.landtmann.at. U2 Schottentor; Tram D, 1, 2 Rathausplatz/Burgtheater.
Traditionelle "Kaffelokalität" mit Kunst-Fassade und Terrasse, die zu einer Institution an der Ringstraße geworden ist. Neben einer großen Auswahl an Kaffeespezialitäten ist das Angebot an hausgemachten Mehlspeisen zu erwähnen. Zum Publikum zählen Schauspieler vom gegenüberliegenden Burgtheater sowie Politiker aus dem nahen Rathaus und Parlament. Sogar Romy Schneider, Hillary Clinton und Paul McCartney waren schon hier.

Bars und Kneipen

Rabensteig 8, 1010 Wien. Internet: www.krah-krah.at. U1, U4 Schwedenplatz.
Dieses Bierlokal gehört zu den Urgesteinen des "Bermuda Dreiecks", der großen Ausgehmeile im ersten Bezirk. Seit 1980 schmeckt hier Generationen von WienerInnen und Gästen der Gerstensaft (50 verschiedene Biersorten). Wochentags herrscht gesellige Beislatmosphäre, während am Wochenende schon mal ausgelassene Partystimmung angesagt ist.

Seitenstettengasse 5, 1010 Wien, Internet: www.firstfloorbar.at. U1, U4 Schwedenplatz.
Schlicht eine der schönsten und besten Bars der Stadt. Die Innenausstattung stammt zum Teil aus der berühmten Mounier-Bar, die in den 1930er-Jahren in der Kärntner Straße angesiedelt war. Zentrales Element ist ein riesiges, nur mit Seegras gefülltes "Aquarium" hinter der Bar, welches jene in atmosphärisches Licht taucht. Die Musik ist jazzig, gelegentlich wird Livemusik gespielt.

Nelkengasse 3, 1060 Wien, Internet: www.tanzcafe-jenseits.com. U3 Neubaugasse.
Schräge Plüschbar mit Séparées, in der DJ's, allesamt um die 40, ihre Scheiben - von Funk und Soul bis zu hin zu einem schrägen Stilmix aus Schlager, Jazz und seichtem Pop - auflegen. Ganz Wien schwört auf diese Bar.

Stubenring 20, 1010 Wien, Internet: www.comida.at. U3 Stubentor; Tram 1, 2 Stubentor.
Im stylischen Red Room im Keller des Restaurants Comida herrscht die namensgebende Farbe vor, das gilt sogar für den von unten beleuchteten Boden. Die Bartheke ist mit einer Art Eisbahn ausgestattet, wodurch die darauf abgestellten Getränke besser gekühlt bleiben. Musikalisch wird Black Music von 1968 bis heute geboten und die Auswahl an Drinks und Cocktails lässt nichts zu wünschen übrig. Dies hat auch die Wiener Szene bemerkt.

Kärntner Durchgang 10, 1010 Wien, Internet: www.loosbar.at. U1, U3 Stephansplatz.
Kleine, wunderschöne Bar von Architekt und Künstler Adolf Loos 1908 erschaffen und inzwischen denkmalgeschützt. Das Cocktailangebot - vor allem die Martinivariationen - ist umfassend und wird gekonnt zubereitet. Manche Besucher sind hin und wieder auch im österreichischen Society-Magazin "Seitenblicke" zu sehen.

Margaretenstraße 24, 1040 Wien, Internet: www.schikaneder.at. U1 Taubstummengasse.
Programmkino (das zweitälteste Kino Österreichs) und Bar in einem. Ein Muss, wenn man nicht zwingend auf das "piekfeine" Wien fixiert ist. Originell: die Schaufensterauslage der Schikaneder-Bar wird für Ausstellungen, Performances und mehr verwendet.

Mariahilfer Straße 101 (Innenhof) , 1060 Wien, Internet: www.elektro-g.at. U3 Zieglergasse.
Früher Elektrofachgeschäft, heute Szenelokal mit DJs und Kunstevents. Zu hören gibt es Drum 'n' Bass, Minimal-House.

Neustift am Walde 68, 1190 Wien, Internet: www.fuhrgassl-huber.at. U6 Station Nussdorfer Straße, U4 Station Spittelau, S45 Station Krottenbachstraße, 38er Straßenbahn Station Gatterburggasse, Buslinie 35A bis Station Neustift am Walde.
Der älteste Heurige Wiens - die Buschenschank wurde bereits 1740 urkundlich erwähnt. Das köstliche Heurigenbuffet bietet Hausmannskost vom Feinsten und Wein aus Eigenproduktion.

Shopping

Shopping

Einkaufen ist die Lieblingsbeschäftigung der Wiener und auch der meisten Wien-Besucher - und zum Einkaufen gibt es tatsächlich eine Fülle von Möglichkeiten: denn Designer-Shops, moderne Einkaufstempel und hippe Boutiquen liegen Tür an Tür mit altehrwürdigen Geschäften, in denen schon der Kaiser höchstpersönlich arbeiten lies.

Renommierte Juweliere, Kaufhäuser und vor allem edle Boutiquen mit Designermode, von Louis Vuitton bis Chanel, findet man im Herzen der Wiener Altstadt rund um die Fußgängerzonen Kärntner Straße, Graben und Kohlmarkt. Antiquitäten werden in den Gassen um das Dorotheum, Wiens Auktionshaus, gehandelt. Im Dorotheum selbst kann man ausgefallene Gegenstände auch direkt erstehen. Wiens größte und angesagteste Einkaufsstraße ist die Mariahilfer Straße, am Westbahnhof vorbei bis zum Technischen Museum, die besonders das jüngere Publikum anzieht. Hier reiht sich ein Geschäft an das andere, dazwischen befinden sich aber auch europäische Bekleidungsketten wie H&M, Peek & Cloppenburg und Marks & Spencer. In den Seitengassen drum herum haben sich viele kleine Shops mit Mode von jungen Designern, Läden für skurrile Accessoires und Secondhand-Geschäfte angesiedelt. Innovative Läden gibt es im quartier21 im MuseumsQuartier. Im Winter laden insbesondere die überdachten Ringstraßen-Galerien mit 70, zum Teil sehr luxuriösen Geschäften, zum Bummel ein. Und samstags wird der Flohmarkt am Naschmarkt zum Paradies für Kuriositäten-Sammler und Souvenir-Jäger.

Beliebte Mitbringsel aus Wien sind die Sacher- und die Imperial-Torte (gut verpackt zum Mitnehmen), Manner Schnitten, Kaffee von Julius Meinl, feines Porzellan aus der Manufaktur Augarten, original Wiener Schneekugeln der Manufaktur Perzy, österreichische Trachtenmode sowie Reproduktionen ausgestellter Bilder, Kunstpostkarten und -bücher aus den Shops der Wiener Museen. Für Sisi-Fans gibt es daneben auch zahlreiche Souvenirs, vom Sisi-Taler bis zum Sisi-Orangenblüten-Likör.

Geschäftsöffnungszeiten
Im Allgemeinen Mo bis Fr 9-18/19 Uhr (einmal pro Woche ist Abendverkauf bis 21 Uhr), Sa 9-12/13 Uhr. In Geschäftszentren und Hauptgeschäftsstraßen haben die Geschäfte samstags bis 17/18 Uhr geöffnet.

Shopping Adressen

Michaelerplatz 6, 1010 Wien, Internet: www.loden-plankl.at. U3 Herrengasse.
Seit 1830 besteht Wiens ältestes Fachgeschäft für Loden- und Trachtenbekleidung. Wer sich ein Maßdirndl schneidern lassen möchte, ist hier an der richtigen Adresse.

Stephansplatz 7, 1010 Wien, Internet: www.manner.com. U1, U3 Stephansplatz.
In dem kleinen und exklusiven Laden werden die Kult-Süßwaren aus dem Hause Manner (Manner Schnitten, Austria Mozart-Kugeln, Casali Schoko-Bananen, Casali Rum-Kokos usw.) sowie Fan-Artikel verkauft. Eine Besonderheit sind die von Montag bis Freitag frisch von der Produktion gelieferten Neapolitaner-Platten.

Dorotheergasse 10, 1010 Wien, Internet: www.doblinger.at. U1, U3 Stephansplatz.
Eines der größten Notenfachgeschäfte Europas - alles da, von Klassik bis Pop.

Graben 19, 1010 Wien, Internet: www.meinlamgraben.at. U3 Herrengasse.
Das 1862 gegründete Feinkosthaus ist ein Schlaraffenland für Leckermäuler und Gourmets: Auf drei Etagen werden feine Kulinarik und Lebensart aus aller Herren Länder geboten. Der legendäre Meinl Kaffee ist ideal auch als Mitbringsel. Mit Restaurant, Café, Wein- und Sushibar.

Kärntner Straße 19, 1010 Wien, Internet: www.kaufhaus-steffl.at. U1, U3 Stephansplatz.
Österreichs renommiertestes Kaufhaus ist ein ultramoderner Shoppingtempel. Rund 15.000 Quadratmeter mit 50 Shops und bis zu 400 Marken machen das Einkaufen zum Erlebnis. Im obersten Stock befinden sich die Sky Bar und das Sky Restaurant, jeweils mit Terrasse, die einen fantastischen Ausblick auf Wiens Sehenswürdigkeiten bieten.

Wienzeile, zwischen Getreidemarkt/Secession und Kettenbrücke, 1060 Wien, Internet: www.wien.gv.at/wirtschaft/marktamt/maerkte/geschichte/naschmarkt.html. U4 Kettenbrückengasse.
Der größte Open-Air-Markt der Stadt ist seit Langem für sein internationales Flair bekannt. Gehandelt werden vorwiegend Blumen, Obst, Gemüse, Gewürze, Fisch und Fleisch sowie einheimischen und exotischen Spezialitäten. Zudem gibt es zahlreiche Imbissmöglichkeiten.
Am südlichen Teil des Marktes findet jeden Samstag (6.30-16 Uhr) Wiens größter Flohmarkt statt, auf dem man zwischen Wäschebergen und Antiquitäten auch echte Schätze finden kann. Das Handeln sollte man hier nicht vergessen, schon allein deshalb nicht, um Bekanntschaft mit dem Wiener Schmäh zu machen.

Schloss Augarten, Obere Augartenstraße 1A, 1020 Wien, Internet: www.augarten.at. Tram 31, 21, N Obere Augartenstraße.
Die filigranen Figuren sowie das handbemalte Geschirr aus dieser zweitältesten Porzellanmanufaktur Europas zählen zu den beliebtesten Mitbringseln aus Wien. Im Stammhaus in Schloss Augarten zeigen Führungen den Herstellungsprozess.

Adressen zu Kultur und Unterhaltung

Ticketservice

Tickets für Musicals und Theatervorstellungen der Vereinigten Bühnen Wien (Ronacher, Raimundtheater, Theater an der Wien) sowie für Events in der Stadthalle Wien und vieles mehr.
Internet: www.wien-ticket.at.

Tickets für Theater, Konzerte, Ballettvorstellungen und Musicals in ganz Österreich.
Internet: www.oeticket.com.

Ausstellungs- und Messegelände

Messeplatz 1, 1021 Wien, Internet: www.messe.at.
Messezentrum: Mit drei neuen Messehallen, einer adaptierten Messehalle, einem multifunktionalen Kongresszentrum, dem weithin sichtbaren Büroturm sowie modernen Parkhäusern steht jene Infrastruktur zur Verfügung, die für einen modernen Messe- und Kongressbetrieb erforderlich ist.

Anreise
AUTO: Vom Flughafen Wien Schwechat über Autobahn A4 - Abfahrt Handelskai.
Von Süden über Südautobahn A2 - auf Südosttangente A23 - Abfahrt Handelskai. Von Westen über Westautobahn A1 - auf Außenringautobahn A21 - auf Südosttangente A23 - Abfahrt Handelskai/Messezentrum. Von Norden über Donauuferautobahn A22 - auf Südosttangente A23 - Abfahrt Handelskai/Messezentrum.
Insgesamt stehen 4.500 Parkplätze direkt beim Messezentrum Wien zur Verfügung.

ÖFFENTLICHE VERKEHRSMITTEL:
- Vom Flughafen Wien Schwechat: mit CAT im 20-Minuten-Takt bis City Air Terminal dann U4 Richtung Heiligenstadt bis Schottenring und U2 Richtung Stadion.
Schnellbahn S7 im 30-Minuten-Takt bis Landstraße Wien Mitte dann U4 Richtung Heiligenstadt bis Schottenring und U2 Richtung Stadion.
- Von Wien Westbahnhof: mit U3 Richtung Simmering bis Volkstheater dann U2 Richtung Stadion.
- Von Wien Süd-/Ostbahnhof: Schnellbahn bis Bahnhof Praterstern dann U2 Richtung Stadion. Vom Bahnhof Praterstern Richtung Stadion.

Ballett- und Opernhäuser

Opernring 2, 1010 Wien, Internet: www.wiener-staatsoper.at. U1, U2, U4 Karlsplatz/Oper; Tram 1, 2, D, J, 62, 65 Karlsplatz/Oper. Führungen in der Staatsoper werden fast täglich angeboten.

Die Wiener Staatsoper ist der Inbegriff österreichischer Musiktradition und eines der bekanntesten Opernhäuser der Welt. Am 25. Mai 1869 wurde das Haus mit Mozarts Don Juan in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph, dem allerhöchsten Bauherren, und Kaiserin Elisabeth feierlich eröffnet. Rund 50 Opern und 20 Ballettwerke bietet das Repertoire jeder Spielzeit, die von 1. September bis 30. Juni läuft.

Währingerstraße 78, 1090 Wien, Internet: www.volksoper.at. U6 Volksoper.
Die Volksoper Wien ist nach der Wiener Staatsoper das zweite große Opernhaus in Wien. Auf dem Programm stehen Opern und Operetten vom Feinsten. Außerdem ist die Volksoper auch Musicalbühne. Saison ist von September bis Juni.

Fleischmarkt 24, 1010 Wien, Internet: www.theater-wien.at. U1, U4 Schwedenplatz.
Seit über 50 Jahren ist die Wiener Kammeroper fester Bestandteil des Wiener Kulturlebens. Auf dem Spielplan stehen Opern, Operetten und Singspiele. Im Sommer veranstaltet die Kammeroper Operettenaufführungen im Schönbrunner Schlosstheater.

"Das neue Opernhaus", Linke Wienzeile 6, 1060 Wien, Internet: www.theater-wien.at. U1, U2, U4 Karlsplatz/Oper.
Als eines der ältesten und schönsten Theater Wiens erlebte das Theater an der Wien eine Reihe von Uraufführungen großer Bühnenwerke, legendäre Bühnenauftritte und Musical-Uraufführungen. Das Theater an der Wien ist Spielstätte für Opern, insbesondere der Wiener Klassik.

Casino

Palais Esterházy, Kärntner Straße 41, 1010 Wien. Internet: www.casinos.at. U1, U2, U4 Karlsplatz/Oper.
Auf 2.570 Quadratmetern kann man sich im barocken Palais Esterházy bei Black Jack, American Roulette, Poker, Punto Banco und Sic Bo vergnügen. Das Jackpot Café im Erdgeschoss stellt eine Kombination aus Kaffeehaus und Automatencasino dar. Im Sommer erwartet die Gäste zusätzlich ein lauschiger Schanigarten.

Kinos

Oswald Thomas Platz 1, 1020 Wien, Internet: www.planetarium-wien.at. U1 Praterstern; Tram 5, 21, O Praterstern.
Das Planetarium in der Nähe des Praters ist mit hochmoderner Technik ausgestattet. Seine Multimedia Shows entführen Groß und Klein auf eine atemberaubende galaktische Reise durch Raum und Zeit. Vorführungen: Dienstag bis Sonntag.

Uraniastraße 1, Eingang Turmstiege, 1010 Wien, Internet: www.planetarium-wien.at/astronomie_urania.html. U1, U4 Schwedenplatz oder U3 Stubentor; Tram 1, 2, 21, N, O.
Informationen zum aktuellen Sternenhimmel und Reservierungen für Abendführungen. Die Urania Sternwarte, zwischen Ringstraße und Donaukanal gelegen, ist eines der markantesten Gebäude Wiens. Dafür sorgen die Kuppel seiner Sternwarte und die scheinbar neobarocke Architektur. Die Raumkonzeption des Jugendstilarchitekten Max Fabiani, eines Schülers von Otto Wagner, ist bis heute höchst modern. Der Bau enthält neben der Sternwarte auch ein Kino, das Urania-Puppentheater, ein modernes Café-Bar-Restaurant sowie zahlreiche Vortrags- und Präsentationsräume für unterschiedlichste Verwendungszwecke.
Die Führungen in der Sternwarte vermitteln Wissenswertes über den aktuellen Himmel, die Sonne, den Mond und die hellen Planeten unseres Sonnensystems. Bei Schönwetter werden einige der besprochenen Objekte durch das speziell für die Urania Sternwarte in Wien konstruierte Doppelfernrohr betrachtet.

Konzerthäuser

Lothringer Straße 20, 1030 Wien, Internet: www.konzerthaus.at. U4 Stadtpark.
Das 1913 entstandene Wiener Konzerthaus genießt als Veranstaltungsort einen einzigartigen Ruf. Das Programm der Wiener Konzerthausgesellschaft umfasst die erfolgreichsten Festivals der Stadt: Resonanzen, Hörgänge, Wien Modern und das Internationale Musikfest.

Musikvereinsplatz 1, Bösendorferstraße 12, 1010 Wien, Internet: www.musikverein.at. U1, U2, U4 Karlsplatz/Oper.
Der Wiener Musikverein ist das Zentrum der Wiener Musikkultur, der Mittelpunkt des internationalen Konzertlebens und das Eldorado klassischer Musik. Neben heimischen Eliteorchestern wie den Wiener Symphonikern, den Wiener Philharmonikern und dem Radio Symphonieorchester gastieren die besten Ensembles aus aller Welt.

Kulturzentren

Roland-Rainer-Platz 1, 1150 Wien, Internet: www.stadthalle.com. U6 Burggasse-Stadthalle/Urban Loritz-Platz, U3 Schweglerstraße.
Veranstaltungshalle für Großveranstaltungen. Zahlreiche bekannte Bands und Musiker stehen hier regelmäßig auf der Bühne.

MuseumsQuartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien, Internet: www.halleneg.at. U2 MuseumsQuartier; U2, U3 Volkstheater; Tram 49 Volkstheater.
Mit den Hallen E + G inmitten des MuseumsQuartier haben die Wiener Festwochen wieder eine fixe und zentrale Spielstätte. Auch das TanzQuartier Wien, das ImPulsTanz Festival und das Filmfestival Viennale sind hier untergebracht. Außerdem werden moderne Opern aufgeführt und die verschiedensten kulturellen Veranstaltungen durchgeführt.

Musikclubs

Babenberger Passage, Burgring 1, 1010 Wien, Internet: www.club-passage.at, www.clubfusion.at. U2 Babenbergstraße.
Der futuristische Musikclub mit aufwändiger Lichtanlage und flexiblen Designelementen in der unterirdischen Babenberger Passage gehört zu den hippen Clubs der Stadt. Auf dem Programm steht gepflegter Clubsound, Dance- und Housemusic. Freitags wird die Passage zum Schauplatz des exklusiven "Club Fusion" mit Housemusic vom Allerfeinsten.

Am Donaukanal, Abgang Augartenbrücke, 1010 Wien, Internet: www.flex.at. U2, U4 Schottenring.
Seit Jahren der angesagteste Club in Wien - mit der besten Soundanlage Europas. Das Musikprogramm reicht von Drum 'n' Bass über Britpop bis zu HipHop - oft finden Livekonzerte statt - alles qualitativ hochwertig. Im Sommer ist das Flex als weitläufiger Outdoor-Spot direkt am Ufer des Donaukanals beliebt.

Franz-Josefs-Kai 29, 1010 Wien, Internet: www.jazzland.at. U1, U4 Schwedenplatz.
Internationale Jazzstars und einheimische Musiker spielen unter der Ruprechtskirche in Wiens ältestem Jazzkeller. Livemusik ab 21 Uhr.

Riemergasse 11, 1010 Wien, Internet: www.porgy.at. U3 Stubentor.
Das Porgy & Bess ist ein Jazz- und Musikclub mit vielfältigem Programmangebot. Neben dem Clubbetrieb mit Konzerten österreichischer und internationaler Musiker setzt der Club außergewöhnliche und interessante musikalische Schwerpunkte. Deshalb stehen experimentelle Elektroniker ebenso auf dem Programm wie Musiker-, Länder- und Städteporträts, Sessions und Workshops.

Burgring 1, 1010 Wien, Internet: www.volksgarten.at. U2, U3 Volkstheater.
Die Clubdisco hat chon viele heiße Nächte erlebt - mit Musik von House und Soul über R 'n' B bis Hip Hop.

Gürtelbogen 37-38, 1080 Wien, Internet: www.rhiz.org. U6 Josefstädter Straße.
Das Avantgarde-Musiklokal ist Heimat innovativer und experimenteller Sounds und Rhythmen. Sehr cooles Publikum. DJ's legen ab 21 Uhr elektronische Musik auf. Hin und wieder finden auch Live-Konzerte statt.

Schönbrunnerstraße 222, 1120 Wien, Internet: www.u-4.at. U4 Meidling Hauptstraße, U6 Niederhofstraße.
Die Diskothek ist schon seit New Wave-Zeiten legendär. Prince, Sade, Grace Jones, Kurt Cobain mit Nirvana, Nina Hagen, Rammstein, Die Ärzte und natürlich immer wieder Falco - waren zu Gast im U4, starteten hier ihre Weltkarrieren oder gastierten im Meidlinger Keller. Auch heute noch werden hier Trends gelebt und kreiert, aber es wird auch zu alten Hits getanzt. Das Publikum ist bunt gemischt vom Punker bis zum Banker, das Programm ist vielseitig.

Sportanlagen

Meiereistraße 7, 1020 Wien. Tram 21 Stadion, Bus 84A Ernst-Happel-Stadion.
Denkmalgeschütztes Fußball-, Leichtathletikstadion und Open-Air-Arena mitten im Wiener Prater.

Theater

Wallgasse 18-20, 1060 Wien, Internet: www.musicalvienna.at. U6 Gumpendorfer Straße; U3 Westbahnhof.
Das Raimundtheater gehört zur Vereinigte Bühnen Wien GmbH und ist seit über 100 Jahren Spielstätte für Operette und Musical.

Seilerstätte 9, 1010 Wien, Internet: www.musicalvienna.at. Tram 1, 2 Dr.-Karl-Renner-Ring.
Am laufenden Band werden hier Musicals, Zirkus und Kabarett in wunderschönen Räumen präsentiert.

Hernalser Hauptstraße 55, 1170 Wien, Internet: www.wiener-metropol.at. U6 Alser Straße.
Der Vorstadt-Tanzpalast aus dem 19. Jahrhundert hat sich zu einer Kultstätte der Wiener Szene entwickelt. Es werden Musical-, Operetten- und Kabarettproduktionen sowie multikulturelle Veranstaltungen präsentiert.

Schloss Schönbrunn, Hofratstrakt, 1130 Wien. Internet: www.marionettentheater.at. U4 Schönbrunn.
Das Marionettentheater in Schönbrunn ist ein Ort, der das historische Flair des Schlosses mit der fantastischen Welt des Marionettentheaters verbindet. Direkt im Schloss gelegen, kommen hauptsächlich bekannte Opern- und Operettenproduktionen zur Aufführung. Die Marionetten, Kostüme und das Bühnenbild werden in den hauseigenen Werkstätten in Zusammenarbeit mit prominenten Regisseuren und Bühnenbildnern in mühevoller Kleinarbeit hergestellt.

Dr.-Karl-Lueger-Ring 2, 1010 Wien, Internet: www.burgtheater.at. U3 Minoritenplatz; Tram D, 1, 2 Burgtheater. Führungen durch das Burgtheater werden vom 1. September bis 30. Juni ngeboten. Die Führungen beginnen beim Haupteingang, in der Kassenhalle, und dauern etwa 50 Minuten.
"Das" führende Theater Wiens und Österreichs ist eines der renommiertesten Theater der Welt und wohl auch eine der bedeutendsten Sprechbühnen des deutschen Sprachraums. Neben hochkarätigem internationalem Programm wird auch ein Schwerpunkt auf die neuen Österreicher gelegt.

Neustiftgasse 1, 1070 Wien, Internet: www.volkstheater.at. U2, U3 Volkstheater.
Das Volkstheater wurde 1889 von Wiener Bürgern gegründet. Auf dem Programm im prächtigen Theaterbau stehen Klassikerinterpretationen, Neuinszenierungen von Stücken Ferdinand Raimunds und Johann Nestroys sowie zahlreiche Ur- und Erstaufführungen.

Porzellangasse 19, 1090 Wien, Internet: www.schauspielhaus.at. Tram D Bauernfeldplatz; Bus 40A Bauernfeldplatz.
Eine der besten Kleinbühnen Österreichs. Das experimentierfreudige Theater hat hauptsächlich zeitgenössische österreichische Dramen auf dem Spielplan.

Veranstaltungen

Ausstellung

Jährlich im Januar/Februar.
Der Höhepunkt der Wiener Ballsaison. VIP's aus aller Welt schwingen das Tanzbein in der Wiener Staatsoper.
Internet: www.wiener-staatsoper.at.

Jährlich am Faschingsmontag.
Jedes Jahr besuchen Gäste aus aller Welt die Rudolfina-Redoute in der Wiener Hofburg. Grundsätzlich besteht für alle Damen Maskenpflicht. Die Damenwahl ist nur "maskierten" Damen vorbehalten. Nach der Demaskierungsquadrille zu Mitternacht herrscht Damen- und Herrenwahl bis zum Ballende.
Internet: www.rudolfina.at.

Jährlich im Mai.
Der Lifeball in Wien organisiert vom Verein AIDS LIFE, ist eine der bekanntesten Aids-Charity-Veranstaltungen in Europa und ein "must" im gesellschaftlichen Kalender Österreichs. Eröffnung und einer der Höhepunkte des Life Balls ist traditionellerweise die Modenschau eines oder mehrerer weltweit renommierter Designer, bei der nicht nur Top-Models, sondern auch nationale und internationale Prominenz die Kreationen der Meister vorführen. Die rund 4.000 Gäste erwartet außerdem in sämtlichen Sälen und Höfen des Rathauses Live-Auftritte von internationalen Stars, Performances, Dancefloors, vielseitiges Entertainment und ein reichhaltiges gastronomisches Angebot.
Internet: www.lifeball.org.

Jährlich im Juni.
Der Concordia Ball in den Festsälen und im Arkadenhof des Wiener Rathauses ist der größte und attraktivste Traditionsball im Frühsommer und einer der Höhepunkte der Wiener Festwochen. Journalisten, Prominenz aus Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst feiern und tanzen bis in die frühen Morgenstunden.
Internet: www.concordiaball.at.

Festival

Jährlich im März/April.
Musikfestival mit hervorragendem Programm: Oratorien, Philharmoniekonzerte und Opernaufführungen im Wiener Musikverein.
Internet: www.theater-wien.at.

Jährlich im Mai/Juni.
Konzerte, Oper, Musical, Theater, Tanz und Perfomances an verschiedenen Spielorten. Dabei gibt es Neuinszenierungen von Klassikern und Premieren von Avantgarde-Stücken. Die Eröffnung der Wiener Festwochen findet traditionell auf dem Rathausvorplatz statt.
Internet: www.festwochen.at.

Jährlich im Juni.
Europas größtes Jugendfestival lockt jedes Jahr bis zu drei Millionen Besucher an. Auf 16 Open-Air-Bühnen gibt es ein Staraufgebot an Rock-, Pop- und Folkmusikern und zum Abschluss ein großes Feuerwerk.
Internet: www.donauinselfest.at.

Jährlich im Juni/Juli.
In der Wiener Staatsoper werden internationale und österreichische Jazz-Größen beim "Jazz Fest Wien" präsentiert. Alle Spielarten des Jazz von klassischen Hits über Soul bis zu Dance-orientierten Ablegern wie Rap und HipHop werden geboten. Im Umfeld der Wiener Clubs finden weitere Veranstaltungen statt.
Internet: www.viennajazz.org.

Jährlich im Juli/August.
Europas größtes Festival für zeitgenössischen Tanz mit Ensembles aus aller Welt findet dieses mal vor allem im neueröffneten MuseumsQuartier statt. Weitere Vorführungen werden im Volkstheater und im Akademietheater gegeben. Internet: www.ImPulsTanz.com.

Jährlich im August.
Eine Fülle musikalischer Veranstaltungen vom großen Orchesterkonzert über eine amüsante Operette bis zur zeitgenössischen Oper.


Jährlich im Oktober/November.
Wien Modern ist Österreichs größtes Festival für zeitgenössische Musik. Das von Claudio Abbado gegründete Festival wurde mit dem International Classical Music Award ausgezeichnet.
Internet: www.wienmodern.at.

Film/Kino

Jährlich im Oktober.
Das größte internationale Film Festival Österreichs mit urbanem Flair, internationaler Ausrichtung und zahlreichen Gästen aus dem In- und Ausland, findet in den Kinos der Innenstadt statt. Das Publikumsfestival präsentiert aktuelle internationale Spielfilmproduktionen in allen Formen, Genres und Formaten und zeigt über 150 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme.
Internet: www.viennale.at.

Klassisches Konzert

Jährlich von September bis Juni.
Jeweils sonntags in der Wiener Hofburgkapelle.
Internet: www.wsk.at, www.hofmusikkapelle.gv.at.

Jährlich von Mai bis Oktober.
Das Wiener Mozart Orchester spielt in prächtigen historischen Kostümen im Konzerthaus, in der Staatsoper, in der Hofburg oder im Musikverein jeweils montags, mittwochs, freitags und samstags. Auf dem Programm stehen Arien, Ouvertüren, Duette sowie Sätze aus Solokonzerten und Symphonien von Wolfgang Amadeus Mozart.
Internet: www.mozart.co.at.

Jährlich im März/April.
Der traditionelle Ostermarkt auf der Freyung in Wiens Altstadt bietet Osterspezialitäten von der Osterpinze über gebackene Osterlämmer bis zu bunten Ostereiern in allen Ausfertigungen.
Internet: www.altwiener-markt.at.

Jährlich im November/Dezember.
Der große traditionelle Weihnachtsmarkt findet rund um das Rathaus statt. Unter den fantasievoll dekorierten Bäumen im Rathauspark können die Wienerinnen und Wiener gemeinsam mit den Gästen aus aller Welt bei einem Spaziergang die Vorweihnachtszeit genießen.
Internet: www.christkindlmarkt.at.

Jährlich im November/Dezember.
Die zwischen Barock- und Biedermeierfassaden aufgestellte Buden laden zum Schauen und Kaufen kunsthandwerklicher Gegenstände ein. Neben Weihnachtsschmuck, Kerzen, Krippen, Holzspielzeug, Puppen, Keramik und Karten locken Glühwein und Punsch die Besucher in die märchenhafte Szenerie der Gutenberggasse, Spittelberggasse und Schrankgasse.
Internet: www.spittelberg.at.

Jährlich im November/Dezember.
Eine Vielzahl von Ausstellern präsentieren vor der prachtvollen Kulisse des Schlosses österreichisches Kunsthandwerk und originelle Weihnachtsgeschenke. Begleitet wird der Weihnachtsmarkt von einem vielseitigen Kulturprogramm sowie vom Weihnachtsbacken in der Hofbäckerei.
Internet: www.weihnachtsmarkt.co.at.

Revue/Varieté/Zirkus

Jährlich im April/Mai.
Zum Vienna City Marathon werden Teilnehmer aus der ganzen Welt erwartet. Die ersten Kilometer der Marathonstrecke über die Reichsbrücke geben dem Vienna City Marathon etwas vom Flair des berühmten New York City Marathon mit der Verrazano Narrows Bridge.
Internet: www.vienna-marathon.com.

Jährlich am 31. Dezember.
Der internationale Wiener Silvesterlauf zählt zu den größten Silvesterlaufveranstaltungen Europas. Die klassische Laufstrecke um den Ring ist 5,4 Kilometer lang und wird im Uhrzeigersinn gerannt.
Internet: www.lcc-wien.at.

Umzug

Jährlich im Juni/Juli.
Bunter und schriller Umzug der Schwulen und Lesben durch Wien. Die Route führt über Urania, Schwedenplatz, Franz-Josefs-Kai, Ringturm, Börse, Universität, Rathausplatz und Parlament bis zum Heldenplatz. Start der gigantischen Parade ist um 14 Uhr. Zum Abschluss gibt es die Europride-Night im Museumsquartier.
Internet: www.hosiwien.at.

Jährlich im April/Mai.
Die Besucher erwartet eine Fülle von Attraktionen, Impulsen, Stimmung und Unterhaltung. Die Innenstadt (1. Bezirk) rund um Judenplatz, Heldenplatz, Stephansplatz, Freyung und Innerer Burghof wird zur Bühne für Musik, spektakuläre Performances und internationale Akteure. Weitere Infos zum Programm unter www.stadtfest-wien.at.

Jährlich von Mai bis Ende September.
Hier gibt renommierte Restaurants. Dazu gibt es poppige Livemusik, an manchen Abenden Klassik und Jazz.
Internet: www.summerstage.at.

Klassenfahrt a&o Hostel in Deutschland und Europa
Klassenfahrt Meininger Hotels in Deutschland und Europa
Klassenfahrt Center Parcs in Deutschland, den Niederlanden und Europa
Klassenfahrt Musicals Stage Entertaiment und Tickets für Schulklassen
Klassenfahrt zum Weissenhäuser Strand



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