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Online-Reiseführer zur Klassenfahrt Amsterdam

Kurz das Wichtigste

Kurz das Wichtigste

Amsterdam, in der Provinz Noord-Holland gelegen, ist die Hauptstadt der Niederlande. Der Name der Stadt leitet sich von einem Damm auf dem Fluss Amstel ab, an dem gegen Ende des 12. Jahrhunderts eine kleine Siedlung entstand. Der populäre Spitzname "Mokum" stammtvom hebräischen Wort "Makom", was Ort oder Stadt bedeutet. Bereits im 13. Jahrhundert mit den Stadtrechten ausgestattet, musste Amsterdam auf insgesamt fünf Millionen Tannenstämmen gebaut werden, da das Siedlungsgebiet aus Moor- und Sumpfland bestand.

Auch wenn das Königshaus und der Regierungssitz sich heute in dem 50 Kilometer entfernten Den Haag befinden, ist Amsterdam die bedeutendste Stadt des Landes und zählt zu den wichtigsten Metropolen Europas. Mit den Börsen, Banken und Reedereien ist Amsterdam der Sitz holländischer Kapitalmacht. Dieser Reichtum bildete sich vor allem im 17. Jahrhundert, dem "Goldenen Jahrhundert", heraus, als sich die Stadt zu einem Mittelpunkt des Welthandels entwickelte und zu den reichsten Metropolen Europas gehörte. Die Kultur erblühte.

Das Nebeneinander von Vergangenem und Gegenwärtigem verleiht Amsterdam heute seinen charakteristischen Reiz und bietet eine Fülle an beeindruckenden Sehenswürdigkeiten wie unzählige jahrhundertealte Denkmäler, 7.000 Kaufmanns- und Lagerhäuser, rund 1.300 Brücken und 165 Grachten, die gern für eine Stadtbesichtigung genutzt werden. Unzählige Schätze werden in den bekannten Museen von Amsterdam ausgestellt und locken Kulturinteressierte aus aller Welt an. Die größte Altstadt Europas wurde mit ihren schönen Gebäuden in die Liste des Unesco-Weltkulturerbes aufgenommen. Die außergewöhnliche Mischung aus dörflichem Charme und Millionenmetropole macht Amsterdam zu einem Besuchermagneten. Die Stadt ist berühmt für ihre Toleranz und Offenheit - z.B. für die liberale Drogenpolitik mit den Coffeeshops sowie eine tolerante Einstellung zur Homosexualität.

Daneben ist auch das kulturelle Angebot beachtenswert. Etwa 40 Museen - darunter einige von Weltklasse - beherbergt die Stadt, und die jährlichen Kulturfestivals ziehen Tausende von Besuchern an. Der Museumsplein mit dem Van Gogh Museum, dem Rijksmuseum und dem Stedelijk Museum ist ein Anziehungspunkt für Kulturbegeisterte. Das abendliche Unterhaltungsprogramm sucht seinesgleichen, und die berühmte Kalverstraat, eine der ältesten Einkaufsstraßen, ist mit ihren zahlreichen eleganten Läden immer einen Bummel wert. Daneben bieten sich Ausflüge zur Miniaturstadt Madurodam, zum Frühlingspark Keukenhof oder zur Blumenauktion nach Aalsmeer an.

Amsterdam hat circa 750.000 Einwohner aus 175 unterschiedlichen Ländern. 37 Prozent der Bevölkerung gehören einer ethnischen Minderheit an.

Internet: www.iamsterdam.com und www.holland.com

Letzte Änderung: 24.02.2019

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Einreise, Ankunft und Verkehr

Einreise

Für Deutsche besteht keine Visumpflicht. Sie dürfen visumfrei für einen unbegrenzten Aufenthalt in die Niederlande einreisen. Notwendig ist der gültige Reisepass. Für einen Aufenthalt von bis zu drei Monaten ist auch der gültige Personalausweis ausreichend.



Fremdenverkehrsämter

Postfach 27 05 80, 50511 Köln, www.holland.com.
Prospekte, Videos und Informationen über die Niederlande. Das Büro richtet sich auch an Wirtschaftsunternehmen, die Seminare, Schulungen, Incentives oder individuelle Business-Veranstaltungen in den Niederlanden abhalten wollen.

Informationsmaterial zur Stadt, Hotelreservierungen (für die gesamten Niederlande), Buchungen von Touren und Ausflügen, Eintrittskarten, Fahrscheine, Geldwechsel, Tickets und Reiseführer, Telefonkarten usw.
Internet: www.iamsterdam.com.
Ein Besucherzentrum befindet sich gegenüber dem Hauptbahnhof, Stationsplein 10.

Besucheradresse: De Ruyterkade 5, 1013 Amsterdam, Internet: www.iamsterdam.com > ACB.
Hier sind Informationen und Beratungen über die Planung von Tagungen, Kongressen und Firmenveranstaltungen in Amsterdam möglich.

Spuistraat 44, 1012 Amsterdam, Internet: www.gaytic.nl.
Hier befindet sich das offizielle Tourismusbüro für Schwule. Die Einrichtung bietet Urlaubsinformationen speziell für schwule Besucher. In dem Zentrum gibt es eine Informationssäule, an der man Schwulen-Websites zu Amsterdam anklicken kann. Außerdem sind dort kostenlose Magazine, Stadtpläne und Folder mit Themen, die Homosexuelle interessieren, erhältlich.

Anreise

Die zentrale Lage von Amsterdam, mitten in Europa, hat die Stadt zu einem der bedeutendsten Knotenpunkte für den internationalen Reiseverkehr werden lassen.

Amsterdam besitzt ein weit verzweigtes und gut funktionierendes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln, die von den Verkehrsbetrieben Amsterdam (GVB) unterhalten werden: 16 Straßenbahnlinien (Tram), gut 40 Buslinien, fünf Fährverbindungen sowie vier Metro-/Schnellbahnlinien.

Für der Benutzung des gesamten öffentlichen Nahverkehrs (Zug, Straßenbahn, Bus und U-Bahn) ist die sogenannte OV-Chipkaart erhältlich. Sie ermöglicht die bargeldlose Nutzung der Verkehrsmittel (in der Handhabung vergleichbar mit einer Kreditkarte). Für Touristen empfiehlt sich die "anonyme" OV-Chipkaart. Die Chipkarte kann in Bahnhöfen, Kiosken und bei zahlreichen Supermärkten erworben werden.
Weitere Infos gibt es im Internet unter www.ov-chipkaart.nl.

Der Flughafen Schiphol wird von den wichtigsten deutschen Flughäfen aus mehrmals täglich angeflogen. Beispielsweise von Berlin nach Amsterdam beträgt die Flugzeit eine Stunde und 20 Minuten.

Mit der Bahn ist Amsterdam aus Deutschland ebenfalls bequem zu erreichen. Es gibt zahlreiche direkte Tages- und Nachtverbindungen. Mit dem ICE ab Frankfurt/Main über die Hochgeschwindigkeitsstrecke Köln-Rhein/Main erreicht man Amsterdam in etwa 1,5 Stunden.
Weitere Infos gibt es bei der Deutschen Bahn, Internet www.bahn.de.

Busverbindungen von deutschen Städten nach Amsterdam werden u.a. angeboten von:
- Deutsche Touring GmbH/Eurolines, Frankfurter Straße 10-14, 65760 Eschborn, Internet: www.eurolines.de.
- MeinFernbus GmbH (MFB), Karl-Liebknecht-Straße 29, 10178 Berlin, http://meinfernbus.de

Busse in Amsterdam nutzt man in der Regel für Fahrten in die angrenzenden Stadtteile wie Oost, Jodenbuurt oder die KNSM-Insel*. In der Innenstadt fahren Busse kaum. In den meisten Bussen werden die folgenden Stops angesagt und die Fahrer helfen gern weiter, wenn man unsicher ist, wo man aussteigen soll.
Von etwa 0.30 Uhr bis 7 Uhr früh unterhält die GVB mehrere Nachtbuslinien in Stadtgebiet.
Internet: http://en.gvb.nl

* KSNM-Insel ist eine von Menschenhand angelegte Insel im Stadtbezirk Amsterdam Oost im östlichen Hafengebiet. KNSM leitet sich ab von dem Namen der Reederei "Koninklijke Nederlandse Stoomboot-Maatschappij" , die einstmals hier ihren Standort hatte.

Den Transport zu Wasser ermöglicht neben den Fähren der "Canal Bus" mit seinen drei Linien, an dessen Haltestellen man so oft ein- und aussteigen kann, wie man möchte. Die Boote verkehren etwa alle 25 Minuten (im Winter alle 45 bis 90 Minuten) täglich von 10 bis etwa 18/19 Uhr. Erhältlich sind die Tickets bei den Canal Bus Shops im NZ Hollands Koffiehuis (gegenüber Hauptbahnhof) sowie bei den Touristeninformationen.
Internet: www.canal.nl.

Etwas Besonderes bietet die Reederei Lovers mit ihren Museums-Touren. Bei gutem Wetter wird das Bootsdach aufgeklappt. Die Anlegestelle liegt gegenüber vom Hauptbahnhof, an der Prins Hendrikkade.
Internet: www.lovers.nl.

Das Straßennetz der Niederlande ist gut ausgebaut und verbindet das Land mit allen großen transeuropäischen Straßen. Eine Fahrt mit dem Pkw von Frankfurt/Main nach Amsterdam dauert beispielsweise etwa vier Stunden. Autobahnanschlüsse: aus Norddeutschland E30 über Hannover und Enschede, aus Süddeutschland E35 über Essen und Utrecht oder E31 über Köln, Nijmegen und Rotterdam.
Die Anreise mit dem Kfz empfiehlt sich, wenn man von den Niederlanden mehr sehen möchte als nur Amsterdam. Um Amsterdam zu besichtigen, benötigt man kein Auto.

Autobesitzer sollten die zum Teil kostenlosen Park- und Ride-Plätze am Stadtrand benutzen, denn Parkplätze sind in Amsterdam eher begrenzt zu finden und dazu noch teuer. Die Parkgebühren sind je nach Gebiet unterschiedlich und auf den Parkautomaten aufgeführt. Außerhalb der angegebenen Tage und Zeiten parkt man kostenlos.
Daneben stehen in der Innenstadt rund einige Parkhäuser zur Verfügung. Viele Hotels in Amsterdam verkaufen ihren Gästen auch spezielle Touristenparkscheine.

Eine bequeme Parkmöglichkeit bietet die ArenA (Ajax Stadion) - als Transferium ausgeschildert - am südöstlichen Stadtrand, ein bewachtes Parkhaus das täglich 24 Stunden geöffnet hat. Von hier fährt die U-Bahn (Station Bijlmer) in 15 Minuten in die Innenstadt. In der Park-Tageskarte ist die kostenlose Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel eingeschlossen. Voraussetzung für die Vergünstigung ist, dass man die ÖPNV-Tickets sowohl bei der Hin- als auch bei der Rückfahrt abstempelt und diese mit dem Parkticket beim Bezahlen im Parkhaus vorweist.
Internet: www.transferiumparkeren.nl.

Andere P&R Parkplätze findet man u.a. am Olympisch Stadion etwas weiter westlich (Gürtel A10 Ausfahrt S108), im Nordwesten der Stadt unter dem Bahnhof Sloterdijk (Gürtel A10, Ausfahrt S114) und nordöstlich in Zeeburg beim Piet Hein Tunnel (Gürtel A10 Ausfahrt S114) oder am Bos en Lommerplein, die mit den Straßenbahnlinien 7 und 14 erreichbar ist.
Internet: www.naaramsterdam.nl oder www.stadstoezicht.amsterdam.nl.

Flughafen

Evert v/d Beekstraat 202, 1118 CP Schiphol, Internet: www.schiphol.nl.
Der Flughafen Schiphol liegt 15 Kilometer südwestlich von Amsterdam auf dem Gebiet der Gemeinde Haarlemmermeer. Mit drei Metern unter NN ist er der am tiefsten gelegene Flughafen weltweit. Der wichtigste Airport der Niederlande, der auch zu den größten Europas gehört, dient der nationalen niederländischen Fluggesellschaft KLM als Drehkreuz. Der Flughafen hat bereits mehrmals die Auszeichnung "bester Flughafen der Welt" erhalten.

Anbindung an die City:
ZUG:
Tagsüber alle fünf bis 15 Minuten, nachts alle 60 Minuten verkehrt vom Flughafen ein Zug ins Zentrum zum Hauptbahnhof. Fahrzeit etwa 20 Minuten. Der Bahnhof Schiphol liegt direkt unter dem Flughafengebäude. Zugfahrkarten sind an den gelben Ticketautomaten sowie am Fahrkartenschalter an der Schiphol Plaza erhältlich.
Internet: www.ns.nl.

BUS:
Vor der Schiphol Plaza fahren Busse in die City (Stadionplein, Museumplein, Leidseplein, Marnixstraat) ab: täglich zwischen etwa 5 Uhr und 24 Uhr. Nach Mitternacht übernehmen Nachtbusse N97 den Transport in die Stadt.
Internet: www.connexxion.nl.

Außerdem werden circa 100 große Hotels in und um Amsterdam zwischen 6 und 21 Uhr alle 20 Minuten vom Connexxion Airport Hotel Shuttle angefahren. Die Abfahrt erfolgt von Plattform A7 (vor der Ankunftshalle 2). Die Tickets erhält man am Connexxion-Schalter (Ankunftshalle 2) und in den angeschlossenen Hotels. Mindestens zwei Stunden vor Abreise sollte die Rückfahrt nach Schiphol reserviert werden.
Internet: www.airporthotelshuttle.nl.

TAXI:
Eine Taxifahrt ins Stadtzentrum dauert 20 bis 45 Minuten (im Berufsverkehr auch länger). Der "Schiphol Travel Taxi" bietet 24 Stunden am Tag Fahrten vom und zum Flughafen. Die Taxis sind im Voraus zu reservieren.
Internet: www.schipholtraveltaxi.nl.

Tipp:
Schiphol ist der erste Flughafen, in dem Passagiere ein Museum mit originalen Meisterwerken besuchen können. Im "Rijksmuseum Amsterdam Schiphol" kann man Kunst aus der Sammlung des Rijksmuseums Amsterdam bewundern. Regelmäßig wechselnde Ausstellungen verkürzen die Wartezeiten.
Jedoch derzeit wegen Renovierungsarbeiten bis voraussichtlich Mitte 2015 geschlossen!

Stationsplein, 1012 Amsterdam, Internet: www.ns.nl und www.9292ov.nl.
Der eindrucksvolle Hauptbahnhof von Amsterdam ist ein Mix aus später Gotik und früher Renaissance. Er liegt auf einer künstlichen Insel im IJ im Herzen der Innenstadt. Die Überdachung der Gleise ist circa 45 Meter breit und 23 Meter hoch. Beeindruckend ist der Wartesaal mit Jugendstil-Interieur.
Über 1.000 Züge aus den Niederlanden und dem übrigen Europa verkehren hier täglich, auch die Hochgeschwindigkeitszüge ICE und Thalys sowie der europäische Nachtreisezug CityNightLine. Die Centraal Station ist zudem Dreh- und Angelpunkt der öffentlichen Verkehrsmittel Tram, Bus und Metro. Direkt am Bahnhof können Fahrräder gemietet werden.

Öffentlicher Nahverkehr

An erster Stelle der öffentlichen Verkehrsmittel rangiert in Amsterdam die Tram. Die Züge sind zwar nicht so schnell wie die der Metro, in der Straßenbahn kann man aber mehr von der Stadt entdecken. Die meisten Linien beginnen am Hauptbahnhof; Betriebszeiten von etwa 6 Uhr bis 24 Uhr.

Die Amsterdamer Metro ist auf das Bedienen der Außenbezirke und Vororte ausgerichtet. Sie besteht aus vier Linien, eine fünfte, die den Norden an die Innenstadt anschließen soll, ist im Bau. Einen Streckenplan gibt es am Fahrkartenschalter in fast jeder Metrostation.
Internet: www.gvb.nl.

Günstige Tickets

Die "I amsterdam City Card", die für Besucher der Stadt eine Vielzahl von Vergünstigungen enthält, besteht aus einem Transport-Ticket und einer Chip-Karte für Besichtigungen.
Neben der kostenlosen Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel (außer Connexxion Bussen und NS Zügen) gewährt die "I amsterdam City Card" stark ermäßigten oder sogar kostenlosen Eintritt zu mehr als 25 Museen und Attraktionen sowie eine kostenlose Grachtenrundfahrt. In einigen Museen wird möglicherweise ein Zuschlag für Sonderausstellungen erhoben. Die "I amsterdam City Card" kann vor Ort beim VVV Amsterdam Tourist Office, im GVB Tickets & Info Büro am Stationsplein sowie in Museen und Hotels erworben oder vorab telefonisch bestellt werden.
Internet: www.iamsterdamcard.com.

Für Museumsliebhaber bietet sich die Jahreskarte "Museumkaart" an, die kostenlosen Zugang zu mehr als 400 Museen in den Niederlanden ermöglicht. Die Karte, die bei vielen Touristeninformationsbüros und Museen verkauft wird, ist ein Jahr gültig.
Internet: www.museumkaart.nl.

Hinweise zum Aufenthalt

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Amsterdam ist wegen seiner besonderen Weltoffenheit, Multikulturalität und Toleranz berühmt. Gewalttätige Kriminalität kommt im Allgemeinen nicht so oft vor. Die Stadt leidet aber von allen niederländischen Städten am meisten unter Ordnungswidrigkeiten und Delikten im Gefolge von Drogensucht. Mittlerweile gilt Amsterdam als die Hochburg der Taschendiebe, "Zakkenrollers" genannt. Besonders das Rotlichtviertel "Zeedijk", der "Bloemenmarkt", die Gegend um das Anne Frank Haus sowie die Einkaufsstraßen Dam und Damrak gelten als unsicherste Orte der Stadt. Die Tramlinien 1, 2 und 5 sind ebenfalls kritisch.

Um Langfingern erst gar keine Chance zu geben, sollte man seine Wertsachen gut im Auge behalten, am besten im Hotelsafe einschließen, Taschen nicht unbeaufsichtigt lassen und Menschenmassen möglichst ganz umgehen.
Außerdem sollten in den Abendstunden (bei Einbruch der Dunkelheit) unbedingt die kleinen abgelegenen Gassen gemieden werden. Vor allem die Warmoestraat und die Gassen ringsherum gelten in der Nacht als gefährliches Pflaster.

Da auch Autoknacker sehr aktiv sind, ist es ratsam sein Fahrzeug abends in einer beleuchteten, belebten Straße abzustellen und die Wertsachen aus dem Auto zu nehmen - vor allem, wenn der Wagen ein ausländisches Nummernschild trägt. Falls ein Dieb doch erfolgreich zugeschlagen hat, unbedingt aus versicherungstechnischen Gründen bei der Polizei melden!

Geld

Währungseinheit ist der Euro. Ein Euro = 100 Cents.

Niederländische Euromünzen - nationale Rückseite
Die Niederländer haben sich für das Bildnis ihrer Königin Beatrix auf den Münzen entschieden. Seit der Abdankung von Königin Beatrix im Jahr 2013 ist auf den neuen Münzen das Profil von König Willem-Alexander abgebildet.

Internationale Kreditkarten werden von größeren Hotels, zahlreichen Autovermietern, Tankstellen und vielen Geschäften akzeptiert.

Geldautomaten sind reichlich vorhanden und für die Girocard (mit Maestro- oder V-Pay-Logo) wie auch Kreditkarten geeignet.

Mo bis Fr 9-16/17 Uhr, manche Banken sind auch an verkaufsoffenen Abenden und an Samstagen geöffnet.

Kommunikation

Die internationale Vorwahl für die Niederlande ist die +31 (aus Deutschland: 0031). Die nationale Vorwahl für Amsterdam ist die 020, aus Deutschland entfällt die führende Null. Innerhalb der Niederlande muss die komplette Ortsvorwahl gewählt werden, innerhalb des Ortes reicht die Nummer des Teilnehmers. Von den Niederlanden nach Deutschland wählt man 0049, die Ortsnetzkennzahl (ohne Null) und dann die Teilnehmernummer.

In öffentlichen Telefonzellen kann man mit Münzen und Telefonkarten telefonieren, wobei die Münztelefone immer mehr zugunsten von solchen mit Telefonkarte verschwinden. Die Telefonkarten sind bei Postämtern, Kiosken, in Hotels und Tourismus Büros erhältlich. Telefonieren vom Hotel ist grundsätzlich immer möglich. Jedes Hotel hat dabei seine eigene Rate, nach der man sich, um Überraschungen zu vermeiden, besser vorher erkundigen sollte.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern aus den Niederlanden von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Die Schalterstunden der meisten Postämter lauten: Montag bis Freitag 9-17 Uhr. Das Hauptpostamt in Amsterdam befindet sich am Singel 250/Ecke Radhuisstraat, in der Nähe des Königlichen Palastes. Geöffnet: Mo bis Fr 7.30-18.30 Uhr, Sa 7.30-17 Uhr.

Die holländischen Briefkästen sind rot oder orange. Der rechte Einwurfschlitz ist für die Post innerhalb Amsterdams, der linke für Briefe und Karten in den Rest der Welt (holländisch: overige postcodes).
Internet: www.postkantoor.nl.

E-Mails können in den überall in der Stadt zu findenden Internet-Cafés gesendet oder empfangen werden. In vielen Hotels und Restaurants stehen (schurlose) Internetzugänge zur Verfügung. Bei manchen ist dies kostenlos, andere verlangen eine Gebühr.

Notdienste

Notrufnummer (Polizei, Feuerwehr und Ambulanz), Tel. 112

Polizei: Tel. 0900 88 44 (wenn es sich nicht um einen Notfall handelt)

Medizinische Notdienste:
- Ärztlicher Dienst (rund um die Uhr erreichbar), Tel. 088 00 30 600
- Centrale Doktersdienst Amsterdam, Tel. 035 692 82 22
Rund um die Uhr besetzte Notfallbereitschaft, die an den nächsten Arzt, einen Zahnarzt oder eine Apotheke verweist.
Internet: www.doktersdienst.info
- Onze Lieve Vrouwe Gasthuis (OLVG), Oosterpark 9, 1091 Amsterdam. Tel. 599 91 11
Städtisches Krankenhaus mit Erste-Hilfe-Station.
Internet: www.olvg.nl

Probleme mit Kraftfahrzeugen:
- NWB Autokeuringen - Niederländischer Automobilclub, Pannenhilfe, Tel. 088 269 22 22
- Straßenwacht, Tel. 088 269 28 88.
- ADAC-Notruf - Auslandsnotruf, Tel. 0049 89 22 22 22

Sperr-Notruf: Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.
Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.

Was die behindertengerechte Ausstattung öffentlicher Gebäude betrifft, nehmen die Niederlande eine weltweit führende Position ein. Das Gleiche gilt für öffentliche Verkehrsmittel, Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Hotels. Allerdings können die gepflasterten, oft unebenen Straßen, schmalen Gassen und Brücken sowie die engen Türen der alten Kanalhäuser in Amsterdam für Rollstuhlfahrer problematisch sein. Die vielen abgestellten Fahrräder auf den Gehwegen und am Straßenrad erschweren das Vorankommen zusätzlich.

FLUG: Der Amsterdamer Flughafen Schiphol ist behindertengerecht ausgestattet. Genaue Informationen findet man auf den Internetseiten des Flughafens unter www.schiphol.nl.

BAHN:
Niederländische Bahnhöfe und Züge sind für Behinderte gut zugänglich. Um einen optimalen Service zu erhalten, sollte man sich 24 Stunden vor Reiseantritt telefonisch mit den Niederländischen Eisenbahnen (NS Bureau Assistentieverlening Gehandicapten) in Verbindung setzen.
Internet: www.ns.nl.

STRASSENBAHN: Alle Trams verfügen über Niederflurtüren. Alte Trams, die noch ab und zu eingesetzt werden, sind nicht rollstuhlgängig.

BUS: Die Busse im Amsterdamer Stadtverkehr sind für Rollstuhlfahrer zugänglich.

METRO: Das Metrosystem ist mit dem Rollstuhl zugänglich.

Vereniging Gehandicaptenzorg Nederland (VGN)
Informationen für Behinderte, die in die Niederlande reisen möchten.
Internet: www.vgn.org.

Fundbüros

Städtische Verkehrsbetriebe (GVB) - Metro, Tram und Bus
Remise Lekstraat, Kromme Mijdrechtstraat 25, Amsterdam.
Internet: www.gvb.nl > "Verloren voorwerpen"

Gevonden Voorwerpen Bureau - Fundbüro der Polizei
Korte Leidsedwarsstraat 52, 1017 RC Amsterdam

Lokale Zeit

MEZ. Da es auch in den Niederlanden die europäische Sommerzeit gibt, besteht kein Zeitunterschied zu Deutschland.

Feiertage

1. Januar (Neujahr)
17. April (Ostermontag)
27. April (Nationalfeiertag; Geburtstag des Königs)
5. Mai (Tag der Befreiung 1944; an diesem Tag wird landesweit jedes Jahr gefeiert; als gesetzlicher Feiertag wird er jedoch nur alle fünf Jahre begangen; ... 2015 - 2020 - 2025...)
25. Mai (Christi Himmelfahrt)
5. Juni (Pfingstmontag)
25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Strom

220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.

Trinkgeld

Die Abrechnung enthält den Endbetrag mit Bedienungsgeld und Mehrwertsteuer. Für guten Service ist ein Trinkgeld von rund zehn Prozent angemessen. Taxifahrer erhalten ebenfalls ein Trinkgeld von zehn Prozent.

Gesellschaftliche Verhaltensformen

Deutsche werden in den Niederlanden besonders kritisch beobachtet, daher ist es von Vorteil einige Dinge zu beachten:

Bei Gesprächen sollte man seinen Gesprächspartner zuerst fragen, ob er Deutsch oder Englisch versteht. Einige Niederländer haben ein "gestörtes" Verhältnis zu deutschen Gästen. Daher kommt es gut an, wenn man nicht als selbstverständlich voraussetzt, dass man die "Weltsprache" Deutsch in den Niederlanden versteht. Außerdem stimmt die in Deutschland verbreitete Meinung nicht, dass alle Niederländer Deutsch sprechen.

Wenn man von einem Niederländer nach Hause eingeladen wird, so gehört es sich, ein kleines Geschenk mitzubringen, beispielsweise Blumen oder eine Flasche Wein. Man sollte nicht zu früh kommen. Als höflich gilt, fünf bis zehn Minuten zu spät zu sein. Im Geschäftsleben erscheint man jedoch auf die Minute pünktlich.

In Gesprächen sollten folgende Themen vermieden werden, da sie die Privatsphäre berühren: das Einkommen, der finanzielle Status, über sich selbst zu erzählen und der Zweite Weltkrieg.

In vielen Bäckereien und Metzgereien heißt es "einer nach dem anderen". Man zieht eine Nummer und wartet, bis man an der Reihe ist, sonst wird man von der Verkäuferin im schlimmsten Fall einfach übersehen.

In Kneipen wird man in der Regel nicht am Tisch bedient. Der Gast geht selbst zur Theke, um sein Bier zu bestellen.

Bei Tisch wird wenig geredet.

Ein Fauxpas ist es, die Niederlande als Holland zu bezeichnen. Letzteres ist lediglich eine Provinz des Landes.

In öffentlichen Verkehrsmitteln, öffentlichen Gebäuden, Firmen, Hotels, Cafés, Restaurants und Gaststätten ist es verboten, zu rauchen. Ausgenommen davon sind speziell eingerichtete Raucherräume in den gastronomischen Einrichtungen.

Beste Reisezeit und Klima

Beste Reisezeit

Amsterdam hat zu jeder Jahreszeit etwas Schönes zu bieten. Das Frühjahr lockt mit der Tulpenblüte, der Sommer bietet angenehme Temperaturen und der Winter zugefrorene Grachten zum Eislaufen. Kulturveranstaltungen gibt es das ganze Jahr hindurch.

Touristische Informationen

Die Stadt kennen lernen

Die vielen Gesichter Amsterdams lassen sich am besten bei einem Spaziergang entdecken. Da Amsterdam kompakt und besucherfreundlich ist, ist man in 45 Minuten vom Zentralbahnhof bis zum Rijksmuseum auf der anderen Seite der Stadt gelaufen. Ein Rundgang kann schnell zu einer kleinen Weltreise werden, denn in Amsterdam kommen Menschen aller Kulturen und Konfessionen zusammen.

Für die Besichtigung auf eigene Faust steht der City Navigator zur Verfügung. Dieser GPS-gesteuerte Apparat im Handyformat gibt auf Knopfdruck Informationen zum Standort und zu den Attraktionen in der Umgebung. Vorprogrammierte Routen, wie beispielsweise "Auf den Spuren Rembrandts" führen die Besucher durch Amsterdam. Der City Navigator kann in Hotels ausgeliehen werden. Internet: www.citynavigators.com.

Weitere Entdeckungs-Möglichkeiten bieten die Sightseeing-Busse, eine Bootsfahrt durch die Kanäle Amsterdams sowie eine Fahrt mit der Straßenbahnlinie 20, die auch als Circle-Tram bekannt ist. Sie passiert fast alle Sehenswürdigkeiten der holländischen Hauptstadt. Start- und Endpunkt ist der Hauptbahnhof.

Wer sich wie ein echter Einheimischer fortbewegen möchte, schwingt sich aufs Rad! Anders als in Deutschland ist Amsterdam komplett auf Fahrradfahrer ausgerichtet und es gibt überall Extraspuren für Radfahrer. Das Bike sollte allerdings immer gut abgeschlossen werden, denn es werden viele Räder geklaut. Mieten kann man sich ein Rad beispielsweise bei Mac Bike (siehe Stadtbesichtigungen).

Stadtbesichtigungen

Prins Hendrikkade 25-27, 1012 Amsterdam, Internet: www.lovers.nl.
Die Reederei Lovers bietet seit über 50 Jahren Grachtenrundfahrten am Tag oder Abend an. Dabei erhält man einen unvergesslichen Eindruck über das aus dem 17. Jahrhundert stammende Kanalsystem und die prächtigen Grachtenhäuser aus dem Goldenen Zeitalter. Die Rundfahrten finden täglich in regelmäßigen Abständen statt.

Damrak 26, 1012 Amsterdam, Internet: www.lindbergh.nl.
Stadtrundfahrten in Amsterdam mit dem Bus und Ausflüge in die Umgebung.

Nieuwezijdse Kolk 29, 1012 Amsterdam, Internet: www.yellowbike.nl.
Seit vielen Jahren organisiert Yellow Bike Fahrradtouren in und um Amsterdam. Die Touren führen auf Hollandrädern zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, aber auch zu weniger bekannten Orten. Ein erfahrener Führer versorgt die Teilnehmer mit interessantem Hintergrundwissen. Eine Reservierung ist notwendig. Dauer: 3 Stunden inkl. 20 Minuten Pause. Treffpunkt: Nieuwezids Kolk 29, ungefähr fünf Minuten vom Hauptbahnhof entfernt.

Nieuwe Uilenburgerstraat 114, 1011 Amsterdam, Internet: www.macbike.nl.
Der größte Fahrradverleih in Amsterdam. Bei Anmietung eines Rades erhält man eine Tourenkarten für Tagesausflüge mit praktischen und detaillierten Informationen und Tipps für unterwegs.
Mietstationen gibt u.a.:
- Centraal Station East, Stationsplein 12
- Leidseplein, Weteringsschans 2
- Centraal Station West, Stationsplein 33

Weteringschans 26-1 hoog, 1017 Amsterdam, Internet: www.canal.nl.
Die romantischen Wasserwege Amsterdams lassen sich mit dem Canal Hopper von März bis November auf eine neue Art entdecken: Die elektrischen, umweltfreundlichen offenen Boote, die maximal bis zu zwölf Personen transportieren können, fahren auf zwei Routen mit beliebigen Zwischenstopps. Mit dem Canal Hopper sind unter anderem auch der bekannte Dappermarkt, das stimmungsvolle Einkaufsgebiet "Negen Straatjes" und der Westerpark zu erreichen. Die Canal Hopper können auch gemietet werden.

Sehenswürdigkeiten

Jan Luijkenstraat 1, 1071 Amsterdam, Internet: www.rijksmuseum.nl. Tram 2, 5 bis Hobbemastraat; Tram 12 bis Concertgebouw.
In einem der schönsten Bauwerke des Architekten Pierre Cuypers ist das bedeutendste Museum der Niederlande untergebracht. In seinen weit verzweigten Räumen beherbergt es unvergleichliche Werke niederländischer Meister. Die Werke datieren aus dem späten Mittelalter bis in die Neuzeit. Publikumsmagnet ist die Gemäldesammlung aus dem Goldenen Jahrhundert mit Gemälden von Rembrandt, Vermeer, Frans Hals und Jan Steen. Absolutes Highlight ist dabei Rembrandts "Nachtwache" von 1642. Des Weiteren sind Hunderttausende von Kunst- und Alltagsobjekte wie Skulpturen, Porzellane, Silberarbeiten, Delfter Wandteppiche und Möbel zu bewundern.

Museumplein 10, 1071 Amsterdam, Internet: www.stedelijk.nl. Tram 2 Nieuw Sloten, Tram 5 Amstelveen Binnenhof, Halt am Van Baerlestraat, Bus 170 direction Uithoorn, Halt am Amstelplein, Bus 172 Kudelstaart, Halt am Hobbemastraat oder Museumplein.
Das Stedelijk Museum ist das größte Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in den Niederlanden. Bekannt ist der Kunsttempel wegen seiner besonderen Ausstellungen, die weithin von sich reden machen: ob große Retrospektiven moderner Meister oder kleinere Präsentationen von noch jungen Künstlern. Vor allem die Entwicklungen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stehen in diesen Ausstellungen im Mittelpunkt. Die ständige Sammlung umfasst Meisterwerke der klassischen Moderne von Cézanne, Chagall, Degas, Picasso, Gauguin und Kokoschka, aber auch von Künstlergruppen wie De Stijl und CoBrA.

Museumplein, Eingang: Paulus Potterstraat 7, 1071 Amsterdam, Internet: www.vangoghmuseum.nl. Tram 2, 3, 5 bis Van Baerlestraat.
Nirgendwo sonst auf der Welt sind so viele Werke des niederländischen Malers Vincent van Gogh unter einem Dach zu sehen wie im Van-Gogh-Museum. Die Sammlung beinhaltet über 200 Gemälde und weitere 500 Aquarelle und Zeichnungen aus allen verschiedenen Schaffensperioden des Künstlers sowie seine Kollektion japanischer Drucke. Zu den ausgestellten Hauptwerken gehören "Die Kartoffelesser", "Das Schlafzimmer in Arles", "Kornfeld mit Krähen" und eine Version der "Sonnenblumen". Hinzu kommen zahlreiche Originalbriefe aus dem Schriftwechsel mit seinem Bruder Theo. Daneben besitzt das Museum auch Werke berühmter Zeitgenossen - zum Beispiel von Gauguin, Toulouse-Lautrec, Pissarro und Monet - die seinerzeit sehr viel berühmter waren als Van Gogh.

Tipp: Der beste Zeitpunkt für einen Museumsbesuch ist der Montagmorgen, dann sind die Schlangen von Besuchern nicht allzu lang.
Das Museum hat ein großes Angebot für Kinder, das von der Veranstaltung von Kindergeburtstagen bis hin zu Workshops und Schnitzeljagden reicht.

Prinsengracht 267, 1016 Amsterdam, Internet: www.annefrank.org. Tram 13, 17 bis Westermarkt.
Im Hinterhaus des stattlichen Kaufmannshauses versteckten sich das jüdische Mädchen Anne Frank, ihre Familie und einige Freunde während des Zweiten Weltkrieges vor den Nationalsozialisten. Hier schrieb Anne ihr berühmtes Tagesbuch, bis die Familie im August 1944 verraten und von den Nationalsozialisten verhaftet wurde. Bis auf den Vater Otto starben alle Familienmitglieder im KZ.
Seit 1960 ist in dem im Originalzustand erhaltenen Gebäude ein Museum untergebracht. Zitate aus dem Tagebuch, Filmszenen und persönliche Dinge der untergetauchten Bewohner und ihrer Helfer - zum Beispiel Annes Sammlung von Fotos berühmter Filmstars - illustrieren das Schicksal der acht Menschen, die sich hier versteckt hielten. Neben dem bedrückend engen Versteck vermitteln verschiedene Ausstellungen ein Bild des Krieges und der Judenverfolgung. Im Neubau neben dem historischen Gebäude befinden sich ein Dokumentationszentrum, eine Cafeteria und ein Museumsshop.

Tipp: Im Sommer und in der Hauptferienzeit bilden sich am Einlass lange Warteschlangen. Deshalb ist es ratsam, das Museum früh morgens zu besuchen. Auch Online-Buchungen sind möglich.

Jodenbreestraat 4, 1011 Amsterdam, Internet: www.rembrandthuis.nl. Tram 9, 14 bis Waterlooplein; Metro: Hoogstraat.
Das komplett restaurierte Wohnhaus des berühmten Malers Rembrandt van Rijn (1606-1669) im alten Judenviertel von Amsterdam ist nahezu im Originalstil wieder eröffnet worden. Zentrum des Museums ist die "Kunstkammer", in der erstmals Teile der privaten Kunst- und Kuriositätensammlung des wichtigsten holländischen Maler des "Goldenen Zeitalters" zu sehen sind. Die Zimmer sind mit Möbeln der damaligen Zeit eingerichtet, so dass die Besucher einen Eindruck bekommen, wie Rembrandt damals gelebt haben muss. Die früher in dem Haus gezeigte umfassende Kollektion von 250 Kupferstichen und Selbstportraits des Künstlers sind jetzt in einem angrenzenden Neubau ausgestellt.

Nieuwe Amstelstraat 1, 1011 Amsterdam, Internet: www.jhm.nl. Tram 9, 14 bis Waterlooplein; Metro: Waterlooplein.
Vier restaurierte Synagogen im Herzen des ehemaligen jüdischen Viertels von Amsterdam bilden das Jüdische Historische Museum. Im Mittelpunkt stehen die bewegte Geschichte der Juden in den Niederlanden und ihre vielseitige Kultur. Im neuen Kindermuseum des JHM wohnt die jüdische Familie Hollander, die bei sich zu Hause jeden herzlich willkommen heißt, um die Bedeutung jüdischer Tradition selbst zu erfahren. Im Café des Museums wird koscheres Essen serviert.

Nieuwezijds Voorburgwal 357/Kalverstraat 92, 1012 Amsterdam, Internet: www.amsterdammuseum.nl. Tram 1, 2, 5 bis Spui, Tram 4, 9, 14, 16, 24, 25 bis Rokin.
In den Räumen und Innenhöfen eines ehemaligen Bürgerwaisenhauses präsentiert sich das Amsterdam Museum. Dokumentiert wird hier äußerst lebendig die Stadtgeschichte der niederländischen Hauptstadt von den ersten Siedlungsformen über das Goldene Zeitalter bis hin zur Studentenbewegung und dem freien Leben der 1968er in Amsterdam. Zu den zahlreichen Exponaten gehören Waffen, Gebrauchgegenstände, Möbel und Gemälde, unter denen insbesondere Rembrandts "Anatomie des Dr. Deyman" beachtenswert ist. Neben der äußert kreativ aufbereiteten stadtgeschichtlichen Dauerausstellung zeigt das Museum in einem Nebentrakt die Schützengalerie, riesige Gruppenporträts wohlhabender Amsterdamer Kaufleute aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

Sehenswerte Gebäude

Dam 1, 1012 Amsterdam, Internet: www.koninklijkhuis.nl, www.paleisamsterdam.nl. Tram 4, 9, 16, 24, 25 bis Dam.
Das zwischen 1648 und 1665 von Jacob van Campen auf rund 14.000 Eichenpfählen errichtete Gebäude diente zunächst als Rathaus der Stadt. Mit der Ankunft von Napoleons Bruder Louis Bonaparte im Jahr 1808 wurde das Rathaus zur königlichen Unterkunft. Die prachtvollen Innenräume, allen voran der große Bürgersaal, sowie die großartigen Kunstwerke, die Sammlung von Empiremöbeln, Uhren und Kronleuchtern erinnern noch heute an diese Zeit.
Gegenwärtig nutzt König Willem-Alexander den Prachtbau als Residenz, wenn er sich in Amsterdam aufhält, und für offizielle Empfänge. Wenn der König oder die Mitglieder des Königshauses nicht im Palast anwesend sind, ist er für Besucher geöffnet. Die Stiftung Königlicher Palast Amsterdam organisiert jährlich in den Sommermonaten traditionell eine Ausstellung zu einem historischen oder kunsthistorischen Aspekt des Gebäudes.

Damrak 243, 1012 Amsterdam, Internet: www.beursvanberlage.nl. Tram: 4, 9, 16, 24, 25 bis Dam.
Das markante Börsengebäude wurde von Hendrik Petrus Berlage (1856-1934), dem Vater der Amsterdamer Schule, entworfen und auf einem trockengelegten Teil der Amstel errichtet. Für die Ausstattung des Gesamtkunstwerks zog Berlage führende Künstler des Jugendstils (Joseph Mendes da Costa, Lambertus Zijl, R. N. Roland Holst, A. J. Derkinderen, Jan Toorop) hinzu. Ursprünglich beherbergte der Bau vier Börsen: Waren-, Korn-, Schiffer- und Wertpapierbörse. Der imposante Saal der Warenbörse mit seinem großen Glasdach, den gekrümmten Eisenträgern und zwei Galerien dient heute als Ausstellungsraum und Konzertsaal (nur bei Ausstellungen und Veranstaltungen zugänglich). In der ehemaligen Börsenvorhalle bietet das Café in Jugendstil-Umgebung Entspannung pur.

Prins Hendrikkade 600, 1011 Amsterdam, Internet: www.arcam.nl. Bus 22 bis Kadijksplein.
Das aufregende Gebäude am Oosterdok ist ein Anziehungspunkt für Freunde zeitgenössischer Baukunst. Im großzügigen Inneren des mit einer organischen Haut aus Glas, Zink und Aluminium umhüllten Pavillons von René van Zuuk werden Wechselausstellungen zu neuer Architektur in Amsterdam gezeigt. Dabei haben Besucher eine freie Aussicht auf das Hafenbecken des Osterdoks mit dem Wissenschafts- und Technikmuseum "Nemo". Am Informationspunkt des Arcam erhalten Besucher sowohl allgemeine Informationen als auch Tipps für Routen zu interessanten Gebäuden und Orten der Stadt.

Monumente

Kerkstraat/Nieuwe Kerkstraat, 1017 Amsterdam. Tram 16, 24, 25 bis Keizersgracht.
Südlich der Blauwburg gehört die alte Zugbrücke über die Amstel zu den bekannten Postkartenmotiven Amsterdams. Sie wird nur von Fahrradfahrern und Fußgängern benutzt und mehrmals am Tag geöffnet, um Schiffe passieren zu lassen; Rundfahrtboote können auch unter der geschlossenen Brücke hindurchfahren. Einen besonders schönen Anblick hat man am Abend, wenn die Magere Brug von Lichtergirlanden erhellt wird.

Plätze und Stadtviertel

Begijnensteeg (Eingang Spui oder Gedempte Begijnensloot), 1012 Amsterdam, Internet: www.begijnhofamsterdam.nl. Tram 1, 2, 5 bis Spui.
Eine Oase der Ruhe inmitten der belebten Innenstadt stellt der Begijnhof dar, der im 14. Jahrhundert als Stift der Beginen errichtet wurde. Beginen waren fromme, ledige oder verwitwete Frauen, die unter beinahe klosterähnlichen Bedingungen lebten und sich vornehmlich der Armen- und Krankenpflege widmeten. Heutzutage ist der idyllische Wohnhof kein Zufluchtsort der Beginen mehr, die letzte dieser Schwesternschaft starb 1971. Vielmehr dienen die jahrhundertealten, unter Denkmalschutz stehenden Giebelhäuser mit den winzigen Vorgärten als Ruhesitz für ältere Damen, die die traditionelle Stille des Innenhofes bewahren und erhalten. Gleich am Eingang zum Begijnhof (Nummer 34) steht das Houtenhuis von 1470, das älteste noch erhaltene Wohnhaus von Amsterdam.

Internet: www.oostelijkhavengebied.nl. Tram 26 bis Rietlandpark.
Das Oostelijk Havengebied, zwischen dem Hauptbahnhof und dem Zeeburgereiland, hat sich in den letzten Jahren zu dem Paradebeispiel der neuen Amsterdamer Architektur entwickelt. Aus einem der abgelegensten Gebiete ist eine äußerst begehrte Wohngegend geworden. Auf der Halbinsel Java-, KNSM- und Borneoeiland sowie Sporenburg entstanden bemerkenswerte Wohnkomplexe wie Piraeus, Hoop, Liefde en Fortuin und De Walvis, die die Handschrift nationaler und internationaler Stararchitekten tragen.
Ebenso augenfällig ist die Architektur der modernen Grachtenhäuser auf dem Javaeiland und Borneoeiland. An der Oostelijke Handelskade 34 befindet sich das Designhotel Lloyd, das in sich ein einzigartiges Erlebnis darstellt. Bekannte holländische Architekten, Designer und Künstler haben das auf das Jahr 1921 datierte Bauwerk in ein Hotel verwandelt. Nicht ohne Grund ist das ganze Quartier mittlerweile ein Zentrum für Leute, die sich für Architektur, Shopping, Kulturangebote und gepflegtes Essen begeistern. Marinas, Veranstaltungshallen, Markenläden, Restaurants und Nachtclubs locken.

Internet: www.jordaaninfo.nl. Tram 13, 14, 17 bis Rozengracht; Opstapper-Bus.
Das Jordaan-Viertel liegt westlich der Centraal Station und wird von vier bekannten Grachten gesäumt: der Prinsengracht, der Rozengracht, der Lijnbaansgracht und der Brouwersgracht. Der Jordaan entstand um 1600 als Wohnviertel der Arbeiterklasse und war bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts ein verkommenes Elendsviertel. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg nahm man sich des Viertels an und die alten Häuser wurden saniert und unter Denkmalschutz gestellt. In den 1960er Jahren zog es dann die Künstler- und Avantgardszene in die kleinen Arbeiterhäuschen. Mittlerweile pulsiert das Leben des 21. Jahrhunderts in den schmalen Gassen und Straßen - mit schicken Restaurants, Szene-Kneipen, originellen Cafés und schrägen Läden. Einmal im Jahr, im September, findet das Jordaan Festival statt, ein Volksfest mit Tanz und Musik.

Tram 4, 9, 16, 24, 25 bis Dam.
Als Damm bildete der Platz einst das Herz des Hafens und schied das äußere vom inneren Hafenbecken. Hier mündete die Amstel in die Zuidersee und an der Südseite entstand vermutlich die erste Siedlung, die sich beidseitig der Mündung ausbreitete. Von beiden Häfen sind nur noch kleine Teile zwischen der Beurs von Berlage und dem Hauptbahnhof bzw. am Muntplein erhalten, doch sind sie als Achse der Stadt noch deutlich am Stadtplan ablesbar. Im Laufe der Zeit veränderte sich der Platz vielfach, insbesondere, als das große Rathaus nach Plänen Jacob van Campens ab 1648 angelegt wurde.
Heute ist der belebte Dam zentraler Treffpunkt für Einheimische und Touristen sowie Bühne für Straßenmusikanten. Die beiden großen Fußgängerzonen, die Kalverstraat und der Nieuwendijk, laufen am Dam zusammen und die Straßen die zur Altstadt führen fangen hier an. Im Osten des Platzes steht der 22 Meter hohe Obelisk des Nationaldenkmals, der nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet wurde, um der holländischen Opfer zu gedenken.

Tram 1, 2, 5 bis Leidseplein.
Der Leidseplein ist in Amsterdam ein genauso wichtiges Zentrum wie der Damplatz. Er liegt an einem der schönsten Grachtenabschnitte überhaupt und ist ein wichtiger Knotenpunkt für die abendliche Unterhaltung. Rund um die Uhr ist der Leidseplein voll mit Pantomimen, Jongleuren, Musikern und extravaganten Shows wie Feuerschlucker und lebende Statuen. In den umliegenden Straßen findet man unzählige Clubs, Diskotheken, Kinos, Theater und Restaurants.
Seine Rolle als Verkehrsknotenpunkt hat der Leidseplein möglicherweise aus der Zeit, als hier eines der Stadttore stand, an dem die Reisenden ihre Karren und Pferdegespanne stehen ließen und gegen eine geringe Gebühr Eintritt zur Stadt erhielten.

Tram 4, 9, 14 bis Rembrandtplein.
Der Rembrandtplatz bildet zusammen mit dem Leidseplein eine wichtige Adresse für Nachtschwärmer. Aber auch tagsüber ist er das Ziel Tausender Touristen. In der Mitte des Platzes steht die Statue des berühmten niederländischen Malers Rembrandt van Rijn, der in Amsterdam lebte und starb. Am Rembrandtplein selbst und an dem angrenzenden Thorbeckeplein findet man viele "Braune Cafés", für die Amsterdam bekannt ist.

Tram 4, 9, 16, 24, 25 bis Dam.
Die Prostitution hat in Amsterdam eine lange Tradition. Während des Goldenen Zeitalters der Stadt im 17. Jahrhundert erwiesen sich vor allem Matrosen von niederländischen Handelsschiffen als dankbare Kundschaft. Somit kommt es nicht von ungefähr, dass Amsterdam eine der wenigen Städte ist, in denen das "Älteste Gewerbe der Welt" so offen zur Schau gestellt wird. In den kleinen Gassen zwischen Centraal Straat, Nieuwmarkt und Dam dreht sich alles um Sex. Erotikshops, Bordelle, Peep- und Liveshows und leicht bekleidete Damen in rotbeleuchteten Schaufenstern warten hier auf Kundschaft. Aber auch gemütliche Kneipen, gute Restaurants und Imbisse lassen sich finden.
Mittlerweile ist das berühmt berüchtigte Rotlichtviertel zur Touristenattraktion avanciert. Vor allem am Wochenende drängen sich Scharen von Touristen durch die Straßen. Angst braucht man keine zu haben, aber Vorsicht ist geboten. Die Kriminalitätsrate ist hoch und es ist nicht zu empfehlen, Fotos oder Filme von den Frauen in den Schaufenstern zu machen, wenn man Ärger vermeiden und seine Kamera behalten möchte.

Zwischen Stormsteeg, Geldersekade und Zeedijk. Metro: Nieuwmarket.
Wie andere Weltstädte hat auch Amsterdam eine Chinatown, die durch die maritime Vergangenheit der Niederlande entstand. Ihre Hauptstraße ist der Zeedijk, an der ein echter buddhistischer Tempel, der Fo Guang Shan He Hua Tempel, thront. Er kann außerhalb der Gebetszeiten besichtigt werden. Drumherum gibt es unzählige chinesische und asiatische Läden und Restaurants. Sogar die Straßenschilder tragen hier chinesische Namen. Ein unterhaltsames Spektakel ist auch das Chinesische Neujahrsfest, das im Januar oder Februar mit dem traditionellen Löwentanz gefeiert wird.

Parks und Anlagen

Plantage Middenlaan 2a, 1018 Amsterdam, Internet: www.dehortus.nl. Tram 9, 14 bis Mr. Visserplein.
Der Hortus Botanicus ist einer der ältesten Botanischen Gärten seiner Art in Europa. Schon 1638 gegründet, diente er Ärzten und Apothekern als Heilpflanzengarten. In seinen sieben subtropischen Gewächshäusern befinden sich Palmen, Farne, Kakteen und weitere Pflanzen aus der ganzen Welt. Insgesamt beherbergt der Hortus Botanicus über 6.000 verschiedene Pflanzenarten. Bunte, tropische Schmetterlinge verzücken die Besucher im Schmetterlingshaus. In der ehemaligen Orangerie befindet sich ein Restaurant, in dem im Sommer gespeist werden kann.

Zwischen Stadhouderskade und Amstelveenseweg, 1054 Amsterdam. Internet: www.vondelpark.nl, www.openluchttheater.nl.
Tram 1, 3, 6, 12 bis Constantijn Huygensstraat/Overtoom.
Was der Hyde Park für London und der Central Park für New York, ist der 1865 angelegte Vondelpark für Amsterdam. Er ist nach Joost van den Vondel benannt, einem Poeten des 17. Jahrhunderts, der als der größte Dichter der Niederlande gilt. Der 48 Hektar große Stadtpark bietet weite Rasenflächen, Spielplätze, Rosengärten, Teiche und Wege für Spaziergänger, Jogger und Radfahrer. Am Sonntag treffen sich hier die Amsterdamer Familien zum Picknick. Einen Anreiz bieten die kostenlosen Freilichtaufführungen - Theater, Jazz, Pop, klassische Musik -, die jährlich von Juni bis August stattfinden. Für das leibliche Wohl im Park sorgen das Blauwe Teehuis und das Café-Restaurant Vertigo mit seiner schönen Terrasse.

Van Nijenrodeweg, 1182 Amstelveen, Internet: www.amsterdamsebos.amsterdam.nl. Bus 170 and 172 ab Amsterdam Centraal Station.
Dieser riesige, von Menschenhand gepflanzte Wald ist einer der größten Stadtparks Europas. Er liegt etwas außerhalb des Zentrums bei Amstelveen und ist ein wichtiges Naherholungsgebiet der Hauptstädter. Die Bäume, die einen Laubwald von mehreren Tausend Quadratkilometern bilden, wurden aus dem Nordosten der Vereinigten Staaten und aus Ostkanada eingeführt. Man kann hier wunderbar Spazierengehen, Joggen, Radfahren oder auf dem See segeln oder rudern. Insgesamt stehen 137 Kilometer Wanderwege und 51 Kilometer Radwege zur Verfügung. Daneben gibt es verschiedene Reithöfe, ein Tenniszentrum, einen gut eingerichteten Campingplatz sowie für die kleinen Besucher eine Ziegenfarm. Internet: www.geitenboerderij.nl.

Auf der Freilichtbühne finden im Sommer Theater- und Opernaufführungen statt.
Im Besucherzentrum am Haupteingang gibt es Wissenswertes zur Geschichte des Waldes, Ausstellungen sowie Wanderkarten. Hier kann man auch Fahrräder mieten.
Eine originelle Anfahrtsmöglichkeit zum Amsterdamse Bos von Ostern bis Oktober bietet die historische Straßenbahn, die vom Amsterdamer Straßenbahnmuseum aus startet.
Internet: www.museumtramlijn.org.

Plantage Kerklaan 38-40, 1018 Amsterdam, Internet: www.amsterdamzoo.nl und www.artis.nl. Tram 9, 10, 14 bis Waterlooplein; im Sommer Boot "Artis Expres" ab Centraal Station bis Zoo.
Auf einem riesigen Areal mit waldigen Alleen und denkmalgeschützten Gebäuden können Besucher bekannte Tiere begutachten, aber auch einen nachgebauten Regenwald für Nachttiere, die Simulierung des Amsterdamer Kanalsystems oder den Schmetterlingspavillon besuchen. Daneben besitzt der Zoo zwei Museen, ein modernes Planetarium und ein hervorragendes Aquarium und ist somit ein lohnendes Ausflugsziel, auch wenn es kalt ist oder regnet.

Europaplein 22 1078 Amsterdam, Internet: www.strand-zuid.nl. Metro: 51 bis Rai.
Ibiza-Feeling ist am Strand Zuid angesagt - Sand und Holzterrassen bestimmen das Bild. Baden ist zwar nicht drin, der Strand Zuid liegt auf einem Holzplateau, dafür sorgen Duschen für die erwünschte Abkühlung. In den langen Sommernächten stehen Live-Konzerte und DJ's auf dem Programm.

Stavangerweg 900, 1013 Amsterdam, Internet: www.strand-west.nl. Bus 22, 48 bis Spaarndammerstraat.
Der großflächige Strand liegt im nordwestlichen Stadtviertel Westerpark. Hängematten und Kuschelecken laden hier zum Entspannen ein. Wer beim Beach-Volleyballspiel ins Schwitzen gerät kann sich in den Seitenarmen des Meers abkühlen. In der Hochsaison wird draußen gegrillt und in den Abendstunden öffnet ein Restaurant. In der Nacht sorgen DJs für die richtige Beschallung.

Kurioses

Singel 38G, 1015 Amsterdam, Internet: www.poezenboot.nl.
Das schwimmende Katzenheim ist eine Attraktion für Katzenliebhaber. Das Wohnboot für kranke, alte und vernachlässigte Katzen befindet sich am Singel-Kanal. Etwa 70 Katzen sind an Bord und werden von Helfern versorgt. Der Eintritt ist frei, aber für eine kleine Spende ist man dankbar.

Prinsengracht 296K, 1016 Amsterdam, Internet: www.houseboatmuseum.nl. Tram 13, 17 bis Westermarkt.
Wer wissen will, wie das Leben an Bord eines Hausbootes aussieht, sollte unbedingt die "Hendrika Maria" an der Prinsengracht besuchen, die öffentlich zugänglich ist. Der Kahn transportierte früher Kies und Sand und ist nun das einzige Hausbootmuseum der Welt. Das Schiff von 1914 ist mit einer authentischen Schifferwohnung mit Alkoven, einem geräumigen Wohnzimmer, Küche und Bad ausgestattet.

Ausflüge

Legmeerdijk 313, 1430 Aalsmeer, Internet: www.floraholland.com. Bus 172 ab Amsterdam Centraal Station bis BVFH Hoofdingang in Aalsmeer.
Aalsmeer ist ohne Zweifel das dynamische Zentrum des internationalen Blumenhandels. Auf der größten Blumenauktion der Welt, die sich in einem riesigen Komplex mit fünf Auktionshallen befindet, werden täglich 20 Millionen Schnittblumen und zwei Millionen Topfpflanzen in alle Welt versteigert. Besucher können von einer Besuchertribüne aus zusehen, wie die duftende Farbenpracht den Besitzer wechselt. Es ist ratsam, zwischen 7 und 9 Uhr zur Auktion zu kommen, wenn der Betrieb seinen Höhepunkt erreicht. Montag ist der geschäftigste Tag, Donnerstag der ruhigste.

Markt: Waagplein, 1811 Alkmaar, Internet: www.kaasmarkt.nl, www.vvvalkmaar.nl. Zug ab Amsterdam Centraal Station bis Alkmaar (Dauer: 40 Minuten).
Käsemuseum, Internet: www.kaasmuseum.nl.
Alkmaar ist Hollands Käsestadt und liegt etwa 30 Kilometer nördlich von Amsterdam. Der traditionelle Käsemarkt geht auf das Jahr 1593 zurück, wobei Käse in Alkmaar bereits 1365 gewogen wurde. Was heute Schauspiel für die Touristen ist, ist eine ernsthafte Sache für die Käsehändler. Tausende Kilo Käse aus Gouda und Edam wechseln hier den Besitzer. Das Ritual beginnt mit der Begutachtung der Ware, wonach der Preis für den Käse durch Handschlag bestätigt und der Käse dann von Käseträgern mit Tragbahren zum Wiegen ins Waagenhaus gebracht wird. Im 1. und 2. Stock des Waagegebäudes ist das Holländische Käsemuseum untergebracht, das man sich bei dieser Gelegenheit nicht entgehen lassen sollte. Hier erfährt man alles über die Herstellung von Gouda und Co.

Herengracht 1, 1398 AA Muiden, Internet: www.muiderslot.nl. Buslinien 101, 152, 157 ab Amstelbahnhof in Amsterdam bis "P+R Terrein" in Muiden (Dauer: 18 Minuten).
Das wohl bekannteste mittelalterliche Schloss der Niederlande ist das Wasserschloss "Rijksmuseum Muiderslot" nördlich von Amsterdam. Die Festung an der Mündung der Vechte wurde um 1280 unter Graf Floris V. errichtet und schon kurze Zeit später von Bischof Willem van Mechelen verwüstet. 1370 errichtete man ein neues Schloss auf den Ruinen des alten, welches sich noch heute, über 600 Jahre später, in perfektem Zustand befindet. Möbel, Geschirr und Gemälde, die im Schloss zu sehen sind, stammen aus dem 17. Jahrhundert. Während dieser Zeit lebte der Schriftsteller Pieter Corneliszoon Hooft in der Burg. Er gründete hier einen Künstlerkreis mit prominenten niederländischen Bürgern, die sich unter dem Namen "Muiderkring" trafen.

Stationsweg 166a, 2160 Lisse, Internet: www.keukenhof.nl. Zug ab Amsterdam Centraal Station bis Leiden, dann Bus 54 der Gesellschaft Connexxion (Keukenhof Express) direkt zum Keukenhof. Reisedauer circa 1 Stunde.
Der eine halbe Stunde südlich von Amsterdam gelegene Keukenhof ist einer der faszinierendsten Blumenparks der Welt. Hier blühen jedes Jahr auf 32 Hektar acht Wochen lang rund sieben Millionen Tulpen, Hyazinthen, Narzissen und andere Zwiebelblumen. Zwischen dieser überwältigenden Farbenpracht verbergen sich zudem zahlreiche Kunstwerke. Der Höhepunkt der Frühjahrssaison ist der traditionelle Blumenkorso. Auch an die Kinder wird mit einer Tierwiese, Irrgarten und speziellen Routen gedacht. Rund um den Keukenhof sind verschiedene Abenteuerspielplätze angelegt, eine Mühle und das Tulpenmuseum sind zu besichtigen. Am Haupteingang können Fahrräder ausgeliehen werden.

George Maduroplein 1, 2584 Den Haag, Internet: www.madurodam.nl. Zug ab Amsterdam bis Den Haag, dann Tram 9 bis Madurodam.
Ganz Holland in Miniaturausgabe 1:25 erlebt man in der weltberühmten Miniaturstadt Madurodam nur einen Steinwurf von Amsterdam entfernt. Alles wofür die Niederlande bekannt sind ist bis ins kleinste Detail nachgebaut: zum Beispiel der Käsemarkt in Alkmaar, der Königliche Palast in Amsterdam, die Grachtenhäuser in Delft und der Dom in Utrecht. Viele Bauwerke sind sogar animiert und Züge durchqueren auf der größten Modellbahnanlage der Welt die ganze Stadt.

Internet: www.vvv-volendam.nl, www.edam-volendam.nl. Bus 116, 118 (Richtung Edam) ab Amsterdam Haltestelle "CS Oosterdokskade" bis Volendam (Dauer: 40 Minuten).
Zur Gemeinde Edam gehört das ehemalige Fischerdorf Volendam am IJsselmeer. Es entstand als Vorhafen von Edam, ist heute der größte Touristenmagnet der Gegend und wegen seiner Trachten, Folklore und des Räucheraals berühmt. Charakteristische alte Fischerhäuser mit verzierten Fassaden und herrlichem Blumenschmuck säumen die kleinen Kanäle mit Zugbrücken, die mit den Bewohnern in Trachten ein beliebtes Fotomotiv der vielen Besucher sind.
Der Hafen bildet mit der Fischversteigerung das lebendige Zentrum, wo sich Fischerboote, alte Botter und Yachten in einem gemütlichen Ambiente "begegnen". Hinter dem Deich liegt der "Doolhof" (Labyrinth), enge Gässchen ohne einen klar angelegten Straßenplan.
Im kleinen Volendam-Museum kann man viel Wissenswertes über den Ort und die Fischerei erfahren. Neben alten Inneneinrichtungen und Trachten besitzt das Museum auch ein einzigartiges kleines Haus, das aus mehr als 7.000.000 Zigarrenbanderolen gebaut worden ist.

Essen, Trinken und Einkaufen

Die regionale Küche

Die typische Amsterdamer Küche gibt es nicht. Die niederländische Küche ist im Allgemeinen einfach und deftig.

Traditionelle Gerichte sind Erwtensoep mit Rookworst (Erbsensuppe mit geräucherter Wurst), Stamppot (Eintopf auf Kartoffelgrundlage mit Gemüse), Hete bliksem (Schweinekoteletts mit Apfelgemüse), Asperges in de oven (überbackener Spargel), Jan in de sak (holländischer Serviettenkloß mit zerlassener Butter oder Zucker und Zimt) und natürlich Pannenkoek (Pfannkuchen), mit süßen oder mit pikanten Füllungen wie Käse und Schinken. Fisch und Meeresfrüchte sind generell ausgezeichnet. Aus den ehemaligen Kolonien der Niederlande kommt ein reiches kulinarisches Erbe, die indonesische Rijstafel (Reistafel).

Beliebte Zwischenmahlzeiten sind Pommes Frites in allen Varianten mit Zwiebeln, Mayonnaise oder Ketchup, Bitterballen (frittierte Fleischbällchen) und von Ende Mai bis Ende Juni Hollandse Nieuwe (frischer Matjeshering), der meist gleich im Fischladen verspeist wird.

Daneben gibt es kleine Süßigkeiten wie Stroopwafels (mit Sirup gefüllte Waffeln) oder Poffertjes (kleine runde Hefekuchen), die dem Besucher den Aufenthalt versüßen. Am besten schmecken sie ganz frisch und noch warm vom Bäcker.

Käse ist in zahllosen Sorten zu bekommen. Die Niederländer essen ihn morgens, mittags und zur Brotzeit. Die berühmtesten sind Gouda, Maasdammer, Edamer und Beemster.

Getrunken wird neben Kaffee und Tee am liebsten helles Bier. Die dominierende einheimische Marke ist zweifellos Heineken, an zweiter Stelle kommt Amstel. Im Sommer sollte man "Witbier" probieren, eine Art Weißbier mit Zitronenscheibe. Am Ende einer schweren Mahlzeit folgt Jenever-Schnaps, das Nationalgetränk der Niederländer.

Essenszeiten: In den Niederlanden wird die warme Mahlzeit in der Regel am Abend serviert, diese fällt meist herzhaft und sättigend aus. Mittags beschränkt man sich auf belegte Broodjes (Brötchen), Salat oder eine kleine Suppe.

Gastronomie

Ein Streifzug durch die Restaurants von Amsterdam wird schnell zu einer kulinarischen Weltreise, denn deren Küche ist so multikulturell wie die Einwohner der Stadt. Die Auswahl reicht von typisch niederländisch und äthiopischen Lokalen über italienische Trattorien bis hin zu indonesischen Restaurants, die in Amsterdam zu den besten Europas gehören.

Lokale und Imbisse findet man an jeder Ecke in Amsterdam, wobei das Preisniveau recht hoch ist. Recht günstig sind die typischen, gemütlichen "eetcafés", in denen meist holländisches Essen mit mediterranem Einschlag geboten wird und die Grand Cafés in denen den ganzen Tag über Kuchen und kleine Gerichte serviert werden. Normale "Cafés" sind eher mit deutschen Kneipen vergleichbar. Bezahlbar, lecker, aber nicht zum gemütlichen Sitzenbleiben geeignet sind die asiatischen Imbisse, die man vor allem in Chinatown findet.

Eine Besonderheit der Niederlande sind die "Bruin Cafés", kleine Gaststuben, in denen Alt und Jung zusammensitzen. Sie haben ihren Namen vom dunklen Interieur, das bei schummriger Beleuchtung eine anheimelnde Atmosphäre entstehen lässt.


Mehr Informationen zu Restaurants in Amsterdam findet man auf der Internetseite www.dinnersite.nl.

Restaurants

Lindenstraat 17, 1015 Amsterdam, Internet: www.diningcity.nl. Opstapper-Bus.
Die Lokalität im Jordanviertel begann als Spirituosenladen im Jahr 1750. Heute werden in dem kleinen, gemütlichen Restaurant italienische Speisen zu moderaten Preisen angeboten. Im Sommer kann man auch draußen sitzen.

Rozengracht 46-48, 1016 Amsterdam, Internet: www.restaurant-longpura.com. Tram 13, 14, 17 bis Westermarkt.
Indonesisches Spezialitätenrestaurant im Jordaan-Viertel. Die Kellner servieren in traditionellen Trachten das Beste aus der Küche Balis. Regelmäßig Buffet mit Livemusik und Tanz.

Kamerlingh Onneslaan 3, 1097 Amsterdam, Internet: www.restaurantdekas.nl. Tram 9 bis Hogeweg.
Herrliches Lokal im Frankendael Park im ehemaligen Gebäude des städtischen Gewächshauses. Serviert wird beste ökologische Küche. Die wöchentlich wechselnde Weinkarte umfasst 40 Positionen. Abends unbedingt reservieren.

Reguliersdwarsstraat 40, 1017 Amsterdam, Internet: www.rosescantina.com. Tram: 1, 2, 5 bis Koningsplein.
Angesagter Mexikaner mit typischer Atmosphäre - ziemlich laut und jeden Abend brechend voll. Das Essen ist lecker, die Margaritas ausgezeichnet. Oft muss man auf einen Tisch warten, Reservierungen werden leider nicht angenommen.

Rozengracht 251, 1016 Amsterdam, Internet: www.moeders.com. Tram 13, 14, 17 bis Westermarkt; Tram 10 bis Rozengracht.
Bei der Eröffnung 1990 brachte jeder Gast ein Glas, einen Teller oder ein Besteck mit, welche auch heute noch in Gebrauch sind. Auf der Speisekarte des urigen Restaurants stehen neben typisch niederländischen Gerichten wie Schmorfleisch und Eintopf auch internationale Speisen und vegetarische Gerichte. Die Atmosphäre ist locker, die Terrasse zum Kanal im Sommer äußerst beliebt.

Reguliersdwarsstraat 117, 1017 Amsterdam, Internet: www.restaurant-bangkok.nl. Tram 4, 9 bis Rembrandtplein.
Gleich beim Rembrandtplein liegt eines der besten Thai-Restaurants der Stadt. Die wirklich authentischen Thai-Gerichte schmecken ausgezeichnet. Angenehmes Ambiente und freundlicher Service.

Nieuwmarkt 4, 1012 Amsterdam, Internet: www.indewaag.nl. Metro 53, 54 bis Nieuwmarkt.
Restaurant im ältesten Stadttor Amsterdams (1488) mit schöner Atmosphäre. Unter riesigen Kerzenleuchtern trinkt man hier nachmittags Kaffee oder findet sich abends zum feinen Dinner ein. Die Küche ist international mit Fisch-, vegetarischen Gerichten und Fleischspeisen.

Cafés und Bistros

Van Baerlestraat 158, 1071 Amsterdam, Internet: www.brasserievanbaerle.nl. Tram 3, 5, 12, 20, 24 bis Roelof Hartplein.
Die Einrichtung, ganz im Stil eines Brüsseler Cafés, ist beherrscht von großen Spiegelwänden. Im Sommer sitzt man auch im romantischen Garten. Die Speisen sind nicht billig, dafür aber teilweise ganz einfallsreich. Sonntags ein beliebter Frühstücksort (Brunch bis 13 Uhr).

Torensteeg 7, 1012 Amsterdam. Tram: 1, 2, 5, 13, 14, 17 bis Dam.
Kleines Café mit Terrasse am Wasser, berühmt für seinen hausgemachten Apfelkuchen - für manche die beste "Appeltaart" der Stadt. Die Speisekarte bietet aber auch andere Köstlichkeiten wie frische Salate, die bei einem gemütlichen Mittagessen verspeist werden können.

Hotel American, Leidsekade 97, 1017 Amsterdam, Internet: www.cafeamericain.nl. Tram 1, 2, 5, 6, 10 bis Leidseplein.
Das klassische Grand Café in wunderbarem Art-Déco-Stil von 1902 war schon immer beliebter Treffpunkt der Amsterdamer. Die Torten sind ein Traum aus Sahne, das Frühstücksbuffet ist reichhaltig. Sonntags Jazz-Brunch.

Rembrandtplein 17-1, 1017 Amsterdam, Internet: www.dekroon.nl. Tram 4, 9, 20 bis Rembrandtplein.
In der plüschigen und etwas skurrilen Atmosphäre des De Kroon kann man nach einem Einkaufs- oder Stadtbummel richtig relaxen und die Spezialität des Hauses - Clubsandwiches - versuchen. Die verglaste Terrasse bieten einen guten Blick auf den Rembrandtplein. Donnerstag bis Sonntag ab 23 Uhr wird das De Kroon zur Lounge mit DJ umfunktioniert.

Nieuwe Doelenstraat 20-22, 1012 Amsterdam, Internet: www.cafedejaren.nl. Tram 4, 9 , 16, 24, 25 bis Muntplein.
Trendiges Café mit lichten Räumen in einer ehemaligen Bank. Im Sommer ist die große Terrasse direkt an der Amstel ein wunderbares Plätzchen. Szenig gemischtes Publikum.

Hobbemastraat 18, 1071 Amsterdam, Internet: www.cobracafe.nl. Tram 2, 5 bis Hobbemastraat.
Designer-Cafe direkt am Museumplein. Wer die Toiletten aufsucht, wird eine ziemliche Überraschung erleben. Von der Terrasse hat man einen unvergleichlichen Blick auf die Museenesplanade.

Bars und Kneipen

Amstel 100, 1017 Amsterdam, Internet: www.mulligans.nl. Tram 16, 24, 25 bis Muntplein.
Irischer Pub direkt an der Amstel. Von Donnerstag bis Samstag ist er Anlaufstelle für Freunde von irischer Livemusik (ab 21 Uhr). Freundliches Personal, lebendige Atmosphäre.

Kolksteeg 3, 1012 Amsterdam, Internet: www.indewildeman.nl. Tram 1, 2, 5 bis Nieuwezijds Kolk.
Das urige Lokal in einer ehemaligen Destillerie, mit wunderschöner, superlanger Bar, ist vor allem für Bierliebhaber ein guter Tipp. Im Angebot sind 18 Fassbiere und über 200 Sorten Flaschenbiere aus ganz Europa. Das Besondere eines "Proeflokaals" besteht darin, dass man vor der Bestellung probieren darf.

Jonge Roelensteeg 21, 1012 Amsterdam, Internet: www.supperclub.nl. Tram 1, 2, 4, 5, 13, 14 bis Dam.
Ultratrendige Lounge mit gemütlichen Sofas, exklusiven Cocktails und dezenter Musik von bekannten DJ's. Im schicken Restaurant im ersten Stock werden interessante Speisenkombinationen serviert, die auf Kissen eingenommen werden. Die beliebstesten Tage sind Freitag und Samstag, dann unbedingt reservieren.

Reguliersdwarsstraat 44, 1017 Amsterdam, Internet: www.dvars.nl. Tram 1, 2, 5 bis Koningsplein.
Es gibt weiterhin großartige Cocktails und Fingerfood. Das Publikum ist hip und trendig, auch viele Homosexuelle.

Nieuwezijds Voorburgwal 256, 1012 Amsterdam, www.dinercafediep.nl. Tram 1, 2, 4, 5, 9, 13 bis Centraal Station.
Das Diep ist "in" wie das Bep. Die Einrichtung ist kitschig-künstlich, das Publikum modebewusst. Sonntags spielen oft Livebands.

Nieuwezijds Voorburgwal 260, 1012 Amsterdam. Tram 1, 2, 4, 5, 9, 13 bis Centraal Station.
Trendige Bar gleich neben dem Diep. Am Wochenende ist es besonders voll, wenn Künstler, Filmemacher und Medienleute rudelweise eintrudeln. Im Sommer steht die Menge vor der Tür, trinkt und klönt. Sonntags legen DJ's auf.

Bloemstraat 42, 1016 Amsterdam, Internet: www.cafechris.nl. Tram 10, 13, 17 bis Westermarkt.
Im Jordaan Viertel liegt das älteste "Braune Café" in Amsterdam (eröffnet 1624). Skurril ist die WC-Zugkette, die sich außerhalb der Toilette befindet. Sonntags wird oft laute Opernmusik gespielt.

Brouwersgracht 11, 1015 Amsterdam, Internet: www.coffeeshopsiberie.nl. Tram 1, 2, 4, 5, 9, 13 bis Centraal Station.
Coffeeshop mit Wohnzimmeratmosphäre, der neben Getränken und "Rauchwaren" auch Kunstausstellungen und Konzerte bietet.

Shopping

Allgemeine Beschreibung

Amsterdam lässt das Herz von Shopping-Fans höher schlagen: es gibt nichts, was es nicht zu kaufen gibt. Neben chicen Modeboutiquen, Kaufhäusern, Kunst- und Antiquitätenläden und kuriosen Geschäften laden fast 30 Märkte zum Shoppen und Bummeln ein.

Der alte Stadtkern ist das eigentliche Einkaufszentrum Amsterdams. Nieuwendijk, Kalverstraat und Leidsestraat sind die bekanntesten Einkaufsstraßen. In der noblen P.C. Hooftstraat nahe des Reichsmuseums, der teuersten Einkaufsstraße der Niederlande, haben sich Boutiquen bekannter Designer niedergelassen: Cartier, Chanel, Gucci und Louis Vuitton um nur einige wenige zu nennen. Junge und witzige Mode findet sich nicht nur in vielen kleinen Boutiquen zwischen Keizers- und Prinsengracht, sondern auch im "Bijenkorf" auf dem Dam, dem größten Kaufhaus der Stadt. Inmitten der Grachten am Rokin und im Spiegelviertel haben sich Kunst- und Antiquitätenhändler angesiedelt. Zwischen den Antiquitätenläden liegen immer wieder kleine Galerien, die auch unbekannten Künstlern eine Chance bieten. Im Jordaan-Viertel und den umliegenden Straßen findet man viele kleine Antiquariate, winzige Geschäfte und junge Boutiquen.
In der Albert Cuypstraat im Stadtteil De Pijp herrscht das größte Markttreiben, Waren aller Art wechseln hier ihren Besitzer. Allein die Atmosphäre ist einen Besuch wert. Ein Schnäppchen ist montags auf dem Noordermarkt am Rande des Jordaan zu finden, und auf dem schwimmenden Blumenmarkt am Singel bieten Händler täglich ihre Blumen feil.

Beliebte Mitbringsel aus Amsterdam sind Tulpenzwiebeln, Käse, Jenever, blau-weißes Delfter Porzellan, traditionelle Holzschuhe "Klompen" und Reproduktionen (Poster) berühmter Gemälde holländischer Maler.
Wer etwas mehr Geld ausgeben möchte, der sollte in Amsterdam Diamanten auf einer der weltgrößten Diamantbörsen erstehen. Der berühmte Amsterdamer Schliff ist unter Fachleuten nach wie vor ein Begriff für Qualität.

Mo bis Fr 9 Uhr bis 17.30/18 Uhr, Do oder Fr bis 21 Uhr, Sa 9-16/17 Uhr. Die meisten Geschäfte sind an einem Wochentag, häufig am Montag, vormittags oder nachmittags geschlossen. Im Amsterdamer Zentrum haben die meisten Geschäfte auch Sonntagnachmittag von 12 bis 17 Uhr geöffnet.

Shopping Adressen

Singel zwischen Rokin und Leidsestraat, 1012 Amsterdam. Tram 4, 9, 16, 24 bis Muntplein.
Der wohl einzige auf dem Wasser treibende Blumenmarkt der Welt. Kleine Blumenstände und schwimmende Lastkähne liegen entlang der Singelgracht zwischen Muntplein und Koningsplein und verkaufen Schnittblumen, Exoten, Blumenzwiebeln und Topfpflanzen. Die frischen Blumen duften herrlich.

Waterlooplein, 1011 Amsterdam, Internet: www.waterloopleinmarkt.nl. Tram 9, 14 bis Waterlooplein; Metro: Waterlooplein.
Für Schnäppchenjäger und Liebhaber von Trödel und Antiquitäten bietet sich Amsterdams größter Flohmarkt mitten im Zentrum an. Hier findet man die trendigsten Outfits, Gebrauchtwaren, Antiquitäten, Secondhand-Bücher und Kurioses - angefangen bei afrikanischen Masken bis hin zur bayerischen Lederhose. Man sollte sich ein paar Stunden Zeit nehmen, da es hier viel zu sehen, wühlen und kaufen gibt. Feilschen und Preisvergleiche sind ratsam.

Staalstraat 17, 1011 Amsterdam, Internet: www.puccinibomboni.com. Tram 9, 14 bis Waterlooplein.
Alles aus feinster Schokolade, tagesfrisch mit den besten Zutaten, ohne Konservierungsstoffe, in Handarbeit hergestellt. Es besteht "Suchtgefahr". Filiale: Singel 184.

Rozengracht 191-193, 1016 Amsterdam, Internet: www.sprmrkt.nl. Tram 13, 14, 17 bis Rozengracht.
SPRMRKT ist ein echter Hotspot in Amsterdam, untergebracht in einem alten Supermarkt. Die Produkte des täglichen Lebens wurden ersetzt durch Designerprodukte erster Güte (gebraucht und neu): Kleidung, Accessoires, Möbel und Kunst. Einkaufen im SPRMRKT ist ein Erlebnis an sich.

Dam 1, 1012 Amsterdam, Internet: www.bijenkorf.nl. Tram 1, 2, 4, 5, 9, 13 bis Dam.
Die Kaufhaus-Kette ist eine niederländische Institution - vergleichbar mit Harrods in London oder mit dem KDW in Berlin. Das Angebot reich: von witziger junger Mode über Kosmetik bis hin zu Haushaltswaren. Auch Königin Beatrix kauft hier ein.

Albert Cuypstraat, Stadsdeel Oud - Zuid, 1072 Amsterdam, Internet: www.albertcuypmarkt.com. Tram 16, 24 bis Albert Cuypstraat.
Auf Amsterdams bekanntestem und meistbesuchten Markt sind die Marktschreier schon von weitem zu hören. Waren aller Art und aus aller Herren Länder wechseln an zahllosen Ständen den Besitzer. Zu empfehlen ist ein Besuch unter der Woche, wenn der Andrang nicht ganz so groß ist.

Warmoesstraat 67, 1012 Amsterdam, Internet: www.geels.nl. Tram 1, 2, 4, 5, 9, 13 bis Dam.
In der nostalgischen Warenhauskulisse des traditionsreichen Kaffeegeschäfts werden Tee- und Kaffeespezialitäten in großer, erstklassiger Auswahl verkauft. Die mit Schokolade überzogenen Kaffeebohnen sind klasse.
Das winzige Museum über dem Laden zeigt die Kunst der Kaffeeveredelung und lohnt einen kurzen Besuch (Eintritt frei).

Nieuwezijds Voorburgwal 182, 1012 Amsterdam, Internet: www.magnaplaza.nl. Tram 1, 2, 4, 5, 9, 13 bis Dam.
Im ehemaligen Hauptpostamt von 1898 ist heute ein exklusives Shopping Center mit etwa 40 Geschäften und Restaurants untergebracht. Auch wenn man keine Kaufabsichten hat, ist ein Besuch lohnenswert.

Adressen zu Kultur und Unterhaltung

Ticketservice

Leidseplein 26 (Leidsepleinterras), 1017 Amsterdam, Internet: www.uitburo.nl, www.lastminuteticketshop.nl.
Tickets für Konzerte, Musicals, Ausstellungen, Theater und Festivals in den Niederlanden. Karten können auch vom Ausland aus bestellt werden. Bezahlt wird mit Kreditkarte. Die Eintrittskarten werden zugeschickt oder liegen beim AUB-Ticketshop bereit.
Im gleichen Gebäude befindet sich auch ein Lastminute-Ticketshop, der Tickets für Theater, Kino und Konzerte für 50 Prozent des Originalpreises verkauft.

Ausstellungs- und Messegelände

Europaplein 22, 1078 Amsterdam, Internet: www.rai.nl.
Internationales Messe- und Kongresszentrum mit 87.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Das RAI liegt direkt am Ring A10, Ausfahrt S109 und bietet ein eigenes Parkhaus. Vom Flughafen Schiphol ist es in weniger als 15 Minuten zu erreichen.

Vom Flughafen zum Messegelände:
Mit Zug, Auto oder Taxi ist man in 15 Minuten am Messegelände.
Vom Hauptbahnahnhof zum Messegelände:
Metro 51 ab Amsterdam Central Station oder Tram 4 ab Amsterdam Central Station bis Haltestelle " RAI Europaplein".

Ballett- und Opernhäuser

Waterlooplein 22, Eingang: Amstel 3, 1011 Amsterdam, Internet: www.hetmuziektheater.nl. Tram 9, 14 bis Waterlooplein.
Das Musiktheater an der Amstel wurde 1986 eröffnet und ist das Domizil der Niederländischen Oper, des Niederländischen National Balletts sowie des Holländischen Symphonieorchesters. Sowohl Eigenproduktionen als auch Gastspiele finden statt.

Casino

Max Euweplein 62, 1017 Amsterdam, Internet: www.hollandcasino.nl. Tram: 1, 2, 5, 6, 10 bis Leidseplein.
Spielautomaten, amerikanisches Roulette, Blackjack, Poker, Punto Banco, Sic Bo. Für die Unterhaltung sorgen Bars, ein Restaurant und eine Brasserie. Außerdem gibt es den "Lido Club", der jede Freitag- und Samstagnacht ab 20 Uhr geöffnet ist.

Kinos

Reguliersbreestraat 26-34, 1017 Amsterdam, Internet: www.tuschinski.nl. Tram 4, 9, 16, 24, 25 bis Muntplein.
Der Filmpalast in Jugendstil-Pracht ist Europas schönstes Kino. Erbaut wurde es vom polnischen Theaterproduzenten Abraham Tuschinski zwischen 1918 und 1921 im Stil der Amsterdamer Schule. Nach einer aufwändigen Restaurierung erstrahlt das Gebäude seit einigen Jahren wieder im alten Glanz längst vergangener Zeiten.
Wie in den Niederlanden allgemein üblich, werden fast alle Kinofilme in ihrer Originalsprache aufgeführt. Meist sind niederländische Übersetzungen als Untertitel eingeblendet, die man auch als Deutscher teilweise versteht.

Kongresszentren

Strawinskylaan 1, 1077 Amsterdam, Internet: www.wtcamsterdam.com. Tram 5, 50, 51 bis Station Zuid/WTC.
Im Jahr 1985 eröffnetes Internationales Kongress-, Konferenz- und Tagungszentrum mit einer Gesamtfläche von 120.000 Quadratmetern.

Konzerthäuser

Concertgebouwplein 2-6, 1071 Amsterdam, Internet: www.concertgebouw.nl. Tram 2, 5, 16, 24 bis Centraal Station.
Liebhaber der klassischen Musik kommen im Concertgebouw auf ihre Kosten. Dort spielen sowohl das königliche Concertgebouworkest, eines der bekanntesten Orchester weltweit, als auch das Niederländische Philharmonische Orchester auf. Die Akustik in dem renommierten Gebäude ist ein Erlebnis. Neben Klassik gibt es manchmal auch Jazz- und Popkonzerte.

Weteringschans 6-8, 1017 Amsterdam, Internet: www.paradiso.nl. Tram 1, 2, 5, 6, 10 bis Leidseplein.
In der ehemaligen neo-gotischen Kirche befindet sich ein stilvoller Konzertsaal. Viele Größen der Musikszene sind hier schon aufgetreten: Prince, Rolling Stones, Lenny Kravitz, David Bowie. Neben Popmusik finden aber auch moderne klassische Konzerte, Tanzevents sowie Lesungen statt.

ArenA Boulevard 590, 1101 Amsterdam, Internet: www.heineken-music-hall.nl. Metro 50, 54 bis Bijlmer ArenA.
Multifunktionales Musiktheater sowie Megahalle mit Platz für rund 5.000 Besucher und einer Akustik, die speziell auf Livekonzerte ausgelegt ist.

Kulturzentren

Lijnbaansgracht 234a, 1017 Amsterdam, Internet: www.melkweg.nl. Tram 1, 2, 5, 6, 10 bis Leidseplein.
Diese ehemalige Molkerei im Zentrum Amsterdams ist ein tolles Kulturzentrum. Mitten in der Stadt gelegen, bietet es Platz für Konzerte, Ausstellungen, Theater, Kino, Café und, und, und ...

Musikclubs

Korte Leidesedwarstraat 115, 1017 Amsterdam, Internet: www.jazz-cafe-alto.nl. Tram 1, 2, 5, 6, 10 bis Leidseplein.
Kleines, stark besuchtes Café in einer der schmalen Straßen rings um den Leidseplein. Täglich gibt es beste Jazz-Livemusik.

Thorbeckeplein 5, 1017 Amsterdam, Internet: www.deheerenvanaemstel.nl. Tram 4, 9 bis Rembrandtplein.
Musikclub mit guter Atmosphäre. Fast jeden Abend treten Bands auf (alle Richtungen, Jazz, Swing, Pop, Cover, Rock).

Leidsekruisstraat 6-8, 1017 Amsterdam, Internet: www.bourbonstreet.nl. Tram 1, 2, 5, 6, 10 bis Leidseplein.
Hier kommen Jazz- und Blues-Fans auf ihre Kosten. Jeden Abend gastieren internationale Bands und Solisten, aber auch Newcomer.

Singel 460, 1017 Amsterdam, Internet: www.odeontheater.nl. Tram 1,2, 5 bis Koningsplein.
Im historischen Odeon-Gebäude ist die stylische Location mit neuem Konzept untergebracht: Kultursaal, Café und Musikclub in einem. Das Publikum ist wild gemischt - vom Touristen bis hin zu eingefleischten Amsterdamern. Die Musik ist ähnlich bunt: Hip Hop, Dance Classics oder House.

Warmoesstraat 131, 1012 Amsterdam, Internet: www.winston.nl. Tram 1, 2, 4, 5, 9, 13 bis Dam.
Der glamouröse Club ist Treffpunkt der Medien- und Kulturszene. Abwechslungsweise gibt es Disko, Livekonzerte, Travestie-Shows oder Latino-Abende. Zum Club gehört auch ein Hotel, das durch atemberaubendes Design besticht.

Rembrandtplein 11, 1017 Amsterdam, Internet: www.escape.nl. Tram 4, 9 bis Rembrandtplein.
Die größte Diskothek der Grachtenstadt fasst 2.000 Gäste. Jeden Samstagabend herrscht hier Partystimmung wenn bekannte DJ's auflegen. Regelmäßig finden Großpartys mit Motto statt.

Piet Heinkade 3, 1019 Amsterdam, Internet: www.bimhuis.nl. Tram 25, 26 bis Muziekgebouw/Bimhuis.
Seit seiner Eröffnung im Jahr 1973 eine wichtige Adresse für den europäischen Jazz und für improvisierte Musik. Regelmäßig Konzerte, auch Mainstream, Weltmusik und Sessions. Sehenswert ist das Gebäude selbst, das direkt am alten Hafen liegt, sowie die ultramoderne Bar des Clubs.

Sportanlagen

ArenA Boulevard 1, 1101 Amsterdam, Internet: www.amsterdamarena.nl. Metro: 50, 54 bis Bijlmer ArenA.
Der für alle Besucher offene Rundgang durch die "World of Ajax" findet mehrmals täglich (außer an Veranstaltungstagen) statt. Zur Tour gehört auch der Eintritt ins Ajax Museum.
Das Fußballstadion besitzt eine multifunktionelle flexible Bühne - bei Bedarf verschwindet der Rasen unter einer speziellen Abdeckung, um die Fläche beispielsweise für kulturelle Events oder große Rock- und Popkonzerte zu nutzen. Ein modernes Erlebniszentrum mit zahlreichen Unterhaltungsangeboten, Gastronomie und Geschäften ist angeschlossen.

Theater

Amstel 115-125, 1018 Amsterdam, Internet: www.theatercarre.nl. Tram 7, 10 bis Weesperplein.
Das hundertjährige Theater an der Amstel diente ehemals als Zirkustheater. Heute wird es für Großproduktionen wie Musicals, Shows, Konzerte und so weiter genutzt. Die Vorstellungen sind oft ausverkauft.

Amstel 56-58, 1017 Amsterdam, Internet: www.dekleinekomedie.nl. Tram 4, 9 bis Rembrandtplein.
Spielstätte nationaler und internationaler Kleinkunst, vor allem Kabarett sowie Tanzveranstaltungen. Die Stücke sind erlesen und stets gut besucht.

Leidseplein 26, 1017 Amsterdam, Internet: www.stadsschouwburgamsterdam.nl. Tram 1, 2, 5, 6, 10 bis Leiseplein.
Das Amsterdamer Stadttheater wurde 1894 erbaut und besitzt heute noch prunkvolle Logen. Auf dem Spielplan stehen Klassiker als auch zeitgenössische Stücke und Tanzdarbietungen.

Nieuwe Jonkerstraat 8, 1011 Amsterdam, Internet: www.marionettentheater.nl. Metro 53, 54 bis Nieuwmarkt.
Kleines bezauberndes Theater, das eine einzigartige Form der Oper präsentiert. Die "hölzernen" Schauspieler führen Opern von Mozart und Offenbach auf.

Veranstaltungen

Ausstellung

Jährlich im April.
Ungefähr 450 Museen in den Niederlanden gewähren an einem Wochenende im April freien Eintritt oder reduzierte Preise. Die daran teilnehmenden Museen erkennt man an der rot-weiß-blauen Museumsflagge. Verschiedene Attraktionen und Vorführungen werden geboten.
Internet: www.museumweekend.nl.

Jährlich von April bis Juni.
Der World Press Photo-Award ist der weltgrößte Fotografen-Wettbewerb. Aus rund 30.000 Schnappschüssen von Pressfotografen aus aller Welt, wählt eine Jury die Gewinnerfotos aus. Diese werden in der Oude Kerk in Amsterdam ausgestellt. Von Amsterdam geht die Ausstellung jährlich um die Welt.
Internet: www.worldpressphoto.nl.

Jährlich am 27. April.
Nationaler Feiertag anlässlich des Geburtstages des Königs Willem-Alexander. Gefeiert wird im ganzen Land mit Stadtfesten, Paraden, Trödelmärkten, Theatervorstellungen und Open-Air-Konzerten. In den größeren Städten werden abends Feuerwerke gezündet. Höhepunkt dieses Tages ist der Besuch des Königs und seiner Familie in mehreren, jährlich wechselnden Orten der Niederlande, in denen natürlich besonders gefeiert wird.
Anziehungspunkt in Amsterdam ist der riesige Freimarkt, der sich an diesem Tag in der ganzen Innenstadt ausbreitet - jeder darf ohne Genehmigung Waren verkaufen, kulinarische Spezialitäten anbieten oder musizieren. Wenn der 27. April auf einen Sonntag fällt, wird bereits am Vortag gefeiert.

Jährlich am 5. Mai.
Großes Straßenfest mit Bands, DJ's, Flohmarkt und Kindertheater auf dem Museumsplein zum Gedenken an die Kapitulation der deutschen Truppen im Zweiten Weltkrieg. Nur öffentliche Einrichtungen sind geschlossen.

Festival

Jährlich von März bis Mai.
Der Keukenhof ist im Frühjahr die Blumenattraktion der Niederlande. In dem Park von 32 Hektar blühen acht Wochen lang rund sieben Millionen Zwiebelblumen in allen Farben. Zudem locken mehrer Pavillons mit interessanten Wechselausstellungen von Rosen über Lilien bis zu Chrysanthemen. Höhepunkt ist der Blumenkorso von Noordwijk Richtung Haarlem der am Keukenhof einen Zwischenstopp einlegt.
Internet: www.keukenhof.nl.

Jährlich am zweiten Samstag im Mai.
Tag der offenen Tür in vielen Mühlen überall im Land. Die Mühlen sind teilweise noch in Betrieb. Alle teilnehmenden Mühlen sind an einer speziellen blauen Flagge zu erkennen.
Internet: www.molens.nl.

Jährlich von Juni bis August.
Jeden Donnerstag bis Sonntag finden im Vondelpark kostenlose Vorstellungen und Konzerte internationaler Musiker und Theaterensembles statt.
Internet: www.openluchttheater.nl.

Jährlich im Juni.
Seit 1947 gilt das Holland Festival als der Höhepunkt der Kultursaison in den Niederlanden. Einen Monat lang treten in diversen Theaterhäusern und Konzertsälen in Amsterdam renommierte Künstler auf. Hunderte von Aufführungen aus den Bereichen Tanz, Theater und Musik zeigen die neuesten Entwicklungen. Debatten, Gespräche, Tanzabende ergänzen das Programm.
Internet: www.hollandfestival.nl.

Jährlich im Juni.
Das Weltmusik-Festival vereint eine Vielzahl an Musikstilen und die unterschiedlichsten Kulturen. Die Konzerte finden im Concertgebouw, im Paradiso, im Tropenmuseum sowie im Melkweg statt. Der Höhepunkt ist die kostenlose Tagesveranstaltung "Roots Open Air" im Oosterpark.
Internet: www.amsterdamroots.nl.

Jährlich im Juli.
Tanz-Performances aus aller Welt. Das Sommerfestival des internationalen modernen Tanzes zeigt die Stücke bekannter Choreografen und junger Talente.
Internet: www.julidans.com.

Jährlich im Juli/August.
Theater- und Kleinkunstfestival im Martin Luther Kingpark. Das Publikum wird sozusagen mit in die Geschehnisse einbezogen und inmitten der Ausführenden platziert. Das Spektakel ist eine Mixtur aus ernsten und lustigen Darstellern, Magie, Kunst, Musik und Tanz.
Internet: www.mobilearts.nl.

Jährlich im Juli/August.
Großes Schwulenfestival mit Open-Air-Film-Fest, Ausstellungen, Konzerten, Straßenpartys und Sportveranstaltungen. Abschluss ist die schrille Canal Parade auf den Grachten. Über 250.000 Zuschauer kommen jährlich zu diesem bunten Spektakel.
Internet: www.amsterdampride.nl.

Klassisches Konzert

Jährlich von März bis Dezember.
Jeden Sonntag von 10-18 Uhr ist der Spui-Plein, in der Nähe des Begijnhof, ein Mekka für Kunstliebhaber. In einer großen Freilichtausstellung verkaufen niederländische und internationale Künstler ihre Bilder in Öl und Akryl, Aquarelle, Skulpturen, Keramik und Schmuck. Die sich präsentierenden Künstler wechseln jede Woche.
Internet: www.artplein-spui.nl.

Revue/Varieté/Zirkus

Jährlich im September.
Der Lauf führt auf 16,1 Kilometer vom Zentrum Amsterdams zur Peperstraat in Amsterdam-Zaandam. Musikgruppen und die über 100.000 Zuschauer am Straßenrand geben dem Lauf eine festliche Atmosphäre. Die interessante Strecke führt auch durch den Ijsseltunnel.
Internet: www.damloop.nl.

Jährlich im Oktober.
Internationaler Marathonlauf mit verschiedenen Distanzen durch die Amsterdamer Innenstadt. Start und Ziel ist das Olympia Stadion.
Internet: www.tcsamsterdammarathon.nl.

Umzug

Jährlich zwischen dem 21. Januar und dem 20. Februar.
In der Amsterdamer Chinatown um den Nieuwmarkt wird das neue Jahr mit knallbuntem Feuerwerk und traditionellem Löwentanz begrüßt. Mit lautem Tamtam sollen die bösen Geister vertrieben werden. Der tanzende Löwe dagegen spuckt Salatblätter als Segenswünsche.

Klassenfahrt a&o Hostel in Deutschland und Europa
Klassenfahrt Meininger Hotels in Deutschland und Europa
Klassenfahrt Center Parcs in Deutschland, den Niederlanden und Europa
Klassenfahrt Musicals Stage Entertaiment und Tickets für Schulklassen
Klassenfahrt zum Weissenhäuser Strand



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