Sie wünschen Beratung?
 0345 – 521 63 53

Online-Reiseführer zur Klassenfahrt München

Kurz das Wichtigste

Kurz das Wichtigste

München, die bayerische Hauptstadt, ist eine der großen europäischen Wirtschafts- und Medienmetropolen und zugleich kulturelles Zentrum des Freistaats Bayern. Die Stadt wurde 1158 auf dem so genannten "Augsburger Schied" von Kaiser Friedrich Barbarossa zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der eigentliche Gründer ist Herzog Heinrich der Löwe, der, um den einträglichen Salzhandel auf sein Gebiet umzuleiten, die Isarbrücke bei Föhring zerstörte und den Markt einige Kilometer isaraufwärts nach Munichen verlegte. Die Stadtbefestigung mit Isartor, Sendlinger Tor und Karlstor erfolgte im frühen 14. Jahrhundert unter Ludwig dem Bayern. Die älteste Kirche des Stadtzentrums ist St. Peter, deren Renaissanceturm als "Alter Peter" eines der Wahrzeichen der Stadt bildet.

Das Stadtbild ist geprägt von historischen Gebäuden. Die Innenstadt ist überschaubar und leicht zu Fuß zu erkunden. Sie wird durch Karlsplatz, Sendlinger Tor, Isartor und Odeonsplatz begrenzt. In ihrem Zentrum liegt der Marienplatz, Münchens "gute Stube", von dem die Shopping-Meilen Richtung Stachus und Sendlinger Tor abgehen. Richtung Norden um den Max-Joseph-Platz und den Odeonsplatz liegen die "herrschaftlichen Bezirke" mit Residenz, Erzbischöflichem Palais und Hofgarten. Mit dem Deutschen Museum und der Pinakothek beheimatet München zwei der bedeutendsten Museen Deutschland. Das Oktoberfest, das größte Volksfest der Welt, findet jährlich auf der Theresienwiese statt.

Abgesehen von der Innenstadt besteht München, vielleicht noch mehr als andere Großstädte, aus vielen "Dörfern", Stadtteilen mit jeweils eigenem Charakter. Schwabing beispielsweise wird durch die Schickeria, das entsprechende Nightlife, die Cafés zum "Gesehen-Werden" sowie durch die lockere Atmosphäre um Universität und Englischen Garten geprägt. Bogenhausen heißt der angrenzende vornehme Wohnbezirk im Münchner Nordosten. Südlich davon, zwischen Ostbahnhof, Max-Weber-Platz und Rosenheimer Platz liegt Haidhausen, ein Stadtviertel der "einfachen" Leute und der alternativen Lebensweisen. Entsprechend findet man hier Szene-Kneipen und Läden mit ausgefallenem Angebot.
Die Attraktionen Münchens freilich sind über das ganze Stadtgebiet verstreut. So liegt etwa das Olympiagelände im Norden, das Nymphenburger Schloss im Westen und der Zoo im Süden jeweils ein ganzes Stück von der Innenstadt entfernt.

Die Liegewiesen entlang der Isar, im Englischen Garten und an den Baggerseen unter anderem im Norden Münchens laden immer wieder zur Rast oder zum (Sonnen-) Bad ein.
Da München nicht weit von den Feriengebieten in den bayerischen Alpen, am Starnberger See oder am Chiemsee entfernt liegt, lässt sich eine Städtereise im Winter gut mit einer Skiausfahrt oder im Sommer mit einem Aktivurlaub an den bayerischen Seen und in den Bergen verbinden.

München hat circa 1,3 Millionen Einwohner.

Letzte Änderung: 24.02.2019

Reiseangebote für Ihre Klassenfahrt nach München

Erstellen Sie sich online ein Angebot für eine Schulfahrt mit Jugendtours-Klassenfahrten. Unsere Onlinebuchung umfasst 5 einfache Buchungsschritte mit Verfügbarkeitsanzeige und Preisübersicht. Frei Plätze werden automatisch 14 Tage für Sie reserviert. Setzen Sie auf uns und entdecken Sie München.

Reiseangebote unserer Premium-Partner für die Klassenfahrt nach München

Um Ihnen das optimale Reiseerlebnis vor Ort zu garantieren, geht Jugendtours-Klassenfahrten Kooperationen mit Unterkünften, wie Hostels, Jugendherbergen und Ferienanlagen, ein. Erstellen Sie sich ein Online-Angebot für einen unserer Premium-Partner und genießen Sie umfassenden exklusiven Service in München:

a&o München

Meininger Hotels München

Einreise, Ankunft und Verkehr

Fremdenverkehrsämter

Sendlinger Straße 1, 80331 München. Call Center, Tel.: (089) 23 39 65 00 (Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 9-17 Uhr), Fax: (089) 23 33 02 33, E-Mail: tourismus@muenchen.de.
Internet: www.muenchen-tourist.de.

Bahnhofsplatz 2, 80335 München. Geöffnet: April bis Oktober Mo bis Sa 9-20 Uhr, So und Feiertage 10-18 Uhr; November bis März Mo bis Sa 9.30-18.30 Uhr, So und Feiertage 10-18 Uhr.
Informationen, Stadtführungen, Hotelzimmervermittlung, Verkauf der München Welcome Card, von Stadtplänen und Broschüren usw.
Internet: www.muenchen-tourist.de.

Neues Rathaus, 80331 München. Geöffnet: Mo bis Fr 10-20 Uhr, Sa 10-16 Uhr. Während des Christkindlsmarktes Sa von 10 bis 17 Uhr und So von 10 bis 16 Uhr geöffnet.
Informationen, Stadtführungen, Hotelzimmervermittlung, Verkauf der München Welcome Card, Verkauf von Stadtplänen und Broschüren usw.
Internet: www.muenchen-tourist.de.

Alter Hof 1, 80331 München. Tel.: (089) 21 01 40 50, Fax: (089) 21 01 40 55, E-Mail: infopoint@museen-in-bayern.de. Geöffnet: Mo bis Sa 10-18 Uhr.
Im Infopoint findet man aktuelle und umfassende Informationen zur bayerischen Museumslandschaft (Sammlungsschwerpunkte der Museen, Adressen, Öffnungszeiten, Sonderausstellungen, Führungen, Aktivitäten usw.).
Internet: www.infopoint-museen-bayern.de.

Anreise

Fünf Autobahnen führen aus allen Himmelsrichtungen nach München. Die A9 aus Richtung Norden führt in das Stadtzentrum von München. Besucher aus dem Osten kommen über die A92 in die Stadt. Aus dem Südosten führt die A8 aus Salzburg und aus dem Südwesten die A95 aus Garmisch-Partenkirchen nach München. Besucher aus dem Westen fahren über die A96 aus Lindau und die A8 aus Stuttgart an. Alle Autobahnen bis auf die A95 und A96 haben Anschluss an den Autobahnring (A99) um München.
Am Ende der A8 aus Richtung Stuttgart befindet sich für Ortsfremde ein Infopunkt und Lotsendienst.

Wer mit dem Auto kommt, sollte Park & Ride mit U- oder S-Bahn nutzen, da sich die Parkplatzsuche in der Innenstadt schwierig gestaltet und zusätzlich durch zahlreiche Einbahnstraßen erschwert wird. Informationen zu den Park & Ride-Parkplätzen gibt es im Internet unter www.parkundride.de oder unter der Hotline Tel.: (089) 32 46 47 48.

Mit dem Zug ist München bequem, auch per ICE, erreichbar. Die Fahrt mit dem ICE-Sprinter beispielsweise von Frankfurt/Main nach München dauert drei Stunden und 40 Minuten. Internet: www.bahn.de

Busverbindungen bestehen von vielen deutschen und europäischen Städten aus u.a. mit Eurolines. Infos: Deutsche Touring GmbH/Eurolines, Frankfurter Straße 10-14, 65760, Eschborn, Tel. (0 6196) 207 85 01, E-Mail service@eurolines.de, Homepage www.eurolines.de.

Der Franz-Josef-Strauß-Flughafen im Erdinger Moos hat sich neben dem Frankfurter Airport zum größten Flughafen Deutschlands entwickelt und wird mehr und mehr zu einer internationalen Drehscheibe ersten Ranges. Internet: www.munich-airport.de.

Umweltplakette
Seit 1. Oktober 2008 ist in München eine so genannte Umweltzone eingerichtet, in die die Einfahrt nur mit Umweltplakette am Auto gestattet ist. Diese Regelung trifft auch Mietwagen und ausländische Fahrzeuge. Die Plaketten sind über den ADAC, Kfz-Zulassungsstellen sowie über die meisten Autowerkstätten zu erhalten. Seit Januar 2012 ist die Durchfahrt nur noch mit der grünen Plakette erlaubt. Internet: www.umwelt-plakette.de.

Flughafen

Nordallee 25, 85356 München. Zentrale Tel.: 975 00, E-Mail: info@munich-airport.de.
Der Münchner Flughafen liegt etwa 28 Kilometer nördlich des Stadtzentrums im Erdinger Moos. Etwa 100 Fluggesellschaften unterhalten von hier aus nationale und internationale Verbindungen in alle Erdteile. Er verfügt über zwei Terminals, die durch das München Airport Center (MAC) miteinander verbunden sind. Die Hauptinformation befindet sich im Zentralbereich, Ebene 03. Am Flughafen gibt es alle Einrichtungen eines internationalen Airports so auch Mietwagenfirmen, mehr als 130 Geschäfte und etwa 40 Reisebüros und Reiseveranstalter.

Anbindung an die City:
Mit den S-Bahn-Linien S1 und S8 kommt man in rund 45 Minuten in die Innenstadt. Die S1 fährt Montag bis Freitag von etwa 5 bis 24 Uhr, Samstag und Sonntag von etwa 8.30 bis 24 Uhr, vom Flughafen München über Neufahrn, Laim, Hauptbahnhof und Marienplatz zum Ostbahnhof. Die S8 verkehrt Montag bis Freitag von etwa 4 bis 1.40 Uhr, Samstag und Sonntag von etwa 6 bis 1.40 Uhr, vom Flughafen München über Ismaning, Ostbahnhof, Marienplatz, Hauptbahnhof und Pasing bis Geltendorf. Eine Einzelfahrt kostet für Erwachsene in die Innenstadt 10 Euro (4 Zonen), mit Geldkarte 9,60 Euro. Internet: www.mvv-muenchen.de.
Darüber hinaus bestehen Verbindungen mit dem Lufthansa-Airportbus vom Flughafen in die Stadt (unabhängig von der Airline). Im 20-Minuten-Takt zwischen 6.20 Uhr und 21.40 Uhr fahren die Busse täglich von den beiden Terminals direkt nach Schwabing (Ungerstraße, mit Anschluss an die U-Bahn U6) sowie zum Münchner Hauptbahnhof. Der Fahrpreis für Erwachsene beläuft sich auf 10,50 Euro, Kinder zahlen 5,50 Euro. Das Return-Ticket kostet 17 Euro. Infos: Tel.: 32 30 40, E-Mail: info@autobusoberbayern.de, Internet: www.autobusoberbayern.de.
Eine Taxifahrt ins Zentrum von München kostet rund 80 Euro und dauert etwa 35 bis 45 Minuten.

Tipp
Der Besucherdienst des Münchner Flughafens veranstaltet verschiedene Rundfahrten über das Flughafengelände. Dabei werden sämtliche Einrichtungen des modernsten europäischen Flughafens angesteuert. Geöffnet: 1. März bis 31. Oktober 9.30 bis 18 Uhr, 1. November bis 28. Februar 9.30 bis 17 Uhr. Eine Anmeldung ist für Einzelbesucher nicht erforderlich - die zwölf Kilometer langen Touren finden ganzjährig statt und dauern circa 50 Minuten. Tickets sollten rechtzeitig im Besucherzentrum gekauft werden. Gruppenfahrten ab 20 Personen sind nach vorheriger Anmeldung möglich.

Auch der neue Besucherpark lohnt eine Besichtigung. Das mit modernster Multi-Media-Technik ausgestattete Besucherzentrum zählt zu den Hauptattraktionen des Besucherparks. Besucher können sich hier an zehn Themeninseln mit elektronischen Infokiosken über den Münchner Airport und den Luftverkehr informieren. Der Eintritt in die Ausstellung ist ebenso kostenlos wie der Besuch des komplett neuen Kino mit rund 60 Sitzplätzen, in dem den ganzen Tag über Filme zu verschieden Themen des Luftverkehrs gezeigt werden. Das Freigelände lädt zur Besichtigung von historischen Propellerflugzeugen ein. Öffnungszeiten: Besucherpark und Besucherhügel: täglich rund um die Uhr; Besucherzentrum: März bis Oktober täglich 9.30-18 Uhr, November bis Februar täglich 9.30 bis 17 Uhr. Infos: Besucherservice Tel.: 97 54 13 33 (Mo bis Do 9 bis 16.30 Uhr, Fr bis So 9 bis 13 Uhr), E-Mail: besucherservice@munich-airport.de.

Hinweise für behinderte Reisende
Für Behinderte stehen an allen Informationsschaltern in den Abflugbereichen, an der Hauptinformation im Zentralbereich und in den Sonderbetreuungslounges im Terminal 2 kostenlos Rollstühle zur Verfügung. Barrierefreie Wege bzw. Aufzüge führen zu den Abflugbereichen im Terminal 1 und 2. An der Hauptinformation im Zentralbereich, Ebene 03 befindet sich eine Flughafenübersichtstafel in Brailleschrift. Spezielle Tastentelefone für hörgeschädigte oder gehörlose Reisende befinden sich an der Hauptinformation im Zentralbereich, Ebene 03 und im Medizinischen Zentrum, Ankunft E, Ebene 03. Daneben gibt es behindertengerechte Toiletten und Waschräume, rollstuhlgerechte Fahrstühle sowie einen Medizinischen Dienst.
Weitere Infos erteilt der Behindertenservice des Flughafen München: Tel.: (089) 97 56 33 44 (Medizinischer Dienst).
Internet: www.munich-airport.de.

Bahnhofsplatz, 80333 München. Infos rund um den Bahnhof Tel.: 0180 599 66 33 (0,14 Euro/Min). S1-S8 bis Hauptbahnhof; U1, U2, U4, U5 bis Hauptbahnhof.
Der Münchener Hauptbahnhof liegt am westlichen Rand des Stadtzentrums, rund zwei Kilometer vom Marienplatz entfernt und besitzt hervorragende Anschlüsse an das innerdeutsche und europäische Eisenbahnnetz. Täglich nutzen ihn mehr als 300.000 Fahrgäste.
Im Bahnhof gibt es neben Shops, einem gastronomischen Angebot und einem Intercity-Hotel auch einen Mietwagen- und Fahrradverleih. Der Münchener Hauptbahnhof gehört zu den 20 ICE-Bahnhöfen, die mit einem W-LAN-HotSpot von Telekom Deutschland ausgestattet sind. Damit können Reisende und Besucher auf den Bahnsteigen und im Vermarktungsbereich drahtlos im Internet surfen.
Das DB ReiseZentrum im Münchener Hauptbahnhof ist täglich zwischen 7 Uhr und 21.30 Uhr geöffnet.

Hinweise für behinderte Reisende
Öffentliche Behindertenparkplätze stehen am Eingang Süd (Bayerstraße), am Eingang Nord (Arnulfstraße) sowie am Haupteingang Ost (Bahnhofsplatz) zur Verfügung. Im Hauptbahnhof gibt es teilweise taktile Leitlinien für Blinde. Behindertentoiletten befinden sich am Gleis 11 neben der Bahnhofsmission und im Zwischengeschoss (zugänglich über Aufzug am Ausgang Arnulfstraße). Blindenhunde dürfen mitgeführt werden.
Internet: www.bahnhof.de.

Orleansplatz, 81667 München. Tel.: 0180 599 66 33 (0,14 Euro/Min). S1-S8 bis Ostbahnhof; U5 bis Ostbahnhof.
Der Ostbahnhof ist neben dem Hauptbahnhof ein weiterer zentraler Fernbahnanschluss. Zahlreiche Eurocity-, Intercity- und Interregio-Züge in Richtung Italien (Rom, Mailand, Venedig) und Österreich (Innsbruck, Salzburg) halten hier, daneben die Regionalexpresslinien Richtung Mühldorf am Inn und Rosenheim. München Ost ist zugleich ein wichtiger Busbahnhof.

Hinweise für behinderte Reisende
Der Ostbahnhof ist nicht barrierefrei. Nur die Gleise der S-Bahn verfügen über einen Aufzug (Gleis 1-4).

Pasinger Bahnhofplatz, 81241 München. Tel.: 0180 599 66 33 (0,14 Euro/Min). S4-S6, S8, S20 bis Bahnhof Pasing.
Der Bahnhof München-Pasing im Westen Münchens ist ebenfalls ein Fernverkehrsbahnhof. Durch ihn fahren alle Fernverkehrszüge der Bahnstrecke Ulm-München von München Hauptbahnhof Richtung Augsburg. Diese Verbindung ist die am meisten befahrene Fernverkehrsverbindung Deutschlands.

Öffentlicher Nahverkehr

Die öffentlichen Verkehrsmittel U-Bahn, S-Bahn, Straßenbahn (Tram) und Bus sind im Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) zusammengeschlossen. Insgesamt bedienen sechs U-Bahn-Linien, zehn S-Bahn-Linien und neun Teilstrecken von Regionalbahnen mit MVV-Tarifintegration, zehn Tram-Linien, vier Tram-Nacht-Linien sowie etwa 70 innerstädtische Buslinien (Nr. 50 bis 199) die Stadt.

Die U-Bahn ist täglich von etwa 4.30 Uhr bis 1.30 Uhr in Betrieb, die Züge verkehren während der Hauptverkehrszeiten alle fünf Minuten, sonst alle zehn Minuten.

Die Züge der Münchner S-Bahn, die von der Deutschen Bahn AG im Rahmen des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV) betrieben werden, sind täglich auf allen Linien im 10/20-Minuten-Takt unterwegs. Die Linien S20 und S27 nur montags bis freitags in der Hauptverkehrszeit.

Die Münchner Straßenbahn (Tram) ist täglich von etwa 4.30 Uhr morgens bis 1.30 Uhr in Betrieb. In den Nächten von Freitag/Samstag und Samstag/Sonntag verkehren im 30-Minuten-Takt, in den anderen Nächten stündlich, die Nachtlinien (N17, N19, N20, N27) zwischen 1.30 Uhr und 4.30 Uhr ab dem Stachus.

Alle öffentlichen Verkehrsmittel lassen sich mit den gleichen Fahrscheinen benutzen. Das MVV-Tarifgebiet besteht aus vier Zonen (MVV-Bartarif). Die Zonen sind in unterschiedlichen Farben dargestellt, der Innenraum (erweitertes Stadtgebiet von München) ist weiß. Der Preis für eine Fahrt richtet sich nach der Anzahl der Zonen, die befahren werden.

Die Einzelfahrkarte kostet 2,50 Euro für 1 Zone (bei bargeldloser Bezahlung 2,20 Euro) und gilt für eine einfache Fahrt. Umsteigen und Fahrtunterbrechungen sind erlaubt, Rück- und Rundfahrten nicht. Führt eine einfache Fahrt zweimal durch die selbe Zone, muss diese Zone auch zweimal bezahlt werden. Ab vier Zonen steigt der Preis nicht mehr.
Ab drei Fahrten lohnt sich eine Tageskarte (beliebig viele Fahrten an einem Tag) für 5,60 Euro pro Person für den Innenraum (weiße Zone). Besonders für Familien und Gruppen eignet sich die Partner-Tageskarte. Diese gilt für bis zu fünf Erwachsene, wobei zwei Kinder zwischen 6 und 14 Jahren als ein Erwachsener zählen. Preis für den Innenraum (weiße Zone): 10,20 Euro. Die Drei-Tages-Karte kostet für den Münchner Innnenraum 13,80 Euro. Streifenkarten (für Erwachsene 10 Streifen 12 Euro) sind billiger als Einzelfahrscheine und lohnen sich, wenn man bei längerem Aufenthalt die öffentlichen Verkehrsmittel unregelmäßig nutzt.
Einzel-, Streifen- und Tageskarten erhält man an den Automaten in allen S- und U-Bahn-Stationen. An den Automaten in den Trambahnen und städtischen Bussen können ausschließlich Einzel- und Tageskarten erworben werden. Neben den Automaten steht ein großes Netz von MVV-Verkaufsstellen in der Stadt zur Verfügung.

Achtung
Alle Fahrkarten müssen bei Fahrantritt entwertet werden - ausgenommen Fahrkarten aus den Bus- und Trambahnautomaten. Sie sind bereits entwertet. Die Tageskarten gelten ab dem Zeitpunkt des Entwertungsstempels bis 6 Uhr früh des folgenden Tages. Erwachsene müssen bei Streifenkarten (Karte knicken und in den Entwerter schieben) pro Zone je zwei Streifen entwerten. Die für die Fahrt erforderliche Anzahl von Streifen kann im Fahrzielverzeichnis an den Automaten (blaue Felder) abgelesen werden.
Wer ohne gültig entwerteten Fahrschein erwischt wird, zahlt rund 30 Euro Strafe. Wer ohne Fahrkarte einen Bahnsteig der S- oder U-Bahn betreten will, der durch Bahnsteigsperren oder sonstige Bahnsteigabgrenzungen gekennzeichnet ist, benötigt eine Bahnsteigkarte; diese ist am Automaten erhältlich und ab Entwertung eine Stunde lang gültig. Preis der Bahnsteigkarte: 0,40 Euro.

Detaillierte Informationen erhält man bei der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund GmbH (MVV), Thierschstraße 2, 80538 München (MVV-Infotelefon: 41 42 43 44 - Mo bis Fr 7-17 Uhr) sowie in den MVG-Kundencentern am Marienplatz, in der Poccistraße sowie am Sendlinger Tor. Info: E-Mail: info@mvv-muenchen.de, Internet: www.mvv-muenchen.de.
Informationen zur S-Bahn München bekommt man auch beim S-Bahn-Service-Center im Münchener Hauptbahnhof und im Ostbahnhof. Infos: Tel.: 01805 66 10 10 (0,14 Euro/Min. - Mo bis Fr 7-20 Uhr, Sa 8-20 Uhr), E-Mail: service-dialog@bahn.de, Internet: www.s-bahn-muenchen.de.

Günstige Tickets

Die "CityTourCard" des Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) beinhaltet eine Tageskarte für die Nutzung aller MVV-Verkehrsmittel im Innenraum (Stadtgebiet München) oder im Gesamtnetz sowie eine Rabattkarte für über 30 touristische Attraktionen (z.B. Bavaria Filmstadt, Deutsches Museum, BMW-Museum, Sea Life, Komödie im Bayerischen Hof usw.). Die "CityTourCard" wird in vier Varianten angeboten:
1 Tag Innenraum = 9,90 Euro, 3 Tage Innenraum = 19,90 Euro, 3 Tage Gesamtnetz = 31,50 Euro. Seit April 2008 gibt es ein Gruppenticket bis maximal fünf Personen, das für einen Tag 16,90 Euro und für drei Tage Innenraum 29,90 Euro, für das Gesamtnetz 51,50 Euro kostet. Zu beziehen ist die "CityTourCard" an den Fahrkartenautomaten der S- und U-Bahn-Stationen sowie Tram- und Bushaltestellen, in den MVG-Kundencentern, bei DB Verkaufsstellen und DER-Reisebüros, bei der Tourist-Informationen am Marienplatz und am Hauptbahnhof sowie bei ausgewählten Hotels an der Rezeption.
Internet: www.citytourcard-muenchen.com.

Hinweise zum Aufenthalt

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

München gilt als eine der sichersten Großstädte Europas. Dennoch sollte man die normalen "großstädtischen" Sicherheitsvorkehrungen treffen. Beim Abstellen des Wagens Wertsachen aus dem Fahrzeug nehmen und Gepäck nicht sichtbar liegen lassen. Außerdem sollte man nur so viel Bargeld bei sich tragen, wie man auch wirklich braucht.
In der S-Bahn sorgen S-Bahn-Wachen auf allen Strecken in den Abend- und Nachtlinien für mehr Sicherheit. Über Notruftasten in den einzelnen Wagons kann man im Ernstfall Kontakt zum Lokführer aufnehmen. In der U-Bahn sorgt die städtische U-Bahn-Wache sowie die verstärkte Präsenz der Polizei für Sicherheit.

Geld

Währungseinheit
Währungseinheit ist der Euro. Ein Euro = 100 Cents.

Deutsche Euromünzen - nationale Rückseite
In Deutschland zeigen die 1- und 2-Euro-Münzen den Bundesadler.
Auf den 50-, 20- und 10-Cent Stücken ist das Brandenburger Tor und auf den drei kleinsten Münzwerten ein Eichenzweig abgebildet.

Banköffnungszeiten
Montag bis Freitag 8.30-16 Uhr, Donnerstag zusätzlich bis 17/18 Uhr.

Kommunikation

München hat die Vorwahl 089, der internationale Code für Deutschland ist 0049.

Münztelefone sind seltener geworden, die meisten öffentlichen Telefone funktionieren mit Telefonkarten der Deutschen Telekom, die auf jedem Postamt, in Zeitschriftenläden oder an vielen Kiosken erhältlich sind.

Postämter in der Münchener Innenstadt:
- Bahnhofplatz 1, geöffnet: Mo bis Fr 7.30-20 Uhr, Sa 9-16 Uhr.
- Altstadt Lehel, Alter Hof 6-7, geöffnet: Mo bis Fr 8-18.30 Uhr, Sa 9-12.30 Uhr, SB-Bereich 0-24 Uhr.


Notdienste

Polizei, Tel.: 110.

Feuerwehr/Rettungsdienst/Notarzt, Tel.: 112.

Krankenbeförderung, Tel.: 192 22.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst Bayern (für nicht lebensbedrohliche Erkrankungen), Tel.: 01805 19 12 12 (0,14 Euro/Min.).

Klinikum Schwabing, Kölner Platz 1, Zentrale Notaufnahme: im Erdgeschoss des Haus 17, linksseitig vom Haupteingang, 80804 München, Tel.: 306 80 (Zentrale), Tel.: 30 68 26 00 (Notaufnahme Chirurgie), Tel.: Notaufnahme Innere Tel.: 30 68 22 10, E-Mail: info.ks@klinikum-muenchen.de, Internet: www.klinikum-schwabing.de.

Chirurgische Klinik (Ambulanz und Notaufnahme), Nussbaumstraße 20, 80336 München, Tel.: 51 60 26 11. Internet: www.chirurgische-klinik.de.

Zahnärztlicher Notdienst (Ansagedienst rund um die Uhr), Tel.: 723 30 94.

Giftnotruf, Tel.: 192 40.

Frauennotruf München, Tel.: 76 37 37.

Telefon-Seelsorge, evangelisch, Tel.: 0800 111 01 11, katholisch, Tel.: 0800 111 02 22.

ADAC-Pannendienst, Tel.: 0180 222 22 22, Handy 22 22 22.

AVD-Pannenhilfe, Tel.: 0800 990 99 09 (gebührenfrei).

ACE-Pannenhilfe, Tel.: 0180 234 35 36.

Sperr-Notruf
Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.

Aufenthalt
Öffentlicher Nahverkehr
An fast allen U-Bahnhöfen befinden sich Aufzüge und Lifte, um Personen mit Behinderung die Fortbewegung zu erleichtern. Damit sich Blinde an den Bahnsteigen orientieren können, werden über Außenlautsprecher jeweils Linie und Fahrziel des eingefahrenen Zuges angesagt. Über 80 Prozent der Tram-Haltestellen sind behinderten- und rollstuhlgerecht. Im Trambahnnetz sind fast ausschließlich behindertengerechte Fahrzeuge im Einsatz, auch nachts.
Von den S-Bahnhöfen im MVV können zurzeit etwa 60 Prozent barrierefrei erreicht werden, optimal gestaltet sind etwa 30 Bahnhöfe. Mittlerweile werden auf allen S-Bahn-Strecken im Regelbetrieb neue Fahrzeuge eingesetzt. Breite Türen, deutliche Zugzielanzeiger sowie ein modernes Fahrgastinformationssystem bieten hohen Komfort. Zudem sind diese Fahrzeuge mit einer Klapprampe ausgestattet. Zur Benutzung der Rampe muss der Fahrer informiert werden. Im MVV werden überwiegend Niederflurbusse mit Einstiegshilfe (Hublift oder Klapprampe) eingesetzt. Niederflurbusse mit Einstiegshilfe sind durch das Behindertenzeichen gekennzeichnet und auch nachts einsatzbereit. Internet: www.mvv-muenchen.de.

Behindertenparkplätze
Im gesamten Stadtgebiet gibt es eine Vielzahl von Behindertenstellplätzen, z.B. vor Ämtern, Institutionen, Geschäften, Theatern usw. Die genauen Standorte sind unter www.muenchen.de/Tourismus (Rubrik Anreise/Auto) abrufbar.

Behindertentoiletten
Fast alle behindertengerechten öffentlichen Toiletten befinden sich im S- und U-Bahn-Bereich und sind im MVV-Steckennetzplan eingetragen. Im Innenhof des Rathauses und in den großen Kaufhäusern in der Neuhauserstraße befinden sich ebenfalls Behindertentoiletten (z.B. Karstadt, Kaufhof, Hertie).

Fahrdienste für Behinderte
Mini-Bus Team München, Frohschammerstraße 6, 80807 München, Tel. (089) 399 39 99, E-Mail: info@minibusteam.de. Internet: www.minibusteam.de.

Weiterführende detaillierte Informationen erhalten München-Gäste mit Behinderung im Stadtführer "München für Touristen mit Handicap". Dieser bietet wertvolle Tipps für einen möglichst barrierefreien Aufenthalt in München. Die kostenlose Broschüre ist bei den Tourist-Informationen im Hauptbahnhof und am Marienplatz oder über das Servicetelefon (089) 233 00 erhältlich. Anschrift: Fremdenverkehrsamt München, Sendlinger Straße 1, 80331 München. Internet: www.muenchen.de/themen/tourismus/reisen-mit-handicap.html.

Das Münchner Tourismusamt bietet auch Führungen und Touren in Gebärdensprache an.

Nützliche Adressen
Wissenswerte, allgemeine Informationen zu dem Thema finden sich auf folgenden Websites:
- Bayerisches Rotes Kreuz/Kreisverband München - www.brk-muenchen.de.
- Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund e.V. - www.bbsb.org.
- Club Behinderter und ihrer Freunde München - www.cbf-muenchen.de (einschließlich Münchener Gaststättenführer für Behinderte).
- Fürst Donnersmarck-Stiftung/Reisen für Behinderte - www.fdst.de.

Fundbüros

Fundbüro der Landeshauptstadt München
Ötztaler Straße 17 (Rückgebäude), 81373 München. Tel.: 23 39 60 45, Fax: 23 54 59 25, E-Mail: fundbuero.kvr@muenchen.de. Geöffnet: Mo, Mi, Fr 7.30-12 Uhr, Di auch 8.30-12 und 14-18 Uhr, Do 8.30-15 Uhr. U6 bis Harras; S7, S27 bis Harras.
Gegenstände, die in der Stadt München verloren wurden sowie Fundsachen aus Tram und innerstädtischen Bussen. Internet: www.muenchen.de.
Während des Oktoberfestes gibt es eine Filiale des städtischen Fundbüros im Servicezentrum auf der Theresienwiese. Hier werden alle Fundgegenstände gesammelt, die auf dem Oktoberfest verloren wurden. Öffnungszeiten (nur während des Oktoberfestes): täglich 13-23 Uhr.

Fundbüro am Flughafen München
Servicecenter, Terminal 1, Zentralbereich Ebene 03, 85326 München. Tel.: 97 52 13 70, E-Mail: fundbuero@munich-airport.de. Geöffnet: täglich 6-23 Uhr. Bearbeitungsgebühr: 5 Euro. Terminal 2 Tel.: 97 52 28 70 (24 Stunden)

Fundbüro im Infopoint der MVG
Hauptbahnhof (Haupthalle links), 80333 München. Tel.: 21 91 32 40 (Mo bis Fr 8-12 und 12.30-16 Uhr, Sa/So 9-12.30 und 13-17 Uhr.
Fundsachen aus der U-Bahn. Die Gegenstände werden nach einem Tag an das Fundbüro der Landeshauptstadt München übergeben.

Fundbüro S-Bahn München und Regionalzüge der DB
Hauptbahnhof, gegenüber Gleis 26, 80333 München. Geöffnet: Mo bis Fr 7-20 Uhr, Sa 8-18 Uhr, So 8-18 Uhr.
Nach der ersten Woche muss man das Fundbüro der Deutschen Bahn AG in Wuppertal kontaktieren: E-Mail: fundbuero.dbag@bahn.de oder sich an die Fundservice-Hotline der Deutschen Bahn unter Tel.: 0900 199 05 99 (0,59 Euro/Min) wenden. Internet: www.s-bahn-muenchen.de.

Feiertage

Feiertage 2017:
1. Januar (Neujahr)
6. Januar (Heilige Drei Könige)
14. April (Karfreitag)
17. April (Ostermontag)
1. Mai (Tag der Arbeit)
25. Mai (Christi Himmelfahrt)
5. Juni (Pfingstmontag)
15. Juni (Fronleichnam)
15. August (Mariä Himmelfahrt)
3. Oktober (Tag der Einheit)
31. Oktober (Reformationstag)
1. November (Allerheiligen)
25. und 26. Dezember (Weihnachten)


Trinkgeld

Trinkgeld ist in Deutschland bereits in der Rechnung enthalten. Dennoch sind etwa zehn bis 15 Prozent Trinkgeld im Restaurant oder Café üblich. Bei Taxifahrern wird der Betrag nach oben aufgerundet. Gepäckträger erhalten pro Gepäckstück etwa einen Euro.

Gesellschaftliche Verhaltensformen

"Grüß Gott" ist die gängige Form der Begrüßung in Bayern, "Servus" die etwas zwanglosere, mit der man sich auch verabschieden kann. Weitere bayerische Abschiedsgrüße sind "Auf Wiederschau'n" oder "Pfiagot". Nichtbayern können auch auf die vertrauten Floskeln "Tschüß" oder "Tschau" zurückgreifen.

In bayerischen Biergärten sollte man sich nie an Stammtische setzen.

Wenn man kein Bayer ist, am besten kein Pseudo-Bayerisch sprechen. Es klingt fürchterlich wenn ein Nichtbayer zum Beispiel "pfiadi" sagt, was "behüte dich" heißt.

Beste Reisezeit und Klima

Beste Reisezeit

Man kann das ganze Jahr über nach München reisen. Der Termin richtet sich eher nach kulturellen Highlights als nach dem Wetter. Ein Tipp: Eine spontane Reise an den ersten warmen Wochenenden im Jahr unternehmen, wenn die Biergärten öffnen!

Touristische Informationen

Die Stadt kennen lernen

Die Münchner Innenstadt sollte man auf jeden Fall zu Fuß erkunden. Zentrum ist der Marienplatz mit dem Neuen Rathaus und seinem berühmten Glockenspiel sowie dem Alten Rathaus. Westlich des Marienplatzes schließt sich die Fußgängerzone Kaufingerstraße/Neuhauser Straße zum Stachus mit dem Karlstor an. Viele der schönsten Sehenswürdigkeiten liegen im historischen Zentrum zwischen Isartor, Sendlinger Tor, Karlstor und Odeonsplatz. Eine organisierte Stadtrundfahrt lohnt sich dann, wenn man einen Überblick bekommen will und nicht sehr viel Zeit hat.

Da München eine Radlerstadt ist, ist auch eine Fahrt mit dem Drahtesel interessant. Das Münchener Radverkehrsnetz umfasst 1.200 Kilometer und bietet gekennzeichnete Radwege und kaum Steigungen. Eine Tour entlang der Isar und durch den Englischen Garten zum Beispiel, verbindet etliche Sehenswürdigkeiten, ohne viele Straßen zu kreuzen. Bei Radius Tours & Bikes im Hauptbahnhof München kann man neben normalen Stadt-Fahrrädern mit drei Gängen auch 21-Gang-Räder ausleihen. Auf der Internetseite www.muenchen.de (Rubrik "Verkehr/Mobilität" - "Fahrrad"), findet man die schönsten und schnellsten Fahrrad-Routen in und um München. Organisierte Fahrradtouren von verschiedenen Veranstaltern werden ebenfalls angeboten.


Stadtbesichtigungen

Traubestraße 11, 80805 München. Tel.: 36 10 10 83, Fax: 36 10 10 84, kontakt@kunst-tour.de.
Das Unternehmen Kunst-Tour bietet kunsthistorische Führungen in und um München an. Das Programm umfasst Stadtspaziergänge, z.B. "Maler und Poeten - Schwabing und die Boheme"; Museumsführungen, z.B. in der Alten und Neuen Pinakothek; Ausstellungsführungen sowie Exkursionen, z.B. ins Kloster Ettal - geführt von Kunsthistorikern und Kunstpädagogen.
Internet: www.kunst-tour.de.

Frauenlobstraße 24a, 80337 München. Tel.: 54 40 42 30, E-Mail: info@stattreisen-muenchen.de.
München zu Fuß, per Tram oder mit dem Rad. Die über 60 verschiedenen Touren informieren die Besucher über Sehenswürdigkeiten, Geschichte und Stadtleben der bayerischen Landeshauptstadt. So führt der Rundgang "Es lebe der Centralfriedhof" zum Alten Südlichen Friedhof, der Rundgang "München und sein Bier" zu Brauhäusern und Rauschtafeln und "Schurken und Gendarme" bietet einen spannenden Streifzug durch die Münchner Kriminalgeschichte. Die Touren werden jeden Samstag, Sonntag, Feiertag, von Mai bis August auch am Donnerstag und am Freitag Abend veranstaltet und dauern etwa zwei Stunden. Karten sind am jeweiligen Treffpunkt erhältlich. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Regelmäßige Termine u.a.
Altstadtrundgang: von Januar bis November jeden Samstag um 11.15 Uhr, Treffpunkt ist am Spielzeugmuseum (Turm des Alten Rathauses).
Schloss Nymphenburg und Amalienburg: jeden Sonntag 14 Uhr.
Internet: www.stattreisen-muenchen.de.

Unterer Anger 14, 80331 München. Tel.: 203 24 53 60, E-Mail: info@weisser-stadtvogel.de.
Die Agentur "Weis(s)er Stadtvogel München" veranstaltet Stadtführungen aller Art - zu Fuß, per Rad oder mit dem Bus. Kurzweilig ist der Spaziergang "Huren, Hexen und Henkern auf der Spur". Zur abendlicher Stunde zeigen Schauspieler in historischen Kostümen die Münchner Stadtgeschichte an Originalplätzen - und beschreiben dabei ebenso Sagen und Mythen. Eine vorherige Reservierung ist erforderlich.
Internet: www.weisser-stadtvogel.de.

Elisenstraße 3a, 80335 München. E-Mail: info@citysightseeing-muenchen.de.
Die Stadtrundfahrt in Original-Doppeldecker-Bussen wird auf zwei verschiedenen Routen durchgeführt. Vom Oberdeck hat man dabei eine ungehinderte Sicht auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Münchens. Internet: www.citysightseeing-muenchen.de.

Spurwechsel, Ohlmüllerstraße 5, 81541 München. Tel.: 692 46 99, E-Mail: info@spurwechsel-muenchen.de. Geöffnet: Mo bis Fr 9-18 Uhr, April bis Oktober auch Sa 9-14 Uhr. Minimum: 20 Gäste.
Die Münchner Verkehrsgesellschaft mbH (MVG) und das Unternehmen "Spurwechsel" laden ein zur vergnüglichen Stadtrundfahrt mit einer historischen Tram. Dabei erzählen die Gästeführer Interessantes und Komisches über die Geschichte und das Alltagsleben in der bayerischen Landeshauptstadt. Die MünchenTram fährt auf einer Ringroute mitten durch die City, die Fahrt dauert etwa 50 Minuten. Die Tram kann auch für kleinere und große Gruppen gemietet werden.
Internet: www.spurwechsel-muenchen.de.

Schwere-Reiter-Straße 22, 80797 München. Auskunft nur vormittags, Tel.: 18 06 08. Geöffnet: Büro Mo bis So 10-12 Uhr.
Mit der Pferdekutsche durch München. Die Kutscherei Holzmann bietet Pferdekutschfahrten durch die Altstadt und den Englischen Garten an. Vier bis fünf Personen pro Kutsche sind erlaubt. Preis etwa 80 Euro pro Stunde. Der Standplatz ist ab Mittag am Chinesischen Turm im Englischen Garten.
Internet: www.kutschen-muenchen.de.

Speziell für Gehörlose werden vom Fremdenverkehrsamt Führungen durch München angeboten. Zehn Guides, die ebenfalls hörbehindert sind und von der Stadtverwaltung für diese Führungen ausgebildet wurden, machen Gehörlose auf den Touren durch München auf Kunst, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft aufmerksam. Eine zweistündige Führung kostet rund 103 Euro für maximal 15 Personen.
Buchungen beim Tourismusamt München, Fachgebiet Gästeführungen, Postfach,
80313 München. Tel.: 23 33 02 04/34.
Internet: www.muenchen-tourist.de.

Am Einlass 3, 80469 München. Tel.: 24 21 68 80, Mobile Hotline Tel.: 0176 24 27 10 89, E-Mail: info@pedalhelden.de. Geöffnet: Mo bis Fr 9-15 Uhr.
München individuell und aus einer völlig neuen Perspektive erleben kann man bei den geführten Stadtbesichtigungen in modernen Fahrradrikschas. Es besteht die Möglichkeit an der Haupthaltestelle am Marineplatz spontan zuzusteigen, oder eine Rikscha für eine Rundfahrt vorab zu reservieren. Die Rundfahrten dauern zwischen 30 und 90 Minuten.
Internet: www.pedalhelden.de.

Sehenswürdigkeiten

Kunstareal München, Theresienstraße 35a, 80333 München. Tel.: 238 05 22 86. Geöffnet: Di bis So 10-18 Uhr, Do bis 20 Uhr. U2 bis Königsplatz oder Theresienstraße; Tram 27 bis Pinakotheken.
In unmittelbarer Nähe zur Pinakothek der Moderne präsentiert das architektonisch eindrucksvolle Museum der Sammlung Brandhorst über 700 zeitgenössische Werke moderner Künstler aus der Sammlung von Udo und Anette Brandhorst. Die Besucher können sich unter anderem auf wertvolle Arbeiten von Andy Warhol, Damien Hirst, Pablo Picasso, Sigmar Polke, Georg Baselitz und Cy Twombly freuen. Die Fassade des etwa 15 Meter hohen Museumsbaus zieren 36.000 kunterbunte Keramikstäbchen. Durch eine spezielle Konstruktion gelangt ein Maximum an Tageslicht ins Gebäudeinnere.

Hinweise für behinderte Besucher
Das Museum verfügt über einen barrierefreien Zugang. Behindertengerechte Toiletten sowie Aufzüge sind vorhanden. Rollstühle können ausgeliehen werden.
Internet: www.museum-brandhorst.de.

Barer Straße 27 (Eingang Theresienstraße), 80333 München. Tel.: 23 80 52 16, Führungen Tel.: 23 80 52 84, E-Mail: info@pinakothek.de. Geöffnet: täglich außer Mo 10-18 Uhr, Di 10-20 Uhr. U2 bis Theresienstraße; U3, U6 bis Odeonsplatz; Tram 27 bis Pinakotheken. Sonntags ist der Eintritt ermäßigt.
Die Alte Pinakothek gehört zu den bedeutendsten Gemäldegalerien der Welt und hat wesentlich zum Ruhme Münchens als der ersten Kunststadt Deutschlands beigetragen. Die Anfänge dieser Sammlung gehen auf die Sammeltätigkeit der Herzöge, Kurfürsten und Könige von Bayern aus dem Hause Wittelsbach zurück. In den prächtigen Sälen und Kabinetten können mehr als 700 Gemälde der Zeit vom 14. bis zum 18. Jahrhundert, darunter viele bekannte Hauptwerke der Kunst, bewundert werden. Die Kunst Venedigs ist dabei mit ihrem Hauptmeister Tizian ebenso vertreten, wie die niederländische Barockmalerei mit Frans Hals. Rubens steht (mit einer der weltweit größten Sammlungen seines Werks) im Zentrum des Museums.

Führungen
Führungen, Kunstgespräche und Workshops werden angeboten. Öffentliche Führungen zu ausgewählten Themen der Malerei des 15. bis 18. Jahrhunderts finden regelmäßig statt: Dienstag 18.30 Uhr und Freitag 15 Uhr. Die Teilnahme an den Führungen ist im Eintrittspreis enthalten. Treffpunkt ist das Museumsfoyer. Publikationen der Alten Pinakothek sowie Kunstdrucke, Postkarten und Geschenke erhält man im Museums-Shop.

Hinweise für behinderte Besucher
Es gibt einen barrierefreien Zugang am Haupteingang. Behindertentoiletten sowie Aufzüge sind vorhanden. Parkmöglichkeiten befinden sich auf der Nordseite der Alten Pinakothek (Zufahrt von der Arcis- und der Barer Straße, an der Schranke läuten und Schwerbehindertenausweis vorzeigen). Rollstühle können ausgeliehen werden.
Internet: www.pinakothek.de/alte-pinakothek.

Sterneckerstraße 2, 80331 München. Tel.: 24 23 16 07, E-Mail: info@Bier-und-Oktoberfestmuseum.de. Geöffnet: Di bis Sa 13-18 Uhr, bei Gruppenanmeldungen bis 19 Uhr. S1-S8 bis Isartor. Führungen werden angeboten.
Wer sich für die Geschichte des Bieres interessiert, ist im Bier- und Oktoberfestmuseum, welches in einem der ältesten Münchner Bürgerhäuser untergebracht ist, genau richtig. Hier lernt man mehr über die Geschichte des Gerstensaftes von der Völkerwanderung über die Klöster, die Herstellung, das Reinheitsgebot und Münchner Bierqualität. Daneben werden auch die wesentlichen Fragen des Lebens im Museum geklärt - beispielsweise, woher die Mass und das Bierfilzl kommen. Ein weiterer Teil des Hauses ist der Sonderausstellung zum Thema "Bier und Oktoberfest" gewidmet.
Dem Museum ist ein Bierstüberl angegliedert, so dass der Besuch nicht als "Trockenkurs" enden muss.
Internet: www.bier-und-oktoberfestmuseum.de.

Museumsinsel 1, 80538 München. Tel.: 217 91, Führungen Tel.: 217 92 52 (Mo bis Do 9-15 Uhr), E-Mail: fuehrungen-inseln@deutsches-museum.de. Geöffnet: täglich 9-17 Uhr, Kartenverkauf bis 16 Uhr. Das Museum wird zurzeit saniert, Teile der Ausstellung können daher geschlossen sein. S1-S8 Isartor; U1, U2 bis Fraunhoferstraße; Tram 18 bis Deutsches Museum.
Im wahrscheinlich größten technisch-naturwissenschaftlichen Museum der Welt können Technikbegeisterte ohne weiteres einen ganzen Tag zubringen. Zahlreiche Modelle, Experimente und Demonstrationen sind auf 55.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche zu sehen und auszuprobieren. Die Dauerausstellung umfasst rund 50 Bereiche der Naturwissenschaften und der Technik - vom Bergbau bis zur Astrophysik. Im Museum können Besucher beispielsweise in der Flugzeughalle eine hochmoderne Anflugkontrolle in Augenschein nehmen, den ersten programmgesteuerten Computer bestaunen oder das Motorflugzeug der Gebrüder Wright besichtigen. Einer der Höhepunkte ist der Faradaysche Käfig: Dort demonstriert ein Museumsangestellter, wie man einen Blitzschlag mit einer Spannung von mehr als einer Viertelmillion Volt übersteht. Des Weiteren setzen sich temporäre Ausstellungen mit aktuellen Themen auseinander.
Insgesamt gibt es im Deutschen Museum so viel zu sehen, dass ein einziger Besuch mit Sicherheit nicht ausreichen wird. Es empfiehlt sich daher eine Vorauswahl zu treffen. Für einen Besuch des Zeiss-Planetariums sollte man sich in jedem Fall Zeit nehmen.

Als Dependance des Deutschen Museums zeigt das Verkehrszentrum in drei historischen, denkmalgeschützten Hallen auf dem ehemaligen Messegelände Theresienhöhe Exponate zum Thema Verkehr und Mobilität (Tel.: 500 80 67 62; geöffnet: täglich 9-17 Uhr, Do teilweise bis 20 Uhr. U4, U5 bis Schwanthalerhöhe). Internet: www. Deutsches-museum.de/verkehrszentrum.

Hinweise für behinderte Besucher
Über eine Rampe seitlich des Haupteinganges gelangen Rollstuhlfahrer in die Ausstellungen. Das Museum ist für Rollstuhlfahrer aber nicht überall zugänglich. Manche Bereiche müssen umfahren werden, einzelne Galerien sind nicht zu erreichen, das Bergwerk ist überhaupt nicht zugänglich. Wenn man Hilfe benötigt, sollte man sich an das Personal wenden. Vier Behindertenparkplätze befinden sich neben dem Taxistand Museumsinsel, behindertengerechte Toiletten stehen zur Verfügung.
Internet: www.deutsches-museum.de.

Prinzregentenstraße 1, 80538 München. Tel.: 21 12 71 13, E-Mail: mail@hausderkunst.de. Geöffnet: täglich 10-20 Uhr z.T. auch länger, Do 10-22 Uhr. U4, U5 bis Lehel.
Das Haus der Kunst entstand als Ersatz für den 1931 durch einen Brand zerstörten legendären Glaspalast. Nach der Machtergreifung Hitlers erlangte die Ausstellungen zur "Entarteten Kunst" traurige Berühmtheit. Heute ist das Haus der Kunst eine der bedeutendsten und vielseitigsten Ausstellungsstätten für moderne und zeitgenössische Kunst in Europa. Rund 400 Gemälde, Skulpturen und Objekte aus dem 20. Jahrhundert werden hier präsentiert. Die Klassische Moderne Deutschlands mit Werken von Paul Klee, Franz Marc, Ludwig Kirchner und Max Beckmann bildet dabei einen wichtigen Komplex.
Internet: www.hausderkunst.de.

Theatinerstraße 8, 80333 München. Tel.: 22 44 12, E-Mail: kontakt@hypo-kunsthalle.de. Geöffnet: während der Ausstellungen täglich 10-20 Uhr. S1-S8 bis Marienplatz; U3-U6 bis Odeonsplatz.
Im Rahmen des weiträumigen Innenstadtprojekts der "Fünf Höfe" erhielt die Kunsthalle ein neues Haus mit großzügigen Foyerflächen und einem Café. Sie erstreckt sich über zwei Gebäude hinweg vom Eingang in der Theatinerstraße bis hinauf in die Ausstellungssäle der Kardinal-Faulhaber-Straße 10. Das Spektrum der publikumswirksamen Einzelausstellungen reicht quer durch die Epochen und Kontinente - von Gauguin, Miró und Picasso bis hin zu Zeugnissen alter Kulturen.

Hinweise für behinderte Besucher
Der Besuch der Kunsthalle ist auch für Rollstuhlfahrer möglich. Vom Museumsshop (Eingang Salvatorpassage) führt ein Lift zur Kasse im Foyer im ersten Obergeschoss. Nach Vorzeigen einer gültigen Eintrittskarte wird die Weiterfahrt zur Lounge im zweiten Obergeschoss freigegeben. Von dort besteht ein ebener Zugang zu den Ausstellungsräumen.
Internet: www.hypo-kunsthalle.de.

Luisenstraße 33, 80333 München. Tel.: 23 33 20 00, automat. Ansage Tel.: 23 33 20 02, E-Mail: lenbachhaus@muenchen.de. Geöffnet: Seit März 2009 ist das Lenbachhaus wegen Generalsanierung bis voraussichtlich Frühjahr 2013 geschlossen. Der Kunstbau bleibt während dieser Zeit für Sonderausstellungen geöffnet (Di bis So 10-18 Uhr). U2 bis Königsplatz; Tram 27 bis Karolinenplatz, alle S-Bahn-Linien Haltestelle Hauptbahnhof.
Die städtische Galerie im Lenbachhaus, in der Villa des Malerfürsten Franz von Lenbach, gründet ihren internationalen Ruf aus seiner einmaligen Sammlung der Gruppe "Der Blauen Reiter" mit Bildern von Wassily Kandinsky, Gabriele Münter, Franz Marc, Paul Klee und August Macke. Daneben gibt das Lenbachhaus Einblicke in die Münchner Malerei des 19. Jahrhunderts. Im angegliederten Kunstbau finden meist Wechselausstellungen der modernen und aktuellen Kunst statt.

Hinweise für behinderte Besucher
Lenbachhaus:
Vor dem Haupteingang stehen Behindertenparkplätze zur Verfügung. Für Rollstuhlfahrer gibt es eine Rampe am Seiteneingang. Anmeldung durch Begleitperson an der Information/Kasse. Blindenhunde sind erlaubt.
Kunstbau:
Die Parkplätze vor dem Lenbachhaus gelten auch für den Kunstbau. Für Rollstuhlfahrer besteht ein eigener Zugang in Höhe Luisenstraße 29 bei der Gaststätte Rhaetenhaus. Anmeldung durch Gegensprechanlage oder durch Begleitperson an der Information/Kasse des Kunstbaues. Ein Rundgang durch die Ausstellungshalle ist komplett stufenlos möglich. Eine Behindertentoilette ist vorhanden. Blindenhunde sind erlaubt.
Internet: www.lenbachhaus.de.

Sehenswerte Gebäude

80638 München. Tel.: 17 90 80, E-Mail: sgvnymphenburg@bsv.bayern.de und fuehrungen@bsv.bayern.de. Geöffnet: 1. April bis 15. Oktober täglich 9-18 Uhr; 16. Oktober bis 31. März täglich 10-16 Uhr. Tram 17 bis Schloss Nymphenburg.
Die ausgedehnte Barockanlage im Westen Münchens wurde von 1664 bis 1675 als Sommerresidenz für die bayerischen Herrscher erbaut. Ein großzügig angelegter Park rund um das Schloss sowie Kunstwerke, Sammlungen und Museen in den Räumen und Sälen machen das Schloss Nymphenburg zu einem Besuchermagneten. Die bedeutendsten Räume sind der "Steinerne Saal", mit Johann Baptist Zimmermanns großartigem Deckenfresko "Nymphen huldigen der Göttin Flora" und im Südflügel die "Schönheiten-Galerie" König Ludwigs I., der schöne Frauen seiner Zeit porträtieren ließ. Auch Räume wie das Geburtszimmer König Ludwigs II., ein Chinesisches Lackkabinett mit Lackmalereien, der Blaue Salon und das Drechselkabinett können im Schloss Nymphenburg besichtigt werden. In den ehemaligen Hofstallungen zeigt das Marstallmuseum unter seinen Schätzen die Krönungskarosse Kaiser Karls II. Im Obergeschoss gibt die Sammlung Bäuml einen nahezu lückenlosen Überblick über die Porzellankunst der Nymphenburger Manufaktur.
Der weitläufige historische Schlosspark - ein wahres Königreich für Spaziergänger - verzaubert mit altem Baumbestand, Götterfiguren, Wasserläufen und Pavillons: dem zarten Rokoko Jagdschlösschen, der Amalienburg, der exotischen Pagodenburg und der als höfische Eremitage gedachten Magdalenenklause. Es gibt Wege aus dem Park in den benachbarten Botanischen Garten.

Hinweise für behinderte Besucher
Der Schlosspark Nymphenburg bietet befestigte Kieswege; der Garten und Marstall (königliche Kutschen) sind zugänglich. Das Schlossgebäude ist nur über Stufen zu erreichen.
Internet: www.schloesser.bayern.de und schloss-nymphenburg.de.

Max-Joseph-Platz 3, 80333 München. Tel.: 29 06 71, E-Mail: residenzmuenchen@bsv.bayern.de. Geöffnet: Residenz, Museum, Schatzkammer und Allerheiligen-Hofkirche: 1. April bis 15. Oktober 9-18 Uhr, 16. Oktober bis 31. März 10-17 Uhr. Cuvilliés-Theater: 1. April bis 31. Juli Mo bis Sa 14-18 Uhr, So 9-18 Uhr, 1. August bis 16. September täglich 9-18 Uhr, 17. September bis 15. Oktober Mo bis Sa 14-18 Uhr, So 9-18 Uhr, 18. Oktober bis 31. März Mo bis Sa 14-17 Uhr, So 10-17 Uhr. S1, S2, S4-S8 bis Marienplatz; U3, U6 bis Marienplatz; Tram 19 bis Nationaltheater.
Die Münchner Residenz war über Jahrhunderte Wohn- und Regierungssitz der bayerischen Herzöge, Kurfürsten und Könige aus dem Hause Wittelsbach. Jede Generation fügte den bestehenden Bauten Neues hinzu, so dass die umfangreiche Anlage heute die zweitgrößte Residenz Europas darstellt. Sie ist in drei Hauptkomplexe gegliedert: den Königsbau, die Alte Residenz und den Festsaalbau. Seit 1920 ist die Residenz für die Öffentlichkeit als Museum zugänglich und zählt zu den bedeutendsten Schlossmuseen Europas. Besichtigt werden können die ehemals fürstlichen Wohnappartments und prunkvollen Festsäle, die Hofkapellen und die in Jahrhunderten gewachsenen Sammlungen. Im Königsbau ist die Schatzkammer untergebracht, die einzigartige Goldschmiedekunst vom Mittelalter bis zum Klassizismus, Kronen und Juwelen bietet. Zu den Höhepunkten der Sammlung zählen die bayerischen Kroninsignien und die kostbare Renaissancestatuette des Ritters St. Georg. Im so genannten "Apothekenstock" der Münchner Residenz befindet sich das Cuvilliés-Theater, das bedeutendste Rokokotheater Deutschlands. Für einen Besuch der Residenz sollte man mindestens einen ganzen Tag einplanen.

Hinweise für behinderte Besucher
Die Besichtigungsräume der Residenz München (Residenzmuseum, Schatzkammer, Cuvilliés-Theater) sowie das Brunnwerk im Hofgarten sind nur über Treppen bzw. über einige Stufen erreichbar. Die Allerheiligen-Hofkirche ist behindertengerecht zugänglich; Lifte und Behindertentoiletten sind vorhanden.
Internet: www.residenz-muenchen.de.

Ludwigstraße 16, 80539 München. Zentrale Tel.: 28 63 80, Infotel.: 286 38 23 22, E-Mail: info@bsb-muenchen.de. Geöffnet: Allgemeiner Lesesaal: täglich 8-24 Uhr; Zeitschriftenlesesaal: Mo bis Fr 9-21 Uhr, Sa 10-17 Uhr; Lesesaal für Handschriften und Alte Drucke: Mo bis Fr 9-17 Uhr. U3, U6 bis Universität.
Die größte Universitätsbibliothek Deutschlands ist in einem klassizistischen Palastbau von elementarer Monumentalität untergebracht. Gegründet wurde sie 1558 von Herzog Albrecht V. als Hofbibliothek der Wittelsbacher. Rund acht Millionen Bände darunter die umfassenste Orientsammlung Europas, 89.000 Handschriften mit Einzelstücken von unermesslicher Kostbarkeit und 40.000 laufende Zeitschriften gehören zur Sammlung.

Hinweise für behinderte Besucher
Zur Betreuung von Behinderten steht in der Regel werktags ein Zivildienstleistender zur Verfügung. Er kann über Tel.: 286 38 22 20 (Pforte) angefordert werden.
Internet: www.bsb-muenchen.de.

Marienplatz 15, 80331 München. S1-S8 bis Marienplatz; U3, U6 bis Marienplatz.
Der vielgliedrige Komplex des Alten Rathauses ist ein gotischer Saalbau und war bis 1874 Sitz des Stadtrates. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Rathaus weitgehend zerstört und zwischen 1953 und 1958 wieder aufgebaut.
Den architektonischen Mittelpunkt bildet der Alte Rathaussaal, der als herausragendes Beispiel vollendeter spätgotischer Raumkunst in Deutschland gilt. Das Wappenfries seiner geschnitzten Holztonnendecke stammt größtenteils noch aus dem Jahre 1480. Im Saal werden heute noch große Empfänge der Stadt gegeben und Auszeichnungen wie die Medaille "München leuchtet" verliehen.
Der 56 Meter hohe Turm des Alten Rathauses beherbergt das Spielzeugmuseum, Sammlung Ivan Steiger. Geöffnet: täglich 10-17.30 Uhr. Tel.: 271 19 69. Internet: www.spielzeugmuseum-muenchen.de.

Marienplatz 8, 80331 München. Tel.: 233 00, E-Mail: rathaus@muenchen.de. Geöffnet: Rathausturm: Mai bis Oktober Mo bis Fr 10-19 Uhr, Sa, Sonn- und Feiertage 10-19 Uhr; sonst Mo bis Fr 10-17 Uhr. S1-S8 bis Marienplatz; U3, U6 bis Marienplatz.
Auf dem Marienplatz dominiert das monumentale Neue Rathaus - eine beliebte Touristenattraktion. Es ist Sitz des Oberbürgermeisters, des Stadtrates und Hauptsitz der Stadtverwaltung von München. Seine 100 Meter lange Fassade mit den Spitzbogenarkaden beherbergt das weltberühmte Glockenspiel mit den 43 Glocken, das täglich um 11 Uhr, 12 Uhr sowie von März bis Oktober zusätzlich um 17 Uhr, zu hören ist. Es erinnert an zwei bemerkenswerte Ereignisse in der Stadthistorie: An den Schäfflertanz zum Andenken an die Überwindung der Not der Pestzeit im Jahre 1517 und an die prachtvolle Hochzeit des Herzogs Wilhelm V. mit Renate von Lothringen 1568.
Prunkstück des Rathauses ist der 85 Meter hohe Turm, auf dem das Münchner Kindl, ein kleiner Mönch, wacht. Von oben bietet sich ein schöner Blick auf das bunte Treiben des Marienplatzes.

Hinweise für behinderte Besucher
Zugang zum Rathausturm über Eingang zum Prunkhof, Rampe zum Lift. Die Aussichtsplattform ist recht eng, keine Handläufe.
Internet: www.muenchen.de

Viktualienmarkt 15, 80331 München. Tel.: 45 228 46 10. Geöffnet: täglich 24 Stunden. S1-S1 bis Marienplatz; U3, U6 bis Marienplatz. Reservierung unter 10 Personen nicht möglich.
Im Herzen Münchens, hinter dem Viktualienmarkt, wurde Mitte des 19. Jahrhunderts die Maximilians-Getreide-Halle (im Volksmund Schrannenhalle) als Getreideumschlagplatz errichtet. Die Konstruktion aus Glas- und Eisenmaterial galt zur damaligen Zeit als technisches Meisterwerk. Doch schon 1873 war die Blütezeit der Schrannenhalle vorbei, da die neu errichtete Großmarkthalle am Südbahnhof deren Marktfunktion nach und nach übernahm. Es folgten Demontage und 1932 ein Brand, der einen weiteren Teil zerstörte. 2003 begann man mit dem Wiederaufbau. Heute steht die Schrannenhalle für Lebenslust, Genuss und typisch bayerische Art. Auf 2.500 Quadratmetern sind in der neuen Halle Geschäfte und Stände mit exotischen und bayerischen Waren, Handwerker, die traditionell vor den Augen ihrer Kunden fertigen, sowie Gastronomie eingezogen. Ebenso werden auch kulturelle Veranstaltungen angeboten - vom Jazzkonzert bis zur Ausstellung. Die Schrannenhalle ist mittlerweile so beliebt, dass es sogar unter der Woche am Abend schwer ist, einen Platz zu ergattern.
Internet: www.schrannenhalle.de.

Monumente

Prinzregentenstraße, 80538 München. Tram 19 oder Bus 53 bis Friedensengel.
Von der Anhöhe am Isarufer wacht der vergoldete Friedensengel von 1899 und breitet schützend seine Arme über die Stadt aus. Der Engel steht auf einer 23 Meter hohen korinthischen Säule und entstand in Anlehnung an die griechische Siegesgöttin Nike. Das Denkmal soll an den Vorfrieden Varsailles 1870/71 erinnern und gilt auch als Dank für das bayerische Heer.
Hinter dem Brunnenparterre führen doppelläufige Freitreppen zu der oberen Plattform. Dort hat man einen prächtigen Blick westwärts in Richtung Englischer Garten.

Theresienhöhe 16, 80339 München. Tel.: 29 06 71, E-Mail: residenzmuenchen@bsv.bayern.de. Geöffnet: 1. April bis 15. Oktober täglich 9-18 Uhr. Während des Oktoberfestes bis 20 Uhr. Die Ruhmeshalle bleibt in dieser Zeit aus Sicherheitsgründen geschlossen. U4, U5 bis Theresienwiese.
Die dreiflüglige dorische Säulenhalle, auf der Naturterrasse der Theresienwiese, wurde im Auftrag König Ludwigs I. von Bayern als Ehrentempel für bedeutende bayerische Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kunst und Politik zwischen 1843 und 1853 erbaut. In Inneren der von Leo von Klenze entworfenen Halle befinden sich Marmorbüsten von Martin Schongauer bis Ludwig Thoma. Seit dem Jahr 2000 kamen auch Büsten bedeutender Frauen Bayerns hinzu, zum Beispiel die der Schauspielerin Clara Ziegler und die der Schriftstellerin Lena Christ.
Vor der Ruhmeshalle steht die Kolossalplastik der Bavaria, die Schutzpatronin der Bayern, die nach einem Modell des Bildhauers Ludwig Schwanthaler entstand. Im Kopf der Statue befindet sich eine Aussichtsplattform, die über Treppen zugänglich ist.
Internet: www.schloesser.bayern.de.

Tal 43, 80331 München. S1-S8 bis Isartor.
Das Isartor im Osten der Altstadt ist das einzige, weitgehend in ursprünglichem Aussehen und Umfang erhaltene mittelalterliche Stadttor Münchens. Es wurde 1310 in die Stadtmauer eingebaut und bei Einbruch der Dunkelheit fest verschlossen, damit sich kein "Gesindel" in die Stadt schleichen konnte. Das Fresko am Hauptturm erinnert an den Sieg Kaiser Ludwig des Bayern 1322 über seinen Habsburger Widersacher bei Ampfing/Mühldorf.
Die große Uhr am Hauptturm wurde erst im November 2005 angebracht. Zur Ostseite zeigt die Uhr die Münchner Ortszeit im Uhrzeigersinn. Auf der Westseite läuft die Uhr (absichtlich) rückwärts, um an Bayern ("In Bayern gehen die Uhren anders") bzw. an Karl Valentin zu erinnern. Diesem und anderen bayerischen Komikern und Volkssängern ist auch das im Isartor untergebrachte Valentin-Karlstadt Museum (siehe Rubrik "Kurioses") gewidmet.


Plätze und Stadtviertel

U2 bis Königsplatz.
Als eine Art Akropolis ließ der Griechenlandverehrer König Ludwig I. von Bayern den Königsplatz im Stil des europäischen Klassizismus erbauen - mit der korinthischen Antikensammlung, den dorischen Propyläen und einer kleinen, aber feinen Sammlung antiker und römischer Skulpturen in der Glyptothek.
Im Dritten Reich wurde der Königsplatz in Königlicher Platz umbenannt und als Aufmarschplatz für Paraden und als Versammlungsort der Nationalsozialisten genutzt. Zu diesem Zweck ließ Hitler ab 1935 den Platz mit martialischen Granitplatten pflastern. Zwei so genannte "Ehrentempel" an der Ostseite des Platzes ergänzten die Anlage. Heute ist der Platz zwischen Antikensammlung und Glyptothek wieder mit grünem Rasen bedeckt; die Verantwortung Münchens als Ort der Erinnerung bleibt aber bestehen. In Nachbarschaft zum Königsplatz planen die Stadt München und der Freistaat Bayern ein NS-Dokumentationszentrum.


S1-S8 bis Marienplatz; U3, U6 bis Marienplatz.
Der Marienplatz ist Münchens Zentrum und der Mittelpunkt Bayerns. Das ganze Jahr über finden sich hier Millionen von Touristen ein, um das Glockenspiel des Neuen Rathauses zu hören, um zu bummeln oder um in einem der Cafés gemütlich dem bunten Treiben zuzusehen.
Ursprünglich hieß der Marienplatz auch Kornmarkt, dann Schrannenplatz und erst seit 1855 trägt er den heutigen Namen. Im Mittelalter diente er als Turnierplatz. Im Lauf der Zeit wurde er immer wieder verändert, zuletzt durch Einwirkung der beiden Kriege. Unverändert blieb nur die elf Meter hohe Mariensäule, die Kurfürst Maximilian I. als Dank dafür, dass die Stadt während des Dreißigjährigen Krieges nicht von den Schweden zerstört wurde, stiftete. Im Fischbrunnen, in unmittelbarer Nähe, wäscht am Aschermittwoch der Münchner Oberbürgermeister symbolisch einen leeren Geldbeutel. Dieser alte Brauch soll sicherstellen, dass die Stadt im kommenden Jahr immer volle Kassen hat. Daneben finden noch weitere kulturelle und soziale Ereignisse auf dem Marienplatz statt - der Christkindlmarkt, der Fasching, sportliche Empfänge und politische Veranstaltungen.


U4, U5 bis Lehel; Tram 19 bis Nationaltheater.
Die Maximilianstraße beginnt nördlich des Marienplatzes und zählt zu den bedeutendsten Prachtstraßen der Stadt aus dem 19. Jahrhundert. Sie ist charakterisiert durch ihre architektonische Vornehmheit, durch Münchens teuerste Modegeschäfte, Kunstgalerien, exklusive Antiquitätenläden und das vornehme Hotel Kempinski "Vier Jahreszeiten". Am östlichen Ende der Maximilianstraße befindet sich das imposante Maximilianeum, das seit 1876 die Stiftung Maximilianeum beherbergt und der Sitz des Bayerischen Landtages ist. Auch ein Denkmal des Namensgebers der Maximilianstraße darf nicht fehlen. Demzufolge thront Maximilian II. über der Straße.
Internet: www.maximilianeum.de, www.bayern.landtag.de.

U4, U5 bis Odeonsplatz.
Der Odeonsplatz, gegenüber der Residenz gelegen, wird von der klassizistischen Feldherrnhalle von 1840 dominiert, auf die Adolf Hitler am Morgen des 9. November 1923 bei seinem Putschversuch zu marschierte. Hier am Odeonsplatz wurde dieser Putsch auch niedergeschlagen.
Vom Odeonsplatz geht die Ludwigstraße ab, eine klassizistische Monumentalstraße, die unter Ludwig I. angelegt wurde. Als Straße der Wissenschaften ist die Ludwigstraße eine der anspruchsvollsten und großzügigsten Straßenschöpfungen des frühen 19. Jahrhunderts. Neben Privathäusern befinden sich hier die Staatsbibliothek sowie die Universität samt Kirche. Den nördlichen Abschluss der Ludwigstraße bildet, als Pedant zur Feldherrenhalle, das monumentale Siegestor.

S1-S8 bis Karlsplatz/Stachus; U4, U5 bis Karlsplatz/Stachus.
Seinen offiziellen Namen verdankt der Karlsplatz dem Kurfürsten Karl Theodor, der diesen Platz 1790 anlegen ließ. Der offizielle Name Karlsplatz konnte sich aber nie durchsetzen. Die Bevölkerung nennt ihn "Stachus", nach einem Wirtshaus das sich im Mittelalter hier befand. Heute ist der Karlsplatz Eingang zur Altstadt und Auftakt der Fußgängerzone. Rund um den Stachus befinden sich eine Anzahl repräsentativer Bauten wie der Alte Justizpalast, das Neue Justizgebäude und das Karlstor, das noch Teil der alten Stadtbefestigung ist. Der riesige Stachus-Brunnen ist im Sommer beliebter Tummelplatz für Einheimische und Touristen.

U3, U6 bis Giselastraße.
Schwabing, nördlich des Odeonsplatzes, ist zweifellos der berühmteste Stadtteil Münchens. Im 19. Jahrhundert war die Gegend bekannt als das "Latin Quarter" oder der "Montmartre von München". Im Jahr 1900 entstand mit dem Café Leopold das erste Künstlerlokal Deutschlands, drei Jahre später folgte das Simplicissimus. Hier und in den weiteren Lokalen, Bühnen und Theatern fanden sich Kabarettisten wie "Die Elf Scharfrichter" und zahlreiche weitere Künstler ein. In den Kneipen verkehrten Maler wie Ernst Ludwig Kirchner, Lovis Corinth oder Paul Klee. Schriftsteller und Dichter wie Heinrich Mann, Thomas Mann, Rainer Maria Rilke, Ricarda Huch, Frank Wedekind, Joachim Ringelnatz, Christian Morgenstern und Ludwig Thoma lebten und arbeiteten ab Ende des 19. Jahrhunderts vorübergehend in Schwabing. Die Schwabinger Bohème-Szene fand jedoch mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges ein abruptes Ende. In den 1960 bis 1980er-Jahren entwickelte sich Schwabing dann zum "heißen Plaster". Es war fest in der Hand der Münchener "Schickeria", das Nachtleben war berühmt-berüchtigt. Rainer Langhans und Uschi Obermaier gründeten hier in einem Mietshaus ihre "Highfish-Kommune".
Heute ist Schwabing immer noch ein beliebtes Viertel, auch wenn sich die Szene nach Haidhausen oder ins Gärtnerplatzviertel verlagert hat. Hauptachse ist die Leopoldstraße - klassische Shopping- und Gastronomiemeile. Hier reiht sich ein Straßencafé ans nächste. Aber auch in den Nebenstraßen Hohenzollern-, Feilitzsch- oder Occamstraße kann man shoppen - in zahlreichen kleinen bunten Läden und Boutiquen.

Parks und Anlagen

Zwischen Prinzregentenstraße und Freimann, 80538 München. Verwaltung Tel.: 38 66 63 90, E-Mail: gvenglischergarten@bsv.bayern.de. Geöffnet: ganzjährig rund um die Uhr. U3, U6 bis Universität, Giselastraße oder Münchener Freiheit; Tram 19 bis Nationaltheater.
Es gibt kaum eine Freizeitbeschäftigung zu der der Englische Garten nicht einlädt - Spazieren gehen, Radeln, Joggen, Bootfahren, Reiten, Enten füttern und natürlich im Biergarten sitzen, etwa am Chinesischen Turm oder beim Seehaus am Kleinhesseloher See. Die Freunde der Teekultur können sich im Teehaus am Südende des Parks, in dem ein Teemeister die original japanische Teezeremonie vorführt, entspannen (www.urasenke-muenchen.de). Aber auch FKK-Bademöglichkeiten, die bisweilen noch Touristengruppen in Erstaunen versetzen, bietet der Englische Garten innerstädtisch wie nirgends auf der Welt: Die Schönfeldwiese direkt hinter dem Haus der Kunst im südlichen Teil des Englischen Gartens ist offiziell für FKK freigegeben.
Das Wahrzeichen des Englischen Gartens ist der Monopterus, ein Rundtempel von 1836, der auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel steht. Er gilt als Treffpunkt der Jugend, und es finden oft spontane Musik-Sessions statt. Von hier aus hat man einen schönen Blick auf die Silhouette der Altstadt.
Mit einer Größe von etwa vier Quadratkilometern ist der Englische Garten der größte Stadtpark der Welt - durchzogen vom Eisbach, Schwabinger Bach und Oberst-Jägermeister-Bach. Er wurde bereits vor über 200 Jahren als Volkspark eingeweiht. Die Anlage entstand damals auf Initiative des Amerikaners Thompson, der trotz seines Amtes als bayerischer Kriegsminister (er nannte sich in Deutschland Graf von Rumford) ein starkes soziales Engagement an den Tag legte.

Hinweise für behinderte Besucher
Ebenerdiges Gelände mit befestigten Wegen. Der Biergarten am Chinesischen Turm ist zugänglich und hat eine Behindertentoilette. Das Restaurant Seehaus ist für Rollstuhlfahrer ebenfalls zugänglich.
Internet: www.schloesser.bayern.de

Menzinger Straße 65, 80638 München. Tel.: 17 86 13 10 Verwaltung, Führungen Tel.: 17 86 13 50 (Hauptkasse), E-Mail: info@botmuc.de. Geöffnet: November bis Januar täglich 9-16.30 Uhr; Februar, März, Oktober täglich 9-17 Uhr; April, September täglich 9-18 Uhr; Mai bis August täglich 9-19 Uhr. Gewächshäuser ab 9 Uhr, sie schließen eine halbe Stunde früher als das Freiland. Führungen jeden 2. und 4. Sonntag im Monat, Treffpunkt um 10 Uhr - Gewächshauseingang. Dauer: 1 Stunde. Tram 17 bis Botanischer Garten.
Auf 22 Hektar werden in Gewächshäusern und Freiland etwa 14.000 Pflanzenarten aus der ganzen Welt kultiviert. Auf dem Gelände befinden sich unter anderem ein Frühlingsgarten, ein Rosengarten, ein Moor- und Heidegarten, ein Arboretum, ein Orchideenhaus sowie ein Wasserpflanzenhaus mit Aquarien. Beliebter Treffpunkt ist ein Café, das sich inmitten des Rosengartens befindet.

Tipp
Im Botanischen Garten finden regelmäßig Ausstellungen zu Flora und Fauna statt. Führungen: Jeden 2. und 4. Sonntag im Monat. Treffpunkt jeweils 10 Uhr vor dem Gewächshauseingang. Dauer etwa eine Stunde. Für die im Programm angebotenen Führungen wird keine zusätzliche Gebühr zum Eintrittsgeld erhoben.

Hinweise für behinderte Besucher
Rollstuhlfahrer haben zu allen wesentlichen Teilen des Gartens Zugang. Behindertentoiletten sind vorhanden.
Internet: www.botmuc.de.

Spiridon-Louis-Ring 21, 80809 München. Tel.: 306 70, Besucherservice/Führungen, Tel.: 30 67 24 14, E-Mail: info@olympiapark-muenchen.de und besucherservice@olympiapark.de. Geöffnet: Olympiastadion: Januar bis Ende März 11-16 Uhr, April bis Mitte Mai 9-18 Uhr, Mitte Mai bis Mitte September 9-20 Uhr, Mitte September bis Anfang November 9-18 Uhr, Anfang November bis Ende Dezember 11-16 Uhr. Olympiaturm: täglich 9-24 Uhr (letzte Auffahrt 23.30 Uhr). U3 bis Olympiazentrum.
Der Olympiapark wurde zu den Olympischen Sommerspielen 1972 errichtet und ist mittlerweile Europas größter Sport- und Freizeitpark mit zahlreichen Sportstätten und Restaurants. Insgesamt 850.000 quicklebendige Quadratmeter Freizeit und Vergnügen laden ein. Man trifft sich hier zum Inlineskating, Basketball spielen, Skateboard fahren, Joggen, Fußball spielen, Minigolfen, auf dem Flohmarkt oder zu einem Live-Konzert im Amphitheater "Theatron". Zentrum des Olympiageländes ist das 70.000 Besucher fassende Stadion.
Von der Aussichtsplattform des Olympiaturms in etwa 190 Metern Höhe überblickt man den Park und die Stadt. Er ist das markanteste Wahrzeichen von München und dreimal höher als die Türme der Frauenkirche. Am Ufer des Olympiasees befindet sich der "Munich Olympic Walk of Stars", ein Weg mit Handabdrücken in Zement von Stars aus Sport und Entertainment, die in den Stätten des Olympiaparks große Erfolge gefeiert haben, so zum Beispiel Carlos Santana, Tom Jones oder Bon Jovi.

Führungen:
Im Olympiapark werden folgende Führungen angeboten: die Sightseeing-Tour, die Erlebnis-Tour, die Architek-Tour und die Abseil-Tour. Bei der Zeltdach-Tour (ohne und mit Flying Fox), die auf das Dach des Olympiastadions führt, sorgen fachkundige Guides, Gurte und Seile für Sicherheit. Wer den Olympiapark unabhängig entdecken möchte, ist mit dem Audiowalk bestens bedient. In Form eines geliehenen MP3-Players begleitet der akustische Reiseführer die Besucher wie ein guter Bekannter.

Hinweise für behinderte Besucher:
Behindertentoiletten sowie Behindertenparkplätze für Rollstuhlfahrer stehen am Olympiaturm, am Olympiastadion sowie am Olympia-Eissportzentrum zur Verfügung.
Internet: www.olympiapark.de.

Thalkirchner Straße 17, 80331 München. Grabmalamt Tel.: 23 19 92 82. Geöffnet: Oktober bis Februar 8-17 Uhr, März 8-18 Uhr, April bis August 8-19 Uhr, September 8-18 Uhr. Während der Sommerzeit länger. U1-U3, U6 bis Sendlinger Tor.
Der etwa einen halben Kilometer südlich des Sendlinger Tors zwischen Thalkirchner und Pestalozzistraße gelegene Alte Südfriedhof wurde 1563 als Pestfriedhof vor den Toren der Stadt angelegt. Berühmte Verstorbene, die hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, sind unter anderen der MalerCarl Spitzweg und der Bildhauer Ludwig Schwanthaler.
Der Bestattungsbetrieb wurde im Zweiten Weltkrieg zum 1. Januar 1944 eingestellt und aufgrund schwerer Kriegsschäden in den Jahren 1944 und 1945 auch endgültig nicht mehr aufgenommen. 1954/1955 wurde der Friedhof nach Plänen von Hans Döllgast umgestaltet. Heute steht das gesamte Areal unter Denkmalschutz und dient als öffentlicher Park. Die alten Grabdenkmäler geben dem Gelände einen eigenen Charakter. Die unveränderte Nutzung über mehrere Jahrhunderte schuf auch für die Natur einen Rückzugsraum, der das expansive Wachstum der Innenstadt überdauert hat. So beheimatet der Alte Südfriedhof bis heute seltene und vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten.


Bavariafilmplatz 7, 82031 Geiselgasteig. Tel.: 64 99 20 00, E-Mail: filmstadt@bavaria-film.de. Geöffnet: Hauptsaison täglich 9-18 Uhr, Nebensaison 10-17 Uhr. Führungen werden angeboten. U2 bis Silberhornstraße, dann Tram 25 Richtung Grünwald bis Bavariafilmplatz.
Mit der Bavaria Filmtour öffnen die Bavaria-Studios ihre Tore und gewähren einen Blick hinter die Kulissen der berühmten Filmstadt. In Europas größten Film- und TV-Studios können sich die Besucher die Originaldrehorte von "Das Boot" oder das Straßenviertel von "Marienhof" anschauen. Außerdem sind die Kulisse, die Dekorationen und die Abenteuer der Dreharbeiten zu "Asterix und Obelix" zu sehen, der größten europäischen Spielfilmproduktion. Weiterhin werden von Ende März bis Anfang November spannende Stunt-Shows gezeigt. Im 4D-Erlebnis-Kino, der ultimativen Kinotechnik aus den USA, erwarten die Besucher aktuelle, computeranimierte Thriller.

Hinweise für behinderte Besucher
Rollstuhlfahrer können an der Filmstadt Führung teilnehmen. Es gibt Behindertentoiletten.
Internet: www.filmstadt.de.

Tierparkstraße 30, 81543 München. Tel.: 62 50 80, E-Mail: office@tierpark-hellabrunn.de. Geöffnet: Oktober bis März täglich 9-17 Uhr; April bis September täglich 8-18 Uhr (die Tierhäuser schließen eine halbe Stunde vor Ende der Besuchszeit). U3 bis Thalkirchen; Bus 52 ab Marienplatz bis Tierpark.
Eingebettet im Landschaftsschutzgebiet der Isarauen liegt der 1911 gegründete Zoo der Stadt München. Besucher können hier Tierbeobachtungen in großzügig angelegen Freigehegen, fast wie in "freier Wildbahn" ohne störende Gitter oder Zäune, erleben. Zu den Attraktionen des Zoos zählen das historische Elefantenhaus mit indischen Elefanten und Giraffen, das neue Urwaldhaus mit Dschungelklima für Affen, das Polarium mit Pinguinen, Robben und Eisbären sowie das Aquarium mit Piranhafütterung und Quallenzucht.
Zum Programm des Tierparks gehören auch ein Streichelgehege, Tierfütterungen, Robbenvorführungen und Kamel- und Haflingerreiten.

Hinweise für behinderte Besucher
Der Tierpark Hellabrunn und alle Häuser (bis auf das Aquarium) sind für Rollstuhlfahrer zugänglich. Ein eigener Parkplatz mit Behindertenstellflächen sowie Behindertentoiletten sind vorhanden. Rollstühle können nach Anmeldung an den Kassen ausgeliehen werden.
Internet: www.zoo-munich.de.

Olympiapark, Willi-Daume-Platz 1, 80809 München. Tickets Tel.: 01805 66 69 01 01, E-Mail: muenchen@sealife.de. Geöffnet: täglich 10-19 Uhr, Winter bis 17 Uhr, Zwischensaison bis 18 Uhr. U3 bis Olympiazentrum.
In unmittelbarer Nähe zu Eissportstadion und Olympiasee liegt das Sea Life Center. Über 10.000 Exemplare aus 120 verschiedenen Meerestierarten warten hier auf wissbegierige und staunende Besucher. Zu sehen sind weniger exotische, vom Aussterben bedrohten Tiere, sondern vorwiegend Arten, die in heimischen Gewässern wie Isar und Donau bis hin zum Schwarzen- und dem Mittelmeer beheimatet sind. In dem Großaquarium mit seinen 30 Becken und einem zehn Meter langen Unterwassertunnel tummeln sich Saiblinge und Seepferdchen, Hummer und Haie in ihrer typischen Umgebung. Doch nicht nur für die Augen gibt es viel zu tun: Die Besucher dürfen Krabben (vorsichtig!) anfassen, Seesterne streicheln und Walhäute befühlen.
Internet: www.sealifeeurope.com/munchen/.

Kurioses

Tal 50 (im Isartor), 80331 München. Tel.: 22 32 66, E-Mail: info@valentin-musaeum.de. Turmstüberl Tel.: 29 37 62. Geöffnet: Mo/Di/Do 11.01-17.29 Uhr, Fr/Sa 11.01-17.59 Uhr, So 10.01-17.59 Uhr. Führung jeden geraden Sa im Monat um 15:01 Uhr. Führungen in Deutsch und Englisch. S1-S8 bis Isartorplatz; Tram 17, 18 bis Isartor.
Eine Kuriositätenschau über den berühmten Münchener Komiker Karl Valentin, dessen Andenken hier bewahrt wird. Unter den vielen Exponaten sind zum Beispiel das Telefon, aus der berühmten Clownerei "Buchbinder Wanninger", interessante Erfindungen wie der pelzverbrämte "Winterzahnstocher" oder "Vaters liegender Stehkragen" zu sehen. Eine wechselnde Ausstellung über bayerische Volkssänger ist ebenfalls im Museum untergebracht. Im Turm befindet sich ein gemütliches Café, das im Stil der Jahrhundertwende möbliert ist und von der Allround-Künstlerin Petra Perle bewirtschaftet wird.
Internet: www.valentin-musaeum.de.

Ecke Georg-Brauchle-Ring/Lerchenauer Straße, 80809 München. Infoservice Tel.: 125 01 60 01 (täglich 8-22 Uhr), E-Mail: infowelt@bmw-welt.com. Geöffnet: täglich 9-18 Uhr. U3 bis Olympiazentrum. Führungen: täglich 10-16 Uhr, ab 10 Jahren empfohlen.
Im Stadtteil Milbertshofen, nur einen Steinwurf vom "Vierzylinder" und dem BMW-Museum entfernt, liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Olympiapark die BMW-Welt. Die BMW-Welt ist das Portal zu allen authentischen und faszinierenden Markenerlebnissen am Standort München und vermittelt "the art of being BMW". Neben der Auslieferung von Neufahrzeugen an Kunden steht die exklusive Präsentation der BMW Automobile und Motorräder im Vordergrund. Markenthemen wie BMW Individual, das BMW Fahrer-Training sind in der BMW-Welt ebenso zu Hause wie Innovations- und Technologiethemen. Multimedia-Shows und Exponate vermitteln intensive wie unterhaltsame Einblicke in Forschung, Entwicklung und Produktion und geben Gelegenheit, die Marke BMW ganzheitlich zu erleben.
Damit auch die jüngsten Besucher Spaß an ihrem Besuch in der BMW-Welt haben, wurde speziell für diese jungen Zielgruppen ein Erlebnisraum konzipiert, in dem auf zwei Stockwerken über aktive Beteiligung Mobilitätswissen mit unterschiedlichen Schwerpunkten vermittelt wird. Des Weiteren fügt die BMW-Welt auch durch ein vielfältiges Veranstaltungs- und Eventprogramm der Münchner Kulturszene eine interessante Facette hinzu. In Shops können Besucher aus dem breiten Spektrum der BMW-Zusatzprodukte, wie Lifestyle, Merchandising, Literatur und Zubehör auswählen. Ein breites Gastronomieangebot rundet den Besuch bei BMW ab.
Internet: www.bmw-welt.com.


Ausflüge

Alte Römerstraße 75, 85221 Dachau. Tel.: (08131) 66 99 70, E-Mail: info@kz-gedenkstaette-dachau.de. Geöffnet: täglich außer Mo 9-17 Uhr. Filmvorführungen jeweils 9.30, 11, 13.30, 14.30, 15.30 Uhr in Deutsch, 10, 11.30 Uhr, 12.30, 14.15 Uhr in Englisch. Eintritt frei. S2 bis Bahnhof Dachau, dann Bus 726 (Richtung Saubachsiedlung) bis KZ-Gedenkstätte.
Die KZ-Gedenkstätte befindet sich auf dem ehemaligen Gelände des Konzentrationslagers Dachau, in welchem während des NS-Regimes mehr als 200.000 Häftlinge aus 30 Staaten inhaftiert waren.
Neben einer Dokumentarausstellung im ehemaligen Wirtschaftsgebäude sind das Lagergefängnis (Bunker), die beiden Krematorien sowie eine rekonstruierte Häftlingsbaracke zu sehen. Neben der 1960 errichteten Katholischen "Todesangst-Christi-Kapelle" und dem 1964 gebauten Karmelkloster befinden sich in der KZ- Gedenkstätte eine Evangelische Versöhnungskirche (1965), eine Israelische Gedenkstätte (1965) und eine Russisch-Orthodoxe Kapelle (1995). Das Mahnmal des Bildhauers Nandor Glid auf dem ehemaligen Appellplatz entstand 1968.
Internet: www.kz-gedenkstaette-dachau.de.

Bergstraße 2, 82346 Andechs. Tel.: (08152) 37 60, Tel.: 08152 37 62 53, E-Mail: info@andechs.de und fuehrungen@andechs.de. S5 bis Endhaltestelle Herrsching/Bahnhof, von dort Bus (Firma Rauner) bis zum Kloster Andechs.
Weithin sichtbar auf dem Heiligen Berg über dem Ostufer des Ammersees liegt das Kloster Andechs mit Brauerei, Bräustüberl und Klosterhofgarten - mit rund 1,5 Millionen Besuchern im Jahr ein Publikumsmagnet.
Den Mittelpunkt des Benediktinerklosters, dessen Geschichte bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht, bildet die barocke Kloster- und Wallfahrtskirche, die von Johann Baptist Zimmermann geschaffen wurde. In ihr liegt nicht nur der Stifter des Klosters, Herzog Albrecht III. von Bayern begraben, sondern auch der bayerische Komponist Carl Orff.

Führungen:
- Wallfahrtskirche: Mitte April bis Oktober Mo bis Sa um 12 Uhr, So um 12.15 Uhr, Treffpunkt: in der Wallfahrtskirche (kostenlos, keine vorherige Anmeldung notwendig, Dauer: 30 Minuten).
- Andechser Klosterbrauerei: Mitte April bis Oktober Mo, Di, Mi um 11 Uhr, Treffpunkt: vor der Brauerei (mit vorheriger Aneldung, Dauer: ca. eine Stunde).
- Andechser Klosterbrennerei: Führungen für angemeldete Gruppen (Anmeldung bei Swaantje diPietro, Andechser Bräustüberl, Tel.: 08152 - 37 62 61, E-Mail: dipietro@andechs.de. Dauer: ca. eine Stunde).
- Andechser Kräutergarten: Der Andechser Kräutergarten ist für die Öffentlichkeit eintrittsfrei zugänglich und ist lediglich während der Vegetationspause in den Wintermonaten geschlossen. Auf Anfrage ist eine Fachführung (Dauer 1 Stunde) für minimal zehn und maximal 30 Personen möglich (Anmeldung bei Steierl Pharma Herrsching, Tel.: 08152 - 932 20). Treffpunkt: Krätergarten.

Hinweise für behinderte Besucher
Menschen mit Behinderungen können nach kurzer Anmeldung an der Schranke (Nähe Klosterbrennerei) bis vor die Wallfahrtskirche zum Aus- und Einsteigen vorfahren. Ein Behindertenaufzug befindet sich an der Westseite der Wallfahrtskirche. Gekennzeichnete Parkplätze für Menschen mit Behinderung, die selbst fahren, befinden sich unterhalb des Fürstentraktes. Behindertentoiletten sind an der Pforte frei zugänglich. Im Bräustüberl sollte man sich an das Service-Personal wenden.
Internet: www.andechs.de.


S6 bis Starnberg, Possenhofen oder Tutzing.
Der Starnberger See, der zweitgrößte See Bayerns, zählt mit dem Ammersee zu den beliebtesten Ausflugszielen der Münchener. Aufgrund seiner Tiefe ist er der wasserreichste See Deutschlands und beeindruckt mit seiner Länge von über 20 Kilometern. Von Badenden, Seglern, Surfern und sonstigen Wassersportlern wird er deshalb geliebt und geschätzt. Seine Sehenswürdigkeiten, alten Villen und Schlösschen lassen sich auf einem Uferweg, der über weite Strecken um den See führt, entdecken. Über Bayern hinaus bekannt geworden ist der See durch Kaiserin Sisi, die in Schloss Possenhofen aufwuchs, sowie den skandalumwitterten Tod König Ludwigs II. 1886 durch Ertrinken unweit von Schloss Berg. An dieses Ereignis erinnern noch heute eine Votivkapelle und ein Holzkreuz im See nahe der Unfallstelle.
Die Schönheiten des Starnberger Sees kann man am besten bei einer Schifffahrt erleben. Die Bayerische Seenschifffahrt bietet verschiedene Rundfahrten auf dem See an. Anlegestellen sind Starnberg, Berg, Bernried, Tutzing und Seeshaupt. Die Schiffe auf dem Starnberger See verkehren von Ostern bis etwa Mitte Oktober.
Internet: www.sta5.de und www.bayerische-seenschifffahrt.de.

S1 bis Freising. Stadtführungen werden von der Touristeninformation, Marienplatz 7, 85354 Freising, Tel.: (08161) 544 41 11 angeboten. E-Mail: touristinfo@freising.de. Geöffnet Mo bis Fr 9-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr.
Die 1200 Jahre alte Bischofsstadt besitzt eine malerische historische Altstadt mit zahlreichen Baudenkmälern. Der romanische Mariendom auf dem Domberg und das Diözesanmuseum, die größte Sammlung kirchlicher Kunst in Deutschland, zählen zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten von Freising. Südlich des Stadtzentrums trifft man auf das ehemalige Benediktinerkloster Weihenstephan, dessen zwischen 1671 und 1705 errichtete Gebäude die älteste noch in Betrieb befindliche Brauerei der Welt (1040) sowie Institute der Münchner Universität beherbergen. Im Sommer lädt der große Biergarten des "Bräustüberl Weihenstephan" zur Rast ein.
Internet: www.freising.de.

85764 Oberschleißheim. Schloss- und Gartenverwaltung Schleißheim, Tel.: (089) 315 87 20, E-Mail: sgrschleissheim@bsv.bayern.de. Geöffnet: Altes Schloss, Neues Schloss und Schloss Lustheim: April bis September Di bis So 9-18 Uhr, Oktober bis März Di bis So 10-16 Uhr. S1 bis Oberschleißheim.
Kurfürst Herzog Maximilian I. ließ 1616 am Gutshof seines Vaters einen Renaissance-Palast erbauen, der heute als Altes Schloss bekannt ist. In seinen Räumen ist das Zweigmuseum des Bayerischen Nationalmuseums untergebracht, welches eine über 6.000 Einzelobjekte umfassende Dauerausstellung zur religiösen Fest- und Alltagskultur der Völker sowie eine Sammlung zur Landeskunde Ost- und Westpreußens zeigt.
Das Neue Schloss wurde im Auftrag Kurfürst Max Emanuels 1701 bis 1704 nach Entwürfen von Enrico Zuccalli begonnen und ab 1719 unter Joseph Effner vollendet. Es war das größte Schloss seiner Zeit. Die prunkvolle Innenausstattung schufen Künstler wie Johann Baptist Zimmermann und Cosmas Damian Asam. Als kunsthistorisch bedeutsame Räume gelten der Viktoriensaal, das Rote Kabinett (Jagdzimmer) sowie die Kammerkapelle der Kurfürstin. Einige Räume beinhalten heute eine Barock Galerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.
Schloss Lustheim, das dritte der Schlösser, ist im Stil eines italienischen Gartencasinos erbaut. Hier ist eine bedeutende Sammlung früher Meißner Porzellane ausgestellt. Die Sammlung an Meißener Porzellan wird nur vom Dresdner Zwinger übertroffen.
Ein geometrischer französischer Park befindet sich zwischen dem Neuen Schloss und Schloss Lustheim und ist einer der wenigen erhaltenen deutschen Barockgärten.

Hinweise für behinderte Besucher
Altes Schloss: Das Hauptgeschoss ist mittels Aufzug erreichbar, Keller und Zwischengeschoss sind nur über Treppen zugänglich.
Neues Schloss: Eingangshalle und Parterre sind über eine Rampe betretbar. Ein Aufzug zum 1. Obergeschoss ist vorhanden.
Schloss Lustheim: Die Museumsräume im Erdgeschoss sind über fünf Stufen zu erreichen.
Internet: www.schloesser.bayern.de.

Eine Floßfahrt auf der Isar ist eine zünftige bayerische Angelegenheit. Auf gut deutsch: eine feucht-fröhliche Tagesreise bei flotter Musik und bayerischer Brotzeit. Die einzigartig schöne Strecke führt rund 30 Kilometer durch das Isartal - von Wolfratshausen bis München. Fahrzeit etwa sechs Stunden. Die Floßsaison dauert von Anfang Mai bis Mitte September.
Zu buchen in jedem Reisebüro und bei verschiedenen Veranstaltern wie z.B. bei www.ipsmuenchen.de und www.isarflossfahrten.de.

Essen, Trinken und Einkaufen

Die regionale Küche

Die Bayerische Küche ist eine bodenständige, in den Ursprüngen bäuerliche Küche - ziemlich kalorienreich und deftig.

Viel gegessen werden in Bayern Innereien wie Saure Lüngerl, Kalbsnieren und Gebackener Kalbskopf. Zu den Leibgerichten der Bayern zählen aber auch Schweinshaxn, Schweinsbraten und Bierbraten (Schweinebraten mit Biersoße). Wildrezepte gibt es auf Grund der großen bayerischen Wälder viele, zum Beispiel Hirschbraten und Wildschweingulasch.

Als Beilagen werden Semmelknödel, Kartoffelknödel, Speckknödel oder Leberknödel gereicht. Zu den Fleischgerichten gibt es sehr häufig auch Sauerkraut oder Blaukraut.

Daneben zählen Mehlspeisen zu den typisch bayerischen Gerichten. Kaiserschmarrn (zerstückelte Eierspeise mit Zucker und Rosinen) oder Dampfnudeln mit Vanillesoße (Hefeklöße) können auch zwischendurch den kleinen oder etwas größeren Hunger beseitigen.

Als Nachspeise sollte man sich den original Münchener Apfelstrudel, den es nur in München gibt, nicht entgehen lassen. Er wird mit Vanillesauce oder Eis und Sahne serviert. Ein klassisches Dessert der gehobenen Küche ist die Bayerische Creme (aufgeschlagene Eiercreme mit Vanille und Sahne). Das Rezept soll angeblich auf Isabeau de Bavière zurückgehen, einer Tochter des Bayernherzogs Stephan.

Zur Kaffeezeit kommen Zwetschgendatschi (Zwetschgenkuchen vom Blech), Gugelhupf (Napfkuchen), Allerseelenzöpfe (Zöpfe aus feinem süßlichem Hefeteig), Auszogene (Krapfen, in Schmalz ausgebacken) oder Prinzregententorte (Torte mit acht sich abwechselnden Schichten aus Teig und Schokoladencreme) auf den Tisch. Diese Tortenspezialität hat eine ähnliche Bedeutung für München wie die Sachertorte in Wien.

Unter Semmeln (Brötchen) sind besonders landeseigen die Brez'n (Laugenbrezel) und das Riemische Weckerl (mit Kümmel gewürztes Roggenbrötchen).

Gegen den Durst gibt es in München hauptsächlich Bier, das auch gern als "flüssiges Brot" bezeichnet wird: Helles (Export) und Weißbier (Weizen). Beliebte Mixgetränke mit Bier sind Radler oder Radlermaß (Helles mit Zitronenlimonade) und Russ'n oder Russenmaß (Weißbier mit Zitronenlimonade). Ergänzt werden die ganzjährig konsumierten Hauptsorten durch saisonale Spezialitäten wie Fastenstarkbiere (alkoholreiches Starkbier mit malziger Note) in der Fastenzeit, den Maibock von April bis Juni (untergäriges Starkbier mit über 6 Vol.-% Alkohol) und das Münchner Oktoberfestbier.

Besuch von Biergarten und Bierkeller:
Die Weißwurst, bayerische Spezialität aus Kalb- und Schweinefleisch, verfeinert mit Zwiebeln und frischer Petersilie, wird vor 12 Uhr mittags mit süßem Senf und einer frischen Brezn als zweites Frühstück gegessen. Eine Leberkässemmel ist die bayerische Alternative zum Hamburger. Ein Steckerlfisch ist eine Makrele oder Forelle an einem Holzstecken gegrillt. Zum Bier wird gern der Obazda (reifer Camembert mit Butter, Zwiebel, Pfeffer, Paprika und Kümmel angemacht) oder Radi (gesalzener Rettich) gegessen.
In den Biergärten darf in der Regel die mitgebrachte "Brotzeit" verzehrt werden, die Getränke müssen aber immer dort gekauft werden.
Die Biergärten und Bierkeller möglichst nicht mit dem PKW ansteuern, denn das Bier, auch das Starkbier, wird gewöhnlich aus ein Liter fassenden Maßkrügen getrunken. Es heißt übrigens nicht "das" Maß, sondern "die" Maß.

Gastronomie

Man findet in München neben den berühmten Bierkellern und Brauhäusern jede Form der Gastronomie. Beinahe 5.000 Lokale zählt die Stadt, vom Hofbräuhaus bis zum Szene-Italiener. Etliche Restaurants sind mit Michelin-Sternen ausgezeichnet.

Typisch münchnerisch sind die Biergärten, die von Frühjahr bis Herbst geöffneten Gartenwirtschaften. Man sitzt an Holztischen unter Kastanienbäumen, trinkt Bier und isst eine "Brotzeit" dazu. Neben der Selbstbedienung haben die meisten Biergärten eine "gepflegte" Ecke mit gedeckten Tischen, an denen serviert wird. Der größte Biergarten in der bayerischen Landeshauptstadt ist der Hirschgarten in München-Neuhausen mit 8.500 Plätzen. Biergarten-Sperrstunde ist grundsätzlich um 23 Uhr.


Restaurants

Am Platzl 9, 80331 München. Tel.: 29 01 36 und 290 13 61 00, E-Mail: hbteam@hofbraeuhaus.de. Geöffnet: täglich 9-23.30 Uhr. S1-S8 bis Marienplatz; U3, U6 bis Marienplatz.
Das wohl bekannteste Wirtshaus der Welt ist ein "Muss" für jeden Münchenbesucher. Bereits im 16. Jahrhundert wurde das Hofbräuhaus erbaut, damit das teure Bier nicht mehr importiert werden musste. In der Trinkstube "Schwemme" haben Einheimische mitsamt ihrem Maßkrug einen Stammplatz; bayerische Folklore gibt es im Festsaal. Bei schönem Wetter findet ein Biergartenbetrieb statt. Gute bürgerliche Küche.

Hinweise für behinderte Besucher
Der Betrieb ist für Rollstuhlfahrer voll zugänglich, der Eingang ebenerdig. Alle Säle sind mit dem Aufzug erreichbar.
Internet: www.hofbraeuhaus.de.

Buttermelcherstraße 6 (Gärtnerplatz), 80469 München. Tel.: 260 77 41. Geöffnet: Mo bis Do 18-1 Uhr, Fr/Sa 18-2 Uhr. S1-S8 bis Isartor; U1, U2 bis Fraunhoferstraße.
Angesagtes Bar-Restaurant mit moderner internationaler Küche. Die Einrichtung ist karg, aber gestylt - vom Barhocker bis zu den Minimonitoren auf denen Kung-Fu-Streifen laufen. Spezialität sind die Fondues (Fisch, Fleisch, Schokolade), dazu gibt es aus den Lautsprechern Electro und Drum'n'Bass. Lange Jahre galt das Ododo als Schicki-Micki-Kneipe, inzwischen findet sich dort auch das "normale" Publikum ein. Reservierung angeraten.

Agnesstraße 8, 80801 München. Tel.: 271 09 00, E-Mail: info@kalypso.de. Geöffnet: täglich ab 17 Uhr, im Sommer auch mittags. U2 bis Josephsplatz.
Ein herzliches griechisches Lokal mitten in Schwabing. Interessante griechische Weine, tolle Fischgerichte.
Internet: www.kalypso.de.

Dreimühlenstraße 25, 80469 München. Tel.: 77 69 59, E-Mail: info@makassar.de. Geöffnet: Mo bis Sa 18.30-1 Uhr, an Sonn- und Feiertagen geschlossen. U3, U6 bis Poccistraße.
Das kreolisch-französische Lokal im Schlachthofviertel mit dunklen Holzmöbeln und Schummerlicht sprüht nur so vor "französisch-kolonialem Charme". Die Fischgerichte sind herrlich; ihre Zubereitung hat der Chefkoch bei seiner Tätigkeit auf der "Calypso" von Jaques Cousteau perfektionieren können.
Internet: www.makassar.de.


Kochelseestraße 8, 81371 München. Tel.: 725 52 88. Geöffnet: Mo bis Sa 10-22 Uhr. U3, U6 bis Implerstraße.
Der beste Nudel- und Fischitaliener Münchens liegt direkt an der Großmarkthalle. Die hausgemachte Pasta ist legendär und günstig - die Atmosphäre laut und quirlig, so dass man sich direkt nach Neapel versetzt fühlt.

Blumenstraße 5, 80331 München. Tel.: 232 38 30. Geöffnet: Mo bis Sa 10-1 Uhr, So 11-23 Uhr. S1-S8 bis Marienplatz; U3, U6 bis Marienplatz.
Echt bayerisches Wirtshaus unweit vom Viktualienmarkt. Das bunt gemischte Klientel verköstigt hier süffiges Bier und leckere bayerische Schmankerl. Im Sommer mit gemütlichem Biergarten. Montag bis Freitag wechselnde Mittagsschmankerl; Weißwurst-Frühstück täglich ab 10 Uhr.
Internet: www.zumstraubinger.de.

Ottostraße 6, 80333 München. Tel.: 549 13 00, E-Mail: info@lenbach.de. Geöffnet: Restaurant: Mo bis Sa 11-14.30 Uhr und 18-1 Uhr. Sushi-Bar: Mo bis Sa 18-24 Uhr. Bar: Mo bis Do 14.30-1 Uhr, Fr/Sa 14.30-3 Uhr. After Work Party Mi 18.30-2 Uhr. S1-S8 bis Karlsplatz/Stachus; U4, U5 bis Karlsplatz/Stachus.
Prunk-Restaurant mit 1.500 Plätzen und einzigartigem Ambiente im historischen Bernheimer-Haus. Als Thema für das Design von Stararchitekt Terence Conran dienten die sieben Todsünden. Exzellente moderne und einfallsreiche Küche. Die Preise sind nicht so hoch, wie man erwarten könnte - auch mit einem normalem Geldbeutel kann man mal reinschnuppern.
Internet: www.lenbach.de.

Johann-Fichte-Straße 7, 80805 München. Tel.: 361 95 90, E-Mail: info@tantris.de. Geöffnet: Di bis Sa 12-15 Uhr und 18.30-1 Uhr, an Feiertagen geschlossen. U6 bis Dietlindenstraße.
Der Spitzengenusstempel in Retro-Aufmachung gilt als bestes Lokal Münchens. Die Küche ist international und saisonbezogen. "Tantris-Anfänger" steigen am besten mit dem Businesslunch-Menü ein: drei Gänge für 65 Euro. Bei warmem Wetter wird das Essen auch im Garten serviert.
Internet: www.tantris.de.


Cafés und Bistros

St.-Jakobs-Platz 1, 80331 München. Tel.: 26 69 49. E-Mail: Cafe@stadtcafe-muenchen.de. Geöffnet: So bis Do 10-24 Uhr, Fr/Sa 10-1 Uhr. S1-S8 bis Marienplatz; U3, U6 bis Marienplatz oder Sendlinger Tor.
Studenten, Intellektuelle, Film- und Kunstleute treffen sich gerne in dem angenehmen Café mit den roten Ledersofas. Spezialität des Hauses sind Kuchen, Tartes und Strudel und die große Auswahl an internationalen Zeitungen (ideal auch fürs Frühstück). Neben der Sonnenterrasse mit Blick auf die Synagoge gibt es im gemütlichen Innenhof weitere Plätze bei schönem Wetter.
Internet: www.stadtcafe-muenchen.de.

Türkenstraße 33, 80799 München. Tel.: 280 22 80. Geöffnet: täglich 9-1 Uhr, Frühstück Mo bis Sa 9-18 Uhr, So 9-20 Uhr. U3, U6 bis Universität.
Kaffeehaus im Uni-Viertel mit netter Atmosphäre zum Vertrödeln eines regnerischen Sonntags. Für Langschläfer interessant ist das gute Frühstück, das man täglich bis 18 Uhr - an Sonntagen sogar bis 20 Uhr - genießen kann. Das Publikum rekrutiert sich vor allem aus Künstlern, Studenten und Büroleuten.
Internet: www.cafepuck.de.

Prälat-Zistl-Straße 8, 80331 München. Tel.: 26 82 37. Geöffnet: Mo bis Fr 7-18 Uhr, Sa 5-17 Uhr. S1-S8 bis Marienplatz; U3, U6 bis Marienplatz.
Eine Münchner Institution für Nachtschwärmer, Frühschicht-Straßenfeger und Verkäufer vom Viktualienmarkt. "In aller Herrgottsfrühe" gibt es hier bei bester Stimmung Kaffee und frisch gebackene, warme Schmalznudeln.

Königinstraße 34, 80802 München. Tel.: 388 87 60, E-Mail: contact@reitschule.de. Geöffnet: täglich 9-1 Uhr, So bis 19 Uhr. U3, U6 bis Giselastraße.
In-Café direkt am Englischen Garten, Pferde-Beobachtung inklusive. Eine große Frühstücksauswahl gibt es bis 19 Uhr. Die Sommerterrassen sind einmalig.
Internet: www.cafe-reitschule.de.

Marienplatz 28, Eingang Rosenstraße in der Passage, 80331 München. Tel.: 26 42 56, E-Mail: welcome@cafe-glockenspiel.de. Geöffnet: Mo bis Do 9-24 Uhr, Fr/Sa 9-1 Uhr, So 10-19 Uhr. S1-S8 bis Marienplatz; U3, U6 bis Marienplatz.
Café im 5. Stock, direkt am Marienplatz in der Innenstadt. Die Dachterrasse (bei Regen überdacht) ist ein "Traum" und bietet einen tollen Blick auf den Kirchturm des Alten Peter und das Rathaus. Abends wird das Café zum Restaurant umgedeckt. Im Nebenraum befindet sich eine klassisch-stilvoll eingerichtete Cocktailbar.
Internet: www.cafe-glockenspiel.de.

Odeonsplatz 18, 80539 München. Tel.: 29 83 22, E-Mail: info@tambosi.de. Geöffnet: täglich 7.30-1 Uhr. U3-U6 bis Odeonsplatz.
Klassisches Kaffeehaus mit Erlebnisfaktor. Außer Kaffee, Tee und Kuchen in allen Variationen ist hier "People-Watching" angesagt. Wunderschöne Terrasse direkt am Odeonsplatz.
Internet: www.tambosi.de.

Theatinerstraße 8/Fünf Höfe, 80333 München. Tel.: 20 80 21 20, E-Mail: kontakt@hypo-kunsthalle.de. Geöffnet: Cafe: täglich 10-20 Uhr, Bar Mo bis Fr 8-20 Uhr, Sa 9-20 Uhr, So 10-20 Uhr. S1-S8 bis Marienplatz; U3, U6 bis Marienplatz; Tram 19 bis Theatinerstraße.
Im Café der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung gibt es Köstliches aus der Backstube: Strudel, Kuchen, Torten und Gebäck. Im ersten Stock besticht das Kunst-Café durch die sehenswerte Einrichtung im Stil der siebziger Jahre. Bei entsprechender Wetterlage auch Straßencafé.
Internet: www.hypo-kunsthalle.de.

Brienner Straße 11, 80333 München. Tel.: 242 87 50, E-Mail: info@cafe-luitpold.de. Geöffnet: Mo 8-19 Uhr, Di bis Sa 8-23 Uhr, So 9-19 Uhr. U3-U6 bis Odeonsplatz.
Im schönen Palmengarten des Luitpoldblocks geben sich Einkaufsbummler, Manager und Kaffeekränzchen-Runden ein Stelldichein. Bereits um 1900 war das Kaffeehaus ein europaweit bekannter Treffpunkt für die Hautevolee, für Künstler und Freigeister, für internationale Salonlöwen und heimische Honoratioren. Die Luitpold-Pralinen und das hausgemachte Gebäck sind bis heute köstlich.
Internet: www.cafe-luitpold.de.

Bars und Kneipen

Reichenbachstraße 21, 80469 München. Tel.: 201 45 46. Geöffnet: So bis Mi 18-1 Uhr, Do bis Sa 18-3 Uhr. U1, U2 bis Fraunhoferstraße.
Ungezwungene Location mit einem Apothekenregal voll Nippes, Jesusbildern an den Wänden und hochkarätigem DJ-Programm. Am Wochenende platzt die Kneipe im Glockenbachviertel aus allen Nähten.

Damenstiftstraße 12, 80331 München. Tel.: 26 33 91. Geöffnet: täglich 20.30-2 Uhr. U3, U6 bis Sendlinger Tor; Tram bis 12, 27 Sendlinger Tor.
Bar im "Designruinenstil" mit schummrig roter Beleuchtung. Am Wochenende immer extrem voll, was wohl an den motivierten DJs liegt, deren Musik mittlerweile auf Vinyl und CD erhältlich ist.


Türkenstraße 57, 80799 München, Tel.: 272 30 83, E-Mail: info@altersimpl.com. Geöffnet: So bis Do 11-3 Uhr, Sa 11-4 Uhr - Küche bis 2 bzw. 3 Uhr. U3, U6 bis Universität.
Das frühere Künstlerlokal ist eine der "Muss-Kneipen" in München. Urig und proppenvoll mit interessanten Menschen. Die nahrhafte Hausmannskost ist Studenten-Geldbeutel tauglich.
Internet: www.eggerlokale.de.

Belgradstraße 27 , 80796 München. Tel.: 308 72 21, E-Mail: info@zumjennerwein.de. Geöffnet: So bis Do 20-1 Uhr, Fr/Sa bis 3 Uhr. U2 bis Hohenzollernplatz; Tram 27 bis Kurfürstenplatz, Tram 12 bis Clemensstraße.
Im Jennerwein röhrt der Hirsch seit 1961 und das Reh schaut auf die psychedelische 70er-Jahre Tapete. Dazu trinkt man stilecht Jägermeister - den gibt's im Dreierpack für fünf Euro - und hört Ska, Rockabilly oder Sixties Musik.
Internet: www.zumjennerwein.de.


Kultfabrik, Grafinger Straße 6, 81671 München. Tel.: 49 00 21 53, E-Mail: reservierung@kantine-muenchen.de. Geöffnet: Mo bis Do 10-4 Uhr, Fr/Sa 12-6.30 Uhr, Sa 12-6 Uhr, So 12-4 Uhr. S1-S8 bis Ostbahnhof; U5 bis Ostbahnhof.
Die Nachtkantine auf dem Optimol Gelände ist ein Mix aus Bar, Restaurant und Café. Zum Mittagstisch treffen sich hier Künstler und Mitarbeiter der umliegenden Betriebe - in den Abendstunden mischen sich Nachtschwärmer und Partygänger mit den Betreibern der verschiedenen Clubs und Bars. Freitag und Samstag Live DJs ab 22 Uhr. Durchgehend warme Küche. Internet: www.nachtkantine.de.


Sternstraße 21, 80538 München, Tel.: 22 44 91, E-Mail: info@barflyworld.com. Geöffnet: Do bis Saa ab 19 Uhr. U4, U5 bis Lehel.
Ein nie verglühender Stern am Münchener Nightlife-Himmel. Schickes Publikum, erstklassige Cocktails in Größe XL und mexikanisch-asiatische Küche.
Internet: www.barfly-munich.de.

Shopping

Shopping

Die bayerische Metropole bietet etwas für jeden Geschmack und für jeden Geldbeutel.

Edles und Teures kauft man in der Gegend um die Brienner Straße und die Residenzstraße bis hinunter zur Maximilianstraße, Münchens teuerste Einkaufsstraße. Dort sind die meisten der internationalen Namen der Haute Couture - von Dior bis Versace - vertreten.
Große Kaufhäuser und Modehausketten, wie H&M und Zara, liegen zwischen Marienplatz und Stachus (Fußgängerzone), das gemischte "typisch" Münchner Angebot, vor allem kleinerer Läden, ist in der Sendlinger Straße zu finden. Rund um das Hofbräuhaus haben sich etliche Souvenirläden, die von bayerischen Bierkrügen bis hin zu Edelweißtaschen jedes Touristenherz erfreuen, angesiedelt. Das Gärtnerplatzviertel in der Nähe des Viktualienmarktes ist die Gegend für Trendsetter, in der Liebhaber des Außergewöhnlichen den letzten Schrei finden. Hier haben sich junge Designer in malerischen Hinterhöfen oder winzigen Shops niedergelassen. In Schwabing suchen DJ's, Models und Partypeople nach dem richtigen Style. In unzähligen kleinen Boutiquen hängen kultige Street- und Clubwear sowie Designerstücke. Günstige Mode, Bücher und Antiquitäten kann man rund um die Universität erwerben. Haidhausen weist ein buntes, im Wesentlichen alternatives und kreatives Angebot auf.

Für echte Trödelfans hat München nicht all zu viel zu bieten. Bayerns flächenmäßig größter Flohmarkt liegt auf dem Neuen Messegelände in München Riem (samstags 6-16 Uhr, nur wenn keine Messeveranstaltung ist). Internet: www.flohmarkt-riem.com.

Typische Mitbringsel aus München sind Bierkrüge, Zinnwaren, Nymphenburger Porzellan oder Schnitzereien. Als "typisch bayerisch" gilt dabei die Liebe zum Detail. Wem es gefällt, der hat auch beste Möglichkeiten, sich mit Trachtenmode einzukleiden. Loden-Frey in der Maffeistraße und Trachtenmoden Wallach in der Residenzstraße sind hier die ersten Adressen.

Geschäftsöffnungszeiten
In der Innenstadt Montag bis Freitag 9-20 Uhr, Samstag 9-16 Uhr bzw. 20 Uhr. Die Geschäfte in den Stadtteilen schließen wochentags oft um 18.30 Uhr und samstags um 14 Uhr.

Shopping Adressen

Im Tal, Frauenstraße, Viktualienmarkt, 80331 München. Geöffnet: je nach Stand: Mo bis Sa 6.30/7/8/9-16/17/18 Uhr. S1-S1 bis Marienplatz; U3, U6 bis Marienplatz.
Münchens größter Obst-, Gemüse- und Blumenmarkt wurde 1807 gegründet. Der besondere Reiz dieses Markts ist das Nebeneinander ländlicher Bodenständigkeit und Exotik. Auch an ökologischen Lebensmitteln herrscht kein Mangel. Dazu kommt im Sommer ein gemütlicher schattiger Biergarten und das ganze Jahr Mittagsverpflegung an den verschiedenen Ständen.

Tipp:
Die Marktöffnung am Faschingsdienstag um fünf Uhr früh ist einer der Höhepunkte des Münchner Faschings.
Internet: www.viktualienmarkt.de.

Blumenstraße 15, 80331 München. Tel.: 26 57 26, E-Mail: linding@phytofit.de. Geöffnet: Mo-Fr 9-18.30 Uhr, Sa 9-13 Uhr. U1, U2 bis Sendlinger Tor oder Fraunhoferstraße.
Die Kräuter und Tees werden in diesem über 115 Jahre alten Geschäft in der Altstadt aus den gleichen Holzfässern abgefüllt wie anno dazumal. Hier bekommt man geschroteten Fenchel, Gewürze wie Safran und Zitronengras, Nachtkerzenöl, aber auch spezielle Teemischungen.
Internet: www.phytofit.de.

Kolosseumstraße 6, 80469 München. Tel.: 26 81 85, E-Mail: info@optimal-records.de. Geöffnet: Mo bis Fr 11-20 Uhr, Sa 11-17.30 Uhr. U1, U2 bis Fraunhoferstraße.
Wenn es um Tonträger geht, ist "Echt Optimal" eine Münchener Institution und der Geheimtipp für DJ's und Künstler. Das Unternehmen ist mittlerweile eines der größten Independent-Plattengeschäfte der Welt und die hauseigene Plastiktüte in München ein Symbol.
Internet: www.echtoptimal.de.

Dienerstraße 14-15, 80331 München. Tel.: 213 50, E-Mail: info@dallmayr.de. Geöffnet: Mo bis Sa 9.30-19 Uhr. S1-S8 bis Marienplatz; U3, U6 bis Marienplatz.
Alois Dallmayr ist seit Jahrzehnten Sightseeing-Stop von Touristen aus aller Welt. Seit dem späten 16. Jahrhundert werden in den historischen Hallen die feinsten Delikatessen wie Kaffee, Tee, Schokolade, Wein, Käse, Trüffel, Wild und Geflügel angeboten. Einkaufen bei Dallmayr ist ein Erlebnis für die Sinne. Im ersten Stock befindet sich das hauseigene Café/Bistro.
Internet: www.dallmayr.de.

Marienplatz 11, 80331 München. Tel.: 23 69 10, E-Mail: info@ludwigbeck.de. Geöffnet: Mo bis Sa 10-20 Uhr. S1-S1 bis Marienplatz; U3, U6 bis Marienplatz.
Eine Münchner Institution: originell, witzig und charmant. Über sechs Stockwerke verteilt gibt es Mode, Accessoires und Münchens besten Ort für seltene Opern-, Klassik- und Jazz CDs. Am beeindruckendsten ist aber die Kosmetikabteilung "Hautnah" mit ungewöhnlichen Produkten, die es sonst nur in Parfümerien in Paris oder London gibt.
Internet: www.ludwigbeck.de.

Lenbachplatz 3, 80333 München. Tel.: 552 51 40, E-Mail: info@kokon.com. Geöffnet: Mo bis Sa 10-19 Uhr. S1-S8 bis Karlsplatz/Stachus; U4, U5 bis Karlsplatz/Stachus.
Im wundervollen Lenbach Palais befindet sich Münchens erstes Lifestyle-Kaufhaus mit Blumenarrangements, Stoffen, Kissen, Accessoires und Möbeln aus aller Welt. Im Obergeschoss gibt es einen gut sortierten Buchshop mit tollen Büchern über Innenarchitektur, Inneneinrichtung, Dekorationen und vieles mehr.
Internet: www.kokon.com.

Zwischen Maffei-, Theatiner- und Kardinal-Faulhaber-Straße, 80333 München. Geöffnet: Kernöffnungszeiten Mo bis Fr 10-19 Uhr, Sa 10-18 Uhr. S1-S8 bis Marienplatz; U3, U6 bis Marienplatz.
Der außergewöhnliche Einkaufskomplex hinter historischen Fassaden bietet rund 50 Geschäfte, auch Edel-Shops sowie Lokale und Cafés. Eine besondere Attraktion ist der Mega-Store von Emporio Armani mit 1.800 Quadratmeter Fläche, eröffnet als einer von nur drei Stores dieser Größe weltweit.
Internet: www.fuenfhoefe.de.

Odeonsplatz 1, 80539 München. Tel.: 28 24 28, E-Mail: info@nymphenburg.com. Geöffnet: Mo bis Fr 10-18.30 Uhr, Sa 10-18 Uhr. U3-U6 bis Odeonsplatz.
Manufaktur und Verkauf: Schloss Nymphenburg, Nördliches Schlossrondell 8, 80638 München. Tel.: 179 19 70, E-Mail: info@nymphenburg.com. Geöffnet: Mo bis Fr 10-17 Uhr.
Die 1747 gegründete Porzellan Manufaktur Nymphenburg bietet bis heute hochwertige Porzellankreationen, die in Handarbeit gefertigt und bemalt werden. Das Sortiment reicht von Nachbildungen historischer Formen bis hin zu zeitgenössisch geprägten Schöpfungen.
Internet: www.nymphenburg.com.

Adressen zu Kultur und Unterhaltung

Ticketservice

Postfach 20 14 13, 80014 München. Tel.: 0180 54 81 81 81 (0,14 Euro/Min. Mo bis Fr 9-20 Uhr, Sa 9-16 Uhr, So 10-16 Uhr), E-Mail: info@muenchenticket.de.
Tickets für Veranstaltungen in und um München. Online-Ticketsystem sowie schriftliche und telefonische Kartenvorbestellung.
Eigene Vorverkaufsstellen:
- Rathaus, Marienplatz 8, 80331 München. Geöffnet: Mo bis Fr 10-20 Uhr, Sa 10-16 Uhr.
- Info-Pavillon Olympiapark am Olympia-Eissportzentrum, Spiridon-Louis-Ring, 80809 München. Geöffnet: Mo bis Fr 13-18 Uhr, Sa 10-16 Uhr.
- Glashalle im Gasteig, Rosenheimer Straße 5, 81667 München. Geöffnet: Mo bis Fr 10-20 Uhr, Sa 10-16 Uhr.
- Tourismusamt am Hauptbahnhof, Bahnhofsplatz 2, 80335 München. Geöffnet:
Mo bis Sa 10-20 Uhr.
Internet: www.muenchenticket.de.

Münchner Schaufenster, Seydlitzplatz 2, 80992 München. Tel.: 14 34 62 05, E-Mail: info@i-love-tickets.de.
Tickets für Konzerte, Theater, Sport und Klassik in München.
Internet: www.i-love-tickets.de.

Pestalozzistraße 21, 80469 München. Tel.: 89 06 48 88, E-Mail: info@kultur-kiosk.de. Geöffnet: Mo bis Sa 10-20 Uhr.
Eintrittskarten für Konzerte, Shows, Oper, Theater und mehr.

Ausstellungs- und Messegelände

Messegelände, 81823 München. Tel.: 94 92 07 20, Fax: 94 92 07 29, E-Mail: info@messe-muenchen.de.
Die Messe München gehört zu den international führenden Messegesellschaften. Rund 40 internationale Fachmessen, 280 nationale Gastveranstaltungen sowie 120 Kongresse und Tagungen finden hier jährlich statt. Das Messegelände umfasst 180.000 Quadratmeter Hallenfläche und 300.000 Quadratmeter Freigelände mit 17 Messehallen. Das Messezentrum liegt direkt an der A94 und verfügt über eine schnelle Anbindung zum Flughafen und in die Innenstadt. Auf dem Gelände stehen den Besuchern diverse Service-Einrichtungen wie Läden, Banken und Restaurants zur Verfügung.

Anreise
Vom Flughafen zur Messe
Während internationaler Messen ist zwischen dem Flughafen und der Neuen Messe München ein eigener Messebus-Pendelverkehr eingerichtet. Die Busse fahren im 30-Minuten-Takt nonstop zur Messe. Die Fahrtzeit beträgt 45 Minuten. Der Preis liegt - falls nichts anderes angegeben - bei 8 Euro für die einfache und 13 Euro für die Hin- und Rückfahrt. Die Shuttlebus-Haltestellen befinden sich vor dem Terminal 1 (Bereich A und Z) und vor dem Terminal 2.
Direkt unter dem Zentralbereich des Flughafens München befindet sich der S-Bahnhof der Linien S1 und S8. Die S-Bahn-Züge in Richtung Innenstadt verkehren im 10-Minuten-Takt.

Vom Flughafen zur Messe kann man unter folgenden Fahrtrouten wählen:
- Fahrtroute S8/U5/U2, Fahrtzeit ca. 46 Min.:
Mit der S8 vom Flughafen bis Ostbahnhof. Umsteigen in die U5 (Richtung Neuperlach Süd), eine Station bis Innsbrucker Ring. Hier weiter auf dem gleichen Bahnsteig mit der U2 bis zum Messegelände - Haltestellen Messestadt West und Messestadt Ost.
- Fahrtroute S8/U2, Fahrtzeit ca. 60 Min.:
Mit der S8 vom Flughafen bis zur Haltestelle Hauptbahnhof. Von dort weiter mit der U2 bis zum Messegelände, Haltestellen Messestadt West und Messestadt Ost.
- Fahrtroute S1/U2, Fahrtzeit ca. 60 Min.:
Mit der S1 vom Flughafen bis zur Haltestelle Feldmoching bzw. Hauptbahnhof. Umsteigen in die U2. Diese fährt direkt zum Messegelände - Haltestellen Messestadt West und Messestadt Ost.
Mit dem Taxi benötigt man vom Flughafen bis zur Neuen Messe München rund 35 Minuten. Festpreis etwa 56 Euro.

Vom Hauptbahnhof zur Messe:
Ab Münchner Hauptbahnhof mit der U-Bahn-Linie U2 zwischen 5.30 und 24 Uhr im 5-Minuten-Takt. Die Fahrzeit bis zum Messegelände (Haltestellen Messestadt West und Messestadt Ost) beträgt ca. 20 Minuten.
Mit dem Auto zur Messe:
Verkehrsleitschilder leiten in den Außenbezirken und in der ganzen Stadt den Weg zur Messe/ICM. Ausstellern und Besuchern stehen an der Neuen Messe München ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Die Parkflächen im Freigelände und das Parkhaus West öffnen zwei Stunden vor Messebeginn und schließen zwei Stunden nach Messeende.

Hinweise für behinderte Besucher
Die Neue Messe München wurde behindertengerecht gebaut. Vorab sollte man sich über spezielle Eintrittspreise und Parkplatzmöglichkeiten für Behinderte informieren, da diese von Veranstaltung zu Veranstaltung unterschiedlich sein können. In den Eingangsbereichen der jeweiligen Veranstaltungen stehen kostenlos Rollstühle zur Verfügung. Eine telefonische Reservierung unter der Hotlinenummer der jeweiligen Veranstaltung ist zu empfehlen.
Internet: www.messe-muenchen.de.

Ballett- und Opernhäuser

Max-Joseph-Platz 2, 80539 München. Tel.: 21 85 01, Fax: 21 85 11 33. S1-S8, U3/U6 bis Marienplatz; Tram 19 bis Nationaltheater.
Eines der bedeutendsten Opern- und Balletthäuser der Welt. Höhepunkt jeder Saison sind die Münchener Opern-Festspiele. Die Bayerische Staatsoper bespielt neben dem Nationaltheater auch das Prinzregententheater und das Cuvilliés-Theater in München.

Führungen
Führungen durch das Nationaltheater (Foyer, Zuschauerraum, Bühne) werden fast täglich angeboten. Treffpunkt ist in der Eingangshalle Nord am Marstallplatz um 14 Uhr. Karten für die Führungen sind im Opernshop in der Kassenhalle am Marstallplatz 5 erhältlich. Auch Kinderführungen für verschiedene Altersklassen werden veranstaltet. Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn werden Einführungen in die jeweilige Inszenierung angeboten. Gruppenführungen Tel.: 21 85 10 25.

Karten-Vorverkauf
Tageskasse der Bayerischen Staatsoper, Marstallplatz 5, 80539 München. Geöffnet: Montag bis Samstag 10-19 Uhr; Abendkasse: 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn. Tel.: 21 85 19 20 (Mo bis Sa 10-19 Uhr), Fax: 21 85 19 03, E-Mail: tickets@staatsoper.de; Kartenstand-Ansage: Tel.: 21 85 19 19, Besetzungs-Ansage: Tel.: 21 85 19 18.
Schriftliche Kartenbestellungen ab drei Monate vor der Aufführung, telefonische Reservierungen zwei Monate im Voraus (Kartenbestellungen mit Kreditkarte können schneller bearbeitet werden). Der Schalterverkauf beginnt zwei Monate vor der jeweiligen Vorstellung. Fällt der Vorverkaufstermin auf einen Sonn- oder Feiertag, beginnt der Schalterverkauf bereits am Werktag davor.

Tipp
Für Veranstaltungen, die unter dem Programm "Junges Publikum" ausgewiesen sind, können Schüler, Studenten sowie Wehr- und Zivildienstleistende unter 30 Jahren aus einem beschränkten Kontingent Sitzplatzkarten zum Einheitspreis von 8 Euro erwerben. Diese Karten werden zwei Wochen vor der jeweiligen Veranstaltung am Schalter der Tageskasse verkauft - nur der Besitzer eines entsprechenden Ausweises (Karte Junges Publikum) für 20 Euro pro Spielzeit kann eine dieser Karten erwerben. Studentenkarten zu 10 Euro gibt es an der Abendkasse, falls noch Karten vorhanden sind. Ermäßigte Stehplatzkarten (50 Prozent) sind ab dem 1. Werktag nach Beginn des Schalter- und Online-Verkaufs für alle Vorstellungen zu erwerben.

Hinweise für behinderte Besucher
Behindertenparkplätze sind in der Maximilianstraße (vor dem Seiteneingang der Oper) und am Max-Joseph-Platz (vor der Residenz) ausgewiesen.
Ein Fahrstuhl befindet sich am Seiteneingang der Oper, rechts durch das Käferrestaurant. Behindertengerechte Toiletten sind vorhanden. Das Nationaltheater ist mit einer Induktionsanlage ausgestattet.
Die Tageskasse der Oper befindet sich im neuen Probengebäude am Marstallplatz 5 und ist leicht zugänglich. Sind die Karten an der Abendkasse hinterlegt, ist es aufgrund der Stufen nur für Begleitpersonen möglich, die Karten abzuholen.
Vier Rollstuhlfahrer-Plätze sind vorhanden - Parkett Reihe 19. Zwei der vier Plätze sind für den schriftlichen Vorverkauf reserviert. Rollstuhlfahrer erhalten kostenlosen Eintritt, die Sitzplätze sind für die Begleitperson zu 50 Prozent Ermäßigung erhältlich.
Internet: www.bayerische.staatsoper.de.

Gärtnerplatz 3, 80469 München. Tel.: 20 24 11, Tickets Tel.: 21 85 19 60, Kartenstands-Ansage Tel.: 21 85 19 66, E-Mail: info@st-gaertner.bayern.de und tickets@gaertnerplatztheater.de. Geöffnet: Das Staatstheater am Gärtnerplatz wird ab Mai 2012 saniert und das historische Gebäude ist daher nicht zugänglich. Der Theaterbetrieb wird auf externe Spielstätten in München ausgelagert. U1, U2 bis Fraunhoferstraße. Führungen sind möglich.
Die "andere" Oper Münchens - Musicals, Operetten und Opern werden stets in deutscher Sprache aufgeführt. Opera Comique ist der Schwerpunkt des Programms, es werden aber auch Ballettvorführungen gezeigt.

Hinweise für behinderte Besucher
Drei ausgewiesene Behindertenparkplätze stehen links neben dem Theater in der Reichenbachstraße zur Verfügung. Der Fahrstuhl befindet sich am Seiteneingang Reichenbachstraße und verbindet das Parkett links mit dem Straßenniveau. Behindertentoiletten sind im Parkett rechts vorhanden. Das Staatstheater am Gärtnerplatz ist mit einer Induktionsanlage ausgestattet. Rollstuhlfahrer erhalten freien Eintritt. Der Sitzplatz für eine Begleitperson ist mit einer Ermäßigung von 50 Prozent erhältlich. Die Rollstuhlplätze befinden sich im Parkett Reihe 6 und 13 jeweils rechts und links außen. Personen mit Sehbehinderung (Vermerk "BI" im Behindertenausweis) und ihre Begleitperson erhalten jeweils eine Ermäßigung von 50 Prozent auf den regulären Kartenpreis. Schwerkriegsbeschädigte oder KZ-Schwerbeschädigte sowie ihre Begleitperson erhalten eine Ermäßigung von 50 Prozent auf den regulären Kartenpreis.
Internet: www.staatstheater-am-gaertnerplatz.de.

Kinos

Rosenheimer Straße 145h, 81671 München. Tel.: 40 62 39, E-Mail: info@sternwarte-muenchen.de. Geöffnet: April bis August Mo bis Fr 21 Uhr, September bis März 20 Uhr. S1, S2, S4-S7 oder U5 bis Ostbahnhof, dann Bus 55, 145, 155 bis Anzinger Straße. Vorstellungen für Kinder ab 4 Jahre finden jeden Freitag um 17 Uhr statt. Keine Reservierung erforderlich.
In 35 Meter Höhe mit Blick über München sind auf der 300 Quadratmeter großen Beobachtungsplattform in zwei Kuppelgebäuden mehrere Fernrohre für die Himmelbeobachtung untergebracht. Das 16-Zoll-Teleskop erlaubt, die Bewegung der Satelliten über den Himmel zu verfolgen. Im Planetarium lässt ein Zeiss-Projektor unabhängig von der Tageszeit und den Wetterverhältnissen einen eindruckvollen Sternenhimmel erstrahlen.
Internet: www.sternwarte-muenchen.de.

Kongresszentren

Messegelände, 81823 München. Tel.: 94 92 30 20, E-Mail: info@icm-muenchen.de. U2 bis Messestadt West.
Insgesamt verfügt das ICM, das in unmittelbarem baulichen Zusammenhang mit der Neuen Messe München steht, über 7.000 Plätze in flexibel nutzbaren Räumen. Außenanlagen und Seenlandschaften bieten Raum für Bewegung und Entspannung.
Internet: www.icm-muenchen.de.

Konzerthäuser

Muffatwerk, Zellstraße 4, 81667 München. Tel.: 45 87 50 10, E-Mail: info@muffatwerk.de. S1-S8 bis Isartor; Tram 18 bis Deutsches Museum.
In der denkmalgeschützten Muffathalle von 1894, die als eine der schönsten Konzerthallen Deutschlands gilt, finden neben Rock-, Pop- und HipHop-Konzerten auch experimentierfreudige Tanz- und Theaterveranstaltungen statt.
Internet: www.muffathalle.de.

Kulturzentren

Rosenheimer Straße 5, 81667 München. Tel.: 48 09 80, Ticket-Hotline Tel.: 54 81 81 81 (0,14 Euro/Min, Mo bis Fr 9-20 Uhr, Sa 9-16 Uhr, So 10-16 Uhr), E-Mail: kommunikation@gasteig.de. Geöffnet: täglich 8-23 Uhr. S1-S8, Tram 15/25 bis Rosenheimer Platz; Tram 18 bis Gasteig.
Mit seinen mehr als 1.700 Veranstaltungen im Jahr bietet das Kultur- und Bildungszentrum Gasteig seinem Publikum ein buntes und vielfältiges Programm. Es reicht vom Computer-Kurs über das Jazzfilmfestival oder die Münchner Bücherschau bis hin zu Konzerten der Münchner Philharmoniker. Tag für Tag nehmen dieses Angebot fast 6.000 Besucher an.

Hinweise für behinderte Besucher
Gehbehinderte und Menschen im Rollstuhl können alle Säle, Institute und Unterrichtsräume im Gasteig ohne Einschränkung erreichen. In der Parkgarage stehen extra ausgewiesene Stellplätze für Inhaber des grünen Behindertenausweises zur Verfügung. Der Weg von der Parkgarage in sämtliche Geschosse des Hauses ist barrierefrei. Alle großen Säle des Gasteig weisen Rollstuhlplätze aus. In den verschiedenen Teilkomplexen des Hauses befinden sich behindertengerechte Sanitäranlagen. Des Weiteren sind der Carl-Orff-Saal, der Kleine Konzertsaal und der Vortragssaal der Bibliothek mit induktiven Höranlagen ausgestattet. Gäste mit Sehbehinderung können Veranstaltungen in Begleitung eines Blindenhundes besuchen. Internet: www.muenchenticket.de/barrierefrei.
Internet: www.gasteig.de.

Praterinsel 3-4, 80538 München. Hotline Tel.: 21 23 83 33, E-Mail: kontakt@praterinsel.org. Geöffnet: Di bis Sa 14-21 Uhr, So 10-18 Uhr. S1-S8 bis Isartor; U4, U5 bis Lehel; Tram 17, 19 bis Maxmonument.
Neben einem Atelierhaus für zur Zeit etwa 20 Künstler sowie dem Kulturprogramm, das vor allem Ausstellungen im Bereich der Bildenden Kunst und im Sommer auch Open Air-Tanzveranstaltungen präsentiert, ist das ehemalige Fabrikgelände auf der Praterinsel wohl eine der beliebtesten Müncher Locations für Events und ideenreiche Veranstaltungen. Drei große Hallen von gesamt 1.500 Quadratmetern und ein Innenhof stehen zur Verfügung. Internet: www.praterinsel.org.


Grafinger Straße 6, 81671 München. S1-S8 bis Ostbahnhof; U5 bis Ostbahnhof.
Auf dem Gelände der ehemaligen Knödelfabrik Pfanni entstand 1996 dieses Kunst- und Kulturzentrum, eine Top-Adresse für das Nightlife in München. Auf 60.000 Quadratmetern befinden sich über 20 Bars und Clubs, Konzerthallen, Restaurants, Kinos, Film-, Foto- und Musikstudios, Werbeagenturen und Werkstätten von Künstlern. Nach einer kurzen Schließung im Januar 2003 eröffnete der Kunstpark Ost unter dem neuen Namen "Kultfabrik" wieder.
Internet: www.kultfabrik.info.
Gleichzeitig entstanden nur etwa 200 Meter entfernt die Optimolwerke auf dem ehemaligen Optimolgelände, mit über zwölf Diskotheken und Clubs. Infos: Tel.: 450 69 20, Internet: www.optimolwerke.de.

Musikclubs

Einsteinstraße 42, 81675 München. Tel.: 448 27 94, E-Mail: pr@unterfahrt.de. Geöffnet: Mo bis So 19.30-1 Uhr, Konzertbeginn 21 Uhr. U4, U5 bis Max-Weber-Platz; Tram 15, 18, 19, 25 bis Max-Weber-Platz.
Eine Top-Adresse in München in Sachen Jazz. Das englische Jazzmagazin "Wire" führt das Lokal sogar unter den zehn besten Jazzclubs Europas auf. Täglich wechselndes Programm, Konzerte ab 21 Uhr.
Internet: www.unterfahrt.de.

Prinzregentenstraße 1, 80538 München. Tel.: 211 11 40, E-Mail: info@p1-club.de. Geöffnet: täglich ab 19 Uhr. U4, U5 bis Odeonsplatz.
Münchens Top-Disco für die Glamour-Society und für solche, die dazugehören möchten. Nach einem Umbau durch den Stararchitekten Matteo Thun teilt sich die Nobeldiskothek in Lounge/Gastrobereich und Club auf, in dem die angesagtesten DJs mit House, R'n'B und Black den Dancefloor erbeben lassen. An den warmen Tagen des Jahres kann auch auf der großen Terrasse gefeiert werden. Hohe Getränkepreise und sehr strenge Türpolitik. Nicht-Stammgäste oder unbekannte Gesichter sollten am besten unter der Woche recht früh kommen.
Internet: www.p1-club.de.


Leopoldstraße 250 (auf dem Elixia-Gelände), 80807 München. Tel.: 35 89 49 23, E-Mail: info@badeanstalt.net. Geöffnet: Fr/ Sa 22-5 Uhr. U3 bis Münchner Freiheit, dann Bus 140/141 bis Griegstraße.
Kultiger Musikclub mit Tanzfläche in einem ehemaligen Hallenschwimmbad. Die Badeanstalt ist vor allem im Sommer eine Location der Extraklasse - mit großer Terrasse und Grillstation. Jedes Wochenende gute Veranstaltungen mit Black, House und Dance Music.


Neuturmstraße 5, 80331 München. Tel.: 228 30 52. Geöffnet: Mi bis Do 22-4 Uhr, Fr/Sa 22-5 Uhr; Konzerte ab 21 Uhr. S1-S8 bis Marienplatz; U3, U6 bis Marienplatz; Tram 19 bis Nationaltheater. An Abenden ohne Konzerte freier Eintritt bis 23 Uhr.
Ein absoluter Klassiker in München mit Wohnzimmer-Ambiente, Liveclub, Diskothek und Cocktailbar. Die Musik ist im Stil der 1960er- und 1970er-Jahre, auch Britpop, HipHop und elektronische Grooves. Die hochkarätigen Livekonzerte mit internationalen Bands finden zwei- bis dreimal die Woche statt.
Internet: www.atomic.de.

Kultfabrik, Grafinger Straße 6, 81671 München. Geöffnet: Fr/Sa 22 Uhr bis open end, E-Mail: natalie.hagemann@web.de. S1-S8 bis Ostbahnhof; U5 bis Ostbahnhof.
Die einzig wahre Rock-Bar in München für alle, die auf Hardrock, Psychobilly und Rock'n'Roll stehen. Feuerspucker, heiße Go-Go's, Schlangentänzerinnen oder andere abgefahrene Einlagen machen die Party perfekt.
Internet: www.the-titty-twister.com.

Landsberger Straße 169, 80538 München. E-Mail: info@klangwelt.tv. Geöffnet: Fr/Sa und an Tagen vor Feiertagen ab 22.30 Uhr. Tram 18, 19 bis Barthstraße; S3, S6, S7 bis Donnersberger Brücke, von dort kostenloser M-Park-Shuttlebus.
Das Partyareal im alten Kaufhofzentrallager ist mit 3.000 Quadratmetern, drei verschiedenen Clubbereichen und elf Bars Münchens größte Diskothek. Das Publikum ist bunt gemischt, wie die Musik - das Spektrum reicht von Partyhits bis Techno.
Internet: www.klangwelt.tv.

Sportanlagen

Spiridon-Louis-Ring 21, 80809 München. Tel.: 306 70, Tickets Tel.: 54 81 81 81 (0,14 Euro/Min. Mo bis Fr 9-20, Sa 9-16, So 10-16 Uhr), E-Mail: info@olympiapark.de. Geöffnet: je nach Saison 9/11 bis 16/18/20 Uhr (an Veranstaltungstagen sind Besichtigungen nicht möglich). U3 bis Olympiazentrum; Tram 20, 21 bis Olympiapark West. Eine Besichtigung ist auch ohne Führung möglich (Zutritt über Stadionkasse Nord). Zahlreiche Touren und Führungen werden angeboten.
In dem berühmten, 1972 erbauten Olympiastadion mit der kühnen Dachkonstruktion fanden bis Mai 2005 Bundesliga-Fußballspiele statt. Seit der Eröffnung der Allianz Arena wird das Olympiastadion, bis dahin die Heimat des FC Bayern München, nur noch für große Events genutzt.

Hinweise für behinderte Besucher
Behindertenparkplatze und -toiletten sind vorhanden. Der Zugang für Rollstuhl-Fahrer liegt an der Süd-West-Seite und erfolgt über das kleine Marathontor.
Internet: www.olympiapark.de.

Werner-Heisenberg-Allee 25, 80939 München. Tel.: 200 50, Fax: 20 05 40 09. Geöffnet: täglich 10-18 Uhr. U6 bis Fröttmaning.
Europas modernstes Fußball-Stadion punktet mit ausgeklügelter Technik: 100 Quadratmeter große Videoleinwände, 66.000 komfortable Klappsitze und eine hervorragende Rasenqualität, dies alles ausgeleuchtet von 25.000 Lampen und einem speziellen lichtdurchlässigen Stadiondach. Hausherren sind die beiden Vereine FC Bayern München und 1860 München. Welcher Verein gerade spielt, ist von außen durch die transparente Hülle erkennbar, die durch einen Spezialeffekt mit den vereinstypischen Farben beleuchtet wird. Im Stadion: Restaurant, zwei Fan-Restaurants, Kioske, eine Shoppingmeile mit Megastore FC Bayern und TSV 1860 sowie weiteren Shops von Partnern der Allianz Arena.

Führungen
Arena-Touren finden täglich (10.15 Uhr 11 Uhr, 13 Uhr, 15 Uhr und 16.30/17.30 Uhr) statt, außer an Spieltagen und bei Veranstaltungen. Führungen in Englisch um 13 Uhr. Individualbesucher erhalten Tickets für die Arena-Tour im Allianz Arena Shop innerhalb der Markenwelt. Bei großem Besucherandrang muss mit Wartezeiten gerechnet werden. Für Gruppen (ab 11 Personen) ist eine Voranmeldung notwendig. Weitere Informationen zu den Arena-Touren erhält man unter Tel.: 350 94 83 50 und 69 93 12 22 (Mo bis Fr 8.30-18 Uhr).

Hinweise für behinderte Besucher
Die Arena ist während eines Spieles das behindertenfreundlichste Stadion in Deutschland. Interessant ist für die Behinderten die Tatsache, dass das Stadion schon vom Sozialverband Vdk Bayern als "beispielhaft barrierefrei" ausgezeichnet wurde.
Es stehen 130 Behindertenparkplätze zur Verfügung. Das Stadion hat 165 Plätze für Rollstuhlfahrer und ihre Begleitung an den Längsseiten der Oberkante Unterrang. Für Blinde und Sehbehinderte können von zwei Sendeanlagen aus zwei Sprecher das Spiel kommentieren.
An Nichtspieltagen werden Touren angeboten. Die Handicap-Tour dauert 75 Minuten und wird jeden Do und So um 14 Uhr veranstaltet. Anmeldung: Tel.: 350 94 83 50 und 69 93 12 22 (Mo bis Fr 8.30-18 Uhr). Behinderte können für die Touren den Aufzug T5 Aufgang 332-334 benutzen.
Internet: www.allianz-arena.org.

Theater

Werner-Heisenberg-Allee, 80939 München Fröttmaning. Tickets Tel.: 55 23 44 44 (Mo bis Fr 9-20 Uhr, Sa 9-16 Uhr, So 10-16 Uhr), Gruppenbuchungen ab 20 Personen Tel.: 52 23 43 55 (Mo bis Fr 9.30-18 Uhr), E-Mail: kasse@deutsches-theater.de und gruppenverkauf@deutsches-theater.de. U-Bahn Haltestelle Fröttmaning. Geöffnet: Das Stammhaus in der Schwanthalerstraße 13 wird saniert.
Das Deutsche Theater - das für die Sanierung des Stammhauses in vier "Zelten" im Stadtteil Fröttmaning untergebracht ist - ist mit seinen rund 300 Vorstellungen das nach der Oper größte Theater in München und das größte, wohl auch berühmteste Gastspieltheater mit Vollbühne in Deutschland. Was von außen wie Zelte aussieht, erweist sich innen als perfektes Ambiente - fester Bau, 1.700 gepolsterte Theaterstühle, freie Sicht auf die 14 Meter breite Bühne und hochwertige Pausengastronomie. Zum Programm gehören die erfolgreichsten Musicals vom Broadway und Londoner West End, sensationelle Neuinszenierungen aus aller Welt, Ballette, Tanztheater, Musikshows und zeitgemäßes Entertainment. In der Faschingszeit verwandelt sich das Deutsche Theater in das "Ballhaus" der Stadt München.

Hinweise für behinderte Besucher
Stellplätze für Rollstuhlfahrer sind vorhanden.
Internet: www.deutsches-theater.de.

Prinzregentenplatz 12, 81675 München. Tel.: 21 85 02, München Tickets Tel.: 21 05 28 99 (Kasse Mo bis Fr 10-13 und 14-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr). U4 bis Prinzregentenplatz.
Das Prinzregententheater wurde zwischen 1899 und 1901 für das Wagner-Festival erbaut. Es ist in erster Linie die Spielstätte der Bayerischen Theaterakademie August Everding, sowie der Bayerischen Staatsoper und des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Die Zuschauer erwartet ein abwechslungsreiches, spartenübergreifendes Programm - von Lesungen über Konzerte bis zur großen Oper.

Hinweise für behinderte Besucher
Vier Rollstuhlplätze sind über das Hoffoyer erreichbar.
Internet: www.prinzregententheater.de.

Ursulastraße 9, Theatereingang: Haimhauser-/Ecke Ursulastraße, 80802 München. Tel.: 39 61 29, Tickets, Tel.: 39 19 97 (Mo bis Fr 14-18, Sa/So 16-18 Uhr), E-Mail: info@lachundschiess.de. U3, U6 bis Münchner Freiheit.
Berühmtes politisches Kabarett in Schwabing. Dieter Hildebrandt wurde als Mitbegründer und Mitglied der Münchener Lach- und Schiessgesellschaft berühmt.
Internet: www.lachundschiess.de.

Max-Joseph-Platz 1, 80539 München. Tel.: 21 85 01, Tickets, Tel.: 21 85 19 40, E-Mail: tickets@residenztheater.de. S1-S8 bis Marienplatz, U3-U6 bis Odeonsplatz.
Das Residenztheater ist die Hauptspielstätte des Bayerischen Staatsschauspiels und gehört zu den größten Schauspielbühnen Deutschlands. Es bietet Repertoire-Theater mit einem breitgefächerten Spielplanangebot von Klassikern bis zur Gegenwartsdramatik.

Hinweise für behinderte Besucher
Der Eingang für Rollstuhlfahrer befindet sich links neben dem Nationaltheater. Eine Induktionsschleife für Schwerhörige ist auf allen Plätzen vorhanden. Behindertentoiletten befinden sich neben der Tageskasse.
Internet: www.residenztheater.de.

Falckenbergstraße 2, 80539 München. Die Theaterkasse befindet sich in der Maximilianstraße 28, Tel.: 23 39 66 00 (Mo bis Fr 10-18 Uhr, Sa 10-13 Uhr, Ansage, Tel.: 23 39 66 01, E-Mail: theaterkasse@muenchner-kammerspiele.de.
Das Ensemble der Münchner Kammerspiele gilt als einzigartig in der Theaterlandschaft Deutschlands. Herausragende Klassikinszenierungen und eine Vielzahl von Uraufführungen zeichnen die Kammerspiele aus. Bayerische Autoren wie Franz Xaver Kroetz, Herbert Achternbusch, Marieluise Fleißer oder Kerstin Specht spielten und spielen als Dramatiker für das Haus eine wichtige Rolle. Jedes Jahr sind Inszenierungen des Hauses beim Berliner Theatertreffen unter den zehn besten deutschsprachigen Inszenierungen vertreten.
Mehrere Stätten werden bespielt, u.a.:
- Schauspielhaus, Maximilianstraße 26-28, 80539 München. S1-S8 bis Marienplatz oder Isartor; U3, U6 bis Marienplatz.
- Neues Haus, Falckenbergstraße 1, 80539 München. S1-S8 bis Marienplatz oder Isartor; U3, U6 bis Marienplatz.
- Werkraum, Hildegardstraße 1, 80539 München. S1-S8 bis Marienplatz oder Isartor; U3, U6 bis Marienplatz.
Internet: www.muenchner-kammerspiele.de.

Blumenstraße 32, 80331 München. Tel.: 26 57 12, E-Mail: tickets@muenchner-marionettentheater.de. U1, U2, U3, U6 bis Sendlinger Tor latz; Tram 17, 18, 27 bis Sendlinger Tor.
Märchen und Opern am seidenen Faden für Kinder und Erwachsene.

Hinweise für behinderte Besucher
Das Theater besitzt einen rollstuhlgerechten Rückseiteneingang.
Internet: www.muema-theater.de.

Brienner Straße 50, 80333 München. Tickets, Tel.: 523 46 55 (Mo bis Fr 11-18 Uhr, Sa 11-14 Uhr). U1, U2 bis Stiglmaierplatz.
Das 1983 eröffnete Haus zeichnet sich durch ein vielschichtiges Theaterprogramm aus. Neben Volksstücken in Mundart, bietet das Haus ein Repertoire klassischer und zeitgenössischer Werke in eigener Inszenierung. Neben Theater und Konzerten, finden auch Lesungen namhafter Autoren statt.
Internet: www.muenchner-volkstheater.de.


Residenzstraße 1, 80333 München. Tel.: 21 85 01, Tickets Tel.: 21 85 19 40, Führungen Tel.: 21 85 20 38, E-Mail: tickets@residenztheater.de. S1-S8 bis Marienplatz; U3-U6 bis Odeonsplatz; Tram 19 bis Nationaltheater.
Das Cuvilliés-Theater ist Europas schönstes Rokoko-Theater, erbaut zwischen 1751 und 1755 unter Kurfürst Max III. Joseph. Zahlreiche prunkvolle Inszenierungen von Barockopern wurden hier aufgeführt, zum Beispiel 1781 die Uraufführung von Mozarts "Idomeneo". Im Jahr 1944 wurde die architektonische Hülle des alten Residenztheaters vollkommen zerstört, 1958 baute man dann die gerettete Innenausstattung in den von Leo von Klenze gestalteten Apotheker-Trakt der Residenz hinein. Am 14. Juni 2008, fast auf den Tag genau 50 Jahre nach der Eröffnung des nach kriegsbedingter Auslagerung wiederhergestellten Theaters, wurde es abermals nach einer gründlichen Restaurierung und Modernisierung der Bühnentechnik feierlich wiedereröffnet. Zur Zeit wird es vom Bayerischen Schauspiel bespielt.

Hinweise für behinderte Besucher
Alle Spielstätten des Bayerischen Staatsschauspiels sind für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer barrierefrei über Rampen zugänglich. Im Cuvilliés Theater gibt es rollstuhlgerechte Toiletten im Erdgeschoss. Der gesamte Parkettbereich ist für Rollstuhlfahrer ohne Behinderungen erreichbar.
Internet: www.residenztheater.de, www.residenz-muenchen.de/deutsch/cuv/index.htm.


Zirkus/Varieté

Zirkus-Krone-Straße 1-6, 80335 München. Tel.: 554 80 00, Kartenvorverkauf, Tel.: 01805 24 72 87 (0,14 Euro/Min), E-Mail: info@circus-krone.de. S1-S8 bis Hackerbrücke, Tram 16, 17 bis Hackerbrücke.
Jeden Winter kommt der Circus Krone in den einzigen festen Zirkusbau Deutschlands. Die Wintersaison dauert von Ende Dezember bis Ende März. Dann präsentiert der Zirkus drei verschiedene Programme. Im Sommer ist der Kronebau ein Ort für zahlreiche andere Produktionen.

Hinweise für behinderte Besucher
Ein behindertengerechter Zugang ist vorhanden.
Internet: www.circus-krone.de.

Veranstaltungen

Ausstellung

Jährlich im Februar.
Seit 80 Jahren gehört der Chrysanthemenball unter dem Protektorat von Prinz Karl von Thurn und Taxis zu den jährlichen Höhepunkten des Münchner Gesellschaftslebens. Glanzvoller Höhepunkt der traditionellen Wohltätigkeits-Gala im Bayerischer Hof ist die Präsentation der Debütantinnen, Töchter angesehener Münchner Familien, die in die Gesellschaft eingeführt werden.
Internet: www.chrysanthemenball.de.

Jährlich im März.
Die Ballettwoche des Bayerischen Staatsballett hat eine lange und glanzvolle Geschichte. In einer Woche werden die wichtigsten und neuesten Premieren und Repertoirestücke in der Bayerischen Staatsoper präsentiert. Eröffnet wird die Festwoche traditionell mit einer Premiere.


Jährlich am dritten Sonntag im Juli.
Tausende von Münchnerinnen, Münchnern und auswärtigen Gästen finden sich um 6 Uhr beim traditionsreichen Kocherlball beim Chinesischen Turm im Englischen Garten ein, um Zwiefache, Polka und Boarische zu tanzen. Früher war der Ball ein Dienstbotenball und nur für Dienerschaft und Küchenpersonal bestimmt. Daher entstand auch der Name "Kocherl-Ball". Der Ball endet um Punkt 10 Uhr. Es wird jedoch meist noch weitergefeiert.

Festival

Jährlich zu verschiedenen Zeiten.
Die Crème de la Crème der deutschsprachigen Krimi-Autoren gibt sich zum Krimi-Festival die Ehre. Rund 100 Krimi-Autoren und Krimi-Experten stellen ihre Bestseller und neue Krimi-Trends vor. Zu den vielen Highlights gehören Autorenlesungen an ungewöhnlichen Orten, Krimi-Theater und die Krimi-Tram.
Internet: www.krimifestival-muenchen.de.

Alle zwei Jahre im Mai (gerade Zahlen - nächste 2014).
Internationales Festival für zeitgenössisches Musiktheater auf verschiedenen Bühnen der Stadt, unter anderem im Herkulessaal der Residenz, in der Muffathalle und im Gasteig.
Internet: www.muenchenerbiennale.de.

Jährlich im Mai.
Rund 100 Cafés, Bars, Restaurants, Kneipen, Kirchen, Clubs, Hotels, Kabaretts, diverse Kulturinstitutionen, Musikbühnen und Theater laden von 20 bis 3 Uhr morgens zu einer Abenteuerreise in die bunte Welt der Musik ein: Von Klezmer-Musik über Tango, Klassik, Oper, Salsa, Jazz, HipHop, Pop, Rock, Gospel, Zigeunermusik bis hin zu elektronischer Musik. Die Spielorte können zu Fuß oder bequem mit den Shuttle-Bussen erreicht werden.
Internet: www.muenchner.de/musiknacht/.

Jährlich Ende Mai.
Vier Tage lang dreht sich auf der Theresienwiese alles um den afrikanischen Kontinent: mit afrikanischen Künstlern, einem Bazar mit Kunsthandwerk und kulinarischen Genüssen sowie rund 200 Ausstellern, die ausschließlich afrikanische Produkte verkaufen.
Internet: www.afrika-tage.de.

Jährlich im Juni und September.
Das Streetlife-Festival in München ist mit über 400.000 Besuchern eines der größten Straßenfeste seiner Art. Gaukler, Künstler, Musik, Essbuden, Sport- und Spielangebote und vieles mehr in einer autofreien Zone vom Odeonsplatz bis zur Münchener Freiheit.
Internet: www.streetlife-festival.de.

Jährlich von Juni bis Juli.
Aktionstheater, Tanz- und Zirkusveranstaltungen sowie jede Menge Live-Musik von internationalen Bands und Solisten laden im Olympiapark zu Entdeckungsreisen in die Welt der Kunst ein. Für Kinder gibt es bei Münchens großem Kulturfestival ein spezielles Kinder-Tollwood-Programm. Multikulturelle Gastronomie sorgt für das leibliche Wohl.
Internet: www.tollwood.de.

Jährlich im Juni/Juli.
Die traditionellen Münchner Opern-Festspiele gehören zu den kulturellen Höhepunkten der Stadt. Veranstaltungsorte sind das Nationaltheater und das Prinzregententheater, die Muffathalle und die Reaktorhalle. Im Rahmen der Festspiele finden neben Opern auch Ballettaufführungen, Liederabende und Konzerte statt.
Internet: www.muenchner-opern-festspiele.de.

Film/Kino

Jährlich im Juni/Juli.
Die internationale Filmszene präsentiert sich in über 100 Filmen im Gasteig und an anderen Orten, bei dem nach Berlin größten deutschen Filmfestival. Unter anderem stehen neue Deutsche Kinofilme, American Independents und Retrospektiven auf dem Programm.
Internet: www.filmfest-muenchen.de.

Jährlich im Juli/August.
Der Königsplatz verwandelt sich in einen sommerlichen Open-Air-Kinosaal: gezeigt werden Filmhöhepunkte der letzten Jahre sowie Kultfilmhighlights, eingebettet in ein Rahmenprogramm mit Gauklern. Gastrostände versorgen das Publikum mit Essen und Trinken.
Internet: www.kinoopenair.de.

Klassisches Konzert

Jährlich im September.
Weltweit einer der bedeutendsten Wettbewerbe für klassische Musik. Das Finale findet traditionell mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks im Herkulessaal der Residenz statt.
Internet: www.ard-musikwettbewerb.de.

Jährlich im August/September.
Auf dem Orleansplatz gegenüber dem Ostbahnhof gestalten Tourismusverbände aus ganz Bayern ein täglich wechselndes Programm. An liebevoll dekorierten Ständen stellten sie ihre Region vor. Bayerische Spezialitäten, sowohl gastronomischer als auch handwerklicher Art, sowie ein zünftiges Musik-Programm erwarten die Besucher.


Jährlich im Dezember.
Ein riesiger Weihnachtsbaum überragt die Buden des traditionellen Christkindlmarkts am Marienplatz. An rund 140 Marktständen gibt es Spielzeug und Kunsthandwerk, Kerzen und Keramik, Zinn- und Holzwaren sowie Lebkuchen, Springerle, Früchtebrot, Zwetschgenmanderl und vieles mehr. Allabendlich erklingen um 17.30 Uhr vorweihnachtliche Weisen vom Balkon des Rathauses.

Jährlich im Dezember.
Auf dem romantischen Weihnachtsmarkt werden künstlerische und handwerkliche Gegenstände sowie Weihnachts- und Geschenkartikel angeboten. Frische Platzerl gibt's direkt aus dem Backofen im Stand von der Bäckerei Wimmer. Zum Bestaunen für Groß und Klein wird eine sechs Meter lange, bewegliche Stofftierlandschaft sowie eine winterliche Eisenbahn aufgebaut.

Jährlich im Dezember.
Die Internationalität der 120 Aussteller/innen, das hohe Niveau der künstlerischen Arbeiten, sowie die durchgehende Qualität im Handwerklichen, das Kulturprogramm und die Dekoration geben dem Markt sein unverwechselbares Flair.
Internet: www.schwabingerweihnachtsmarkt.de.

Revue/Varieté/Zirkus

Jährlich im Juni.
Der Münchner Stadtlauf ist die Laufveranstaltung mit den meisten Teilnehmern in Bayern und zählt zu den fünf größten Lauf-Veranstaltungen Deutschlands. Die Teilnehmer können zwischen einer fünf Kilometer- (Walking), zehn Kilometer- (Jogginglauf) und einer Halbmarathon-Strecke (21 Kilometer) wählen. Start- und Zielgasse befinden sich auf dem Marienplatz.

Jährlich im Oktober.
Die Marathon-Strecke führt an den schönsten Sehenswürdigkeiten und Plätzen vorbei und verbindet München mit dem Medienstandort Unterföhring. Start ist am Spiridon-Louis-Ring, Olympiapark.


Umzug

Jährlich Mitte März.
Mit irischen, schottischen, bayerischen und internationalen Gruppen und Vereinen. Start ist an der Münchner Freiheit. Die Route führt über Leopold- und Ludwigstraße bis zum Odeonsplatz.
Internet: www.stpatricksday.de.

Jährlich im Juli/August.
Schrille Schwulen- und Lesben-Parade durch die Innenstadt und großes Straßenfest auf dem Marienplatz.
Internet: www.csd-munich.de.

Jährlich im September.
Erstmals im Jahre 1835 abgehalten, hat sich dieser Trachtenfestzug zu einem herausragenden Oktoberfest-Bestandteil entwickelt, das per Fernseh-Live-Übertragung in alle Welt gesendet wird. Rund 8.000 Mitwirkende ziehen durch die Münchner Innenstadt zur Oktoberfestwiese und präsentieren eine Vielfalt von Trachten, Brauchtum und Volkstanz. Neben den Prachtgespannen der Münchner Brauereien heben mehr als 50 festlich geschmückte Festwägen und Kutschen die Einzigartigkeit dieses Festzuges heraus. Beginn 10 Uhr ab Maximilanstraße. Festzugweg: Odeonsplatz, Brienner Straße, Lenbachplatz, Karlsplatz-Stachus, Sonnenstraße, Kaiser-Ludwig-Platz, Oktoberfestwiese.
Internet: www.festring-ev.de.

Jährlich im Januar/Februar.
Während der Münchner Faschingssaison finden Hunderte von Bällen statt. "München Narrisch" ist am Faschingssonntag angesagt, wenn sich in der Fußgängerzone die Faschingsfans treffen. Zu den Höhepunkten gehört am Morgen des Faschingsdienstags der Tanz der Marktfrauen auf dem Viktualienmarkt.

In der Fastenzeit von Ende Februar/Anfang März bis Anfang April.
Im Salvatorkeller, im Paulaner am Nockherberg und im Löwenbräukeller wird die "fünfte Münchner Jahreszeit" mit Starkbier und spezifisch bajuwarischen Aufführungen begangen. Die "Frühjahrskur" geht auf Mönche zurück, die in der Fastenzeit ein besonders kräftigendes, nahrhaftes Bier brauten, um den durch Fasten geschwächten Körper zu stärken.

Jährlich im April/Mai.
Beim Frühlingsfest auf der Theresienwiese kann man sich einen Vorgeschmack auf das Oktoberfest verschaffen.
Internet: www.muenchner-volksfeste.de.

Klassenfahrt a&o Hostel in Deutschland und Europa
Klassenfahrt Meininger Hotels in Deutschland und Europa
Klassenfahrt Center Parcs in Deutschland, den Niederlanden und Europa
Klassenfahrt Musicals Stage Entertaiment und Tickets für Schulklassen
Klassenfahrt zum Weissenhäuser Strand



Hinweis zu Cookies: Jugendtours möchte Ihnen den bestmöglichen Service bieten. Dazu speichern wir Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Detaillierte Informationen über den Einsatz von Cookies auf dieser Website erhalten Sie unter Mehr Informationen. Dort kann der Verwendung von Cookies widersprochen und der Browser angepasst werden.
Ja, ok!

 

Rückruf sofort
Terminwunsch
Schließen
 0345-5216353 (Mo-Do 9-18 Uhr, Fr 9-16 Uhr)

 Rückruf:  Wir rufen kostenlos zurück.
Rückruf anfordern