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Online-Reiseführer zur Klassenfahrt Berlin

Kurz das Wichtigste

Kurz das Wichtigste

Berlin, Hauptstadt und zugleich Bundesland der Bundesrepublik Deutschland, hat seit der Wiedervereinigung im Jahr 1989 eine Entwicklung wie keine andere deutsche Stadt genommen. Die zur Weltstadt avancierte Metropole in der Mitte Europas ist gemeinsam mit Brandenburg zum drittgrößten Ballungsraum des Kontinents und zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für Paris, London und New York aufgestiegen.

Historisch betrachtet ist Berlin eine junge Stadt, die als Doppelsiedlung Berlin und Coelln im letzten Viertel des 12. Jahrhunderts gegründet wurde. Coelln wurde 1237, Berlin 1244 erstmals urkundlich erwähnt. Die hervorragende strategische Lage ließ die Doppelstadt bald zum beherrschenden Handels- und Marktort in der Mark Brandenburg aufsteigen, ab 1486 war sie ständige Residenzstadt des brandenburgischen Kurfürsten. Davon zeugt heute noch das Charlottenburger Schloss mit der Reiterstatue des Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm. Den Grundstein für die kosmopolitische Stadt Berlin legte der Große Kurfürst mit der Einladung von Glaubensflüchtlingen nach Brandenburg und Berlin. Die Hugenotten brachten Küche, Lebensart und Sprache aus Frankreich. Architekten wie Karl Friedrich Schinkel oder Andreas Schlüter belebten die Architektur. Ende des 19. Jahrhunderts war Berlin die größte Industriestadt des Kontinents. Auf die Zeit des "Glanz und Gloria" folgten als Meilensteine der Zusammenbruch 1945, die Teilung der Stadt 1961, der Fall der Mauer und die Wiedervereinigung 1989.

Seitdem hat sich viel verändert - die von Bonn nach Berlin verlagerte deutsche Hauptstadt ist wieder zur Drehscheibe zwischen Ost und West geworden. Das Parlament, der Bundesrat und die Bundesregierung haben ihren Sitz wieder in Berlin. Das Reichstagsgebäude mit der gläsernen Kuppel von Sir Norman Foster ist über Nacht zu einer Attraktion für Berliner wie für Gäste aus aller Welt geworden. Auch die alte Mitte um die Straße "Unter den Linden" wurde kräftig herausgeputzt. Berlins Zentrum, der Potsdamer, Leipziger und Pariser Platz mit dem legendären Brandenburger Tor, wurde nach der Wiedervereinigung zur größten Baustelle Europas. Wohnen und Arbeiten stehen hier an erster Stelle, aber auch Unterhaltungszentren für Einheimische und Besucher sind entstanden. Rund um den Marlene-Dietrich-Platz locken Spielbanken, ein Varieté- und Musical-Theater sowie ein Großkino viele Besucher an.

Die Berliner Kulturlandschaft trägt durch Umfang, Vielfalt und Lebendigkeit zum unverwechselbaren Profil der Stadt entscheidend bei. Allein die 17 staatlichen Museen der Stiftung "Preußischer Kulturbesitz" bilden einen der größten Museumskomplexe Europas. Daneben besitzt Berlin drei Opernhäuser, über 150 Theater und Bühnen sowie rund 170 Museen und Sammlungen, ferner etwa 300 kommunale und private Galerien, 265 Kinos und zahlreiche weitere kulturelle Einrichtungen. Im Sommer werden in den Parks große Open-Air-Veranstaltungen geboten. Festivals, wie der Karneval der Kulturen oder der Christopher Street Day, ziehen ein Millionen-Publikum aus der ganzen Welt an.

Berlin ist also "in" und am Puls der Zeit - nicht von ungefähr hat die Stadt im Jahr 2012 mehr als 10,8 Millionen Gäste mit rund 25 Millionen Übernachtungen aus dem In- und Ausland registriert. Im internationalen Vergleich steht Berlin ebenfalls gut da: etwa 182 Millionen Besuchstage konnte die deutsche Hauptstadt auf sich verbuchen.

Berlin hat circa 3,46 Millionen Einwohner.

Letzte Änderung: 24.02.2019

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Einreise, Ankunft und Verkehr

Fremdenverkehrsämter

Am Karlsbad 11, 10785 Berlin. Service-Hotline (Hotels, Tickets, Infos): Tel.: (030) 25 00 25, E-Mail: information@visitBerlin.de.
Neben der Buchung von Hotelzimmern oder der Reservierung von Stadtführungen und Veranstaltungstickets kann man Broschüren bestellen und touristische Informationen erhalten.
Internet: www.visitberlin.de.


- Brandenburger Tor, Pariser Platz, Südflügel, 10117 Berlin - Mitte. Geöffnet: November bis März: täglich 9.30-18 Uhr, April bis Oktober erweiterte Öffnungszeiten. S-/U-Bahn: Brandenburger Tor.
- Fernsehturm, Panoramastraße 1a, 10178 Berlin - Mitte. Geöffnet: November bis März: täglich 10-18 Uhr, April bis Oktober erweiterte Öffnungszeiten. S-/U-Bahn: Alexanderplatz.
- Europacenter, Tauentzienstraße 9 (Erdgeschoss), 10789 Berlin - Charlottenburg. Geöffnet: Mo bis Sa 10-20 Uhr. S-/U-Bahn: Zool. Garten, U-Bahn: Kurfürstendamm.
- Rankestraße, Rankestraße 1/Ecke Kurfürstendamm, 10789 Berlin - Charlottenburg. Geöffnet: November bis März: täglich 10-16 Uhr, April bis Oktober erweiterte Öffnungszeiten. U-Bahn: Kurfürstendamm.
- ALEXA Shopping Center, Grunerstraße 20, Erdgeschoss, 10179 Berlin - Mitte. Geöffnet: Mo bis Sa 10-20 Uhr, April bis Oktober erweiterte Öffnungszeiten. S-/U-Bahn: Alexanderplatz.
- Neues Kranzler Eck, Passage, Kurfürstendamm 21, 10719 Berlin - Mitte. Geöffnet: Mo bis Sa 10-20 Uhr, So 9.30-18 Uhr, April bis Oktober erweiterte Öffnungszeiten. U-Bahn: Kurfürstendamm.
- Hauptbahnhof, Eingang Europaplatz, 10557 Berlin - Tiergarten. Geöffnet: täglich 8-22 Uhr. S-/U-Bahn: Hauptbahnhof.
- Flughafen Tegel, Terminal A, Gate 1. Geöffnet: täglich 8-21 Uhr.
- Flughafen Schönefeld. Terminal A, Haupthalle. Geöffnet: täglich 8-20 Uhr. Internet: www.visitberlin.de.

Anreise

Berlin ist gut mit der Bahn, dem Auto oder mit dem Flugzeug erreichbar.

Ein ausgedehntes öffentliches Nahverkehrssystem, bestehend aus U- und S-Bahnen, Bussen, Straßenbahnen und Fährlinien, vernetzt die gesamte City und reicht bis ins Berliner Umland hinein. Und auch in der Nacht sind mit zahlreichen Nachtbussen und -bahnen der Mobilität keine Grenzen gesetzt.

Berlin ist in drei Tarifzonen aufgeteilt, wobei die Zone A die Innenstadt umfasst, die Zone B an Berlins Stadtgrenzen endet und Zone C bis etwa 15 Kilometer ins Umland (einschließlich der Stadt Potsdam) reicht. Die meisten Ziele sind mit einem Einzelfahrschein AB zu erreichen.

Neben den zwei Stunden gültigen Einzeltickets gibt es unter anderem Tages- oder Wochenkarten. Der Einzelfahrausweis (Tarifbereich AB) kostet 2,30 Euro (Kurzstrecke 1,40 Euro), eine Tageskarte (Tarifbereich AB) 6,30 Euro, eine 7-Tage-Karte (Tarifbereich AB) 27,20 Euro. Außerdem wird ein Tagesticket für Kleingruppen bis zu fünf Personen für 15 Euro (Tarifbereich AB) angeboten. Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr können unentgeltlich mitgenommen werden.
Die Fahrscheine gelten für alle Verkehrsmittel, da sich die Unternehmen Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die Deutsche Bahn AG (DB), die S-Bahn Berlin GmbH, die Verkehrsbetriebe Potsdam GmbH (ViP) und weitere Gesellschaften zum Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) zusammengeschlossen haben. Fahrscheine gibt es an Automaten, bei BVG-Verkaufstellen (z.B. am Alexanderplatz, Flughafen Tegel) sowie an vielen Bahnhöfen.

Die Service-Hotline der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Tel.: 194 49, ist täglich rund um die Uhr besetzt. Das BVG-Kundenzentrum in der Holzmarktstraße 15 bietet individuelle Fahrplanauskünfte, Informationsmaterial zum Nahverkehr, BVG-Souvenirs sowie VBB-Tickets und Beratung. Geöffnet: Mo bis Mi 9.30-17 Uhr, Fr 9.30-14 Uhr. Internet: www.bvg.de.

Infos zur Berliner S-Bahn erhält man unter Tel.: 29 74 33 33 (Mo bis Fr 6-22 Uhr, Sa/So 7-21 Uhr). Internet: www.s-bahn-berlin.de.

Alle Detailinformationen über das gesamte Streckennetz von Berlin und Umgebung findet man auf der Homepage des Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VVB) - www.vbbonline.de. Das VBB-Infocenter ist unter Tel.: (030) 25 41 41 41 zu erreichen.

Die Flughäfen werden von rund 150 Städten in 51 Ländern aus angeflogen und sind hervorragend an das öffentliche Nahverkehrsnetz angeschlossen. Die durchschnittliche Flugzeit beträgt ab Frankfurt/Main eine Stunde und zehn Minuten.

Die Hauptstadt ist ein Knotenpunkt des Intercity-Netzes und besitzt mehrere Fernbahnhöfe, darunter mit dem neuen Hauptbahnhof den größten Europas. Die großen Bahnhöfe der Stadt sind alle über die wichtigste S-Bahn-Trasse verbunden, die sich bogenförmig von Westen nach Osten zieht. Viele Stationen werden sowohl von S-Bahnen als auch U-Bahnen angefahren und bieten daher direkte Umsteigemöglichkeiten. Internet: www.bahn.de.

Die rund 1.300 Busse der BVG haben generell die gleichen Betriebszeiten wie die U-Bahn. Danach verkehren auf den wichtigsten Routen Nachtbusse, die vor ihrer jeweiligen Nummer ein "N" stehen haben. Bei den Bussen gibt es eine Besonderheit: Das Stadtbusnetz gliedert sich in normale Busse (dreistellige Nummer), MetroBusse (Buchstabe "M" und zweistellige Nummer) sowie Expressbusse (Buchstabe "X").

Die BVG betreibt auch sechs Fährlinien auf den Berliner Wasserstraßen, unter anderem auf dem Wannsee und der Spree. Die Schiffslinien können mit dem normalen BVG-Fahrausweis befahren werden.

Alle Autobahnen von und nach Berlin münden in den Berliner Ring (A10). Von dort aus gelangt man über verschiedene Autobahn-Zubringer ins Stadtzentrum. Die Straßen nach Berlin sind allerdings häufig verstopft und Parkplätze vielerorts rar.

Umweltplakette
Seit dem 1. Januar 2008 ist in Berlin eine so genannte Umweltzone eingerichtet, in die die Einfahrt nur mit Umweltplakette am Auto gestattet ist. Diese Regelung trifft auch Mietwagen und ausländische Fahrzeuge. Seit Januar 2010 ist die Zufahrt nur mit der grünen Plakette erlaubt. Die Plaketten sind über den ADAC, die Kfz-Zulassungsstellen sowie über die meisten Autowerkstätten zu erhalten. Internet: www.umwelt-plakette.de.

In der Innenstadt von Berlin ist es schwierig einen Parkplatz zu finden. Außerdem ist das Abstellen des Fahrzeugs eine kostspielige Angelegenheit. Daher ist es besser Park & Ride mit U- oder S-Bahn zu nutzen. Informationen zu den Park & Ride-Möglichkeiten im Raum Berlin und Brandenburg hält die Internetseite - www.vbbonline.de (Rubrik "Fahrplan/Weiterreise") - bereit.

Informationen zu den öffentlich zugänglichen Tiefgaragen und Parkhäusern in Berlin gibt es bei der Verkehrsmanagementzentrale VMZ - Internet: www.vmzberlin.de.

Flughafen

13405 Berlin - Reinickendorf. Flughafeninformation, Tel.: 0180 500 01 86 (0,14 Euro/Min. aus dem dt. Festnetz).
Der Flughafen Tegel liegt im Nordwesten Berlins, etwa fünf Kilometer vom westlichen und acht Kilometer vom östlichen Stadtzentrum entfernt. Der nationale und internationale Linienverkehr der großen Airlines wird in der Regel über Berlin-Tegel abgewickelt.
Der Flughafen soll im Juni 2012 geschlossen werden.

Anbindung an die City:
Da der Flughafen Berlin-Tegel über keine direkte Anbindung an das S- und U-Bahnnetz der Stadt verfügt, verbindet der Jet-Express-Bus (TXL) auf schnellstem Weg Tegel mit der Mitte Berlins. Er hält nur an wichtigen Knotenpunkten (u.a. Berlin Hauptbahnhof, Unter den Linden/Friedrichstraße) und endet am Alexanderplatz. Ab Flughafen fährt der TXL zwischen etwa 5 und 24 Uhr alle zehn bis 20 Minuten. Die Fahrt zwischen Flughafen und Alexanderplatz dauert etwa 40 Minuten. Den Fahrschein zu 2,30 Euro (Zone AB) gibt es am Automaten oder direkt beim Busfahrer.
Die kürzeste Verbindung zum Berliner U-Bahn-Netz ist mit den Buslinien 109 (U-Bahnhof Jakob-Kaiser-Platz, U7) und 128 (U-Bahnhof Kurt-Schumacher Platz, U6) möglich.
Der Expressbus X9 bietet einen besonders schnellen Anschluss vom Flughafen Tegel zum S-/U-Bahnhof Zoologischer Garten (16 Minuten).
Internet: www.vbbonline.de, www.bvg.de.
Eine Taxifahrt in die City-West (Bahnhof Zoo) kostet zwischen etwa 15 und 20 Euro, in die City-Ost (Alex) etwa 20 bis 25 Euro.

Besucherterrasse
Oberhalb des Flugsteigrings; der Zugang erfolgt neben dem Terminal D. Geöffnet: täglich 8-20 Uhr (April bis Oktober) bzw. Freitag, Samstag, Sonntag 10-16 Uhr (November bis März). Alle Besucher müssen sich beim Eintritt einer Luftsicherheitskontrolle unterziehen.

Hinweise für behinderte Reisende
Alle Ebenen des Flughafens sowie Restaurant, Bistro und Snack Bar sind mit dem Rollstuhl zugänglich. Behindertenparkplätze stehen zur Verfügung (Parkleitzentrale, Tel.: (030) 41 01 33 73); Toiletten/Waschräume für Behinderte sind vorhanden (im öffentlichen Bereich an den Positionen 0, 15, 16, 72); Rollstühle können über die jeweilige Fluggesellschaft angefordert werden. Medizinische Betreuung ist unter Tel.: (030) 41 01 23 98 erreichbar.
Internet: www.berlin-airport.de.

Mittelstraße/Am Seegraben, 12521 Berlin - Schönefeld. Flughafeninformation, Tel.: 0180 500 01 86 (0,14 Euro/Min. aus dem dt. Festnetz).
Schönefeld liegt südlich von Berlin, etwa 22 Kilometer von der westlichen und etwa 18 Kilometer von der östlichen Innenstadt entfernt. Schönefeld ist die Berliner Basis vieler Chartergesellschaften. Bis 2012 soll der im Moment im Bau befindliche neue Flughafen "Berlin Brandenburg International (BBI)" in Schönefeld fertiggestellt sein.

Anbindung an die City:
Der Flughafen ist durch den "AirportExpress" an die Innenstadt angeschlossen (Fahrzeit etwa 30 Minuten). Die extra gekennzeichneten Regionalzüge RE7 und RB14 fahren täglich im 30-Minuten-Takt zwischen etwa 4.30 Uhr und 23 Uhr, mit Stopps an den Bahnhöfen Karlshorst, Ostbahnhof, Alexanderplatz, Friedrichstraße, Hauptbahnhof, Zoologischer Garten und Spandau. Der "AirportExpress" ist mit dem normalen Fahrschein des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) benutzbar (Zone C, 3 Euro).
Zwischen dem Flughafen Schönefeld und dem Berliner Bahnhof Südkreuz fährt der Schnellbus SXF1. Da der Bus nicht viele Zwischenhalte einlegen muss, beträgt die Fahrtdauer nur 20 Minuten. Der Schnellbus verkehr täglich zwischen 5 und 23 Uhr im 20-Minuten-Takt. Das Ticket kostet 6 Euro.
Der S-Bahnhof Berlin-Schönefeld liegt vom Flughafen Schönefeld etwa 400 Meter entfernt. Von hier verkehrt die S-Bahn-Linie S9 über Ostkreuz und Prenzlauer Allee bis nach Pankow.
Daneben fährt u.a. die Buslinie 171 sowie der ExpressBus X7 zwischen Flughafen Schönefeld und U-Bahnhof Rudow (U7).
Internet: www.s-bahn-berlin.de, www.bvg.de und www.vbbonline.de.
Eine Taxifahrt in die City-West (Europacenter) kostet etwa 35 Euro, in die City-Ost (Alex) etwa 30 Euro.

Achtung
Durch die umfangreichen Bauarbeiten am neuen Airport BBI Schönefeld kann es immer wieder zu geänderten Fahrplänen, Unterbrechungen des Bus- und S-Bahn-Verkehrs sowie Beeinträchtigungen bei der Zufahrt zu den Terminals kommen. Passagiere sollten deshalb zusätzlich Zeit einkalkulieren und sich vorab über die Verkehrsgegebenheiten informieren.

Besucherterrassen
Im 2. Obergeschoss des Terminals A. Geöffnet täglich 10-18. Alle Besucher müssen sich beim Eintritt einer Luftsicherheitskontrolle unterziehen.

Hinweise für behinderte Reisende
Alle Ebenen des Flughafens sowie Restaurant, Bistro und Snack Bar sind mit dem Rollstuhl zugänglich. Behindertenparkplätze stehen zur Verfügung (Parkleitzentrale, Tel.: (030) 60 91 55 82); Toiletten/Waschräume für Behinderte sind vorhanden; Rollstühle können über die jeweilige Fluggesellschaft angefordert werden.
Internet: www.berlin-airport.de.

Platz der Luftbrücke, 12101 Berlin - Tempelhof. U-Bahn: U6 Platz der Luftbrücke.
In Hinsicht auf die Eröffnung des Airport Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld 2011 ist der traditionsreiche Berliner Flughafen Tempelhof am 30. Oktober 2008 für immer geschlossen worden. Die weitere Zukunft des Bauwerkes ist ungewiss.
In den geschichtsträchtigen Mauern der "Mutter aller Flughäfen" finden zur Zeit Führungen statt. Tickets können online erworben werden.
Internet: www.tempelhoferfreiheit.de.

Europaplatz 1, 10557 Berlin - Tiergarten. Reiseservice DB, Tel.: 0180 5 99 66 33 (14 Cent/Min. aus dt. Festnetz); Fahrplanauskunft, Tel.: 0800 1 50 70 90 (kostenlos). Reisezentrum: 1.OG: täglich 6-22 Uhr, 1.UG: täglich 8-22 Uhr; DB Service Point (Erdgeschoss, nördl. Eingangshalle): täglich 24 Stunden. Führungen Tel.: 29 74 20 10, E-Mail: fuehrungen-hbf@bahn.de. S-Bahn: S5, S7, S9, S75 Hauptbahnhof.
Die Stadt Berlin besitzt seit Ende Mai 2006 erstmals in ihrer Geschichte einen echten zentralen Kreuzungsbahnhof, und zwar den größten und modernsten Europas. Er wurde genau an der Stelle gebaut, an der bis 1959 sein Vorgänger, der zwischen 1869 und 1871 errichtete Lehrter Bahnhof stand. Der neue Berliner Hauptbahnhof übernimmt als größter Verkehrsknotenpunkt der Stadt die Funktion des zentralen Fern- und Regionalbahnhofs in Berlin - mit einem täglichen Fahrgastaufkommen von insgesamt bis zu 300.000 ein-, aus- und umsteigenden Personen. Die Züge fahren im 90-Sekunden-Takt in alle Himmelsrichtungen. Im Innern des Kolosses aus Stahl und Glas sorgen neben den Verkehrsanlagen der Eisenbahn auch eine Vielzahl von anderen Angeboten, wie Einkaufsmöglichkeiten und Service-Einrichtungen für Reisende und Besucher, für eine hohe Aufenthaltsqualität wie kurze Wege und Tageslicht auf allen Ebenen.

Hinweise für behinderte Reisende:
Menschen mit Behinderungen können Hilfe bequem über das Internet erhalten. Auch für Blinde sind am Hauptbahnhof Berlin zahlreiche Hilfestellungen vorhanden. Aufzüge und Hubhilfen für Rollstühle an allen Bahnsteigen, Behinderten-Toiletten und ein Blindenleitsystem auf allen Bahnsteigen. Ansprechpartner zum Thema: Mobilitätsservicezentrale, Tel.: 0180 551 25 12 (14 Cent/Min.) täglich 6-22 Uhr. E-Mail: msz@deutschebahn.com.
Internet: www.bahnhof.de.

General-Pape-Straße 1, 12101 Berlin - Schöneberg. Reiseservice DB, Tel.: 0180 5 99 66 33 (14 Cent/Min. aus dt. Festnetz); Fahrplanauskunft, Tel.: 0800 1 50 70 90 (kostenlos). Reisezentrum: Mo bis Fr 6.30-21 Uhr, Sa/So 8-21 Uhr. S-Bahn: S2, S25, S41, S42, S46, S47.
Als zweitgrößter Fernbahnhof Berlins (ICE) wurde der Bahnhof Südkreuz (ehemals "Papestraße") nach umfangreichen Umbaumaßnahmen im Mai 2006 in Betrieb genommen. Er fungiert außerdem als Regional- und S-Bahnhof.
Internet: www.bahnhof.de.

Am Ostbahnhof 1, 10243 Berlin - Friedrichshain. Reiseservice DB, Tel.: 0180 5 99 66 33 (14 Cent/Min. aus dt. Festnetz); Fahrplanauskunft, Tel.: 0800 1 50 70 90 (kostenlos). Reisezentrum: Mo bis Fr 6-21 Uhr, Sa/So 7-21 Uhr; DB Service Point (Empfangshalle): täglich 24 Stunden.
Der Ostbahnhof liegt im Bezirk Friedrichshain unweit der East-Side-Gallery. Seit der Eröffnung des neuen Berliner Hauptbahnhofs im Mai 2006 hat der Ostbahnhof an Bedeutung verloren, da Fernzüge in Nord-Süd-Richtung nicht mehr am Ostbahnhof halten. Der Bahnhof ist Haltepunkt mehrerer RE-Linien unter anderem aus den Richtungen Potsdam, Berlin-Spandau, Königs Wusterhausen und Berlin-Schönefeld Flughafen. Er wird außerdem von den S-Bahnlinien S3, S5, S7, S9 und S75 bedient.
Im modernen Bahnhofsgebäude finden sich rund 50 Läden, Restaurants und Cafés in freundlichem Ambiente. Angegliedert ist auch ein Intercity-Hotel.
Internet: www.bahnhof.de.

Hardenbergplatz 13, 10623 Berlin - Charlottenburg. Reiseservice DB, Tel.: 0180 5 99 66 33 (14 Cent/Min. aus dt. Festnetz); Fahrplanauskunft, Tel.: 0800 1 50 70 90 (kostenlos). Reisezentrum: Mo bis Fr 7-21 Uhr, Sa/So 8-21 Uhr; DB Service Point: täglich 6-22.30 Uhr. S-Bahn: S5, S7, S9, S75 Zoologischer Garten; U-Bahn: U2, U9 Zoologischer Garten.
Der Bahnhof Zoologischer Garten liegt mitten in der westlichen Innenstadt. Bis zur Fertigstellung des Berliner Hauptbahnhofs im Mai 2006 hielten hier die meisten Fernzüge. Jetzt dient der Bahnhof Zoo nur noch als Regionalbahnhof. Vom Bahnhof Zoo gelangt man zu Fuß in wenigen Minuten zum Kurfürstendamm.
Berühmt wurde der Bahnhof Zoologischer Garten nicht zuletzt durch das Buch und den Film "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" von Christiane F. Die Drogen- und Stricherszene spielt heute eine kleinere Rolle. Direkt im Bahnhofsgebäude befindet sich ein Polizeirevier.
Internet: www.bahnhof.de.

Öffentlicher Nahverkehr

Die U- und S-Bahn sowie die MetroTram und die Straßenbahnen verkehren zwischen circa vier Uhr morgens und 1.30 Uhr nachts, in den Hauptverkehrszeiten alle drei bis fünf Minuten, sonst alle fünf bis zehn Minuten. Die U-Bahnen bieten am Wochenende und vor Feiertagen auf den meisten Linien auch einen Nachtbetrieb im 15-/30-Minuten-Takt. Die Straßenbahnen der Metrolinie "MetroTram" fahren täglich nachts im 30-Minuten-Takt.

Die Berliner U-Bahnhöfe erkennt man an einem weißen "U" auf blauem Grund. Der Eingang in den U-Bahnhof ist mit dem Namen des Bahnhofs gekennzeichnet. Die Haltestelle der Straßenbahn und der Busse erkennt man an einem grünen "H" auf gelbem Grund.

Günstige Tickets

Die "CityTourCard" der BVG, die für 48 bzw. 72 Stunden im Tarifbereich AB oder auch wahlweise im Tarifbereich ABC gilt, gewährt unbegrenzte Fahrten auf dem BVG- und S-Bahnnetz. Daneben kann man bei vielen attraktiven touristischen Angeboten der Stadt bis zu 50 Prozent der Eintrittskosten sparen. Die "CityTourCard" kostet für 48 Stunden 15,90 Euro (AB) bzw. 17,90 Euro (ABC); für 72 Stunden 21,90 Euro (AB) bzw. 23,90 Euro (ABC). Vor Antritt der ersten Fahrt muss das Ticket entwertet werden.
Erhältlich ist die "CityTourCard" bei allen BVG- und S-Bahn-Verkaufsstellen, in vielen Berliner Hotels sowie an allen Automaten von BVG und S-Bahn.
Internet: www.bvg.de.

Freie Fahrt mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln in Berlin gewährt die "Berlin WelcomeCard". Mit dem ÖPNV-Ticket erhält man ein Gutscheinheft, das Ermäßigungen bis zu 50 Prozent beim Besuch zahlreicher Museen, Attraktionen und Theaterhäuser sowie bei Stadtrundfahrten bietet. Insgesamt gibt es 150 touristische Angebote für Jung und Alt. Die Karte ist unter anderem an den Verkaufsstellen der S-Bahn Berlin, der BVG, der DB Regio AG, den Tourist Informationsstellen der Berlin Tourismus Marketing GmbH, an den Berliner Flughäfen und in vielen Berliner Hotels erhältlich.
Die "Berlin WelcomeCard" gilt im Tarifbereich Berlin AB (inkl. Flughafen Tegel) für eine Person und ist für 48 Stunden für 16,90 Euro, für 72 Stunden für 22,90 Euro und für 5 Tage für 29,90 Euro zu haben. Die Karte für den Tarifbereich Berlin ABC (inkl. Flughäfen Tegel und Schönefeld) ist gültig für einen Erwachsenen und bis zu drei Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr und kostet für 48 Stunden 18,90 Euro, für 72 Stunden 24,90 Euro und für 5 Tage 34,90 Euro.
Eine weitere Variante ist die "Berlin WelcomeCard Museumsinsel" zum Preis von 31,50 Euro. Sie gilt im Tarifbereich Berlin AB (inkl. Flughafen Tegel) für eine Person für 72 Stunden und gewährt zudem einmal täglich freien Eintritt in die Museen der Museumsinsel.
Internet: www.berlin-welcomecard.de.

Der Museumspass "SchauLUST-MuseenBERLIN" kostet 19 Euro und berechtigt zum uneingeschränkten Eintritt in 55 Museen und Sammlungen der Stadt an drei aufeinander folgenden Öffnungstagen (gilt nicht für Sonderausstellungen). Mit dem Pass ist nicht nur ein problemfreier Zugang ohne langes Anstehen an den Kassen möglich, sondern auch ein Preisvorteil verbunden. Im Vergleich dazu kostet eine Tageskarte bereits circa vier Euro. Der Museumspass wird in den Tourist Informationsstellen der Berlin Tourismus Marketing GmbH angeboten.
Internet: www.visitberlin.de.

Mit der "get2ri-Card" kann man bei mehr als 300 Angebotspartnern in Berlin-Brandenburg und Umland für 24 Euro pro Woche (inklusive Guide) in der Regel zwei Leistungen zum Preis von einer bei namhaften Anbietern nutzen. Kinos, Kulturangebote, Beauty & Health-Studios, Sport & Fun-Partner, Party & Nightlife Locations, Food & Cocktailbars und Angebote im Bereich Mobile Life und Sleeping geben die Möglichkeit, Berlin günstig zu zweit zu erkunden. Man kann die Karte online unter www.get2card.de bestellen oder vor Ort, zum Beispiel an der Theaterkasse am Potsdamer Platz, kaufen. Infos: World for 2 Verlags GmbH, Tel.: (030) 438 09 80 (Mo bis Fr 9-18 Uhr), Internet: www.get2card.de.

Wer gern die vielen Touristenattraktionen in Potsdam wie den Filmpark Babelspark oder Biosphäre Potsdam besichtigen möchte, sollte prüfen, ob für ihn die "Potsdam & Berlin WelcomeCard" rentabel ist. Sie kostet für zwei Tage 18,90 Euro sowie für drei Tage 24,90 Euro und bietet bis zu 25 Prozent ermäßigte Eintrittspreise in die Attraktionen Potsdams. Die Karte beinhaltet auch freie Fahrt für Busse und Bahnen der örtlichen Verkehrbetriebe Potsdam (ViP) im Bereich Potsdam AB oder ABC.
Verkauft wird die Karte durch den Potsdam Tourismus Service und im Call-Center unter Tel.: (0331) 27 55 88 99. Auch bei allen beteiligten Leistungsträgern, in Potsdamer Hotels und den Kundenzentren der ViP Verkehrsbetrieb Potsdam ist die Karte zu erhalten.
Internet: www.potsdamtourismus.de.

Unter dem Rabattsystem "Berlin Stars" haben sich 13 der größten Touristenattraktionen Berlins zusammengeschlossen: AquaDom & Sea Life, Bluemax Theater, City-Circle-Tour, DDR Museum, Berliner Fernsehturm, Friedrichstadtpalast, Legoland Discovery Centre, Madame Tussauds Berlin, Stern- und Kreisschifffahrt, Theater am Potsdamer Platz, Theater des Westens sowie Tierpark und Zoo. Wer beispielsweise ein Ticket für den Zoobesuch kauft und den vollen Eintrittspreis bezahlt, erhält neben dem Ticket das Rabattheft von "Berlin Stars". Er bekommt damit ermäßigten Eintritt bei seinem nächsten Besuch im Zoo, im Aquadom, im Legoland usw.
Internet: www.berlin-stars.eu.

Hinweise zum Aufenthalt

Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen

Berlin ist nicht gefährlicher als andere Großstädte. Die belebten Innenstadtbereiche gelten als relativ sicher. Ein wenig gefährlicher sind nur die nachts meist dunklen Wohnviertel in den Außenbezirken.

Taschendiebe sind hauptsächlich in der Sommersaison am Werk. Besonders an folgenden Brennpunkten ist auf Hab und Gut zu achten: Autobuslinien 100 und 200, die U-Bahn-Linien 6, 7 und 9, die westliche City mit Kurfürstendamm, Wilmersdorfer Straße und Tauentzienstraße, die östliche City rund um den Alexanderplatz sowie die Schlossstraße in Steglitz.

Um Händler auf der Straße, die sehr günstig vor dem Bahnhof Zoo und an vielen anderen Orten, besonders im Osten der Stadt, Zigaretten verkaufen, sollte man einen großen Bogen machen. Die Zigaretten sind weder Markenware, für die sie ausgegeben werden, noch ist der Verkauf legal. Auch der Käufer kann juristisch belangt werden.

Gewarnt sei auch vor Trickbetrüger (z.B. Hütchenspieler etc.) an den touristischen Anziehungspunkten der Hauptstadt, die ahnungslosen Berlinbesuchern das Geld aus der Tasche locken.

Geld

Währungseinheit ist der Euro. Ein Euro = 100 Cents.
Deutsche Euromünzen - nationale Rückseite. In Deutschland zeigen die 1- und 2-Euro-Münzen den Bundesadler.
Auf den 50-, 20- und 10-Cent-Stücken ist das Brandenburger Tor und auf den drei kleinsten Münzwerten ein Eichenzweig abgebildet.

Banköffnungszeiten: Mo bis Fr 8.30/9-16 Uhr. Die meisten Banken haben am Donnerstag erweiterte Öffnungszeiten bis 17/18 Uhr.

Kommunikation

Berlin hat die Vorwahl 030, der internationale Code für Deutschland ist 0049.

Öffentliche Telefonzellen finden sich überall in der Stadt. Die Telefonzellen funktionieren überwiegend mit Telefonkarten, aber auch mit Münzen, und Kreditkarten. Telefonkarten gibt es bei Filialen der Deutschen Telekom, an vielen Kiosken, in Zeitschriftenläden und auf der Post.

Telefonläden, in denen internationale Gespräche zu günstigen Preisen geführt werden können, befinden sich zum Beispiel zwischen Kurfürstendamm und Bahnhof Zoologischer Garten.

Die Postfilialen in Berlin öffnen in der Regel Montag bis Freitag von 8 und 18 Uhr, Samstag von 8 bis 13 Uhr (Service-Tel: 0180 233 33, 6 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz). Außerhalb dieser Zeiten werden mehrere Spätschalter unterhalten:
- Postamt Mitte, Georgenstraße 12, 10117 Berlin. Geöffnet: Mo bis Fr 6-22 Uhr, Sa und So 8-22 Uhr.
- Postamt Charlottenburg, Joachimstaler Straße 7, 10623 Berlin. Geöffnet: Mo bis Sa 9-20, Sa 10-20 Uhr.
Internet: www.deutschepost.de.

Im Stadtzentrum gibt es zahlreiche Internetcafés, aber auch viele Geschäfte, Bars und Hotels bieten ihren Gästen diesen Service an.

Notdienste

Polizei, Tel.: 110.

Feuerwehr/Ambulanz/Notfallrettung, Tel.: 112.

Ärztlicher Bereitschaftsdienst der KV Berlin, Tel.: 31 00 31. Internet: www.kvberlin.de.

"Call a doc" - schnelle Vermittlung von sehr guten Fachärzten für Touristen und Geschäftsreisende, 24 Stunden rund um die Uhr.
c/o Dr. Rainer Niess, Praxisgemeinschaft, Kurfürstendamm 35, 10719 Berlin. Tel.: 01805 32 13 03 (14 Cent/Min. aus dt. Festnetz). Internet: www.calladoc.com.

Charité Universitätsklinikum, Telefonzentrale Tel.: 450 50.
Rettungsstellen:
- Campus Charité Mitte, Charitéplatz 1, Eingang Luisenstraße 65/66, Nähe Bettenhochhaus, 10117 Berlin-Mitte. Tel.: 450 53 10 00.
- Campus Virchow-Klinikum, Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin-Wedding:
Erste Hilfe für Kinder, Tel.: 450 56 61 28, Mittelallee 8.
Chirurgische Rettungsstelle (z.B. bei Unfällen), Tel.: 450 55 20 00, Mittelallee 3.
Internistische Notfallversorgung (z.B. bei Herz-Kreislauf-Problemen), Tel.: 450 55 35 34, Mittelallee 11.
- Campus Benjamin Franklin, Hindenburgdamm 30, Eingang Klingsorstraße, 12203 Berlin-Steglitz. Tel.: 84 45 30 15.
Zusätzlich: Zahnärztlicher Schmerz- und Notfalldienst, Aßmannshauser Straße 4-6, 14197 Berlin-Wilmersdorf. Tel.: 450 66 26 13. Sprechzeiten: Montag bis Donnerstag 20 bis 2 Uhr, Freitag 20 bis 3 Uhr, Samstag und feiertags 11 bis 16 Uhr sowie 20 bis 3 Uhr, Sonntag 11 bis 16 Uhr und 20 bis 2 Uhr.
Internet: www.charite.de.

Kindernotdienst, Tel.: 61 00 62.

Jugendnotdienst, 349 99 34.

Giftnotruf, Tel.: 192 40.

Drogen-Notdienst, Tel.: 192 37.

Telefon-Seelsorge der Kirchen (bundesweit kostenfrei), Tel.: 0800 111 02 22 (katholisch), Tel.: 0800 111 01 11 (evangelisch).

ADAC Pannenhilfe, Tel.: 01802 22 22 22.

ACE Autoclub Europa Pannenhilfe, Tel.: 01802 34 36 77.

Sperr-Notruf
Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden.

In Berlin wurde in den letzten Jahren viel für die Integration von Menschen mit Handicap getan. Dazu gehört die Ausstattung von Bahnhöfen und Bussen mit barrierefreien Zugängen genauso wie die Berücksichtigung von Rollstuhlfahren beim Bau von Kinos, Theatern und Shopping-Malls. Eigene Projekte von und nicht nur für Behinderte sind entstanden, wie zum Beispiel Theatergruppen und Cafés, unterschiedlichste Selbsthilfegruppen und Vereine, die Beratung und Hilfe bieten.

Die drei Berliner Flughäfen sind behindertengerecht ausgestattet. Nähere Informationen findet man auf der Internetseite des jeweiligen Flughafens - siehe TIP-Rubrik "Flughafen".

Menschen mit Handicaps bietet die Deutsche Bahn AG eine besondere Dienstleistung an. Von der Reiseberatung über die Reservierung von Sitz- und Rollstuhlstellplätzen, den Fahrscheinkauf bis hin zu Hilfen beim Ein-, Um- und Aussteigen kann die Zugfahrt mit einem Telefonanruf bequem organisiert werden. Die Mitarbeiter der Mobilitätsservicezentrale stehen unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer Tel.: 01805 512 512 (14 Cent/Min. aus dt. Festnetz) Montag bis Freitag von 8-20 Uhr und Samstag von 8-16 Uhr zur Verfügung.
Die Informationsbroschüre "Mobil mit Handicap" rund um das Reisen von Mobilitätseingeschränkten mit der Bahn erhält man kostenlos bei allen Verkaufsstellen der Deutschen Bahn. Internet: www.bahn.de.

Unterwegs in der Stadt:
S- und U-Bahn
Rund 50 U- und 120 S-Bahnhöfe in Berlin sind mit Aufzügen oder Rampen ausgestattet, die einen bequemen Zugang zu den Bahnsteigen ermöglichen. Als Orientierungshilfen für Sehbehinderte und Blinde wurden auf 40 U-Bahnhöfen Leitstreifen angebracht, die durch ihre geriffelte Oberfläche die Bahnsteigkante markieren. Auch viele S-Bahnhöfe sind so ausgestattet.
Darüber hinaus verfügen viele Ampelanlagen über spezielle Signale und Tastschalter.

Straßenbahn
Bei den Straßenbahnen wurden Niederflur-Züge entwickelt, die mit absenkbaren Rampen ausgestattet sind, diese verkehren auf 14 Fahrstecken. Für das Ein- und Aussteigen drückt man einen speziellen Halteknopf, der Schaffner fährt dann bei der ersten Tür eine Rampe herunter. Auf den Bus- und Tram-Fahrplänen sind die behindertengerechten Busse und Straßenbahnen ausgewiesen.

Busse
Die neuen Omnibusse der BVG verfügen über eine absenkbare Rampe im Mittelzugang, die Rollstuhlfahrern ein bequemes Einsteigen ohne Hilfe ermöglicht. Diese Busse werden auf über 100 Linien eingesetzt.
Auf der Internetseite der Berliner Verkehrsbetriebe BVG und der S-Bahn Berlin finden mobilitätsbehinderte Menschen weitere Informationen zu den öffentlichen Verkehrsmitteln in Berlin. Internet: www.bvg.de und www.s-bahn-berlin.de.

Fähren
Folgende Fährlinien können von Rollstuhlfahrern benutzt werden: F11 - Oberschöneweide, Wilhelmstrand - Baumschulenstraße; F12 - Wendenschloss, Müggelbergallee - Grünau, Wassersportallee.

Albatros e.V., Projekt Mobidat: Die Datenbank für Mobilität (MOBIDAT) bewertet Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungsorte u.v.m. in Berlin auf ihre Eignung für Rollstuhlfahrer. Aber auch Blinde und Sehbehinderte sowie Gehörlose und geistig Behinderte werden hier mit Infos versorgt. Beispielsweise werden Führungen durch den Bundestag im Sitzungssaal mit Sehbehinderten durchgeführt oder ein Blindenmuseum vorgestellt. Adresse: Langhansstraße 64, 13086 Berlin. Tel.: 74 77 71 15 (Mo bis Do 8-17 Uhr, Fr 8-16 Uhr), Fax: 74 77 71 20, E-Mail: kontakt@mobidat.net.
Internet: www.mobidat.net.

GeBuS GmbH: Fahrdienst, Sightseeing- und Ausflugsfahrten für behinderte Berlinbesucher. Adresse: Flottenstraße 50-53, 13403 Berlin, Tel.: 319 80 10.

Fundbüros

Zentrales Fundbüro Berlin
Bezirksamt Tempelhof, Platz der Luftbrücke 6, 12101 Berlin-Tempelhof. Tel.: 902 77 31 01. Geöffnet: Montag und Dienstag 8-15 Uhr, Donnerstag 13-18 Uhr, Freitag 8-12 Uhr.

BVG-Fundbüro (Bus, U-Bahn, Tram)
Potsdamer Straße 180/182, 10783 Berlin-Schöneberg. Tel.: 194 49, Fax: 25 62 80 20. Geöffnet: Montag bis Donnerstag 9-18 Uhr, Freitag 9-14 Uhr.

Deutsche Bahn Fundservice (auch S-Bahn Berlin)
Bahnhof Zoologischer Garten, in der Mittelhalle, 10623 Berlin-Charlottenburg. Geöffnet: Montag bis Samstag 10.30-17.30 Uhr. Tel.: (030) 29 74 93 22, Fundservice-Hotline, Tel.: 0900 1 99 05 99 (10-15 Uhr, 59 Cent/Min. aus dt. Festnetz). Internet: www.fundservice.bahn.de.

Fundbüro Flughafen Berlin-Tegel
4S ServiceLogistics GmbH, Tel.: 41 01 23 15, E-Mail: airport.txl@4-service.de. Geöffnet: täglich 5-22.30 Uhr.

Fundbüro Flughafen Berlin-Schönefeld
Beyer Sprach- & Airport Service, Terminal A, Erdgeschoss. Tel.: 34 39 75 33, E-Mail: Fundbuero@airportservice-sxf.com. Geöffnet: Montag bis Sonntag 8-22 Uhr.

Feiertage

Feiertage 2017:
1. Januar (Neujahr)
14. April (Karfreitag)
17. April (Ostermontag)
1. Mai (Tag der Arbeit)
25. Mai (Christi Himmelfahrt)
5. Juni (Pfingstmontag)
3. Oktober (Tag der Einheit)
31. Oktober (Reformationstag)
25. und 26. Dezember (Weihnachten)

Trinkgeld

Das Trinkgeld ist in Deutschland bereits in der Rechnung enthalten. Dennoch sind etwa zehn bis 15 Prozent Trinkgeld im Restaurant oder Café üblich. Bei Taxifahrern wird der Betrag nach oben aufgerundet. Gepäckträger erhalten pro Stück etwa einen Euro.

Beste Reisezeit und Klima

Beste Reisezeit

In einer Metropole wie Berlin ist jede Jahreszeit empfehlenswert. Aufgrund der vielen Open-Air-Veranstaltungen und den ausgedehnten Grünanlagen mit zahlreichen Gewässern eignet sich Berlin gut für einen Sommer-Städte-Trip.

Touristische Informationen

Die Stadt kennen lernen

Berlin bietet eine fast unübersehbare Vielfalt an architektonischen, geschichtlichen, kulturellen, musealen und anderen Sehenswürdigkeiten. Diese alle an wenigen Tagen kennen zu lernen, ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Um einen ersten Eindruck von der Großstadt Berlin zu bekommen, empfiehlt es sich, an einer organisierten Stadtrundfahrt teilzunehmen. Eine Reihe von Busunternehmen bietet Touren unterschiedlicher Art und Dauer an.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, mit der BVG-Buslinie 100 vom Bahnhof Zoo zum Alexanderplatz (oder umgekehrt) durch die ehemaligen Zentren West und Ost zu fahren und immer wieder Halt zu machen, um die geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten, wie die Gedächtniskirche, das Reichstagsgebäude, das Brandenburger Tor, den Regierungsbezirk, die Friedrichstraße, das Zeughaus, das Museumsviertel und das Rote Rathaus, zu sehen - um nur ein Bruchteil davon zu nennen. Wer am Brandenburger Tor aussteigt, kann zu Fuß durch die "Linden" zum Gendarmenmarkt und zu der Museumsinsel gehen. Die Sehenswürdigkeiten werden bei dieser Tour allerdings nicht kommentiert. Für die Fahrt reicht ein normaler BVG-Einzelfahrschein.


Stadtbesichtigungen

Malmöer Straße 6, 10439 Berlin. Tel.: 444 09 36 und Tel.: (0176) 50 26 90 90 (mobil), Fax: 444 09 39.
Das "Stadtverführung Kulturbüro Berlin" bietet zahlreiche Führungen zu aktuellen Themen mit Kunst-, Kultur- und Architekturhistorikern an sieben Tagen in der Woche. Besondere Angebote sind beispielsweise Reichtagsführungen, ein Mauerspaziergang, eine Kiez-Tour durch den Prenzlauer Berg oder Berliner Villenviertel. Für alle Führungen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.
Internet: www.stadtverfuehrung.de.

Puschkinallee 15, 12435 Berlin. Tel.: 536 36 00, Fax: 53 63 60 88, E-Mail: info@sternundkreis.de.
Ein Klassiker unter den Innenstadttouren ist die historische Stadtrundfahrt zu Wasser auf Landwehrkanal und Spree mit Berlins traditionsreichster Fahrgastreederei. Vorbei geht es an Bundeskanzleramt, Regierungsviertel, Museumsinsel, Reichstag, Berliner Dom und Haus der Kulturen. Die Besucher bekommen alle Sehenswürdigkeiten live erklärt. Anleger: Nikolaiviertel (hinter dem Palast der Republik), Friedrichstraße (Weidendamm) und Berliner Dom.
Daneben bietet die Stern- und Kreis-Schifffahrt GmbH ein umfangreiches Fahrtenprogramm mit Ausflugstouren, diversen Abendveranstaltungen, Flusskreuzfahrten und Tagesausflügen. Alle Touren werden von etwa Mitte März bis Dezember veranstaltet.
Internet: www.sternundkreis.de.

Seeburger Straße 19B, 13581 Berlin. Tel.: 35 19 52 70, E-Mail: anfrage@bbsberlin.de.
Tägliche Stadtrundfahrten in acht Sprachen, Ausflüge nach Potsdam und in den Spreewald, Bus- und Schiffstouren und vieles mehr.
Die Busabfahrtsstellen befinden sich am Kurfürstendamm/Ecke Rankestraße gegenüber der Gedächtniskirche und am Alexanderplatz gegenüber dem Hotel "Park Inn".
Die "City-Circle-Touren" der BBS bieten die Möglichkeit, an 16 Haltepunkten in der Stadt ein- und auszusteigen (z.B. zum Besuch der Museumsinsel, Potsdamer Platz und Shopping am Kurfürstendamm oder in der Friedrichstraße) und sich selbst eine individuelle Stadterkundung zusammenzustellen. Start täglich ab etwa 10 Uhr alle 15/30 Minuten von jedem Haltepunkt. Das Ganztagesticket kostet 20 Euro für Erwachsene und zehn Euro für Kinder. Auch kombinierte Bus- und Schiffstouren sind möglich.
Internet: www.bbsberlin.de.

Saarbrücker Straße 36a, 10405 Berlin. Tel.: 0178 800 00 41 oder 28 03 16 09, E-Mail: info@velotaxi.de.
Eine besondere und sehr bequeme Art, Berlin vom Rad aus zu genießen, bietet die Firma Velotaxi. In den muskelbetriebenen Hightech-Dreirädern, die entfernt einer Fahrradrikscha ähneln, kann man sich durch die Innenstadt chauffieren lassen. Die Fahrer kennen Berlin wie ihre Westentasche und erzählen Fakten zu den bekannten Sehenswürdigkeiten. Die Kultflitzer finden sich im gesamten Stadtzentrum, wie zum Beispiel am Brandenburger Tor, am Fernsehturm und am Potsdamer Platz, und sind von Ende März bis Ende Oktober täglich zwischen 10 Uhr und 19 Uhr in Betrieb. Die Fahrradtaxen sind für zwei erwachsene Fahrgäste und ein Kind zugelassen. Bei Regen ist man durch ein Verdeck geschützt. Die Preise richten sich nach Länge und Dauer der Fahrt.
Internet: www.velotaxi.de.

Megaeins Verlags GmbH, Oderberger Straße 18, 10435 Berlin. Tel.: 44 35 18 90, Fax: 44 35 18 94, E-Mail: info@megaeinsverlag.de.
Mit den Audiotouren sind individuelle Stadtbegehungen möglich. Folgende Soundtracks werden angeboten:
- Berlin Sound, circa 60 Minuten.
- Berliner Mauer, circa 70 Minuten.
- Berlin Regierungsviertel und Tiergarten, circa 70 Minuten.
- Zeitreise Berlin-Mitte, circa 70 Minuten.
- Berlin Fernsehturm, circa 40 Minuten.
Wer keinen portablen Player oder Discman zur Hand hat, kann einen MP3-Player bei folgenden Partnern für sieben Euro ausleihen:
Berlin Story (Unter den Linden), Mauer Museum am Checkpoint Charlie (Friedrichstraße 43-45), Tourist Info Center im Brandenburger Tor und Berliner Fernsehturm (Panoramastraße).
Internet: www.megaeinsverlag.de.

Luisenstraße 41, 10117 Berlin. Tel.: 44 02 44 50, Fax: 44 02 44 48, E-Mail: kontakt@videobustour.de.
Die Video-Bustour zeigt während der Fahrt zu den Sehenswürdigkeiten Berlins Film- und Tondokumente aus Archivbeständen. Beispielsweise ist noch einmal zu sehen, wie John F. Kennedy durch Berlin gefahren ist oder wie russische Panzer am 17. Juni 1953 gegen ostdeutsche Demonstranten kämpfen. Treffpunkt: Buchladen "Berlin Story", Unter den Linden 40. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Internet: www.videobustour.de.

Anmeldung bei ERHA tours GmbH & Co. KG, Tel.: 27 59 22 73, E-Mail: berlin@trabi-safari.de.
In Berlin können Stadtrundfahrten im Trabi-Konvoi unternommen werden. Bis zu vier DDR-Oldtimer folgen auf einer Fahrt durch die historische Mitte Berlins einem Führungsfahrzeug, in dem ein Gästeführer per Funk die Sehenswürdigkeiten der deutschen Hauptstadt erklärt. Mitfahren können bis zu 16 Teilnehmer, die bei Vorlage eines gültigen Führerscheins, alle einmal selbst ans Steuer dürfen. Eine Voranmeldung ist erforderlich. Abfahrt: BallonGarten am Hi-Flyer (WELT-Ballon), Wilhelmstraße/Ecke Zimmerstraße (in der Nähe des Checkpoint Charlie).
Internet: www.trabi-safari.de.

Buchung und Info: Tel.: 25 62 55 74, Fax: 25 62 55 66.
Wer im Stil der "Goldenen Zwanziger" die Stadt erkunden möchte, für den sind die Zille-Busse das richtige Angebot. Gemütlich chauffiert ein Fahrer in stilechter Uniform auf offenem Oberdeck die Passagiere. Ein Stadtführer erzählt dabei viel Wissenswertes über die traditionsreichen Straßen Berlins. Abfahrt: Freitag, Samstag, Sonntag und an gesetzlichen Feiertagen ab 1. April am Brandenburger Tor/Ebertstraße und in der Scheidemannstraße. Eine Fahrt dauert etwa 50 Minuten.
Internet: www.bvg.de.

Sehenswürdigkeiten

Unter den Linden 2, 10117 Berlin-Mitte. Tel.: 20 30 40, Info-Tel.: 20 30 44 44. Geöffnet: täglich 10-18 Uhr. S-Bahn: S5, S7, S9, S75 Hackescher Markt; U-Bahn: U2 Hausvogteiplatz, U6 Französische Straße.
Das Zeughaus ist das älteste Gebäude des Prachtboulevards Unter den Linden und zählt zu den schönsten profanen Barockbauten Norddeutschlands. Seit April 2004 präsentiert sich das Gebäude nach jahrelanger Rekonstruktion in renoviertem Gewand. Auf den 7.500 Quadratmetern und zwei Stockwerken des alten Zeughauses wurde eine Dauerausstellung über 2.000 Jahre Deutsche Geschichte eröffnet. Mit über 8.000 Exponaten spannt die Ausstellung den Bogen vom letzen Jahrhundert vor Christus bis in die Gegenwart.
Blickfang des Deutschen Historischen Museums bildet der Erweiterungsbau des chinesisch-amerikanischen Architekten I. M. Pei mit seiner außergewöhnlichen Treppenspindel. Hier werden ständig Sonderausstellungen zur deutschen Geschichte sowie zu Fotografie oder Werbegrafik in Deutschland gezeigt. Ein Museumsladen, ein Café und der Schlüterhof laden zum Verweilen ein.

Hinweise für behinderte Besucher
Barrierefreier Zugang.
Internet: www.dhm.de.


Museumsinsel, Am Kupfergraben 5, 10178 Berlin-Mitte. Tel.: 20 90 55 77. Geöffnet: Mo bis Mi und Fr bis So 10-18 Uhr, Do 10-21 Uhr. U-Bahn: U6 Friedrichstraße, S-Bahn: S5, S7, S75, S9 Hackescher Markt oder Friedrichstraße.
Mit jährlich rund einer Million Besuchern gehört das Pergamonmuseum, das neben der Antikensammlung auch das Museum für Islamische Kunst sowie das Vorderasiatische Museum beherbergt, zu den meistfrequentierten Häusern der Staatlichen Museen Berlin. Seine größte Attraktion stellt der 1878 bis 1886 im heutigen Bergama/Türkei ausgegrabene, namengebende Altar dar, der mit seinem 120 Meter langen Marmorfries als ein Hauptwerk der hellenistischen Kunst gilt. Sein Skulpturenfries zeigt den Kampf der Götter mit den Giganten. Daneben beherbergt das Museum das um 120 n. Chr. entstandene römische Nordtor zum Marktplatz der kleinasiatischen Stadt Milet sowie Kunst aus dem alten Griechenland und Rom. Das Museum wird seit 2013 abschnittsweise saniert. Im Zuge dieser Sanierung bleibt der Saal mit dem Pergamonaltar vom 28. September 2014 bis voraussichtlich 2019 geschlossen.

Hinweise für behinderte Besucher
Bedingt für Rollstühle geeignet, Zugang für Rollstuhlfahrer vorhanden.
Internet: www.smb.museum.

Klingelhöferstraße 14, 10785 Berlin-Tiergarten. Tel.: 254 00 20, Fax: 25 40 02 10, E-Mail: bauhaus@bauhaus.de. Geöffnet: Mi bis Mo 10-17 Uhr; Bibliothek und Dokumentensammlung Mo bis Fr 9-13 Uhr. U-Bahn: U2 Nollendorfplatz.
Kunstinteressierte aus aller Welt besuchen das beliebte Museen, das Idee, Geschichte und Wirkung der bedeutendsten Schule für Architektur, Design und Kunst im 20. Jahrhundert präsentiert. Die Räume befinden sich in dem Gebäude mit der markanten Silhouette, das 1979 nach Entwürfen des Bauhaus-Gründers Walter Gropius eigens für das Bauhaus-Archiv errichtet wurde. Architekturmodelle und -entwürfe sind ebenso zu sehen wie Zeichnungen, Plastiken und Möbel der Meister und Schüler des Bauhauses, darunter Lyonel Feininger, Paul Klee, Wassily Kandinsky, Laszlo Moholy-Nagy, Oskar Schlemmer und Lothar Schreyer. Die öffentlich zugängliche Präsenzbibliothek hält mehr als 28.000 Bände (Bücher, Zeitschriften, Kataloge) bereit.
Neben der ständigen Bauhausausstellung werden jährlich mindestens vier Sonderausstellungen gezeigt. Dazu kommen Vorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen, Ausstellungen im Skulpturenhof, aber auch Lesungen und Konzerte Neuer Musik.
Internet: www.bauhaus.de.

Museumsinsel, Besuchereingang: Monbijoubrücke, 10178 Berlin-Mitte. Tel.: 20 90 55 77 und 266 42 42 42. Geöffnet: täglich 10-18 Uhr, Do 10-22 Uhr. S-Bahn: S5, S7, S75, S9 Hackescher Markt; U-Bahn U6 Friedrichstraße.
Das neobarocke Gebäude mit seiner mächtigen Kuppel über der prächtigen Eingangshalle scheint wie ein Schiff die Spree zu durchqueren. Nach einer achtjährigen und 162 Millionen Euro teuren Renovierung erstrahlt es wieder in vollem Glanz und präsentiert in 64 Sälen drei Sammlungen von internationalem Rang: die Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst, das Münzkabinett sowie Werke der Gemäldegalerie.
Die Skulpturensammlung zeigt Kunst des christlichen Orients mit den Schwerpunkten: das koptische Ägypten, Bildwerke aus Byzanz und Ravenna, Skulpturen des Mittelalters, der italienischen Gotik und der Frührenaissance. Besonders beeindruckend sind die meisterhaft gearbeiteten Holzskulpturen des Bildhauers Tilman Riemenschneider (1460-1531), denen ein eigener Raum gewidmet ist. Die Gemäldegalerie besitzt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen europäischer Malerei vom 13. bis zum 18. Jahrhundert, die seit dem Gründungsjahr 1830 systematisch aufgebaut und vervollständigt wurde. Meisterwerke aus allen kunsthistorischen Epochen, darunter Gemälde von van Eyck, Bruegel, Dürer, Raffael, Tizian, Caravaggio, Rubens, Rembrandt und Vermeer sind hier ausgestellt. Ein wahres Wunderwerk der Restaurationskunst ist der Tiepolo-Raum mit 22 Fresken des Italieners Giovanni Battista Tiepolo (1696-1770).
Das Münzkabinett ist eine der ältesten Spezialsammlungen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz sowie eine der weltweit größten numismatischen Sammlungen (500.000 Objekte). Zu seinen bedeutendsten Beständen gehören 102.000 griechische und etwa 50.000 römische Münzen der Antike, 160.000 europäische Münzen des Mittelalters und der Neuzeit sowie 35.000 islamisch-orientalische Münzen.
Internet: www.smb.museum.

Friedrichstraße 43-45, 10969 Berlin-Kreuzberg. Tel.: 253 72 50, Fax: 251 20 75. Geöffnet: täglich 9-22 Uhr. U-Bahn: U6 Kochstraße, U2 Stadtmitte.
Am einstigen Grenzübergang zwischen Ost- und Westberlin befindet sich heute das so genannte "Mauermuseum" mit über 1.733 Quadratmetern Ausstellungsfläche, verteilt auf drei verschiedene Häuser. Die Ausstellung über die Mauer, die ständig erweitert wird, zeigt eine fast unüberschaubare Vielzahl an Exponaten, an originalen Hilfsmitteln, die Menschen zu ihrer Flucht aus der DDR gebrauchten - vom Mini-U-Boot bis zum Heißluftballon. Zudem wird die Geschichte des internationalen gewaltfreien Kampfes und der Befreiungsbewegungen Mittel- und Osteuropas bis hin zur DDR-Opposition und zum Mauerfall dokumentiert und dargestellt. Neben den verschiedenen Ausstellungen gibt es auch durchgängig Filmvorführungen in mehreren Räumen. Das Angebot des Museums wird durch Führungen und Referate sowie eine Bibliothek abgerundet.
An den einst schwer bewachten, nachts hell erleuchteten Kontrollpunkt erinnert heute ein ehemaliges Grenzschild und -häuschen vor dem Museum.

Hinweise für behinderte Besucher
Der Besuch des Museums für Rollstuhlfahrer ist eingeschränkt möglich.
Internet: www.mauer-museum.com.

Potsdamer Straße 50, 10785 Berlin-Tiergarten. Tel.: 266 42 42 42, E-Mail: nng@smb.spk-berlin.de.
Seit dem 1. Januar 2015 ist die Neue Nationalgalerie aufgrund von Sanierungsarbeiten für mehrere Jahre geschlossen.
U-Bahn: U2 Potsdamer Platz; S-Bahn: S1, S2, S26 Potsdamer Platz.
Das Gebäude der Neuen Nationalgalerie wurde von Deutschlands berühmtesten Architekten der Moderne, Ludwig Mies van der Rohe, entworfen. Der lichte quadratische Pavillon beherbergt europäische Malerei und Plastik des 20. Jahrhunderts von der klassischen Moderne bis zur Kunst der 1960er Jahre. Die Sammlung beinhaltet einzigartige Werke von Munch, Kirchner, Picasso, Klee, Feininger, Dix und Kokoschka. Einen der Höhepunkte bildet die amerikanische Malerei der sechziger und siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts mit den abstrakten Farbfeldern und -räumen von Frank Stella und Ellsworth Kelly. Regelmäßig finden spektakuläre Sonderausstellungen statt.
Internet: www.smb.museum.

Pariser Platz 4a, 10117 Berlin-Mitte. Tel.: 20 65 35 70, E-Mail: info@thekennedys.de. Geöffnet: täglich 10-18 Uhr. S-Bahn: S1, S2 Brandenburger Tor.
Mit der Eröffnung des Museums "The Kennedys" am Pariser Platz unweit des Brandenburger Tores kehrte die deutsche Geschichte der Kennedys an einen geschichtsträchtigen Ort zurück. Die Museumsausstellung beruht auf der Kennedy-Sammlung der Berliner Galerie "Camera Work" und ist eine Weiterentwicklung der auch international Aufsehen erregenden Ausstellungen im Jahre 2004 in Berlin und 2005 in Rom. Die Kennedy-Sammlung der Galerie "Camera Work" ist eine der weltweit umfassendsten Zusammenführungen aus Fotografien, offiziellen Dokumenten sowie privaten Papieren und Memorabilien der Kennedy-Familie - darunter auch JFKs schwarze Aktentasche von Hermès und sein lederner Reisekoffer. Ergänzt durch mediale und didaktische Komponenten soll Jung und Alt das Leben der Kennedys, ihr Glaube an Demokratie und Menschenrechte, an Frieden durch Prosperität und ihr Wille zur Verbesserung der Lebensumstände aller näher gebracht werden.
Internet: www.thekennedys.de.


Sehenswerte Gebäude

Rathausstraße 15, 10178 Berlin-Mitte. Tel.: 902 60, Fax: 90 26 20 13. U-Bahn: U2, U5, U8 Alexanderplatz, S-Bahn: S5, S7, S9, S75 Alexanderplatz.
Das Berliner Rathaus nimmt den gesamten Straßenblock zwischen Rathaus-, Jüden-, Gustav-Böß- und Spandauer Straße ein und wird wegen der roten Backsteinfassade auch "Rotes Rathaus" genannt. Es ist seit 1869 Sitz des Berliner Senats (früher Magistrat) und des Regierenden Bürgermeisters - seit 1991 wieder von Gesamtberlin. Von weitem sichtbar ist der markante 94 Meter hohe Turm, der nach dem Vorbild der Kathedrale im französischen Laon entstanden ist. Der umlaufende Terrakottafries verziert die Balkonbrüstungen des ersten Stockwerks und wurde in den Jahren 1876 bis 1879 angebracht. Er stellt auf 36 Tafeln die Berliner Geschichte bis 1871 dar. Die Innenräume wurden nach dem Krieg meist modern gestaltet, in den Repräsentationsräumen finden die offiziellen Empfänge für Staatsgäste statt. Zweimal jährlich zur "Langen Nacht der Museen" haben Berliner und die Gäste der Stadt die Möglichkeit, sich das Rathaus genauer anzusehen. Das Haus verfügt über 247 Räume.
Internet: www.berlin.de/rbmskzl/.

Spandauer Damm 10-22, 14059 Berlin-Charlottenburg. Besucherzentrum Tel.: (0331) 969 42 00, E-Mail: besucherzentrum@spsg.de. Geöffnet: Altes Schloss: April bis Oktober Di bis So 10-18 Uhr, sonst Di bis So 10-17 Uhr, Neuer Flügel: April bis Oktober Mi bis Mo 10-18 Uhr, sonst Mi bis Mo 10-17 Uhr U-Bahn: U2 Sophie-Charlotte-Platz, dann Bus 309 bis Schloss oder Bus M45 ab Zoologischer Garten bis Schloss Charlottenburg.
Schloss Charlottenburg, das größte und schönste Schloss Berlins, ist ein glanzvolles Beispiel barocker Baukunst. Es entstand von 1695 bis 1699 als Sommerresidenz für Sophie Charlotte, die Gemahlin des Kurfürsten Friedrichs III., nach Plänen von Johann Arnold Nering und Martin Grünberg. 1790 wurde die Dreiflügelanlage in ihrer heutigen Form vollendet. Geprägt ist das gesamte Ensemble von prachtvoll ausgestatteten Räumen und Sälen, beeindruckenden Raumfluchten und hochkarätigen Kunstsammlungen mit herausragenden Meisterwerken.
Der wunderschöne barocke Schlosspark, der von der Spree begrenzt wird, lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Zum Schlosspark gehören mehrere Gebäude, so zum Beispiel das Haus Belvedere, der ehemalige Aussichtspavillon, der heute als Ausstellungsraum über die Geschichte der Königlichen Porzellanmanufaktur (KPM) dient. Im Mausoleum befinden sich unter anderem die Sarkophage von Königin Luise und Friedrich Wilhelm II. Im ehemaligen Schlosstheater (Langhans-Bau) ist das nach einer grundlegenden Sanierung 2003 wiedereröffnete Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen untergebracht, in der kleinen Orangerie ein Restaurant.

Hinweise für behinderte Besucher
Für Rollstuhlfahrer in Begleitung geeignet. Rollstuhlgerechte WC sind vorhanden.
Internet: www.spsg.de.

Nikolskoerweg, 14109 Berlin-Zehlendorf. Schloss, Tel.: 80 58 68 31. Geöffnet: Schloss: April bis Oktober Di bis So 10-17.30 Uhr (Besichtigung nur mit Führung); Meierei: November bis Februar Sa, So 11-15.30 Uhr, März sa; So 11-16.30 Uhr., Pfaueninsel: Mai bis August täglich 8-21 Uhr, September bis Oktober täglich 9-19 Uhr. Betriebszeiten der Fähre: November bis Februar 10-16 Uhr, März/Oktober 9-18 Uhr, April/September 9-19 Uhr, Mai bis August 8-21 Uhr. S-Bahn: S7 Wannsee, dann Bus 218 bis Fähranlegestelle Pfaueninsel, dann Personen-Fähre.
Das weiße Schlösschen mit den charakteristischen Türmen gehört zweifelsohne zu den schönsten Zielen der Stadt. Das Sommerschloss von Preußen-König Friedrich Wilhelm II. liegt auf der 67 Hektar großen Pfaueninsel mitten in der Havel und diente ihm und seiner Geliebten Wilhelmine Enke als Liebesnest. Umgeben ist der Bau von einem idyllischen Landschaftspark, der 1822 von Peter Joseph Lenné angelegt wurde, und in dem tatsächlich noch Pfauen anzutreffen sind. Die Innenräume des Schlosses sind in einem romantisch-exotischen Stil eingerichtet, dessen fast vollständig erhaltene Interieurs den Geschmack der Zeit wieder aufleben lassen. Neben dem Schlösschen sind vor allem die Russische Rutschbahn, der Fregattenhafen, das Schweizerhaus und das Kavaliershaus einen Besuch wert.
Autos und Fahrräder sind auf der Pfaueninsel nicht gestattet, da die gesamte Insel zum Naturschutzgebiet erklärt und von der Unesco in die Liste der Kulturdenkmäler aufgenommen wurde.
Internet: www.spsg.de und www.pfaueninsel.info.

Hüttenweg 100, 14193 Berlin-Dahlem. Tel.: 813 35 97. Geöffnet: April bis Oktober Di bis So 10-18 Uhr, sonst Sa/Sonn- und Feiertage nur mit Führung um 11, 13 und 15 Uhr. Bus 115, X10 oder X83 bis Clayallee/Ecke Königin Luise Straße, dann etwa 15 Minuten Fußweg.
Am südöstlichen Ufer des Grunewaldsees steht der älteste erhaltene Schlossbau auf Berliner Gebiet, das Jagdschloss Grunewald. Erbaut ab etwa 1540 im Auftrag von Kurfürst Joachim II. von Brandenburg, dessen große Leidenschaft die Jagd war. Im Laufe der Jahrhunderte erfolgten diverse Umbauten in und am Schloss, so dass sich am gesamten Gebäude die Einflüsse mehrerer Kunstepochen wiederfinden. Seit 1932 ist der schöne weiße Renaissance-Bau Museum und zeigt eine Schau Berliner Porträtmalerei vom Barock bis zum Biedermeier sowie eine Ausstellung zur Geschichte des Schlossmuseums. Ab 2011 wird im Jagdschloss Grunewald wieder Berlins größte Cranach-Sammlung zu sehen sein.
Internet: www.spsg.de.

Unter den Linden 4, 10117 Berlin-Mitte. S-Bahn: S5, S7, S9, S75 Hackescher Markt. Geöffnet: täglich 10-18 Uhr.
Das Bauwerk von Karl Friedrich Schinkel zählt zu den Hauptwerken des deutschen Klassizismus. Nach den Befreiungskriegen von 1816 bis 1818 als Gedenkstätte entstanden, wurde die Neue Wache während des Nationalsozialismus als Reichsehrenmal und in DDR-Zeiten als "Mahnmal für die Opfer des Faschismus und Militarismus" genutzt. Seit November 1993 ist hier die Zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft eingerichtet. Im Zentrum des "monumental-leeren Innenraumes" steht die vergrößerte (und umstrittene) Skulptur "Mutter mit totem Sohn", der Künstlerin und Pazifistin Käthe Kollwitz, die die Trauer um die Verlorenen symbolisiert. Vor der Skulptur steht in den Boden eingelassen: "Den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft".

,Platz der Republik 1, Besuchereingang: Westportal rechter Eingang (West B), 11011 Berlin-Tiergarten. Besucherdienst, Tel.: 22 73 21 52, E-Mail: besucherdienst@bundestag.de. Geöffnet: Kuppel: täglich 8-24 Uhr, letzter Einlass 23 Uhr (über Sperrungen der Kuppel informieren die Homepage www.bundestag.de, Hinweisblätter an den Eingängen und der Besucherdienst); Dachgartenrestaurant: täglich 9-16.30 Uhr und 18.30-24 Uhr. S-Bahn: S1, S2, S25 Brandenburger Tor.
Das Reichstagsgebäude ist abgesehen von seiner politischen und historischen Bedeutung auch wegen seiner außergewöhnlichen Architektur ein Touristenmagnet. Während vom äußeren ehemaligen Gebäude nur die denkmalgeschützte historische Hülle erhalten geblieben ist, sind im Inneren moderne Räumlichkeiten für das Parlament entstanden.
Highlight ist die begehbare Kuppel in 40 Meter Höhe von Architekt Sir Norman Foster, die einen unvergleichlichen Blick auf das Regierungs- und Parlamentsviertel bietet (die Originalkuppel wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gesprengt und nicht wieder errichtet). Ausgestattet mit 360 Spiegeln im Trichter, leiten sie das Tageslicht in den zehn Meter tiefer gelegenen Plenarsaal. Auch nachts ständig beleuchtet, wird zu besonderen Anlässen mit riesigen Scheinwerfern ein Lichterkranz rund um die Kuppel erzeugt, der noch in vier Kilometer Entfernung zu sehen ist. Für die Besucher wurde neben der Aussichtsplattform auch ein Dachgartenrestaurant am Fuß der Kuppel angelegt.

Anmeldungen und Reservierungen für den Besuch der Kuppel sind leider nicht möglich; vor allem in touristisch attraktiven Jahreszeiten ist mit längeren Wartezeiten zu rechnen.

Tipp
Reserviert man sich einen Tisch im Dachgartenrestaurant (Feinkost Käfer) unter Tel.: 22 62 99 33 oder E-Mail: kaeferreservierung.berlin@feinkost-kaefer.de erspart man sich das Schlangestehen am Eingang. Der Zugang für Gäste, die bereits reserviert haben, erfolgt über den Eingang rechts unterhalb des Westportals (West C).

Die Teilnahme an den Angeboten des Besucherdienstes des Deutschen Bundestages (z.B. Besuch einer Plenarsitzung oder Hausführung durch das Reichstagsgebäude) ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Die Anmeldungen sind zu richten an: Deutscher Bundestag, Besucherdienst, Platz der Republik 1, 11011 Berlin oder per Fax an (030) 22 73 64 36, E-Mail: besucherdienst@bundestag.de. Nicht alle Anfragen können positiv beantwortet werden.

Hinweise für behinderte Besucher
Der Deutsche Bundestag ist grundsätzlich barrierefrei. Das Reichstagsgebäude ist für Rollstuhlfahrer über Rampen und zusätzlich über den "Behinderteneingang" West C zugänglich. Bei Bedarf werden leihweise Rollstühle zur Verfügung gestellt.
Internet: www.bundestag.de/besuche/index.jsp.


Willy-Brandt-Straße 1, 10557 Berlin-Tiergarten. Infotelefon der Bundesregierung, Tel.: 0180 272 00 00 (Mo bis Fr 8-18 Uhr, zum Ortstarif). Geöffnet: Für den Publikumsverkehr geschlossen. S-Bahn: S5, S7, S9, S75 Lehrter Bahnhof.
Das Bundeskanzleramt ist eines der imposantesten Bauwerke im neu entstandenen Regierungsviertel. Der große weiße Bau ist Teil des "Bandes des Bundes", das die neuen Gebäude miteinander verbindet, und steht zudem im architektonischen Dialog zum historischen Gebäude des Reichstages. In der 7. Etage residiert die Kanzlerin, die dort auch über eine 55 Quadratmeter große Wohnung verfügt. Der Ehrenhof, in dem die Staatsgäste empfangen werden, ist geschmückt mit der monumentalen eisernen Skulptur "Berlin" des spanischen Künstlers Eduardo Chillida.
Internet: www.bundeskanzlerin.de.

Tschaikowskistraße 1, 13156 Berlin-Pankow-Niederschönhausen. Tel.: (0331) 969 42 02. Geöffnet: April bis Oktober Di bis So 10-18 Uhr, November bis März Di bis So 10-17 Uhr. Tram M1 bis Pankow/Kirche, dann 10 Minuten Fußweg.
Einer der wenigen Schlossbauten Berlins, die den Zweiten Weltkrieg unversehrt überstanden haben, ist Schloss Schönhausen im Norden Berlins. Das Schloss diente einstmals Königin Elisabeth Christine (1715-1797), der Gemahlin Friedrichs des Großen, als Wohnsitz und wurde in der DDR als Präsidentensitz und Gästehaus für Staatsgäste genutzt. In dem Schloss mit der wechselvollen Geschichte sind neben den kostbar ausgestatteten Räumen der einstigen preußischen Königinnenresidenz auch das komplett erhaltene Arbeitszimmer des DDR-Präsidenten Wilhelm Piek und ein original ausgestattetes Staatsgästeappartement zu sehen. In diesem übernachteten Persönlichkeiten der Weltpolitik wie Indira Gandhi oder Fidel Castro. In der Wendezeit tagte 1989/90 in Nebengebäuden des Schlosses der "Runde Tisch". Auch die "Zwei-Plus-Vier-Verhandlungen" wurden teilweise hier geführt.
Internet: www.spsg.de.

Monumente

Pariser Platz/Platz des 18. März, 10117 Berlin-Mitte. S-Bahn: S1, S2, S25 Brandenburger Tor.
Den westlichen Abschluss der Prachtstraße unter den Linden bildet das monumentale Brandenburger Tor, Wahrzeichen und Symbol der geteilten und wiedervereinigten Stadt Berlin. Der preußische König Friedrich Wilhelm II. (1744-1797) ließ das Stadttor 1788 bis 1791 von Carl Gotthard Langhans (1732-1808) im frühklassizistischen Stil errichten. Seine Erscheinung wird durch zwölf 14 Meter hohe dorische Säulen, die fünf Durchfahrten flankieren geprägt. Gekrönt wird das Monument von der aufgesetzten Quadriga mit der Siegesgöttin Viktoria von Johann Gottfried Schadow, welche einen von vier Pferden gezogenen Wagen in die Stadt hineinlenkt.
Während seiner turbulenten Geschichte marschierten Napoleons Truppen durch das Tor, die Aufständischen der Märzrevolution von 1848 zogen hindurch und 1933 feierten Tausende SA-Mitglieder mit einem Fackelzug durch das Brandenburger Tor, die Berufung ihres Führers zum Reichskanzler. Mit dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 war ein Hindurchfahren oder Bummeln jedoch nicht mehr möglich. Das Gebiet um das Brandenburger Tor wurde Sperrgebiet und Todesstreifen zwischen Ost und West. Für Berliner und Touristen waren beide Teile lange Jahre nicht zugänglich. Erst mit der Wende in der DDR konnte das Brandenburger Tor wiedereröffnet werden. 100.000 Menschen feierten 1989 dieses historische Ereignis. Seitdem ist es ein Magnet für Touristen aus aller Welt. Im nördlichen Torhaus befindet sich ein Meditationsraum. Er ist Ort der Stille inmitten der Großstadthektik und mahnt die Toleranz und den Frieden zwischen Nationen und Religionen an. Das südliche Torhaus beherbergt eine Touristeninformation.

Cora-Berliner-Straße, 10117 Berlin-Mitte. Besucherdienst, Führungen Tel.: 26 39 43 36, E-Mail: besucherservice@stiftung-denkmal.de. Geöffnet: Stelenfeld: täglich 24 Stunden; Ort der Information: April bis September Di bis So 10-20 Uhr, Oktober bis März Di bis So 10-19 Uhr. Eintritt frei. U-Bahn: U2 Potsdamer Platz; S-Bahn: S1, S2, S25 Brandenburger Tor oder Potsdamer Platz.
Das wohl umstrittenste Bauwerk der Republik, das Holocaust-Mahnmal zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz, erinnert an die während des Nationalsozialismus ermordeten Juden. Eröffnet wurde es am 10. Mai 2005, zwei Tage nach dem 60. Jahrestag des Kriegsendes. Die Idee stammt von dem New Yorker Star-Architekt Peter Eisenman, der sein Konzept folgendermaßen erläutert: "Unser Denkmal versucht, eine neue Idee der Erinnerung zu entwickeln, die sich deutlich von Nostalgie unterscheidet". Insgesamt wurden 2.711 massive Betonstelen auf dem 19.000 Quadratmeter großen Gelände errichtet, die an eine Ruhestätte mit Grabsteinen erinnert. Die wellenförmig angeordneten Stelen sind circa 0,95 Meter tief und 2,38 Meter breit und unterscheiden sich nur in der Höhe voneinander.
Das Mahnmal ist durch einen unterirdisch angelegten "Ort der Information" ergänzt. Dort wird mit möglichst vielen Namen, Biografien und Detailinformationen der ermordeten Juden gedacht. Zahlreiche Einzelschicksale machen das Leid, welches die vielen Stelen dokumentieren, fassbarer.
Für das Holocaust-Monument gibt es keinen offiziellen Ein- und Ausgang, so dass die Besucher von allen Seiten Zutritt haben. Dagegen ist das darunter liegenden Informationszentrum nur zu den Öffnungszeiten zugänglich.
Internet: www.holocaust-mahnmal.de.

Panoramastraße 1a, 10178 Berlin-Mitte. Tel.: 24 75 75 37, E-Mail: info@tv-turm.de. Geöffnet: März bis Oktober täglich 9-24 Uhr, November bis Februar täglich 10-24 Uhr. U-Bahn: U2, U5, U8 Alexanderplatz, S-Bahn: S5, S7, S9, S75 Alexanderplatz.
Europas vierthöchstes Bauwerk (368 Meter inklusive Spitze) wurde am 3. Oktober 2004 35 Jahre alt. Vom Aussichtsgeschoss im Kugelkopf genießt man aus 203 Metern Höhe einen Rundblick über Berlin, bei guten Witterungsbedingungen bis zu 40 Kilometer weit. In der darüber liegenden Etage befindet sich das Restaurant "Telecafé", das sich während einer halben Stunde einmal um die eigene Achse dreht. Rund eine Million Besucher pro Jahr genießen den Aufenthalt und die Aussicht vom Berliner Fernsehturm.
Internet: www.tv-turm.de.

Hammarskjöldplatz, 14005 Berlin-Charlottenburg. Tel.: 30 38 29 00. Geöffnet: Plattform: Mo 10-20 Uhr, Di bis So 10-23 Uhr; Restaurant: Di 18-23 Uhr, Mi bis So 11.30-23 Uhr. U-Bahn: U2 Kaiserdamm; S-Bahn: S41, S42, S45, S46, S47 Messe Nord/ICC.
Am Rand des Messegeländes steht das Westberliner Gegenstück zum Fernsehturm am Alexanderplatz, der Funkturm. Von den Berlinern zum "Langen Lulatsch" getauft, ähnelt das 150 Meter hohe Bauwerk optisch dem Eiffelturm in Paris. Eröffnet wurde der Funkturm 1926 anlässlich der dritten Großen Deutschen Funkausstellung. Heute steht er unter Denkmalschutz. In 126 Metern Höhe befinden sich eine Aussichtsplattform, in 55 Metern ein Restaurant mit fantastischer Aussicht auf die Stadt.


Straße des 17. Juni, 10785 Berlin-Tiergarten. Geöffnet: April bis Oktober Mo bis Fr 9.30-18.30 Uhr, Sa/So 9.30-19 Uhr; November bis März Mo bis Fr 10-17 Uhr, Sa/So 10-17.30 Uhr. U-Bahn: U9 Hansaplatz; S-Bahn: S3, S5, S7, S9 Bellevue.
Die 67 Meter hohe Säule mit der vergoldeten Viktoria-Figur als Spitze ist eines der markantesten Wahrzeichen Berlins. Sie wurde 1864 bis 1873 nach Plänen von Johann Heinrich Strack erbaut und stand ehemals auf dem Königsplatz vor dem Reichstag. Albert Speer, Chefarchitekt Hitlers, ließ das Nationaldenkmal auf den Großen Stern im Tiergarten verpflanzen. Über eine Wendeltreppe mit 285 Stufen kann man bis zur Aussichtsplattform zu Füßen der "Gold-Else" steigen und den weiten Blick über den Tiergarten und die Umgebung genießen. Erreicht werden kann der Mittelplatz des Großen Sterns über einen Fußgängertunnel unterhalb der Fahrbahn. Im nordwestlichen Tunnelhaus befindet sich ein Café.

Potsdamer Platz 1, Besuchereingang: Alte Potsdamer Straße, 10785 Berlin-Mitte. Tel.: 25 29 70 80, E-Mail: info@panoramapunkt.de. Geöffnet: täglich 10-18 Uhr, letzte auffahrt 17.30 Uhr. U-Bahn: U2 Potsdamer Platz; S-Bahn: S1, S2, S25 Potsdamer Platz.
Der Panorama-Punkt am Potsdamer Platz befindet sich im 24. und 25. Stock des Kollhoff-Towers. Das Bauwerk auf dem DaimlerChrysler-Areal bietet aus 90 oder 96 Metern Höhe einen Rundblick über Berlin, an klaren Tagen bis zum Teufelsberg an der Grenze zu Brandenburg. Mit Europas schnellstem Personenaufzug gelangen die Besucher in 20 Sekunden vom Erdgeschoss zur Aussichtsplattform und zum verglasten Café inklusive Sonnenterrasse.
Internet: www.panoramapunkt.de.

Mühlenstraße, 10243 Berlin-Friedrichshain. E-Mail: info@eastsidegallery-berlin.com. U-Bahn: U1, U12, U15 Warschauer Straße; S-Bahn: S3, S5, S7, S9, S75 Warschauer Straße.
Der 1,3 Kilometer lange Mauer-Abschnitt entlang der Spree, zwischen Oberbaumbrücke und Ostbahnhof, wurde nach Öffnung der Mauer von Künstlern aus 21 Ländern mit 106 großformatigen Wandbildern in die größte Open-Air-Galerie der Welt verwandelt. Die Künstler gestalteten auf den Betonsegmenten ihre individuellen Botschaften und Kommentaren und schufen so ein Dokument dafür, dass Freiheit und Kreativität letztlich stärker sind als Zwangsmaßnahmen und Gewalt. Die bekanntesten Motive sind "Test the best" von Birgit Kinder, "Bruderkuss" von Dimitri Vrubel, "Vaterland" von Günther Schäfer sowie "Berlin-New York" von Gerhard Lahr. 1991 wurde der bemalte Mauerstreifen unter Denkmalschutz gestellt. Doch leider haben die wenigsten Bilder die letzten Jahre überlebt. Die Stadt Berlin investiert kein Geld die Mauer zu erhalten und viele Gemälde sind verwittert oder wurden mutwillig zerstört.
Internet: www.eastsidegallery-berlin.de, www.eastsidegallery.com.

Plätze und Stadtviertel

U-Bahn: U2 Potsdamer Platz oder Mendelssohn-Bartholdy-Park, S-Bahn: S1, S2, S25, S26 Potsdamer Platz.
Der bis zum Zweiten Weltkrieg verkehrsreichste Platz Europas war lange Niemandsland zwischen Ost und West. Er erlangte nach dem Mauerfall als "die größte Baustelle Europas" Berühmtheit. Die Baustelle hat sich nun in ein einzigartiges Stadtviertel verwandelt, das nach Renzo Pianos Masterplan von einem internationalen Architektenteam gestaltet wurde. Es besteht aus der so genannten Daimler-City und dem Sony-Center, insgesamt 19 neuen Gebäuden in den sich Büros, Geschäfte, Hotels und Wohnungen befinden. Mittelpunkt des Quartiers ist der Marlene-Dietrich-Platz. Um ihn herum angesiedelt sind das Theater am Potsdamer Platz, das BlueMax (Theater der Blue Man Group), ein Spielcasino, das Luxushotel Grand Hyatt Berlin, die Potsdamer Platz Arkaden sowie Varietébühnen und Restaurants.
Internet: www.potsdamerplatz.de, www.potsdamer-platz.net.

Bodestraße/Am Kupfergraben, 10117 Berlin-Mitte. S-Bahn: S5, S7, S9, S75 Hackescher Markt.
Die Museumsinsel zwischen Spree und Kupfergraben ist einer der großen Anziehungspunkte sowohl für Touristen als auch für Einheimische. Sie bildet mit ihren fünf großen Sammlungsgebäuden, dem Alten und dem Neuen Museum, der Alten Nationalgalerie, dem Pergamon- und dem Bodemuseum mitten in Berlin ein historisch gewachsenes Ensemble, das heute zum Museumsverbund der Staatlichen Museen zu Berlin gehört. Im Verlauf von 100 Jahren vollendet, spiegelt sie die architektonischen und museumspolitischen Vorstellungen mehrerer Generationen wider. Im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, wird die Museumsinsel nun denkmalgerecht wieder aufgebaut und restauriert. Die einzelnen Solitärbauten werden durch eine unterirdische archäologische Promenade verbunden und so durch einen Hauptrundgang begehbar. Im Oktober 2009 wurde als letztes Museum der "Fünf großen" das Neue Museum wiedereröffnet.
Bis zum Jahr 2015 soll die Museumsinsel, seit 1999 Unesco-Weltkulturerbe, in neuem Glanz erstrahlen. Geplant ist unter anderem auch ein neues Eingangsgebäude, als zentraler Eingang für die gesamte Museumsinsel.
Internet: www.museumsinsel-berlin.de.

Rosenthalerstraße 40/41 und Sophienstraße 6, 10178 Berlin-Mitte. U-Bahn: U8 Weinmeisterstraße, S-Bahn: S1-6, S13, S15, S53 Hackescher Markt.
Anlaufpunkt für Touristen und Trendsetter sind die aufwändig restaurierten Hackeschen Höfe, vis-à-vis des Hackeschen Markts. Das Geflecht aus acht Höfen bildet Deutschlands größtes geschlossenes Hofareal mit rund 23.000 Quadratmetern Nutzfläche. Hinter den Jugendstilfassaden verbergen sich große Wohnungen, kulturelle Einrichtungen sowie mehrere Bars, Restaurants, kleine Läden und Galerien. Auch rings um die Höfe ist ein neues Ausgehviertel mit zahllosen Bars, Restaurants und Clubs entstanden, so dass die Gegend zu den angesagtesten Vierteln des Berliner Nachtlebens zählt.
Internet: www.hackesche-hoefe.com.

U-Bahn: U2 Hausvogteiplatz; S-Bahn: S1, S2, S25 Brandenburger Tor.
Die Pracht- und Flaniermeile Unter den Linden ist eine Legende. Sie führt über 1,5 Kilometer von der Schlossbrücke zum Pariser Platz. Vorläufer war ein Reit- und Jagdweg vom Berliner Stadtschloss zu dem 1527 entstandenen kurfürstlichen Tiergarten. Im Jahr 1573 auf Geheiß vom Kurfürsten Johann Georg angelegt, ließ der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg den Weg 1647 befestigen und mit Nussbäumen und Linden säumen. Aber erst Anfang des 18. Jahrhunderts begann man Unter den Linden repräsentative Bauten zu errichten - das Zeughaus, das Königliche Opernhaus, das Kronprinzenpalais, die St.-Hedwigs-Kathedrale und die Alte Bibliothek. Danach folgten das Brandenburger Tor und die Neue Wache. Mitte des 19. Jahrhunderts wird die Straße Unter den Linden zur großen eleganten Hotelhalle, die besten Hotels der Stadt fand man hier bereits 50 Jahre vor der Eröffnung des "Adlon". Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich der Boulevard zu einer Geschäftsstraße mit Cafés, Restaurants und Banken. Der Zweite Weltkrieg hinterließ den Boulevard weitgehend in Trümmern. Ab dem Ende der 1950er Jahre wurden die Pracht- und Repräsentationsbauten entlang der Straße wieder aufgebaut und restauriert. Mit Ausnahme des Stadtschlosses, das unter dem Einfluss der sowjetischen Besatzungsmacht als Symbol des verhassten preußischen Militarismus gesprengt wurde.

Parks und Anlagen

Herbert-Baum-Straße 45, 13088 Berlin-Weißensee. Tel.: 925 33 30, Förderverein Tel.: 96 06 76 10, E-Mail: info@jewish-cemetery-weissensee.org. Geöffnet: April bis September Mo bis Do 7.30-17 Uhr, Fr 7.30-14.30 Uhr, So 8-17 Uhr; sonst Mo bis Do 7-16 Uhr, Fr 7.30-14.30 Uhr, So 8-16 Uhr. Schabbat (Samstag) und an jüdischen Feiertagen geschlossen. Tram M4 Albertinenstraße.
Der Friedhof Weißensee entstand ab 1878 als vierter jüdischer Friedhof in Berlin und gilt heute als der größte noch erhaltene jüdische Friedhof Europas. Über 115.000 Menschen haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden, so unter anderem der Kunstmaler Lesser Ury (1861-1931), die Verleger Samuel Fischer (1859-1934) und Rudolf Mosse (1843-1920) und der Gastronom Berthold Kempinski (1843-1910).
Neben traditionell schlichten Grabsteinen, die fast vollständig von Efeu bewachsen sind, lassen sich auf dem Friedhof auch aufwändige Grabgestaltungen entdecken. Herausragende Kunstwerke sind beispielsweise die von Walter Gropius gestaltete kubistische Grabstätte für Albert Mendel oder das Grab der Familie Panowsky, das Ludwig Hoffmann schuf.
Unmittelbar hinter dem Eingang liegt ein Rondell mit einem Gedenkstein für die sechs Millionen von den Nationalsozialisten ermordeten Juden. Rechts vom Eingang ist nahe der Trauerhalle eine Ehrenreihe für namhafte Persönlichkeiten jüdischen Glaubens aus Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft angelegt.

Hinweis
Herren müssen beim Besuch eine Kopfbedeckung tragen. Am Eingang des Friedhofes wird dafür leihweise gerne eine Kippa zur Verfügung gestellt.
Internet: www.jg-berlin.org, www.jewish-cemetery-weissensee.org.


Königin-Luise-Straße 6-8, Besuchereingänge: Unter den Eichen und Königin-Luise-Platz, 14191 Berlin-Dahlem. Tel.: 83 85 01 00. Geöffnet: täglich: November bis Januar 9-16 Uhr, Februar 9-17 Uhr, März/Oktober 9-18 Uhr, September 9-19 Uhr, April/August 9-20 Uhr, Mai bis Juli 9-21 Uhr. Museum: täglich 10-18 Uhr. S-Bahn: S1 Botanischer Garten.
Wie eine Oase breitet sich im Trubel der Metropole das "Grüne Juwel", der Botanische Garten, aus, der organisatorisch zur Freien Universität Berlin gehört. Das Pflanzenparadies von Weltrang blickt auf eine über 300-jährige Tradition zurück. Rund 22.000 verschiedene Pflanzenarten werden auf mehr als 43 Hektar kultiviert und können von den Besuchern entdeckt werden. In der pflanzengeografischen Abteilung und den 15 Schaugewächshäusern - darunter das 1907 errichtete, 25 Meter hohe überdachende Große Tropenhaus - kann man sich auf eine botanische Reise rund um den Globus begeben. Für Sehbehinderte und Rollstuhlfahrer wurde ein Duft- und Tastgarten angelegt.
Was die Natur auf den ersten Blick verheimlicht, ist im Botanischen Museum am Eingang Königin-Luise-Straße vergrößert und im Modell zu sehen: mikroskopisch kleine Organismen, Brennnesselhaare, Wurzelwerk usw.

Hinweise für behinderte Besucher
Behindertentoiletten sind vorhanden. Der Duft- und Tastgarten ist in Greifnähe für Rollstuhlfahrer bepflanzt. Rollstühle sind an der Kasse kostenlos ausleihbar - eine Vorbestellung unter Tel.: 83 85 02 72 (Unter den Eichen), Tel.: 83 85 73 25 (Königin Luise Platz) ist zu empfehlen. Über die Befahrbarkeit der Wege gibt es ein Merkblatt, das an den Kassen erhältlich ist.
Internet: www.bgbm.org.

Sangerhauser Weg 1, Besuchereingänge: Sangerhauser Weg, Tauernallee, Mohriner Allee, Bukower Damm, 12349 Berlin-Neukölln. Tel.: 700 90 60. Geöffnet: täglich ab 9 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit. U-Bahn: U6 Alt-Mariendorf, dann Bus 179.
Das einstige Gelände der Berliner Bundesgartenschau 1985 ist heute eine attraktive Erholungsanlage. Der 90 Hektar große Britzer Garten entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer grünen Oase für die Bewohner Berlins und einem interessanten Ausflugsziel für Touristen. Er bietet für jeden etwas: Natur und Gartenkunst, Spiellandschaften und ausgedehnte Liegewiesen, Architektur- und Kunstwerke, Seen und Hügel sowie bunte Blumenbeete. Darüber hinaus finden das ganze Jahr über unterhaltsame Veranstaltungen im Park statt. Höhepunkt des Veranstaltungskalenders ist im August das Klassikkonzert "Feuerblumen und Klassik-Open-Air" mit großem Höhenfeuerwerk.

Hinweise für behinderte Besucher
Am Eingang Mohriner Allee können im Rahmen der Verfügbarkeit kostenlos Rollstühle ausgeliehen werden. Reservierung erbeten unter Tel.: 704 14 21. Rollstuhlschiebedienst: an Werktagen und samstags nur nach telefonischer Terminvereinbarung unter Tel.: 704 14 21.
Internet: www.britzer-garten.de.

Straße des 17. Juni, 10785 Berlin-Tiergarten. S-Bahn: S5, S7, S9, S75 Tiergarten.
Der Tiergarten, mit etwa 210 Hektar Berlins größter Park, erstreckt sich zwischen Bahnhof Zoo im Westen und dem Brandenburger Tor im Osten. Den Berlinern dient die "Lunge der Stadt" nicht nur zum Joggen, Sonnenbaden oder Spazieren gehen, sondern in den Sommermonaten auch als Grillplatz. Bei schönem Wetter lohnt in jedem Fall ein ausgedehnter Spaziergang durch die Parkanlage mit einem Abstecher zum Haus der Kulturen, zur Siegessäule, zum Schloss Bellevue, das der Sitz des Bundespräsidenten ist, und bei Interesse auch zum Kulturforum. Im südlichen Teil sind die Hauptanziehungspunkte der Neue See, an dessen Südufer schon seit dem 19. Jahrhundert ein Bootsverleih und ein beliebtes Lokal mit großem Biergarten, das heutige "Café am Neuen See", existierten, die Luiseninsel sowie die Gedenkstätte Deutscher Widerstand.

Budapester Straße 32, 10787 Berlin-Charlottenburg. Tel.: 25 40 10, E-Mail: info@zoo-berlin.de. Geöffnet: täglich 9-18 Uhr. U-Bahn: U2, U9, U12 Zoologischer Garten; S-Bahn: S3, S5, S7, S9, S75 Zoologischer Garten.
Das Zoo-Aquarium (als feste Einheit mit dem Zoologischen Garten) ist Deutschlands größtes Aquarienhaus. Auf drei Etagen kann man farbenfrohe Fische, Korallen, Quallen und viele andere Meeresbewohner in einer Umgebung bestaunen, die ihrem natürlichen Lebensraum nachgeahmt ist. Kernstück des Hauses bildet seit ihrer Eröffnung die Krokodilhalle, seinerzeit das erste durch Besucher begehbare Tiergehege der Welt. Berühmt ist die Einrichtung für die Fischabteilung mit dem Riffbecken mit Schwarzspitzriffhaien sowie für ihre Quallenzuchten. Das Streichelbecken mit den beliebten japanischen Koi-Zierkarpfen begeistert vor allem die kleinen Besucher.
Internet: www.aquarium-berlin.de.

Hardenbergplatz 8, 10787 Berlin - Charlottenburg. Tel.: 25 40 10. Geöffnet: Mitte März bis Oktober täglich 9-19 Uhr, sonst täglich 9-17 Uhr. U-Bahn: U2, U9 Zoologischer Garten; S-Bahn: S3, S5, S7, S9, S75 Zoologischer Garten.
Der Zoologische Garten Berlin wurde 1844 unter dem Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. eröffnet und ist somit der älteste Tierpark Deutschlands. Die Anlage umfasst eine Fläche von 350.000 Quadratmetern, auf der fast 20.000 Tiere aus 1.500 Arten leben. Auch bedrohte Tierarten sollen durch ein Zuchtprogramm vor dem Aussterben bewahrt werden. Die Highlights des Zoos sind die Großen Pandas, die Robben-Pinguinanlage mit ihren Unterwasserfenstern sowie die 2.000 Quadratmeter große Löwenfreianlage.

Hinweise für behinderte Besucher
Die Ausleihe von Rollstühlen ist kostenlos möglich. Eine kostenlose Begleitung während des gesamtes Besuchs wird angeboten (Anmeldung E-Mail: zoo-berlin.de). Behindertengerechte Toiletten sind vorhanden.
Internet: www.zoo-berlin.de.

Am Tierpark 125, 10319 Berlin - Friedrichsfelde. Tel.: 51 53 10, E-Mail: mobil@zoo-berlin.de. Geöffnet: Mitte März bis Mitte September täglich 9-19 Uhr, Mitte September bis Mitte Oktober 9-18 Uhr, sonst täglich 9-17 Uhr. U-Bahn: U5 Tierpark; Tram-Linien M17, 27 Tierpark.
Auf 150 Hektar Fläche befindet sich der Landschaftstierpark, der seinesgleichen sucht. Großzügige Freianlagen für Huftierherden, große Wasserflächen für Gänsevögel und Flamingos sowie imposante Tierhäuser (Alfred-Brehm-Haus für Großkatzen und tropische Vögel, Dickhäuterhaus für Elefanten, Nashörner und Seekühe, Kolibri-Krokodil-Haus und Haus für afrikanische Primaten) erwarten die Besucher.

Hinweise für behinderte Besucher
Die Ausleihe von Rollstühlen ist kostenlos möglich. Eine kostenlose Begleitung während des gesamtes Besuchs wird angeboten. Behindertengerechte Toiletten sind vorhanden.
Internet: www.tierpark-berlin.de.

Kurioses

Luftschutzbunker Anhalter Bahnhof, Schönebergerstraße 23a (Bunkereingang auf dem Hof), 10963 Berlin-Kreuzberg. Tel.: 26 55 55 46. Geöffnet: Mo 10-15 Uhr; So, Di, Do 10-19 Uhr; Fr 10-19 Uhr; Sa 12-20 Uhr. U-Bahn: U2 Mendelssohn-Bartholdy-Park; S-Bahn: S1, S2, S26 Anhalter Bahnhof.
In Berlins einzigem geöffneten Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg bietet das Gruselkabinett auf drei Etagen einen Spaziergang des Schreckens. Im Untergeschoss wird die Geschichte des Bunkers selbst und die anderer Bunker aufzeigt. Das Erdgeschoss präsentiert Szenen aus der Medizin, vorzugsweise Operationen in mittelalterlicher Zeit, während im Obergeschoss das Gruselkabinett selbst untergebracht ist. Hier wird für Gänsehaut gesorgt - man tastet sich durch abgedunkelte Räume und betritt immer wieder neue Zimmer mit Szenen und Gruseleffekten. Unheimliche Geräusche füllen die Räume dabei mit Angst und Schrecken. Nichts für schwache Nerven und Kinder unter zehn Jahren.
Internet: www.gruselkabinett-berlin.de.

Im Hauptstadtstudio, Wilhelmstraße 67a/Ecke Reichstagufer, 10117 Berlin-Mitte. Tel.: 22 88 11 10. Geöffnet: Di bis So von 10-19 Uhr, Oktober bis März bis 18 Uhr. S-Bahn: S1, S2, S5, S7, S9, S75 Friedrichstraße; U-Bahn: U6 Friedrichstraße.
Unter dem Motto "Informieren, Recherchieren, Amüsieren, Ausprobieren" lädt das ARD-Hauptstadtstudio mitten im Regierungs- und Parlamentsviertel von Berlin ein, sich vor Ort einen Eindruck von der Welt der Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders im ARD-Infocenter zu machen. Dort kann man nach Sendungen recherchieren, an Terminals TV-Angebote abrufen oder Hörfunkprogramme der ARD-Welle hören, Autogrammkarten bestellen sowie Bücher oder Videokassetten zu Sendungen kaufen.
Internet: www.ard-infocenter.de.

Kurfürstendamm 207/208, Ku'damm Karree, 10719 Berlin-Charlottenburg. Tel.: 88 72 01 00, E-Mail: info@story-at-berlin.de. Geöffnet: täglich 10-20 Uhr (letzter Einlass 18 Uhr). U-Bahn: U9 Kurfürstendamm; S-Bahn: S5, S7, S9, S75 Savignyplatz oder Zoologischer Garten.
Die Erlebnisausstellung der Hauptstadt entführt die Besucher auf eine Zeitreise durch Berlin von der Entstehung 1237 bis in die heutige Zeit. In 23 Themenräumen auf vier Etagen werden Geschichten und Menschen in künstlerischen Inszenierungen multimedial dargestellt. Ein noch voll funktionstüchtiger Atomschutzbunker stellt eine weitere Attraktion der Dauerausstellung dar. Führungen durch den Atomschutzbunker finden zu jeder vollen Stunde abwechselnd in deutscher und englischer Sprache statt.
Internet: www.story-of-berlin.de.

Ausflüge

Schlossinsel 1, 12557 Berlin-Köpenick. Tel.: 266 42 42 42. Geöffnet: Museum Dauerausstellung Di bis So 10-18 Uhr. Führungen Di bis Fr 11 und 15 Uhr. S-Bahn: S47 Spindlersfeld; Tram 27, 60, 61, 62, 67 Schlossplatz Köpenick.
Schloss Köpenick, auf dem nördlichen Teil der Dahmeinsel gelegen, gilt als einer der bedeutendsten Profanbauten der Mark Brandenburg. Erbaut von 1677 bis 1690 im Stil des holländischen Barocks, beherbergt das einstige Schloss der Hohenzollern heute das zweite Haus des Kunstgewerbemuseums der Staatlichen Museen zu Berlin neben dessen Hauptsitz am Kulturforum am Potsdamer Platz. Die Dauerausstellung unter dem Titel "Werke der RaumKunst aus Renaissance, Barock und Rokoko" spiegelt die Ausstattung bürgerlicher und höfischer Innenräume des 16. bis 18. Jahrhunderts wider. Zu bewundern sind Tapisserien, üppige Stuckdecken, Wandverkleidungen, Ledertapeten, ein Kabinett mit barocken Kunstkammerschränken, Porzellan, Silber und vieles mehr. Vier Zimmer wurden als begehbare Gesamtkunstwerke eingerichtet, darunter beispielsweise ein Turiner Chinesenzimmer.
Im Aurorasaal des Schlosses und in der Schlosskirche finden regelmäßig außergewöhnliche Konzerte statt. In der Nähe des Schlosses Köpenick liegen der Aussichtspunkt Müggelturm und der Müggelsee, Berlins größter See, als weitere Ausflugsziele.

Hinweise für behinderte Besucher
Für Rollstuhlfahrer geeignet.
Internet: www.smb.spk-berlin.de, www.koepenick.net/schloss-koepenick.htm.

Besucherzentrum Sanssouci (gegenüber der Historischen Windmühle), Tel.: (0331) 9694 200, E-Mail: info@spsg.de. Geöffnet: Schloss: April bis Oktober Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr (Besichtigung mit Audioguide), November bis März Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr (Besichtigung mit Führung oder Audioguide möglich). S-Bahn: S1 Potsdam Hauptbahnhof.
Die brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam, südwestlich von Berlin, ist von Wäldern und Seen umgeben. Sie war in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder Brennpunkt der deutschen Geschichte. Neben einem Spaziergang durch die Altstadt von Potsdam, mit Weberviertel und Holländischem Viertel, sollte man die prominenteste Sehenswürdigkeit der Stadt - das Schloss Sanssouci (ohne Sorge) - besuchen.
Das unter Preußenkönig Friedrich dem Großen von 1745 bis 1747 erbaute Sommerschloss und der gleichnamige, weitläufige Park mit den berühmten Weinbergterrassen stehen als Weltkulturerbe unter dem Schutz der Unesco. Die original erhaltenen, von Pracht und Eleganz geprägten Raumausstattungen des Schlosses lassen den Besucher eintauchen in die Welt des Königs. Im Schlosspark von Sanssouci ließ Friedrich der Große die Bildergalerie, das Chinesische Haus, das Neue Palais, das Gästehaus "Neue Kammern", die Orangerie und die Friedenskirche erschaffen, die in ihrer Schönheit dem eigentlichen Schloss in nichts nachstehen.



August-Bebel-Straße 26-53 (Besuchereingang: Großbeerenstraße), 14482 Potsdam. Tel.: (0331) 721 27 50. Geöffnet: April bis Oktober täglich 10-18 Uhr, montags teilweise geschlossen. S-Bahn: S7 Babelsberg, dann Bus 690 oder Regionalbahn bis Medienstadt-Babelsberg, dann 5 Minuten Fußweg.
Babelsberg, vor den Toren Berlins, wurde als Hochburg der Filmgeschichte berühmt. Über 3.000 Kino- und Fernsehfilme wurden auf dem "UFA"- und späteren "DEFA"-Gelände produziert. Heute ist hier der Film- und Themenpark Babelsberg eingerichtet. Besucher können heiße Stuntshows, skurrile Dreharbeiten und individuelle Studio-Touren mit Blick hinter die Kulissen miterleben. Highlight im Filmpark ist ein Vulkan. In dem 3,6 Millionen Euro teuren künstlichen Krater kämpfen mehrmals täglich Stuntleute des Filmstudios in der actiongeladenen Show "Bartertown".
Für die Kleinen gibt es das Sandmann-Haus, Janoschs Traumland, einen Dschungel-Spielplatz und die Farm der Tiere.
Internet: www.filmpark-babelsberg.de.

Schlossplatz 1, 16515 Oranienburg. Tel.: (0331) 53 74 37. Geöffnet: April bis Oktober Di bis So 10-18 Uhr; November bis März Di bis Fr 10-16 Uhr, Sa/Sonn- und Feiertage 10-17 Uhr (Besichtigung nur mit Führung). S-Bahn: S1 Oranienburg, dann 15 Minuten Fußweg.
Schloss Oranienburg ist das älteste Barockschloss in Brandenburg. Es wurde ab 1651 für Louise Henriette von Oranien, die erste Gemahlin des Großen Kurfürsten, errichtet. Ab 1688 erlebte das Schloss seine Blütezeit. Kurfürst Friedrich III. ließ es unter Anleitung der Baumeister Nering, Grünberg und Eosander von Göthe zu einem der prunkvollsten Barockschlösser der Mark Brandenburg ausbauen und erweitern. Mit dem Verkauf in Privatbesitz im Jahre 1802 begann für das Schloss eine wechselvolle Geschichte: Es wurde zur Kattunmanufaktur und später zur Schwefelsäurefabrik umgebaut. Schließlich diente Schloss Oranienburg als Seminarort für Lehrer, als Polizeischule, und zu Zeiten der DDR als Grenzerkaserne. Jetzt ist das Schloss im Besitz der Stadt Oranienburg. Seit 2001 ist das Schlossmuseum eröffnet. Vorausgegangen war eine umfangreiche Restaurierung. Das Schlossmuseum dokumentiert die engen kulturellen Beziehungen Brandenburgs zu den Niederlanden im späten 17. Jahrhundert und zeigt zahlreiche Gemälde, Skulpturen, Bildteppiche und Möbel niederländischer Künstler.

Hinweise für behinderte Besucher
Für Rollstuhlfahrer geeignet. Das WC ist rollstuhlgerecht.
Internet: www.spsg.de und www.oranienburg.de.

Georg-Hermann-Allee 99, 14469 Potsdam. Tel.: (0331) 55 07 40, E-Mail: info@biosphaere-potsdam.de. Geöffnet: Mo bis Fr 9-18 Uhr (letzter Einlass 16.30 Uhr), Sa/So 10-19 Uhr (letzter Einlass 17.30 Uhr). S-Bahn: S1 Potsdam Hauptbahnhof, dann Tram 96 bis Buga-Park.
Inmitten von Potsdams grünem Herzen - dem Buga-Park - liegt die Biosphäre, eine Mischung aus Hightec-Erlebnis und Tropenhalle. Das Leitmotiv der Naturerlebniswelt ist Forschen, Staunen, Entdecken und Erholen. Auf über 5.000 Quadratmetern sind die drei Welten zu Lande, zu Wasser und in der Luft zu entdecken. Besucher können die Geheimnisse des Mikrokosmos erforschen, den Geheimnissen des Meeres in einer Forschungsstation auf den Grund gehen oder mit einem Luftschiff abheben. Wechselnde Sonderausstellungen machen jeden Besuch der Biosphäre zu einem neuen Erlebnis.

Hinweise für behinderte Besucher
Die Biosphäre ist rollstuhl- und behindertengerecht ausgebaut.
Internet: www.biosphaere-potsdam.de.

Ribbeckstrasse 6/7, 14469 Potsdam. Tel.: (0331) 55 06 50, E-Mail: info@krongut-bornstedt.de. Geöffnet: täglich ab 10 Uhr. S-Bahn: S1 bis Potsdam Hauptbahnhof, dann Bus 614 bis Ribbeckstraße.
Das einmalige Denkmalensemble, das zum Weltkulturerbe der Unesco gehört, liegt vor den Toren Berlins, nur 400 Schritte vom Schloss Sanssouci entfernt. Das Kronprinzenpaar Friedrich Wilhelm und seine englische Gemahlin Victoria übernahmen 1867 das Mustergut und ließen es im italienischen Stil umbauen. Nach aufwändigen Renovierungsarbeiten ist der einstige Landsitz der preußischen Krone nun wieder zu besichtigen. Besucher können einen Ausflug in die lebendige preußische Geschichte des 19. Jahrhunderts machen und dabei die unterschiedlichen Gewerbe, die Hofbäckerei, brandenburgische Handwerkskünste bei Vorführungen sowie das Brau- und Brennhaus mit entsprechender Gastronomie erleben. Regelmäßig finden Veranstaltungen wie traditionelle Feste und Märkte sowie Ausstellungen statt.
Internet: www.krongut-bornstedt.de.

Tropical-Islands-Allee 1, 15910 Krausnick. Tel.: (035477) 60 50 50. Geöffnet: ganzjährig rund um die Uhr. Sauna-Landschaft täglich 9-1 Uhr. RegionalExpress RE2 ab Berlin nach Brand, von dort Busshuttle zum Tropical Islands Dome.
Wer bei einem Besuch Berlins Tropenambiente genießen will, kommt mit der Attraktion in der Umgebung Berlins auf seine Kosten: Der Themenpark Tropical Islands liegt mitten in der Kiefernlandschaft des Spreewaldes, 60 Kilometer südlich der Hauptstadt. Eigentlich sollten in der europaweit größten freitragenden Halle Luftschiffe vom Typ Cargolifter hergestellt werden. Dann wurde in dem mehr als 100 Meter hohen Bauwerk eine künstliche Tropenlandschaft mit Palmenstrand, warmem Lagunenwasser, Grotte, Wasserfall und circa 500 exotischen Pflanzen eingerichtet. Inmitten der Halle befindet sich ein Regenwald, der von einem rund einen Kilometer langen Wanderweg durchquert wird. Die "künstliche Südsee" enthält mehr als 4.000 Quadratmeter Wasserfläche, vergleichbar mit vier Olympia-Schwimmbecken. Am "Meeresstrand" stehen 850 Liegeplätze zur Verfügung. Kurzweil bieten außerdem jeden Abend Künstlerauftritte. Mehrere Bars und 2.700 Restaurantplätze sind vorhanden.
Internet: www.my-tropical-islands.com.

Tourismusverband Spreewald, Tel.: (035433) 722 99, Fax: (035433) 722 28, E-Mail: tourismus@spreewald.de. RegionalExpress RE2 ab Berlin bis Lübben oder Lübbenau (1 Stunde).
Der Spreewald, knapp 100 Kilometer südlich der Hauptstadt gelegen, ist eine in Europa einmalige Natur- und Kulturlandschaft. Die einzigartige Flusslandschaft besteht aus einem über 1.000 Kilometer langen Wasserwegenetz, rund 300 befahrbaren Wasserarmen und wurde bereits 1991 von der Unesco zum Biosphärenreservat erklärt. Außer seiner ganz eigenen und von sehr viel Wasser geprägten Natur hat der Spreewald durchaus sehenswerte Städte und Ortschaften zu bieten. Hierzu zählen Lübben mit teilweise noch erhaltener Stadtbefestigung und Schloss oder Lübbenau die "heimliche Hauptstadt des Spreewaldes". Die traditionelle Art und Weise, den Spreewald zu erkunden, ist eine Fahrt mit dem Kahn. Zwar kann man sich selbst ein solches Gefährt mieten, doch ist es auch sehr angenehm, sich von einem erfahrenen Fährmann durch die zahlreichen Wasserwege staken zu lassen. Kahnabfahrtsstellen befinden sich unter anderem in Lübben, Lübbenau, Schlepzig und Burg. Der Spreewald lässt sich jedoch auch zu Fuß entdecken. So bietet der seit 1911 bestehende Wanderweg, der am Lübbenauer Hafen beginnt, eine schöne Alternative zur gemächlichen Fahrt mit dem Stakkahn.
Internet: www.spreewald.de, www.spreewald-info.com.

Essen, Trinken und Einkaufen

Die regionale Küche

Die "typische" Berliner Küche ist bodenständig und sättigend. Eisbein mit Sauerkraut und Erbsenpüree, gebratene Leber mit Apfelringen, Gänsebraten mit Grünkohl und Klößen, Rinderbrust mit Meerrettichsoße oder Erbsensuppe mit Speck finden sich auf den Speisekarten der Berliner Gasthäuser. Aus Spree und Havel kommen die Fischspezialitäten: Hecht, Aal, Schleie oder Zander, die deftig kombiniert mit Biersaucen oder Speck- und Kartoffelsalat serviert werden.

Für den kleinen Hunger gibt es in den Berliner Eckkneipen Herzhaftes zum Bier, z.B. Rollmops, Brathering, Buletten (Frikadellen) oder saure Gurken sowie an unzähligen Imbissbuden in der ganzen Stadt Brat- und natürlich Currywurst. Die verstorbene Herta Heuwer, die eine Würstchenbude in Berlin-Charlottenburg hatte, soll die Erfinderin der Currywurst gewesen sein. Die Ur-Berliner Spezialität gibt es mit Darm oder ohne.

Berliner kennen und lieben auch Süßes. Turmförmige Baumkuchen, Spritzkuchen, schlagsahnegefüllte Windbeutel und die marmeladengefüllten Pfannkuchen, die als "Berliner" in ganz Deutschland verkauft werden, sind bekannte Leckereien. Findet man auf der Speisekarte eine Berliner Torte, so verbirgt sich dahinter ein Mürbekuchen mit Haselnüssen und Johannisbeer-Gelee. "Berliner Luft" (geeiste Zitronencreme) und "Berliner Mohnpielen" (Mohnklöße) zählen zu den typisch Alt-Berliner Desserts.

Wenn es um die Getränke geht ist das Bier an erster Stelle zu nennen. Schultheis, Berliner Kindl und Engelhardt brauen vorwiegend fein gehopfte Biere der Pilsener Art aber auch Bockbiere, die seit langem in Berlin Tradition haben. Nicht vergessen, in der Kneipe wird kein Glas Bier sondern "ne Molle" bestellt.
Eine echte Berliner Spezialität ist die "Berliner Weiße". Ein spritziges obergäriges Bier, das mit einer Mischung aus Weizen- und Gerstenmalz gebraut wird. Pur schmeckt die Berliner Weiße leicht säuerlich und wird gern mit einem Schuss Himbeer- oder Waldmeistersirup getrunken. Berliner Weiße "rot" oder "grün" ist vor allem im Sommer beliebt, denn sie ist erfrischend und lässt sich wunderbar mit einem Strohhalm genießen.
Kult ist Fassbrause, eine Limonade mit natürlichen Frucht- und Kräuterzutaten, die teilweise heute noch aus Fässern gezapft wird. Die alkoholfreie Fassbrause wird im Berliner Jargon auch ironisch "Sportmolle" genannt.

Gastronomie

In mehr als 7.000 Restaurants, Bistros, Bars und Cafés in Berlin wird deutsche und internationale Küche zelebriert, von gut bürgerlicher Küche bis zum Gourmettempel, von Europa und Fernost bis nach Nord- und Lateinamerika, von Gediegenem bis hin zu Ausgefallenem.
Zahllose Würstchenbuden, Mini-Pizza-Stände, türkische Kebabhändler, arabische Imbissläden, Suppenbars sowie asiatische Schnellrestaurants, in denen man für ein paar Euro genießen kann, ergänzen das große Angebot.

In Berlin gibt es keine Sperrstunde, wodurch man rund um die Uhr Cafés, Restaurants oder Kneipen besuchen kann.

Die typischen Berliner Gasthäuser befinden sich vor allem im Stadtteil Mitte, besonders im Nikolaiviertel, westlich vom Alexanderplatz.

Einzigartig in Berlin ist die Möglichkeit, den ganzen Tag frühstücken gehen zu können. In vielen Cafés und Frühstückskneipen trifft sich bis zum Nachmittag die Szene, um bei Kaffee und Frühstücksspezialitäten die Nacht Revue passieren zu lassen.

Restaurants

Vor dem Schlesischen Tor 2a, 10997 Berlin-Kreuzberg. Tel.: 61 07 43 09, E-Mail: pool@freischwimmer-berlin.de. Geöffnet: Di bis Fr ab 16 Uhr, Sa/So ab 10 Uhr. U-Bahn: U1, U15 Schlesisches Tor.
Genau auf dem ehemaligen Grenzgebiet zwischen Treptow und Kreuzberg ist das Restaurant Freischwimmer eine Oase der Ruhe. Auf einem 100 Meter langen Uferplateau am Kreuzberger Flutgraben aufgebaut, bietet es Indoor- und Outdoorplätze. In den Sommermonaten muss man um die Liegestühle am Wasser jedoch kämpfen. Auf der kleinen, feinen Speisekarte stehen Delikatessen aus aller Herren Länder. Die meisten Berliner zieht es jedoch sonntags zum gediegenen Brunchen hierher. Der Zugang zum Restaurant liegt neben der Tankstelle (durch die Gittertür).
Internet: www.freischwimmer-berlin.com.

Waisenstraße 14-16, 10179 Berlin-Mitte. Tel.: 242 55 28, E-Mail: post@zurletzteninstanz.de. Geöffnet: Mo bis Sa 12-1 Uhr. U-Bahn: U2 Klosterstraße.
Urige Atmosphäre und deftige Speisen werden in der ältesten noch erhaltenen Berliner Gaststätte serviert. Obwohl sich die letzte Instanz zu einem Touristentreffpunkt entwickelt hat, ist sie - vor allem im Winter, wenn die großen Öfen in Betrieb sind - empfehlenswert. Zum Lokal gehört auch ein Biergarten "Unter alten Linden".
Internet: www.zurletzteninstanz.de.

Schönhauser Allee 44a, 10435 Berlin-Prenzlauer Berg. Tel.: 442 77 65. Geöffnet: Mo bis Fr 10-20 Uhr, Sa 12-20 Uhr. U-Bahn: U2 Eberswalder Straße.
An dieser Wurstbude unter der U-Bahnbrücke "Eberswalder Straße" soll es angeblich die beste Currywurst Berlins geben. Die Soße wird seit Jahrzehnten nach einem geheimen Rezept hergestellt.
Eine Filiale befindet sich in der Romain-Rolland-Straße 16 in Berlin-Heinersdorf. Tel.: 47 00 90 99. Geöffnet: Mo bis Fr 6-19 Uhr.
Internet: www.konnopke-imbiss.de.

Knaackstraße 22/24, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg. Tel.: 441 33 99, E-Mail: info@restaurant-pasternak.de. Geöffnet: Mo bis So 9 Uhr bis 1 Uhr. U-Bahn: U2 Senefelderplatz.
Russische Restaurant-Kneipe in der sich Touristen und aus den GUS-Staaten übergesiedelte Leute treffen. Die Speisekarte umfasst klassische russische Gerichte, sogar mit satirischen Zitaten aus staatssozialistischer Zeit: die Vorspeise "Proletariat" z.B. ist eine Salzgurke, dazu Speckkartoffeln, Zwiebelringe, Schwarzbrot und ein doppelter Wodka. Abends ist es immer voll, mit viel Stimmung. Sonntags Brunch-Buffet von 10-15 Uhr.
Internet: www.restaurant-pasternak.de.

Gormannstraße 14, 10119 Berlin-Mitte. Tel.: 24 34 25 00, E-Mail: reservierung@unsicht-bar-berlin.de. Geöffnet: So bis Do 18-1 Uhr, Fr/Sa 17-1 Uhr. U-Bahn: U2 Rosenthaler Platz; S-Bahn: S5, S7, S9, S75 Hackescher Markt.
Speisen in absoluter Finsternis. Die Speisen werden gerochen, geschmeckt und getastet. Was man letztendlich auf dem Teller hat, bleibt bis zum ersten Bissen im Dunkeln. Blinde und sehbehinderte Kellner servieren das Essen. Neben dem Restaurantbereich gibt es auch eine Dunkelbühne mit Veranstaltungsreihen wie Musik- und Parfümpräsentationen. Reservierung erbeten.
Internet: www.unsicht-bar.com.

Havelchaussee 107, 14055 Berlin-Charlottenburg. Tel.: 304 82 58, E-Mail: alteliebe@t-online.de. Geöffnet: April bis Oktober täglich 12-22 Uhr, sonst Do bis So 12-19 Uhr. U-Bahn: U2 Theodor-Heuss-Platz, dann Bus 218 bis Haltestelle Postfenn.
Nicht nur am Wasser, sondern direkt auf dem Wasser gut bürgerlich schlemmen kann man auf dem alten Fährschiff, Baujahr 1912. Ob Brathering, Matjes, Rotbarsch oder Leberkäse mit Bratkartoffeln alles schmeckt lecker. Besonders romantisch ist es am Abend bei Sonnenuntergang auf dem Deck.
Internet: www.alte-liebe-berlin.de.

Friedrichstraße 158 (Eingang über den Hinterhof an der Behrenstraße 55), 10117 Berlin-Mitte. Tel.: 27 49 29 40. Geöffnet: Di bis Sa ab 19 Uhr. U-Bahn: U2 Stadtmitte, U6 Kochstraße.
Vegetarisches Essen ist nicht langweilig, das beweißt das Cookies Cream, über dem Szene Club Cookies. In trendigem Loft-Ambiente kommen außergewöhnliche Kreationen auf die Teller, die auch Fleischesser glücklich machen, zum Beispiel Parmesanknödel im Amalfi-Zitronensud oder Spargel mit Kürbis-Apfel-Chutney. Drei Gänge kosten um die 29 Euro. Einen Tisch gibt es nur mit Reservierung.
Internet: www.cookiescream.com.

Cafés und Bistros

Kollwitzstraße 83, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg. Tel.: 44 04 87 49. Geöffnet: täglich 8-2 Uhr. U-Bahn: U2 Eberswalder Straße.
Gemütliche Nischen mit weichen Bänken, Kronleuchter und Jugendstilelemente und dazu der Duft von Torten, Kaffee und Blumen - was will man mehr. Im Sommer sind die Tische im Freien sehr beliebt.
Internet: www.cafe-anna-blume.de.

Karl-Marx-Allee 72, 10243 Berlin-Friedrichshain/Kreuzberg. Tel.: 29 35 22 03. Geöffnet: Mo bis Fr 10-20 Uhr, Sa/So 11-20 Uhr. Bei Veranstaltungen länger. U-Bahn: U5 Strausberger Platz.
Das Café Sybille, im so genannten Block C-Süd des denkmalgeschützten Teils der Karl-Marx-Allee, ist eine Institution. Seine Geschichte begann in den 1950er-Jahren als "Milchtrinkhalle". Zwischen Torte, Eis und Milchkaffee können Interessierte nun viel über die Geschichte der Karl-Marx-Allee erfahren. Regelmäßig finden auch Kulturveranstaltungen, wie Lesungen oder Konzerte, statt. Gäste, die neugierig geworden sind, können sich im Café eine tragbaren Audioguide leihen und entlang der Prachtbauten der ehemaligen Stalinallee spazieren.

Hinweise für behinderte Besucher
Der behindertengerechte Eingang befindet sich an der Rückseite, Durchgang Koppenstraße 33.

Knaackstraße 26-28, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg. Tel.: 442 84 83. Geöffnet: täglich ab 9 Uhr, Küche bis 23 Uhr. U-Bahn: U2 Senefelderplatz.
Nachteulen-freundliche Frühstückszeiten bis 17 Uhr gibt es im Szene-Café Anita Wronski. Wer mag, frühstückt im Sommer auf der Terrasse mit Blick auf den Wasserturm.

Kantstraße 148, 10623 Berlin-Charlottenburg. Tel.: 313 80 38, E-Mail: info@schwarzescafe-berlin.de. Geöffnet: täglich rund um die Uhr. U-Bahn: U1 Uhlandstraße; S-Bahn: S5, S7, S9, S75 Savignyplatz.
Seit Jahrzehnten ist das Schwarze Café eine Institution für Spätaufsteher und Nachtschwärmer, die sich nicht an konservative Frühstückszeiten halten. Das Frühstück ist genial und international. Man kann hier aber auch zu Mittag essen oder einfach nur ein Bierchen trinken.
Internet: www.schwarzescafe-berlin.de.


Kurfürstendamm 18, 10719 Berlin-Charlottenburg. Tel.: 887 18 39 25. Geöffnet: täglich 8.30-20. U-Bahn: U2 Hausvogteiplatz; S-Bahn: S1, S2, S5, S7, S9, S75 Friedrichstraße.
Stadtbekanntes Café am Ku'dam mit feinsten Torten und Kuchen aus eigener Konditorei. Hier muss man schon Glück haben, um einen Platz zu erwischen.
Internet: www.cafekranzler.de.

Unter den Linden 5, 10117 Berlin-Mitte. Tel.: 20 26 83, E-Mail: info@opernpalais.de. Geöffnet: täglich ab 9 Uhr. U-Bahn: U6 Französische Straße, U2 Hausvogteiplatz.
Im ehemaligen Prinzessinnenpalais befindet sich heute das nostalgische Operncafé, Berlins größtes Kaffeehaus. Neben einer riesigen Auswahl an hausgemachten Kuchen und Torten wird täglich ein Frühstücksbüfett sowie sonntags ein Jazz-Brunch angeboten. Abgesehen vom Café gibt ein Restaurant und eine große Sommerterrasse.

Kurfürstenstraße 58, 10785 Berlin-Tiergarten. Reservierung Tel.: 26 39 19 18. Geöffnet: täglich 8-1 Uhr. U-Bahn: U1, U2, U4 Nollendorfplatz.
Das legendäre Café-Restaurant bietet seit Jahrzehnten Wiener Kaffeehauskultur in der ehemaligen Villa der Stummfilm-Diva Henny Porten. Probieren sollte man auf jeden Fall den selbstgerösteten Kaffee, der laut Joschka Fischer der beste in Berlin ist. Im Sommer lohnt es sich, auf der ruhig gelegenen malerischen Gartenterrasse Platz zu nehmen. Das Preisniveau ist gehoben, der Service aber leicht unterkühlt. Im ersten Obergeschoss gibt es auch eine Cocktailbar.
Internet: www.cafeeinstein.com.

Bars und Kneipen

Christburger Straße 6, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg. Tel.: 44 04 39 02. Geöffnet: So bis Do 20-2 Uhr, Fr/Sa bis 4 Uhr. U-Bahn: U2 Senefelder Platz.
Kleine Cocktailbar zum "Einkuscheln" im Bezirk Prenzlauer Berg. Man sitzt auf Zenotta-Sofas aus den späten Fünfzigern und genießt Musik von Nina Simone. Die 350 Cocktail-Kreationen, allein 19 Absinth-Cocktails, werden höchstpersönlich von Barchef gerührt oder/und geschüttelt.

Kottbusser Damm 104 (Ecke Maybachufer), 10967 Berlin-Kreuzberg. Tel.: 693 56 49. Geöffnet: täglich ab 10 Uhr, Mo ab 16 Uhr. U-Bahn: U8 Schönleinstraße.
Die Ankerklause im Schleusenhaus am Landwehrkanal erinnert an eine Hamburger Hafenspelunke. Hier trifft sich die Szene. Die gut bestückte Musikbox ist ebenso legendär wie die Dancefloor-Abende jeden Donnerstag.
Internet: www.ankerklause.de.

Lützowstraße 23, 10785 Berlin-Tiergarten. Tel.: 261 69 18. Geöffnet: täglich ab 19 Uhr. U-Bahn: U1, U12, U15 Kurfürstenstraße.
Skurrile Location, die bis zum Morgengrauen geöffnet hat. Das Interieur des ehemaligen Bordells wurde einfach beibehalten. Das Publikum ist bunt gemischt - vom Studenten bis zur flippigen Drag Queen.
Internet: www.kumpelnest3000.com.

Hasenheide 69, 10967 Berlin-Kreuzberg. Tel.: 69 00 16 24. Geöffnet: Mo bis Sa ab 17 Uhr, So Brunch ab 10 Uhr, warme Küche bis 23 Uhr täglich. U-Bahn: U7 Südstern.
Das Brauhaus Südstern ist der perfekte Anlaufpunkt für Bierliebhaber. Damit die hauseigenen Bierspezialitäten nicht zu schnell zu Kopf steigen bietet das Brauhaus auch Leckereien aus solider Küche. Ein großer Biergarten liegt auf der Rückseite, mitten im Volkspark Hasenheide. Ab und an auch Konzerte und Sessions.
Internet: http://brauhaus-suedstern.de/.

Schönhauser Allee 6-7, 10119 Berlin-Mitte. Tel.: 50 34 86 68. Geöffnet: täglich ab 18 Uhr. U-Bahn: U2 Rosa-Luxemburg-Platz.
Der Name ist Programm, denn das White Trash Fast Food bereichert das Berliner Nachtleben mit allem, was ein wenig fernab des guten Geschmacks fungiert. Die Einrichtung wird gern als eine Mischung aus China-Restaurant mit Kitsch-Deko und Irish Pub bezeichnet, die Musikauswahl reicht von Country und Punk bis 80ies Metal. Dazu gibt es besten Steaks und Burger Berlins und ein integriertes Tattoo-Studio.
Internet: www.whitetrashfastfood.com.

Lützowplatz 7, 10785 Berlin-Tiergarten. Tel.: 262 68 07, E-Mail: info@baramluetzowplatz.com. Geöffnet: Mo bis Mi 18-2 Uhr, Do bis Sa 18-4 Uhr, So 18-2 Uhr, Happy Hour täglich 18-21 Uhr. U-Bahn: U1, U2, U4 Nollendorfplatz.
Coole Bar mit dem längsten Tresen der Stadt. Ausgezeichnete Cocktails bei betörend guter Musik. Happy Hour täglich 18-21 Uhr.
Internet: www.baramluetzowplatz.de.

Schiffbauerdamm 11, 10115 Berlin-Mitte. Tel.: 41 71 53 69. Geöffnet: Di bis Sa ab 21 Uhr. S-Bahn: S1, S2, S5, S7, S75, S9 Friedrichstraße.
Spektakuläres Innendesign à la James Bond und gut gemixte Cocktails mit Namen wie "Pink Mojito" oder "Ginger Chio". Dazu gibt es Vierziger- bis Sechzigerjahre-Musik vom DJ, tanzen erlaubt. Der Eingang liegt etwas versteckt unter der Brücke der S-Bahn-Trasse am Bahnhof Friedrichstraße.
Internet: www.tausendberlin.com.

Mansteinstraße 4, 10783 Berlin-Schöneberg. Tel.: 216 29 73. Geöffnet: täglich 18-1 Uhr, Sa ab 17 Uhr. U-Bahn: U7 Yorckstraße; S-Bahn: S1, S2, S26 Yorckstraße.
Eine wirklich urige Kneipe, in der seit über 100 Jahren im Familienbetrieb hergestellte Fruchtweine und -liköre ausgeschenkt werden. Musik: je nach Gästen.
Internet: www.leydicke.com.

Shopping

Allgemeine Beschreibung

Die Spreemetropole lockt mit einer unglaublichen Vielfalt an Einkaufsmöglichkeiten. Von Luxus bis Low Budget, von trendiger Mode bis abgefahrene Second-Hand-Fashion - Berlin hat für jeden Geschmack das Richtige zu bieten - und das zum Teil bis spät in den Abend, denn Berlin hat das liberalste Ladenschlussgesetz Deutschlands.

Vom Wittenbergplatz über die Tauentziehenstraße bis hin zur altbekannten Einkaufsmeile Kurfürstendamm im Zentrum-West findet man nicht nur das weltberühmte KaDeWe, das größte Kaufhaus Kontinentaleuropas, sondern auch internationale Labels wie H&M, Benetton, Hilfiger und Zara. Lohnenswert sind Abstecher in die angrenzenden Nebenstraßen mit ihren vielen kleinen Geschäften, wie zum Beispiel in die Uhlandstraße, Fasanenstraße, Bleibtreustraße und zum Savignyplatz. Diese Straßen mit ihrer Jahrhundertwende-Architektur laden zum Stöbern, aber auch zum Pausieren in den schönen Cafés und Restaurants ein. Am westlichen Ende des legendären "Ku'Damm", zwischen Bleibtreustraße und Olivaer Platz, haben sich die schicksten und elegantesten Modehäuser angesiedelt: hier ist das "who is who" der internationalen Designer von Burberry, Bulgari und Chanel über Jil Sander und Gucci bis hin zu Sonya Rykiel, Valentino und Yves Saint Laurent vertreten.

Im Bezirk Mitte, in der Umgebung der Hackeschen Höfe, wird junge schräge Mode und Schmuck in kleinen Boutiquen und szenigen Modeläden, die teilweise von den Designern selbst betrieben werden, angeboten. Boutiquen mit edelsten Produkten namhafter Designer und Hersteller sowie die exklusiven Friedrichstadtpassagen haben sich entlang der Friedrichstraße niedergelassen. Die schicken neuen Bauten vermitteln hier einen Hauch von New Yorker Lebensgefühl.

Schrille Klamotten, Galerien und Trödelmärkte gibt es in Kreuzberg in der Oranien- und Bergmannstraße, in Schöneberg um den Winterfeldtplatz, Goltzstraße und Hauptstraße sowie in der Schönhauser Allee und entlang der Breitscheidstraße am Prenzlauer Berg. Auch in der Kastanienallee und in der Lychener Straße bieten Shops von jungen Designern ausgefallene Mode. Hier herrscht durch die vielen Cafés und Kneipen auch immer ein buntes Treiben.

Eine topmoderne Einkaufs-Arkade ist am Potsdamer Platz entstanden. Die Potsdamer Platz Arkaden bieten auf drei Etagen mehr als 100 Geschäfte.

Aber auch auf Flohmärkten gibt's ne Menge zu entdecken - Nostalgie und Kunst-Trödel an der Straße des 17. Juni oder sonntags Kiezatmosphäre am Boxhagener Platz.

Außerhalb der Innenstadt findet man weitere große Shoppingcenter. Das Forum in Köpenick, die Gropius-Passagen in Neukölln und das A 10 Center in Wildau sind typische Exemplare der in den letzten Jahren erbauten riesigen Shopping-Malls mit zahlreichen Geschäften aller Art und mehreren Restaurants und Cafés.

Beliebte Mitbringsel aus der deutschen Hauptstadt sind Ampelmännchen, Berliner-Bären aus Plüsch, Berlin-T-Shirts, "Mauerstückchen", Zinngeschirr mit Motiven aus Altberlin und DDR-Andenken.

Seit der Freigabe der Wochentags-Ladenöffnungszeiten in Berlin legt jedes Geschäft seine Öffnungszeiten individuell fest. Manche Geschäft haben jetzt von Montag bis Samstag rund um die Uhr geöffnet. Eine Orientierungshilfe ist das Internetportal www.kurfuerstendamm.de, welches eine Suchmaschine für geöffnete Läden bietet.

Shopping Adressen

Tauentzienstraße 21-24, 10789 Berlin-Schöneberg. Tel.: 212 10, E-Mail: info@kadewe.com. Geöffnet: Mo bis Do 10-20 Uhr, Fr 10-21 Uhr, Sa 9.30-20 Uhr. U-Bahn: U1, U2, U15 Wittenbergplatz.
Das größte und luxuriöseste Kaufhaus Europas bietet auf 60.000 Quadratmetern Verkaufsfläche alles, was das Herz begehrt - von Kinderspielzeug bis internationaler Designer Kleidung. Besonders beeindruckend ist die reichhaltig und gut bestückte Feinkostabteilung in der sechsten Etage mit einem riesigen Angebot an internationalen Delikatessen und exklusiven Imbissmöglichkeiten. Außerdem unterhält das KaDeWe eine der tollsten Beauty-Oasen in ganz Europa. Neben neuen Treatments und Trends findet man dort auch den weltgrößten Givenchy-Counter. Nach dem Shopping kann man sich in der siebten Etage im Restaurant "Le Buffet" mit Blick auf Berlin stärken.
Internet: www.kadewe.de.

Friedrichstraße 76-78, 10117 Berlin-Mitte. Kundenservice Tel.: 20 94 80. Geöffnet: Mo bis Sa 10-20 Uhr. U-Bahn: U6 Französische Straße, U2 Stadtmitte.
Die Galeries Lafayette bieten als einzige Auslands-Dependance der berühmten
Pariser Galeries Lafayette jede Art von Luxus. Auf vier Etagen findet man internationale Mode, exklusive Düfte und Pflegeprodukte sowie Weltliteratur. Das Gebäude ist allein schon aufgrund seiner Architektur einen Besuch wert.
Internet: www.galerieslafayette.de.

Schreinerstraße 6, 10247 Berlin-Friedrichshain. Tel.: 42 02 02 25. Geöffnet: Mo bis Fr 10-19 Uhr, Sa 11-16 Uhr. U-Bahn: U5 Samariterstraße.
Für eingefleischte "Ostalgiker" ist der kleine Geschenkladen eine Fundgrube. Aber auch für Leute, die nicht mit Roter-Oktober-Bier, Spreewälder Gewürzgurken, Pittiplatsch und Schnatterinchen groß geworden sind, macht es Spaß sich hier umzuschauen.
Internet: www.mondosarts.de.


Friedrich Stadt Passagen, Friedrichstraße 71, 10117 Berlin - Mitte. Tel.: 20 94 62 40, E-Mail: info@quartier206.com. Geöffnet: Mo bis Fr 10.30-19.30 Uhr, Sa 10-18 Uhr. U-Bahn: U2 Stadtmitte, U6 Französische Straße.
Eine der exklusivsten Shopping-Adressen in Berlin. Luxuriöse Stores der internationalen Fashion-Elite im Art-Decó-Ambiente der New Yorker Architekten Pei Cobb Freed & Partners.
Internet: www.quartier206.com.

Kantstraße 106, 10627 Berlin-Charlottenburg. Tel.: 324 35 82, E-Mail: harry-lehmann@web.de. Geöffnet: Mo bis Fr 9-18.30 Uhr, Sa 9-14 Uhr. U-Bahn: U7 Wilmersdorfer Straße.
Bei der Parfümerie Harry Lehmann kann man sich seit 1926 sein Parfüm individuell selbst mischen lassen. Schon Marlene Dietrich kaufte hier Veilchenduft. Der Bestseller unter den 50 selbstkreierten Düften ist seit Anfang an "Eau de Berlin". Parfüm wird nach Gewicht verkauft - 100 Gramm kosten ungefähr 4 Euro.
Internet: www.parfum-individual.de.


Straße des 17. Juni (vor dem Ernst-Reuter-Haus), 10623 Berlin-Charlottenburg. Händlertelefon 26 55 00 96, E-Mail: info@berliner-troedelmarkt.de. U-Bahn: U2 Ernst-Reuter-Platz; S-Bahn: S5, S7, S9, S75 Tiergarten. Geöffnet: Sa und So 8-17 Uhr.
Der bekannteste, größte aber auch teuerste Flohmarkt der Stadt. Er kann eine Fundgrube für Berlin-Memorabilia, DDR-Nostalgika und hervorragende Antiquitäten und Kunst sein.
Internet: www.berliner-troedelmarkt.de.

Rosenthaler Straße 40/41, Hakesche Höfe, 10178 Berlin-Mitte. Tel.: 44 04 88 01, Hotline Tel.: 609 87 60 13 (Mo bis Fr 9-17 Uhr), E-Mail: info@ampelmann.de. Geöffnet: Mo bis Sa 9.30-22 Uhr, So 10-19 Uhr. U-Bahn: U8 Weinmeisterstraße; S-Bahn: S5, S7, S9, S75 Hackescher Markt.
Hier ist das kultige (Ost-)Ampelmännchen zu Hause. In der Galerie findet man Informationen zur Geschichte, Ausstellungsstücke sowie Accessoires und Souvenirs wie Lampen, T-Shirts, Bücher und Fruchtgummis. Filialen: Im DomAquarée, in den Potsdamer Platz Arkaden und am Gendarmenmarkt.
Internet: www.ampelmann.de.

Adressen zu Kultur und Unterhaltung

Ticketservice

Spreeufer 6, Nikolaiviertel, 10178 Berlin-Mitte. Ticket-Hotline Tel.: 241 46 35, E-Mail: info@btk-berlin.de.
Vorverkaufsstellen befinden sich in der Galeria Kaufhof am Ostbahnhof (Mo bis Sa 10-20 Uhr) und in der Galeria Kaufhof am Alexanderplatz, Tel.: 24 74 33 27 (Mo bis Sa 9.30-20 Uhr). Kartenbuchungen sind an allen drei Theater- und Konzertkassen möglich. Tickets per Post können nur über die Theater- und Konzertkasse im Nikolaiviertel bestellt werden.
Internet: www.btk-berlin.de.

Service-Hotline Tel.: (030) 25 00 23 33.
Tickets für Konzerte, Theater, Musicals, Shows und Sportveranstaltungen in Berlin. In den BERLIN infostores erhält man am Tag der Vorstellung (nach Verfügbarkeit) Tickets mit Ermäßigung für verschiedene Veranstaltungen.
Internet: www.visitberlin.de.

Ausstellungs- und Messegelände

Messedamm 22, 14055 Berlin-Charlottenburg. Tel.: 303 80, Fax: 30 38 23 25, E-Mail: central@messe-berlin.de.
Mit ihrem internationalen Messeprogramm von bis zu rund 80 Eigen- und Gastveranstaltungen unter dem Berliner Funkturm gehört die Messe Berlin zu den zehn umsatzstärksten Messegesellschaften der Welt. Auf 160.000 Quadratmetern Hallenfläche befinden sich 26 Messehallen, die alle miteinander verbunden sind. Die wichtigsten Veranstaltungen der Messe Berlin sind die Internationale Funkausstellung (IFA), die Internationale Tourismus-Börse (ITB), die Internationale Grüne Woche Berlin, die Internationale Baufachmesse Berlin (bautec), die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin-Brandenburg (ILA) und die HomeTech Berlin.
Das Messegelände am Funkturm ist mit dem Internationalen Congress Centrum Berlin (ICC) durch ein dreistöckiges Brückenbauwerk unmittelbar verbunden.
Das Messegelände der Messe Berlin ist über ausgezeichnete Verkehrsverbindungen bequem zu erreichen.

Vom Flughafen zum Messegelände
Flughafen Berlin Tegel - Messe: Bus X9 (Express) oder 109 in Richtung Zoologischer Garten, Haltestelle Jungfernheide. Dann umsteigen in S42 Schöneberg Messe Nord/ICC.
Flughafen Schönefeld - Messe: S9 in Richtung Pankow bis S-Bahnhof Schöneweide. Von dort S46 Richtung Westend bis Messe Nord/ICC. S9 in Richtung Pankow bis S-Bahnhof Ostkreuz, von dort Ringbahn S42 bis Messe Nord/ICC. S45 in Richtung Bundesplatz bis S-Bahnhof Südkreuz, von dort Rinbahn S41 bis Messe Bord/ICC.

Vom Bahnhof zum Messegelände
- Hauptbahnhof, Bahnhof Zoologischer Garten, Bahnhof Charlottenburg, Bahnhof Ostbahnhof und Bahnhof Lichtenberg - Messe: S5 Richtung Spandau, S7 Richtung Potsdam, S75 Richtung Westkreuz, alle Linien bis S-Bahnhof Westkreuz. Von dort S41, S46 Richtung Westend bis Messe Nord.
- Bahnhof Spandau - Messe: S5 in Richtung Strausberg Nord bis S-Bahnhof Westkreuz. Von dort Ringbahn S41, S46 Richtung Gesundbrunnen/Westend bis Messe Nord/ICC
- Bahnhof Gesundbrunnen - Messe: S42 Richtung Schöneberg bis S-Bahnhof Messe Nord/ICC.
- Bahnhof Südkreuz - Messe: S 41 Richtung Schöneberg/Gesundbrunnen, S46 Richtung Westend, jeweils bis S-Bahnhof Messe Nord/ICC.

Mit dem Auto zum Messegelände
Das Autobahnnetz ist sternförmig auf die deutsche Hauptstadt ausgerichtet und wird zum größten Teil sechsstreifig ausgebaut. Das Leitsystem "Messegelände" an den A10 (Berliner Ring)-Abzweigen "Drewitz", "Oranienburg", "Schönefelder Kreuz" und "Pankow" führt direkt auf die Stadtautobahnen A111, A115 (Avus) und A100 zum AB-Dreieck "Funkturm", Ausfahrt "Messegelände". Unmittelbar am Messegelände stehen circa 12.000 PKW-Parkplätze zur Verfügung.

Autofahrer sollten beschten, dass eine Umweltplakette erforderlich ist. Seit dem 1. Januar 2010 ist nur noch die grüne Plakette erlaubt.

Hinweise für behinderte Besucher
Menschen mit Handicap finden auf der Website der Messe einen Orientierungsplan.
Internet: www.messe-berlin.de.

Ballett- und Opernhäuser

Bismarckstr. 110, 10625 Berlin-Charlottenburg. Ticket Box Tel.: 20 35 40 (täglich 12-19 Uhr). U-Bahn: U2 Hausvogteiplatz; S-Bahn: S1, S2, S5, S9, S75 Friedrichstraße. Theaterkasse: im Foyer des Schillertheaters, geöffnet: täglich 12-19 Uhr. Abendkasse: jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (während dieser Zeit findet kein Vorverkauf statt). Telefonischer Kartenservice: Tel.: 20 35 45 55, E-Mail: tickets@staatsoper-berlin.de.
Das Opernhaus Unter den Linden in Berlin-Mitte ist seit Sommer 2010 wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Bis zur Wiedereröffnung bespielt das Ensemble der Staatsoper das Schillertheater in Charlottenburg.
Internet: http://staatsoper-berlin.de.

Bismarckstraße 35, 10627 Berlin-Charlottenburg. Tel.: 343 84 01. U-Bahn: U2 Deutsche Oper, U7 Bismarckstraße. Telefonischer Kartenservice: Tel.: 34 38 43 43 (Mo bis Fr 9-18 Uhr, Sa/So 11-16 Uhr), E-Mail: info@deutscheoperberlin.de. Theaterkasse: Montag bis Samstag (auch an Feiertagen) 11 Uhr bis Veranstaltungsbeginn. An veranstaltungsfreien Tagen ist die Kasse bis 19 Uhr geöffnet. Sonntag 10-14 Uhr und Abendkasse ab eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
Im größten Opernhaus Berlins führen weltweit renommierte Künstlerpersönlichkeiten und ein exzellentes Ensemble die großen Opern des 19. Jahrhunderts auf.
Internet: www.deutscheoperberlin.de.

Behrenstraße 55-57, 10117 Berlin-Mitte. Tel.: 20 26 00, E-Mail: info@komische-oper-berlin.de. Telefonischer Kartenservice: Tel.: 47 99 74 00 (Mo bis Sa 9-20 Uhr, So/Feiertag 14-20 Uhr). Theaterkasse: Unter den Linden 41, geöffnet Montag bis Samstag 11-19 Uhr, Sonntag 13-16 Uhr. An Feiertagen ist nur die Abendkasse (Eingang Behrenstraße) geöffnet. U-Bahn: U6 Französische Straße; S-Bahn: S1, S2, S25 Brandenburger Tor.
Hier bietet ein junges Ensemble intelligentes Musiktheater.
Internet: www.komische-oper-berlin.de.

Karl-Marx-Straße 131-133, 12043 Berlin-Neukölln. Tel.: 688 90 70 (Di bis Fr u.a. Spieltagen 15-19 Uhr), E-Mail: info@neukoellneroper.de und tickets@neukoellneroper.de. Telefonischer Kartenservice, Tel.: 68 89 07 77, E-Mail: tickets@neukoellneroper.de. U-Bahn: U7 Karl-Marx-Straße; S-Bahn: S45, S46 Neukölln.
Das künstlerische Spektrum der Neuköllner Oper reicht vom experimentellen musikalischen Kammerstück bis zur großen Oper, von der klassischen Moderne über Mittelalterspektakel bis zu Operette und Musical.
Internet: www.neukoellneroper.de.

Casino

Marlene-Dietrich-Platz 1, 10785 Berlin-Mitte. Tel.: 25 59 90, E-Mail: info@spielbank-berlin.de. Geöffnet: Casino Royal: täglich 15-3 Uhr; Casino Leger: täglich 11-5 Uhr; Automatenspiel: täglich 11-3 Uhr; Pokerfloor: Mo bis Fr 19-3 Uhr, Sa/So 15-3 Uhr. U-Bahn: U2 Potsdamer Platz; S-Bahn: S1, S2, S26 Potsdamer Platz.
Die modernste Spielbank Deutschlands. Auf vier Etagen kann man bei Roulette, Black Jack, Sic Bo, Poker, Glücksrad und an über 350 Spielautomaten sein Glück versuchen. Eintritt ab 18 Jahren.
Internet: www.spielbank-berlin.de.

Kinos

Potsdamer Straße 4, 10785 Berlin-Tiergarten. Tel.: 260 66 400. U-Bahn: U2 Potsdamer Platz; S-Bahn: S1, S2, S26 Potsdamer Platz.
Berlins gigantisches Erlebniskino mit elektronischen 3-D-Brillen und der größten 3-D-Leinwand der Stadt ist auch häufiger Schauplatz von Deutschlandpremieren und internationalen Erstaufführungen mit Weltstars.
Internet: www.cinestar-imax.de.

Kongresszentren

Messedamm 22, Haupteingang: Neue Kantstraße/Ecke, 14055 Berlin-Charlottenburg. Tel.: 30 38 30 00, Ticket-Hotline, Tel.: 30 69 69 69. U-Bahn: U2 Kaiserdamm; S-Bahn: S5, S7, S9 Westkreuz, S5, S75 Messe Süd oder S41, S42, S45, S46, S47 Messe Nord/ICC.
Seit seiner Eröffnung gilt das Internationale Congress Centrum Berlin als eines der größten, modernsten und erfolgreichsten Kongresshäuser der Welt. Mit seinen 80 Sälen und Räumen von 20 bis 9.100 Plätzen, seinen multifunktionalen Einrichtungen, seiner modernen Technik und seinen umfangreichen Serviceangeboten eignet es sich für Tagungs- und Unterhaltungsveranstaltungen aller Art.
Das ICC ist mit dem Messegelände am Funkturm durch ein dreistöckiges Brückenbauwerk unmittelbar verbunden.
Internet: www.icc-berlin.de.

Konzerthäuser

Gendarmenmarkt 2, 10117 Berlin-Mitte. Tel.: 203 09 23 33, Tickets, Tel.: 203 09 21 01, Fax: 203 09 22 33, Führungen Tel.: 203 09 23 43, E-Mail: ticket@konzerthaus.de. U Theaterkasse/Besucherservice: Eingang Nordflügel gegenüber dem Französischen Dom. Geöffnet: Montag bis Samstag 12-19 Uhr, Sonntag 12-16 Uhr; Abendkasse: im Eingangsfoyer des Konzerthauses, jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn. Das Café Konzerthaus ist täglich ab 12 Uhr geöffnet. Im Besucherservice starten auch die kostenlosen Rundgänge und kostenpflichtigen Führungen durch das Konzerthaus. Öffentliche Führungen finden in der Regel samstags um 13 Uhr statt. Die Termine für kostenlose Rundgänge (ca. 30 Min.) werden per Aushang und im Internet (Konzerthaus-News) veröffentlicht. -Bahn: U6 Französische Straße oder Stadtmitte, U2 Hausvogteiplatz oder Stadtmitte; S-Bahn: S1, S2, S5, S7, S75, S9 Friedrichstraße.
Eines der schönsten Bauwerke des Architekten Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) wurde nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg im Jahr 1984 als Konzerthaus mit den vier Spielstätten Großer Saal, Kleiner Saal, Werner-Otto-Saal und Musikclub wieder eröffnet. Circa 550 Veranstaltungen finden hier jährlich statt.

Hinweise für behinderte Besucher
Rollstuhlplätze und Plätze für Begleitpersonen stehen in allen Spielstätten des Konzerthauses zur Verfügung. Der barrierefreie Zugang ist der Bühneneingang Charlottenstraße.
Internet: www.konzerthaus.de.

Herbert-von-Karajan-Straße 1, 10785 Berlin-Tiergarten. Tel.: 25 48 80, Tickets, Tel.: 25 48 89 99, E-Mail: kartenbuero@berliner-philharmoniker.de. Konzertkasse: Montag bis Freitag 15-18 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertage 11-14 Uhr. Geführte Touren werden angeboten. U-Bahn: U2 Potsdamer Platz oder Mendelssohn-Bartholdy-Park, S-Bahn: S1, S2, S25, S 26 Potsdamer Platz.
Die Berliner Philharmonie, nach Plänen von Hans Scharoun gebaut und 1963 eröffnet, zählt zu den eigenwilligsten Gebäuden Berlins. Viel bestaunt und bewundert, bildet sie das markante Merkmal und Herzstück des Kulturforums. Im Großen Saal finden jährlich etwa 270 Konzerte statt. Hier geben die Berliner Philharmoniker ihre Konzerte, treten Gastorchester, Kammermusikformationen der unterschiedlichsten Größen und Solisten auf.
Internet: www.berliner-philharmoniker.de.

Am Glockenturm, 14053 Berlin-Charlottenburg. Ticket-Hotline 01806 57 00 70. S-Bahn: S5, S75 Pichelsberg.
Die überdachte Freilichtbühne für Open-Air-Rock-, Pop- oder Klassikkonzerte ist ein großer kultureller Anziehungspunkt der Stadt. Stammgäste auf der Berliner Waldbühne sind die Berliner Philharmoniker mit ihren spektakulären Sommerkonzerten.
Internet: www.waldbuehne-berlin.de.

Eichenstraße 4, 12435 Berlin-Treptow. Tickets Tel.: 533 20 30. S-Bahn: S8, S9, S41, S42, S85 Treptower Park.
Die Arena wurde 1927 als erste freitragende Halle Europas erbaut und ist seit den neunziger Jahren ein fester Ort kulturellen Treibens in der Stadt. Im Gebäudekomplex finden Konzerte, Theateraufführungen, Messen und Partys statt. Die Freifläche direkt am Spreeufer mit 2.700 Quadratmetern wird ebenfalls für Veranstaltungen genutzt. Das Bar-Restaurant-Schiff "Hoppetosse" liegt direkt vor der Arena. Mit drei Decks und spektakulärem Ausblick auf Stadt und Spree ist sie tagsüber und abends bekannt als beliebtes Café-Restaurant, nachts als szenige Party-Location.
Internet: www.arena-berlin.de.

Columbiadamm 13-21, 10965 Berlin-Tempelhof. Tel.: 698 09 80, Hekticket Tel.: 230 99 30. U-Bahn: U6 Platz der Luftbrücke.
In der Columbiahalle finden die interessantesten Konzerte Berlins statt. Das Programm ist ein internationaler Musikmix aus Pop, Rock und Jazz. Daneben werden Sportevents, Conventions, Messen und Industrieveranstaltungen durchgeführt.
Internet: www.columbiahalle.de.

Möckernstraße 10, 10963 Berlin-Kreuzberg. Tel.: 74 73 70, Tickets, Tel.: 0180 555 4111 (0,14 Cent/Min.), E-Mail: info@tempodrom.de. VVK-Stelle im Tempodrom: Montag bis Freitag 12-18.30 Uhr, Samstag 11-14 Uhr. Abendkasse täglich eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Im Internet kann man Karten unter www.koka36.de bestellen. U-Bahn: U1, U7 Möckernbrücke; S-Bahn: S1, S2, S26 Anhalter Bahnhof.
Eine der ersten Veranstaltungsadressen in Berlin mit einem genreübergreifenden Angebot: Konzerte, Showveranstaltungen, Rock, Pop, Jazz, Klassik, Tanz sowie populäre Festivals.
Internet: www.tempodrom.de.

Kulturzentren

Victoriastraße 10-18, 12105 Berlin-Tempelhof. Tel.: 75 50 30; E-Mail: info@ufafabrik.de. U-Bahn: U6 Ullsteinstraße.
Auf zwei Hektar beherbergt das internationale Kulturzentrum Theatersäle, Probestudios, eine überdachte Open-Air-Bühne, den UFA-Zirkus, eine Kindercircusschule sowie Berlins größte Sambaschule. Es werden Konzerte, Comedy, Theater und Tanzveranstaltungen geboten. Das Café Olé ist täglich ab 10 Uhr bis in den Abend geöffnet.
Internet: www.ufafabrik.de.

John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin-Tiergarten. Tel.: 39 78 70, Tickets, Tel.: 39 78 71 75. Geöffnet: täglich 10-19 Uhr. Ausstellungen Mi bis Mo 11-19 Uhr. S-Bahn: S3, S5, S7, S9, S75 Hauptbahnhof.
Das Haus der Kulturen der Welt ist ein führendes Zentrum für zeitgenössische Kunst aus Asien, Lateinamerika und Afrika. Es bietet ein Podium für Theater- und Tanzaufführungen, Filmpräsentationen, Literatur, Tagungen, Ausstellungen und Veranstaltungsreihen. Im Rahmen der 750-Jahr-Feier 1987 wurde neben dem Haus der Kulturen der Welt das Carillon, das größte Glockenspiel Europas, eingeweiht. Die vier schlanken Türme sind von einem Zeltdach bedeckt, unter dem ein Glockenspiel mit 68 Glocken aufgehängt ist.
Internet: www.hkw.de.

Schönhauser Allee 36 (Eingänge: Knaakstraße 97, Schönhauser Alle 37), 10435 Berlin-Prenzlauer Berg. Tel.: 31 51 52, Ticketbüro, Tel.: 44 31 51 51, E-Mail: info@kulturbrauerei.de. U-Bahn: U2 Eberswalder Straße; S-Bahn: S42, S47, S8 Schönhauser Allee.
Das ehemalige Gelände der Schultheiss-Brauerei hat sich zur angesagten Location entwickelt. Auf 25.000 Quadratmetern befinden sich mehrere Kinosäle, Theater, Ausstellungen, Restaurants und die passenden Räumlichkeiten für Konzerte oder Partys. Die Attraktion des Geländes sind die zwei großen Innenhöfe.
Internet: www.kulturbrauerei.de.

Musikclubs

Kantstraße 12a, 10623 Berlin-Charlottenburg. Tel.: 31 80 45 60, E-Mail: info@quasimodo.de. Geöffnet: Einlass bei Veranstaltungen 21 Uhr. U-Bahn: U2, U9 Zoologischer Garten; S-Bahn: S3, S5, S7, S9, S75 Zoologischer Garten.
Eine wichtige Jazz-Location in Berlin. Fast täglich findet ein Programm mit internationalen Stars ab 22 Uhr (Jazz, Funk, Soul, Latin, Blues, Rock) statt. Konzertkarten sind gebührenfrei im Quasimodo-Café (Mo bis Fr ab 15.30 Uhr, Sa/So ab 13 Uhr) zu erwerben.
Internet: www.quasimodo.de.

Yorkstraße 15, 10965 Berlin-Kreuzberg. Tel.: 215 80 70, E-Mail: info@yorkschloesschen.de. Geöffnet: täglich 10-3 Uhr; Mitte Oktober bis Mitte April Mo bis Sa 17-3 Uhr, So 10-3 Uhr. U-Bahn: U7 Mehringdamm; S-Bahn: S1, S2, S26 Yorckstraße.
In dieser urigen Eckkneipe gibt sich die Berliner Jazz-Szene ein Stelldichein. Livemusik am Samstag, Sonntag und Mittwoch, in der Wintersaison auch Donnerstag und Freitag. Die Schwerpunkte liegen auf traditionellem Jazz und Blues sowie Soul und Dixieland.
Internet: www.yorckschloesschen.de.


Warschauer Platz 18, 10245 Berlin-Friedrichshain. Tel.: 29 36 99 90. Geöffnet: täglich ab 22 Uhr. U-Bahn: U1 Warschauer Straße, S-Bahn: S3, S5, S7, S9, S75 Warschauer Straße.
Im Matrix, unter dem U-Bahnhof Warschauer Straße, feiert ein gut gelauntes, tendenziell recht junges Publikum auf mehreren Dancefloors zu Pop, Disco, R'n'B, Soul, HipHop und Mainstream-House. Zu den Veranstaltungen gehören Disco Village und Ladies First, die seit Jahren feste Größen in der Berliner Nachtszene sind.
Internet: www.matrix-berlin.de.

Bismarckstraße 108, 10625 Berlin-Charlottenburg,. Tel.: 312 91 11, E-Mail: cafe-keese@t-online.de. U-Bahn: U2 Bismarckstraße oder Ernst-Reuter-Platz.
Das Café Keese führt die alte Berliner Ballhaustradition fort. Tanz ist die Zauberformel, die damals wie heute Menschen jeder Generation zusammenführt. Tischtelefone und Livemusik von monatlich wechselnden Tanzkapellen. Dienstag Disco-Fox-Party, Mittwoch Schlager-Disco, Donnerstag Swing-Abend, Freitag und Samstag lange Tanz-Nacht, Sonntag und Montag ab 15 Uhr Tanztee.
Internet: http://cafekeese.de/keese/.

Oranienstraße 190, 10999 Berlin-Kreuzberg. Tel.: 61 40 13 06. Geöffnet: je nach Veranstaltung. U-Bahn: U1, U8 Kottbusser Tor.
Das legendäre SO 36 ist längst nicht mehr nur in Punkkreisen beliebt und bekannt. Das Publikum ist inzwischen fast so bunt gemischt wie das vielseitige Programm, das von Kiezbingo über Rock- und Elektrokonzerte bis zur schwul-lesbischen Party reicht. Bester Tag: Sonntagabends zum Café Fatal: Tanzkurs, Disco, Tischtennis und Kicker.
Internet: http://so36.de/.

Unter den Linden/Friedrichstraße, 10117 Berlin-Mitte. Tel.: 27 49 29 40. Geöffnet: Di und Sa ab 19 Uhr. U-Bahn: U2 Stadtmitte; S-Bahn: S1, S2, S25 Brandenburger Tor; S1, S2, S5, S7, S75, S9 Friedrichstraße.
Für viele der aufregendste Nachtclub in Berlin, der nach sieben Umzügen wieder eröffnet hat - dieses Mal in den Räumen des ehemaligen Kino des Westin Grand Hotels. Szenegänger und stylische "Party People" fühlen sich hier wie in ihrem eigenen Wohnzimmer. Strenge Türsteher.
Internet: www.cookies.ch.

Sportanlagen

Olympischer Platz 3, 14053 Berlin-Charlottenburg. Tel.: 30 68 81 00, E-Mail: info@olympiastadion-berlin.de. S-Bahn: S5, S75 Olympiastadion.
Das 110 Hektar große Olympiastadion wurde nach Plänen des Architekten Werner March als zentrales Bauwerk des "Reichssportfeldes" anlässlich der Olympischen Spiele 1936 errichtet. Im August 2004 nach umfassenden Um- und Modernisierungsarbeiten als Fünf-Sterne-Stadion wieder eröffnet, ist es als High-Tech-Arena mit knapp 75.000 Sitzplätzen gut gerüstet. Es ist Heimspielstätte von Hertha BSC Berlin.

Führungen
Führungen durch das Olympiastadion werden täglich, außer an Spiel-/Veranstaltungstagen, angeboten. Tickets hierfür erhält man im Besucherzentrum am Osttor (Info-Hotline: Tel.: 25 00 23 22 (Mo bis Fr 9-19 Uhr, Sa 10-19 Uhr, So 10-14 Uhr), E-Mail: tour@olympiastadion-berlin.de).

Rundgang
Ein Rundgang auf eigene Faust ist ebenfalls möglich: April bis Mai täglich 9-19 Uhr, Juni bis Mitte September täglich 9-20 Uhr, Mitte September bis Oktober täglich 9-19 Uhr, November bis März täglich 9-16 Uhr (keine Besichtigung an Spiel-/Veranstaltungstagen).

Hinweise für behinderte Besucher
Behindertengerechte Zugänge und 174 Rollstuhlfahrerplätze stehen zur Verfügung.
Internet: www.olympiastadion-berlin.de.

Paul-Heyse-Straße 26, 10437 Berlin-Prenzlauer Berg. Tel.: 44 30 45, Ticket-Hotline Tel.: 44 30 44 30 8Mo bis Fr 10-18 Uhr), E-Mail: info@velomax.de. S-Bahn: S8, S41, S42, S85 Landsberger Allee.
Das Velodrom zählt zu den größten Veranstaltungshallen in Berlin. Hier finden Top-Events aus dem Sport-, Konzert- und Showbereich statt.
Internet: www.velodrom.de.

Am Falkplatz, 10437 Berlin-Prenzlauer Berg. Tel.: 44 30 45. U-Bahn: U2 Eberswalder Straße, U8 Bernauer Straße.
Nicht nur Sport, sondern auch alle anderen Arten von Veranstaltungen, wie Konzerte, Shows und Messen, finden in der Max-Schmeling-Halle statt.
Internet: www.max-schmeling-halle.de.

Theater

Altonaer Straße 22, 10557 Berlin-Tiergarten. Tel.: 397 47 40. U-Bahn: U9 Hansaplatz, S-Bahn: S5, S7, S9, S75 Bellevue. Theaterkasse: Tel.: 39 74 74 77, geöffnet täglich 12-18 Uhr.
Sinnlicher, humorvoller, direkter, tragischer, komischer, ehrlicher, kitschiger und frecher kann man Berlin nicht kennen lernen als mit dem Grips Theater.

Internet: www.grips-theater.de.


Schumannstraße 13a, 10117 Berlin-Mitte. Tel.: 28 44 10. Theaterkasse: Im Foyer des Deutschen Theaters. Geöffnet: Montag bis Samstag 11-18.30 Uhr, Sonn- und Feiertage 15-18.30 Uhr. Tel.: 28 44 12 25, Besucherservice Tel.: 28 44 12 21 und 28 44 12 25, E-Mail: service@deutschestheater.de. U-Bahn: U6 Friedrichstraße; S-Bahn: S1, S2, S5, S7, S9, S7, S75 Friedrichstraße.
Auf dem Programm stehen Neuinszenierungen von bekannten Regisseuren, aufregende Stücke der Klassik und der klassischen Moderne, von Emilia Galotti bis Bluthochzeit und von Shakespeare bis Schnitzler.
Internet: www.deutschestheater.de.

Knesebeckstraße 100, 10623 Berlin-Charlottenburg. Tel.: 315 97 30. Geöffnet: Theaterkasse: Montag bis Freitag ab 10.30 Uhr, Samstag ab 10 Uhr, Sonn- und Feiertags ab 13 Uhr bis eine Stunde vor Vorstellungsbeginn, anschließend Abendkasse. Tel.: 312 42 02, E-Mail: tickets@renaissanc-theater.de. U-Bahn: U2 Ernst-Reuter-Platz, S-Bahn: Savigny-Platz.
Das einzige Art-déco-Theater Europas präsentiert vorwiegend aktuelle Stücke lebender Autoren und ist zugleich eine Bühne der großen Schauspielerpersönlichkeiten.
Internet: www.renaissance-theater.de.

Kantstraße 12, 10623 Berlin-Charlottenburg. Tickets, Tel.: 0180 44 44 (Mo bis Sa 8-20 Uhr, So 10-20 Uhr. U-Bahn: U2, U9 Zoologischer Garten; S-Bahn: S5, S7, S9, S75 Zoologischer Garten.
Das traditionsreiche, mondäne Theater besitzt den Ruf als "Bühne der Weltstars". Aufgeführt werden Operetten und Musicals.
Internet: www.stage-entertainment.de.

Kurfürstendamm 206-209, 10719 Berlin-Charlottenburg. Tel.: 885 91 10. U-Bahn: U1 Uhlandstraße, U9 Kurfürstendamm. Theaterkasse: Montag 10-18 Uhr, Dienstag bis Samstag 10-18 Uhr, Sonntag 11 Uhr bis Vorstellungsbeginn; Abendkasse täglich ab 18.30 Uhr, Sonntag ab 13 Uhr. Tel.: 88 59 11 88, E-Mail: karten@komoedie-berlin.de.
Die Komödie und das Theater am Kurfürstendamm sind seit Jahrzehnten die Adressen für herzerfrischend-vergnügliche Unterhaltung. Der Spielplan bietet Komödien, Boulevardstücke, Shows, Volksstücke, Liederabende, Kriminalkomödien, musikalische Lustspiele - immer mit Starbesetzung. Internet: www.komoedie-am-kurfuerstendamm.de.



Linienstraße 227, 10178 Berlin-Mitte. Tel.: 24 06 55. Theaterkasse: täglich 12-18 Uhr; Abendkasse eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Tel.: 24 06 57 77. U-Bahn: U2 Rosa-Luxemburg-Platz, S-Bahn: S5, S7, S9, S75 Alexanderplatz.
Unkonventionelles Theater für ein junges Publikum, das sich für zeitbezogene Stücke interessiert.
Internet: www.volksbuehne-berlin.de.

Europa-Center, Tauentziehenstraße 9-12, 10789 Berlin-Charlottenburg. Tel.: 261 47 95, E-Mail: info@diestachelschweine.de. U-Bahn: U1, U2, U3 Wittenbergplatz; S-Bahn: S5, S7, S9, S75 Zoologischer Garten.
Ältestes literarisches Kabarett Berlins und zweitältestes Kabarett Deutschlands. Bei den Stachelschweinen traten unter anderen Günter Pfitzmann, Wolfgang Neuss und Wolfgang Gruner auf.
Internet: www.diestachelschweine.de.

Friedrichstraße 101, 10117 Berlin-Mitte. Tel.: 204 47 04, E-Mail: distel@distel-berlin.de. Geöffnet: Theaterkasse: Montag bis Freitag 12-18 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen 11-17 Uhr. Die Abendkasse ist zwei Stunden vor Vorstellungsbeginn geöffnet. U-Bahn: U6 Friedrichstraße, S-Bahn: S1, S2, S7, S9, S7, S75 Friedrichstraße.
Das Ensemble des Kabaretts "Die Distel" ist für bestes politisches Kabarett weit über die Grenzen Berlins hinaus bekannt und beliebt.

Hinweise für behinderte Besucher
Fahrstuhl, Rollstuhlrampe und Behinderten-WCs sind vorhanden. Pro Vorstellung stehen Reservierungen für zwei Rollstuhlplätze bereit.
Internet: www.distel-berlin.de.

Zirkus/Varieté

Friedrichstraße 107, 10117 Berlin-Mitte. Tel.: 23 26 22 64. Geöffnet: Theaterkasse: Montag 10-18 Uhr, Dienstag bis Samstag 10-18.30 Uhr, Sonntag 10-18 Uhr, Feiertage 14-18.30 Uhr (wenn Vorstellung). Tel.: 23 26 23 26, E-Mail: tickets@show-palace.eu. U-Bahn: U6 Oranienburger Tor, S-Bahn: S5 Friedrichstraße.
Berühmtes Varieté-Theater mit großen Revuen und aufwändigen Bühneneffekten. Auch Kinderrevuen werden veranstaltet.
Internet: www.show-palace.eu.

Potsdamer Straße 96, 10785 Berlin-Tiergarten. Tel.: 588 43 40, E-Mail: info@wintergarten.de. Geöffnet: Theaterkasse Mo und Mi bis Sa 16-19 Uhr, So 14-17 Uhr. Tel.: 58 84 33 (Mo bis Sa 9-20 Uhr, So 14-20 Uhr), E-Mail: tickets@wintergarten-berlin.de. U-Bahn: U1 Kurfürstenstraße; U2 Bülowstraße.
Das schönste Varieté Europas ist eine Instanz in der Kulturmetropole Berlin.
Internet: www.wintergarten-variete.de.

Rosenthaler Straße 40/41, Hackesche Höfe, 10178 Berlin-Mitte. Tel.: 40 00 59 30, E-Mail: info@chamaeleonberlin.com. Geöffnet: Theaterkasse Mo bis Fr 10.30-20 Uhr, Sa 10.30-22 Uhr, So 12-20 Uhr. Tel.: 400 05 90.
U-Bahn: U8 Weinmeisterstraße; S-Bahn: S5, S7, S9, S75 Hackescher Markt.
Die Bühne in den Hackeschen Höfen gehört zu den Geheimtipps in Sachen Varieté.
Internet: www.chamaeleonberlin.de.

Veranstaltungen

Ausstellung

Jährlich im Januar/Februar.
Eines der wichtigsten Medienfeste in Deutschland. Das Event wird seit mehr als hundert Jahren vom Journalisten-Verband Berlin e.V. in Zusammenarbeit mit Institutionen des jeweiligen Gastlandes organisiert. Erwartet werden Promis und rund 2.000 weitere Gäste.
Internet: www.presseball.de.

Jährlich am 3. Oktober.
Ein Bürgerfest auf dem Pariser Platz und Unter den Linden: Umzüge, Musik und zahlreiche Highlights begleiten den Tag der Deutschen Einheit.

Festival

Jährlich im Januar und im August.
Konzerte, Theater, Lesungen und Kulinarisches bis spät in die Nacht in rund 100 Berliner Museen und Gedenkstätten. Ein Bus-Shuttle bringt die Nachtschwärmer bequem von einem Museum zum anderen.
Internet: www.lange-nacht-der-museen.de.

Jährlich im Mai.
Die besten zehn Theaterproduktionen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind eingeladen und konkurrieren um die zu vergebenden Preise. Gespielt werden die Stücke im neuen Haus der Berliner Festspiele und im Theater der freien Volksbühne.
Internet: www.berlinerfestspiele.de/theatertreffen/.

Jährlich im Juni/Juli.
Tag der offenen Tür bei den Botschaften und Konsulaten in Berlin. In den Botschaften erwartet die Besucher nicht nur ein Einblick in die Arbeit der Diplomaten, sondern ein Programm aus Musik und Tanz, Kunst und Kultur, Essen und Trinken und vielem anderen mehr. Aus Sicherheitsgründen sollen Besucher Personalausweis oder Reisepass bereithalten.
Internet: www.allnationsfestival.de.

Jährlich im Juli.
Seit 1992 verwandelt sich alljährlich im Sommer der Gendarmenmarkt in der Mitte Berlins zu einer großen Konzertarena. Renommierte Künstler, Orchester, Chöre und Instrumentalsolisten aus der ganzen Welt - z.B. René Kollo, José Carreras oder Al Jarreau geben sich ein Stelldichein. Publikumsmagneten sind insbesondere die Inszenierungen, bei denen Licht, Laser oder Feuerwerk in die Dramaturgie eingebaut werden.
Internet: www.classicopenair.de.

Jährlich im August.
Kleinkünstler, Gaukler, Livemusik, Berlins beste Köche, die kreativsten Barkeeper und Kunsthandwerker rund ums Opernpalais an der Straße Unter den Linden.
Internet: www.gauklerfest.de.

Jährlich im August.
Rund 300 Brauereien aus rund 80 Ländern präsentieren sich im größten Biergarten der Welt mit verschiedenen Bierspezialitäten auf der Karl-Marx-Allee. Dazu gibt es Unterhaltung auf etlichen Open-Air-Bühnen sowie kulinarische Spezialitäten.
Internet: www.bierfestival-berlin.de.

Film/Kino

Jährlich im Februar.
Die Berlinale zählt neben den Festspielen in Venedig und Cannes zu den wichtigsten Filmfestivals weltweit. Als ein Top-Medien-Event der Filmindustrie zieht die Biennale jedes Jahr 15.000 Fachbesucher, darunter Journalisten aus rund 76 Ländern an. Rund 25 Filme und elf Kurzfilme gehen ins Rennen um die begehrten Goldenen und Silbernen Bären. Spielstätten des Wettbewerbs sind u. a. der Berlinale Palast am Potsdamer Platz sowie die Kinos CinemaxX, Urania, Kino International und Zoo Palast.
Internet: www.berlinale.de.

Klassisches Konzert

Jährlich im April.
Die von Daniel Barenboim ins Leben gerufenen Festtage in der Staatsoper sind ein kultureller Höhepunkt des Berliner Kalenderjahres. Das Staatsopernensemble präsentiert Opern mit internationaler Starbesetzung sowie sinfonische Konzerte. Im Mittelpunkt stehen traditionell Kompositionen von Richard Wagner.
Internet: www.staatsoper-berlin.de.

Jährlich im Dezember.
Großer mittelalterlicher Weihnachtsmarkt in der Spandauer Altstadt mit Weihnachts-Spezialitäten, tollen Geschenken und regionalem Kunsthandwerk.
Internet: www.partner-fuer-spandau.de.

Jährlich im Dezember.
Einer der schönsten Weihnachtsmärkte Berlins präsentiert sich mit mehr als 100 Ständen im historischen Stadtkern der Hauptstadt. Daneben wird auf zwei Bühnen ein abwechslungsreiches Weihnachtsprogramm geboten.

Jährlich im Dezember.
Der Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche ist mit seinen vier Millionen Besuchern der meistbesuchte Weihnachtsmarkt Deutschlands. Über 100 Händler, Schausteller und Kunsthandwerker, darunter Glasbläser, Holzschnitzer und Puppenbauer erwarten die Besucher.
Internet: www.schaustellerverband-berlin.de.

Jährlich im März.
Die Weltmesse des Tourismus auf dem Messegelände Berlin. Internet: www.itb-berlin.de.

Revue/Varieté/Zirkus

Jährlich im März/April.
Zum 21,1 Kilometer Halbmarathon und drei Kilometer Fun Run treffen sich jährlich Läufer aus über 40 Nationen. Mit großem Rahmenprogramm. Start: Karl-Marx-Allee.
Internet: www.berliner-halbmarathon.de.

Jährlich im August.
Der Berliner Straßenlauf "Die Generalprobe" des SCC ist ein Relikt aus alter Zeit, denn ursprünglich fand auf dieser Strecke der Marathon statt, aus dem der Berlin-Marathon wurde. Zum Halbmarathon, zehn und fünf Kilometer Fun-Run und 800 Meter Bambinilauf werden etwa 8.000 Läufer/innen erwartet. Start und Ziel am SCC-Laufzentrum Mommsenstadion.
Internet: www.berliner-strassenlauf.de.

Jährlich im August.
Das größte und bedeutendste Leichtathletik-Festival Deutschlands findet im Berliner Olympiastadion statt. In zwölf offiziellen IAAF-Diziplinen kämpfen die Leichtathletikstars um den IAAF Golden League Jackpot.
Internet: www.istaf.de.

Jährlich am letzten Septemberwochenende.
Unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin gehen rund 50.000 Läufer/innen aus 100 Nationen an den Start. Die Strecke führt durch die Berliner Innenstadt. Start und Ziel: Boulevard Straße des 17. Juni, zwischen Brandenburger Tor und Kleiner Stern. Mit Rennen für Inlineskater, Rollstuhl-Marathon, Power-Walking und Bambini-Lauf.
Internet: www.berlin-marathon.com.

Jährlich am 1. Januar.
Der Neujahrslauf durch das Brandenburger Tor ist ein vier Kilometer Fun Run (Spendenlauf für UNICEF). Der einstigen Tradition aus dem Ostberliner Friedrichshain folgen heute regelmäßig 3.500 Neujahrsläufer.
Internet: www.berliner-neujahrslauf.de.

Umzug

Jährlich im Juni.
Schrille Lesben- und Schwulenparade durch die Stadt. Start um 13 Uhr Joachimsthaler Straße/Kurfürstendamm, Ende am Brandenburger Tor etwa 17 Uhr. Dort gibt es eine Abschlusskundgebung mit Showbühne, Disco und Feuerwerk.
Internet: www.csd-berlin.de.

Jährlich im Juli/August.
Heckmann-Höfe, zwischen Oranienburger Straße und Auguststraße. Berliner Designer machen mit einer ungewöhnlichen Modeschau die Straßen in Berlin-Mitte zum Laufsteg.
Internet: www.walk-of-fashion.de.

Jährlich im Mai/Juni.
Multikulturelles Straßenfest mit Musik, Tanz und Kulinarischem auf den Straßen und Plätzen in Kreuzberg rund um den Blücherplatz/Blücherstraße. Höhepunkt ist der farbenfrohe Umzug mit rund 4.000 überwiegend in Berlin lebenden Akteuren aus allen Erdteilen. Von brasilianischer Samba bis zu chinesischem Löwentanz bekommen die Hunderttausende Zuschauer alles geboten. Die Route des Umzugs führt vom Hermannplatz über den Südstern zur Yorckstraße.
Internet: www.karneval-berlin.de.

Jährlich im Mai/Juni.
Mehr als 70 Einrichtungen der Wissenschaft und Forschung laden zur "Lange Nacht der Wissenschaften" ein. Archive, Bibliotheken, Labore und Universitäten öffnen ihre Türen und bieten faszinierende Einblicke in die Welt der Wissenschaften.
Internet: www.langenachtderwissenschaften.de.

Jährlich am dritten Wochenende im Juni.
Rund 400.000 Homosexuelle, Lesben, Bisexuelle und Zaungäste aus ganz Europa kommen zu diesem bunten Event des Berliner Regenbogenfonds e.V. Die Party steigt auf und um den Nollendorfplatz. Neben Informationsständen, Biergärten und Cocktailbars gibt es auf der Hauptbühne ein Show-Programm.
Internet: www.regenbogenfonds.de.

Klassenfahrt a&o Hostel in Deutschland und Europa
Klassenfahrt Meininger Hotels in Deutschland und Europa
Klassenfahrt Center Parcs in Deutschland, den Niederlanden und Europa
Klassenfahrt Musicals Stage Entertaiment und Tickets für Schulklassen
Klassenfahrt zum Weissenhäuser Strand



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