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Online-Reiseführer zur Klassenfahrt London

Kurz das Wichtigste

Kurz das Wichtigste

London, die an der Themse gelegene britische Hauptstadt, ist das Zentrum des Landes und ohne Frage "der" Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt. Die Metropole, die in insgesamt 32 Stadtbezirke (boroughs) eingeteilt ist, besteht aus vielen "Dörfern", die jeweils einen ganz eigenen Charakter und ein individuelles Flair bewahrt haben.
London ist eine Stadt mit Geschichte, Kunst und Kultur sowie die Stadt der Mode, des Designs, der Weltklasse-Restaurants und der Non-Stop-Unterhaltung. Die Stadt lebt von ihren Kontrasten. Futuristisch anmutende Gebäude stehen dicht neben historischen Denkmälern, und belebte Straßen enden in ruhigen Parks. Nicht umsonst kommen jedes Jahr Millionen von Besuchern in die flächenmäßig größte Stadt Europas, die ungefähr die Fläche von Gran Canaria aufweist.

Die Stadt entstand aus einer Siedlung am Nordufer der Themse, der heutigen City of London. Die kleine keltische Siedlung wurde von den Römern Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. Londinium getauft. 886 nahmen die Sachsen die Stadt ein, die dann 1066 von den Normannen übernommen wurde. Wilhelm I. bestätigte die besonderen Rechte der seit dem 7. Jahrhundert als Lundenwic bezeichneten Siedlung. In der Neuzeit erlebte London eine wechselvolle Geschichte. Die Pestwelle von 1664/1665 dezimierte die Bevölkerung erheblich und die Feuerkatastrophe von 1666 verwüstete große Teile der Altstadt. Bis 1739 war London Bridge die einzige Brücke über die Themse, weshalb sich der größte Teil der Stadt nördlich des Flusses befindet. Mit dem Bau weiterer Brücken und dem Ausbau des Eisenbahnnetzes im 19. Jahrhundert begann sich die Metropole dann auch auf das Gebiet südlich der Themse auszudehnen. Die Bevölkerung wuchs kräftig. 1851 mit 2,65 Millionen Einwohnern war London die größte Stadt Europas. Der historische Höchststand wurde 1939 mit etwa 8,6 Millionen Einwohnern erreicht. Derzeit hat London eine Einwohnerzahl von ca. 8,28 Millionen.

Heute wartet die Stadt mit einer Fülle von unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen auf, von denen die berühmtesten der Buckingham Palace, Big Ben, St. Paul's Cathedral, der Tower of London und die Tower Bridge sind. Im Jahr 2000 entstand ein Hightech Riesenrad, das British Airways London Eye, das einen großartigen Ausblick über die Stadt gewährt und die Besucher in Scharen anzieht. Seit Sommer 2012 fesselt die Gondelbahn Emirates Air Line während einer 5- bis 10-minütigen Fahrt über die Themse die Touristen.

Trotz des Trubels ist die britische Hauptstadt immer auch für einen Spaziergang gut. Rund 1.800 Parks, Grünflächen und Gärten bieten Erholung von der Hektik der Großstadt.

Das kulturelle Angebot sucht seinesgleichen. Kunst- und Kulturliebhaber kommen voll auf ihre Kosten. London besitzt rund 300 Museen und Galerien, fünfzig Theater sowie weltberühmte Orchester und Opernbühnen. Die Stadt avanciert zu einer Weltstadt des Musicals und der Popmusik. An einem beliebigen Abend gibt es in London bis zu 60.000 Plätze für kulturelle Veranstaltungen.

Daneben bietet London als Shopping-Mekka weltbekannte Kaufhäuser und schöne Einkaufsstraßen sowie Straßen- und Antiquitätenmärkte. Durch die Wirtschafts- und Finanzkrise ist die Stadt für Kontinentaleuropäer erschwinglich geworden.

Auch gehört die britische Hauptstadt zu den führenden Finanz- und Handelszentren der Welt.

Letzte Änderung: 24.02.2019

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Einreise, Ankunft und Verkehr

Einreise

Deutsche benötigen kein Visum für einen unbegrenzten Aufenthalt. Notwendig ist der gültige Reisepass oder Personalausweis.

Fremdenverkehrsämter

Internet: www.visitlondon.com, www.cityoflondon.gov.uk

City of London Visitor Centre, St. Paul's Churchyard (Eingang Paternoster Square), London EC4M 8BX. Underground: St. Paul's oder Mansion House.
Tel.: (0044 20) 73 32 14 56, E-Mail: cic@cityoflondon.gov.uk. Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 9.30-17.30 Uhr, So. 10-16 Uhr.

Die Haupt-Touristeninformation von London bietet umfangreiche Informationen zu London und ganz England. Mit Wechselstube, Ticket- und Travelcardverkauf, Buchladen, Reisebüro, Souvenirshop und kostenlosem WLAN. Die Beratung ist auch auf Deutsch möglich.

Weitere Informationsstellen des London Tourist Board (unter anderen):
- Victoria Station
- Euston Station
- Liverpool Street Underground Station
- Greenwich, Pepsy House, 2 Cutty Sark Gardens
- Heathrow Airport


Internet: www.visitbritainshop.com/deutschland/home.html
Alexanderplatz 1, 10178 Berlin.
Das Britain Visitor Centre verfügt über kostenlose BTA-Broschüren, darunter unter anderem die aktuellen Ausgaben des "London Planner" sowie über ein Computer-Terminal am Counter, mit dem man auf die Website der BTA zugreifen kann. Außerdem können im Britain Visitor Centre zahlreiche praktische Produkte wie Bahn- und Bustickets, Discount- und Sightseeing-Pässe, Reiseliteratur und Straßenkarten erworben werden.


Anreise

London ist mit dem Flugzeug, der Bahn, dem Bus und dem Auto (Fähre) gut zu erreichen. Bei der Anfahrt mit dem Auto muss beachtet werden, dass in der Stadt eine City-Maut zu entrichten ist.

Die Region Greater London besitzt eines der besten Transportsysteme der Welt. Reisende können zwischen der U-Bahn (Underground, Tube), Bussen, der modernen Hochschienenbahn Docklands Light Railway (DLR), Booten auf der Themse und Taxis wählen.

Infos zum öffentlichen Nahverkehr gibt es bei den Londoner Verkehrsbetrieben (TfL): www.tfl.gov.uk

Am leichtesten ist London mit dem Flugzeug zu erreichen. Es gibt mehrmals täglich direkte Verbindungen von zahlreichen deutschen Flughäfen, darunter viele Billigflugangebote. Flugzeit: etwa eine Stunde und 30 Minuten.

Eine Alternative zum Flug bietet der französische Hochgeschwindigkeitszug Thalys ab Essen, Duisburg, Düsseldorf, Köln oder Aachen, mit Umsteigen in den Eurostar (Passagierschnellzug durch den Kanaltunnel) in Brüssel. Kombinierte Tickets für Thalys und Eurostar mit Umsteigebahnhof Brüssel sind in Deutschland bei allen Reisebüros mit DB Agentur erhältlich. Internet: www.bahn.de, www.thalys.com, www.eurostar.com.

Mit dem eigenen Fahrzeug gelangt man ebenfalls per Zug von einer Seite des Ärmelkanals auf die andere. Der Eurotunnel-Shuttle legt die Strecke in 35 Minuten zurück und verbindet das französische Coquelles (nahe Calais) mit dem an der Südküste Englands gelegenen Folkestone. Zur Weiterreise nach London sind die Verladeterminals direkt an das englische Autobahnnetz angebunden. Infos zum Eurotunnel und Reservierungen im Internet: www.eurotunnel.com.

Die Partnerunternehmen der länderübergreifenden Eurolines-Organisation sowie unabhängige Unternehmen betreiben einen regelmäßigen Linienbusverkehr von zahlreichen Städten in Deutschland nach London und zurück. Abfahrtsorte sind meist die zentralen Busbahnhöfe bzw. Hauptbahnhöfe der jeweiligen Städte. Auskünfte über die Deutsche Touring GmbH, Internet: www.touring.de.

Auch Busse sind in London im Einsatz, und mit ihnen gibt es mehr von der Stadt zu sehen, als in der U-Bahn. Allerdings kommen die Busse wegen der vielen Staus nur langsam voran. Die Busse verkehren in kurzen Zeitabständen, auch nachts. Nachtbusse fahren etwa von Mitternacht bis morgens früh um 6 Uhr, allerdings nicht regelmäßig, vom zentralen Sammelpunkt Trafalgar Square aus. Alle Streckennummern der Nachtbusse beginnen mit dem Buchstaben "N".

Die weltberühmten roten Doppeldeckerbusse (Routemaster) sind seit Dezember 2005 nicht mehr im Einsatz. Sie wurden durch moderne Niederflurbusse ersetzt. Nur noch auf den Linien 9 (Royal Albert Hall - Aldwych) und 15 (Trafalgar Square - Tower Hill), auf den so genannten Heritage-Routen, sind diese unterwegs.

Busfahrkarten müssen vor dem Einsteigen am Automaten an der Bushaltestelle gelöst werden, wenn die Liniennummer auf dem Haltestellenschild auf gelbem Hintergrund steht (wichtig: man benötigt ausreichend Kleingeld - die Automaten geben kein Rückgeld).

Busfahrpläne liegen bei fast allen Verkehrsinformationszentren aus. London Transport gibt den kostenlosen und praktischen Plan "Central Bus Guide" heraus, auf dem die Buslinien im Stadtbereich eingezeichnet sind. Er ist in allen Tube-Stationen und LT-Informationsbüros zu bekommen.

Mit der Autofähre kann man ab Calais (Frankreich) nach Dover (Großbritannien) übersetzen (Dover - London 130 Kilometer). Diese Verbindung wird von Seafrance (www.seafrance.com), Directferries (www.directferries.de) und P&O Ferries (www.poferries.com) angeboten. Die Dauer der Überfahrt beträgt etwa 90 Minuten.

City-Maut - Congestion charging:
In Londons Innenstadt (engere Innenstadt zwischen Tower Bridge, King´s Cross, Westminster und Southwark) werden Autofahrer mit einer City Maut, der so genannten "London Congestion Charge", zur Kasse gebeten. Infos gibt es im Internet unter www.tfl.gov.uk.

Parkplätze in London sind teuer und dünn gesät. Besonders schwierig ist es montags bis freitags zwischen 8.30 und 18.30 Uhr sowie samstags von 8.30 bis 13.30 Uhr in der Innenstadt am Straßenrand einen Parkplatz zu finden. Auf vielen Straßen in London ist Parken außerdem nur mit Parkschein erlaubt ("Pay & Display"). Offizielle Parkplätze und Parkhäuser sind mit dem "P"-Hinweisschild gekennzeichnet. Einfache oder doppelte gelbe Seitenlinien bedeuten Parkverbot. Einfache oder doppelte rote Linien kennzeichnen absolute Halteverbotszonen. Falschparker werden heftig zur Kasse gebeten bzw. das Auto mit einer Radkralle versehen.
Internet: www.park-up.com, www.westminster.gov.uk/transportandstreets/parking.


Flughafen

Internet: www.heathrowairport.com
Der Londoner Flughafen Heathrow liegt 24 Kilometer westlich der Londoner Innenstadt. London Heathrow ist mit rund 68 Millionen Passagieren im Jahr der verkehrsreichste Flughafen Europas und der drittgrößte weltweit. Er verfügt über fünf Terminals. Der Flughafen hat mehrere eigene Bahnhöfe und ist dadurch perfekt an das Londoner Stadtzentrum angeschlossen.

Anbindung an die City:
Die U-Bahn (Piccadilly Line) in Richtung London fährt in rund 50 Minuten zur Stadtmitte (Piccadilly Circus).
Internet: www.tfl.gov.uk

Mit dem Non-Stop-Zugservice "Heathrow Express" erreicht man die City (Paddington Station) in rund 20 Minuten.
Internet: www.heathrowexpress.co.uk

Der "Heathrow Connect", ein Zug-Service, verkehrt zwischen Heathrow und Paddington Station.
Internet: www.heathrowconnect.com

National Express Busse verkehren in regelmäßigen Abständen zwischen der zentralen Bushaltestelle von Heathrow und der Victoria Coach Station in London.
Internet: www.nationalexpress.com

Von 24 Uhr bis 5 Uhr übernimmt der Nachtbus N9 die Strecke zwischen Heathrow (Terminal 5) und Aldwych, mit Halt in Central London (Hammersmith, Kensington, Hyde Park, Piccadilly Circus, Charing Cross).

Taxis stehen vor jedem Terminal bereit. Eine Fahrt ins Zentrum von London dauert rund eine Stunde.

Internet: www.gatwickairport.com
Der zweitgrößte Flughafen Londons liegt 46 Kilometer südlich der Stadt. Er besitzt zwei Terminals. Terminal Nord und Süd werden durch einen Bahnshuttle verbunden. Auf der Strecke werden modernisierte Züge eingesetzt, die auch für Reisende im Rollstuhl uneingeschränkt zugänglich sind. Der Shuttle ist 24 Stunden im Einsatz und braucht für die Verbindung zwei Minuten.

Anbindung an die City:
Vom Flughafen Gatwick aus kommt man dem komfortablen Gatwick Express-Zug am schnellsten in die City (30 Minuten).
Internet: www.gatwickexpress.co.uk

First Capital Connect-Züge verkehren zwischen dem Flughafen und den Bahnhöfen London Bridge und Victoria Station.
Internet: www.firstcapitalconnect.co.uk.

Nahverkehrszüge von Southern Trains fahren zur Victoria Station. Manche Züge stoppen in East Croydan und Clapham Junction.
Internet: www.southernrailway.com

EasyBus EB4 verbindet den Flughafen mit der Buckingham Palace Road (Fulham Broadway Underground Station).
Internet: www.easybus.co.uk

Der National Express Airport Bus Nr. 700 verkehrt zwischen den Flughäfen Gatwick und Heathrow.
Internet: www.nationalexpress.com

Eine Taxifahrt in die Innenstadt dauert ungefähr eine Stunde.


Internet: www.stanstedairport.com
Der ehemalige Militärflughafen liegt 55 Kilometer nordöstlich von London. Er ist ein mittelgroßer Passagierflughafen, der von vielen Billigfluggesellschaften angeflogen wird.

Anbindung an die City:
Reisende können bequem in 45 Minuten mit der Bahn Stansted Express vom Flughafen Stansted in die City zur Liverpool Street gelangen.
Internet: www.stanstedexpress.com.

Vom Flughafen aus fahren die Busse der Firma National Express nach London.
Internet: www.nationalexpress.com

Das Reisebusunternehmen Terravision bietet Verbindungen in die Londoner Innenstadt an: zur Victoria Coach Station und zur Liverpool Street.
Internet: www.terravision.eu.

EasyBus EB2 verbindet den Flughafen mit der Victoria Coach Station mit Halt in der Baker Street (Nähe U-Bahn Station Baker Street).
Internet: www.easybus.co.uk

Eine Taxifahrt in die Innenstadt dauert circa eine Stunde und 25 Minuten.


Internet: www.londoncityairport.com
Der 1987 eröffnete Flughafen liegt in den Docklands im Stadtteil Newham, zehn Kilometer von der City und 16 Kilometer vom Londoner West End entfernt.

Anbindung an die City:
Mit der bestehenden Schienenanbindung, der Dockland Light Railway (DLR), gelangt man in 7 Minuten zur U-Bahn-Station Canning Town (Juiblee Line) und in 23 Minuten zur U-Bahn-Station Bank im Herzen von London.
Internet: www.tfl.gov.uk

Lokale Busdienste Nr. 473 (Stratford, Silvertown, North Woolwich, Prince Regent DLR Station) und 474 (Canning Town, North Woolwich, East Beckton via Silvertown) stehen ebenfalls zur Verfügung.

Mit dem Taxi dauert die Fahrt 20 bis 30 Minuten.


Internet: www.london-luton.co.uk
Der Flughafen liegt 51 Kilometer nordwestlich von London in der Stadt Luton.

Anbindung an die City:
Greenline und EasyBus bedienen gemeinsam die Strecke Flughafen - London Stadtmitte.
Internet: www.greenline.co.uk, www.easybus.co.uk.

Ein Rail-Shuttle-Bus fährt vom Flughafen zur Luton Airport Parkway Station. Von dort gelangt man mit First Capital Connect-Zügen ins Zentrum von London (Bahnhöfe St. Pancras, Farringdon, City Thameslink, Blackfriars).
Internet: www.firstcapitalconnect.co.uk

Busse der Firma National Express verbinden Luton regelmäßig mit den Flughäfen Heathrow, Gatwick und Standsted.
Internet: www.nationalexpress.com

Internet: www.nationalrail.co.uk
Der Bahnhof Waterloo liegt im Zentrum Londons und ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Er liegt im Stadtbezirk London Borough of Lambeth und ist nach der Schlacht bei Waterloo in der Nähe von Brüssel benannt. Von hier verkehren Züge nach Südwest-England, einschließlich Southampton, Portsmouth and Bournemouth sowie in die Vororte Londons.


Internet: www.nationalrail.co.uk und www.gatwickexpress.com
Victoria Station ist einer der betriebsamsten und größten Bahnhöfe Londons. Er liegt in der City of Westminster nahe Buckingham Palace und wurde nach Königin Victoria benannt. Von hier fahren Züge nach Surrey, Sussex und Brighton. Auch der legendäre Orient-Express hält an der Victoria Station. Eine Non-Stop Zugverbindung besteht zwischen dem Flughafen Gatwick und der Victoria Station.


Öffentlicher Nahverkehr

Am schnellsten und einfachsten kommt man mit der 1863 eröffneten U-Bahn ans Ziel. Die Londoner Tube ist mit 270 Stationen und einer Länge von etwa 420 Kilometern das größte U-Bahnnetz der Welt und unschlagbar was Schnelligkeit und Effizienz betrifft. Sie besteht aus elf Linien, von denen jede einer bestimmten Farbe zugeordnet ist, damit man sie auf dem U-Bahn-Plan leicht verfolgen kann. Die meisten der Linien fahren durch das Stadtzentrum von London; viele von ihnen führen bis in die Vororte hinaus. Die Zugänge zur U-Bahn sind an einem roten runden Schild mit blauem Querbalken, beschriftet mit "Underground", zu erkennen.

Die Züge verkehren alle paar Minuten von etwa 5.30 bis 0.30 Uhr, sonntags von 7 bis 24 Uhr auf den meisten Routen. Alle Züge, die auf der Karte von links nach rechts fahren, sind als "Eastbound" gekennzeichnet, alle Züge von oben nach unten als "Southbound". Vermeiden sollte man die Hauptverkehrszeiten 8 bis 9.30 Uhr und 17 bis 18.30 Uhr. Zu diesen Zeiten ist die U-Bahn extrem voll.

Fahrkarten bekommt man am Schalter oder aus dem Automaten. Der Preis richtet sich nach den durchfahrenen Tarifzonen: Zone 1 = Central London; Zonen 2-6 = Ring um Zone 1. Die Zonen A, B, C und D decken den Großraum London außerhalb Zone 6 ab. Die für Touristen interessanten Ziele sind mit einem Einzelfahrschein der Zone 1 bzw. 1-2 zu erreichen. Die meisten U-Bahnstationen sind mit automatischen Sperren versehen. Besucher sollten die Papierfahrkarte daher sorgfältig aufbewahren, sie muss am Ziel abgegeben bzw. die Sperre muss damit geöffnet werden.

Einen kostenlosen Metro-Übersichtsplan erhält man an jedem U-Bahnhof. Travel Information Centres des TfL finden sich an sechs Stationen: Liverpool Street, Piccadilly Circus, Euston, Victoria, Heathrow Terminal 123 und Camden Direct. 24-Stunden-Info-Line, Tel.: (020) 72 22 12 34.

Wer ohne gültigen Fahrschein in der U-Bahn erwischt wird (das gilt auch, wenn man sich in einer Zone befindet, für die man keinen gültigen Fahrschein besitzt), muss sofort eine Geldstrafe entrichten.

Im Mai 2000 wurde in London die Straßenbahn (Tramlink) wiedereingeführt, die das Zentrum des im Süden gelegenen Stadtbezirks Croydon mit benachbarten Stadtteilen und mit Wimbledon verbindet. Das Streckennetz beträgt 28 Kilometer und hat 24 Stationen. Die Straßenbahnen verkehren Montag bis Samstag etwa von 5.30 Uhr bis 0.30 Uhr, Sonntag von etwa 7.30-0.30 Uhr. Bei den Fahrpreisen werden Straßenbahnen so behandelt wie Busse.


Die Docklands Light Railway (DLR) ist eine computergesteuerte Hochschienenbahn ohne Fahrer in den Docklands im Osten von London. An den Endstationen Bank und Tower Gateway (Tower Hill) bzw. an den Stationen Shadwell, Stratford, Bow, Heron Quays, Canning Town und Canary Wharf ist die DLR an das U-Bahn-Netz Londons angeschlossen. Fahrkarten erhält man an Automaten oder an Schaltern in den Stationen. Die Fahrpreise sind die gleichen wie in der U-Bahn. Es gibt jedoch zahlreiche Tages-, Wochen-, Monats- und Jahreskarten, die ausschließlich für die DLR gelten.

Günstige Tickets

Die "London Travelcard" gewährt unbegrenzte Fahrten mit der Londoner U-Bahn, DLR, Straßenbahn von Tramlink, Bussen der TfL (einschließlich Nachtbussen) und National Rail-Zügen (nicht Heathrow Express und Heathrow Connect) im Geltungsbereich. Die Travelcard gibt es für einen, drei oder sieben Tage. Die "Peak Travelcards" gelten uneingeschränkt, "Off-Peak Travelcards" gelten Montag bis Freitag ab 9.30 Uhr, und am Wochenende ohne Einschränkung. Die Travelcard ist für zwei Zonenbereiche erhältlich, wobei die Zone 1 bis 2 den Innenstadtbereich abdeckt und die Zone 1 bis 6 auch die weitere Umgebung Londons (einschließlich Flughafen Heathrow) mit einschließt.
Die "London Travelcard" ist in London bei den Travel Information Centres, in U-Bahnstationen oder an Haltestellen der National Rail erhältlich. Alternativ kann man die Travelcard auch schon vor der Abreise über den VisitBritain Shop kaufen: www.visitbritainshop.com/deutschland/mobil-in-gb/product/london-travelcard.html.
Preis-Beispiel: Beispiel: 1 Tag (Zone 1-2) = 15 Euro; 7 Tage (Zone 1-2) = 39 Euro.

Besonders attraktiv für alle die regelmäßig in London unterwegs sind, ist die so genannte "Oyster-Card" von Transport of London (TfL): eine kreditkartengroße Chip-Karte, die mit einem bestimmten Geldbetrag aufgeladen und in allen Londoner U-Bahnen, Bussen, Straßenbahnen und in der Docklands Light Railway benutzt werden kann.
Mit ihr bezahlt man automatisch den niedrigsten Preis für die Fahrten während eines Tages und man erspart sich zudem das Schlangestehen am Schalter um Tickets zu kaufen. Erhältlich ist die Karte mit unterschiedlichem Startguthaben. Das Guthaben verfällt nicht und kann beim nächsten Aufenthalt wieder genutzt werden. Wenn das Geldguthaben auf der Karte verbraucht ist, kann die "Oyster-Card" problemlos an einem der Automaten in den U-Bahn-Stationen sowie in Fahrkartenverkaufsstellen und im London Travel Information Centre wieder aufgeladen werden. Zu Beginn und am Ende jeder Fahrt mit der U-Bahn und der Docklands Light Railway muss die Karte über die gelben Lesegeräte an der einzelnen Stationen gezogen werden. Bei Fahrten mit den Bussen und in der Straßenbahn muss die Karte nur beim Einsteigen an das Lesegerät im Bus bzw. an der Straßenbahnstation gehalten werden. Zu beziehen ist die "Oyster-Card" in London bei Oyster Ticket Stops, bei den London Travel Information Centres sowie an Schaltern in den U-Bahn-Stationen.
Man kann die Karte vor Reiseantritt in vielen Reisebüros und bei VisitBritain Shop erwerben: (www.visitbritainshop.com/deutschland/mobil-in-gb/product/london-visitor-oyster-card.html).

Besitzer des "London Pass" können über 60 Attraktionen (u.a. Tower of London, St. Paul's Cathedral, Kensington Palace, Royal Albert Hall) in der britischen Hauptstadt kostenlos besuchen und sich gleichzeitig auch das Schlange stehen an den wichtigen Sehenswürdigkeiten ersparen. Zudem beinhaltet der "London Pass" Ermäßigungen in vielen Restaurants sowie Vergünstigungen beim Shopping. Im Preis ist zudem ein 160-seitiger London-Führer enthalten. Der London Pass ist wahlweise für 1, 2, 3 oder 6 Tage erhältlich. Mit der Transport-Option kann man zusätzlich eine Karte für U-Bahn und Busse erwerben.
Weitere Infos im Internet unter www.londonpass.de.

Preise für Erwachsene: Der Ein-Tages-Pass kostet 59 £ (mit Transport 72 £), ein Zwei-Tages-Pass 79 £ (mit Transport 97 £), ein Drei-Tages-Pass 95 £ (mit Transport 123 £) und ein Sechs-Tages-Pass 129 £ (mit Transport 172 £).

Hinweise zum Aufenthalt

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Gemessen an seiner Größe und seinen vielen sozialen und ethnischen Schichten ist London erstaunlich sicher.
Trotzdem sollte man die üblichen Sicherheitsmaßnahmen für Großstädte beachten: Wertsachen und Gepäck aus abgestellten Fahrzeugen nehmen sowie teuren Schmuck und große Geldbeträge im Hotelsafe deponieren. In der U-Bahn, im Bus und im Gedränge empfiehlt es sich, auf Taschendiebe zu achten. Es ist auch ratsam, nur polizeilich zugelassene Taxis zu benutzen. Sie sind leicht an einer sichtbar angebrachten Lizenz erkennbar.

Des Weiteren wird empfohlen, Parks und Anlagen nachts zu meiden und in keine leeren U-Bahn-Wagen einzusteigen. Besonders an den äußeren Enden der Northern Line gibt es ein paar U-Bahnhöfe, in denen man sich nachts besser nicht aufhält. Dasselbe gilt für einige der Bahn-Stationen im Süden (z.B. Lambeth) und Südosten (z.B. Bromley), die teilweise nicht besetzt sind. Ohne Aufsicht herumliegendes Gepäck in der U-Bahn sollte man einem Sicherheitsbeamten melden.

Notdienste kann man unter Tel.: 999 oder 112 erreichen. Nicht so dringende Delikte sollte man der nächsten Polizeiwache melden.


Geld

Großbritannien gehört nicht zur Eurozone. Währungseinheit ist das Pfund Sterling. Ein Pfund Sterling (£) = 100 Pence.

Für die Ein- und Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung besteht keine Beschränkung.

Geldwechsel ist in Banken, Wechselstuben (Bureaux de Change), Hotels, Postämtern und vielen Kaufhäusern möglich. Größere Reisebüros, wie z. B. Thomas Cook, tauschen ebenso Geld. Wechselstuben und Hotels nehmen aber oft hohe Kommissionen. An Bankautomaten, die man in jedem Londoner Stadtteil findet, kann man mit Girocard und PIN-Nummer sowie mit alle gängigen Kreditkarten Geld abheben. Kreditkarten werden in London fast überall akzeptiert - in Restaurants und Bars, in Geschäften und z.T. auch in Taxis.

Mo bis Fr etwa von 9-17 Uhr. Einige Filialen der großen Banken, beispielsweise in großen Einkaufszentren, haben auch samstags geöffnet.

Kommunikation

Die internationale Vorwahl für Großbritannien ist die 0044, die Ländervorwahl von Großbritannien nach Deutschland 0049. Die Vorwahl für London ist die (020), danach folgt die achtstellige Telefonnummer. Innerhalb Londons wählt man nur die letzten acht Ziffern der Nummer, vom Handy aus mit 020 vorweg.

Die meisten Telefonzellen in Großbritannien werden von der British Telecom (BT) betreut. Das Netz öffentlicher Apparate ist gut ausgebaut. Die meisten öffentlichen Telefone akzeptieren Münzen (mindestens 30p), spezielle Telefonkarten und/oder Kreditkarten. Die Telefonkarten der British Telecom sind in Postämtern und Geschäften mit dem grünen Emblem der Telefongesellschaft erhältlich.
Die Gespräche sind werktags nach 18 Uhr sowie am Wochenende am preiswertesten.
Auch aus Callshops privater Telefongesellschaften kann man günstig ins Ausland telefonieren. In solchen Geschäften telefoniert man von einer Telefonkabine, die mit einem Gebührenzähler ausgestattet ist, und bezahlt anschließend die Rechnung.
In jeder öffentlichen Telefonzelle in England kann man sich übrigens anrufen lassen. Die Nummer ist am Apparat angegeben.

Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Großbritannien von E-Plus, O2, Telekom Deutschland und Vodafone.

Die meisten Postämter sind Montag bis Freitag etwa von 9-17.30 Uhr und Sa von 9-12.30 Uhr geöffnet. Einge haben aber auch längere Öffnungszeiten.
Internet: www.royalmail.com.

Internetcafés stehen in London zahlreich zur Verfügung. Oft ist der Internetzugang in Bibliotheken kostenlos.

Notdienste

Polizei, Feuerwehr und Ambulanz, Tel.: 999 oder 112.

St. Thomas' Hospital, Westminster Bridge Road, London SE1 7EH.
Rund um die Uhr besetzte Unfallstation mit Notaufnahme. Underground: Waterloo oder Westminster.
Internet: www.guysandstthomas.nhs.uk

University College Hospital, 235 Euston Road, London NW1 2BU.
Rund um die Uhr besetzte Unfallstation mit Notaufnahme. Underground: Warren Street oder Euston Square.
Internet: www.uclh.nhs.uk

National Health Service-Walk-in Centres (Behandlungszentren) in London:
Die NHS Walk-in Centres beraten und behandeln bei leichten Verletzungen und Erkrankungen. Es ist nicht nötig, einen Termin zu vereinbaren. Die Zentren stehen auch ausländischen Besuchern zur Verfügung, unter Umständen wird eine Gebühr erhoben.
Internet: www.nhs.uk

Emergency Dental Clinic (Zahnärztlicher Notfalldienst),
Internet: www.24hour-emergencydentist.co.uk.

Zafash Pharmacy (24 Stunden Apotheke), 233-235 Old Brompton Road, London SW5 0EA. Underground: Earl's Court.
Internet: www.zafash.com.

AA - The Automobile Association (britischer Automobilclub), Pannenhilfe,
Internet: www.theaa.com.

RAC - Royal Automobile Club (britischer Automobilclub), Pannenhilfe,
Internet: www.rac.co.uk.

Sperr-Notruf
Deutsche können ihre Girocards, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.
Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.


London hat sich auf die Ansprüche von Reisenden mit Behinderungen noch nicht in Gänze eingestellt, doch wurden in den letzten Jahren erhebliche Verbesserungen im Bereich Tourismus und Behinderte unternommen.


Anreise
Flug:
Die Londoner Flughäfen Heathrow, Gatwick, Stansted, Luton und London City sind alle behindertengerecht ausgestattet. Nähere Informationen findet man auf den Internetseiten der jeweiligen Flughäfen - siehe auch die TIP-Rubrik "Flughafen".

Bahn:
Alle Eurostar-Waggons sind für Rollstühle zugänglich. Rollstuhlfahrer sowie deren Begleitperson erhalten besondere Tarife. Internet: www.eurostar.com.

Öffentliche Verkehrsmittel
U-Bahn:
Behinderte Fahrgäste sollten sich darauf einstellen, dass viele U-Bahn-Stationen nicht mit Fahrstühlen ausgestattet sind und nur über lange Treppen erreicht werden können. In den Hauptverkehrszeiten sind die Bahnhöfe oft hoffnungslos überfüllt und dann für Menschen, denen die Bewegung schwer fällt, besonders schwierig zu bewältigen. Die Züge der Jubilee Line sind an allen Stationen zwischen Westminster und Stratford für Rollstühle zugänglich. Die Stationen sind über einen Fahrstuhl erreichbar.

Busse:
Alle Busse von TfL sind Niederflurbusse (außer Heritage-Routen 9 und 15) und verfügen über Rampen und spezielle Rollstuhlplätze. Rollstuhlfahrer fahren kostenlos, die Begleitperson benötigt ein Ticket.

Dockland Light Railway:
Die DLR bietet einen uneingeschränkten Zugang für Rollstuhlfahrer an. An allen Bahnhöfen der DLR ist jeder Bahnsteig mit Fahrstühlen, Aufzügen und/oder Rollstuhlrampen ausgestattet. Alle Bahnsteige sind auf einer Ebene mit den Zügen, so dass das Ein- und Aussteigen für Rollstuhlfahrer völlig problemlos ist. Außerdem gibt es in jedem Zug einen speziellen Bereich für Rollstühle und Kinderwagen.

Taxis:
Alle schwarzen (lizenzierten) Taxis sind für den Behindertentransport ausgestattet. Die meisten verfügen sogar über eine Reihe zusätzlicher Hilfsmittel für behinderte Fahrgäste, unter anderem Rampen, drehbare Sitze, Zwischenstufen für leichteres Einsteigen, farbige Sitzkennzeichnungen für Sehbehinderte, Sprechanlagen, Schwerhörigenschleifen, kostenlose Beförderung von Begleithunden.

Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite Transport for London: www.tfl.gov.uk. Hier sind auch der "Tube access guide" und andere Hilfen abrufbar.

Shopping
Die berühmten Einkaufsstraßen von London wie Oxford Street, Kensington und Knightsbridge sind für Menschen mit Behinderungen zugänglich gemacht worden. Die großen Kaufhäuser verfügen über Aufzüge bzw. Treppenlifte. Die nationale Vereinigung von "Shopmobility" bietet in einigen Shoppingzentren unter anderem Mietrollstühle (meist elektrisch), ein Begleitservice und Information für Behinderte an.
Internet: www.shopmobilityuk.org.

Artsline - erteilt Auskünfte über behindertengerechte Einrichtungen bei kulturellen Veranstaltungen.
Internet: www.artsline.org.uk.

Holiday Care Service - behindertengerechte Übernachtungsmöglichkeiten in Großbritannien.
Internet: www.tourismforall.org.uk

RADAR - Royal Association for Disability & Rehabilitation
Vielfältiges Beratungs- und Literaturangebot. Der Reiseführer "Holidays in Britain and Ireland" gibt Auskunft über Urlaubsorte, Unterkünfte, Transport etc.
Internet: www.radar-shop.org.uk.


Fundbüros

Lokale Zeit

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) -1 Stunde
Da auch in Großbritannien die Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied auch während dieser Zeit erhalten.

Feiertage

Feiertage 2017:
1. und 2. Januar (Neujahr)
14. April (Karfreitag)
17. April (Ostermontag)
1. Mai (Early May Bank Holiday, erster Montag im Mai)
29. Mai (Spring Bank Holiday, letzter Montag im Mai)
28. August (Summer Bank Holiday, letzter Montag im August)
25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Fällt ein Feiertag auf ein Wochenende, ist der folgende Montag arbeitsfrei.

Strom

240 Volt Wechselstrom, 50 Hertz.
Da in Großbritannien dreipolige Stecker mit flachen Kontaktstiften üblich sind, empfiehlt es sich, einen Adapter mitzunehmen.

Offiziell misst man in Großbritannien wie auch bei uns im metrischen und im dezimalen System, aber die so genannten "Imperial Standards" werden nach wie vor im Alltag benutzt.
Hier einige Beispiele:

Längenmaße:
Inch = 2,54 cm; Foot = 30,48 cm; Yard = 91,44 cm; Mile = 1,609 km.

Hohlmaße:
Pint = 0,568 l; Gallon = 4,545 l.

Gewichte:
Pound = 453,59g; Ounce = 28,35 g.

Kleidergrößen:
Kleider
Großbritannien 10 = Kontinent 36; Großbritannien 12 = Kontinent 38; Großbritannien 14 = Kontinent 40; Großbritannien 16 = Kontinent 42.

Schuhe:
Großbritannien 6 = Kontinent 39; Großbritannien 7 = Kontinent 40; Großbritannien 8 = Kontinent 41.

Kragen:
Großbritannien 15 = Kontinent 39; Großbritannien 16 = Kontinent 40.

Trinkgeld

Sofern in der Hotel- oder Restaurantrechnung kein Bedienungszuschlag enthalten ist, sind zehn bis 15 Prozent Trinkgeld üblich. In Pubs werden in der Regel keine Trinkgelder gegeben. Taxifahrer erwarten etwa zehn bis 15 Prozent vom Fahrpreis.

Gesellschaftliche Verhaltensformen

Die Briten sind in vieler Hinsicht sehr tolerant - außer bei Höflichkeitsfloskeln. Diese sind in jeder Situation, vor allem bei Fragen, wichtig für die Kommunikation.

Bei der ersten Vorstellung gibt man sich die Hand und sagt "Pleased to meet you" oder etwas förmlicher "How do you do". Handschlag ist allerdings nur beim ersten Kennenlernen üblich. In der Regel spricht man sich mit Vornamen an, auch in der Geschäftswelt. Das steife "Sie" kennen die Engländer nicht.

Regeln gibt es auch beim Schlangestehen, egal ob in der U-Bahn oder im Kaufhaus: auf alle Fälle hinten anstellen - vordrängen und schubsen gilt als sehr unhöflich.

Wem es auf der Rolltreppe zu langsam vorangeht, der zieht in England an seinen rechts stehenden Mitfahrern links vorbei. Alle halten sich an die Regel: rechts stehen - links gehen.

Pünktlichkeit wird großgeschrieben. Vor allem im beruflichen Umfeld bedeutet Pünktlichkeit Erscheinen auf die Minute genau. Bei Einladungen gilt es "pünktlich nach" der angegebenen Zeit zu kommen, d. h. zehn Minuten danach. Als Geschenk üblich sind Blumen, jedoch kann man bei Einladungen im Freundeskreis auch Wein oder ein anderes Getränk mitbringen.

Nach einer Einladung sollte man sich umgehend und schriftlich beim Gastgeber bedanken.

Bei Witzen über das britische Königshaus, sollte man als Ausländer nicht mit einstimmen. Dies verstößt gegen die guten Sitten.

Es gilt ein Rauchverbot in allen öffentlichen Räumen - an Arbeitsplätzen, in Restaurants, Bars, Kinos, Theatern sowie Einkaufszentren und im öffentlichen Nahverkehr. Bei Verstößen gegen das Rauchverbot drohen Geldstrafen.

Beste Reisezeit und Klima

Beste Reisezeit

London ist zwar klimatisch von Mai bis September am schönsten, hat aber zu jeder Jahreszeit seinen Reiz.

Touristische Informationen

Die Stadt kennen lernen

London ist seit 1965 eingeteilt in den historischen Stadtkern, die City of London und 32 boroughs, die Stadtbezirke. Das "Touristen-Terrain" erstreckt sich fast ausschließlich in den fünf zentralen Stadtbezirken: City of London, City of Westminster, Kensington und Chelsea, Camden und Islington. Der logische Mittelpunkt des Ganzen ist der Trafalgar Square, von dem gesehen nordwestlich der Piccadilly Circus, das pulsierende Herz der Stadt, liegt. Dahinter erstreckt sich das Straßengewirr von Soho mit unzähligen Shops, Pubs und Clubs. Weiter nördlich liegt die Oxford Street, die wohl bekannteste Einkaufsstraße. Wer sie überquert und weitergeht, der trifft auf den Regent's Park mit dem London Zoo. Ein Stück östlich des Tierparks ist Camden Town zu finden, der Tipp für einen unverplanten Sonntag. Von Trafalgar Square Richtung Süden, gelangt man in die Gegend, in der fast die gesamten britischen Regierungsgebäude ihren Sitz haben. Noch weiter südlich liegt Westminster Abbey und an den Ufern der Themse Big Ben mit dem Houses of Parliament. Vom Trafalgar Square in südwestliche Richtung befindet sich der Buckingham Palace, das traute Heim der Königin. Etwas weiter südlich Chelsea mit der trendigen Kings Road. Im Westen trifft man auf den Hyde Park. Die Charing Cross Road führt in den Norden, vorbei am Leicester Square, zu Londons Theater- und Kinoparadies. Nordöstlich von Trafalgar liegt Covent Garden, die ehemaligen Markthallen, nun ein Zentrum zum Einkaufen. Die eigentliche City of London beginnt am Ludgate Circus und ist heute eines der Hauptzentren des globalen Finanzwesens. Mittelpunkt ist die Bank of England. Auch die Saint Paul's Cathedral befindet sich hier. Als Abschluss steht am östlichen Rand der City der Tower of London.

Stadtbesichtigungen

Internet: www.bigbus.co.uk
Eine Sightseeing Tour im Doppeldeckerbus in acht Sprachen. Das 24 Stunden "Hop-on, Hop-off-Ticket" bietet die Möglichkeit, beliebig oft ein- und auszusteigen und verschiedene Sehenswürdigkeiten und Attraktionen Londons kennenzulernen. Während der Gültigkeitsdauer der Fahrkarte kann man außerdem kostenlos an einer Bootsfahrt auf der Themse und an geführten Rundgängen teilnehmen.


Internet: www.wpsa.co.uk
Einer der schönsten Wege, London zu entdecken, ist die Fahrt mit einem Sightseeing-Boot auf der Themse. Angesteuert werden in von April bis Oktober Sehenswürdigkeiten, die zwischen Westminster Bridge und Hampton Court Pier liegen, unter anderem Lambeth Palace, die Royal Botanic Gardens in Kew, Marble Hill House und Hampton Court Palace.


Internet: www.walks.com
London auf den Spuren Jack the Rippers, des berühmt-berüchtigten Serienkillers, kennenlernen - diese Führung übernimmt ein Schauspieler und Spezialist in Sachen Jack the Ripper. Besucher erfahren beim Rundgang durch das Londoner East End hautnah die gruseligen Details des Frauenmörders und besichtigen die Tatorte der Morde. Neben dem Ripper Walk werden auch noch andere thematisierte Touren angeboten.


Internet: www.theoriginaltour.com
Seit über 50 Jahren bietet die Original London Sightseeing Tour die Möglichkeit, die Highlights der Londoner Attraktionen in einem offenen Doppeldeckerbus zu entdecken. An Bord der Busse erfolgen die Ansagen in verschiedenen Sprachen mittels Kopfhörer vom Band; Live-Kommentare gibt es in den Bussen auf der Yellow Route. Auch Touren für Kinder mit englischen Grundkenntnissen werden angeboten.


Internet: www.londonbicycle.com
Bei der London Bicycle Tour Company können Besucher neben Fahrrädern und Mountainbikes auch Skates anmieten, um die Stadt zu erkunden. Geführte Radtouren zu den Sehenswürdigkeiten in London werden ebenfalls angeboten. Jede Tour beinhaltet Radmiete und fachkundige Führung.

Internet: www.londonducktours.co.uk
Touristen können London per Amphibienfahrzeug zu Lande und zu Wasser besichtigen. Die umgebauten leuchtend gelben Landungsboote, die erstmals im Juni 1944 bei der Invasion in der Normandie zum Einsatz kamen, nehmen bis zu 30 Passagiere auf. Die Touren beginnen hinter dem London Eye, führen durch das Herz von London und rollen dann in Vauxhall in die Themse.


Internet: www.blacktaxitours.co.uk
Auf diesen originellen Stadtrundfahrten in den schwarzen Londoner Taxis wird man durch einen stadtkundigen Londoner Taxifahrer begleitet und informiert. Tages- und Nachttouren sind möglich - unterwegs kann man aussteigen, um Fotos zu machen.


Internet: www.beatlesinlondon.com
Richard Porter, Besitzer des Beatles Coffee Shops und Vorsitzender des britischen Beatles-Fanclubs, begibt sich mehrmals wöchentlich mit Touristen zu Fuß auf die Spuren der Beatles.
Die "In-My-Life"-Tour macht zum Beispiel im Stadtteil Marylebone Station vor einer Kellerwohnung, in der neben verschiedenen Beatles auch einmal Jimi Hendrix gewohnt hat. Auch einige der Originalschauplätze aus den Filmen "A Hard Day's Night" und "Help" lernt man auf dem Rundgang kennen. Dazu gibt es jede Menge Geschichten, Anekdoten und Kuriositäten rund um die wohl populärste Band aller Zeiten. Daneben stehen weitere Touren auf dem Programm.


Sehenswürdigkeiten

Cromwell Road, London SW7 2RL, Internet: www.vam.ac.uk
Underground: South Kensington
Das Victoria und Albert Museum ist das weltgrößte Museum dekorativer Künste. Es besteht aus 145 Galerien und umfasst über 4 Millionen außergewöhnliche Objekte aus allen Bereichen der Kreativität: Skulpturen, Möbel, Textilien, Metallarbeiten, Musikinstrumente, Juwelen, Fotografien und vieles mehr aus allen Ländern und Epochen.
Die meisten Besucher zieht es zu Raphaels Zeichnungen aus der Renaissance sowie zu den Plaster Casts, maßstabsgetreuen Abgüssen weltberühmter Kulturgüter, wie Michelangelos "David". Das Gebäude selbst ist größtenteils im viktorianischen und edwardianischen Stil erbaut. 2004 wurde Daniel Libeskinds Anbau "Spiral" eröffnet. Auf Grund der Größe des Victoria und Albert Museums ist es für einen Besuch anzuraten, sich anhand der Grundrisse und der Raumaufteilung Schwerpunkte zu setzen. Das ganze Museum an einem Tag besichtigen zu wollen, ist ein aussichtsloses Unterfangen.

Millbank, London SW1P 4RG, Internet: www.tate.org.uk
Underground: Pimlico, Vauxhall oder Westminster
Die "alte" Tate Gallery (auch Tate Britain oder Tate Millbank genannt) wurde 1897 gegründet und nach Umbaumaßnahmen im März 2000 wieder eröffnet. Sie präsentiert ein Panorama britischer Kunstwerke von 1500 bis heute - von Gemälden William Hogarths und William Blakes bis hin zu Skulpturen von Henry Moore. Nicht verpassen sollte man die prächtigen "Turners" in der Clore Gallery.
Die Verbindung zur "neuen" Tate (zwei Meilen voneinander entfernt) wurde zum einen mit der Millennium Bridge hergestellt, zum anderen gibt es einen Boot-Shuttle.


Cromwell Road, London SW7 5BD, Internet: www.nhm.ac.uk
Underground: South Kensington
Das Naturhistorische Museum ist eines der größten Museen Europas. Es besteht aus den Abteilungen "Life Galleries", "Earth Galleries", dem Darwin Centre sowie dem Wildlife Garden. Die Entstehungsgeschichte der Erde, der Tierwelt und des Menschen wird hier, teilweise zum Anfassen oder mit Unterstützung elektronischer Medien und Sounds, präsentiert. Eine der größten Attraktionen ist das lebensecht animierte Dinosauriermodell eines Tyrannosaurus Rex, das sogar nach den Besuchern schnappt und brüllt.

150 London Wall, London EC2Y 5HN, Internet: www.museumoflondon.org.uk
Underground: St. Paul's, Barbican oder Moorgate
Wer sich für die Geschichte und Entwicklung Londons interessiert, sollte dem Museum of London einen Besuch abstatten. Ein Streifzug durch die 14 Ausstellungssäle illustriert die Geschichte der ehemals römischen Siedlung "Londinium" bis zur heutigen Weltstadt "London". Neben römischen Funden wie Keramiken und Bronzefiguren werden Exponate aus der angelsächsischen Zeit sowie Möbel, Kleider, Urkunden und Musikinstrumente der Tudor- und Stuart-Epoche gezeigt. Eine römische Küche wurde ebenso wie eine Zelle des alten Newgate-Gefängnisses wieder aufgebaut. Regelmäßig finden auch ansprechende Sonderausstellungen statt.

Great Russell Street, London WC1B 3DG, Internet: www.thebritishmuseum.ac.uk
Underground: Russell Square, Holborn oder Tottenham Court Road
Zu den größten und bekanntesten Museen weltweit zählt das British Museum, welches jährlich sechs Millionen Besucher zählt. Die Exponate des Museums wechseln oft, und eine Wanderung durch den riesigen Bau, für die man einen ganzen Tag veranschlagen sollte, zeigt, dass das Museum eines der abwechslungsreichsten überhaupt ist.
Die Sammlung umfasst die gesamte Kulturgeschichte der Menschheit über einen Zeitraum von zwei Millionen Jahren und ist in über 90 Abteilungen unterteilt. Berühmt sind die Sammlung ägyptischer Funde (inkl. ägyptischer Mumien), der Stein von Rosetta (mit dessen Hilfe die ägyptischen Hieroglyphen entziffert wurden) und die Elgin Marbles (Marmorreliefs aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. die Lord Elgin Anfang des 19. Jahrhunderts vom Athener Parthenon nach England verschiffte und die Athen noch immer zurückverlangt).
Eine neue Attraktion ist das riesige gläserne Dach von Stararchitekt Sir Norman Foster über dem Innenhof, unter dem sich Ausstellungen, Cafés, Shops und der berühmte Reading Room befinden. In diesem Lesesaal der British Library eigneten sich schon Mahatma Gandhi und Karl Marx ihr Wissen an. Kostenlose Führungen durch die Sammlungen sowie Audioguides in verschiedenen Sprachen werden angeboten.


Butlers Wharf, Shad Thames 28, London SE1 2YD, Internet: www.designmuseum.org
Underground: Tower Hill
Ein beliebter Publikumsmagnet ist das stillvolle Designmuseum in einem ehemaligen Bananenlagerhaus an der Themse. Auf 3.700 Quadratmetern bietet der schlichte Bau dem Besucher Industriedesign, Grafikdesign, Modedesign und Architektur aus den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten. Populäre Wechselausstellungen ergänzen das Konzept. Vom Terrassencafé genießt man einen wunderbaren Blick auf die Themse und die Tower Bridge.


Trafalgar Square, London WC2N 5DN, Internet: www.nationalgallery.org.uk
Underground: Charing Cross, Leicester Square
Mit rund 2.300 hervorragenden Gemälden gehört die National Gallery heute zu den bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Der Grundstein für die Sammlung wurde 1824 gelegt, als die britische Regierung die Sammlung des russischen Bankiers John Julius Angerst einkaufte. In vier Flügeln ist europäische Malerei vom Mittelalter bis zum Impressionismus zu bewundern, darunter befinden sich Meisterwerke von Botticelli, Raffael, Leonardo da Vinci, Michelangelo, Rubens, Picasso, Monet, Van Gogh und Cézanne. Ein Besuch ist Kunstliebhabern unbedingt zu empfehlen.
Es werden kostenlose Führungen durch die Sammlung angeboten. Außerdem finden jede Woche klassische Konzerte im Museum statt.


Sehenswerte Gebäude

Tower Hill, London EC3N 4AB, Underground: Tower Hill, Internet: www.hrp.org.uk
Von Wilhelm dem Eroberer (1066) bis zu James I. (1625) lebten alle englischen Könige in dieser geschichtsträchtigen Festungsanlage an der Themse. Die Bastion diente als königliche Residenz, Waffenarsenal, Münzstätte, Schatzkammer, Menagerie und auch als Gefängnis und Hinrichtungsstätte für Staatsfeinde. Ihre dicken Mauern galten als sicher und undurchdringlich.
Heute ist der Tower eine beliebte Touristenattraktion, da in ihm die unbezahlbaren britischen Kronjuwelen ausgestellt sind. Sie symbolisieren die britische Geschichte und werden auch heute noch getragen. Aber auch die historischen Gebäude selbst, die königliche Waffensammlung und ein Rest der Stadtmauer der alten römischen Stadt Londinium ziehen die Besucher an. Bewacht wird der Tower immer noch von der königlichen Garde, Beefesters genannt, in traditioneller Tudor-Uniform. Diese vollziehen die nächtliche Zeremonie der Schlüsselübergabe ("Ceremony of the Keys"), bei der seit etwa 700 Jahren der Tower punkt 21.53 Uhr verriegelt wird. Wer dabei sein will, muss mindestens zwei Monate im Voraus an das Ceremony of the Keys Office, Tower of London, EC3N 4AB London schreiben und einen frankierten Rückumschlag und mindestens zwei internationale Rückantwortscheine (gibt es online bei der Post) beilegen.


Buckingham Palace Road, London SW1A 1AA, Internet: www.royal.gov.uk, www.royalcollection.org.uk
Underground: Victoria, Hyde Park Corner oder Green Park
Der Buckingham Palace ist seit 1837 Amts- und Londoner Wohnsitz der britischen Könige. Er verfügt über 775 Zimmer, von denen nur zwölf von der Queen benutzt werden. Vom Mittelbalkon an der Ostseite winkt die Königsfamilie zu besonderen Anlässen dem Volk zu. Wenn die königliche Standarte am Fahnenmast über dem Palast weht, ist die Queen anwesend. Die Wache wird von Angehörigen der Guards Division gestellt.
Besucher haben ganzjährig Zutritt zur Queen's Gallery (Kunstsammlung der Queen, unter anderem Gemälde von Vermeer, Rubens und Van Dyck), zu den Royal Mews (königliche Stallungen mit historischen Kutschen und Karossen) und jährlich von Ende Juli bis Ende September zu den 19 State Rooms. Die Staatsgemächer bilden das Zentrum des Palastbetriebs und sind mannigfaltig mit einigen der bedeutendsten Schätze aus der Royal Collection ausgestattet, darunter Gemälde von Rembrandt, Rubens, Poussin and Canaletto, Bildhauerkunst von Canova, erlesene Exemplare von Sèvres-Porzellan und einige der schönsten englischen und französischen Möbelstücke.
Der zeremonielle Wachwechsel der königlichen Garde (Changing of the Guard) im Vorhof des Buckingham Palace findet im Juli täglich um 11.30 Uhr, das restliche Jahr an wechselnden Tagen statt.

Parliament Square, London SW1A 0AA, Internet: www.parliament.uk
Underground: Westminster
Bis 1529 diente der Palace of Westminster als Residenz der Könige. Seit 1547 ist das prachtvolle Gebäude an der Themse mit 1.100 Räumen Sitz des britischen Parlaments, bestehend aus dem House of Lords (Oberhaus, das vorwiegend repräsentative Funktionen hat) und dem House of Commons (Unterhaus und eigentliches Entscheidungsorgan). Wahrzeichen des Parlamentgebäudes ist der 96 Meter hohe "Clock Tower" mit der 13,5 Tonnen schweren Glocke "Big Ben", die jede volle Stunde mit 16 Schlägen einläutet. Eine helle Lampe an der Spitze signalisiert abends, dass das Parlament noch tagt.
Alle Debatten des House of Commons und des House of Lords sind während der Sitzungsperioden öffentlich zu verfolgen, und zwar von den Besuchergalerien aus. Eintrittskarten hierfür werden nicht benötigt, man stellt sich in die Warteschlange vor der St. Stephan's Hall an. Eine Wartezeit von ein bis zwei Stunden muss einkalkuliert werden, es besteht aber keine Garantie auf Einlass. Nur ein kleiner Teil des Palastes kann überhaupt besichtigt werden. Falls die Abgeordneten unter sich bleiben möchten, werden die Besuchergalerien geschlossen.


Kensington Gardens, London W8 4PX, Internet: www.hrp.org.uk
Underground: Queensway oder High Street Kensington
Inmitten der Kensington Gardens, im königlichen Stadtbezirk Kensington, liegt die einstige Hauptresidenz von William III. (1689-1702) und Mary II. (1689-94). Auch heute noch dient der Palast als Wohnung für Angehörige der königlichen Familie. Für die Öffentlichkeit zugänglich sind die prachtvollen Staatsgemächer. Im nordwestlichen Teil des Komplexes bewohnte Diana, Prinzessin von Wales, Appartements von 1981 bis zu ihrem Unfalltod 1997, was besonders Lady-Diana-Fans interessieren dürfte. In der Kleiderausstellung "Royal Ceremonial Dress Collection" sind einige Originalkleider von Diana zu bewundern. Nach der Besichtigung lohnt ein Abstecher in die Orangerie: zum stilvollen Nachmittagstee.


Whitehall, London SW1A 2AA, Internet: www.number-10.gov.uk
Underground: Westminster oder Charing Cross
Eine der bekanntesten Straßen in London ist die Downing Street. Bereits seit dem 18. Jahrhundert ist das Gebäude mit der Hausnummer 10 sporadisch und seit 1902 ständig der Amts- und Wohnsitz jedes amtierenden britischen Premierministers. Hinter der einfachen Fassade befinden sich eine ungeahnt riesige Anzahl an Räumen - zahlreiche Sitzungssäle, Empfangsräume und Arbeitszimmer. Zudem verstecken sich hinter der Nummer 10 in Wahrheit zwei Häuser: Nummer 10 und Nummer 11 wurden 1732 zusammengelegt.

Hinweis
Wegen Anschlagsgefahr wurde die Downing Street 1986 für die Öffentlichkeit gesperrt. Seitdem ist ein Betreten der Straße für Touristen leider nicht mehr möglich. Die Straße kann nur von einem angebrachten Eisengitter eingesehen werden.


Whitehall, London SW1A 2AA, Internet: www.hrp.org.uk
Underground: Westminster oder Embankment
Der Bankettsaal ist der letzte Überrest des ehemaligen Palastes von Whitehall, der bis dahin die Stadtresidenz des englischen Königs in London war. Das Gebäude wurde von Inigo Jones von 1619 bis 1622 im klassischen Stil gebaut und war Veranstaltungsort für große Bankette, Hofzeremonien und Maskenspiele. Der Hauptanziehungspunkt für Besucher sind die neun glorifizierenden Deckengemälde von Peter Paul Rubens, für die ihn Charles I. zum Ritter schlug und für die Rubens die damals fürstliche Summe von 3.000 Pfund erhielt. Charles I. wurde später vor dem Banqueting House enthauptet. Noch heute erinnert eine Büste vor dem Gebäude an Charles I.


The Queen's Walk, London SE1 2AA, Internet: www.london.gov.uk/city-hall
Underground: London Bridge
Am Südufer der Themse im Stadtteil Southwark entstand das futuristische Rathaus unter Leitung von Stararchitekt Sir Norman Foster auf dem Gelände einer ehemaligen Schiffswerft. Wegen seines Aussehens nennen es die Londoner "The Helmet" (der Helm). Vom Ratssaal windet sich eine 500 Meter lange Besucherrampe spiralförmig hinauf. An ihrer Spitze befindet sich ein Ausstellungs- und Versammlungssaal namens "London's Living Room" (Wohnzimmer Londons) mit einer offenen Aussichtsplattform, die gelegentlich für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

30 St. Mary Axe, London A 8TPA 8TP, Internet: www.30stmaryaxe.com
Underground: Liverpool Street oder Bank
Sir Norman Fosters spektakulärer Büroturm für die Schweizer Swiss-Re Versicherungsgruppe ist bei den Londonbesuchern höchst beliebt. Mit der 41-stöckigen und fast 200 Meter hohen Konstruktion in Form eines futuristischen Tannenzapfens hat der britische Stararchitekt eine faszinierende Lösung für die komplizierten Anforderungen des engen Bauplatzes im Herzen des Londoner Finanzzentrum gefunden. "Londons größte Zigarre" oder die "erotische Gurke", wie das Gebäude aus gekurvtem Metall und Glas von den Londoner genannt wird, besticht unter anderem durch sein die Umwelt schonendes Klimatisierungssystem. Das Straßenniveau wurde mit Geschäften und einem großen öffentlichen Platz einbezogen. Im Mai 2004 offiziell eröffnet, hat sich der außergewöhnliche Glas-Dom schnell einen vorderen Rang unter Londons Wahrzeichen erobert.


Monumente

Fish Street Hill, London EC3R 6DB, Underground: Monument, Internet: www.themonument.info
Im Zentrum der Londoner City erinnert das 60,6 Meter hohe Monument von Sir Christopher Wren an den großen Stadtbrand von 1666. In der Nähe, in der Pudding Lane, soll das Feuer ausgebrochen sein.
Wenn man die 311 Stufen des Monuments erklommen hat, wird man von der Plattform auf der größten isolierten Steinsäule der Welt, mit einem herrlichen Blick auf weite Teile Londons belohnt. Jeder Besucher, der heil wieder unten ankommt, erhält eine Urkunde mit seinem Namen: "This is to certify that you have climbed the 311 steps of the Monument".

Tower Bridge Road, London, SE1 2UP, Internet: www.towerbridge.org.uk
Underground: Tower Hill oder London Bridge
Das Meisterstück viktorianischer Baukunst, das seit 1894 die Themse überspannt, ist heute eines der bekanntesten Wahrzeichen der britischen Hauptstadt. Die 244 Meter lange Straßenbrücke verbindet die City of London auf der Nordseite mit dem Stadtteil Southwark auf der Südseite. Ihre zwei 65 Meter hohen neugotischen Türme sind durch zwei je 82 Meter lange Kettenbrücken mit den Ufern verbunden. Vom verglasten Fußgängersteg zwischen den beiden Türmen haben die Besucher einen einmaligen Blick über die Themse.
Besonders reizvoll ist ein Besuch, während sich die Brücke für die Durchfahrt größerer Schiffe öffnet, was etwa 1.000 Mal im Jahr der Fall ist. Die Termine finden sich in einer monatlich aktualisierten Übersicht auf der Internetseite der Tower Bridge Exhibition, die genauen Zeiten erfahren Interessierte auch unter Tel: (020) 79 40 39 84 (24 Stunden Hotline). Die Buchung eines Bridge Lift ist unter Fax: (020) 79 40 83 96 für große Schiffe möglich, er ist kostenlos.
Seit 1982 besitzt die Tower Bridge ein Museum, das mit einer audio-visuellen Ausstellung Leben in die 100-jährige Geschichte der Brücke bringt. Der Eingang zum Kartenverkauf befindet sich auf der Nordwestseite der Brücke; der Eingang zum viktorianischen Maschinenhaus, dem zweiten Teil der Ausstellung, ist auf der Südseite der Brücke (am Flussufer in Shad Thames).

1 Unit Way, Woolwich, London SE18 5NJ, Internet: www.environment-agency.gov.uk
Underground: North Greenwich, dann Bus 472 oder 161 bis Thames Barrier; Boot (nur in der Saison) ab Westminster-, Tower- und Greenwich Pier
Diese futuristische Konstruktion ist die größte bewegliche Sturmflutbarriere der Welt, deren Hauptaufgabe es ist, London vor außergewöhnlich hohen Fluten zu schützen. Das 520 Meter breite technische Wunderwerk mit seinen zehn silbernen gewaltigen Toren, die sich schließen, sobald der Wasserstand eine bestimmte Höhe erreicht hat, kann leider nicht direkt besichtigt werden. Im Besucherzentrum an der Südseite gibt es aber eine hochinteressante Audio-Video-Show über die Bedeutung, Baugeschichte und die Funktionsweise. Mehrmals im Jahr wird die Anlage getestet und die Tore bei Flut geschlossen. Die genauen Termine erfährt man im Besucherzentrum.

Hyde Park Corner, Adsley Way, London W1J 7JZ , Internet: www.english-heritage.org.uk
Underground: Hyde Park Corner
Zum Gedenken an den Sieg Wellingtons bei Waterloo wurde das Triumphportal, das Gegenstück zum Arc de Triomphe, 1825 errichtet. In seiner bewegten Geschichte wurde der innen hohle Bogen als Polizeistation genutzt und erst kürzlich renoviert und für Besucher zugänglich gemacht.
Von der Aussichtsplattform hat man einen guten Blick nicht nur auf die britische Metropole, sondern auch auf den Garten des Buckingham-Palastes und die königlichen Tennisplätze. Im Wellington Arch ist eine interessante Dauerausstellung über seine Geschichte zu sehen.

King William Walk, Greenwich, London SE10 9HT, Internet: www.cuttysark.org.uk
DLR: Greenwich
Die Cutty Sark war einer der schnellsten Woll- und Teeklipper ihrer Zeit und ab 1869 vornehmlich zwischen London und China unterwegs. Im Jahr 1954 wurde der Großsegler in das eigens dafür gebaute Trockendock am Ufer von Greenwich überführt, in dem er seit 1957 nach völliger Restaurierung mit dem ursprünglichen Teeklipperrigg als Museumsschiff der Nachwelt erhalten war
Leider wurde die beliebte Touristen-Attraktion am 21. Mai 2007 durch einen Großbrand schwer beschädigte. Da an dem Schiff zur Zeit des Brandes umfangreiche Restaurierungsarbeiten durchgeführt wurden, waren etwa 50 Prozent der wertvollen Schiffsausrüstung ausgelagert und nicht von dem Feuer betroffen. Seit Ende April 2012 kann das Museumsschiff wieder besichtigt werden.

Plätze und Stadtviertel

Internet: www.coventgardenlife.com
Underground: Covent Garden oder Leicester Square
Der Mix aus Restaurants, Cafés, Geschäften und Straßenentertainment macht das Areal im Londoner West End zu einem Publikumsmagneten. Das Herzstück ist der von Inigo Jones angelegte Platz mit der St.-Pauls-Kirche, dem königlichen Opernhaus, dem London Transport Museum und den viktorianischen Markthallen. Boutiquen, Stände und Straßenhändler verkaufen in diesen Antiquitäten, Kleidung, Kunst und Kitsch. Alleine das Schauen macht Spaß. Wer einen Platz in einem der Freiluftcafes ergattert, kann den Darbietungen der zahlreichen Jongleure, Musiker, Pantomimen und Tänzer zusehen, die um die Gunst der Zuschauer buhlen. Verführerisch für Gaumen und Geldbeutel wird ein Bummel durch die attraktiven kleinen Seitenstraßen drumherum.
Die Bezeichnung Covent Garden geht auf "Convent Garden" zurück; das Areal gehörte im Mittelalter zur Westminster Abbey, und die Mönche nutzten das Gelände für den Anbau von Obst und Gemüse. Die Überschüsse ihrer Agrarproduktion verkauften die frommen Brüder an die Bevölkerung.

Internet: www.london.gov.uk/trafalgarsquare
Underground: Charing Cross oder Leicester Square
Von vielen als das Herz Londons bezeichnet wird der Trafalgar Square im Zentrum der britischen Hauptstadt. Zu jeder Tages- und Nachzeit wird der quadratische Platz von Touristen aus der ganzen Welt bevölkert. Seinen Namen erhielt er von der berühmten Seeschlacht bei Trafalgar (1805), in der Admiral Lord Nelson sein Leben ließ. Heute wacht Nelson auf einer 56 Meter hohen Granitsäule in der Mitte des Platzes über das Geschehen. Die vier Bronzeplatten am Fuß der Säule sind aus eingeschmolzenen französischen Kanonen hergestellt. Im Norden des Trafalgar Square liegt die National Gallery und im Nordosten die Kirche St.Martins-in-the-Fields. Auf dem Platz besteht ein Fütterverbot für Tauben.


Underground: Piccadilly Circus
Seit vielen Jahren ist der Piccadilly Circus, an der Kreuzung von fünf Hauptverkehrsstraßen, ein "must-see" für London-Besucher. Die riesengroßen Leuchtreklamen, Nachtlokale, Theater und Kinos - und die Tatsache, dass es hier immer etwas zu sehen gibt - machen ihn trotz des tosenden Verkehrs zu einem beliebten Treffpunkt. Mitten auf dem Piccadilly Circus befindet sich ein Brunnen mit einer Figur des Engels der Nächstenliebe. Die Statue wurde in Gedenken an den 7. Earl of Shaftesbury aufgestellt, der sich als Wohltäter einen Namen machte. Umgangssprachlich wird die Statue auch Eros genannt.

Internet: www.dockland.co.uk
Underground: Canary Wharf; DLR: West India Quay, Canary Wharf oder Heron Quays
In den 1980er Jahren wurde dieses völlig verwahrloste Gebiet östlich der London Bridge in einem Großprojekt saniert. In und um die einstigen Dock- und Schiffswerft-Komplexe des Londoner Hafens entstand eine futuristische "Wasserstadt" mit Bürohochhäusern, luxuriösen Appartements, Shoppingmeilen, Pubs, Restaurants und Hotels. Highlight, und zwar im wahrsten Sinn des Wortes, ist der silberne Canary Wharf Tower (One Canada Square), wirtschaftliches Zentrum der Docklands und mit 236 Metern das höchste bewohnbare Gebäude Großbritanniens. Im "Museum of the Docklands" (www.museumindocklands.org.uk) auf dem West India Quay erfährt man alles über die Geschichte der Docklands - von der Geburtsstunde Londons bis zum modernen Geschäftsviertel. Eine Besonderheit ist die "Mudchute Park and Farm" (www.mudchute.org). Der mitten in der Metropole gelegene Bauernhof - der größte innerstädtische Europas - soll den Stadtkindern ein Bild vom englischen Landleben vermitteln.

Internet: www.chinatownlondon.org
Underground: Leicester Square, Oxford Circus oder Piccadilly Circus
Chinatown ist eine Welt für sich im Herzen von Soho. Rund um Lisle Street und die zur Fußgängerzone umgestaltete Gerrard Street findet man fast ausschließlich chinesische Läden, Handwerksbetriebe, Restaurants und zweisprachige Straßenschilder und Reklame. Bereits im 19. Jahrhundert gab es in London eine kleine chinesische Gemeinde. Richtig gewachsen ist Chinatown jedoch erst in den 1950er Jahren. Hongkong-Chinesen zogen hierher und eröffneten Restaurants, Geschäfte, Supermärkte und illegale Spielhöllen in dunklen Kellergewölben. Die meisten Touristen besuchen Chinatown wegen des Essens. Für Freunde knusprig gebratener Ente und anderer Spezialitäten ist die Auswahl hier fast unüberschaubar.

Internet: www.thehill.co.uk
Underground: Notting Hill Gate, Holland Park oder Ladbroke Grove
Bis Ende der 1970er Jahre war Notting Hill eine Wohngegend der Arbeiter und der afro-karibischen Einwanderer. Dann zogen Künstler, Hippies, Schriftsteller und junge Leute in die heruntergekommenen Häuser und alternative Läden öffneten. Mittlerweile ist Notting Hill total "posh" und angesagt. Spätestens seit die Gegend Kulisse für den Hollywood-Film "Notting Hill" mit Julia Roberts und Hugh Grant wurde, sind die Mieten explodiert. In die viktorianischen Stadthäuser wohnen nun die Reichen und Prominenten. Entlang der Westbourne Grove, die zu einer der angesagtesten Straßen der Stadt avanciert ist, reihen sich teure Modeboutique, hippe Restaurants und gestylte Cafés aneinander.
Es gibt aber auch eine ebenso bedeutende, alternative Szene, gekennzeichnet durch eine große Anzahl von Secondhand-Musikläden rund um Notting Hill Gate. Stöbern bis zum Umfallen kann man samstags auf dem Straßenmarkt in der Portobello Road. Am letzten Wochenende im August wandeln sich die Straßen in eine riesige Tanzmeile beim farbenprächtigen Notting Hill Carnival, mit Millionen von Besuchern ist er Europas größtes Straßenfestival.

Internet: www.visitgreenwich.org.uk
Stadtteil im Südosten von London an der Themse gelegen. Mit Zug (DLR) oder Schiff erreichbar.
Greenwich ist bekannt als Ausgangspunkt des Nullmeridians und der Greenwich Mean Time und weltberühmt für sein Observatorium (Royal Greenwich Observatory). Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Greenwich Park sowie das Maritime Museum. Das Stadtzentrum wird von georgianischer und viktorianischer Architektur dominiert. Seit 1997 gehört Greenwich zum Unesco Weltkulturerbe.
Im März 2010 hat im Old Royal Naval College das Discover Greenwich Centre, ein sechs Millionen Pfund teures, neues Besucherzentrum seine Pforten geöffnet. Mit neuester Technologie, zahlreichen Ausstellungsstücken, Illustrationen und Filmmaterial wird versucht, die Bedeutung des Old Royal Navel College und Greenwichs zu erforschen und darzustellen. Eine kleine angeschlossene Brauerei sorgt dafür, dass der Besuch nicht zu trocken ausfällt.

Parks und Anlagen

Park Lane, Bayswater Road, The Ring, London W2 2UH, Internet: www.royalparks.gov.uk
Der größte der königlichen Parks ist sicher auch der bekannteste. Zusammen mit den angrenzenden Kensington Gardens bildet der Hyde Park mit einer Gesamtfläche von 142 Hektar eine der großen grünen Erholungsflächen in London City. Vor allem Büroangestellte in der Mittagspause, Touristen und Familien suchen hier oft ein bisschen Ruhe, inmitten der lauten Großstadt. Neben großen Rasenflächen zum Liegen und Picknicken, Waldstücken, Garten- und Wasseranlagen gibt es einige Kinderspielplätze und auch Sportanlagen. Am Serpetine See kann man sich sogar Tret- oder Ruderboote ausleihen.
Im Juli 2004 wurde die "Diana, Princess of Wales Memorial Fountain" eingeweiht, eine elegante Konstruktion aus einem wassergefüllten Granitoval mit Wasserspielen bei der Serpentine Bridge. Während des Sommers finden auch Open-Air-Veranstaltungen statt. Die Serpentine Gallery im Park zeigt zeitgenössische Kunst, und nicht zu vergessen Speaker's Corner im Nordosten am Marble Arch, wo jeder auf einer Seifenbox zum Volksredner werden kann (nur sonntags).

Swain's Lane, London N6 6PJ, Internet: www.highgate-cemetery.org
Underground: Archway oder Highgate
Einer der berühmtesten und ungewöhnlichsten Londoner Friedhöfe ist der Highgate Cemetery im Nordwesten der Stadt. Er wurde 1889 angelegt und war im 19. Jahrhundert als Ruhestätte derart beliebt, dass bald schon eine Erweiterung nötig war. Insgesamt sind hier über 160.000 Tote beerdigt. Neben unzähligen heute Vergessenen finden sich viele berühmte Namen: George Eliot, Anna Mahler, Michael Faraday und die Familie des Dichters Dickens. Besonders auffällig ist das Grabmal von Karl Marx. Ein überdimensionaler Bronzekopf ziert die letzte Ruhestätte des kommunistischen Urgesteins. Der westliche, verwunschenere Teil des Friedhofs mit seinen efeubewachsenen Engeln und Mausoleen ist nur mit Führung zu besichtigen. Der östliche Teil ist tagsüber zugänglich und wird auch heute noch als Friedhof genutzt. Um die Erhaltung des Highgate Cemetery zu ermöglichen, ist der Besuch kostenpflichtig.

Outer Circle, Regent's Park, London NW1 4RY, Internet: www.londonzoo.co.uk
Underground: Camden Town, dann etwa zwölf Minuten Fußweg
Umgeben von den wunderschönen Gärten und denkmalgeschützten Gebäuden des Regent's Park, ist der Londoner Zoo ein attraktives Ziel für einen unvergesslichen Ausflug. Der London Zoo eröffnete im Jahr 1828 und ist damit der älteste wissenschaftliche Zoo der Welt. Heute beherbergt er auf einem riesigen Gelände über 750 verschiedene Tierarten und ist gleichzeitig Sitz der renommierten Zoological Society of London. Verschiedene Gehege des Zoos wurden mit Preisen ausgezeichnet, wie zum Beispiel die von Lord Snowdon gestaltete Voliere. Eine tolle Art den Zoo zu besuchen bietet sich mit dem Kanalboot von Little Venice oder Camden Lock aus.

County Hall, Westminster Bridge Road, London SE1 7PB, Internet: www.sealife.co.uk/london
Underground: Waterloo oder Westminster
Der Publikumsmagnet zeigt in den Kelleretagen der County Hall etwa 350 verschiedene Unterwassertiere und ihre Lebensräume. Die massiven Pacific- und Atlantik-Aquarien gehen über drei Stockwerke und enthalten 2,5 Millionen Liter Wasser. Darin tummeln sich Meeresschildkröten, Rochen und gefährliche Haie. Lichteffekte, Wassergeräusche und der Duft von meeresfrischen Aromen ergänzen das Meereserlebnis. Es werden verschiedene Vorführungen und Fütterungen (z.B. die Haifütterung) angeboten.


Kurioses

BBC Television Centre, Wood Lane, London W12 7RJ, Internet: www.bbc.co.uk/tours
Underground: White City oder Wood Lane
Bei dem zweistündigen Rundgang durch den weltbekanntesten Fernseh- und Radiosender kann man einen Blick ins BBC News Centre, die Studios, Ankleiden sowie die Wetterredaktion werfen. Kinder unter neun Jahren haben keinen Zutritt. Eine Vorausbuchung ist unbedingt erforderlich, die Touren werden von Montag bis Samstag veranstaltet.

Westminster Bridge Road, South Bank, London SE1 7PB, Internet: www.londoneye.com
Underground: Waterloo
Vom größten Aussichtsriesenrad Europas, das sich am Ufer der Themse befindet, hat man einen spektakulären Blick auf ganz London und das Umland. Diesen Blick aus 135 Metern Höhe hat man normalerweise nur aus einem Flugzeug. Die 32 komplett verschlossenen High-Tech-Glaskabinen sind vollklimatisiert und bieten jeweils bis zu 25 Personen Platz. Besonders bemerkenswert ist ein "Flug" in der Abenddämmerung oder nach Eintritt der Dunkelheit.
Am Wochenende ist es ratsam, Tickets im Voraus zu reservieren, entweder über das Internet oder telefonisch.

County Hall, Westminster Bridge Road, London SE1 7PB, Internet: www.thedungeons.com
Underground: Waterloo
Der London Dungeon ist die Horrorattraktion Londons. Sechs Jahrhunderte authentischer Geschichte der englischen Metropole werden hier zum Leben erweckt. Mit Hilfe von moderner Technik begeben sich die Besucher auf eine schaurige Reise und begegnen Jack the Ripper, sehen historische Hinrichtungen oder spüren die Hitze des Großen Feuers von London. Nichts für schwache Nerven und kleine Kinder.

9a St. Thomas's Street, Chapter House, London SE1 9RY, Internet: www.thegarret.org.uk
Underground: London Bridge
Das Museum mit Großbritanniens einzigem noch erhaltenen Operationssaal von 1822 stellt Londons erstaunlichsten historischen Innenraum dar. Es befindet sich im Dachstuhl der St. Thomas Kirche im Stadtteil Southwark und dokumentiert die ärztliche Versorgung im 19. Jahrhundert. Heute wird der Operationssaal nur noch als Drehort für Filme und Fernsehshows genutzt.
Das Operationsmuseum besitzt eine unglaubliche - und zum Teil ziemlich ekelerregende - Sammlung chirurgischer Instrumente, darunter Instrumente zum Schröpfen, zum Aderlass und für das Trepanieren (Schädelbohrung) sowie Schaustücke krankhafter Teile des menschlichen Körpers. Zudem gibt es regelmäßig Vorführungen, in denen recht anschaulich demonstriert wird, wie es bei den Operationen zuging.

Ausflüge

East Molesey, Surrey KT8 9AU, Internet: www.hrp.org.uk
Der imposante Tudor- und Barockpalast mit der rot-weißen Steinfassade liegt südwestlich von London am Ufer der Themse. Ursprünglich als Privatresidenz für Kardinal Wolsey (1475-1530) gebaut und von Heinrich VIII. erweitert, zeugt er heute noch vom Reichtum, den die britischen Monarchen über die Jahrhunderte angehäuft haben. Zu besichtigen sind neben den fantastischen Staatsgemächern von Heinrich VIII., Wilhelm III. und seiner Gemahlin Maria II., die Schlosskapelle, die weitläufigen Tudor-Küchenräume sowie eine unschätzbare Gemäldesammlung mit Werken von Holbein, Tintoretto, Rubens und Cranach. Auf dem weitläufigen Schlossgelände liegen die wunderschönen barocken Gärten die sicher einen Besuch wert sind. Im berühmten Hecken-Irrgarten werden die Besucher neuerdings auch mit akustischen Effekten in die Irre geführt. Täglich finden im Palast kostenlose Führungen und Darstellungen von Führern in zeitgenössischen Kostümen statt. Sie schildern das Leben am Hofe und erzählen Anekdoten aus dem Leben der Persönlichkeiten, die in Hampton Court residierten.

Kew, Richmond, Surrey TW9 3AB, Internet: www.rbgkew.org.uk
Problemlos lässt sich in den Royal Botanic Gardens von Kew ein ganzer Tag verbringen. Sie zählen zu den ältesten botanischen Gärten der Welt und wurden 2003 zum Unesco Weltkulturerbe erklärt. Es sind hier Pflanzen und Gewächse zu sehen, die nirgends sonst in Europa oder gar auf der nördlichen Halbkugel zugänglich wären. Neben den weltbekannten viktorianischen Gewächshäusern finden sich in Kew Gardens großflächige Parkanlagen mit sehr alten Rhododendrongewächsen. In der Anlage liegen auch der Kew Palace, der kleinste der königlichen Paläste, das Queen Charlotte's Cottage sowie ein Museum und zwei Galerien. In der Orangerie werden Tee und Sandwiches serviert. Wer genügend Kondition besitzt, kann zur Spitze der 10-stöckigen chinesischen Pagode emporsteigen und wird mit einem wundervollen Blick über rund 120 Hektar Land belohnt.
Ein genauer Lageplan, der am Eingang erhältlich ist, erleichtert die Orientierung auf dem weitläufigen Areal. Man kann sich aber auch mit dem "Kew Explorer-Zug", der durch die Anlage fährt, einen ersten Überblick verschaffen.

The Cambridge Information Centre, Peas Hill, Cambridge CB2 3AD, Internet: www.visitcambridge.org
Cambridge ist ein lohnendes Ausflugsziel nördlich von London. Die weltberühmte Universitätsstadt mit ihrem ländlichen Charme zieht Studenten und Touristen aus der ganzen Welt an. Hauptattraktion der Stadt sind sicherlich die alten, teilweise noch aus dem Mittelalter stammenden Colleges, die alle über ein großes Areal am Fluss verstreut liegen. Zahlreiche dieser Gebäude, Innenhöfe, Gärten und Kapellen können besichtigt werden. Am Trinity College, dem größten und schönsten, studierten bereits der Physiker Isaac Newton und der Dichter Lord Byron.
Im Stadtzentrum bestechen schöne Shops, elegante Galerien, gewundene Straßen und prächtige Architektur. Die besondere Atmosphäre der Stadt lässt sich am besten auf einer Stadtführung einfangen. Romantischer ist eine Fahrt mit einem Stocherkahn (Punt) auf den Kanälen (Stocherkähne mit und ohne Bootsführer können bei der Scudamore's Punting Company in der Mill Lane oder an der Silver Street Bridge ausgeliehen bzw. gebucht werden).


Tourist Information Centre Stratford-upon-Avon: Bridgefoot, Stratford-upon-Avon, www.stratford-upon-avon.co.uk
Etwa 150 Kilometer nördlich von London liegt das romantische Städtchen Stratford-upon-Avon, der Geburtsort des großen Dichters William Shakespeare (1564-1616). Hauptattraktionen des Ortes am River Avon sind die fünf Stätten, die zu Shakespeare und seinem Werk in Beziehung stehen. Allen voran sein Geburtshaus (Shakespeare's Birthplace) in der Henley Street. Das Fachwerkhaus ist gut restauriert und beherbergt ein Gedenkmuseum mit einigen Originalausgaben (geöffnet April bis Oktober täglich 9-17 Uhr, sonst täglich 10-16 Uhr).
Ein wichtiges Gebäude aus neuerer Zeit ist das weltweit beachtete Royal Shakespeare Theatre, das regelmäßig Shakespeare-Aufführungen gibt. Aber auch architektonisch ist Stratford zweifelsohne äußerst reizvoll: mit seinen wunderschönen und charmanten Fachwerkbauten hat sich Stratford den Charakter vergangener Tage beibehalten, der so in England nur noch selten zu finden ist.

Brighton & Hove Visitor Information Centre: Royal Pavilion Shop, 4-5 Pavilion Buildings, Brighton BN1 1EE, Internet: www.visitbrighton.com, www.royalpavilion.org.uk
Eingebettet zwischen dem Hügelland South Downs und dem Ärmelkanal liegt Brighton, das berühmte englische Seebad mit langer Geschichte. Bereits 1750 begann die Entwicklung Brightons von einem gewöhnlichen Fischerdorf in ein Seebad. Bis ins späte 19. Jahrhundert zelebrierte die feine englische Gesellschaft das Badeleben in prachtvollen Sommerhäusern, Theatern und in den Kasinos am Pier. Und auch im 21. Jahrhundert noch strömt eine große Anzahl von Besuchern aus London, vor allem am Wochenende und während der Sommerferien, an die Küste, was Brighton auch den Spitznamen "London by the Sea" bescherte.
Ein Klassiker der Stadt ist der 1899 erbaute Palace Pier, der 521 Meter ins Meer hinaus reicht und zusammen mit dem Prunkpalast "Royal Pavilion" von Georg IV. das Symbol der Badestadt Brighton ist. Noch heute ist der berühmte Steg, der nachts von 13.000 Glühbirnen illuminiert wird, ein Vergnügungstreff mit Spielhallen, Nippes, Fish and Chips-Buden und Eisdielen. Auch ein ausgedehnter Café- und Schaufensterbummel durch die verwinkelten Gassen des Fischerviertels, die so genannten "Lanes", gehört zu den unbedingten Brighton-Erfahrungen.

Northampton NN7 4HQ, Internet: www.althorp.com
Die Gedenkstätte der verstorbenen Prinzessin Diana im Familiensitz der Adelsfamilie Spencer wird jährlich im Sommer geöffnet. Neben einer gefeierten Ausstellung zum Leben der verstorbenen Lady Di, Prinzessin von Wales, sind 19 Räume des Herrenhauses sowie Dianas Grabstätte "The Round Oval" auf einer kleinen Insel in einem See im Herzen der 200 Hektar großen Parkanlage zu besichtigen. Der Familiensitz Gut Althorp kann von London aus in etwas mehr als einer Stunde Zugfahrt erreicht werden. Es ist ratsam Eintrittskarten vorab telefonisch oder online zu buchen.

Berkshire SL4 1NJ, Internet: www.royalcollection.org.uk, www.stgeorges-windsor.org.
Windsor Castle ist das größte und älteste bewohnte Schloss der Welt und die offizielle Residenz des englischen Königshauses. Das Schloss, das über der Stadt thront, hat eine 900-jährige Geschichte, und in seinen prächtigen Staatgemächern und Kunstwerken spiegeln sich die unterschiedlichen Geschmäcke von Generationen von Königen und Königinnen wider. Das heutige Erscheinungsbild der Burg ist größtenteils das Ergebnis der Umgestaltung, die im frühen 19. Jahrhundert für Georg IV. ausgeführt wurde. Die Burganlage besteht aus dem Round Tower, der von zwei Hofkomplexen umgeben ist, der Oberburg und der Unterburg. In der Unterburg befindet sich die großartige Saint George's Chapel im spätgotischen Perpendicular-Stil und die Albert Memorial Chapel. Zu den Staatsgemächern in der Oberburg gehören die Saint George's Hall, der Waterloo-Saal, der Thronsaal und die Privatkapelle. Die Privatgemächer von Königin Elisabeth II. befinden sich im Ostflügel der Oberburg und können nicht besichtigt werden.
Im riesigen Schlosspark liegen zwei königliche Residenzen - Royal Lodge, in der sich die Königsfamilie aufhält, und Cumberland Lodge - sowie Frogmore, die letzte Ruhestätte von Königin Viktoria und Prinz Albert.
Am Schlosseingang kann von April bis Ende Juli an jedem Werktag um 11 Uhr dem zeremoniellen Wachwechsel "Changing the Guard" beigewohnt werden (von August bis März an wechselnden Tagen). Weht vom Round Tower die königliche Flagge, weilt die Königin in Windsor.


Winkfield Road, Windsor Berkshire SL4 4AY, Internet: www.legoland.co.ukLegoland Windsor ist ein einzigartiger Freizeitpark für die ganze Familie, der der Phantasie und Kreativität von Kindern aller Altersgruppen gewidmet ist. Aus Millionen von Lego-Steinen wurden sagenhafte Gebilde und Miniaturen hergestellt, die Groß und Klein ins Staunen versetzen. Daneben werden Aktion-Shows und Fahrgeschäfte geboten.

Essen, Trinken und Einkaufen

Die regionale Küche

Die traditionelle englische Küche steht in dem Ruf schwer verdaulich und langweilig zu sein. In letzter Zeit hat sie aber einen Teil ihres schlechten Rufes, dank junger Köche, wie Jamie Oliver, die die New Cuisine populär gemacht haben, verloren. Auch Migranten aus Indien oder afrikanischen Ländern haben dazu beigetragen, dass sich die englische Küche der Welt wieder geöffnet hat.

Typische britische Gerichte sind: Roast Beef mit Yorkshire-Pudding (Rinderbraten mit gebackener Mehlspeise), Cornish Pastries (Teigtaschen gefüllt mit Fleisch und Gemüse), Shepard's Pie (gedünstetes Hackfleisch vom Lamm, überbacken mit Kartoffelpüree), Cumberland Sausage (gekringelte Bratwurst), Bangers and Mash (Rindswürstchen und Kartoffelbrei) sowie zahlreiche Fischgerichte, allen voran Fish & Chips. Unter den kalten Gerichten spielen Sandwiches eine herausragende Rolle.

Als Nachtisch wird gerne Custard, eine Art Pudding, oder Kuchen gereicht, zum Beispiel warmer Schokoladenkuchen oder Donuts.
Der klassische Afternoon Tea mit Cremetörtchen und Gebäck symbolisiert britisches Lebensgefühl. High Tea ist eine erweiterte Kombination von Nachmittagstee und Abendessen, bei dem auch Sandwiches oder warme Gerichte auf den Tisch kommen.

Zum Trinken strömt köstliches "Bitter" (halbdunkles Bier), "Stout" (dunkles Starkbier vom Fass, z. B. Guinness), "Lager" (helles Bier) oder "Real Ale" (leicht gekühltes Fassbier) aus den Hähnen. Auch Whisky und Cider (Apfelmost) gehören zu jedem gutbestückten Pubtresen. Nationalgetränk ist Tee mit Milch.

Die englischen Esszeiten unterscheiden sich sehr von denen anderer europäischer Länder. Das Frühstück ist ein Ritual und wahrscheinlich die wichtigste Mahlzeit des Tages. Das traditionelle englische Frühstück besteht aus in Tomatensoße gekochten Bohnen (baked beans), Würstchen, Spiegeleiern, Speck und überbackenen Tomaten. Der Lunch am Mittag fällt meist mager aus, Engländer begnügen sich mit einem Sandwich. Abends isst man Dinner, Familienmitglieder unter sich essen oft ein einfacheres Supper.

Gastronomie

London stellt eine kulinarische Besonderheit in Europa dar. Mit mehreren Tausend Restaurants, die Spezialitäten aus der ganzen Welt bieten, hat man die Qual der Wahl. Vor allem Inder, Chinesen und Italiener bereichern die britische Esskultur.

Man kann in London richtig teuer und gut essen - immerhin wurden über 40 Restaurants mit Michelin Sternen ausgezeichnet. Allgemein gilt, dass die Londoner Restaurants gemessen am europäischen Standard sehr hohe Preise verlangen. Die teuersten Gegenden Londons sind das West End, die westliche Innenstadt und in der Nähe von Touristenattraktionen. Bezahlbares und gutes Essen findet man zum Beispiel in den Restaurants der Kaufhäuser, in den Restaurant-Ketten wie Pizza Express, Strada oder YO! Sushi, und auch die Cafés der kostenlosen Museen sind meist ein guter Tipp. Nicht zu vergessen: das preiswerte "Bar Meal" im Pub.

Tischreservierungen sind in allen Restaurants der Innenstadt von Donnerstag bis Samstag obligatorisch. Bei den Szene-Lokalen geht ohne Vorbestellung sowieso nichts. Bei den meisten Toprestaurants ist es mittlerweile üblich, dass Tische zweimal pro Abend besetzt werden (Frühschicht 19-21 Uhr oder Spätschicht 21-23 Uhr).

Auf der Website des kostenlosen Restaurant-Services "toptable" können die Besten aus Tausenden von Restaurants und Veranstaltungsorten in London und vielen weiteren Städten des Landes gefunden und gebucht werden.
Internet: www.toptable.co.uk

Restaurants

35 Maiden Lane, Covent Garden, London WC2E 7LB, Internet: www.rules.co.uk
Underground: Charing Cross,Covent Garden oder Leicester Square
In Londons ältestem Restaurant wird traditionelle britische Kost serviert: Wild, Steaks, Austern, Pies und Puddings. Die Weinkarte ist international. Ein vielgeliebter Klassiker.

21 Wellington Street, Covent Garden, London WC2E 7DN
Underground: Covent Garden
Hier gibt es sehr guten frischen Fisch und Krustentiere in schlichtem Ambiente. Freundlicher Service und gutes Preis-Leistungsverhältnis.Eine weitere Niederlassung befindet sich Waterloo.

49 - 51 Lisson Grove, London NW1 6UH, Internet: www.seashellrestaurant.co.uk
Underground: Marylebone
Das vielleicht beste "Chippy" gibt es im Sea Shell, wo angeblich sogar die Queen ihre Portion Fish & Chips ordern soll. Allerdings ist hier Schlange stehen angesagt, da wirklich ganze Heerscharen hierher kommen. Unbedingt reservieren. Die Preise liegen im Rahmen.

52 Poland Street, Soho, London W1F 7NQ, Internet: www.yosushi.com
Underground: Oxford Street
Japanisches Schnellrestaurant mit Science-Fiction-Ambiente: Shushi vom Fliesband, Reis kochende Roboter und TV-Live-Schaltung in die Küche. Viele weitere Filialen sind über die Stadt verteilt.

9 Marshall Street, Soho, London W1F 7ER, Internet: www.masalazone.com
Underground: Oxford Circus
Hervorragende indische Küche zu vernünftigen Preisen, ausgezeichnet vom "Time Out Magazine". Der Klassiker ist das Big Thali (indisches Nationalgericht, das aus mehreren Gerichten besteht). Es gibt weitere Filialen in London.

St. Martin's Lane Hotel, 45 St. Martin's Lane, Covent Garden, London WC2N 4HX, Internet: www.stmartinslane.com/de-de/st-martins-lane-london-asia-de-cuba
Underground: Leicester Square oder Charing Cross
Eines der innovativsten Restaurants in London, eingerichtet von Designer Philip Stark, kredenzt kreativste Fusion-Küche. Die Preise sind Londoner Niveau, also "atemberaubend".

Cafés und Bistros

St. Martins-in-the-Fields, Trafalgar Square, London WC2N 4JJ, Internet: www.stmartin-in-the-fields.org
Underground: Trafalgar Square oder Charing Cross
Brasserie in der jahrhundertealten Krypta der berühmten Kirche. Wer sich nicht daran stört, dass hier bis zum Jahr 1853 Bestattungen vorgenommen wurden, kann im Gewölbe ganz vorzüglich und original englisch speisen, um sich danach wieder in den Trubel Londons zu stürzen. Im Selfservice gibt es Frühstück, Lunch, Afternoon Tea und Dinner.

27 Kensington Church Street, London W8 4LL, Internet: www.patisserie-valerie.co.uk
Underground: High Street Kensington
Bekannte Londoner Konditorei mit leckeren Gebäckklassikern und raffinierten Sandwichs. Man muss Glück haben, um einen Platz zu ergattern. Es gibt zahlreiche Filialen.

57 Golborne Road, North Kensington, London W10 5NR,
Underground: Westbourne Park oder Ladbroke Grove.
Echt portugiesisches Ambiente in Notting Hill: "galão" Milchkaffee und köstliche Blätterteig-Vanille-Törtchen.

150 Piccadilly, London W1J 9BRW1J 9BR, Internet: www.theritzlondon.com
Underground: Green Park, auch Hyde Park Corner oder Piccadilly Circus
Im legendären Ritz Hotel gibt es den traditionellen Afternoon Tea in typisch britisch-eleganter Atmosphäre. Eine Reservierung mindestens sechs Wochen im Voraus ist erforderlich. Turnschuhe und Jeans sind nicht erlaubt.

22 Frith Street, Westminster, London W1D 4RF, Internet: www.baritaliasoho.co.uk
Underground: Tottenham Court Road oder Leicester Square
Seit 1949 eine Kultstätte und sehr charmant. Der Cappuccino ist stark, die Paninis köstlich und bei Fußball-Übertragungen geht es hoch her.

33 D'Arblay Street, Soho, London W1F 8EU, Internet: www.thebreakfastclubsoho.com
Underground: Tottenham Court Road oder Oxford Circus
Kleines, gemütliches Café im Herzen von Soho mit alternativ angehauchter Atmosphäre: man sitzt auf alten Holzstühlen und ordert bei der sehr entspannten Bedienung. Das English Breakfast zu bestellen lohnt sich.

Bars und Kneipen

194 Fleet Street, Holborn, London EC4A 2LT, Internet: http://oldbankofengland.co.uk
Underground: Temple oder Chancery Lane
Der grandiose Pub war ehemals die einzige Außenstelle der Bank of England und bediente bis in die 1970er Jahre Kunden der nahen Gerichte. Heute kann man hier Drinks unter hohen Decken und ausladenden Kronleuchtern schlürfen. Es werden auch bezahlbare Mahlzeiten serviert.

International Financial Centre, Tower 42, 25 Old Broad Street, London EC2N 1HQ, Internet: www.vertigo42.co.uk
Underground: Liverpool Street oder Moorgate oder Bank
Nichts bei Höhenangst ist die schicke Bar im 42. Stock eines Towers in der City. Mit einem Glas Champagner und Blick über die Stadt ist der Besuch nach Einbruch der Dunkelheit am schönsten. Die Preise sind gehoben - ein Besuch aber trotzdem ein "Muss". Um eingelassen zu werden, ist eine vorherige Reservierung notwendig.

21 Notting Hill Gate, London W11 3JQ, Internet: www.nottinghillartsclub.com
Underground: Notting Hill Gate
Szene-Bar und Club mit vielseitigem Programm: Live-Musik, Filmabende, Kunstausstellungen und Workshops.

Sanderson Hotel, 50 Berners Street, Marylebone, London W1T 3NG, Internet: www.sandersonlondon.com
Underground: Goodge Street oder Oxford Circus
Coole, minimalistische Bar in Ian Schragers Designer-Hotel. Gut besucht von schönen Menschen in absolut chicen Outfits. Bemerkenswert: Eine 25 Meter lange Theke aus edlem Onyx.

31-33 Heddon Street, Mayfair, W1 London W1B 4BN , Internet: www.belowzerolondon.com
Underground: Oxford Circus oder Piccadilly Circus
Alles in dieser Bar, selbst die Barhocker, Tische und Gläser für die Wodkacocktails, ist komplett aus importiertem schwedischem Eis gemacht. Im Innern hat es durchgehend minus 5 Grad. Doch keine Angst: Frieren muss hier niemand, denn die Gäste bekommen einen warmen Umhang.

1 Whitby Street, Shoreditch, London E1 6JU, Internet: www.loungelover.co.uk
Underground: Old Street
Die innovative Designerbar ist ein Teil des Restaurants "Les Trois Garçons" und alles andere als minimalistisch. Unter Kronleuchtern und inmitten von bizarrem Nippes serviert das trendy Personal exzellente Cocktails und Champagnerdrinks. Wer einen Tisch ergattern will, sollte vorab reservieren.

55 Britton Street, Clerkenwell, London EC1M 5UQ, Internet: www.stpetersbrewery.co.uk
Underground: Farringdon
Winziger historischer Pub, mit den Real Ales der traditionellen St. Peter's Brauerei aus der Grafschaft Suffolk. Die Einrichtung ist authentisch und gemütlich, die Sitzplätze auf den Holzbänken rar. Meist ist auch noch die Straße voll mit fröhlichen Trinkern.

34 Park Street, Southwark, London SE1 9EF
Underground: London Bridge
Der Pub aus dem 17. Jahrhundert liegt direkt an der Themse. Die schöne Terrasse zum Fluss hin und das gute Bar Meal machen ihn äußerst beliebt. Hier trank Tom Cruise im Film "Mission Impossible" ein Pint.

Shopping

Allgemeine Beschreibung

London ist ein Einkaufsparadies. Zu den rund 30.000 Geschäften zählen solch berühmte Warenhäuser wie Harrods und Selfridges, aber auch trendige Boutiquen, Fachgeschäfte, winzige Antikläden und Kunstgalerien.

Die Haupteinkaufsgegenden mit großen Kaufhäusern, Schuhgeschäften, Modeboutiquen und Ladenketten sind das Gebiet von Tottenham Court Road und Charing Cross Road mit Oxford Street, Regent Street und Bond Street bis Piccadilly und Jermyn Street, dann Knightsbridge, Brompton Road und King's Road. Die New Bond Street zählt zu den exklusivsten Einkaufsgegenden Londons. Hier findet man neben zahlreichen Designerboutiquen wie Calvin Klein, Louis Vuitton und Yves St. Laurent, auch das Auktionshaus Sotheby's. In Kensington konzentrieren sich die Einkaufsmöglichkeiten in der Kensington Church Street und der Kensington High Street. Für Modebegeisterte lohnt es sich, die Entwicklung der Carnaby Street, dem Modezentrum der Swinging Sixties, zu beobachten. Dort lassen sich wieder junge, innovative Designer in neuen Räumen nieder, um das gegenwärtige Ramsch-Image der Gegend aufzuwerten. Nahe der Carnaby Street wurde das Designkaufhaus Kingly Court eröffnet, ein dreigeschossiges Karree von außergewöhnlichen Geschäften.
Junge und junggebliebene Shopper, auch mit kleinem Budget, kommen auf dem bunten Camden Market, rund um die Kanalschleuse im gleichnamigen Stadtteil, auf ihre Kosten. Von Neon-Outfits über Langspielplatten und Silberschmuck bis hin zu Jimi-Hendrix-Postern wird hier alles angeboten. Antiquitäten findet man in Notting Hill. Die Brick Lane in Shoreditch und ihre schmalen Seitenstraßen laden zum Shoppen in vielen kleinen Boutiquen ein. Gepaart mit einer multikulturellen Atmosphäre gibt es hier Retro-Mode, einzigartige Klamotten oder Accessoires.

Über 80 Märkte in London ergänzen das riesige Angebot der Geschäfte und bieten ein buntes Sammelsurium an Waren und Kuriositäten. Fast jedes Stadtviertel hat seinen eigenen. Dazu gehören allseits bekannte Märkte wie Covent Garden und Spitalfields, aber auch weniger überlaufene wie Leather Lane in Farringdon. "In" ist der Blumenmarkt auf der Columbia Road in Shoreditch der zu einer Londoner Sonntagsinstitution geworden ist. Um ihn herum haben sich viele kleine Geschäfte etabliert, die zum Teil nur am Markttag öffnen. Eine Liste mit Londoner Märkten hält die Website - www.londonmarkets.co.uk - bereit.

Schnäppchenjäger kommen beim Ausverkauf im Januar und Juli auf ihre Kosten. Der Sommerschlussverkauf beginnt oft schon Anfang Juli und geht bis in den August.

Außergewöhnliche Läden und Einkaufsstraßen der britischen Hauptstadt listet das Buch "Independent London Store Guide" auf (ISDN 10 0 9553308-0-7). Es kostet etwa 9,99 £. Internet: www.independentlondon.com.

Beliebte Mitbringsel aus London sind ein guter englischer Tee aus den Food Halls von Harrods, eine Kräutermischung von Culpeper oder ein schönes Buch von Foyles. Wer ein Faible für die Royals hat findet sicher unter der großen Auswahl an Souvenirs (Tassen, T-Shirts, Schlüsselanhänger, etc.), mit den Abbildern von Queen Elisabeth, Prinz Charles und anderen Mitgliedern der königlichen Familie, sein Lieblingsobjekt.


Montag bis Samstag 9-17.30 Uhr, viele Kaufhäuser bis 18 Uhr, am langen Mittwoch oder Donnerstag bis 19 Uhr oder 20 Uhr. Größere Geschäfte sind auch am Sonntag zwischen etwa 10 Uhr und 18 Uhr offen, vor allem in touristischen Gebieten wie Covent Garden, Greenwich und Hampstead. Große Supermärkte sind nicht selten von Montag bis Samstag 24 Stunden rund um die Uhr geöffnet.

Shopping Adressen

Camden High Street und Chalk Farm Road, London NW1 8NH, Internet: www.camdenlock.net
Underground: Camden Town oder Chalk Farm
Einer der größten Touristenmagneten Londons liegt in der schönen Umgebung des Regent's Canal. An Hunderten Ständen und in kleinen Läden findet man Kleidung, Kunsthandwerk, Schmuck, Schallplatten, Möbel, Trödel und Speisen aus der ganzen Welt. Unter Modefreaks genießt der Markt einen hervorragenden Ruf. Am besten geht man samstags oder sonntags hin, wenn man nichts gegen Menschenmassen hat; an Wochentagen ist eine kleinere Anzahl an Läden und Ständen geöffnet.

87-135 Brompton Road, Knightsbridge, London SW1X 7XL, Internet: www.harrods.co.uk
Underground: Knightsbridge oder South Kensington
Harrods gehört nicht umsonst zu den berühmtesten, größten und exklusivsten Kaufhäusern der Welt. Auf sieben Etagen kann man in exklusivem Ambiente nicht nur alles kaufen, sondern auch alles bestellen. Die Auswahl, vor allem in den so genannten "Food Halls" im Erdgeschoss, ist überwältigend. Für den Hunger zwischendurch gibt es zwölf Restaurants. Die Schlussverkäufe im Harrods sind legendär.
Man sollte darauf achten, dass im Harrods eine Kleiderordnung herrscht. Kunden mit kurzen Hosen, Rucksäcken, zerrissenen Jeans oder ungepflegtem Äußeren wird kein Eintritt gewährt.

113-119, Charing Cross Road, London WC2H 0EB, Internet: www.foyles.co.uk
Underground: Tottenham Court Road.
Englands größte Buchhandlung lädt zum Schmöckern und Stöbern ein. Selbst Titel die schon lange vergriffen sind, stehen hier noch in den Regalen. In der fünften Etage gibt es eine Kunstgalerie und Ray's Jazz Café, in dem man sich in gemütlichem Ambiente seinen neuen Einkäufen widmen kann.

Notting Hill, Portobello Road, London W11 2DY, Internet: www.portobelloroad.co.uk, www.portobellomarket.org
Underground: Ladbroke Grove oder Notting Hill Gate.
Über eine Länge von fast einem Kilometer erstreckt sich der bekannte Antiquitätenmarkt der jeden Samstag die Massen anzieht, sogar bei Regenwetter. Neben Schmuck, Kunst und Silberwaren ist man auf Vintagekleidung und Nippes spezialisiert. An seinem Ende schließen sich Stände mit CD's, Schallplatten und Gemüse an. Wer vom Shoppen ermüdet ist, kann sich in den zahlreichen Coffee-Bars oder den Restaurants stärken.


Zwischen Middlesex und Goulston Streets, Tower Hamlets, London E1 7HT
Underground: Aldgate oder Aldgate East.
Londons berühmtester und ältester Straßenmarkt hat leider etwas von seinem früheren Charme verloren. Es werden vor allem günstige Mode, Taschen, Schmuck, Spielzeug und Elektrowaren angeboten. Feilschen gehört dazu.

89 Jermyn Street, London SW1Y 6JH, Internet: www.florislondon.com
Underground: Piccadilly Circus.
Das traditionsreiche Geschäft ist bekannt für seine luxuriösen englischen Parfums und Toilettenartikel. Gegründet wurde es bereits 1730. So alt sind auch die meisten der Rezepturen, nach denen bis heute gearbeitet wird.

51 Piccadilly, London W1J 0QJ, Internet: www.burlington-arcade.co.uk
Underground: Piccadilly Circus oder Green Park
In der wunderschönen viktorianischen Einkaufsmeile sind über 40 exquisite Fachgeschäfte untergebracht. Als Attraktion der Burlington Arcade gelten die Wächter in vollkommen angepassten Uniformen und betressten Zylindern aus der Zeit Eduards, die erstmals im Jahre 1819 von Lord Cavendish zur Aufsicht über die Einhaltung der strengen Etikette in Dienst gestellt wurden. Diese Ordnungswächter bilden die kleinste und älteste Polizeitruppe des Vereinigten Königreiches.

231 Baker Street, London NW1 6XE, Internet: www.beatlesstorelondon.co.uk
Underground: Baker Street
Hier bekommen Beatles-Fans alle Arten von Beatles-Memorabilien: Poster, Postkarten, Magazine, Kleidung, Bücher, seltene Platten und vieles mehr.

Adressen zu Kultur und Unterhaltung

Ticketservice

Internet: www.keithprowse.com
Tickets für Musicals, Theatervorstellungen, Festivals, Themenparks, Sportveranstaltungen und Sightseeing-Touren weltweit.

Internet: www.officiallondontheatre.co.uk
Verbilligte Eintrittskarten für Musicals, Theater- und Musikveranstaltungen. Am Tag der Aufführung sind die Restkarten für eine große Auswahl an Shows zum halben Preis erhältlich.

Internet: www.ticketmaster.co.uk

Ausstellungs- und Messegelände

Warwick Road, London SW5 9TA, Internet: www.eco.co.uk
Underground: Earls Court oder West Brompton
Weltklasse Veranstaltungen, Ausstellungen und internationale Fachmessen.

Hammersmith Road, London W14 8UX, Internet: www.olympia.co.uk
Underground: Kensington Olympia
Pop-Konzerte, Antiquitäten-Märkte und andere Veranstaltungen.

Ballett- und Opernhäuser

Bow Street, Covent Garden, London WC2E 9DD, Internet: www.roh.org.uk
Underground: Covent Garden.
Das weltberühmte Opernhaus besitzt ein ebenso berühmtes Ballett. Die Terrasse des Amphitheatre Restaurants bietet einen spektakulären Blick über die Covent Garden Piazza.

London Coliseum, St. Martin's Lane, London WC2N 4ES, Internet: www.eno.org
Underground: Leicester Square, Charing Cross, Covent Garden oder Embankment
Londons größtes Theater ist das Zuhause der English National Opera mit ihren glanzvollen Inszenierungen. Auch weltberühmte Ballettgruppen geben hier Gastspiele.

Kinos

1 Charlie Chaplin Walk, South Bank, London SE1 8XR, Internet: www.bfi.org.uk
Underground: Waterloo.
Das IMAX-Kino des British Film Institute besitzt Englands größte Kinoleinwand. Auch das Gebäude selbst, entworfen von Stararchitekt Bryan Avery, ist sehenswert. Programm im Internet.

Konzerthäuser

Barbican Centre, Silk Street, London EC2Y 8DS, Internet: www.barbican.org.uk
Underground: Barbican oder Moorgate.
Die Barbican Hall präsentiert eine große Vielfalt an Konzerten und ist das Stammhaus des berühmten London Symphony Orchestras.

Belvedere Road, London SE1 8XX, Internet: www.southbankcentre.co.uk
Underground: Waterloo
Im Southbank Centre am Südufer der Themse sind die Royal Festival Hall, The Hayward, die Queen Elizabeth Hall, der Purcell Room und die Saison Poetry Library beheimatet.
In der Royal Festival Hall finden jährlich über 1.000 Veranstaltungen statt. Das Programm reicht von großen klassischen Konzerten bis hin zu Jazzkonzerten, Musiktheater und Filmvorführungen. Die Royal Festival Hall ist außerdem Heimat des London Philharmonic Orchestra.

Kensington Gore, London SW7 2AP, Internet: www.royalalberthall.com
Underground: South Kensington oder High Street Kensington
Geführte Touren durch das historische Gebäude werden veranstaltet.
Die Royal Albert Hall wurde 1871 von Queen Victoria eröffnet. In der legendären Konzerthalle findet alles statt - von großen klassischen Konzerten bis zu Tennisturnieren und Boxkämpfen. Seit ein paar Jahren ist das Monumentalbauwerk aus rotem Ziegelstein auch die Heimstätte des Royal Philharmonic Orchestra.

Arena Square, Engineers Way, London HA9 OAA, Internet: www.wembley.co.uk
Underground: Wembley Park oder Wembley Central
Die Wembley Arena ist eine der bekanntesten Veranstaltungshallen der Welt. Hier finden große Rock- und Popkonzerte mit Megastars statt. Fassungsvermögen circa 12.000 Zuschauer.

36 Wigmore Street, London W1U 2BP, Internet: www.wigmore-hall.org.uk
Underground: Bond Street oder Oxford Circus.
Die Wigmore Hall wurde 1901 von der deutschen Klavierfirma Bechstein erbaut. Seit der Wiedereröffnung 1971 gastierten hier Künstler von Weltrang wie Prokofiev, Britten und Hindemith. Die Halle besitzt eine außergewöhnliche Akustik. Klassische Konzerte werden fast jeden Abend gegeben.

Kulturzentren

Silk Street, London EC2Y 8DS, Internet: www.barbican.org.uk
Underground: Barbican.
Unter einem Dach sind in diesem gewaltigen Kunst- und Kulturkomplex die Concert Hall, das Royal Shakespeare Theatre, das Pit Theatre, die Kunstgalerie Barbican Art Gallery, die Exhibition Hall, eine Bibliothek und mehrere Kinos vereint. Den großen Innenhof schmücken moderne Skulpturen. Cafés und Restaurants sorgen für das leibliche Wohl.

Musikclubs

256-264 Old Street, London EC1V9DD, Internet: www.clubaquarium.co.uk
Underground: Old Street oder Moorgate.
Eigenwilliger, trendy-kitschig wirkender Club im Londoner East End. Hauptattraktion ist der Pool. Disco- und Funkmusik.

1a Camden High Street, Camden, London NW1 7JE, Internet: www.koko.uk.com
Underground: Mornington Crescent oder Camden Town.
Der frühere Camden Palace wurde unter dem Namen Koko neu eröffnet und ist nach wie vor eine legendäre Location. Top-DJ's sorgen hier jeden Abend für volle Tanzflächen. Die Musik reicht von Offspring bis 1980er Pop. Regelmäßig treten auch internationale Livebands auf.

103 Gaunt Street, Elephant & Castle, London SE1 6DP, Internet: www.ministryofsound.com
Underground: Elephant & Castle.
Das Ministry Of Sound zählt zu einem der populärsten Clubs weltweit und punktet in Design und Style. House-, Rap- und Garage-Musik. Ein Ausgeh-Muss in London - um 2 Uhr morgens wird's erst richtig voll.

100 Oxford Street, Marylebone, London W1D 1LL, Internet: www.the100club.co.uk
Underground: Tottenham Court Road oder Oxford.
Gefeierter Musikclub der schon Bühne für Muddy Waters, The Sex Pistols und the White Stripes war. Rock-, Jazz- und Blues-Konzerte.

10/14 Kingsland Road, Shoreditch, London E2 8DA
Underground: Old Street oder Liverpool Street.
Der Club in einer ehemaligen Fabrikhalle liegt voll im Trend. Hier treffen sich allabendlich hippe Trendsetter. DJ's legen Techno, Funk und House vom Feinsten auf.

77a Charterhouse Street, Finsbury, London EC1M 6HJ, Internet: www.fabriclondon.com
Underground: Farringdon
Jedes Wochenende lädt der Megaclub die weltweit besten Plattendreher der Bereiche House, Techno, Drum'n'Bass und Electro ein - und dementsprechend voll ist die Location. Wem es irgendwann zu hart wird, der kann sich auf den riesigen Lederbetten ausruhen.

Sportanlagen

The Wembley National Stadium, London HA9 0WS, Internet: www.wembleystadium.com
Underground: Wembley Park oder Wembley Central.
Im Oktober 2000 ging eine Ära zu Ende. Das alte Wembley Stadion schloss nach über 100 Jahren seine Pforten. Das neue Wembley Stadion wurde 2007 eröffnet und von Pelé als "The Church of Football" bezeichnet. Es bietet einen noch nie da gewesenen Komfort und Platz für 90.000 Fans. Das neue Stadion verfügt über ein bewegliches Dach sowie einen charakteristischen 133 Meter hohen Bogen. Während der Olympischen Sommerspiele 2012 fanden hier die Finalspiele des Fußballturniers statt.

Theater

411-412 Strand, London WC2E 7NA, Internet: www.reallyuseful.com/theatres/adelphi-theatre
Underground: Charing Cross oder Covent Garden.
Musicalbühne. Das Theater, wie es heute besteht, wurde 1930 eröffnet.

17 Wilton Road, Westminster, London SW1V 1LG
Underground: Victoria.
Im Jahr 1930 als Kino eröffnet, 1979 zum Theater umfunktioniert. Auf dem Spielplan stehen Musicals und Komödien.

Silk Street, London EC2Y 8DS, Internet: www.barbican.org.uk
Underground: Barbican.
Berühmter Londoner Spielort der Royal Shakespeare Company.

210 Shaftesbury Avenue, Camden, London WC2H 8DP, Internet: www.shaftesbury-theatre.co.uk
Underground: Holborn oder Tottenham Court Road.
Das Theater war 1968 Spielstätte des bekannten Musicals "Hair". Im Jahr 2002 kam das Theater in die Schlagzeilen, als sich Bewohner über die Lautstärke des Show "Umoja" beschwerten und das Stück zu Fall brachten. Die Show wurde im Queens Theatre und New London Theatre weitergeführt.

Upper Ground, South Bank, London SE1 9PX, Internet: www.nationaltheatre.org.uk.
Underground: Waterloo oder Southwark. Geführte Touren durch das Theatergebäude werden täglich angeboten.
Das Royal National Theatre steht für Theaterqualität á la Großbritannien. Es glänzt durch seine Inszenierungen von Theaterklassikern und durch die Produktion von aus anderen Sprachen übersetzten Stücken - immer mit den besten Akteuren und Regisseuren.

Catherine Street, Wesetminster, London WC2B 5JF, Internet: www.reallyuseful.com/theatres/theatre-royal-drury-lane
Underground: Covent Garden
Das Theater blickt auf 300 Jahre Geschichte zurück. Seit Mitte der 1980er ist das Haus die Heimat großer Musical-Produktionen.

The Cut, Waterloo Road, London SE1 8NB, Internet: www.oldvictheatre.com
Underground: Waterloo.
Weltberühmtes Theater, das seit mehr als 150 Jahren das "dramatische" Heim bekannter Schauspieler, wie Laurence Olivier, Richard Burton, Vivien Leigh, Alec Guinness und Kevin Spacey war und ist.

Veranstaltungen

Ausstellung

Internet: www.rhs.org.uk
Jährlich im Mai.
Die Veranstaltung im Royal Hospital in Chelsea ist mit über 700 Ausstellern die größte Blumenschau der Welt. Sie wurde bereits 1913 von der Royal Horticultural Society gegründet. Ticket-Vorbestellungen sind ratsam, da die Eintrittskarten oft ausverkauft sind.

Internet: www.royalacademy.org.uk
Jährlich von Juni bis August.
Die weltgrößte Ausstellung zeitgenössischer Kunst findet in der Royal Academy of Arts statt. Ausgestellt werden Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und Installationen bekannter und unbekannter Künstler, die zum Teil auch zum Kauf angeboten werden.

Internet: www.rhs.org.uk
Jährlich im Juli.
Dieser populäre Event lockt jährlich Hobbygärtner und Profis in die weitläufigen Palastgärten des Hampton Court Palace

Internet: www.brits.co.uk
Jährlich im Februar.
Im Earls Court Exhibition Centre trifft sich die High Society der Musikbranche um den britischen Schallplattenpreis zu feiern. Jährlich wird der wichtigste englische Musikpreis in zwölf Kategorien vergeben.

Internet: www.danceumbrella.co.uk
Jährlich von September bis November.
In der Queen Elizabeth Hall findet dieses renommierte, internationale Festival des modernen Tanzes statt.

Festival

Jährlich Mai bis September.
Verschiedene Veranstaltungsorte in Londons South Bank. Londons größtes, freies Festival mit internationaler Musik, Tanz und Entertainment.


Internet: www.nationaltheatre.org.uk
Jährlich von Juni bis August.
Auf dem Platz vor dem National Theatre treten kostenlos internationale Künstler auf. Das Programm reicht von zeitgenössischem Tanz bis zu Jazzkonzerten. Montags bis freitags beginnen die Konzerte meist um 16.15 Uhr, an Samstagen finden zwei bis drei Vorstellungen statt.

Internet: www.colf.org
Jährlich im Juni/Juli.
Festival mit dem Besten aus Oper, Klassik, Theater, Jazzmusik und Tanz. Die Aufführungen finden in historischen Kirchen und öffentlichen Gebäuden wie der St. Paul's Cathedral, dem Mansion House und dem Barbican Centre statt.

Internet: www.coventgardenlife.com
Jährlich im Juni.
Verschiedene Veranstaltungsorte rund um Covent Garden. Blumen, Kunst und Entertainment feiern das kulturelle Leben Covent Gardens. Eintritt frei.

Internet: www.festival.org
Jährlich im Juni/Juli.
Festival auf beiden Seiten der Themse mit Open-Air-Veranstaltungen auch aus den Partnerstädten Chicago und Barcelona. Pop, Jazz, Klassik, Oper, Ballett, Theater sowie ein Feuerwerk stehen auf dem Programm.

Internet: www.thesohosociety.org.uk
Jährlich im Juli.
Einmal im Jahr feiern die Bewohner Sohos mit Musik, Tanz und Kulinarischem im St. Anne's Garden. Höhepunkt ist das Spaghetti-Wettessen und das Kellner-Wettrennen.

Internet: www.mardigrasday.com
Jährlich im Juli.
Traditionelle Feier der Schwulen- und Lesbenszene Londons. Der schrille, bunte Demonstrationszug startet im Hyde Park und führt durch die Straßen Londons. Anschließend wird im Hyde Park und in den Clubs der Stadt weitergefeiert.

Film/Kino

Internet: www.lff.org.uk
Jährlich im November.
Auf dem größten Filmfestival in England werden rund 300 internationale Filme, Dokumentarfilme, Kurzfilme sowie Videos gezeigt. Veranstaltungsorte sind unter anderem das National Film Theatre, das Cine Lumiere sowie das ICA Cinema.

Klassisches Konzert

Internet: www.bbc.co.uk/proms
Jährlich von Juli bis September.
Eine der beliebtesten Konzertreihen in England sind die "Proms". Mit dabei sind das London Philharmonic Orchestra, BBC Philharmonic, London Symphony Orchestra, Royal Philharmonic Orchestra und andere. Die weltberühmte "Last Night of the Proms" bildet den krönenden Abschluss dieser Konzertreihe in der Royal Albert Hall.

Jährlich im Dezember.
Auf einem der ältesten Märkte Londons werden an zahlreichen Ständen Kunsthandwerk, Designer-Artikel und traditionelle Speisen verkauft.


Internet: www.londonfashionweek.co.uk
Jährlich im Februar.
Neben renommierten Designern wie Paul Smith, Julien McDonald und Burberry präsentieren zahlreiche junge Nachwuchstalente ihre Kreationen bei über 50 heißen Catwalk-Shows.

Revue/Varieté/Zirkus

Internet: www.virginlondonmarathon.com
Jährlich im April.
Dieser knapp 42 Kilometer lange Marathon durch die Straßen von London zieht unzählige Läufer aus der ganzen Welt an. Das Rennen beginnt zwischen 9 und 9.30 Uhr in Greenwich und Blackheath und endet in The Mall. Der Marathon führt vorbei an Surrey Quays, Brunel Road, Tooley Street, Canary Wharf, dem Tower of London, Embankment, Parliament Square und Birdcage Walk.

Internet: www.rwindsorhs.co.uk
Jährlich im Mai.
Seit 1943 eines der großen Ereignisse des Pferdesports mit Wettbewerben und Entertainment um Windsor Castle.

Internet: www.ascot.co.uk
Jährlich im Juni.
Traditionelles und weltbekanntes Pferderennen in Ascot Berkshire bei dem die Londoner Society in stilvoller Kleidung zu sehen ist. Die Queen und die königliche Familie fahren jeden Tag in offenen Kutschen von Windsor zur Rennbahn.

Internet: www.wimbledon.com
Jährlich im Juni.
All England Lawn Tennis & Croquet Club, Wimbledon. Das sicherlich renommierteste Tennisturnier der Welt findet in einem Vorort Londons statt.

Internet: www.thelondontriathlon.com
Jährlich im August.
Royal Victoria Dock. Der zweitgrößte Triathlon der Welt mit rund 5.000 internationalen Teilnehmern.

Internet: www.greatriverrace.co.uk
Jährlich im September.
River Thames, Tube: Richmond. Traditionelles Bootsrennen mit über 250 Booten, inklusive chinesischen Drachenbooten, Wikingerbooten, hawaiianischen Kanus usw. Start: Richmond, Ziel: Island Gardens (Docklands/Greenwich).

Internet: www.vccofgb.co.uk
Jährlich am ersten Sonntag im November.
Der weltberühmte London-Brighton-Car-Run findet seit 1896 statt. Start ist an der Hyde Park Corner, wo über 400 Wagen von vor 1905 zu sehen sind und auf die Reise gehen. Über die Westminster Bridge führt die Strecke ins englische Seebad Brighton.

Umzug

Internet: www.changing-the-guard.com
Jährlich im Mai.
Die "Massed Bands of the Household Division" präsentieren die traditionelle Zeremonie mit Musik bei der Horse Guards Parade Whitehall, Buckingham Palace.

Internet: www.londongardenstrust.org
Jährlich im Juni.
An diesem Tag bietet sich die Gelegenheit über 100 der schönsten und interessantesten Gärten Londons, die normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind, zu besichtigen.

Internet: www.londonopenhouse.org
Jährlich im September.
Die Gelegenheit, über 500 architektonisch interessante Gebäude, von denen viele normalerweise nicht für die Öffentlichkeit zugänglich sind, kostenlos zu besichtigen. Eine Liste der Plätze liegt in der Touristen-Information aus.

Internet: www.bonfirenight.net
Jährlich am 5. November.
London feiert mit Feuerwerken, Raketen und Knallkörpern die Vereitelung des Gunpowder Plots, bei dem ein gewisser Guy Fawkes im Jahr 1605 den König mitsamt dem Parlament in die Luft sprengen wollte.

Klassenfahrt a&o Hostel in Deutschland und Europa
Klassenfahrt Meininger Hotels in Deutschland und Europa
Klassenfahrt Center Parcs in Deutschland, den Niederlanden und Europa
Klassenfahrt Musicals Stage Entertaiment und Tickets für Schulklassen
Klassenfahrt zum Weissenhäuser Strand



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