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Online-Reiseführer zur Klassenfahrt Hamburg

Kurz das Wichtigste

Kurz das Wichtigste

Hamburg - Das Tor zur Welt. Mit diesem Attribut schmückt sich Deutschlands zweitgrößte Stadt gerne - und das zu Recht. Der umtriebige Handel, Import- und Exportfirmen, Reisende aus allen Ländern sowie der Hamburger Hafen - der größte Seehafen in Deutschland, der zweitgrößte Containerhafen in Europa und der achtgrößte Containerhafen der Erde - haben die Stadt entscheidend geprägt. Die Freie und Hansestadt zählt zu den Topwirtschaftsstandorten in Europa und ist zugleich Deutschlands Medienmetropole Nummer Eins, in der unter anderem die Deutsche Presse-Agentur (dpa), der Norddeutsche Rundfunk, Großverlage sowie international renommierte Werbeagenturen ihren Sitz haben. Der Tourismus trägt außerdem zum Einkommen der Stadt erheblich bei.

Darüber hinaus ist Hamburg das kulturelle Zentrum in Norddeutschland. Rund 50 Museen, insgesamt über 300 Theater und Kleinkunstbühnen und die Hamburger Staatsoper genießen einen sehr guten Ruf und bieten Kunst und Kultur für Jedermann. Die Musicalszene spielt weltbekannte Stücke wie "Tarzan" und "König der Löwen". Die neue Elbphilharmonie soll bis April 2014 fertig gestellt sein und einen der besten Konzertsäle der Welt bekommen. Gleichzeitig findet man auf der weltberühmten Reeperbahn in St. Pauli jede Art der Unterhaltung, von Kneipen, Diskotheken und Live-Musik-Clubs bis hin zu Erotik-Cabarets.

Mit vielen großzügigen Grünanlagen und der wunderbaren Lage an Alster und Elbe bietet Hamburg auch eine hohe Lebensqualität sowie genügend Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten von anstrengenden Entdeckungstouren oder dem Nachtleben auf dem Kiez. "Alsterschippern" auf der Binnen- und Außenalster, vorbei an Villen und urwüchsigen Uferpartien, oder eine Hafenrundfahrt sind unvergessliche Erlebnisse und sollten zum Pflichtprogramm eines jeden Hamburg-Besuches gehören. Der Hafengeburtstag jährlich im Mai, das größte Hafenfest der Welt, lockt jährlich über eine Million Besucher an die Elbe.

Das Gesicht der Stadt selbst bestimmen postmoderne Glas- und Stahlfassaden genauso wie großbürgerliche Villen vergangener Jahrhunderte und rund 2.500 Brücken, die die Fleete und Kanäle überspannen. Besucher erleben bei einem Spaziergang eine Zeitreise zwischen Moderne und Geschichte. Bestes Beispiel hierfür ist die historische Speicherstadt im Freihafen, in deren unmittelbarer Nachbarschaft das moderne "Hanseatic Trade Center" entstand.

Hamburg hat circa 1,76 Millionen Einwohner.

Letzte Änderung: 24.02.2019

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Einreise, Ankunft und Verkehr

Fremdenverkehrsämter

Zentrale: Wexstraße 7, 203555 Hamburg. Tel.: (040) 30 05 17 01 (Mo bis Sa 9-19 Uhr), Fax: (040) 30 05 13 33, E-Mail: info@hamburg-tourismus.de. Gruppen-Service, Tel.: (040) 30 05 12 33.
Touristen-Informations-Büros:
- Hauptbahnhof, Haupteingang Kirchenallee, 20099 Hamburg. Geöffnet: Mo bis Sa 9-19 Uhr, Sonn- und Feiertage 10-18 Uhr.
- Am Hafen, St. Pauli Landungsbrücken (zwischen Brücke 4 und 5), 20359 Hamburg. Geöffnet: So bis Mi 9-18 Uhr, Do bis Sa 9-19 Uhr.
- Flughafen Fuhlsbüttel, Airport Plaza (zwischen Terminal 1 und 2), 22335 Hamburg. Geöffnet: täglich 6.30-23 Uhr.
Hamburg-Informationen, Broschüren, Rundfahrten, Hotelvermittlung, Veranstaltungstickets, Hamburg Cards, Souvenirs, Kongress- & Tagungsservice usw.
Internet: www.hamburg-tourismus.de.

Wexstraße 7, 20355 Hamburg. Tel.: (040) 30 05 17 01 (Mo bis Sa 9-19 Uhr), E-Mail: service@hamburg-travel.de.
Der Vertriebspartner von Hamburg Tourismus vermittelt kostenlos eine Vielfalt an touristischen Leistungen über das Internet-Portal www.hamburg-travel.de. Neben der Hotelvermittlung und attraktiven Pauschalangeboten kann man auch Tickets für Veranstaltungen in der Hansestadt schnell und unkompliziert online buchen.


c/o Hamburg Tourismus GmbH, Wexstraße 7, 20355 Hamburg. Tel.: (040) 30 05 16 10, E-Mail: info@hamburg-convention.com.
Serviceinstitution für den Standort Hamburg zur Akquisition und Betreuung von nationalen und internationalen Tagungen, Kongressen, Präsentationen und Events.
Internet: www.hamburg-tourismus.de und www.hamburg-convention.com.

Anreise

Hamburg ist aus allen Himmelsrichtungen und mit allen Verkehrsmitteln ausgezeichnet zu erreichen.

U-Bahn-, S-Bahn-, Bus- und Fährlinien des Hamburger Verkehrsverbunds (HVV) bilden ein enges Netz öffentlicher Verkehrsmittel, sodass man für die Zeit des Hamburg-Aufenthalts nicht auf das eigene Auto angewiesen ist.

Für alle Verkehrsmittel (U-Bahn, S-Bahn, Busse (außer Schnellbusse), Hafenfähren) gilt ein einheitliches Tarifsystem, das in Zonen und Tarifringe unterteilt ist. Der Fahrpreis richtet sich bei Einzelfahrkarten und Tageskarten nach den durchfahrenen Ringen (A bis E) und bei Zeitkarten nach der Anzahl der Zonen (bzw. Großbereich Hamburg).

Ein Einzelticket (1-2 Ringe) kostet 2,80 Euro, ein Kurzstreckenticket (gültig für eine Strecke von bis zu etwa 2,5 Kilometern) 1,40 Euro, eine Ganztageskarte (1-2 Ringe) 6,50 Euro (gültig für beliebig viele Fahrten für 1 Erwachsenen + 3 Kinder unter 15 Jahren am Lösungstag ab Kauf bis 6 Uhr des Folgetages) und eine 9-Uhr-Tageskarte (1-2 Ringe) 5,60 Euro (gültig für beliebig viele Fahrten am Lösungstag Mo bis Fr ab 9 Uhr, Sa und So ganztags bis 6 Uhr des Folgetages für 1 Erwachsenen + 3 Kinder unter 15 Jahren). Für 16,80 Euro gibt es die 3-Tage-Karte (gültig im Großbereich Hamburg ab Kauftag ganztägig für eine Person).
Einzel- und Tageskarten erhält man am Fahrkartenautomat, bzw. beim Busfahrer. Kinder unter sechs Jahren fahren kostenlos.

Nähere Informationen zu den öffentlichen Verkehrsmittel erhält man bei den HVV-Kundenzentren: Hamburg Hauptbahnhof, Steinstraße 27, Berliner Tor und Jungfernstieg. Die Kundeninformation des Hamburger Verkehrsverbunds (Infos, Fahrpläne, Service) ist rund um die Uhr unter der Tel.: (040) 194 49 zu erreichen. Internet: www.hvv.de.

Mit dem Flugzeug ist Hamburg ebenfalls gut zu erreichen. Der hochmoderne Flughafen Hamburg Fuhlsbüttel liegt im Stadtgebiet und wird von nahezu allen wichtigen nationalen und internationalen Flughäfen regelmäßig angeflogen.

Auch verbindet die Deutsche Bundesbahn Hamburg mit allen größeren Städten Mittel- und Nordeuropas. Die Fernzüge halten am Hamburg Hauptbahnhof, am Bahnhof Hamburg-Dammtor, am Bahnhof Hamburg-Harburg und am Bahnhof Hamburg-Altona. Internet: www.bahn.de.

Busverbindungen bestehen von vielen deutschen und europäischen Städten aus nach Hamburg u.a. mit Eurolines. Infos: Servicehotline Tel.: (069) 790 35 01, E-Mail: service@eurolines.de. Internet: www.eurolines.de.

Daneben sind rund 700 Busse im Einsatz, die das Schnellbahnnetz ergänzen. Neben den Stadtbussen verkehren auch in dichtem Takt MetroBusse (Liniennummern 1-15 und 20-27), zuschlagpflichtige SchnellBusse (Liniennummer 31 bis 39 und 48, 49), EilBusse (E und zweistellige Liniennummer) sowie NachtBusse (600er-Liniennummern). Die NachtBusse sind in den Nächten von Sonntag bis Donnerstag nach Betriebsschluss der U- und S-Bahnen gegen 0.30 Uhr in fast alle Stadtteile unterwegs. Zentrale Einstiegs- und Umsteigestelle im Nachtbus-Netz ist der Rathausmarkt. Der Busfahrer bestellt auf Wunsch auch ein Taxi zur Ausstiegsstelle.

Kreuzfahrtschiffe und Fähren legen im Hamburger Hafen an.

Im Hafen und auf der Elbe verkehren fünf Fährlinien. Diese Schiffslinien haben die Nummern 61, 62, 64, 73 und 75. Die HVV-Fahrkarte ist gültig. Ausgangspunkt für alle Hafen- und Elbfähren (außer Fähre 64) sind die St. Pauli Landungsbrücken.

Mit dem Auto gelangt man auf verschiedenen Autobahnen nach Hamburg: über die A7 von Kassel/Hannover bzw. Flensburg/Kiel, die A1 von Dortmund/Bremen bzw. Holstein/Lübeck sowie über die A23 aus Richtung Heide und die A24 von Berlin.

Die Parkgebühren können an allen Parkscheinautomaten per Handy bezahlt werden.

Flughafen

Flughafenstraße 1-3, 22335 Hamburg. Flughafeninformation, Tel.: (040) 507 50, Fax: (040) 50 75 12 34, E-Mail: fhg@ham.airport.de.
Der Hamburger Flughafen liegt 8,5 Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums. Er ist die Drehscheibe nach Nord- und Osteuropa. Zwei hochmoderne Terminals, breite Zu- und Vorfahrten, rund 10.000 Parkplätze und ein Parkleitsystem machen den Hamburg Airport zu einem der modernsten Flughäfen Europas.

Anbindung an die City
Mit der S-Bahn-Linie S1 (Plietsch) gelangt man in 24 Minuten täglich zwischen 6 Uhr und 23 Uhr (alle 10-20 Minuten) vom Flughafen zum Hamburger Hauptbahnhof und weiter bis nach Altona. Der S-Bahnhof befindet sich direkt vor den Terminals. Das Einzelticket kostet 2,80 Euro. Internet: www.s-bahn-hamburg.de.
Linienbusse des HVV verkehren vom Flughafen: Nr. 26 (Halt direkt vor den Terminals) über U Alsterdorf und S Rübenkamp bis Bahnhof Rahlstedt; Linie 292 Langenhorn - U-Ochsenzoll - Lufthansa-Basis und U-Lattenkamp; Schnellbus Linie 39 Teufelsbruch - U-Wandsbek Markt.
In den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag starten Nachtbusse (Linie 274) zwischen 0.54 Uhr und 4.54 Uhr (alle 40 Minuten) vom Flughafen zur U/S-Bahn-Station Ohlsdorf. Internet: www.hvv.de.
Der TravelPorter Flughafentransfer transportiert Fluggäste direkt vom Flughafen bis zur eigenen Haustür. Je nach Kilometerentfernung und Personenanzahl variiert der Preis. Beispiel: Transfer von bis zu 4 Personen vom Flughafen nach Hamburg (bis 20 Kilometer) = 36 Euro (one way), 68 Euro (Round Trip). Buchung und Infos unter Tel.: (040) 31 79 44 53, E-Mail: info@travelporter.de, Internet: www.travelporter.de.
Taxenstände gibt es vor allen Terminals. Die Fahrzeit in die City beträgt 30 Minuten. Der Fahrpreis beträgt für diese Strecke etwa 25 Euro. Für Fahrten von und nach Orten außerhalb Hamburgs kann man Festpreise vereinbaren.

Hinweise für behinderte Reisende
DRK-Mediservice für Begleitung und Hilfeleistung Behinderter (der auf Wunsch von der Haustür bis ins Flugzeug reicht), Tel.: (040) 50 75 33 53, E-Mail: drk@ham.airport.de. Parkplätze und Parkhäuser mit reservierten Stellplätzen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Gepäckdienst, behindertengerechte Toiletten und Waschräume, bequem erreichbare Shops und Restaurants (wo erforderlich, mit Aufzügen ausgestattet).
Internet: www.ham.airport.de.

Hachmannplatz 16, 20099 Hamburg. Reiseservice DB, Tel.: 0180 5 99 66 33 (14 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz), Fahrplanauskunft, Tel.: 0800 1 507 090 (kostenlos). Geöffnet: ReiseZentrum in der Wandelhalle: Mo bis Fr 6-22 Uhr, Sa, Sonn- und Feiertage 9-22 Uhr, Südsteg 0-24 Uhr. U/S-Bahn: alle Linien Hauptbahnhof.
Der Hamburger Hauptbahnhof ist die Drehscheibe des Schienenverkehrs in Norddeutschland. Er verknüpft den Fernverkehr nach Skandinavien, den Verkehr zu den Urlaubsgebieten an Nord- und Ostsee, den Fernverkehr in Richtung Ruhrgebiet, Berlin, Frankfurt/Main und München und den Regionalverkehr mit der Privatbahn Metronom sowie dem städtischen S-Bahn-, U-Bahn- und Busnetz.
Die monumentale Gestaltung des Hamburger Hauptbahnhofs geht auf die Einflussnahme von Kaiser Wilhelm II. zurück. So entstand in den Jahren zwischen 1901 und 1906 die 35 Meter hohe Hallenkonstruktion aus Glas und Stahl mit dem repräsentativen Tudorbogen als Eingangsportal am Glockengießerwall. Die Wandelhalle hat sich heute zu einer zweigeschossigen Ladenpassage mit Galerie entwickelt.

Hinweise für behinderte Reisende
Servicepersonal durchgehend im Einsatz, DB Service Point Südsteg ist durchgehend besetzt, Hublifte für Rollstühle bis 250 kg an allen Bahnsteigen, Aufzüge zu allen Bahnsteigen, behindertengerechte WCs, Blindenleitsystem am Boden zu allen wichtigen Einrichtungen (Reisezentrum, Aufzüge). Ansprechpartner zum Thema: Mobilitätsservicezentrale, Tel.: 0180 551 25 12 (14 Cent/Min.) Mo bis Fr 6-20, Sa 8-16 Uhr.
Internet: www.bahnhof.de.

Scheel-Plessen-Straße/Paul-Nevermann-Platz, 22765 Hamburg. Reiseservice DB, Tel.: 0180 5 99 66 33 (14 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz); Fahrplanauskunft, Tel.: 0800 1 507 090 (kostenlos). Geöffnet: ReiseZentrum (Ausgang Präsident-Krahn Straße): 6-22 Uhr. S-Bahn: S1, S2, S3, S11, S31 Altonaer Bahnhof.
Der Bahnhof Hamburg Altona liegt im Zentrum des Stadtgebietes Altona/Ottensen. Er ist eine bedeutende Verkehrsdrehscheibe des Regional- und Fernverkehrs, für S-Bahnen und Busverkehr. Die Modernisierung des Kopfbahnhofs wurde 2006 abgeschlossen. Er empfängt die Reisenden nun mit neuem, modernen Erscheinungsbild.

Hinweise für behinderte Reisende
Menschen mit Behinderungen können Hilfe bequem über das Internet erhalten. Im Bahnhof Hamburg Altona sind alle Bahnsteige ebenerdig und vom Parkhaus und den S-Bahnsteigen über Aufzüge zu erreichen. Ansprechpartner zum Thema: Mobilitätsservicezentrale, Tel.: 0180 551 25 12 (14 Cent/Min.) Mo bis Fr 6-20, Sa 8-16 Uhr.

Adenauerallee 78, 20097 Hamburg. Tel.: (040) 24 75 76, E-Mail: info@zob-hamburg.de. U-Bahn: U1, U3 Hauptbahnhof Süd.
Vom modernen Busbahnhof in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes bestehen neben dem regionalen Busverkehr auch gute Verbindungen zu vielen deutschen und europäischen Städten. Weithin sichtbares Markenzeichen ist das elf Meter hohe und 3.000 Quadratmeter große Glasdach, das sich sichelförmig über die Anlage spannt. Darunter befinden sich Serviceeinrichtungen, die täglich von 5 bis 22 Uhr und mittwochs und freitags bis 24 Uhr geöffnet sind: McDonalds-Restaurant, Reisebüros, ein Internetcafé, eine Autovermietung sowie Toiletten einschließlich Duschräumen.
Internet: www.zob-hamburg.de.

Öffentlicher Nahverkehr

Das Kernstück des Hamburger Nahverkehrs ist das auf die Innenstadt ausgerichtete Schnellbahnnetz. Es gibt drei U-Bahnlinien (U1-U3) und sechs S-Bahnlinien (S1-S3, S11, S21, S31).
Die U- und S-Bahnen fahren von etwa 4.30 bis 24/1 Uhr, in zentralen Bereichen im 5 bis 10 Minuten-Takt; in den Hauptverkehrszeiten im Innenstadtbereich auch alle 2 bis 3 Minuten. In den Wochenendnächten sowie in Nächten vor Feiertagen verkehren die Züge auf wichtigen Linien im Hamburger Stadtgebiet durchgehend alle 20 Minuten. Internet: www.hochbahn.com, www.s-bahn-hamburg.de, www.akn.de.

Drei Linien der AKN Eisenbahn AG (A1-A3) sowie neun Linien im Regionalverkehr stellen schnelle und direkte Verbindungen innerhalb der Region Hamburg her.

Günstige Tickets

Hamburg unkompliziert und preisgünstig entdecken kann man mit der "HamburgCARD". Sie bietet freie Benutzung der öffentlichen Verkehrsmitteln (HVV) im Nahverkehr, Ermäßigungen bei Stadt-, Hafen- und Alster-Rundfahrten und Besichtigungen, freien oder ermäßigten Eintritt in viele Museen und Theater sowie Rabatte in ausgewählten Gastronomiebetrieben. Die "HamburgCARD" kostet als Tageskarte (ein Erwachsener mit bis zu drei Kindern unter 15 Jahren) 8,90 Euro, als 3-Tage-Karte 20 Euro und als 5-Tage-Karte 36,50 Euro. Die Gruppenkarte (bis zu fünf Personen beliebigen Alters) beläuft sich für einen Tag auf 14,50 Euro, für drei Tage auf 35,90 Euro, für fünf Tage auf 59,90 Euro. Die Karte gilt ab 0:00 Uhr des ersten Geltungstages und endet automatisch mit Betriebsschluss des letzten Geltungstages.
Zu beziehen ist die Karte bei den Hamburger Touristinformationen, in einigen Hotels und Jugendherbergen, in den HVV-Servicestellen oder online unter www.hamburg-tourism.de. "Die HamburgCARD" ist zudem an HVV-Fahrkartenautomaten sowie in Bussen erhältlich.
Internet: www.hvv.de/fahrkarten/tageskarten/hamburgcard/.

Zusätzlich zur "HamburgCARD" gibt es die "HamburgCARD - plus Region", die freie Fahrt im Gesamtbereich des HVV ermöglicht. Neben zahlreichen Ermäßigungen bei rund 130 Hamburger Sehenswürdigkeiten kommen weitere attraktive Ermäßigungen von Partnern in der Region hinzu, z.B. im Wildpark Schwarze Berge (Rosengarten-Vahrendorf) oder im Noctalis Fledermauszentrum in Bad Segeberg. Die "HamburgCARD - plus Region" kostet für Erwachsene und bis zu drei Kinder unter 15 Jahren 20,90 Euro (1 Tag) und 56,90 Euro (3 Tage). Gruppenkarten für 1 Tag kosten 30,90 Euro, für 3 Tage 79,90 Euro.
Zu beziehen ist die Karte bei den Hamburger Touristinformationen, in einigen Hotels und Jugendherbergen, in den HVV-Servicestellen oder online unter www.hamburg-tourism.de.
Internet: www.hvv.de/fahrkarten/tageskarten/hamburgcard/.

Hinweise zum Aufenthalt

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Hamburg ist nicht gefährlicher als andere Großstädte. Doch gibt es einige Stadtgebiete in denen man, vor allem nachts, Vorsicht walten lassen sollte. Dazu gehören die Altstadt (rund um die "Mö"), die Gegenden um die Bahnhöfe Altona und Hauptbahnhof sowie die Stadtteile St. Georg und St. Pauli, die beide mit Diebstählen, Auto-Aufbrüchen und Straßenraub an der Spitze der Kriminalitätsbrennpunkte liegen.
Auf der Reeperbahn versucht man mit Polizisten im Dauereinsatz sowie Videoüberwachung die Sicherheit von Bürgern und Gästen zu stärken. Bei einem Besuch in St. Pauli sollte man grundsätzlich dunkle Nebenstraßen meiden.
Taschendiebe sind hauptsächlich im Bereich Reeperbahn, auf dem Hamburger Fischmarkt sowie auf dem Hamburger DOM am Werk.
Die S- und U-Bahnen in Hamburg sind relativ sicher. Im S-Bahnen-Bereich sind Sicherheits- und Servicekräfte täglich im Einsatz. In den S-Bahnen mit "Durchblick" gibt es in jedem Einstiegsbereich eine direkte Sprechverbindung zum Fahrer. Nur die S-Bahnlinie 1 zwischen Landwehr und Poppenbüttel und die S3 zwischen Hammerbrook und Neugraben gelten als kritisch.


Geld

Die Vorwahl für Hamburg ist die 040, der internationale Code für Deutschland ist 0049.

Währungseinheit ist der Euro. Ein Euro = 100 Cents.

Deutsche Euromünzen - nationale Rückseite
In Deutschland zeigen die 1- und 2-Euro-Münzen den Bundesadler.
Auf den 50-, 20- und 10-Cent Stücken ist das Brandenburger Tor und auf den drei kleinsten Münzwerten ein Eichenzweig abgebildet.

Mo bis Fr 8.30 bis 16 Uhr, Do zusätzlich bis 17/18 Uhr. Die Schalter am Flughafen haben meist von 6 bis 22 Uhr geöffnet.

Währungseinheit ist der Euro. Ein Euro = 100 Cents.

Deutsche Euromünzen - nationale Rückseite
In Deutschland zeigen die 1- und 2-Euro-Münzen den Bundesadler.
Auf den 50-, 20- und 10-Cent Stücken ist das Brandenburger Tor und auf den drei kleinsten Münzwerten ein Eichenzweig abgebildet.

Banköffnungszeiten: Mo bis Fr 8.30-16 Uhr, Do zusätzlich bis 17/18 Uhr. Die Schalter am Flughafen haben meist von 6-22 Uhr geöffnet.

Kommunikation

Münztelefone sind seltener geworden, die meisten öffentlichen Telefone funktionieren mit Telefonkarten, die auf jedem Postamt, in Zeitschriftenläden oder an vielen Kiosken erhältlich sind.

Hauptpostamt: Mönckebergstraße 7, 20095 Hamburg. Geöffnet: Mo bis Fr 9-19 Uhr, Sa 9-15 Uhr.

In Hamburg stehen zahlreiche Internet Cafés zur Verfügung.

Notdienste

Polizei, Tel.: 110.

Feuerwehr, Notarztwagen, Rettungsdienst, Tel.: 112.

Ärztlicher Notfalldienst der KVH (alle Kassen), Tel.: 22 80 22, Schreibtelefon für Gehörlose, Tel. 22 80 23 00 oder Fax: 22 80 24 75. Internet: www.kvhh.net.

Notfall-Praxis Altona (alle Kassen), Stresemannstraße 54, 22769 Hamburg. Tel.: 22 80 22. Geöffnet: Mo, Di, Do und Fr 19-24 Uhr, Mi 13-24 Uhr, Sa, Sonn- und Feiertags 7-24 Uhr.

Ambulanz Hafen Hamburg, im Gesundheitszentrum St. Pauli, Seewartenstraße 10, Haus 3, 20459 Hamburg, Tel.: 31 31 53. Geöffnet: Mo bis Fr 8-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr. Internet: www.gzstpauli.de/ambulanz-hafen-hamburg.html.

Zahnärztlicher Notdienst, Tel.: 01805 05 05 18. Geöffnet: Mi/Fr 16-18 Uhr, Sa/So 10-12, 16-18 Uhr. Internet: www.zahnaerzte-hh.de.

Apothekennotdienst-Auskunft, Tel.: (040) 22 80 22.

Telefon-Seelsorge, Tel.: 0800 111 01 11 (evangelisch); Tel.: 0800 111 02 22 (katholisch).

ADAC-Pannenhilfe, Tel.: 0180 222 22 22.

ACE-Pannenhilfe, Tel.: 0180 33 36 77.

AVD-Pannenhilfe, Tel.: 0800 990 99 09.

Sperr-Notruf
Einheitliche Sperr-Notruf-Nummer (für deutsche EC-Karten, Kreditkarten, Handys), Tel.: 116 116 (kostenlos). Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.


Anreise
Flug
Der Hamburger Flughafen ist behindertengerecht ausgestattet. Nähere Informationen findet man auf der Internetseite des Flughafens: www.ham.airport.de oder in der TIP-Rubrik "Flughafen".

Bahn
Menschen mit Handicaps bietet die Deutsche Bahn AG eine besondere Dienstleistung an. Von der Reiseberatung über die Reservierung von Sitz- und Rollstuhlstellplätzen, den Fahrscheinkauf bis hin zu Hilfen beim Ein-, Um- und Aussteigen kann die Zugfahrt mit einem Telefonanruf bequem organisiert werden. Die Mitarbeiter der Mobilitätsservicezentrale stehen unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 0180 551 25 12 (0,14 Euro/Min.) Montag bis Freitag von 8-20 Uhr und Samstag von 8-16 Uhr zur Verfügung. Eine Informationsbroschüre rund um das Reisen von Mobilitätseingeschränkten mit der Bahn erhält man kostenlos bei allen Verkaufsstellen der Deutschen Bahn.

Barrierefreie Zimmer und behindertengerechter Service werden in vielen Hotels der Hansestadt geboten. Informieren kann man sich über die Hamburg Hotline unter Tel.: (040) 30 05 13 00.

Behindertentoiletten, unter anderem:
- U-Bahn Baumwall/Speicherstadt
- Landungsbrücken (Br. 1, 2, 4)
- Krayenkamp/Michel
- Mönckebergstraße/Wallringtunnel
- Rathausmarkt (Arkaden und S-Bahn)
- Jungfernstieg/Alsteranleger
- Schöne Aussicht/Stadtpark
Für die Toiletten braucht man häufig den Euro-Schlüssel. Der Schlüssel wird vertrieben vom Club Behinderter und ihrer Freunde Darmstadt e.V.

- Behinderten-Ratgeber/Handicap-Info e.V.
Informationen, Adressen und Tipps für Menschen mit Handicap in und um Hamburg. Internet: www.handicap-info.de (Rubrik "Ratgeber Hamburg").
- Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen (LAG) e.V., Richardstraße 45, 22081 Hamburg. Tel.: 29 99 56 66, Fax: 29 36 01, E-Mail: post@lagh-hamburg.de.
Hier gibt es Informationen für Behinderte sowie den "Hamburger Stadtführer für Rollstuhlfahrer", der Auskünfte über die Zugänglichkeit von Sehenswürdigkeiten, Museen, Unterkünften und Veranstaltungsorten gibt. Internet: www.lagh-hamburg.de.

Fundbüros

Zentrales Fundbüro der Stadt Hamburg
Bahrenfelder Straße 254-260, 22765 Hamburg. Tel.: 428 11 35 01, Fax: 428 11 34 84, E-Mail: Zentrales-Fundbuero@altona.hamburg.de. Geöffnet: Mo 9-16 Uhr, Di 7-13 Uhr, Mi 9-13 Uhr, Do 9-13 Uhr und 14.30-18 Uhr, Fr 9-12 Uhr.

Fundbüro des HVV
- U-Bahn und Busse/Hochbahn: Tel.: 328 80.
- Hadag-Fähren: Tel.: 311 70 70.
- AKN: Tel.: (04191) 93 31 12.
Nach 3 bis 4 Tagen werden die Fundsachen an das Zentrale Fundbüro der Stadt Hamburg übergeben. Internet: www.hvv.de/kontakt/fundsachen/.

Fundbüro der Deutschen Bahn (auch zuständig für Hamburger S-Bahn)
Tel.: 0900 199 05 99 (59 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz); E-Mail: fundbuero.dbag@bahn.de.
Internet: www.fundservice.bahn.de.


Feiertage

Feiertage 2017:
1. Januar (Neujahr)
14. April (Karfreitag)
17. April (Ostermontag)
1. Mai (Tag der Arbeit)
25. Mai (Christi Himmelfahrt)
5. Juni (Pfingstmontag)
3. Oktober (Tag der Einheit)
31. Oktober (Reformationstag)
25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Trinkgeld

Das Trinkgeld ist in Deutschland bereits in der Rechnung enthalten. Dennoch sind etwa zehn bis 15 Prozent im Restaurant oder Café üblich. Bei Taxifahrern wird der Betrag nach oben aufgerundet. Gepäckträger erhalten pro Gepäckstück etwa einen Euro.

Beste Reisezeit und Klima

Beste Reisezeit

Bei der Terminplanung für einen Besuch in Hamburg kann man sich vom Veranstaltungskalender leiten lassen. Klimatisch eignet sich sicherlich der Sommer am besten, aber zu jeder Jahreszeit muss mit wechselhaftem Wetter gerechnet werden.

Touristische Informationen

Die Stadt kennen lernen

Die Freie Hansestadt Hamburg besteht aus 105 Stadtteilen, die in sieben Bezirken zusammengefasst sind. Das Herz der Stadt bildet der Bezirk "Hamburg-Mitte", zu dem unter anderem die Altstadt, St. Pauli, Neustadt und St. Georg gehören.

In der Altstadt liegen die meisten Sehenswürdigkeiten der Hansestadt - Rathaus, Kontorhäuser, Nikolaifleet, Hamburger Kunsthalle, Speicherstadt und HafenCity sind nur einige. St. Pauli mit der Reeperbahn, auch "Kiez" genannt, ist der bekannteste Stadtteil. Ihn kennt jeder, nicht zuletzt durch den legendären Fußballklub FC St. Pauli und den Hamburger Hafen mit den Landungsbrücken. Ebenfalls zu Pauli gehören die bunten und multikulturellen Quartiere Karolinenviertel und Schanzenviertel. Rund um den "Michel" liegt die Neustadt, begehrtes Wohngebiet. St. Georg ist als das Lesben- und Schwulenviertel Hamburgs bekannt. Durch seine zentrale Lage am Hauptbahnhof und an der Außenalster zieht St. Georg viele unterschiedliche Bevölkerungsgruppen an. Hier finden sich auch teure Prachthotels, wie das Atlantic, Udo Lindenbergs "fester" Wohnsitz.

Um einen Überblick und ersten Eindruck von der Hansestadt zu bekommen, ist eine Stadtrundfahrt, beispielsweise mit der nostalgischen Hummelbahn, zu empfehlen. Die Innenstadt lässt sich aber auch ohne weiteres zu Fuß erkunden, das dichte Netz der öffentlichen Verkehrsmittel kann dabei gut mit in den Spaziergang einbezogen werden.

Wer nur ein oder zwei Tage Zeit hat, um Hamburg kennen zu lernen, muss Prioritäten setzen. Auf alle Fälle dazu gehört der Hamburger Hafen. Angebote für Hafenrundfahrten gibt es zahlreich. Im Sommer laufen die Barkassen jede halbe Stunde aus. Im Winter gibt es meist nur eine einzige Fahrt: Immer dann, wenn mindestens zwölf Passagiere zusammenkommen.

Für die Pause zwischendurch bieten sich die zahlreichen Straßencafés, der Alsterpavillon am Jungfernstieg oder eine Bank am Alsterfleet an.

Stadtbesichtigungen

Aktuelle Termine und Infos, Tel.: 30 05 13 00, E-Mail: info@hamburg-tourismus.de. Michsel Grill Tel.: 0176 92 24 51 03, E-Mail: post@michael-grill.de.
Zu Fuß St. Pauli, die Speicherstadt, die Fleete und den Hafen entdecken, den Jüdischen Friedhof Altona erkunden oder auf den Spuren der Auswanderern nach Amerika wandeln - die offiziellen Gästeführer der Tourismus-Zentrale Hamburg versorgen die Besucher mit Insider-Informationen zu vielen verschiedenen Themen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Internet: www.hamburg-tourism.de.

Anleger Jungfernstieg, 20354 Hamburg. Tel.: 357 42 40, Fax: 35 32 65, E-Mail: info@alstertouristik.de. Betriebszeiten: April bis Oktober regelmäßig ab dem Jungfernstieg; im Winter Punschfahren. Fahrkarten im Vorverkauf sind bei der ATG Alster-Touristik, bei den Touristeninformationen oder online erhältlich.
Mit der weißen Flotte der Alsterdampfer der ATG lässt sich Hamburg rundum vom Wasser aus kennen lernen: Alster-Rundfahrten auf der Binnen- und Außenalster, Fleet-Fahrten in die Hafenelbe, Kanalfahrten durch die Alster-Kanäle, Vierlande-Fahrten nach Bergedorf, Alster-Kreuzfahrten zum Winterhuder Fährhaus und Dämmertörn.
Internet: www.alstertouristik.de.

Hadag, Tel.: (040) 311 70 70, Kapitaen-Prüsse Tel.: (040) 31 31 30, E-Mail: info@hadag.de.
Einen Überblick über einen der größten Häfen der Welt bekommt man am besten bei einer Hafenrundfahrt. Die Rundfahrten, begleitet von informativen Erklärungen von erfahrenen Schiffkapitänen, werden ganzjährig durchgeführt, im Winter mit beheizten Schiffen.
Die große Hafenrundfahrt mit Hadag-Schiffen (Abfahrt: St. Pauli Landungsbrücken, Hadag-Brücke 2) führt durch das weitverzweigte Hafenbecken. Barkassenfahrten besitzen besonders viel Flair. Im Bereich des Landungsbrücken gibt es mehrere Rundfahrtenunternehmen, zum Beispiel die Reederei Kapitän Prüsse, die Fahrten mit Barkassen anbieten. Diese können bei entsprechender Tide auch über die engen Fleete der historischen Speicherstadt fahren (Abfahrt: St. Pauli Landungsbrücken, Brücke 3).
Internet: www.hadag.de, www.kapitaen-pruesse.de.

Infos und Buchung bei: Mindways Segway Citytour Hamburg, Am Sandtorpark 8, 20457 Hamburg, Tel.: 47 11 33 00, E-Mail: info@segway-citytour.de.
Wer flott und luftig durch die Hansestadt rollen möchte, für den sind die geführten Segway Elektroroller-Touren genau richtig. Die Touren mit dem selbst balancierenden Hightech-Roller führen vorbei an Hamburgs Sehenswürdigkeiten: Reeperbahn, Speicherstadt, Hafencity, Binnenalster, Jungfernstieg und Rathausmarkt. Den Auftakt zu der zehn Kilometer langen Tour bildet ein Segway-Fahrsicherheitstraining. Die Rundfahrten finden von März bis Oktober statt. Für die Teilnahme ist ein Führerschein (Mofa, Motorrad oder PKW) erforderlich. Auf Grund einer limitierten Teilnehmerzahl pro Tour empfiehlt sich eine Reservierung mindestens drei Tage vor dem gewünschten Tourdatum.
Internet: www.segway-citytour.de.

Hegholt 57, 22197 Hamburg. Tel.: 641 37 31, Fax: 228 13 33 70, E-Mail: info@hansa-rundfahrt.de. Abfahrt: 1. April bis 31. Oktober Freitag und Samstag um 20 Uhr vor dem Hauptbahnhof (Kirchenallee).
Eine unterhaltsame und informative Einführung in das Nachtleben der Stadt. Unter sachkundiger Führung gibt es eine kurze Fahrt durch die City mit Informationen zu einzelnen Nachtvierteln, einen Bummel durch das Vergnügungsviertel St. Pauli und einen Besuch eines Lokals im Bereich der Reeperbahn (2 Getränke inklusive).
Internet: www.hansa-rundfahrt.de.

Hegholt 57, 22197 Hamburg. Tel.: 641 37 31, Fax: 228 13 33 70, E-Mail: info@hansa-rundfahrt.de. Abfahrt des vollklimatisierten Doppeldeckers täglich um 10:10 Uhr und 14:10 Uhr vor dem Hauptbahnhof (Kirchenallee).
Mit 150 Minuten Dauer ist dies die umfangreichste Stadtrundfahrt Hamburgs. Das Programm beinhaltet die Umrundung der Außenalster, alle wichtigen Sehenswürdigkeiten der Innenstadt, Besichtigung des Michel und der Krameramtswohnungen, Hafen, Speicherstadt, Köhlbrandbrücke, Neuer Elbtunnel, Elbchaussee und St. Pauli Landungsbrücken. Hier besteht die Möglichkeit einer Hafenrundfahrt.
Internet: www.hansa-rundfahrt.de.

Hegholt 57, 22197 Hamburg. Tel.: 641 37 31, Fax: 228 13 33 70, E-Mail: info@hansa-rundfahrt.de.
Stadtrundfahrt im roten, offenen Doppeldeckerbus zu den Hamburger Highlights von St. Pauli bis zur Binnen- und Außenalster. Zudem kann man an acht Haltepunkten die Fahrt unterbrechen und mit einem der nachfolgenden Busse fortsetzen. Das Tagesticket ist den ganzen Tag über gültig.
Abfahrt 1. April bis 31. Oktober täglich 9.30 bis 17 Uhr, etwa alle 30 Minuten, vor dem Hauptbahnhof (Kirchenallee). Im Winter eingeschränkte Abfahrtzeiten.
Internet: www.top-tour-hamburg.de.

Kurverwaltung St. Pauli e.V., Hamburger Berg 12, 20359 Hamburg. Tel.: 31 79 07 47, E-Mail: kurverwaltung-st.pauli@web.de.
Der Verein "Kurverwaltung St. Pauli e.V." führt wöchentlich durch Straßen und Etablissements des Stadtteils. Zu Fuß geht es über die Reeperbahn, vorbei am Panoptikum, Schmidt Theater und der Davidwache bis in die Winkel abseits der Glitzermeile. Termine: dienstags, donnerstags, samstags 20 Uhr. Treffpunkt ist an der U-Bahn-Station St. Pauli, Ausgang: Reeperbahn. Die offenen Touren dauern etwa zwei Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Internet: www.kurverwaltungstpauli.de.

Sehenswürdigkeiten

Glockengießerwall, 20095 Hamburg. Tel.: 428 13 12 00, E-Mail: info@hamburger-kunsthalle.de. Geöffnet: Di bis So und vor Feiertagen 10-18 Uhr, Do 10-21 Uhr. Öffentliche Führungen: In der Galerie der Gegenwart jeweils Sonntag um 16 Uhr. Treffpunkt im Lichthof der Galerie der Gegenwart. Jeden Samstag und Sonntag von 10 bis 14 Uhr "untitled breakfast". Frühstück mit Eintritt und Führung für 30 Euro. U-/S-Bahn: alle Linien Hauptbahnhof.
Mit etwa 20.000 Quadratmetern gehört die Hamburger Kunsthalle zu den größten deutschen Kunstmuseen. Malerei von der Gotik bis heute, Plastiken des 19. und 20. Jahrhunderts, Handzeichnungen, Grafiken, Aquarelle, antike Münzen, Medaillen von der Renaissance bis zur Gegenwart. Alle Richtungen europäischer Kunst sind vertreten. Eine besondere Stärke der Kunsthalle ist die deutsche Malerei des 19. Jahrhunderts. Im Zentrum stehen die Werke der Romantiker Caspar David Friedrich und Philipp Otto Runge. Ausgezeichnete Werkreihen gibt es auch von Max Liebermann ("Netzflickerinnen"), Lovis Corinth und Edvard Munch ("Madonna") sowie von Eduard Manet. Im markanten Neubau von Oswald Mathias Unger präsentiert die Galerie der Gegenwart Arbeiten von Balkenhol, Baselitz, Beuys, Koons, Kounellis, Nauman, Polke, G. Richter, Warhol und anderen. Ebenso sind in der Galerie englische Pop Art, Nouveaux Réalistes, Fluxus sowie Konzept- und Videokunst zu sehen.

Hinweise für behinderte Besucher
Rollstuhlfahrer gelangen über Rampen und Aufzüge in die Ausstellungsräume. Rollstühle werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Behindertentoiletten sind vorhanden. Führungen in deutscher Gebärdensprache werden angeboten. Infos: Tel.: 428 13 12 56/57, E-Mail: besucherbuero@hamburger-kunsthalle.de.
Internet: www.hamburger-kunsthalle.de.

Steintorplatz 1, 20099 Hamburg. Tel.: 42 813 48 80, Di bis Fr 11-18 Uhr), Infoband, Tel.: 428 13 48 88, E-Mail: service@mkg-hamburg.de. Geöffnet: Di bis So 10-18 Uhr, Do 11-21 Uhr, Mi und Do an oder vor Feiertagen 11-18 Uhr. U-/S-Bahn: alle Linien Hauptbahnhof.
Die Wurzeln des Museums für Kunst und Gewerbe in Hamburg lassen sich bis ins Jahr 1861 zurückverfolgen. Bis heute hat sich das "gelbe Schloss" zu einem der führenden Häuser seiner Art in Europa entwickelt. Das moderne Museum präsentiert angewandte europäische Kunst aus Europa von der Antike bis zur Gegenwart, eine bedeutende Sammlung ostasiatischer Werke sowie modernes Design von internationalen Künstlern. Weltweites Ansehen genießen die umfangreiche Grafiksammlung, die Porzellan- und Fayence-Sammlung, die Sammlung Mode und Textil sowie die einzigartige Jugendstilsammlung, die als umfangreichste ihrer Art in Deutschland gelten darf. Im Erdgeschoss bildet der Spiegelsaal (1909/10) einen glanzvollen Anziehungspunkt. Gerettet aus dem ehemaligen Budge-Palais am Harvestehuder Weg, dient der Prunkraum heute dem Museum unter anderem für seine zahlreichen musikalischen Veranstaltungen.
Ein breites Spektrum an attraktiven Sonderausstellungen, Publikationen, Veranstaltungen und didaktischen Programmen soll den Besuchern aller Alters- und Interessengruppen Orientierung in der vielgestaltigen Ästhetik unserer Umwelt geben. Das Restaurant "Destille" im Glastrakt gehört zu den attraktivsten Museumsrestaurants in Deutschland.
Internet: www.mkg-hamburg.de.

Rothenbaumchaussee 64, 20148 Hamburg. Tel.: Tel.: 428 87 90, E-Mail: info@mvhamburg.de. Geöffnet: Di bis So 10-18 Uhr, Do 10-21 Uhr. U-Bahn: U1 Hallerstraße; S-Bahn: S11, S21, S31 Dammtor.
1879 gegründet, zählt das Museum für Völkerkunde heute zu den größten Völkerkundemuseen Europas. Seine Sammlungen umfassen etwa 350.000 Objekte und dokumentieren die Kunst- und Kulturgeschichte der Völker aus Asien, Ozeanien, Afrika, Amerika und Europa. Gleichzeitig ist es eine Stätte der Begegnung für Angehörige vieler Kulturen. Neben den Ausstellungen gibt es ein umfangreiches Programm von Konzerten, Filmvorführungen, Vorträgen, Kulturfestivals und Märkten. Als Besonderheit präsentiert das Museum das wissenschaftliche Hexenarchiv des Forschers Johann Kruse, eine interessante, umfangreiche Sammlung zum Thema weltweite Formen des Hexenglaubens und Glauben an übernatürliche Kräfte - in Deutschland einzigartig.
Ein Museumsshop und ein Restaurant mit internationalen Gaumenfreuden vervollständigen die Einrichtungen im Museum für Völkerkunde.
Internet: www.voelkerkundemuseum.com.

Wiesendamm 3, 22305 Hamburg. Tel.: 428 13 30, E-Mail: info@museum-der-arbeit.de. Geöffnet: Mo 13-21 Uhr, Di bis Sa 10-17 Uhr, So 10-18 Uhr. U-Bahn: U2, U3 Barmbek; S-Bahn: S1, S11 Barmbek.
Das engagierte Hamburger Museumsprojekt ist in den Gebäuden der ehemaligen "New York Hamburger Gummi-Waren Compagnie" untergebracht. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der harte Arbeitsalltag im Industriezeitalter. Ob Druckerei, Handelskontor oder Hafen, Fischverarbeitung oder Hartgummikämme: hier erlebt man Hamburger Industrialisierungsgeschichte(n) hautnah! Auch das Außengelände des Museums ist interessant. Hier ist das imposante Schneiderad der Schildvortriebsmaschine TRUDE (Tief Runter Unter Die Elbe) aufgestellt, die für den Bau des neuen Elbtunnels eingesetzt wurde. Daneben bietet das Museum historische Stadtrundgänge, Kinderprogramme und Vorführungen - montags sind die Druckwerkstätten in Aktion. Zwischen 18 und 21 Uhr findet die Offene Werkstatt der Abteilung Grafisches Gewerbe statt. Besucher erhalten von Museumsmitarbeitern Anleitung zur Herstellung kleiner Drucksachen im Hand und Buchsatz.
Internet: www.museum-der-arbeit.de.

Harburger Rathausplatz 5, 21073 Hamburg. Tel.: 428 71 36 93. Geöffnet: Di bis So 10-17 Uhr. S-Bahn: S3, S31 Harburg-Rathaus.
Das Helms-Museum konzentriert sich auf die Darstellung der Vor- und Frühgeschichte mit dem Schwerpunkt Norddeutschland und auf die Präsentation der Geschichte des größten Hamburger Stadtteils Harburg. Die Sammlung umspannt die Zeit von etwa 36.000 vor Christus bis zum Mittelalter. Zu den herausragenden Stücken zählen das Schädelfragment des ältesten Hamburgers, eines der ältesten Paddel Europas sowie ein Faustkeil als ältestes Artefakt des Museums. Auf einer Ausstellungsfläche von mehr als 1.300 Quadratmetern können die Besucher zudem die Kulturgeschichte auch aktiv - durch Anfassen und Ausprobieren - spielerisch und sinnlich erforschen. Im Haupthaus am Museumsplatz werden ausschließlich Sonderausstellungen gezeigt. In einer weiteren Dependance, der Alten Feuerwache in der Hastedtstraße, ist die Abteilung zur Stadtgeschichte Harburgs untergebracht. Zu sehen sind etwa eine alte Apothekeneinrichtung oder der Darboven-Laden, eine Kaffeerösterei aus dem Jahr 1895.
Internet: www.helmsmuseum.de.

Holstenwall 24, 20355 Hamburg. Tel.: 42 81 32 23 80, E-Mail: info@hamburgmuseum.de. Geöffnet: Di bis Sa 10-17 Uhr, So 10-18 Uhr. U-Bahn: U3 St. Pauli; S-Bahn: S1, S3 Reeperbahn.
Über die wechselvolle Geschichte der Hansestadt Hamburg kann man sich im kulturhistorischen Hamburg Museum einen Überblick verschaffen - von der ersten Besiedlung im 9. Jahrhundert bis zur Millionenstadt des 20. Jahrhunderts. Der Hafen und die Geschichte der Juden in Hamburg werden genauso vorgestellt, wie hamburgtypische Gewerbe z.B. das Brauereiwesen, Reepschläger-Betriebe oder Zuckersiedereien. Besuchermagnet ist die Modelleisenbahn. Mit einer Fläche von 250 Quadratmetern und einer Gleislänge von 1.200 Metern ist sie Europas größte Modelleisenbahnanlage in Spur 1 (Vorführungen: Di bis Sa 11, 12, 14, 15und 16 Uhr; So 12, 14, 15, 16 und 17 Uhr
Im hausinternen Museumsshop findet der Besucher Bücher, Kataloge und DVDs zur Geschichte Hamburgs. Für die Kaffeepause steht im Erdgeschoss das Café "Fees" bereit.
Internet: www.hamburgmuseum.de.

Krayenkamp 10, 20459 Hamburg. Tel.: 37 50 19 88. Geöffnet: Di bis So 10-17 Uhr. U-Bahn: U3 Baumwall, Rödingsmarkt; S-Bahn: S1, S3 Stadthausbrücke.
Unweit des Michels befinden sich die einstigen Krameramtswohnungen, eine typisch hamburgische Wohnhofsanlage aus dem 17. Jahrhundert. Das Krameramt (Amt der Krämer) baute hier Wohnungen für die Witwen verstorbener Amtsbrüder. Eine der historischen Wohnungen ist in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten und vom Museum für Hamburgische Geschichte mit einer vollständigen Einrichtung aus der Zeit um 1850/60 ausgestattet worden und kann besichtigt werden.
Das malerische Hofensemble beherbergt außerdem ein Buchantiquariat, ein Tee- und Kaffeekontor und ein gemütliches Restaurant im althamburgischen Stil. Vom äußersten Hofende hat man einen besonders reizvollen Blick auf den die Dächer überragenden Michel.
Internet: www.kramer-witwen-wohnung.de.

Sehenswerte Gebäude

Adolphsplatz 1, 20095 Hamburg. Tel.: 36 13 83 60, E-Mail: joern.lecerf@hk24.de. U-Bahn: U3 Rathaus, Ausgang Adolphplatz.
Die im Jahre 1558 gegründete Hamburger Börse ist die älteste Wertpapierbörse Nordeuropas. Anfangs fand der Börsenhandel unter freiem Himmel an der Trostbrücke statt. Erst im Jahre 1841 wurde der spätklassizistische Bau fertiggestellt, der Rücken an Rücken mit dem Rathaus liegt. In drei Börsensälen befinden sich fünf Einzelbörsen, darunter die einzige Versicherungsbörse Deutschlands. Die Börse untersteht der Handelskammer, die hier ebenfalls ihren Sitz hat und die älteste Deutschlands ist. Besucher können von einer Galerie in die drei Parkettsäle hinunterschauen. Gelegentlich finden im Gebäude auch Messen und Ausstellungen statt.
Internet: www.hamburger-boerse.de.

Rathausmarkt, 20095 Hamburg. Führungen Tel.: 428 31 20 64. U-Bahn: U3 Rathaus; U1, U2 Jungfernstieg; S1, S3 Jungfernstieg.
Der prächtige Sandsteinbau im Stil der Neo-Renaissance beherrscht mit seiner beeindruckenden Architektur das Zentrum der Stadt. Ganz im Gegensatz zum hanseatischen Stil glänzt das Rathaus mit einer aufwändig verzierten Fassade, die von insgesamt 20 Kaiserstatuen gesäumt wird. Das Gebäude von 1897 verfügt über 647 Zimmer - sechs mehr als der Buckingham Palast in London. Der 112 Meter hohe Turm über dem Hauptportal teilt das Rathaus in zwei Hälften. Rechts für den Senat (Landesregierung), links für die Bürgerschaft (Parlament). In der Mitte liegen die Fest- und Repräsentationsräume, in denen sich der Prunk der Außenfassade widerspiegelt. Marmor, dekorative Goldornamente, Kristalllüster sowie wertvolle Gemälde schmücken den Kaisersaal und den Großen Festsaal. Im Innenhof, architektonisch gesehen der wohl anspruchsvollste und gelungenste Platz der Stadt Hamburg, steht der Hygieia-Brunnen. Dort befindet sich auch ein schönes Café mit Außenterrasse. Der Innenhof ist allabendlich bis 23 Uhr hell erleuchtet und für Besichtigungen geöffnet.

Besichtigungen des Rathauses sind nur mit Führung möglich: Mo bis Fr 10-15 Uhr, Sa 10-17 Uhr, So 10-16 Uhr (halbstündlich). Bei offiziellen Veranstaltungen und Staatsbesuchen finden keine Führungen statt. Auskunft und Gruppenanmeldung, Tel.: 428 31 20 64, Auskünfte (Bandansage), Tel.: 428 31 24 70. führungen auf Plattdeutsch, Tel.: 428 31 34 05.
Internet: www.hamburg.de/rathaus.

Fischertwiete 2/Burchardplatz, 20095 Hamburg. Reservierung Tel.: (040)349 19 42 47. U-Bahn: U1 Messberg, U3 Mönckebergstraße.
Das bekannteste Gebäude im Kontorhausviertel ist das mächtige Chilehaus, das aufgrund seiner atemberaubenden Bauweise seit 1983 unter Denkmalschutz steht. Nach Plänen von Architekt Fritz Höger wurde das Gebäude von 1922 bis 1924 im Auftrag des reichen Kaufmann Henry Brarens Sloman errichtet, der mit Chile Salpeterhandel betrieb. Zu jener Zeit war das Chilehaus mit seinen 36.000 Quadratmetern Nutzfläche eines der größten deutschen Bürohäuser; allein 4,8 Millionen Backsteine wurden verbaut und 750 Güterwagen Zement benötigt. Für die Innenräume verwendete man kostbare Materialien. So sind etwa die Eingangsräume und Treppenhäuser mit von Richard Kuöhl entworfenem keramischem Schmuck verkleidet. Seine spitz zulaufende expressive Klinkerfassade an der Pumpen- und Burchardstraße erinnert an den Bug eines Ozeanriesen und besitzt auch heute noch eine einzigartige Wirkung.
Internet: www.chilehaus.de.

20095 Hamburg. U-Bahn: U3 Rathaus, U2 Jungfernstieg; S-Bahn: S1, S2, S3: Jungfernstieg.
An der Kleinen Alster zwischen Jungfernstieg und Rathausmarkt, schräg gegenüber dem Rathaus, liegen die Alsterarkaden von 1843. Ihr Architekt Alexis de Chateauneuf orientierte sich bei seinem Entwurf an dem Markusplatz in Venedig. Unter dem Bogengang der weißen Renaissancepracht locken edle Geschäfte und ein herrlicher Blick auf die Schwäne der Kleinen Alster. Vor allem im Sommer gibt es hier ein buntes Treiben. Straßenmusikanten und die Cafés zaubern südländisches Flair.

Monumente

Bei den St. Pauli Landungsbrücken, 20359 Hamburg. Tel.: 428 47 47 42. Geöffnet: PKW: Mo bis Fr 5.30-20 Uhr; Fußgänger und Radfahrer: täglich rund um die Uhr. U-Bahn: U3 Landungsbrücken; S1, S3 Landungsbrücken.
Von 1907 bis 1911 erbaut, ist der Alte Elbtunnel die erste Flussuntertunnelung des Kontinents und gehört heute zu den wichtigsten Baudenkmälern Hamburgs. Seit seiner Inbetriebnahme ist er unverändert die schnellste Verbindung zwischen St. Pauli und der gegenüberliegenden Werftinsel Steinwerder. Jährlich nutzen rund 300.000 Autofahrer, 63.000 Radler und 700.000 Fußgänger den Alten Elbtunnel. Die grünspanüberzogene Kuppel bei den Landungsbrücken beherbergt die Maschinerie und die zwei riesigen Lastenaufzüge mit vier Fahrkörben, die Menschen und Fahrzeuge in fast 24 Meter nach unten bzw. nach oben transportieren. Nach 426,5 Metern unter der Elbe und durch zwei gekachelte Röhren mit sechs Metern Durchmesser geht es in Steinwerder wieder ans Tageslicht. Auf der Freihafenseite kann man einen herrlichen Blick auf die St. Pauli Landungsbrücken mit den vorbeifahrenden großen und kleinen Schiffen genießen.
Für Kraftfahrzeuge ist der Tunnel gebührenpflichtig, für Fußgänger und Radfahrer kostenfrei. Die maximale Spurweite darf nicht mehr als 1,90 Meter betragen. Der Verkehr wird per Video überwacht und es wird darauf geachtet, dass sich möglichst nie mehr als fünf Fahrzeuge gleichzeitig im Tunnel befinden. Durch die vertikal schließenden Tore der Aufzüge ist zusätzliches Aufsichtspersonal auf der Tunnelsohle und an den Einfahrten der Kopfgebäude auch heutzutage noch unersetzlich. Seit 2003 steht das Bauwerk unter Denkmalschutz.


Lagerstraße 2-8, 20359 Hamburg. U-Bahn: U2 Messehallen.
Der Fernsehturm, auch "Tele-Michel" genannt, ist mit 279,8 Metern Hamburgs höchstes Bauwerk. Das Gesamtgewicht des Turmes beträgt 43.000 Tonnen. Seine Hauptaufgabe ist das Weiterleiten von Fernmeldeverbindungen. Die Gastronomie- und Aussichtsplattform in 128 Metern Höhe ist seit Januar 2001 geschlossen und wird leider in absehbarer Zeit nicht mehr der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.


Willy-Brandt-Straße 60, 20457 Hamburg. Tel.: 37 11 25, E-Mail: info@mahnmal-st-nokolai.de. Geöffnet: Mai bis September täglich 10-20 Uhr, Oktober bis April täglich 10-17 Uhr. Jeden Sa um 14 Uhr Besucherbegleitung (Dauer: 60 Minuten) Auch Einzel- und Gruppenführungen möglich. U-Bahn: U3 Stadthausbrücke; S-Bahn: S1, S2 Stadthausbrücke.
Die ehemalige St. Nikolai-Kirche entstand in Zusammenhang mit der Gründung der Neustadt im 12. Jahrhundert. Bis 1353 wurde sie zu einer dreischiffigen Hallenkirche im gotischen Stil vergrößert. Die Kirche blieb mit wechselnden Turmhelmen fast ein halbes Jahrtausend erhalten, bis der Große Brand sie im Jahr 1842 vollständig vernichtete. Der heute noch sichtbare 147 Meter hohe Kirchturm ist der Rest eines Neubaus, der von 1846 bis 74 in unmittelbarer Nähe der ausgebrannten Kirche entstand. 1943 wurde St. Nikolai bei den Luftangriffen im Hamburger Feuersturm zum zweiten Mal schwer beschädigt. Die Gewölbe und auch die imposante Orgel wurden vernichtet und die gesamte Holzausstattung fiel dem Feuer zum Opfer.
Der heutige Ruinenzustand aber ist das Ergebnis der Sprengungen in den fünfziger Jahren. Von da an war und blieb der Turm ein Torso. 1962 fand die Einweihung der neuen Kirche am Klosterstern statt. Die Ruine blieb als Mahnmal erhalten, in der es Ausstellungen und Veranstaltungen gibt. Seit September 2005 fährt ein gläserner Panoramalift bis auf 76 Meter Höhe. Von dort bietet sich ein atemberaubender Blick über die Stadt.

Hinweise für Behinderte
Der Panoramalift kann auch von Rollstuhlfahrern genutzt werden. Das Dokumentationszentrum ist nicht barrierefrei.
Internet: www.mahnmal-st-nikolai.de.

Helgoländer Allee/Ludwig-Erhard-Straße (Alter Elbpark), 20459 Hamburg. U-Bahn: U3 St. Pauli.
Das weltweit größte Standbild des ersten Reichskanzlers des Deutschen Reiches Graf Otto von Bismarck (1815-98) überragt mit einer Höhe von 34,3 Metern alle übrigen Hamburger Denkmäler. Der Berliner Bildhauer Hugo Lederer schuf die Statue - gestützt auf Schwert und Schild, in Mantel und Rüstung gekleidet - in den Jahren 1903 bis 1906 aus Schwarzwälder Granitsteinen. Obwohl der Innenraum der Statue künstlerisch gestaltet wurde, ist sie doch nur von außen zu bestaunen. Der Sockel ist so massiv, dass er im Zweiten Weltkrieg als Luftschutzraum diente.

Plätze und Stadtviertel

Kehrwieder, 20457 Hamburg. U-Bahn: U1 Messberg, U3 Baumwall.
Zwischen Deichtorhallen und Baumwall liegt im Freihafen die über hundertjährige Speicherstadt, der weltgrößte zusammenhängende Lagerhauskomplex. Hinter den dicken Mauern der gewaltigen, mehrstöckigen Backsteinspeicher lagern wie einst vor hundert Jahren wertvolle Handelsgüter aus allen Erdteilen wie Tabak, Kaffee, Tee, Gewürze und Kakao. Rund ein Drittel der weltweiten Teppichproduktion wird hier umgeschlagen. In den langgestreckten Speicherblöcken mit Fleet- und Straßenfront haben sich in letzter Zeit aber auch Museen, Ausstellungen, Filmproduktionen und Verlage angesiedelt. Eine Besichtigung der Speicherstadt ist sowohl von der Land- als auch von der Wasserseite möglich. Von der Wasserseite her wird sie bei Hafenrundfahrten über die engen Fleete mit Barkassen angefahren. Dabei lassen sich die architektonischen Details - Fachwerkgiebel, keramische Ornamente, Glasursteine und neugotische Verzierungen - in vollem Glanz betrachten. Seit 1991 steht die Speicherstadt unter Denkmalschutz.
Internet: www.hamburger-speicherstadt.de.

S-Bahn: S1 Blankenese.
Blankenese (von blanke Ness: weißer Sand), der Elbvorort im Westen der Stadt, war ursprünglich ein verträumtes Fischerdörfchen, in dem Kapitäne und Lotsen ihren Lebensabend verbrachten. Gegen Ende des 18. und im 19. Jahrhundert bauten sich betuchte Hamburger Kaufleute in dieser Gegend ihre stattlichen Landhäuser. Noch heute stehen hier kleine Kapitänshäuser, strohgedeckte Katen und vornehme Villen mit wunderschönen Parkanlagen dicht beieinander. Das südländisch anmutende Treppenviertel, am Elbhang zwischen den Straßen Am Kiekeberg und Strandweg, sollte man unbedingt zu Fuß erkunden. Die verwinkelten Gassen werden von 58 Treppen miteinander verbunden. Vom höchsten Punkt, dem Süllberg aus, bietet sich ein schöner Blick auf die Elbe. An seinem Hang liegt die beliebte Ausflugsgaststätte "Sagebiels Fährhaus" mit sagenhafter Bier- und Kaffe-Terrasse. Unten am Elbufer entfaltet sich an warmen Sommertagen ein reges Strandleben. Der Blankeneser Strandweg ist Flaniermeile für alle Hamburger und Gäste der Hansestadt.
Internet: www.blankenese.de.

U-Bahn: U3 St. Pauli; S-Bahn: S1, S3 Reeperbahn.
St. Pauli ist der berühmteste Stadtteil Hamburgs. So richtig populär wurde er durch seine Achse die Reeperbahn, die "sündigsten Meile der Welt", auch "Kiez" genannt, die sich vom Millerntorplatz bis zur Großen Freiheit zieht. In früheren Zeiten wurden hier die hundertmeterlangen Schiffstaue (Reepe) gedreht, bis sich seit dem frühen 19. Jahrhundert ein Vergnügungsviertel entwickelte, das seinesgleichen sucht. Neben alteingesessenen Erotik-Etablissements, Sex-Läden, Spielhallen, Tätowier-Stuben und den käuflichen Damen in der Herbertstraße findet man Cocktailbars, Szene-Kneipen und Diskotheken, die Einheimische und Touristen gleichermaßen anziehen - und das zu jeder Tages- und Nachtzeit. Aber auch Kultur wird auf der Reeperbahn gepflegt: im Operettenhaus, im St. Pauli Theater oder im Schmidt Theater mit Comedy, Kabarett oder Musical.
In den Seitenstraßen der Reeperbahn befinden sich weitere Locations wie die Kleine und die Große Freiheit und der belebte Hans-Albers-Platz. In einem beachtenswerten Klinkerbau (Spielbudenplatz Nr. 31, Ecke Davidstraße), residiert Deutschlands bekannteste Polizeiwache, die Davidswache. Das Revier 15 ist mit seinen über 450 Kneipen, Restaurants und Bordellen eines der härtesten der Welt.

U-Bahn: U3 Rödingsmarkt.
An der Deichstraße und am Cremon stehen die letzten Ensembles von Kaufmannshäusern und Speichern Hamburgs aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Im Jahre 1972 wurde ein Verein mit dem Namen "Rettet die Deichstraße gegründet", der den Abriss der Häuser verhinderte. Zwei Jahre später begann die Restaurierung der althamburgischen Bürgerhäuser und Speicher. Bei den Gebäuden handelt es sich um Außendeichhuser, die auf dem Deichvorland errichtet wurden und somit vom alten Deich bis direkt ans Wasser reichen. Mittlerweile sind die Deichstraße und der Cremon die einzigen bedeutenden Überreste des vorindustriellen Hamburg, an denen deutlich wird, wie eng Schifffahrt und Handel früher mit dem Leben der Stadt verbunden waren. Interessant für Besucher ist auch der Aspekt, dass sich heute in den verschiedenen Häusern typische Althamburger Gaststätten befinden, deren Besuch sich lohnt.

U-Bahn: U1, U2 Jungfernstieg; S-Bahn: S1, S3 Jungfernstieg.
Der prächtige Jungfernstieg schließt die Binnenalster nach Süden hin ab und ist Hamburgs Einkaufs- und Promenadenstraße Nummer Eins. Es heißt: Sehen und gesehen werden. Bereits in der Mitte des 17. Jahrhunderts flanierten hier die hübschen unverheirateten Hanseatinnen ("Jungfern"). Auf der einen Seite befinden sich exquisite Geschäfte und Kaufhäuser, auf der anderen, der Wasserseite, Bänke zum Ausruhen und das historische Café Alsterpavillon. An der Westseite der Binnenalster zweigt der Neue Jungfernstieg ab. Dort liegt das Luxushotel "Vier Jahreszeiten".
Vom Alsteranleger aus laden die Schiffe der Weißen Flotte zur Rund- und Linienfahrt auf Alster und Seitenkanälen ein. Die Stege der Alsteranleger sind für sämtliche Alsterschiffe die Hauptanlegestelle.
Internet: www.hamburg-jungfernstieg.de.

U-Bahn: U 1 bis Lohmühlenstraße.
Eines der spannendsten Pflaster der Stadt ist der Stadtteil Sankt Georg, gleich hinter dem Hauptbahnhof. Es vereint mit seinem kontrastreichen Straßenbild alles, was diese Stadt ausmacht. Auf der einen Seite die Exklusivität an der Alster mit Prachthotels wie dem "Hotel Atlantic" und teuren Penthauswohnungen und als absoluter Gegensatz dazu die Drogenszene am Hansaplatz, sozialer Wohnungsbau und muslimische Gebetshäuser. Dazwischen pulsiert das Leben in der buntesten Straße Hamburgs, der Hauptschlagader dieses Stadtteils: der Langen Reihe. Die hat sich in den letzten Jahren immer mehr zu einer Szenestraße mit hippen Boutiquen, witzigen Läden und alten Ladengeschäften entwickelt. Künstler, Angestellte und Freaks gehen hier shoppen und abends trifft man sich im Restaurant oder in einer der zahlreichen Kneipen, die in vorwiegend schwul-lesbischer Hand sind. Im Haus Lange Reihe 71 wurde der Volksschauspieler Hans Albers 1891 geboren.

U-Bahn: U1 Messberg, U3 Baumwall, Metrobus: 6 bis Auf dem Sande (InfoCenter Kesselhaus).
Unweit des Rathauses, mitten in der Stadt, entsteht eines der größten Stadtentwicklungsprojekte in Europa. In feinster Elbufer-Lage werden bis zum Jahr 2025 auf 157 Hektar allein 5.500 Wohnungen, dazu Büros für 40.000 Arbeitsplätze, Restaurants und Parks, Einkaufszentren, Brücken, Museen, mehrere Marinas, ein Traditionsschiffhafen sowie ein Kreuzfahrtterminal gebaut - jeweils nach den Entwürfen ganz unterschiedlicher Architekten. Etliche Gebäude stehen schon.
Am Sandtorhafen, wo ab 1866 Schiffe aus aller Welt anlegten, um ihre Waren zu löschen, sind bereits die Magellan-Terrassen eröffnet worden; am Grasbrookhafen die Marco-Polo-Terrassen. Von den breiten Freitreppen und Sitzstufen bietet sich ein weiter Blick auf Hamburgs Hafenbecken und die entstehende Elbphilharmonie.
Unter den zwei, schon von weitem sichtbaren Stahlgittertürmen des Kesselhauses am Sandtorkai ist die Vision - in Miniatur - zu bestaunen: Ein etwa 20 Quadratmeter großes Holzmodell zeigt bis ins Detail, wie die HafenCity einmal aussehen soll. Im Foyer des Kesselhauses kann das Gebiet mit seinen wachsenden Baustellen per Webcam erkundet werden. Jeden Samstag um 15 Uhr und von Mai bis September jeden Donnerstag um 18.30 Uhr startet im Infocenter im Kesselhaus der öffentliche Landgang (kostenlos). Nach einer kurzen Einführung am Modell geht es direkt ins Gelände, um vor Ort einen Blick auf das aktuelle Baugeschehen zu werfen.
Neben den vielen Informationen, die man im InfoCenter der HafenCity bekommt, ist auch das Café auf alle Fälle einen Besuch wert.
Internet: www.hafencity.com.

U-Bahn: U3 Landungsbrücken; S1, S3 Landungsbrücken.
Der seit dem 12. Jahrhundert bestehende Hamburger Hafen gehört zu den Spitzengruppen der europäischen Umschlagplätze für Seegüter. Er erstreckt sich 104 Kilometer landeinwärts der Elbmündung in die Nordsee. Durchschnittlich 12.000 Seeschiffe aus mehr als 90 Ländern machen hier pro Jahr fest. Der Hamburger Hafen ist aber nicht nur Wirtschaftsfaktor erster Ordnung, sondern auch die größte Touristenattraktion der Elbmetropole. Zu jeder Jahreszeit laden die Landungsbrücken, zwischen Niederhafen und Fischmarkt, zu einem Spaziergang ein. Hier lässt sich das bunte Treiben auf der Elbe wunderbar beobachten und bei manchem kommt das Gefühl von Fernweh und Freiheit auf, wenn die oft herrschende "steife Brise" weht. Auf den schwimmenden Pontons tummeln sich Menschen aus aller Herren Länder und schnuppern "Hafenluft". An zahlreichen Buden wird frischer Fisch angeboten. Die Landungsbrücken fungieren aber auch als Schiffsanleger für die unterhaltsamen Hafenrundfahrten, die Hafenfähren, den Linienverkehr nach Finkenwerder, Oevelgönne und Blankenese und nicht zuletzt für imposante Luxuskreuzer. Im mächtigen Empfangsgebäude wurde früher der Nordsee- und Bäderverkehr abgewickelt, heute befinden sich dort Restaurants und Souvenirgeschäfte. Der östliche Turm zeigt neben der Uhrzeit auch den Wasserstand der Elbe an, und schlägt alle halbe Stunde die Schiffsglocke.
Internet: www.hafen-hamburg.de.


Parks und Anlagen

Klosterwall, 20095 Hamburg, Tel.: 428 23 21 25, Tel.: 428 54 47 23 (Infos zu den Veranstaltungen). Geöffnet: Mai bis September 7-23 Uhr, Oktober bis März 7-20 Uhr, April 7-22 Uhr. U-Bahn: U3 St. Pauli; S-Bahn: S21, S31 Dammtor.
Der plattdeutsch nach "Pflanzen und Blumen" benannte Park mitten in der Stadt ist das Herzstück der Hamburger grünen Lunge, die von den Landungsbrücken über den Großen Wall bis ans Nordufer der Binnenalster reicht. Im Park reihen sich prachtvolle Blumenbeete an gepflegte Rasenflächen, idyllische Bäche und kleine Seen bieten sich als Orte der Entspannung an. Gartenlokale laden inmitten der Parkanlage zum Verweilen ein. Doch bietet die Anlage nicht nur Ruhe und Erholung. Zahlreiche Unterhaltungsmöglichkeiten animieren zum Mitmachen, Zusehen und Zuhören. Ob Spielplätze, Ponyreiten, Minigolf- und Trampolinanlage, Wasserspielgeräte, Töpferstube oder die Rollschuhbahn, die im Winter zur Kunsteisbahn wird. Im Parksee ist eine einzigartige Wasserlichtorgel installiert. Allabendlich im Sommer werden farbige Wasserlichtkonzerte gegeben.
Internet: www.plantenunblomen.hamburg.de.

Fuhlsbüttler Straße 756, 22337 Hamburg. Tel.: 59 38 80. Geöffnet: April bis Oktober täglich 8-21 Uhr, November bis März täglich 8-18 Uhr. Museum Mo, Do, So 10-14 Uhr. U-Bahn: U1 Ohlsdorf; S-Bahn: S1, S11 Ohlsdorf.
An der Oberalster in Hamburgs Norden liegt der 1877 eröffnete, mit 400 Hektar größte Parkfriedhof der Welt. Er verfügt über 256.000 Grabstellen, 12 Kapellen, 17 Kilometer Straßennetz, ein Museum für Bestattungskultur und drei Freilichtmuseen, einen Naturlehrpfad, 2.800 Bänke laden zur Ruhe ein. Wegen seiner Parkanlagen, dem schönen alten Baumbestand und der gigantischen Rhododendren kann man ihn wohl auch einen der Schönsten nennen. Mehr noch: Er ist Hamburgs weitläufigster Park und gilt mit seinen historischen Grabmalen, den 800 Plastiken und der eindrucksvollen Gartenarchitektur als Kunstwerk internationalen Ranges.
Daneben ist der Friedhof Ohlsdorf auch die bedeutendste Begräbnisstätte für Hamburg. Bürgermeister, Senatoren, Dichter, Musiker und Schauspieler, unter anderem der Dichter Wolfgang Borchert, der Schauspieler Hans Albers und der Humorist Heinz Erhardt, haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Führungen
Im Sommerhalbjahr werden regelmäßig Führungen über den Ohlsdorfer Friedhof angeboten, z.B. vom Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof e.V. (www.fof-ohlsdorf.de, Tel.: 50 05 33 87) und von den Hamburger Gästeführerinnen der Tourismus GmbH (www.hamburg-tourism.de/erleben/events/stadtrundgaenge, Tel.: 601 01 00).
Wissenswertes: Fußwege auf dem Friedhof können sehr lang sein. Die Buslinien 170 und 270 verkehren ausschließlich auf dem Friedhof. Friedhofspläne erhält man kostenlos im Beratungszentrum Fuhlsbüttler Straße 756 oder im Infohaus am Fußgängereingang beim U/S-Bahnhof Ohlsdorf.
Internet: www.friedhof-hamburg.de.

Jahnring, 20457 Hamburg. U-Bahn: U3 Borgweg.
Der Stadtpark liegt nördlich der Außenalster in Winterhude und ist für Hamburg dass, was der Central Park für New York ist. Fritz Schumacher und Friedrich Sperber planten um 1910 diesen 150 Hektar großen Volkspark und statteten ihn mit Wald, Wiesen und Gartenanlagen rund um einen See aus. Noch heute dient die Grünanlage der Erholung und bietet allerlei Möglichkeiten, die Freizeit zu verbringen: Sport, Spielplatz, Stadtparksee mit Bootsverleih, Spazierwege, Grillen auf der großen Festwiese oder einfach mit der Seele baumeln und entspannen. Im Sommer sehr beliebt ist "Schumachers Biergarten" direkt am Freibad Stadtparksee. Das Wahrzeichen des Stadtparks bildet der alte Wasserturm, in dem seit 1930 das Planetarium seinen Sitz hat.
Internet: www.hamburg-stadtpark.de, www.schumachers-biergarten.de.

Luruper Chaussee/Stadionstraße, 22525 Hamburg. Tel.: 89 71 26 93. Geöffnet: Mitte Juli bis Ende Oktober täglich 8-20 Uhr, Eintritt frei. Buslinie 2 bis Stadionstraße.
Am Ende des Altonaer Volksparks ist Europas ältester noch bestehender Dahliengarten (seit 1920) mit zahlreichen Raritäten, Superlativen, Weltpremieren und Spezial-Beeten aus der Dahlienwelt beheimatet. Über 14.000 Dahlien aus rund 500 Arten gedeihen hier auf 1,5 Hektar. Einige tragen prominente Namen wie Heidi Kabel, Steffi Graf, Doris Day oder Loki Schmidt. Außerdem wächst jedes Jahr wieder die Dahlienzüchtung "Kalinka" dem Himmel entgegen - sie bringt es auf eine Höhe von etwa drei Metern. Neben der Hauptattraktion - den Dahlien - bieten der Garten und seine Mannschaft viele Informationen und Dienstleistungen rund um die Dahlie: Telefon-Sprechstunde, Tauschbörse, Führungen, Foto-Wettbewerbe und Dahlien-Wahl - und zum Mitnachhausenehmen Dahlien-Likör.
Seit Oktober 2002 steht der Dahliengarten Hamburg unter Denkmalschutz.
Internet: www.hamburg.de/altona/dahliengarten/, www.dahliengarten-hamburg.de.

Lokstedter Grenzstraße 2, 22527 Hamburg. Tel.: 530 03 30, Führungen Tel.: 540 53 23. Geöffnet: Je nach Saison ab 8/8.30/9/9.30 Uhr bis 18/19/20/21 oder 22 Uhr. U-Bahn: U2 Hagenbecks Tierpark.
Hagenbecks Tierpark präsentiert sich als schönster Park Europas mit zahlreichen Attraktionen. Mehr als 2.500 Tiere aller fünf Kontinente - von Ara bis Zebra - werden in der 25 Hektar großen Anlage beherbergt. Ein Muss für jeden Tierpark-Besucher ist die Stippvisite am Elefanten-Gehege; eine Fütterung der Elefanten mit mitgebrachtem Obst/Gemüse ist möglich. Aber auch aus botanischer Sicht hat der Zoo einiges zu bieten. Seltene und exotische Pflanzen, die Carl Hagenbeck von seinen Expeditionen mitbrachte, sind zu bewundern. Daneben gibt es im Zoo Kutschfahrten, Ponyreiten, Schaufütterungen, Tierpräsentationen und vieles mehr. Im Jubiläumsjahr 2007 wurde ein neues Tropen-Aquarium eingeweiht. Als Lebensraum für die 14.000 exotischen Tiere aus aller Welt, darunter Nilkrokodile, Muränen, Anakondas und Skorpione, dienen unter anderem 31.000 Liter Süß- und zwei Millionen Liter Salzwasser. Den Höhepunkt bildet die spektakuläre Einsicht in das Hai-Atoll (Haifütterung: Mittwoch, Freitag und Sonntag 14 Uhr). Geöffnet: täglich 9-18 Uhr (separater Eintritt).

Hinweise für behinderte Besucher
An beiden Tierpark-Eingängen gibt es ausgewiesene Behindertenparkplätze. Rollstühle können nach vorheriger Anmeldung unter Telefon: (040) 530 03 33 24 ausgeliehen werden. Behindertentoiletten sind vorhanden. Die Wege im gesamten Park sind für Rollstühle, Rollatoren und Delta-Roller geeignet.
Internet: www.hagenbeck.de.

Speicherstadt, Kehrwieder 2-4, Block D, 20457 Hamburg. Tel.: 300 68 00. Geöffnet: Mo, Mi, Do 9.30-18 Uhr, Di 9.30-21 Uhr, Fr 9.30-19 Uhr, Sa 8-21 Uhr, So und Feiertage 8.30-20 Uhr. An manchen Tagen verlängerte Öffnungszeiten. U-Bahn: U3 Baumwall, U1 Messberg.
Im Hamburger Hafen entsteht die größte Modellbahn-Anlage der Welt in zwölf Bauabschnittsphasen. Die ersten sieben Phasen sind abgeschlossen und können bereits besichtigt werden. Nach der kompletten Fertigstellung, die bis 2015 geplant ist, rollen dann auf über 2.000 Quadratmetern Hallenfläche insgesamt 1.300 Züge (Spur H0) mit 15.000 Waggons durch die traumhaften, detailgetreuen und aufwendig gestalteten Miniaturlandschaften des Harzes, der Fantasiestadt Knuffingen, Hamburgs, Österreichs, Amerikas, Skandinaviens und der Schweiz. Die Züge werden zur Zeit von etwa 40 Computern komplett digital gesteuert. Alle 15 Minuten wird ein Tagesablauf simuliert: Es dämmert, wird Nacht und wieder Tag. Die Besucher können an rund 100 Schaltern verschiedene Modelle aktivieren, beispielsweise den Torschrei in einem Fußballstadion ertönen lassen oder eine Seilbahn in den Alpen in Gang setzen.
Bereits mehrere Millionen Besucher hat die Modellbahn-Anlage der Superlative in ihren Bann gezogen. An vielen Tagen muss (vor allem an Feiertagen und in den Schulferien) mit Wartezeiten beim Einlass in die Ausstellung gerechnet werden. Empfehlenswert ist eine vorherige Ticketreservierung über die Internetseite, um Wartezeiten zu vermeiden.

Hinweise für behinderte Besucher
Speziell für Rollstuhlfahrer und schwerbehinderte Menschen werden unregelmäßig Rollstuhl-Abende veranstaltet.
Internet: www.miniatur-wunderland.de.

Kurioses

Spielbudenplatz 3, 20359 Hamburg. Tel.: 31 03 17. Geöffnet: Mo bis Fr 11-21 Uhr, Sa 11-24 Uhr, So 10-21 Uhr. U-Bahn: U3 St. Pauli; S-Bahn: S1, S3 Reeperbahn.
Das Panoptikum an der Reeperbahn auf St. Pauli ist das älteste Wachsfigurenkabinett Deutschlands. Hier sind weit mehr als 100 Personen aus Geschichte, Kultur, Showbusiness und Sport naturgetreu als Wachsfiguren nachgebildet und in passenden Dekorationen ausgestellt. Durch ein elektronisches Führungssystem erhält man ausführliche Informationen über alle Figuren.
Internet: www.panoptikum.de.

Hafen City, Baakenhafen, Versmannstraße 24, 20457 Hamburg. Tel.: 32 00 49 34. Geöffnet: Mo bis Sa 10-18 Uhr, So 11-18 Uhr z.T. auch länger. U-Bahn: U1 Messberg. Führungen können gebucht werden.
Eines der größten nicht-nuklearen U-Boote der Welt kann im Baakenhafen besichtigt werden. Besucher haben die Gelegenheit einen Blick hinter die Kulissen der russischen U-Boot-Flotte zu werfen und die spartanischen Lebensverhältnisse unter Wasser kennen zu lernen. Der Weg geht durch sieben Abteilungen unter anderem den Torpedoraum, die Kommandozentrale, die Offiziersmesse und den Maschinenraum. Tafeln erklären die komplizierte Technik des U-Bootes einfach und verständlich.
Die U-434 stand zwischen 1976 und 1992 im Dienst der russischen Marine und gehörte zur russischen Nordmeerflotte, die höchster Geheimhaltung unterlag. Als Spionage-U-Boot wurde U-434 für besondere Einsätze genutzt, wie z.B. geheime Spionagemissionen vor der Ostküste der USA oder lange Patrouillenfahrten in den Hoheitsgewässern der Sowjetunion. Eine ganz besondere Spezialbeschichtung machte es für Radar- und Sonaranalgen nur schwer zu orten.
Internet: www.u-434.de.

Speicherstadt, Alter Wandrahm 4, 20457 Hamburg. Bookingline Tel.: 309 63 40. Geöffnet: Dialog im Dunkeln kann nur im Rahmen einer Führung besucht werden. Di bis Fr 9-17 Uhr, Sa 10-20 Uhr, Sonn- und Feiertage 11-19 Uhr (die Führungen starten im 15-Minuten-Takt, Dauer: 90 Minuten, verkürzte Touren von 60 Minuten Di bis Fr-Vormittag). U-Bahn: U1 Messberg, Ausgang Deichtorhallen.
Dialog im Dunkeln ist eine Ausstellung zur Entdeckung des Unsichtbaren in lichtlosen Räumen. Blinde oder sehbehinderte Angestellte führen die Besucher sicher durch eine Erlebniswelt im Dunkeln, in der es garantiert nichts zu sehen gibt, aber jede Menge zu entdecken. Nur durch Tasten, Hören, Schmecken, Riechen und das Vertrauen in einen blinden Führer bewältigen die Besucher Situationen des täglichen Lebens. So ist beispielsweise ein Spaziergang im Park und der Besuch eines Cafés ein Teil des Programms.

Hinweise für behinderte Besucher
Rollstuhlfahrer werden von einem zusätzlichen Guide durch die Ausstellung geschoben. Rollstuhlfahrer müssen den hauseigenen Rollstuhl benutzen.
Internet: www.dialog-im-dunkeln.de.

Deichtorstraße 1-2, 20095 Hamburg. Tel.: 33 00 00, Aktuelle Fahrinformation: Tel.: 30 08 69 69. Geöffnet: je nach Wetterlage täglich 10-22 Uhr. Die Fahrzeiten sind wetterabhängig daher sind Reservierungen nicht möglich. U-Bahn: U1 Steinstraße.
Der weltgrößte Fesselballon steigt vom Gelände der Deichtorhallen in den Hamburger Himmel auf. Die Fahrt mit dem fest installierten Ballon bietet bis zu 30 Passagieren in 150 Metern Höhe einen einzigartigen Panoramablick an der Schwelle zwischen HafenCity und Innenstadt.
Hinweise für behinderte Besucher
Die Gondel ist für Rollstuhlfahrer geeignet (Ausnahme elektrisch betriebene Rollstühle).
Internet: www.highflyer-hamburg.de.

unter hamburg e.V., Tondernstraße 33 a, 22049 Hamburg. Termin-Infos und Anmeldung, Tel.: 68 26 75 60, E-Mail: info@unter-hamburg.de.
Rund 700 Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg und der Zeit des späteren Wettrüstens befinden sich auf Hamburger Stadtgebiet. Der Verein "unter hamburg" dokumentiert die Geschichte unterirdischer Bauten in der Hansestadt und bietet im Rahmen der politischen Bildung Seminare und Führungen durch die Bauwerke an, z.B.: Hochbunker an der Wendenstraße, Tiefbunker Hachmannplatz, Tiefbunker am Berliner Tor, Eiskeller in Bergedorf und Mehrzweckanlage Drosselstraße/Barmbek-Nord.
Da es im Untergrund auch an warmen Tagen ungemütlich kühl sein kann, empfiehlt sich für die Touren warme Kleidung und festes Schuhwerk. Die Besucher werden in kleinen Gruppen durch das Bauwerk geführt, deshalb ist eine Voranmeldung nötig.
Internet: www.unter-hamburg.de.

Ausflüge

Helgoland Touristik, Tel.: (04725) 20 67 99.
Von Anfang April bis Ende Oktober verkehrt der High-Speed-Katamaran "Halunder Jet" regelmäßig von Hamburg (St. Pauli Landungsbrücken) direkt nach Helgoland.
Die Hochseeinsel Helgoland liegt rund 70 Kilometer vom Festland entfernt und zählt zu den sonnenreichsten Plätzen Deutschlands. Ein Muss, um die Insel zu erkunden ist der Klippenrandweg, der zum Wahrzeichen Helgolands, dem 48 Meter hohen Felsturm Lange Anna, führt. Am Lummenfelsen brütet der seltene Seevogel. Jedes Jahr zwischen April und Juli nisten hier etwa 2.500 Trottellummen-Brutpaare auf extrem schmalen Felsbändern. Badevergnügen verspricht die zu Helgoland benachbarte Insel Düne, auf der zwei traumhafte und niemals überlaufene Strände zum Sonnen, Baden und Faulenzen einladen. Täglich fahren Börteboote hinüber zur "Düne".
Neben ursprünglicher Natur und Ruhe bietet Helgoland seinen Gästen auch Kultur. Man kann unter anderem den Themenweg "Kultur" verfolgen oder das Museum in der Nordseehalle besuchen. Nicht zu vergessen das Einkaufserlebnis. In den bunten Hummerbuden an der Uferpromenade am Südhafen sind Galerien, Geschäfte Souvenirshops und Cafés untergebracht. Da die Insel nicht zum Zollkodex der Europäischen Union gehört, ist sie ein von Zoll- und Mehrwertsteuer befreites Einkaufsparadies.

Tipp
Eine besondere Möglichkeit, Helgoland kennen zu lernen, bietet die elektrobetriebene Inselbahn. In der Saison startet sie täglich von der Landungsbrücke. Über die Abfahrtszeiten informieren die Aushänge.
Internet: www.helgoland.de, www.helgoline.de.

Schulauer Fährhaus, Parnaßstraße 29, 22880 Wedel. Tel.: 0170 904 44 12, E-Mail: events@schulauer-faehrhaus.de. Geöffnet: In der Zeit von Januar bis April 2012 ist das Fährhaus geschlossen. S-Bahn: S1 Wedel, dann Bus 189 bis Elbstraße.
Die weltberühmte Schiffsbegrüßungsanlage an der Elbe beim Schulauer Fährhaus begrüßt und verabschiedet alle Schiffe über 500 Bruttoregistertonnen, die zum Hamburger Hafen fahren bzw. den Hamburger Hafen verlassen. Seit 1952 täglich ab 8 Uhr bis Sonnenuntergang (im Sommer maximal bis 20 Uhr). Dazu gehören das Dippen der Hamburger Flagge und das Abspielen der betreffenden Nationalhymne sowie ein Grußwort in der jeweiligen Landessprache. Es sind über 150 Nationalhymnen und Ansagen in fast allen Sprachen der Welt gespeichert. Besucher des Willkomm-Höft werden durch Lautsprecher über das jeweilige Schiff kurz informiert. Direkt hinter der Schiffbegrüßungsanlage liegt das Schulauer Fährhaus. Von der Terrasse des Café und Restaurants können die ein- und auslaufenden Schiffe auf der Elbe beobachtet werden.
Die Fahrt entlang der Elbe nach Blankenese und zum Willkomm Höft ist auch ein reizvoller Tipp für eine Radtour.
Internet: www.schulauer-faehrhaus.de.

Mit dem Zug ab Hamburg Hauptbahnhof, Fahrzeit rund 40 Minuten.
Das in seiner Vollständigkeit erhaltene Altstadtviertel der historischen Hansestadt an der Ostsee verhalf Lübeck 1987 zur Vergabe des Titels "Weltkulturerbe" durch die Unesco. Das berühmte Holstentor, das Buddenbrookhaus (Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum) und die gotische Marienkirche sind einige Beispiele für Lübecks Reichtum an lebendiger Historie. Wer die Altstadt erkunden will, hat die Möglichkeit an einer normalen Stadtführungen teilzunehmen oder die vielen kleinen Gassen auf eigene Faust zu entdecken. Eine weitere Möglichkeit ist es, mit einem Ausflugsboot einmal die vom Wasser umschlossene Altstadtinsel zu umrunden.
Auch die nähere Umgebung der Stadt bietet eine Vielzahl von Besichtigungs- und Freizeitmöglichkeiten. Neben den Seebädern an der Lübecker Bucht, zum Beispiel Travemünde, sind die Seen und Wälder der Holsteinischen Schweiz nicht weit.
Internet: www.luebeck-tourismus.de.

Essen, Trinken und Einkaufen

Die regionale Küche

Natürlich ist Fisch wichtigster Bestandteil der Hamburger Küche. Einfache Schollen- und Matjesgerichte, Hummersuppe und Seezunge zählen zu den hanseatischen Spezialitäten. Eine Besonderheit ist die Finkenwerder Scholle, die in angesehenen Fischrestaurants nicht fehlen darf. Sie wird in Speck gebraten und mit Salzkartoffeln oder Kartoffelsalat serviert. Gegen den kleinen Hunger gibt es Fisch- und Krabbenbrötchen.

Eine Brücke zwischen Fisch und Fleisch bildet das Hamburger Nationalgericht Labskaus. Das alte Seefahrergericht besteht aus gestampftem Pökelfleisch und Kartoffeln, Zwiebeln, Rote Bete, Matjes, Gewürzgurke und Spiegelei. Weitere hanseatische Gerichte sind Birnen, Bohnen und Speck, regional auch "Grööner Hein" genannt, sowie Hamburger Aalsuppe, ein suppiger Gemüseeintopf mit Backobst, der auf einem Schinkenknochen gekocht wird. Im Winter gehört ein deftiges Grünkohlessen zur Tradition der Hanseaten. Dabei kommt Grünkohl mit Kochwürsten, Kassler und gerösteten kleinen Kartoffeln auf den Tisch.

Zum Dessert wird traditionell häufig Rode Grütt (Rote Grütze) mit kalter Milch oder Sahne serviert.

Nachmittags zu Tee oder Kaffee gibt es Kopenhagener, ein Blätterteiggebäck mit roter Marmelade oder Marzipan gefüllt. Franzbrötchen, ein kalorienreiches Hefegebäck mit Zimt und Zucker, hat einen festen Platz am Hamburger Frühstückstisch, wird aber auch zu Kaffee und Kuchen gereicht.

Unter den Getränken steht das in Hamburg gebraute starke und etwas herbe Bier an der Spitze. Es wird gern zusammen mit einem oft hochprozentigen Schnaps getrunken, als "Lütt und Lütt", wobei dem Schnaps (Köm) jeweils ein Bierchen folgt. Eine Art Nationalgetränk der Wasserkante ist der "steife Grog". Er besteht aus Rum, Zucker und heißem Wasser. Im Sommer ist der Renner unter den Erfrischungsgetränken Alsterwasser (Mischgetränk aus Bier und weißer Limonade).

Gastronomie

In der Hansestadt findet man ein äußerst vielfältiges Angebot der Gastronomie. Von der Hafenkneipe bis zum Feinschmeckerlokal ist für jeden etwas dabei.
Über das Online-Reservierungssystem "Book a table" (www.bookatable.de) lassen sich Restaurantplätzen in über 100 ausgesuchten Hamburger Restaurants buchen. Die Buchungsbestätigung erhält man per SMS auf das Handy.

Hamburger Spezialitäten wie frischen Fisch und Seemannskost findet man in Övelgönne und rund um den Hamburger Fischmarkt. In den restaurierten Kaufmannshäusern der Deichstraße sind stilvolle Restaurants angesiedelt. Die Hamburger Gastronomie lebt auch von den internationalen Gaststätten; so kann man frischen portugiesischen Klippfisch oder spanische Paella am Hafen bekommen. Das bunte Schanzenviertel wartet mit einer Vielfalt an Lokalen und Kneipen auf - vom günstigen Frühstückscafé bis hin zum Kult-Restaurant. Für den schnellen Hunger gibt es außer diversen Buden und Ketten-Filialen in der ganzen Stadt, auch in den Gänsemarkt-Passagen verschiedene Spezialitätenrestaurants jeweils mit Selbstbedienung.

Restaurants

Kampstraße 42, St. Pauli, 20357 Hamburg. Tel.: 43 65 43. Geöffnet: Mo bis Sa 16-24 Uhr. S-Bahn: S21, S31 Sternschanze.
Ein Schlaraffenland für Fleischgenießer. Im gemütlichen Kult-Lokal im Schanzenviertel gibt es prächtige Herrenfilets und pfundschwere Steaks. Am Wochenende unbedingt rechtzeitig reservieren.
Internet: www.schlachterboerse.de.

Brandsende 6, Altstadt, 20095 Hamburg. Tel.: 33 50 09. Geöffnet: täglich 12-24 Uhr. U-Bahn: U3 Mönckebergstraße.
Die stilvoll-elegante Einrichtung bietet einen gelungenen Rahmen für ein entspanntes Essen. Während man die leckersten Thaigerichte verspeist, unterhalten Thai-Frauen mit folkloristischen Tänzen.
Internet: www.salathai.de.

Grindelhof 17, 20146 Hamburg. Tel.: 44 84 41, E-Mail: info@arkadasch.de. Geöffnet: täglich 10 Uhr bis open end. S-Bahn: S11, S21, S31 Dammtor, dann Metrobus 4 oder 5 bis Grindelhof.
Ein uralt Klassiker im Univiertel, der nicht nur bei Studenten sehr beliebt ist. Auf den Tisch kommen Spezialitäten der türkischen Esskultur - sehr schmackhaft und preislich moderat. Bei schönem Wetter kann man wunderbar draußen sitzen.
Internet: www.arkadasch.de.


Fischmarkt 4 a-c, 22767 Hamburg. Tel.: 319 46 96. Geöffnet: täglich 12-24 Uhr, Küche bis 22 Uhr. U-Bahn: U3 St. Pauli; S-Bahn: S1, S3 Reeperbahn.
Das Fischrestaurant begeistert durch seine Lage unmittelbar am Fischmarkt. Serviert wird in rustikal-maritimer Atmosphäre frischer Fisch auf jede erdenkliche Art. Großzügige Terrasse mit Blick auf die Elbe und das bunte Hafentreiben.
Internet: www.althelgolaenderfischerstube.de.

Bartelsstraße 12, 20357 Hamburg. Tel.: 43 29 04 09, E-Mail: gasthaus@schanzenstern.de. Geöffnet: Mo 15-1 Uhr, Di bis Sa 10.30-1 Uhr, So 11-24 Uhr. Frühstück von 7.30-10.30 Uhr, So Bio-Brunch von 11 bis 14.30 Uhr. S-Bahn: S21, S31 Sternschanze.
In einer ehemaligen Produktionshalle der Füllerfirma Mont Blanc hat sich das Restaurant "Schanzenstern" niedergelassen. Die Mission ist klar, Bio - und nur Bio. Die Gerichte sind überwiegend rustikal und herzhaft, die Portionen üppig und prompt auf dem Tisch. Besonders schön ist es im Sommer im Hinterhof.
Internet: www.schanzenstern.de.

Große Elbstraße 143, 22767 Hamburg. Tel.: 38 18 16. Geöffnet: So bis Do 11.30-22 Uhr, Fr/Sa 11.30-22.30 Uhr. Mittagstisch täglich 11.30-15 Uhr. Bus 112 ab Hauptbahnhof oder Bahnhof Altona bis Elbberg.
Hamburgs erste Adresse für fangfrischen Fisch, Schalen- und Krustentiere. Auf der Karte stehen Kanadischer Hummer, Labskaus, Spitzkopf-Aal oder asiatisches Sushi - alles perfekt zubereitet. Oft findet man unter den Gästen Prominenz aus Show, Sport und Politik. Im Sommer sitzt man wunderbar auf dem Balkon - Elbblick inklusive. Internet: www.fischereihafenrestaurant.de.


Hein-Hoyer-Straße 7-9, 20359 Hamburg. Tel.: 31 46 42. Geöffnet: täglich ab 18 Uhr. U-Bahn: S1, S3 Reeperbahn.
Nur ein paar Schritte entfernt von der sündigen Meile in St.Pauli kommen in plüschiger Atmosphäre modifizierte deutsche Klassiker, wie zum Beispiel die Rindsroulade "Lilo Wanders" oder das Kalbsschnitzel "Wunderbar" auf den Tisch. Alle Beilagen sind hausgemacht und altmodisch-köstlich. Deutsche "Kiez-Musik" rundet das Erlebnis ab.
Internet: www.stpauli-freudenhaus.de.

Cafés und Bistros

Jungfernstieg 54, 20354 Hamburg. Tel.: 355 18 70. Geöffnet: Mo bis Do 8-1 Uhr, Fr/Sa 8-3 Uhr, So 9-1 Uhr. U-Bahn: U1, U2 Jungfernstieg; S-Bahn: S1, S3 Jungfernstieg.
Das "Alex" im Alsterpavillon ist durch seine einzigartige Lage direkt an der Binnenalster ein "Hamburger Klassiker". Die Terrasse verfügt über 1.000 Plätze. An Sonn- und Feiertagen gibt es zwischen 9 und 14.30 Uhr ein großes Brunch-Buffet.
Internet: www.dein-alex.de/dein-alex-hamburg.

Levantehaus, Mönckebergstraße 7, 20095 Hamburg. Tel.: 30 39 37 35. Geöffnet: Mo bis Sa 9-21 Uhr, So 10-20 Uhr. U-Bahn: U3 Mönckebergstraße.
Ein Besuch in diesem wienerischen Kaffeehaus lässt sich perfekt mit einem Einkaufsbummel kombinieren. Kaffeesorten aus aller Welt werden hier nach alter Handwerkskunst frisch geröstet. Dazu gibt es Konditoreispezialitäten sowie kleine Gerichte. Im Lädchen im Eingangsbereich findet man Espressomaschinen, Tassen und Literatur rund um den Kaffee. Im Sommer Außenbestuhlung.
Internet: www.dieroesterei.com.

Rathausstraße 4, 20095 Hamburg. Tel. 32 52 77 77, E-Mail: info@cafeparis.net. Geöffnet: Mo bis Fr 9-23.30 Uhr, Sa/So 10-23.30 Uhr. U-Bahn: U3 Rathaus; U1, U2 Jungfernstieg; S1, S3 Jungfernstieg.
Die gekachelten Jugendstilräume einer ehemaligen Schlachterei beherbergen heute ein Café mit viel Pariser Flair. Ob die Garçons in weißen Hemden, Fliege und Schürze, der Café au lait aus der großen Schale oder das petit dé jeuner (kleines Frühstück) - alles ist authentisch französisch. Sehr bohemes Publikum.

Tipp
Vorab einen Tisch reservieren.
Internet: www.cafeparis.net.


Glashüttenstraße 17, 20357 Hamburg. Tel.: 439 04 43. Geöffnet: täglich 10-19 Uhr. S-Bahn: S21, S31 Sternschanze.
In diesem kleinen, lässigen Souterraincafé kann man entspannt frühstücken. Ein Grund hierfür ist das Ankreuzverfahren bei Bestellungen: wer frühstücken möchte nimmt sich einen der vorgedruckten Zettel und stellt sich aus mehr als 40 Zutaten individuell sein Lieblingsfrühstück zusammen. Neben der großen Auswahl ist die liebevolle Dekoration der Speisen ein erwähnenswertes Highlight.
Internet: www.cafe-klatsch-hamburg.de.

Schulterblatt 114, Schanzenviertel, 20357 Hamburg. Tel.: 43 21 46 96, E-Mail: kontakt@dasJuli.de. Geöffnet: Mo bis Fr ab 11 Uhr, Sa/So ab 10 Uhr. S-Bahn: S11, S21, S31 Sternschanze.
Am Rande der Szene-Meile des Schulterblattes gelegen, hat sich das "Juli" zur stets gut besuchten Adresse entwickelt. Ob zum Frühstück, Mittagstisch, auf einen Snack und Kuchen zwischendurch, zum Abendessen oder auf einige Drinks.
Internet: www.cafebar-juli.de.

Schulterblatt 86, 20357 Hamburg. Tel.: 139 74 55. Geöffnet: Mo bis Fr 7-22 Uhr, Sa und So 8-22 Uhr. S-Bahn: S21, S31 Sternschanze.
Die Pastelaria der portugiesischen Familie Oliveira liegt direkt gegenüber der Flora im Schanzenviertel. Beliebt ist insbesondere das Frühstück, das ganztägig gereicht wird. Unbedingt bestellen: hausgemachte Nata (Vanillecremetörtchen) und einen Galão (Milchkaffee). An warmen Tagen auch draußen zu genießen.

Hinweise für behinderte Besucher
Das Café ist barrierefrei.

Internet: www.pastelariatransmontana.de


Grindelallee 148, 20146 Hamburg. Tel.:410 61 41, E-Mail: info@cafebackwahn.de. Geöffnet: täglich 10-19 Uhr. S-Bahn: S11, S21, S31 Dammtor; U-Bahn: U3 Hoheluftchaussee.
Eine Institution im Grindelviertel ist das seit rund 20 Jahren beliebte Café Backwahn - das große Angebot an selbst gebackenem Kuchen ist aber immer noch ein echter Geheimtipp. An den Wänden des Cafés präsentieren Künstler im Wechsel ihre Bilder. Viele junge Leute und Studenten.
Internet: www.cafebackwahn.de.


Bars und Kneipen

Max-Brauer-Allee 279, Schanzenviertel, 22769 Hamburg. Tel.: 43 34 21. Geöffnet: Mo bis Sa ab 18 Uhr. S-Bahn: S21, S31 Sternschanze.
Im ehemaligen Kurbad an der Ecke zur Eimsbüttler Chaussee residiert eine coole Bar im 70er Jahre-Design. Hier drehte bereits die Popdiva Mariah Carey ein Video, auch die Hamburger Stadt-Prominenz zeigt sich ab und zu. Am Wochenende ist wegen des großen Andrangs ein Türsteher am Werk.
Internet: www.bar-rossi.eu.

Bernhard-Nocht-Straße 79, St. Pauli, 20359 Hamburg. Tel.: 0160 726 46 80, E-Mail: info@washingtonbar.de. U-Bahn: U3 St. Pauli; S-Bahn: S1, S3 Reeperbahn.
Die Washington Bar gilt als Szene-Urgestein von St. Pauli. Das Ambiente ist schummrig, ein wenig anrüchig aber dennoch gemütlich. Hier ist nichts gekünstelt oder aufgesetzt. Auch die Musik legt sich nicht fest. Das macht auch das Publikum so angenehm - man ist einfach dabei und feiert die Nacht.
Internet: www.washingtonbar.de.


Bahrenfelder Straße 142, 22765 Hamburg. Tel.: 0170 811 45, E-Mail: info@red-lounge.net. Geöffnet: täglich 17 Uhr bis open end. S-Bahn: S1, S3, S31 Bahnhof Altona.
Der Name ist Programm: rote Velourstapete, rote Lampen und rote Sitzecken, die Wohnzimmeratmosphäre schaffen. Vor allem wenn hier Regisseur Fatih Akin oder Fernsehkoch Tim Mälzer an den Plattentellern drehen, ist die Bar gut frequentiert. Im hinteren Bereich wird auch getanzt.
Internet: www.redlounge.eut.


Silbersackstraße 17, 20359 Hamburg. Tel.: 40 18 01 27 21, E-Mail: siebzehn@hasenschaukel.de. Geöffnet: Mi bis Sa ab 21 Uhr. S-Bahn: S1, S3 Reeperbahn.
Gold-grün-pinke Bodenkacheln wie bei Oma, Jugendstiltapeten, gewöhnungsbedürftige Lampenschirme aus pinkfarbenen Puppenkleidchen sowie ein Musikprogramm zwischen Indie, Pop und Elektro erwarten die Gäste in der Hasenschaukel. Ab und an wird auch live musiziert.
Internet: www.hasenschaukel.de.

Övelgönne 60, 22605 Hamburg. Tel.: 880 11 12, E-Mail: info@strandperle-hamburg.de. Geöffnet: Mitte März bis Oktober täglich 11-23 Uhr (wetterabhängig), November bis Mitte März Sa/So ab 11 Uhr. Bus 112 bis Neumühlen/Övelgönne oder Bus 36 bis Liebermannstraße.
Der Kult-Kiosk Strandperle, direkt an der Elbe, gehört zu den berühmtesten Lokalitäten Hamburgs. Den einmaligen Blick auf den Containerterminal und einen richtigen Strand, an dem man auf Klappstühlen an Holztischen sitzen kann, das hat sonst niemand zu bieten. Das Publikum ist locker und bunt gemischt - vom Punk bis zum Snob. Für den Hunger gibt es die Spezialität des Hauses: Bockwurst mit Kartoffelsalat.
Internet: www.strandperle-hamburg.de.

Hans-Albers-Platz 25/Friedrichstraße 13, St. Pauli, 20359 Hamburg. Info-tel.: 419 26 90, Tel.: 31 79 06 22 (Fr/Sa 21-22 Uhr), E-Mail: fragen@friedab.de. Geöffnet: Fr und Sa 22-6 Uhr. U-Bahn: U3 St. Pauli; S-Bahn: S1, S3 Reeperbahn.
Direkt am Hans-Albers-Platz gelegen wird die Disco-Bar, die nach einer Comic-Figur aus den 1930er Jahren benannt ist, von "Pistengängern" bevölkert. Ein Besuch im Frieda B. gehört zu jedem richtigen Abend auf dem Kiez.
Internet: www.frieda-b.de.

Shopping

Allgemeine Beschreibung

Hamburgs City ist ein Einkaufsparadies. Traditionsreiche Kontorhäuser, gläserne Einkaufspassagen und kleine exklusive Fachgeschäfte lassen den Einkaufsbummel zu einem besonderen Erlebnis werden. Besonders das Passagen-Viertel mit seinen zehn Galerien unter eleganten Dächern lädt jederzeit zu einem Bummel ein, auch bei Schmuddelwetter.

Die Mönckebergstraße und die Fußgängerzone Spitalerstraße sind die Flaniermeilen und beliebtesten Shopping-Adressen der Stadt. Zahlreiche internationale Kaufhäuser, darunter das größte technische Kaufhaus Europas und Hamburgs bedeutendstes Schuhhaus, Mode- und Sportgeschäfte, Parfümerien und Musikgeschäfte bieten hier eine riesige Auswahl. Der Jungfernstieg bildet zusammen mit dem Ballindamm, dem Neuen Wall, den Großen Bleichen und den Colonnaden das exklusivste Einkaufsviertel der Hansestadt. Juweliere sowie alle bekannten Modedesigner von Armani bis Louis Vuitton sind hier vertreten.
Trends in Sachen Mode entstehen im Schanzen- und Karoviertel. Die Kreativität der Designer in beiden Quartieren scheint grenzenlos. Wer hier in den kleinen Läden und Boutiquen shoppen geht, sucht Ausgefallenes abseits des Mainstream. Auf der Marktstraße gibt es eine Shopping-Meile für Secondhand- und Designer-Klamotten, die sehr angesagt, aber nicht ganz billig ist.
Antiquitätenliebhaber können im "Quartier Satin" an der ABC-Straße und im Antik-Center der Markthalle am Klosterwall fündig werden. Maritimes vom Buddelschiff bis zur Glasenuhr aus Messing entdeckt man zwischen den Landungsbrücken von St. Pauli und dem Rödlingsmarkt. Nicht weit, in Harry's Hafenbasar, lassen sich exotische Souvenirs besorgen. Erotica jeder Art können in St. Pauli rund um die Reeperbahn erstanden werden.
Schnäppchenjäger und Trödelfans kommen jeden Samstag auf dem Flohmarkt im Schanzenviertel (Alte Rinderschlachthalle) auf ihre Kosten.

Beliebte Mitbringsel aus Hamburg sind Buddelschiffe, Leuchtturmmodelle, Hummel-Hummel-Figuren, Fan-Artikeln der einheimischen Fußballvereine HSV und St. Pauli, Troyer (Seemannspullover) und Fischerhemden.

In der Innenstadt Mo bis Fr 9-20 Uhr, Sa 9-18 bzw. 20 Uhr. Die Geschäfte in den Stadtteilen schließen wochentags oft um 18.30 Uhr und samstags um 14 Uhr.

Shopping Adressen

Heegbarg 31, 22391 Hamburg. Tel.: 611 67 70, E-Mail: info@alstertal-einkaufszentrum.de. Geöffnet: Mo bis Sa 9.30-20 Uhr. S-Bahn: S1, S11 Poppenbüttel.
Konsumvergnügen in luxuriösem Shopping-Ambiente à la Mailand: Auf drei Ebenen finden sich auf 59.000 Quadratmetern 240 Geschäfte: Modehäuser, Boutiquen, Fachgeschäfte sowie eine Gourmet-Markthalle. Ein vielfältiges gastronomisches Angebot sowie sanfte Livemusik runden das Shoppingerlebnis ab.
Internet: www.alstertal-einkaufszentrum.de.

Jungfernstieg 16-20, 20354 Hamburg. Tel.: 35 90 10, E-Mail: service@alsterhaus.de. Geöffnet: Mo bis Sa 10-20 Uhr. U-Bahn: U1, U2 Jungfernstieg; S-Bahn: S1, S3 Jungfernstieg.
Das Alsterhaus verbindet Tradition und Moderne in beeindruckender Weise und ist für Hamburg das, was für Berlin das KaDeWe ist. In lichtdurchflutetem Ambiente, mitten auf dem Jungfernstieg, werden weltbekannte Marken und hochwertige Artikel verkauft. Die größte Parfümerie der Hansestadt sowie ein Beauty-Lounge vervollständigen das exklusive Angebot. Zur geschmackvollen Pause lädt die Champagner-Bar "Veuve Clicquot" in der vierten Etage ein.
Internet: www.alsterhaus.de.

Ballindamm 40, 20095 Hamburg. Werbegemeinschaft Tel.: 30 09 26 40, E-Mail: info@europa-passage.de. Geöffnet: Mo bis Sa 10-20 Uhr, Gastro bis 23 Uhr. U-Bahn: U1, U2 Jungfernstieg.
Kaufen, Kultur und Erleben heißt die Devise in einem der größten innerstädtischen Einkaufszentren in Deutschland. Auf den fünf Etagen des futuristischen Glasbaus locken 120 Geschäfte mit einem eleganten Branchenmix, Gastronomiebetriebe und kulturelle Veranstaltungen.
Internet: www.europa-passage.de.

Große Bleichen 36, 20354 Hamburg. Tel.: 348 09 30. Geöffnet: Mo bis Sa mindestens 10-20 Uhr. S-Bahn: S1 Jungfernstieg; U-Bahn: U2 Gänsemarkt.
Die hanseatischste unter den Passagen bietet über 60 Läden mit einer großen Auswahl - von Inneneinrichtung bis Dessous. Für das leibliche Wohl ist in jeder Preisklasse bestens gesorgt, Cafés, edle Restaurants und ein Hummerstand versprechen Gaumenfreuden. Sehn und Gesehen werden ist hier das Motto für Flaneure, Yuppies und Seriöse.
Internet: www.hanseviertel.de.

Neuer Kamp 32, 20357 Hamburg. Tel.: 28 57 01 93, E-Mail: info@hanseplatte.de. Geöffnet: Mo bis Fr 11-19 Uhr, Sa 10-18 Uhr. U-Bahn: U3 Feldstraße.
Die Boutique im Gebäude des Karostar Musikzentrums führt ausschließlich Produkte (Platten, DVDs, Bücher, Hörspiele, Band-T-Shirts, Fanartikel) aus der Hansestadt. Das Programm reicht von Heidi Kabel bis Deichkind; rare Aufnahmen der Beatles aus ihrer Hamburger Zeit stehen direkt neben Platten von Jan Delay. Lesungen und Konzerte runden das Programm der Hanseplatte ab.
Internet: www.hanseplatte.de.

Große Elbstraße 68, 22767 Hamburg. Tel.: 30 62 11 00, E-Mail: hamburg@stilwerk.de. Geöffnet: Mo bis Fr 10-19 Uhr, Sa 10-18 Uhr. S-Bahn: S1, S3 Königstraße.
Seit 1996 die erste Wahl für Einrichtungs-Design in Hamburg. Auf 11.000 Quadratmetern und sieben Etagen in einer historischen Malzfabrik findet man alles zum Thema Einrichtung, Design und Lifestyle. Auch wenn man nichts kaufen möchte, lohnt sich der Weg für einen inspirierenden Bummel durch die Kunst-Möbel-Welt immer.
Internet: www.stilwerk.de.

Große Elbstraße, 22767 Hamburg. Veranstaltungen Tel.: 570 10 52 00, E-Mail: info@fischauktionshalle.com. Geöffnet: April bis Oktober So 5-9.30 Uhr, November bis März So 7-9.30 Uhr. S-Bahn: S1, S3 Reeperbahn.
Rund um die restaurierte Fischauktionshalle wird jeden Sonntagmorgen von stimmgewaltigen Händlern und Marktschreiern so ziemlich alles angeboten. Neben Forelle, Steinbutt, Krabben & Co. gibt es Blumen, Obst, lebendes Federvieh, Kleidung, Kurioses sowie Trödel und Zuckerzeug. Viel Interesse finden vor allem die populären Obst- und Pflanzenversteigerungen und Originale wie "Aale Dieter" und "Bananen Fred". Auch die Gaststätten und Hafenkneipen ringsum sind in dieser sonntäglichen Morgenstunde bereits geöffnet.
Internet: www.fischauktionshalle-hamburg.de.

Adressen zu Kultur und Unterhaltung

Ticketservice

Jungfernstieg 16-20, UG, 20354 Hamburg. Tel.: 35 35 55. Geöffnet: Mo bis Fr 10-19.30 Uhr, Sa bis 15.30 Uhr. U-Bahn: U1, U2 Jungfernstieg; S-Bahn: S1, S3 Jungfernstieg.
Eintrittskarten für alle Musicals und Konzerte deutschlandweit und für alle Hamburger Theater.

c/o Tourist-Information, Wandelhalle Ost, Hauptausgang Kirchenallee, 20099 Hamburg. Tel.: 32 87 38 54. Geöffnet: Mo bis Fr 8-21 Uhr, Sa/So und Feiertage 10-18 Uhr. U-Bahn: alle Linien Hauptbahnhof.

Levantehaus, 20095, Mönckebergstraße 7, 20095 Hamburg. Tel.: 0180 178 79 80 (max 0,42 Euro/Min), E-Mail: shop@ndr.de. Geöffnet: Mo bis Fr 10-19 Uhr, Sa 10-18 Uhr. U-Bahn: U3 Mönckebergstraße.
Karten für alle Konzerte des NDR.
Internet: www.ndrticketshop.de.

Vorverkaufsstellen in Hamburg, unter anderem:
- Kartenhaus, Schanzenstraße 5, 20357 Hamburg. Tel.: 43 59 46.
- Bild Box Ticketshop (Europapassage), Ballindamm 40, 20095 Hamburg. Tel.: 30 39 06 91. Geöffnet: Mo bis Sa 10-20 Uhr. Internet: www.funke-ticket.de.
Eintrittskarten für Events (Konzerte, Theater, Musical, Show, Sport) in ganz Deutschland.
Internet: www.ticketmaster.de.

Ausstellungs- und Messegelände

Messeplatz 1, 20357 Hamburg. Tel.: 356 90, Fax: 35 69 22 03, E-Mail: info@hamburg-messe.de.
Im Herzen der Stadt zwischen Fernsehturm und Congress Centrum Hamburg gelegen, zieht die Hamburger Messe jährlich über eine Million Besucher aus aller Welt an.

Anreise mit dem Flugzeug:
Vom Flughafen erreicht man das Messegelände mit Airportbussen, Linienbussen, der S-/U-Bahn sowie Taxen (ca. 21 Euro). Die Fahrtzeit zum Messegelände beträgt mit dem Auto etwa 20 Minuten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln je nach Verbindung etwa 35 Minuten.
Verbindungsbeispiel: Mit der S-Bahn 1 Richtung Wedel bis Hauptbahnhof, dann U2 bis Messehallen (Eingang Süd/Eingang Mitte).

Anreise mit der Bahn:
Der InterCity-Bahnhof Dammtor liegt unmittelbar vor der Tür des Messegeländes. Somit ist das Messegelände direkt an das Fernbahnnetz der Deutschen Bahn und damit an internationale Bahnverbindungen angeschlossen. Vom Dammtor aus sind es lediglich fünf Minuten Fußweg bis zum Messegelände (Eingang Ost). Vom Hauptbahnhof mit der S21 (Richtung Elbgaustraße) zum S-Bahnhof Dammtor (Eingang Ost).

Anreise mit dem Auto:
- A7 aus Richtung Norden: Anschlussstelle HH-Volkspark
- A23 aus Richtung Nord-West: Anschlussstelle HH-Volkspark
- A24 aus Richtung Ost/Nord-Ost: Anschlussstelle HH-Horn
- A250/A255 aus Richtung Südost: Neue Elbbrücken/HH-Centrum
- A1 aus Richtung Südwest über A7 Elbtunnel: Anschlussstelle HH-Volkspark
- A7 aus Richtung Süd: Neue Elbbrücken/HH-Centrum.
Von den genannten Anschlussstellen aus den Wegweisern "Messe/CCH" folgen.

Anreise mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln:
- S-Bahn: S11, S21, S31 bis Dammtor (5 Min. Fußweg zum Messe-Eingang Ost, 2 Min. Fußweg zum CCH).
- U-Bahn: U1 bis Stephansplatz (3 Min. Fußweg zum CCH, 8 Min. Fußweg zur Messe/Eingang Ost), U2 bis Messehallen (unmittelbar am Messe-Eingang Süd) oder U3 bis Sternschanze (3 Min. Fußweg zum Eingang West an Halle A3).
- Linienbusse: 109 bis Dammtor oder 112 bis Stephansplatz.
- Stadt-Metrobusse: 5 bis Dammtor oder 3 bis Feldstraße.
- Schnellbusse: 34 bis Dammtor; 35 bis Hamburg Messe oder 36 bis Stephansplatz.

Nicht weit vom Messegelände liegt das Congress Centrum Hamburg (CCH) - eines der modernsten und größten Kongresszentren Europas, das weltweit zur Spitzengruppe bei den internationalen Kongressen gehört.
Internet: www.hamburg-messe.de.

Deichtorstraße 1-2, 20095 Hamburg. Tel.: 32 10 30, Fax: 32 10 32 30, E-Mail: mail@deichtorhallen.de. Geöffnet: Während der Ausstellungslaufzeiten Di bis So 11-18 Uhr, jeden 1. Do im Monat bis 21 Uhr. Öffentliche Führungen Sa/So 15 Uhr Haus der Photografie, 16 Uhr Nordhalle, am langen Donnerstag 19 Uhr Halle für aktuelle Kunst. U-Bahn: U1 Steinstraße.
Die Deichtorhallen sind zwischen 1911 und 1914 auf dem Gelände des ehemaligen Berliner Bahnhofs als Markthallen errichtet worden. Die Konstruktion aus Eisen und Backstein galt damals als Höhepunkt deutscher Ingenieurskunst. 1984 wurden die Hallen vom Blumengroßmarkt verlassen, der sich hier seit 1963 befand. Nach dem das Gebäude jahrelang vom Abbruch bedroht war, wurde es 1989 renoviert und zum zweitgrößten europäischen Kunst-Ausstellungszentrum umgebaut. Auf 6.000 Quadratmetern finden nun Ausstellungen zeitgenössischer Kunst und Fotografie sowie themenbezogene Inszenierungen statt.
Internet: www.deichtorhallen.de.

Ballett- und Opernhäuser

Große Theaterstraße 25, 20354 Hamburg. Tel.: 356 80, Theaterkasse Tel.: 35 68 68, E-Mail: ticket@staatsoper-hamburg.de. Geöffnet: Mo bis Sa 10-18.30 Uhr. S-Bahn: S11, S21, S31 Dammtor oder S1, S2, S3 Jungfernstieg; U-Bahn: U1 Stephansplatz.
Die traditionsreiche Hamburgische Staatsoper gehört zu den bedeutendsten Opernbühnen weltweit. Schon 1678 war in Hamburg mit dem Deutschen Opernhaus das erste ständige Operntheater Europas (am Gänsemarkt) eröffnet worden. Hier wurden Opern von Georg Friedrich Händel uraufgeführt, wobei der Komponist selbst im Orchester mitspielte. Das Staatsopernballett unter der Leitung des US-Amerikaners John Neumeier zählt derzeit unbestritten zur Weltspitze.

Hinweise für behinderte Besucher
Im Zuschauerraum (Parkett) gibt es bei jeder Opern- und Ballettaufführung Rollstuhlfahrerplätze, der Preis für diese Plätze beträgt 10 Euro. Behindertenparkplätze stehen in unmittelbarer Nähe zum Eingang zur Verfügung. Fahrstuhl im Opernhaus vorhanden.
Internet: www.hamburgische-staatsoper.de.

Max-Brauer-Allee 76, 22765 Hamburg. Info und Tickets, Tel.: 38 29 59, Fax: 389 29 21, E-Mail: AlleeTheater@t-online.de. S-Bahn: S1, S2, S3, S11, S31 Altonaer Bahnhof.
Opern-Raritäten und ausgewählte Klassiker des 18. und 19. Jahrhunderts.
Internet: www.hamburger-kammeroper.de.

Casino

Stephansplatz 10, 20354 Hamburg. Tel.: 334 73 30, E-Mail: info@spielbank-hamburg.de. Geöffnet: 360 Tage im Jahr. U-Bahn: U1 Stephansplatz; S-Bahn: S11, S21, S31 Dammtor.
Roulette, Black Jack, Poker, 150 Glücksspielautomaten. Gepflegte Kleidung und Personalausweis erforderlich (Mindestalter 18 Jahre).
Internet: www.spielbank-hamburg.de.

Kinos

Allendeplatz 3, 20146 Hamburg. Kartenservice, Tel.: 41 32 03 20, Programmansage, Tel.: 41 32 03 21. U-Bahn: U1 Hallerstraße; S-Bahn: S11, S21, S31 Dammtor.
Das Abaton im Hamburger Univiertel gilt als das erste Programmkino Deutschlands. Es zeigt vorwiegend aktuelle Filme abseits des Popcorn-Kinos, oft im Original mit Untertiteln, daneben aber auch Filmklassiker, Dokumentationen, Kinderfilme und thematische Reihen. Überproportional oft sind auch Regisseure, Autoren, Darsteller und andere Filmschaffende im Abaton zu Gast. Mit Kino-Bar und Restaurant.
Internet: www.abaton.de.

Kongresszentren

Am Dammtor/Marseiller Straße, 20355 Hamburg. Tel.: 356 90, Fax: 35 69 21 83, E-Mail: info@cch.de. U-Bahn: U1 Stephansplatz; S-Bahn: S11, S21, S31 Dammtor.
Das CCH ist eines der modernsten und größten Kongresszentren Europas. Die 23 Veranstaltungssäle mit einer Gesamtkapazität von 12.500 Sitzplätzen liegen umgeben von einem Park, unweit der Alster. Neben Kongressen und Fachtagungen finden hier auch große Rock- und Popkonzerte statt.
Internet: www.cch.de.

Konzerthäuser

Johannes-Brahms-Platz 1, 20355 Hamburg. Tel.: 357 66 60, Tickets Tel.: 35 76 66 66 (Mo bis Fr 13-16 Uhr und 16.30-20 Uhr, Fax: 35 76 66 43, E-Mail: info@elbphilharmonie.de. Konzertkasse Tel: 34 69 20. Geöffnet: Mo bis Fr 10-18 Uhr; bei Veranstaltungen im Großen Saal bis 20 Uhr. Die Abendkasse öffnet jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn. U-Bahn: U1 Stephansplatz, U2 Gänsemarkt.
Das Gebäude ist ein Beispiel für den Hamburger Neobarock. Hier finden musikalische Veranstaltungen aller Art, hauptsächlich aber Klassikabende, statt.
Internet: www.elbphilharmonie.de.

Dalmammkai, Hamburg, Elbphilharmonie Pavillon, Großer Grasbrock, Hamburg. Tel.: 357 66 60, Fax: 35 76 66 43, Tickets Tel.: 35 76 66 66, Sonderführungen Tel.: 43 28 39 28. Geöffnet: Pavillon April bis Oktober Do bis So 10-17 Uhr, November bis März Do bis So 10-17 Uhr. Führungen über die Baustelle werden angeboten: jeden So stündlich 11-16 Uhr (100 Minuten). Sonderführungen Sa 12.30, 14, 15.30 und 17 Uhr.
Seit April 2007 baut man am neuen Hamburger Wahrzeichen, der Elbphilharmonie. Das Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron wurde mit dem Bau beauftragt, der einmal einen Konzertsaal mit 2.150 Sitzplätzen, einen kleinen Saal mit 550 Sitzplätzen und einen dritten Saal mit 170 Sitzplätzen beherbergen soll. Das Richtfest fand im Mai 2010 statt. Der Zeitpunkt der Fertigstellung wird aber immer wieder verschoben - zurzeit ist April 2014 geplant.
Im Elbphilharmonie-Pavillon ist eine Ausstellung über das spektakuläre Konzerthaus zu sehen, in der auch ein 1:10 Akustikmodell des großen Konzertsaals zu sehen ist. Am Wochenende starten hier die Führungen über die Kulturbaustelle.

Hinweise für behinderte Besucher:
Der Zugang zur Baustelle ist barrierefrei.

Klosterwall 11, 20095 Hamburg. Tel.: 33 94 91. U-Bahn: U1 Steinstraße.
Das Veranstaltungszentrum am Hauptbahnhof bietet Bühnen für hochklassige Konzerte von Funk bis Punk. Neben dem großen Schwerpunkt Pop-Konzert werden erfolgreiche Opernproduktionen, Musicals und Ballett-Tage sowie Kinder- und Jugendtheater und Kinofestivals veranstaltet.
Internet: www.markthalle-hamburg.de.

Kulturzentren

Jarrestraße 20-24, 22303 Hamburg. Tel.: 270 94 90 (Mo bis Sa 13-19 Uhr), Tickets, Tel.: 27 09 49 49 (Kasse Di bis Fr 13-19 Uhr, Sa/So 16-19), E-Mail: ticketsl@kampnagel.de. U-Bahn: U3 Borgweg.
Die Kulturfabrik Kampnagel ist sowohl im lokalen wie im internationalen Kontext bekannt als Forum für innovatives zeitgenössisches Theater, Tanz, Performances und andere Künste. Auf dem ehemaligen Gelände der Kranfabrik im Hamburger Arbeiterstadtteil Barmbek finden sich heute auf 12.000 Quadratmetern sechs Bühnen mit einer Kapazität zwischen 100 und 850 Plätzen, ein Kino, einen Ausstellungsraum, Proberäume und ein Restaurant.
Internet: www.kampnagel.de.

Barnerstraße 36, 22765 Hamburg. Tel.: 39 10 70, E-Mail: info@fabrik.de. Vorverkauf in der Fabrik Mo bis Fr 13-17 Uhr und an der Abendkasse. S-Bahn: S1, S2, S3, S11, S31 Altonaer Bahnhof.
In einer alten Maschinenfabrik in Ottensen gibt es "Kultur für alle". Das Spektrum der Fabrik-Aktivitäten ist breit gefächert. Zum Veranstaltungsprogramm gehören Konzerte, Theater, Lesungen, Diskussionen, Ausstellungen und vieles mehr. Bekannt ist die Fabrik auch für das seit über 20 Jahren stattfindende Jazz-Festival, das inzwischen als eines der profiliertesten Treffen von Musikern des neuen sowie des traditionellen Jazz in Europa gilt.
Internet: www.fabrik.de.

Musikclubs

Spielbudenplatz 19, 20359 Hamburg. Tel.: 317 88 30, E-Mail: info@docks.de. Geöffnet: Fr/Sa ab 22/23 Uhr, bei Konzerten auch unter der Woche. U-Bahn: U3 St. Pauli; S-Bahn: S1, S3 Reeperbahn.
Das Docks ist eine feste Institution im Hamburger Nacht- und Kulturleben. Abhängig vom Partymotto wird von Charts über Black bis R&B und Techno alles gespielt. Auch live rocken hier Stars aus der ganzen Welt. Am Wochenende sorgen bis zu 1.400 Besucher für eine wahnsinnige Atmosphäre.
Zum Docks gehört die inzwischen ebenso bekannte wie beliebte Prinzenbar, die über den Eingang in der Kastanienallee erreicht werden kann.
Internet: www.docks.de.

Gärtnerstraße 122, 20253 Hamburg. Tel.: 40 52 77, Tickets Tel.: 43 27 38 20, E-Mail: booking@jazzclub-birdland.de. Geöffnet: ab 20.30 Uhr, Konzerte ab 21 Uhr. U-Bahn: U2 Osterstraße, U3 Hoheluftbrücke.
Hamburgs erste Adresse für Freunde von Swing, Bebop, Hardbop, Latin und Mainstream. Jeden Donnerstag um 21 Uhr: Jam Session.
Internet: www.jazzclub-birdland.de.

Alter Steinweg 10, 20459 Hamburg. Tel.: 34 38 78, E-Mail: cotton-club@cotton-club.de. Geöffnet: Mo bis Sa ab 20 Uhr, So 11-15 Uhr Frühschoppen. U-Bahn: U3 Rödingsmarkt; S-Bahn: S1, S3 Stadthausbrücke.
Ist man erst die schmale Treppe hinunter gestiegen, findet man sich in einem gemütlichen, kleinen Keller wieder, in dem seit 1959 live gespielt wird - Oldtime- und Dixieland-Jazz, Swing, Skiffle, Boogie Woogie oder Blues. Das Publikum ist bunt gemischt - darunter viele Jazzexperten, mit denen man fachsimpeln kann.
Internet: www.cotton-club.de.

Große Freiheit 36, 22767 Hamburg. Tel.: 317 77 80, E-Mail: sekretariat@grossefreiheit36.de. U-Bahn: U3 St. Pauli; S-Bahn: S1, S3 Reeperbahn.
Einer der besten und beliebtesten Liveclubs der Hansestadt, in dem namhafte Bands gastieren. Im Kellerclub der Großen Freiheit befindet sich eine Disco mit riesiger Tanzfläche - überwiegend Gothic, Wave, Metal und Rock. Auf der dritten Etage in der Galerie 36 gibt es freitags und samstags heiße Latino-Nächte.
Internet: www.grossefreiheit36.de.

Bei den Landungsbrücken (Brücke 10), 20359 Hamburg. Tickets Tel.: 31 97 74 90 (Mo bis Fr 11.30-19, Sa 12-17 Uhr), Anmietung Tel.: 83 06 10 71, E-Mail: hedi@snorway.de. Geöffnet: April bis Mitte September Abfahrt ab 17 Uhr (wenn nicht anders angegeben) und zu jeder vollen Stunde. U-Bahn: U3 Landungsbrücken; S1, S3 Landungsbrücken.
Die Elb-Barkasse "Frau Hedi" wird im Sommer zum schönsten Freiluftclub Hamburgs. Zu Themenabenden wie Sixties, Soul oder Swing schippert der Party-Dampfer quer durch den Hafen. Da lediglich 100 Leute gleichzeitig auf dem Boot Platz haben, ist eine vorherige Reservierung empfehlenswert.
Die Bar zum Schiff mit dem Namen "Frau Hedis Landgang" ist Di bis Sa ab 20 Uhr geöffnet (Schanzenviertel, Neuer Pferdemarkt 3).
Internet: www.frauhedi.de.

Große Freiheit 34, 22767 Hamburg. Tel.: 31 97 75 90, E-Mail: info@funkypussyclub.de. Geöffnet: Mi ab 22 Uhr, Do bis Sa ab 23 Uhr. U-Bahn: U3 St. Pauli; S-Bahn: S1, S3 Reeperbahn.
Der Funky Pussy Club auf dem Kiez ist eine der hippsten Locations der Stadt - 500 Leute an Wochenenden können nicht irren! Mit Hilfe von Studenten der Hamburger Kunsthochschule wandelte der Club sich in ein 300 Quadratmeter großes Design-Meisterwerk. Im vorderen Teil wird getanzt, während der gemütliche Chillout-Bereich hinten zum Loungen einlädt. Aus den Boxen kommt: R&B und HipHop, Soul und House.
Internet: www.funkypussyclub.de.

Nobistor 14, 22769 Hamburg. Tel.: 31 97 66 22. Geöffnet: Fr/Sa ab 23 Uhr. S-Bahn: S1 Reeperbahn.
Ausgelassen ist die Atmosphäre inmitten des trashig-asiatischen Interieurs, getanzt wird überall - zu späterer Stunde auch gerne mal auf den Tischen. Auf den Plattenteller kommt eine anspruchsvolle Synthese aus Soul, Funk, Rare Grooves, Big Beats-Bossa Nova und elektronischen Klängen. Stylisches Publikum über 25.
Internet: www.china-hamburg.de.

Sportanlagen

Krochmannstraße 55, 22297 Hamburg. Tel.: 428 00 20. U-Bahn: U1 Lattenkamp.
Die am Rande des Stadtparks stehende Sporthalle ist die größte Veranstaltungshalle Hamburgs. Nicht nur zahlreiche Sportveranstaltungen finden hier statt, sondern die Halle wird auch für Ausstellungen, Feste und Rock- und Pop-Konzerte genutzt.
Internet: www.alsterdorfer-sporthalle.de.

Sylvesterallee 7, 22525 Hamburg. Museum und Stadionführung Tel.: 41 55 15 50; HSV Hotline 01805-47 84 78, E-Mail: ticketing@hsv.de. S-Bahn: S21 Stellingen, dann Bus 22 Richtung Blankenese bis Hellgrundweg (Arenen).
Einer der wenigen Fußball-Tempel, die von der UEFA mit fünf Sternen ausgezeichnet wurden. Neben Heimspielen des Hamburger SV gibt es regelmäßig große Rock- und Popkonzerte.
In der Nordostecke der Arena befindet sich das HSV-Museum. Auf 560 Quadratmetern erfährt der Besucher alles rund um die Geschichte des 1887 gegründeten Fußballvereins (täglich 10-19 Uhr).

Führungen durch die Imtech Arena
Montag bis Freitag 12 Uhr, 12 Uhr, 16 Uhr; Samstag/Sonn- und Feiertage 10.30 Uhr, 12 Uhr, 14 Uhr, 16 Uhr. Treffpunkt: HSV-Museum (Eingang Nord-Ost "Rautenwelt").
Internet: www.imtech-arena.de.

Hallerstraße 89, 20149 Hamburg. Ticket Hotline Tel.: Tel.: 238 80 44 44 (Mo bis Do 9-18 Uhr, Fr 9-16 Uhr). U-Bahn: U1 Hallerstraße.
Die Anlage am Hamburger Rothenbaum zählt zu den ältesten Tennisanlagen überhaupt. Sie ist Austragungsort der jährlich stattfindenden Internationalen Tennismeisterschaften von Deutschland. Daneben werden international anerkannte Turniere ausgetragen.

Sylvesterallee 10, 22525 Hamburg. Ticket Hotline Tel.: 01803 20 60 60 (0,09 Euro/Min. S-Bahn: S21 Stellingen, dann Shuttle-Service.
In direkter Nähe der Imtech Arena ist eine der modernsten Multifunktionsarenen Europas entstanden. Zum permanenten Programm gehören Superstars der Pop- und Rockszene, Eishockey- und Handball Hometeams sowie großartige Opern- oder Musical-Inszenierungen. Mit einer maximalen Veranstaltungsfläche von 3.519 Quadratmetern ist die Color Line Arena auch für Ausstellungen und Messen geeignet.

Hinweise für behinderte Besucher
Barrierefreier Zugang.
Internet: www.o2world-hamburg.de.

Theater

Kirchenallee 39, 20099 Hamburg. Tel.: 24 87 10, Tickets, Tel.: 24 87 13, E-Mail: kartenservice@schauspielhaus.de. U-/S-Bahn: alle Linien Hauptbahnhof.
Das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg wurde 1900 mit einer Aufführung von Goethes "Iphigenie auf Tauris" eröffnet. Heute ist es das größte deutsche Staatstheater und bekannt für experimentierfreudige und internationale Theaterstücke.
Internet: www.schauspielhaus.de.

Alstertor 1, 20095 Hamburg. Tel.: 32 81 40, Tickets, Tel.: 32 81 44 44, E-Mail: info@thalia-theater.de. U-Bahn: U1, U2 Jungfernstieg; S-Bahn: S1, S3 Jungfernstieg.
Zeitgenössisches Theater im Wechsel mit Klassikern von Shakespeare bis Ibsen. Berühmt ist das Theater für Robert Wilsons bildgewaltige Rock-Musicals.
Internet: www.thalia-theater.de.

Museumstraße 17, 22765 Hamburg. Hotline Tickets, Tel.: 39 90 58 70, Fax Reservierung 39 10 99 85. Geöffnet: Tageskasse Mo bis Sa 10-18 Uhr. S-Bahn: S1, S2, S3, S11, S31 Altonaer Bahnhof.
Mit dem Angebot aus Klassik und Moderne, Unterhaltung und kritischen Zeitstücken sowie Literaturveranstaltungen und Kunstausstellungen bietet das Altonaer Theater ein breit gefächertes Programm an.
Internet: www.altonaer-theater.de.

Friedrich-Schütter-Platz 1, 22087 Hamburg. Info und Tickets, Tel.: 22 70 14 20, E-Mail: tickets@ernst-deutsch-theater.de. Geöffnet: Service Center Mo bis Sa 10-18.30 Uhr, So 14-18 Uhr. U-Bahn: U2 Mundsburg.
Auf dem Programm stehen Stücke moderner Autoren wie Peter Weiss, Rolf Hochhuth und Günter Grass, aber auch Klassiker des sozialen Dramas wie Georg Büchner, Gerhart Hauptmann und Bertolt Brecht. Viele Schauspielerinnen und Schauspieler begannen am Ernst Deutsch Theater ihre Karriere, aber auch bereits etablierte große Mimen waren und sind oft auf dieser Bühne zu sehen. Die lange Liste reicht von Ruth-Maria Kubitschek und Hanns Lothar über Will Quadflieg, Mario Adorf bis zu Jörg Pleva, Volker Lechtenbrink, Judy Winter und natürlich Ernst Deutsch.
Internet: www.ernst-deutsch-theater.de.

Hartungstraße 9-11, 20146 Hamburg. Tickets, Tel.: 0800 413 34 40 (Mo bis Sa 10-19 Uhr). U-Bahn: U1 Hallerstraße, S-Bahn: S11, S31, S21 Dammtor.
Die Hamburger Kammerspiele erhielten 1999 und 2002 den Pegasus Preis für Hamburger Privattheater. Das buntschrille Programm bietet Zeitstücke, Klassiker, Kabarett und Lesungen.
Internet: www.hamburger-kammerspiele.de.

Stresemannstraße 159a, 22769 Hamburg. Tel.: 43 16 50, Tickets, Tel.: 01805 44 44 (14 Cent/Min.). S-Bahn: S11, S21, S31 Holstenstraße.
Das Theater mit 2.000 Plätzen ist vor allem durch seine Musicalaufführungen weit über die Grenzen Hamburgs hinaus berühmt geworden. Die Sitzplätze im Innenraum sind wie in einem Amphitheater angeordnet und bieten von allen Plätzen einen uneingeschränkten Blick auf die Bühne.
Internet: www.neueflora.de.

Große Bleichen 23-25, 20354 Hamburg. Tel.: 350 80 30, Tickets, Tel.: 35 08 03 21, E-Mail: kasse@ohnsorg.de. Geöffnet: Theaterkasse Mo bis Sa 10-19 Uhr, Abendkasse 19-20 Uhr, So 14-18 Uhr, Abendkasse 18-19 Uhr. U-Bahn: U1, U2 Jungfernstieg; S-Bahn: S1, S3 Jungfernstieg.
Die einzige plattdeutsche Profibühne der Welt. Hier werden kraftvolle und bodenständige Volksstücke geboten. Zum Ensemble gehören Heidi Mahler, Uwe Friedrichsen und Wilfried Dziallas.
Internet: www.ohnsorg.de.

Spielbudenplatz 1, 20359 Hamburg. Tel.: 31 11 70, Tickets, Tel.: 01805 44 44 (14 Cent/Min.). U-Bahn: U3 St. Pauli; S-Bahn: S1, S3 Reeperbahn.
Seit über 150 Jahren ist das Operettenhaus direkt an der Reeperbahn eine attraktive Anlaufstelle für die Hamburger und ihre Gäste. 14 Jahre lang wurde hier Andrew Lloyd Webbers Erfolgs-Musical "Cats" aufgeführt.
Internet: www.stage-entertainment.de/theater-events/operettenhaus.html.

Zirkus/Varieté

Reeperbahn 147, 20359 Hamburg. Infos und Tickets, Tel.: 24 78 78 und 24 97 91. Geöffnet: Bistro ab 17 Uhr, Abendkasse ab 18 Uhr, Mai bis September ab 14 Uhr. U-Bahn: U3 St. Pauli; S-Bahn: S1, S3 Reeperbahn.
Internationale Travestie-Show der Spitzenklasse. In jeder Show wechseln sich Conferencen und Live-Gesang, internationale Star-Parodien, Comedy, Striptease und farbenprächtige Revuen in atemberaubendem Tempo ab. Während der laufenden Show kann a-la-Carte gespeist werden.
Internet: www.pulverfasscabaret.de.

Veranstaltungen

Festival

Jährlich im August.
Der weltweite Feiertag der Schwulen und Lesben wird in Hamburg unter anderem mit einem Straßenfest an den Landungsbrücken und einer großen Parade durch die Hamburger Innenstadt gefeiert.
Internet: www.hamburg-pride.de.

Jährlich im Juli.
Für zehn Tage verwandelt sich das Festival-Gelände zwischen Fleethof, Steigenberger, Bleichenfleet und Stadthausbrücke mit seinen abwechslungsreichen und renommierten Künstlern in einen Platz von internationalem Flair. Auf der Veranstaltungsfläche präsentiert sich eine internationale Künstlerszene, die mit ihren Performances und mobilen Aktionen das Publikum begeistert. Comedy, Luft-Artistik, Musik und internationales Straßentheater - Interessantes, Ungewöhnliches und Schräges erwartet die Besucher des Festivals. Freier Eintritt.
Internet: www.duckstein-festival.de.

Jährlich im September:
Rund um die Reeperbahn treten 150 Musik-Formationen auf rund 20 Bühnen auf - aufregende Newcomer und Etablierte. In kleinen intimen Clubs und auf dem Spielbudenplatz kann man den Bands so Nahe kommen wie sonst nirgends.
Internet: www.reeperbahnfestival.com.

Film/Kino

Jährlich im September/Okotber.
Neue europäische Filme sowie internationale unabhängige Produktionen werden in diversen Hamburger Filmtheatern gezeigt. Einen Schwerpunkt bildet das "Junge Kino".
Internet: www.filmfesthamburg.de.

Jährlich im Oktober.
Die Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg sind das älteste deutsche Filmfestival, das lesbische und schwule Filmkultur in einer Veranstaltung vereinigt. Sie ziehen einmal jährlich über 10.000 Besucher in mehrere Hamburger Kinos.
Internet: www.lsf-hamburg.de.

Klassisches Konzert

Jährlich im November.
Der Markt der Völker im Museum für Völkerkunde Hamburg bietet den Ausstellern ein Forum, traditionelles Handwerk und modernes Kunsthandwerk aus aller Welt zu präsentieren. Parallel zum Marktgeschehen finden dabei alljährlich Veranstaltungen, wie z.B. Vorträge, Filmvorführungen, Konzerte, Tanzverstanstaltungen, Theater etc. für Groß und Klein mit regionalem Schwerpunkt statt.

Jährlich im Dezember.
Auf dem Spielbudenplatz werden klassisches Weihnachtsambiente und St. Pauli typisches Entertainment zusammen geführt.

Jährlich im Dezember.
Großer Weihnachtsmarkt vor der prächtigen Kulisse des Hamburger Rathauses. Kunsthandwerk aus dem Erzgebirge, Holzschnitzer aus Tirol, Printenbäcker aus Aachen, Lebküchler aus Nürnberg, Keramik aus der Lausitz, Silberschmiede und viele andere Künstler und Kunstgewerbler laden zum Staunen, Mitmachen, Probieren und Genießen ein.

Jährlich im Dezember.
Der traditionelle Weihnachtsmarkt in der Altstadt rund um die St.-Petri-Kirche.

Jährlich im Dezember.
Kleiner Weihnachtsmarkt mit liebevoll dekorierten Ständen und vorweihnachtlichem Bühnenprogramm auf dem Gänsemarkt.

Revue/Varieté/Zirkus

Jährlich im März/April.
Der Marathon des Nordens mit rund 16.000 Läufern und Skatern führt durch Hamburg entlang Elbe und Alster. Start und Ziel: Hamburg-Messe.
Internet: www.marathon-hamburg.de.

Jährlich im Juli.
Der Klassiker am Rothenbaum gehört weltweit zu den Top-20 der Tennisturniere auf der ATP World Tour.
Internet: www.german-open-hamburg.de.

Jährlich im Mai.
Diese Veranstaltung auf dem Derby-Platz in Hamburg-Klein-Flottbeck gehört zu den bedeutendsten internationalen Turnieren. Hier versammeln sich die besten Springreiter der Welt. Viele große Namen, wie Carl Freiherr von Langen, Hans-Günter Winkler, Fritz Thiedemann, Alwin Schockemöhle, Ludger Beerbaum und gleich siebenmal Nelson Pessoa stehen auf der Siegerliste der letzten Jahrzehnte.
Internet: www.nfr-hamburg.de.

Jährlich im Juni/Juli.
Das bedeutendste Galoppsportereignis des Jahres findet auf der Horner Rennbahn statt. Über 900 Pferde und über 150.000 Zuschauer, darunter viel Prominenz, kommen zu den acht Renntagen.
Internet: www.derby-woche.de.

Jährlich im August/September.
Internationale Topstars des Radsports begeben sich auf den 243 Kilometer Kurs rund um die Hansestadt. Die Cyclassics gehören zu den zehn wichtigsten Eintagesrennen weltweit. Parallel zu den Profis gehen auch "Jedermann Fahrerinnen und Fahrer" an den Start. Die Hobbyradler können zwischen der 55 km-, 100 km- oder 155 km-Distanz wählen. Mit Rahmenprogramm.
Internet: www.vattenfall-cyclassics.de.

Jährlich im Juli.
Event für Top-Triathleten und Jedermann. Der Kurs führt um die Binnenalster: 1,5/0,5 Kilometer Schwimmen, 40/20 Kilometer Radfahren, 10/5 Kilometer Laufen.
Internet: www.hamburg-triathlon.org.

Umzug

Jährlich im Juni/Juli.
Der Hamburger Schlagermove ist eine Party der Superlative für Schlager-Fans. Nach dem großen Umzug feiern Tausende in Schlaghosen und in Karnevalsstimmung zu Schlagermusik auf dem Heiligengeistfeld.
Internet: www.schlagermove.de.

Jährlich im März/April, Juli/August und November/Dezember.
Das größte Volksfest des Nordens findet dreimal im Jahr auf dem Heiligengeistfeld statt. Bunte Buden, nostalgische Karussells und HighTech-Fahrgeschäfte sorgen für beste Unterhaltung und Nervenkitzel. Besondere Attraktionen sind die Großfeuerwerke, die an jedem DOM-Freitag abends um 22.30 Uhr über dem Heiligengeistfeld erstrahlen.
Internet: www.hamburger-dom.de.

Jährlich im Mai.
Mit Hunderten von Buden, einem Feuerwerk und attraktiven Darbietungen zu Land, zu Wasser und in der Luft feiert Hamburg seinen Hafengeburtstag. Die drei Tage-Party steigt auf der hochgelegenen Elb-Promenade am Hafenrand täglich von 10 bis 24 Uhr. Abschluss des rauschenden Festes ist die Auslauf-Parade am Sonntagnachmittag. In Kiellinie gleiten Windjammer, historische Lastensegler, Schoner, Kümos und Yachten feierlich elbabwärts, während die Mannschaften der Großsegler auf den Rahnen Spalier stehen.
Internet: www.hafengeburtstag.de.

Jährlich im April/Mai.
Von 18 Uhr bis 2 Uhr nachts und länger sind rund 40 Museen für Hamburgs Nachtschwärmer geöffnet. Ein buntes Programm voller Überraschungen und Interaktionen runden den Kulturgenuss ab.
Internet: www.langenachtdermuseen.hamburg.de.

Jährlich im Mai.
Das japanische Kirschblütenfest, ein Dank der japanischen Kaufmannschaft an Hamburg, ist seit 1968 fester Bestandteil im Kulturleben der Hansestadt. Neben einem Rahmenprogramm und kulinarischen Köstlichkeiten gibt es ein großes, beeindruckendes Feuerwerk an der Außenalster (ca. 22.30 Uhr).

Jährlich im Juni.
Das 14-tägige Stadtteilkulturfest in Ottensen und Altona bietet ein umfangreiches Programm. Dazu gehören die "Kunst Altonale" ( Schaufenster des Einzelhandels werden zu Ausstellungsflächen), die "Literatur Altonale" (Lesungen mit renommierten Autoren in Buchläden, in der Bücherhalle, in Museen und Theatern) und die "Altonale Spaßparade" (multikultureller Karneval mit einem großen Umzug mit internationalen Künstlergruppen). Höhepunkt der Altonale ist das 3-tägige Straßenfest mit Musik auf mehreren Bühnen, Kinder- und Jugendprogramm, Flohmarkt, Freilichtkino und vielem mehr.
Internet: www.altonale.de.

Klassenfahrt a&o Hostel in Deutschland und Europa
Klassenfahrt Meininger Hotels in Deutschland und Europa
Klassenfahrt Center Parcs in Deutschland, den Niederlanden und Europa
Klassenfahrt Musicals Stage Entertaiment und Tickets für Schulklassen
Klassenfahrt zum Weissenhäuser Strand



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